„Wer außer ihr schrieb in solcher Rückhaltlosigkeit?“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Jayne-Ann Igel, Schriftstellerin _ Leipzig 28.2.2026

Ingeborg Bachmann _ Jayne-Ann Igel

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview_ Jayne-Ann Igel, Schriftstellerin, Künstlerin

Liebe Jayne-Ann, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Es sind vor allem ihre Gedichte, die mich gefesselt haben. Las sie in den siebziger Jahren, ist also schon lange her, aber immer noch eindrücklich dieser eigene, zwingende Ton. Harte Texte, auch desillusionierende, weil nichts beschönigende Gedichte mit Bezügen zu einer gerade einmal ein Jahrzehnt zurückliegenden Gegenwart, die von Krieg, Gewalt bestimmt war. Wer außer ihr schrieb in den 50er Jahren in solcher Rückhaltlosigkeit – Borchert vielleicht, einige aus der „Gruppe 47“, jedenfalls nicht viele in einer Zeit, wo man lieber zu vergessen trachtete, in was man verwickelt gewesen. Diesen Gedichten aus den 50ern, ihrem Ton, ihrer Verbindlichkeit vermag ich mich kaum zu entziehen, ihrer Gegenwärtigkeit. Sie erschüttern und berühren zugleich, in ihrer Sinnlichkeit – wenn ich heute ein Gedicht wie „Die gestundete Zeit“ wieder lese, und zugleich sie vortragen höre (Lyrikline). Diese Unausweichlichkeit lässt mich an eine Autorin wie Inge Müller denken, die von Kriegstraumata gezeichnet schrieb.

Foto: Jayne-Ann Igel, Schriftstellerin, Künstlerin, folgendes

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Es ist, wie oben gesagt, die Intensität, Unbedingtheit ihrer Texte, ihre Wort- und Sinngenauigkeit, das Analytische, das Sinnlichkeit nicht ausschließt. Und sie eröffnet, in Prosa wie Dichtung, oft ausgehend von vertrauten Topoi, neue, überraschende Perspektiven. Es ist eine famose Übersetzungsarbeit ins Literarische.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Unbedingt die ersten Gedichtbände: Die gestundete Zeit, Anrufung des Großen Bären, Undine geht, Malina.

„die Männer sind unheilbar krank…sie sind es, wussten sie das nicht? Alle…“ Ingeborg Bachmann in einem Interview, 1971 _ wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden wie selbstzerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Interessant in diesem Zusammenhang finde ich ihre Beziehung mit Max Frisch (der Briefwechsel zwischen beiden wurde 2022  publiziert, Suhrkamp/Piper), die mir doch sehr ambivalent erscheint, widersprüchlich, weil auch da einfach tradierte Ansprüche an Rollenbilder hineinwirkten. Ingeborg Bachmann war eine emanzipierte Person, die solche überkommenen Geschlechterverhältnisse auch konterkarierte, sie kritisch sah, in einer Zeit, in der noch das tradierte Geschlechterverhältnis vorherrschte. Politik und Wirtschaft, aber auch das familiäre Leben von diesem Machtgefälle geprägt waren. Erste Erfolge der Frauenbewegung der 20er Jahre waren in  der NS-Zeit gekappt und dem Krieg zum Opfer gefallen. Mich erinnert die Beziehung Bachmann/Frisch an andere Schriftsteller-Ehen, wie etwa die von Brigitte Reimann mit Siegried Pitschmann in den Sechzigern, die sich nach einigen Jahren wieder getrennt haben. Das hat nicht nur mit Geschlechterrollen zu tun, aber auch. Wir leben jetzt in Zeiten, in denen per se Gleichberechtigung herrscht, dennoch funktionieren die Rollenklischees immer noch, werden zum Teil neu belebt, sind die Strukturen beruflich und gesellschaftlich oft so, dass z.B. die Sorgearbeit immer noch mehr an den Frauen „hängen“ bleibt, die dann eher Teilzeit-Arbeit verrichten und/ oder auf Karrieren verzichten. Und im Zeichen von drohenden Kriegen, militärischer Aufrüstung reanimiert sich das patriarchalische Weltverständnis.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Da fehlen mir die Worte, sinnvoller ist es, wieder einmal ihre Gedichte, Romane und Erzählungen zu lesen, die ja immer noch von einer Aktualität sind, also leben.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Habe letztes Jahr einen Prosa-Text mit dem vorläufigen Titel „Die anderen Tage“ begonnen, handschriftlich, weiß noch nicht, wohin das führen wird, aber es geht um eine Person in den 70er/80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Erste Absätze habe ich schon mal in den Computer getippt – scheint was zu werden damit.

