„Für mich ist die Kunst – und insbesondere die Literatur – eine Art Mikroskop“ Annette Mingels, Schriftstellerin_ Sausalito_USA 18.3.2021

Liebe Annette, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Da unsere Kinder hier in Kalifornien seit vergangenem September wieder Präsenzunterricht haben können, sieht mein Alltag fast so aus wie vorher: die halben Tage nutze ich zum Schreiben und Lesen. Was fehlt, ist das Reisen. Aber immerhin ist die Natur hier so schön, dass es sich manchmal anfühlt wie reisen, auch wenn man nur einen Nachmittag in den Hügel unterwegs war oder an einem der Strände.

Annette Mingels, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Durchzuhalten. Die eigene Situation zu relativieren, das wertzuschätzen, was man hat. Sich innerlich und äußerlich gegen jede Verschwörungstheorie zu wappnen – und zu erkennen, was dahinter steckt: Ängste, Unwissen, Vorurteile.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und
persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle
kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Für mich ist die Kunst – und insbesondere die Literatur – eine Art Mikroskop: Menschen, Situationen, Interaktionen werden, wenn Literatur gelingt, anschaulicher. Wir erfahren etwas darin über uns und unsere Zeit – dies auch, wenn Literatur nicht dezidiert politisch ist, denn der Mensch ist immer auch ein gesellschaftlich geformtes Wesen, und dies drückt sich in seinem, Handeln, Sprechen, Denken aus. Ich denke, die Pandemie wird ihre Spuren in Literatur, auch in bildender Kunst hinterlassen – in beiden Fällen, hoffe ich allerdings, nicht auf programmatische, sondern eher selbstverständliche Weise.

Was liest Du derzeit?

Ich habe gerade beendet „Das Verschwinden der Erde“ von Julia Philipps. Und ich lese außerdem „Mendocino Fire“ von Elizabeth Tallent.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Sie würde von niemandem auf der Welt jetzt sagen, er sei dies oder er sei das.“
Virginia Woolf: Mrs Dalloway

Vielen Dank für das Interview liebe Annette, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

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Annette Mingels, Schriftstellerin

Annette Mingels

Foto_privat

18.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Wir müssen die Gegensätze überbrücken“ Peter Pausz, Schauspieler_ Wien 18.3.2021

Lieber Peter, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tag verläuft relativ strukturiert. Ich stehe früh auf. Nach dem Waschen, Schnäuzen und Kampln wird einmal Kaffee getrunken. Dann setze ich mich an die nächsten Projekte. Meine letzte Inszenierung haben wir bis zur Generalprobe erarbeitet. Jetzt hanteln wir uns von Verschiebung zu Verschiebung und hoffen, dass wir in nicht all zu ferner Zukunft auf die Bühne dürfen. Ich lese und schaue fern. Der mit den Einschränkung einhergehende Rückzug bringt auch mehr Zeit zum Entdecken von Neuland, Musik zum Beispiel. Ich telefoniere auch viel und habe wieder mehr Kontakt mit Freundinnen und Freunden, die weiter weg wohnen.

Peter Pausz_Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns nicht vollkommen einkapseln. Wir müssen uns austauschen können. Damit wir mit unserem Unverständnis, unseren Sorgen und unserer Wut nicht alleine gelassen werden. Damit wir unsere Ängste auch hinterfragen und uns gegenseitig herausfordern. Und uns auch miteinander freuen.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Schauspiel/Theater, der Kunst an sich zu?

Die Bedeutung der Begriffe Freiheit und Verantwortung sind schon länger verschwommen. Hin zum Anspruch, seinen Egoismus uneingeschränkt ausleben zu dürfen. Der Austausch zwischen unterschiedlich Denkenden wurde immer mehr vermieden. Die Pandemie, die uns eine gewisse Distanzierung von einander abverlangt, hat dies verstärkt. Aber auch sichtbarer gemacht. Das ist natürlich auch eine Chance. Wir müssen die Gegensätze überbrücken und die Scheu vor dem Anderen wieder verlieren. Das Theater, die Kunst verleiten uns dazu, festgefahrene Denkmuster zu verlassen und neue Wege zu erkunden. Und das alles in einem geschützten Rahmen. Wie weit man sich der Gefahr ausliefert, vom Baum der Erkenntnis zu naschen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Was liest Du derzeit?