Darf ich abschließend zu einem persönlichen Bachmann Zitat/Text bitten?

„Der Krieg wird nicht mehr erklärt,

sondern fortgesetzt. Das Unerhörte

ist alltäglich geworden. Der Held

bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache

ist in die Feuerzonen gerückt.

Die Uniform des Tages ist die Geduld,

die Auszeichnung der armselige Stern

der Hoffnung über dem Herzen.“ (Ingeborg Bachmann _ aus dem Gedicht „Alle Tage“)

Herzlichen Dank für das Interview!

Jayne-Ann Igel, Schriftstellerin, Künstlerin

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: Portrait/Motive _ Jayne-Ann Igel.

Walter Pobaschnig   31.1.2026

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„Umkehr ist nicht möglich, nur Einkehr“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Boris Greff/Franziska Serokina Lindenthaler _ Wien 28.2.2026

Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Model, Moderatorin _Wien
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Donau/Wien 8/2023, Walter Pobaschnig, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

INGEBORG_ Akrostichon

Text _    Boris Greff, Schriftsteller

Performance _ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Model, Moderatorin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

UNDINE GEHT

Umkehr ist nicht möglich, nur Einkehr;

Nirgendwo ist die Fremde, nirgends ist Heimkehr.

Dynamischer Stillstand, ohne Herzensbleibe –

Irrlichter taugen nicht zum Leuchtturm,

Natur und Naturell gehen zur Neige.

Ewig schweigt einsam besonntes Kopfsteinpflaster.

Gravur deiner Handhaut im Hinterkopf;

Ewigkeitsspaltenin den zähen Zähnen der Zeit.

Heute fürchte ich das Schlimmste, gebe mein Bestes;

Tiefe Träume ebben sich ans Licht.

Boris Greff, 17.1.26

Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Model, Moderatorin _Wien
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Donau/Wien 8/2023, Walter Pobaschnig.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse in Macht und Zerstörung. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

INGEBORG_ Akrostichon

Text _    Boris Greff, Schriftsteller

Performance _ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Model, Moderatorin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Boris Greff, Schriftsteller
Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin,
Model, Moderatorin _Wien

Fotos:

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Foto: Boris Greff: privat 

Fotos: Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Model, Moderatorin _Wien
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Donau/Wien 8/2023, Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig   2_26

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„Mein“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text&Performance _ Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _ Wien 27.2.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

MALINA_ Akrostichon

Text & Performance _ Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Originalschauplatz „Malina“ Wien.

Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _
Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

MALINA


M
ein

Alter

Liegt

Im

Neuen

Anfang


Vivian Mary Pudelko11.2.2026

Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _
Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962
Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _
Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _

Bücher von Vivian Mary Pudelko im Verlag Kremayr & Scheriau:

„Darf ich das? – Wie Selbstfürsorge im Alltag gelingt“ (2022)

Aktuelles Buch: Vivian Mary Pudelko _ Kann ich das? – Resilienz und Verletzlichkeit _ Verlag Kremayr & Scheriau (2025)

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _ Walter Pobaschnig 2/26
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Walter Pobaschnig   11.2.26

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„lieben in allen Facetten“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _ Wien 27.2.2026

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin

Liebe Vivian Mary, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Einen direkten zu Ihrer Sprache und einen indirekten über die Fotos, die von ihr aufgenommen wurden.

Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _
Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Die Intensität und Unmittelbarkeit in einer auf mich zugleich verdichteten und erstaunlicherweise auch einfach wirkenden Sprache

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

All ihre Gedichte!

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden wie selbstzerstörerischen patriarchalen Welt „Todesarten“ heute?

Ja.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Vergänglichkeit wie Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir, können wir noch lieben nach Bachmann?

Weiterhin – eben in allen Facetten. Und davon gibt es unendlich viele.

Welche Aspekte Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Große Emotionen containergleich in Worte/Sprache zu platzieren

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Welche kleinen Momente im Alltag sie beglücken. Und was rückblickend die wichtigsten Ereignisse in ihrem Leben waren.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Weiterschreiben. Mich den Geschichten und Erzählungen widmen und dann irgendwann das dritte Buch herausbringen. Und 30 Karten zur Resilienz zeichnen – und verkaufen.

Bücher von Vivian Mary Pudelko im Verlag Kremayr & Scheriau:

„Darf ich das? – Wie Selbstfürsorge im Alltag gelingt“ (2022)

Aktuelles Buch: Vivian Mary Pudelko _ Kann ich das? – Resilienz und Verletzlichkeit _ Verlag Kremayr & Scheriau (2025)

Darf ich abschließend zu einem persönlichen Bachmann Zitat/Text bitten?

Das Gedicht: „Eine Art Verlust“

„Gemeinsam benutzt: Jahreszeiten, Bücher und eine Musik.

Die Schlüssel, die Teeschalen, den Brotkorb, Leintücher und ein Bett.

(…)

Einen Kult getrieben mit Daten, Versprechen für unkündbar erklärt,

angehimmelt ein Etwas und fromm gewesen vor einem Nichts,

(-der gefalteten Zeitung, der kalten Asche, dem Zettel mit einer Notiz)

furchtlos in der Religion, denn die Kirche war dieses Bett.

(…)

Am Kaminfeuer, in der Sicherheit, hatte mein Haar seine äußerste Farbe.

Das Klingeln an der Tür war der Alarm für meine Freude.

Nicht dich habe ich verloren,

sondern die Welt.“

Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _
Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

Herzlichen Dank für das Interview!

Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin im „Ungargassenland“ _ Romanschauplatz „Malina“ Wien.

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: Vivian Mary Pudelko, Schriftstellerin _ Romanschauplatz „Malina“ _ Wien _
Ingeborg Bachmann, Malina, Roman 1971 _ Walter Pobaschnig 2/26
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Walter Pobaschnig   11.2.26

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„empfänglich zu bleiben für das eigene Glück“ Hans Gerd Raeth, Schriftsteller _ Berlin 26.2.2026

Lieber Hans-Gerd, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich bin morgens möglichst früh am Schreibtisch, um möglichst früh wieder weg zu sein – was meistens nicht klappt. Ärgert mich dann immer, und ich nehme mir vor, es künftig klüger anzugehen: Erst ein bisschen Yoga oder eine Runde mit dem Hund, dann Schreibarbeit, dann wieder ein bisschen Bewegung, gefolgt von noch mehr Schreibarbeit. – Manchmal klappt das, meistens nicht.

Hans Gerd Raeth, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Was zu allen Zeiten wichtig war: empfänglich zu bleiben für das eigene Glück, ohne gleichgültig gegenüber dem Unglück anderer zu werden.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Braucht die Kunst eine Rolle? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich finde, sie soll sich frei bewegen dürfen, um neue Perspektiven zu entwickeln. Wenn sie dann einen gesellschaftlichen oder persönlichen  Nutzen hat, schön. Wenn nicht, auch gut. Außerdem hat es den Aufbruch, vor dem wir gesellschaftlich und persönlich stehen, zu allen Zeiten gegeben, weil wir uns als Menschen und als Gesellschaft ständig bewegen – ob nun nach vorn oder zurück, mag jede und jeder für sich selbst entscheiden. Die Kunst hat uns dabei schon immer dabei begleitet und wird es höchstwahrscheinlich auch weiterhin tun.

Was liest Du derzeit?