Die Freiheit der Fische von Sophie Reyer

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„There is a crack, a crack in everything. That‘s how the light gets in.“  Leonhard Cohen

Peter Pausz_Schauspieler

Vielen Dank für das Interview lieber Peter, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

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Peter Pausz, Schauspieler

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Fotos__Fabian Steppan.

18.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Malina hat etwas Kathartisches“ Marion Rottenhofer, Schauspielerin_ Station bei Bachmann _ Wien 18.3.2021

Marion Rottehofer_Schauspielerin_Wien

Ich bin in Kärnten, in der Nähe von St.Veit geboren und aufgewachsen. Von Kindesbeinen an wollte ich Schauspielerin werden. An den Samstagnachmittagen sah ich mit meiner Mutter die Filme mit Marika Rökk, sie war mein erstes großes Vorbild. Im Eindruck und der Begeisterung davon wollte ich Tänzerin und Sängerin werden. Ich habe dann die Handelsakademie in Klagenfurt abgeschlossen und ging der Liebe wegen nach Wien.

Ich habe in Wien zunächst verschiedene Jobs mit meiner kaufmännischen Ausbildung gemacht und dann die Aufnahmsprüfung für die Schauspielschule. Mit 24 Jahren schloss ich die Schauspielausbildung ab. Mein zweites Engagement war dann gleich wieder eine Verbindung mit Kärnten, ich hatte ein Engagement an der Studiobühne in Villach.  Damals war Alfred Meschnigg Intendant, der auch Gründer der Studiobühne war.  

Ein weiteres Engagement hatte ich zu der Zeit im neu gegründeten Klagenfurter Ensemble. Martin Kusej, der aktuelle Direktor des Burgtheaters, hatte hier eine seiner ersten Inszenierungen, in der ich spielte. Weitere Theaterstationen führten mich dann nach Graz, Salzburg, Wien, Deutschland. Ein Engagement endete dann und ich kam 1996 wieder nach Wien. Da war auch Angst über die Zukunft dabei. Aber als ich in Wien aus dem Zug stieg, wusste ich, dies ist die beste Stadt der Welt.

Es gab für mich dann einige Theaterproduktionen in Wien und ab 1998 sehr spannende Filmproduktionen. Eine sehr gute berufliche Zeit bis heute für mich. Auch meine Tochter kam in Wien zur Welt und ich lebe mit meiner Familie hier.

Die Atmospähre der Stadt war sehr positiv, dies erinnert mich auch an den Roman Malina. Das Wichtigste war für mich in dieser wunderbaren Stadt die Liebe. In aller Hingabe und Begeisterung. Das war ja auch bei Bachmann so. Diese kamikazehafte Hingabe. Dieses 1000 Prozent oder gar nicht. Da kann ich mich wiedererkennen in Roman und Leben Bachmanns.

Ingeborg Bachmann ist eine Ikone. Ein absoluter charismatischer Superstar mit einer Leucht- und Strahlkraft wie ein Filmstar.

Ingeborg Bachmann_Schriftstellerin_Foto_Heinz Bachmann 1962_Rom

Ingeborg Bachmann ist immer präsent, vor allem in Wien. Es ist ihre Stadt.

Dieses unbedingte Lieben und Leben, dieses ohne Rücksicht auf Verluste im Moment sein, das hat mich immer angezogen bei Bachmann.

Ich liebe Menschen, die sich hingeben können. Es gibt nichts Berührenderes und Bewundernswerteres, wenn ein Mensch seinem inneren Ruf folgt. Das braucht Mut!

Das Lesen des Romans „Malina“ ist auch „heilsam“, es hat etwas „Kathartisches“. Die Schriftstellerin, die Literatur durchlebt gleichsam diese Liebes-, und Lebenskrisen stellvertretend für Dich und Du brauchst Dich nicht in den Abgrund stürzen. Ihr Werk wird da auch in dieser Perspektive als Frau vor/am Abgrund immer wichtig bleiben.

Ich glaube auch heute an das Unbedingte in Liebe und Leben. Ich erschrecke, wenn ich die Abgeklärtheit der jungen Generation erlebe. Ich wusste bei meiner ersten großen Liebe wann wir heiraten (lacht). Liebe war ein Zelebrieren in allem. Wir haben uns jeden Tag einen Brief geschrieben.

Es wäre mir in meiner ersten Liebe nie in den Sinn gekommen, auch wenn er in Wien war, dass ich betrogen werde. Ich habe ganz unschuldig geliebt. Da war dieses „wir sind für einander bestimmt“ und wie schön ist das. Diese Naivität und Glauben an die Liebe sollten wir nicht verlieren.

Ich bin Schauspielerin aber mein Hauptberuf war und ist die Liebe.

Unbedingte Liebe ist lebbar aber es wird Wunden geben. Es werden immer Dinge zu Bruch gehen dabei.

Es ist es immer wert, den Zauber der Liebe auszukosten. Was macht das Leben sonst lebenswert?

Ich glaube nach wie vor, dass es unglaubliche Dinge im Leben zwischen Menschen gibt. Aber man muss hinschauen und wahrnehmen.

Heutige Männer sind schwer überfordert. Da ist auch eine Riesenverwirrung. Die Männer müssen wieder an Selbstbewusstsein, an kathartischem Selbstbewusstsein, gewinnen. Malina lädt da sehr gut zum Reflektieren ein.

Das Bedürfnis an Beschütztwerden und Beschützen ist ein genetischer Code.

Wir sind alle Frauen und Männer, Väter und Mütter in einem. Wir wechseln nur die Rollen.

Auch dieses Nach- und Weglaufen in der Liebe ist immer (noch) in uns. Wir müssen dieses Spiel der Liebe bedienen. Vielleicht ändert es sich in 100 000 Jahren.

In Malina geht es wesentlich um die Ehrlichkeit, Offenheit in der Liebe. Sprache und Aussprache. Diesen Wunsch danach und auch die Überforderung des Gegenüber.

Liebe auf den ersten Blick gibt es, wie in Malina. Das entscheidet sich, bevor Du es bemerkt hast.

Ich will als Frau Respekt in der Liebe. Das beginnt beim ersten Kaffee.

Wenn ich begehre, möchte ich geben. In allem. Anders geht es nicht. Sprichwörtlich – wie im Roman.

Partnerschaft ist eine Kommunikation, eine Auseinandersetzung, im besten Fall ein Finden und Leben von Persönlichkeitsanteilen. Oder ein Gehen, Durch-Die-Wand-Gehen, ein Kämpfen und ein Verschwinden – wie in Malina. Dies ist wohl das Hauptthema des Romans. Was kann, darf, soll – wann und wie endet Liebe? Bachmann spricht ja von „Todesarten“.

Es gibt auch diese fatalen Männer, auch leider diesen Hang als Frau dazu. Das ist eine Frage des Selbstbewusstseins, des Selbstwertes, der persönlichen Entwicklung.

Wir sind nicht dafür da, ständig glücklich zu sein. Glück sind die Ausreißer (lacht).

Marion Rottenhofer_Schauspielerin_Wien

50 Jahre Malina _ Roman _ Ingeborg Bachmann _ im Gespräch:

Marion Rottenhofer, Schauspielerin _Station bei Ingeborg Bachmann_ Wien_Romanschauplatz „Malina“.

MARION ROTTENHOFER •••

Alle Fotos/Interview_Walter Pobaschnig _ Romanschauplatz „Malina“ _Wien_12.3.2021

Walter Pobaschnig _ 3_2021

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„Einige Kollegen können es sich schlicht und ergreifend nicht mehr leisten Künstler zu sein“ Jakob Pinter, Schauspieler_ Wien 17.3.2021

Lieber Jakob, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Kommt immer drauf an: Wenn ich in Kärnten bin, verbring ich viel Zeit mit meiner Familie und im Büro, mach Buchhaltung etc. Hab vor Kurzem begonnen mein Eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und da muss man viel organisieren.

Wenn ich in Wien bin, geh ich gern spazieren, spiele viel Klavier und singe (nicht immer zur Freude meiner Nachbarn), lese oder lerne Text.

Und ab Montag fang ich wieder an zu proben, also da wird sich dann alles ändern.

Jakob Pinter, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube, dass es wichtig ist, sich nicht verrückt machen zu lassen. Zurzeit wird man medial derartig mit Corona News bombardiert, dass man nur schwer davon wegkommt.