„ …trotzdem Ja zum Leben sagen“ von Viktor E. Frankl (ein Klassiker, der schon  länger auf meiner Liste stand) und „Pompeji oder die fünf Reden des Jowna“ von Eugen Ruge (weil Pompeji auch schon länger auf meiner Liste stand)

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Zitat, das Anthony Hopkins zugeschrieben wird. Es lautet: „Keiner von uns kommt hier lebend raus. Also hört auf, euch wie Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.“

Vielen Dank für das Interview, lieber Hans-Gerd, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Hans Gerd Raeth, Schriftsteller

Zur Person/über mich: Hans Gerd Raeth, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin und wundert sich schon länger, dass auch in seinem Leben längst Freitag ist. (Pressetext, dtv Verlag)

Aktueller Roman: Hans-Gerd Raeth _ Wir Freitagsmänner Wer wird denn gleich alt werden? – Roman.dtv Verlag

Erscheinungsdatum: 26.02.2026
1. Auflage _ 288 Seiten

ISBN : 978-3-423-28545-2

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]

Format : 12,8 x 21,0 cm

Sprache: Deutsch

https://www.dtv.de/buch/wir-freitagsmaenner-28545

Fotos: Autorportrait_Alan_Ovaska; Cover _ Verlag.

16.2.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Und schon wieder ein neuer Tag“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text&Performance _ Sascha Wittmann/Joyce Stiernon _ 26.2.2026

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

UNDINE GEHT  _ Akrostichon

Text _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien

Performance  _  Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien  

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

UNDINE GEHT

Und schon wieder ein neuer Tag

Nach einer unruhigen Nacht

Dumpfer Geschmack, auf der Zunge dicker Belag

Im ersten Morgenlicht erwacht

Nur um zu erkennen

Es hat keinen Sinn zu rennen


Genau wie immer

Ereignislos und fad

Heute ist es aber schlimmer

Traurig, doch allzeit parat

Sascha Wittmann, 2.2.2026

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

UNDINE GEHT  _ Akrostichon

Text _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien

Performance  _  Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien  

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse in Macht und Zerstörung. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien
  Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Foto: Sascha Wittmann _ privat.

Fotos: Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _ performing „Undine geht“ _
Walter Pobaschnig _ 9/24.

Walter Pobaschnig   2.2.26

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„sie schaffte es, den vorgezeichneten weiblichen Lebensweg zu verlassen“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien 26.2.2026

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin

Liebe Sascha, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns?

Ich habe Ingeborg Bachmanns Texte bereits im Gymnasium kennengelernt. Ihre Literatur ist bis jetzt eine selbstverständlich Begleiterin.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

In meiner Schulzeit habe ich Ingeborg Bachmann als zeitgenössische Autorin wahrgenommen, obwohl ich natürlich wusste, dass sie – sehr jung – schon gestorben war. Ich war dann überrascht, dass sie Zeitgenossin von Autoren war, die ich als historische Persönlichkeiten gesehen habe, wie zum Beispiel Heimito von Doderer. Von diesen hat sie sich durch eine moderne Sprache und die Beschäftigung mit Themen, die Menschen in der damaligen Gegenwart bewegt haben, abgehoben.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Mich hat „Die Termiten“ immer besonders fasziniert, weil sie es in diesem Text schafft, eine bedrohliche Situation anhand von ganz kleinen Irritationen herzustellen.

„die Männer sind unheilbar krank…sie sind es, wussten sie das nicht? Alle…“ Ingeborg Bachmann in einem Interview, 1971 _ wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörerischen wie selbst zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Ich fürchte, dass wir Frauen uns gerade viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten beschäftigen und so unsere Energie verschwenden, statt für den Anteil an der Welt zu kämpfen, der uns zusteht. Wir stilisieren uns zu hilflosen Opfern, die von einer höheren Instanz gerettet werden müssen und diskutieren darüber, ob transsexuelle Menschen Frauen sind. Themen wie gerechte Bezahlung und faire Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben bleiben dabei auf der Strecke. Man könnte fast glauben, ein böser Geist hält uns mit unwichtigen Fragen beschäftigt, damit die Männer weiterhin ungestört an der Macht bleiben können.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann Schreiben und Existenz in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises 1971. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Für mich ist das Schreiben eine Notwendigkeit, aber kein Martyrium. Es ist oft sogar mit Lustgewinn verbunden. Ich glaube nicht, dass man Literatur unter Schmerzen gebären muss, damit sie etwas taugt. Und ich glaube nicht daran, dass es nur den einen richtigen Zugang zum Schreiben gibt. Für manche ist der Prozess offenbar mit Leid verbunden, für andere mit tiefer Befriedigung.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Ich hätte Ingeborg Bachmann gerne gefragt, wie sie es geschafft hat, den für Frauen vorgezeichneten Lebensweg – Heirat, Kinder, vorzeigbare Hausfrau sein – zu verlassen. Nicht nur, was sie konkret getan hat, sondern auch wie sie sich darüber klar wurde, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Neben Texten für Literaturzeitschriften und Rezensionen schreibe ich gerade an einem Roman, der anhand des Beispiels einer jungen Frau den unbedingten Aufstiegswillen der Nachkriegsgeneration zum Thema hat. Meine Protagonistin hätte kein Verständnis für Ingeborg Bachmann aufgebracht!