Ich bemerke das auch oft in meinen Freundeskreis wie schnell man immer wieder auf dieses Thema zu sprechen kommt. Und da glaub ich, ist es manchmal gut, bewusst dagegen zu steuern und absichtlich nicht Corona zu thematisieren. Und das tut zuweilen richtig gut.

Aber vor allem finde ich, ist es wichtig, sich eine Struktur im Leben zu erhalten. Sich selbst Ziele zu setzen und darauf hinarbeiten. Ich merke, dass ich das brauche um nicht komplett zu versumpern, wie man so schön sagt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich glaube und hoffe, dass uns diese Pandemie auch Möglichkeiten aufgezeigt hat die wir vor 2 Jahren noch für unvorstellbar gehalten haben. Die Grenzen des Unvorstellbaren haben sich erweitert. Und das macht diese Zeit auch so spannend. Die Frage ist nur, in welche Richtung wir als Gesellschaft uns entwickeln wollen.

Für die Kunstbranche wird es aber schwer. Ich befürchte, dass es viele geben wird, die eine Zeit brauchen werden, um sich von diesem Drama wieder zu erholen. Einige Kollegen können es sich schlicht und ergreifend nicht mehr leisten Künstler zu sein.

Die Krise hat sicherlich nochmal eine Lupe auf alle Defizite gelegt, die wir in dieser Branche haben. Und ich hoffe inständig, dass sich da etwas tut, vor allem in der Kommunikation mit der öffentlichen Hand.

Aber künstlerisch wird es meiner Meinung nach, sobald dieses ganze Theater abgespielt ist, wieder voll vorangehen. Ich hoffe, ich lebe nicht in einer Utopie, aber ich glaube, dass der Hunger nach Kunst bei den Menschen gerade sehr groß ist und die Menschen, sobald sie sich wieder sicher fühlen, ins Theater strömen werden. Aber es liegt auch an uns ihnen diese Sicherheit zu geben.

Was liest Du derzeit?

Habe gerade „Tyll“ von Daniel Kehlmann beendet. Ein toller Roman über einen mutigen Künstler zur Zeit des 30-jährigen Krieges.

Zurzeit führe ich eine On Off Beziehung mit Lisa Eckerts „Omama“.

Außerdem lese ich gerade „Meine Erlebnisse in dem furchtbaren Weltkriege 1914-1918“. Die Tagebücher des jungen Soldaten, auf österreichischer Seite, Franz Arneitz, der seine Erinnerungen so plastisch erzählt, dass einen manchmal die Haare zu Berge stehen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Kunst ist schön macht aber viel Arbeit.“

Eine Tatsache die allzu gerne vergessen wird.

Jakob Pinter, Schauspieler

Vielen Dank für das Interview lieber Jakob, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

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Jakob Pinter, Schauspieler

Schauspieler | Jakob Pinter

Foto_1 Barbara Hutter; 2_3 Kurt Pinter.

20.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Das Theater, die Kunst, haben die Kraft einen Diskurs zu eröffnen“ Luka Dimic, Schauspieler _ Bern 17.3.2021

Lieber Luka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Zu Beginn des Jahres ließ ich mich von meiner inneren Uhr und nicht vom Wecker wecken. Ich genoss es, die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück zu haben.

Seit Mitte Februar lernte ich wieder Text für die Proben ab dem 1.3, außerdem bereitete ich ein weiteres Projekt vor, für das sehr viel körperliche Fitness verlangt wurde. Da kam mir die Zeit gelegen. Ansonsten hütete ich mich davor, mir selbst Produktivitätsdruck aufzuerlegen und das zu machen worauf ich gerade Lust hatte/habe und das unter den aktuellen Bedingungen möglich war/ist. Und dann geh ich spät ins Bett 😉

Luka Dimic, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Natürlich Hände waschen und sonnnnneeeee;) Aber ich denke, dass jeder von uns individuell für sich Wege finden muss, um in dieser Zeit nicht zu verzagen

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich hoffe sehr, dass wir in gewissen Dingen vor einem Neubeginn stehen. Kunst und Theater haben die Kraft einen Diskurs zu eröffnen und vielleicht die Gesellschaft, ohne sie zu belehren, dazu zu animieren darüber nachzudenken, wie dieser Neubeginn aussehen soll.

Was liest Du derzeit?

Bonita Avenue von Peter Buwalda

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es ist eine Regieanweisung: „mit Würde ab.“

Vielen Dank für das Interview lieber Luka, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Schauspielprojekte wie persönlich in diesen Tagen alles Gute!

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Luka Dimic, Schauspieler

Foto_Stefan Klüter

27.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Die Gegenstimme“ Thomas Arzt. Roman. Residenz Verlag

1938. Frühjahr. Österreich hat aufgehört zu existieren. Ist jetzt ein Teil des nationalsozialistischen Deutschland. Seit dem 12.März, dem Eimarsch deutscher Truppen. Alles hat sich verändert. Es gilt sich dem Regime in allem zu beugen. Kritik und Widerstand wird verfolgt…

Dann der 10.April. Eine „Volksabstimmung“ zum Anschluss Österreichs an Deutschland wird vom Regime angesetzt. Alle sind aufgerufen ihr „Ja“ dabei kundzutun. Offen müssen sie unterzeichnen…

Auch im Heimatort von Karl Bleimfellner ist es so. Der Student ist jetzt zurückgekehrt. Führt Gespräche und spürt den Druck im Ort, das zu tun was erwartet wird. Mit „Ja“ zu stimmen. Doch sein Weg ist ein anderer…

Palmsonntag. Sein Weg führt ins Wahllokal, in dem alle Dorfhonoritäten versammelt sind. Der Bürgermeister sieht ihn an. Und die Hand von Karl bewegt sich zum „Nein“…

Der österreichische Dramatiker Thomas Arzt  legt mit „Die Gegenstimme“, seinen ersten Roman vor, der in Sprachvirtuosität, Spannung wie gesellschaftspolitischem Anspruch überzeugt. Der gefeierte Dramatiker erschafft auch im Prosatext eine dichte, mitreißende Atmosphäre, welche Leserin und Leser bühnengleich teilnehmen lässt am Ortsgeschehen dramatischer Handlung. Diese Verbindung von Dramakonzeption und Prosa gelingt ausnehmend gut und kreiiert gleichsam ein neues Literaturgenre. Es ist im Lesen immer auch ein sehr anschaulisches Bild-Geschehen und Ereignen, welches im Kopf entsteht und erschüttert wie begeistert.

„Ein Roman wie ein Blitzschlag. In Literatur, Kopf und Gesellschaft. Packend und sensationell!“

Walter Pobaschnig 3_21

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„Theater ist immer konkret und lässt trotzdem alle Assoziationstüren offen“ Nagy Vilmos_Regisseur_ Wien 16.3.2021

Lieber Vilmos, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich schlafe schon seit längerem sehr wenig und verbringe schlaflos viel Zeit mit Fragen zum aktuellen Stück, „Die Schamlosen“ nach Daniil Charms, das sich grad in den Endproben befindet. Nach dem Frühstück entweder zu den Coronatests, die ich schon wegen der Proben regelmäßig mache, oder gleich ins Theater. Komme dann meist nach 20 Uhr nach Haus.

Nagy Vilmos_Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube, dass wir aufpassen müssen, dass wir die wesentlichen Fragen des Zusammenlebens, der Empathie, der sozialen Kompetenzen, der Lebensfreude durch die Dominanz der Pandemie als wichtigstes gesellschaftliches Thema nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen begreifen, dass es keine absolute Sicherheit gibt und mit dieser wie auch mit anderen Gefahren leben lernen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Theater ist ein Mikroskop des Lebens und findet, was erheblich ist, im Augenblick statt. Theater ist immer konkret und lässt trotzdem alle Assoziationstüren offen. Diese Unmittelbarkeit und das gemeinsame Erleben einer Aufführung wird nach dieser Zeit der selbstverordneten Isolation wichtiger denn je sein – wenn man uns denn lässt. 

Was liest Du derzeit?