Herzlichen Dank für das Interview!

Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Foto: Sascha Wittmann _ privat.

Walter Pobaschnig   2.2.26

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„Unergründliche“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wort&Bild _ Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Wien 25.2.2026

Gabriele Vasak, Schriftstellerin _
Station bei Gert Jonke/Schreibatelier Wien _ Walter Pobaschnig 12/25, folgende

UNDINE GEHT

U nergründliche

N achtfahrt

D urch

I n Wirklichkeit

N ie  

E rlebte Ereignisse


G edankenverloren – 

E rdwärts, 

H immelwärts, 

T raumwandlerisch.

Gabriele Vasak,   15.1.26

Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ homestory _ Walter Pobaschnig 1/26, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann Rom 1962
 Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Fotos: Gabriele Vasak _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig   2_26

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„Die wird so gehypt – da wird man neugierig“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _  Christl Greller, Schriftstellerin _ Wien 25.2.2026

Ingeborg Bachmann _ Christl Greller

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann am Schreibtisch,
Bocca de Leone, Rom, um 1970

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Christl Greller, Schriftstellerin

Zu Ingeborg Bachmann:

Sie ist mir seelisch fremd. Allein weil ich mir gedacht habe: Die wird so gehypt – da wird man neugierig, und ich habe viel von ihr gelesen, auch schon wieder vergessen. Sie hat es verstanden, sich mit einer Aura zu umgeben und stets die umschwärmte, aber unglücklich Liebende zu sein. Christine Lavant, Ilse Aichinger usw. sind ebenfalls berühmt geworden, aber eine Aura haben sie nicht verstanden sich zu geben.

Ist ihr Schreiben etwas Besonderes?

Ich weiß nicht, mir kommt es ziemlich normal vor. Sie beobachtet und beschreibt oft Gefühltes, Gefühle. Sie war eben ein gefühlvoller Mensch, das ist ok, aber das machen sehr viele Dichter/Dichterinnen, wenn nicht alle, zu einem gewissen Grad.

Am meisten hängen geblieben ist mir „Drei Wege zum See“, mit dem ich mich wirklich identifizieren konnte. „Malina“ habe ich auch z.T. in Erinnerung , als die Auseinandersetzung zwischen Emotionalität und Rationalität. „Die gestundete Zeit“ – wie häufig bei Gedichten gehen einem nicht alle zu, aber es waren schon welche dabei, die mich angesprochen haben. Seltsamerweise erinnere ich am meisten ein Gedicht mit Bezug auf Krieg, das mir völlig unlogisch schien. Näheres weiß ich aber nicht mehr.

Kritik der patriarchalen Gesellschaft:

War damals sehr mutig von ihr, umso mehr, als sie ja von den in der Literatur bestimmenden Männern abhängig war. Und das waren nur Männer, und sind es heute noch. Leider hat sich (erst) wenig geändert, und da rede ich keinem Männer-Bashing das Wort. Gerade gibt es auch wieder die Tendenz eines Rückschritts in der Anerkennung der Frauen.

Kunst als Martyrium:

Ich glaube, es gibt bei jeder Art von Kunst zwei Pole: Die Gestaltung aus überströmender Weltverbundenheit, Glück und Fülle. Und das Schaffen als Abkämpfen, Abarbeiten, Bewältigen negativer Einflüsse. Die Tendenz geht – meinem Gefühl nach – dzt. eher zu allem Negativen: Nacht, Winter, Schmerz, Leiden, Finsternis, Gewalt usw usw. Tatsache ist schon, dass Schreibende mit sich allein sind. Dichten ist kein Team-Play. Man muss sich den sozialen Austausch auf andere Weise verschaffen.