Mehrere Bücher gleichzeitig, neben dem gesammelten Werken von Daniil Charms, Mittelreich von Josef Bierbichler, sowie Kapital und Ideologie von Thomas Piketty

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Man sollte sich das ja als Erstes bewahren: dass man Veränderungen zulässt, so schmerzhaft sie für einen auch sein mögen. Dadurch ist man gezwungen, seinen Blickwinkel zu ändern und womöglich ganze ästhetische Kategorien über den Haufen zu werfen und nach neuen Herangehensweisen zu suchen.“ (Bruno Ganz)

Vielen Dank für das Interview lieber Vilmos, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

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Nagy Vilmos_Schauspieler, Regisseur, Autor und Produzent

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15.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Wir brauchen gute Geschichten und gute Erzähler*innen, um eine bessere Zukunft zu gestalten!“ Elena Platon, Schauspielerin_ Wien 16.3.2021

Liebe Elena, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Nicht sehr vielseitig, aber doch intensiv. Ich versuche mich selbst zu disziplinieren und stehe sehr früh auf, um ca. 04.30. Meine Tage beginnen stets mit Yoga und Meditation. Es ist eine Art Selbstdisziplin, die mir auch Selbsterkenntnis bringt und mir hilft entspannter und vertrauensvoller durch den Alltag zu gehen. Ich bin dankbar, dass ich die Zeit dafür habe.

Ich lese, ich koche für meine Familie, ich kümmere mich um meine Kinder und Katzen, ich spaziere in der Natur. Ab und zu gibt es ein e-Casting oder ein  Filmprojekt. 

Und wenn die Sonne scheint, genieße ich es und das Leben ist wunderschön. 

Elena Platon, Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Besonders wichtig ist es, eine Kommunikationsbrücke aufzubauen und gemeinsam kreative Lösungen für die aktuelle Krise sowie für unsere Zukunft auf diesen Planeten Erde zu finden. Wichtig ist auch, uns selbst persönlich kritisch zu analysieren und uns von alten Gewohnheiten, die uns nicht mehr dienen, zu befreien. Besonders wichtig ist es auch, ein neues Bewusstsein zu entwickeln, in dem ‘ich’ nicht wichtiger als ‘wir’ ist. 

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich denke, es ist sehr wichtig, dass das Theater aufmerksam gegenüber den gesellschaftlichen Veränderungen ist und auch reagiert. So kann es eine innovative Gesellschaftskraft sein. Mehr als jemals zuvor werden die Menschen nach dem „social distancing“ die Erfahrung des Zusammenkommens im Theater, das Lachen, Weinen und das Lernen voneinander schätzen. Geschichten zu erzählen ist so ein wichtiger Teil unserer Existenz und begleitet uns von der Geburt bis zum Tod – es rettet unser Leben! Was wären wir ohne unsere persönlichen und gemeinsamen Geschichten? Wir brauchen gute Geschichten und gute Erzähler*innen, um eine bessere Zukunft zu gestalten!

Was liest Du derzeit?

Ich lese ‘The Gift of Failure. How the best parents learn to let go so their children can succed’ von Jessica Lahey.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

‘Start walking and the path will appear’ (Rumi)

Vielen Dank für das Interview liebe Elena, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an KünstlerInnen:

Elena Platon, Schauspielerin

15.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Female Choice“ Vom Anfang und Ende der männlichen Zivilisation. Meike Stoverock. Tropen Verlag.

Eine Zeit der weltweiten Krise. Strukturen kommen ins Schwanken, vertraute Wege in Leben und Gesellschaft verändern sich von einem Tag auf den anderen. Modelle der Bewältigung der großen Herausforderungen in Gegenwart und Situation sind in Entwurf und Bewegung. Und auch das Denken über und zu Zeit und Mensch bekommt neue Impulse. Wie wurde diese Welt wie sie ist? Was waren Gründe dafür? Und wie hängen diese mit Frau und Mann zusammen?

Auch eine Zeit des Innehaltens und der Reflexion, des Erkennens und des Aufeinander-Zugehens, des gemeinsamen in die Zukunftblickens in Kritik, Perspektive und Hoffnung…

Meike Stoverock, Biologin mit Forschungsschwerpunkt zu Wechselwirkungen von Lebewesen und Umwelt, legt mit „Female choice“ einen beeindruckenden Überblick, Reflexion wie Perspektivenmodell zu Gesellschaftsentwicklung im Augenmerk des Geschlechterverhältnisses vor. In 5 Grundlagenkapiteln behandelt die renommierte Wissenschaftlerin Selbstverständnis und Modell weiblichen wie männlichen Weltzuganges und arbeitet diese mit sehr interessanten Bezügen und Thesen heraus. Grundlagen moderner Zivilisation wie Paarbeziehung und Gesellschaftsbiographie in Rolle und Erwartung werden diskutiert, analysiert und perspektivisch geöffnet. Es geht um ein neues Selbstverständnis von Frau und Mann wie Gesellschaft und Geschlecht.

„Ein Buch zur Zeit, dass Zivilisation und Zukunft aus der Perspektive des Geschlechterverhältnisses beeindruckend und spannend ins Licht von Kritik und Erkenntnis setzt.“

Walter Pobaschnig 3_21

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„Kunst kann dabei helfen, nicht zu verzweifeln“ Daniela Mitterlehner, Schauspielerin _ Leipzig 15.3.2021

Liebe Daniela, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Das hängt stark davon ab, was ich an dem Tag konkret vorhabe, ob zum Beispiel ein E-Casting, ein Dreh, ein längeres berufliches Zoom-Meeting oder etwas Ähnliches ansteht oder nicht.

An freien Tagen stehe ich aktuell eher früh auf, frühstücke und verbringe dann erstmal einige Zeit auf den sozialen Medien, weil das für mich beruflich als Schauspielerin immer wichtiger wird. Tatsächlich kommen nämlich ab und zu mal Anfragen und Rollenangebote über die sozialen Medien herein, einerseits, weil in Facebook-Gruppen Schauspiel- oder Sprecherjobs ausgeschrieben werden, für die ich mich bewerbe, andererseits kamen aber auch schon Rollenangebote, nachdem jemand meine Aktivitäten auf den sozialen Medien einige Zeit verfolgt und sich dann auch mein Demo-Material angesehen hatte, das man auf allen gängigen Schauspielerplattformen findet. Außerdem netzwerke ich viel auf den sozialen Medien und daraus sind schon viele sehr spannende Kontakte und auch schon Zusammenarbeiten entstanden. Und – so absurd das klingen mag – bei manchen Ausschreibungen für Schauspieler/innen wird man tatsächlich auch gebeten, bei der Bewerbung anzugeben, wie viele Follower man auf welchem sozialen Medium hat. Häufig mache ich dann ein Bisschen Yoga und dann kümmere ich mich um das, was am jeweiligen Tag ansteht, z. B. E-Castings, Beschäftigung mit Rollen, die ich (wenn Corona und die dazugehörigen Regeln nicht dazwischenfunken) demnächst spielen werde, Text lernen, ein Drehbuch oder Theater- oder Hörspielskript lesen, Arbeit an neuen Projekten (ich bin ja neben meiner Haupttätigkeit als Schauspielerin auch als Jongleurin, Sprecherin und Regisseurin tätig), Arbeit an neuen Jonglage-Nummern, Jonglage-Videogrußbotschaften (die kann man personalisiert buchen), Sprecher-Aufnahmen, neue Ideen entwickeln …, aber auch administrative Tätigkeiten wie z. B. das Planen von (hoffentlich möglichen) Reisen für Projekte – im März arbeite ich eine Woche als Regisseurin in Österreich, in der Osterzeit sind Dreharbeiten in der Nähe von München geplant – und viel E-Mail-Verkehr zur Vorbereitung auf kommende Projekte. Häufig mache ich am späten Nachmittag dann einen Spaziergang und/oder jongliere, um mich auch darin weiter zu entwickeln. Außerdem versuche ich, mich auch in dieser Zeit weiterzubilden und besuche Webinare (z. B. um Schauspielmethoden kennen zu lernen, die mir noch nicht so vertraut sind oder – ein sehr aktuelles Thema – zu E-Castings) und arbeite ganz einfach an meinen Fähigkeiten.

Natürlich gibt es auch Tage, die anders sind, weil z. B. ein Dreh angesetzt ist oder doch mal ein persönliches Treffen mit jemandem, mit dem ich zusammenarbeite oder ein aktuelles Projekt gerade so sehr meine Aufmerksamkeit und Zeit braucht, dass ich mich den ganzen Tag vorwiegend damit beschäftige.

Außerdem verbringe ich jeden Tag Zeit auf den diversen Schauspieler-Jobplattformen, um nach passenden Ausschreibungen zu suchen und mich auch aktiv zu bewerben.