Gesagt / gefragt:

Da fällt mir nichts ein. Vielleicht, wenn ich mir ihr in längerem Gespräch wäre…

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Meine Projekte:

Da heuer der 270. Geburtstag Mozarts ist und sein 235. Todestag am 5. Dezember, möchte ich meine 53teiligen  Mozart Lyrikzyklus zartART ein bisschen in den Focus rücken. Er wurde ja schon mehrfach im ORF gebracht, aber da ORF 1 so umgebaut wurde, weiß ich nicht, an wen ich mich da wenden kann. Vielleicht kannst du helfen. In Buchform heißt zartART „Donaustädter Mozartprojekt“, weil 2 weitere Künstler aus der Donaustadt Bilder und CD dazu kreiert haben.

Vor allem kümmere ich mich um die Bekanntmachung meines neuen Buches „TAGSÄTZE zur Nicht- oder Bewältigung. Poetische Notate“, habe wie erwähnt viele Lesungen. Und im Herbstprogramm soll mein neuer Erzählband „Zerkratzte Landschaft“ bei Edition Lex Liszt 12 herauskommen. Wenn da die Arbeit anfängt, hab ich für nichts anderes mehr Zeit.

An meinen Gedichten bin ich immer dran – wenngleich manchmal gebremst.

twitter.com/cgreller

www.greller.at

Ja – das wär’s für heute! Vielleicht für dich nicht so erwünscht, aber dafür ehrlich.

Ich möchte wiederholen, dass ich diese deine Arbeit für sehr wertvoll halte und bitte dich, dranzubleiben!

Herzlichen Dank für das Interview!

Christl Greller, Schriftstellerin

Foto: Ingeborg Bachmann: Garibaldi Schwarze, um 1970.

Foto: Christl Greller _ Renate Ritter

Walter Pobaschnig   26.1.2026

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„Wer bin ich?“ Aysel Hofer, Künstlerin _ Thaur/Tirol 24.2.2026

Bild _ Aysel Hofer, Künstlerin, Illustratorin _ folgende

Liebe Aysel Hofer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich mach die Jause für meinen Sohn, bereite das Mittagessen vor, mache meine Mails. Ich kümmere mich um meine Arbeit als Illustratorin. Eine halbe Stunde für mich allein in der Natur, da lade ich meine Akkus wieder auf. Abends eine Stunde stille und Nichtstun vor dem Schlafengehen.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Sich um die Frage zu kümmern, Wer bin ich? Wer bin ich ohne alle Identifizierungen? Es ist gut zu wissen, wer man ist, es macht alles leichter!

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Die Antwort von oben wird wichtig sein, wenn alles Vertraute nicht mehr Halt gibt, was gibt mir Halt? Ruhe aushalten können, sich selbst aushalten können! Damit würde der Frieden in uns selbst beginnen.

Was liest Du derzeit?

Die Drei Lichter der kleinen Veronika

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Die Augen der Tiefe reifen durch Tränen und die Tränen kommen früh genug!

Vielen Dank für das Interview, liebe Aysel, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Aysel Hofer, Künstlerin, Illustratorin

5 Fragen an Künstler*innen: Aysel Hofer, Künstlerin, Illustratorin

Zur Person/über mich: Aysel Hofer, Künstlerin, Illustratorin

geboren 1973 oder 1974 in of/ türkei

•          seit den 1980er jahren weiter gewachsen in hall in tirol

•          seit den 1990er jahren zunehmende künstlerische auseinandersetzung mit kohle- und bleistiftzeichnungen, später öl und aquarell auf leinwand – dabei nie den humor, aber den glauben verloren

•          mitte der 1990er jahre erste skulpturen aus metall, holz und beton – dabei den humor verloren, aber den glauben gefunden

•          ende der 1990er jahre zunehmende auseinandersetzung mit illustrationen

•          2010 – 2011 illustrationsausbildung bei illuskills in wien

•          seit 2008 freischaffende künstlerin und illustratorin – dabei den humor im glauben und den glauben im humor gefunden

.         diverse austellungen in deutschland und österreich

www.behance.net/ayselhofer

www.aysel-hofer-installation-grafik.jimdosite.com

Fotos: Portrait _ Myriam Cibolini; Bilder _ Aysel Hofer.

10.2.2026_Interview_Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com