Und wenn ich abends Zeit habe, dann genieße ich einen guten Film oder eine Serie auf einem Streamingportal, lese oder telefoniere mit Freunden oder lieben Verwandten. 😊

Daniela Mitterlehner, Schauspielerin, Schriftstellerin, Regisseurin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich denke, dass es wichtig ist, in einer so schwierigen und ungewöhnlichen Zeit wie jetzt all das nicht aus den Augen zu verlieren, was uns auch jetzt Freude bereiten kann, z. B. ein Telefonat mit einem lieben Menschen, ein guter Film oder ein gutes Buch, das Zwitschern der Vögel bei einem Spaziergang, ein gutes Essen, irgendein Grund zu lachen, Musik, schöne Erinnerungen und die Gewissheit, dass das alles zwar lang, aber nicht ewig dauern kann. Das sind alles Dinge, die man auch mit allen aktuellen Einschränkungen genießen kann, die gut tun, die das Leben schön machen und für die man dankbar sein sollte. (Dankbarkeit trägt tatsächlich dazu bei, glücklich zu sein.) Wir sollten uns in dieser Zeit aber auch weiterhin gegenseitig unterstützen und – wenn nötig – aufmuntern, füreinander da sein (einfach mal reden oder zuhören, wenn es jemandem nicht so gut geht, das geht auch per Telefon) und auch die nicht vergessen, denen es wesentlich schlechter geht als uns (z. B. Obdachlose, Flüchtlinge in katastrophalen Flüchtlingslagern oder auch ältere Menschen im eigenen Umfeld, die einsam sind und denen man schon mit einem Anruf eine große Freude bereiten kann  …) und – wenn man die Möglichkeit dazu hat – auch aktiv helfen. (Und wenn es nur darum geht, auf Missstände aufmerksam zu machen, mal irgendwo eine Petition zu unterschreiben oder Ähnliches.)

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater, der Kunst an sich zu?

Ich denke, wesentlich ist einerseits Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen, also das Vertrauen in sich selbst, dass man auch die aktuellen Herausforderungen meistern wird, andererseits sicher auch eine gewisse Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Vieles, was vor der Pandemie selbstverständlich war, ist aktuell praktisch unmöglich und damit muss man irgendwie klarkommen. Andererseits entdecken wir durch die aktuelle Situation auch neue Möglichkeiten, wenn wir dafür offen und lernbereit sind. Leichter geht das in jedem Fall, wenn man sich gegenseitig unterstützt, mit Wissen, Tipps und auch einfach manchmal mit Optimismus, guter Laune und Rede- und Zuhörbereitschaft.

Kunst und vor allem Theater werden aktuell häufig ziemlich ausgeschlossen. Die Theater und Kinos werden – obwohl sie laut Studien die sichersten Orte sind, weil dort penibel auf alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen geachtet wird – wahrscheinlich zu den letzten Orten gehören, die wieder öffnen dürfen.  Inwieweit Theater daher überhaupt eine Rolle bei diesem Aufbruch spielen kann und darf, weiß ich nicht. Ich denke aber, dass es – wie eigentlich immer – auch Aufgabe der Kunst (jetzt eben eher im digitalen Rahmen) ist, einerseits dabei zu helfen, nicht zu verzweifeln, indem die Kunst einfach schöne oder lustige oder inspirierende Momente schafft, aber auch zum Nachdenken anzuregen über das, was sich vielleicht zum Positiven verändern könnte und sollte.

Was liest Du derzeit?

Ich habe gerade eine neue Fassung eines Drehbuches und eines Hörspiel-Skriptes bekommen, die ich derzeit lese. Davor habe ich einen Gedichtband von Gregor Däubler gelesen.

Welches Zitat, Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Der verlorenste aller Tage ist der, an dem du nicht gelacht hast.“
(Charlie Chaplin)

Anmerkung zum Zitat: Lachen macht schwierige Situationen leichter und es tut einfach gut, sich jeden Tag irgendeinen Grund zu suchen, einmal (gerne auch viel öfter) herzlich zu lachen. Das hilft der Stimmung enorm. 😊

Vielen Dank für das Interview liebe Daniela, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Schauspielprojekte wie persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Daniela Mitterlehner_Schauspielerin, Schriftstellerin, Regisseurin, Moderatorin

(1) Daniela Mitterlehner | Facebook

Foto_privat.

20.2.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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