Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biographie. Burdorf, Dieter. Beck Verlag.

Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biographie. Burdorf, Dieter. Beck Verlag.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann die Schreibende. Einzigartige Schriftstellerin wie kulturelle Netzwerkerin, immer mutig, solidarisch und freundschaftlich Wege der Kollegen:innen begleitend, unterstützend. Das Wort, die Kunst – Zeit und Gesellschaft, Mensch und Welt entgegenstellen. Gemeinsam. Und das schonungslos kritisch mit dem besonderen Schuss Augenzwinkern der Übertreibung, einer Sprachmelodie, die keine Marschmusik ist und nicht sein will, sondern vielmehr Augenzwinkern und Sehnsucht im Stilmittel der Überzeichnung, die Emotion aus der Intelligenz, die be- und überschreibt, um den Schrecken der Welt beizukommen und zu überleben. Weiter zu gehen – im Wort und in der Liebe –  „Ein Schriftsteller kann überhaupt nicht intelligent genug sein…Aber wer nicht emotiv ist, und ich bin eine Slawin, von beiden Seiten der Eltern her… der kann vielleicht auch kein Schriftsteller sein…“ (Gerda Haller, Gespräche in Rom; zitiert in „Dieses unruhige Ich“)

Constanze Sophie Passin, Schauspielerin _ Salzburg _ acting Malina _ Originalschauplatz Malina _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 12/21, folgende

Ingeborg Bachmann die Liebende, Gebende, Fordernde, Scheiternde. Namen, Stationen, Aufbrüche, Erinnerungen  – „Ist kein Schnaps da?“  (an Max Frisch, zitiert im Buch). Vieles bricht ab, manches rundet sich. Was bleibt ist der offene Himmel, das Weitergehen, Weiterlieben. Leben, Mensch, Zeit.

Ingeborg Bachmann. Werk und Leben. Eine Fülle. Ein Füllhorn – bereit dafür? Es lohnt in jedem Fall.

Dieter Burdorf, Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Leipzig, stellt sich in großer Expertise, Präzession und sehr beeindruckender Zusammenschau von Werk, Lebenszeugnissen, Briefen, Gesprächen, Gesellschaft und Kultur diesem „Füllhorn“ eines Literaturlebens und legt eine sensationelle Biographie vor, die in der Bachmannforschung neue Maßstäbe setzt.

Ingala Fortagne _ Sopranistin, Schauspielerin__ acting Malina _ Originalschauplatz Malina _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 8/23, folgende

In zwölf Kapitel wird der Lebens- und Werkbogen in Originalzitaten Bachmanns wie vieler Bezugspersonen, Familie, Freunden, Kollegen:innen wie auch ganz besonderen Fotos geöffnet und Leserin und Leser werden Schritt für Schritt mit Voraussetzungen, Initiativen, Erfahrungen, Begegnungen, Ereignissen des Kosmos Ingeborg Bachmann vertraut gemacht und brechen dann zu eigenen weiteren Zugängen in persönlichen Erfahrungen auf. Im Weiter- und Neulesen des Werkes.

Die vorliegende Biographie hat viele Stärken, wobei vor allem der konsequente Weg des Faktischen, des Überlieferten – das ja so reich und umfassend ist – aufwendig und lohnend begangen wird und das ebenso reiche spekulative Spektrum gemieden wird. Das ist bei Bachmann außergewöhnlich und umso mehr anzuerkennen.

Eine weitere Stärke ist die gute Struktur der Kapitel, die sowohl chronologisch wie thematisch gut gewählt, spannend und stimmig sind. Eine Bachmann-Reiseroute mit Ein-. und Aussichten, die überraschen und eigene Sichtweisen bestens überprüfen.

Und nicht zuletzt ist die Fähigkeit des Autors zu begeistern, zu nennen. Da ist flüssiges Erzählen im sehr guten Zitatkontext, Neugierde, die Seite um Seite motiviert und das alles im besten wissenschaftlichen Rahmen. Dazu ist sehr zu gratulieren.

„Eine Bachmann Biographie als Meisterstück von Expertise, Spannung und Geheimnis!“

Dieses unruhige Ich. Ingeborg Bachmann. Eine Biographie. Burdorf, Dieter. Beck Verlag.

Hardcover, 764 S., mit 32 Abbildungen

ISBN 978-3-406-84484-3

Erscheinungsdatum _ 18. Mai 2026

38,00 €

Walter Pobaschnig 5/26

https://literaturoutdoors.com

„man muss“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Jacky Surowitz/Thomas Erlmoser/Fritz Weissenbeck _ Wien 18.5.2026

Station bei Bachmann _
Jacky Surowitz; Schauspielerin; Thomas Erlmoser, Schauspieler; Fritz Weissenbeck, Schauspieler _ alle Wien _ performing am Originalschauplatz _
erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien/1946 _
Walter Pobaschnig 5/26, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz _ erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien/1946

MALINA _ Akrostichon

Text _ Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin _ Wien  

Performance _ Jacky Surowitz; Thomas Erlmoser, Schauspieler; Fritz Weissenbeck, Schauspieler, Kabarettist _ alle Wien.

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Station bei Bachmann _
Jacky Surowitz; Schauspielerin; Thomas Erlmoser, Schauspieler; Fritz Weissenbeck, Schauspieler _ alle Wien _ performing am Originalschauplatz _
erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien/1946 _
Walter Pobaschnig 5/26, folgende
„Der längste Weg nach Wien“ (Ingeborg Bachmann) _ Aufbruch und Befreiung

MALINA

M        man muss

A         auch

L          Literatur

I           in der

N         Nähe

A         aushalten

Jacky Surowitz, 5.5.26

vor der Wohnung Ingeborg Bachmanns _
Ankommen in der neuen Stadt in Leben/Liebe/Kunst

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz _ erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien/1946

MALINA _ Akrostichon

Text _ Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin _ Wien  

Performance _ Jacky Surowitz; Thomas Erlmoser, Schauspieler; Fritz Weissenbeck, Schauspieler, Kabarettist _ alle Wien.

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann ist 1946 in Wien angekommen und lebte hier bis 1953. In dieser Lebensphase kommt es zu wesentlichen Begegnungen, Inspirationen in Leben, Líebe, Literatur und Kunst. Es folgt die Zeit erster Anerkennung als Schriftstellerin. Mit Wien bleibt die später in Rom lebende Schriftstellerin zeitlebens verbunden. Ihr einziger Roman Malina, den sie in Rom abschließt, spielt in Wien. Das „Ungargassenland“ im III.Wiener Gemeindebezirk ist dabei topographischer Bezugs- und Mittelpunkt. Ebenso nehmen viele Gedichte auf Wien Bezug. In den letzten Lebensjahren am Lebensmittelpunkt Rom ist eine Rückkehr nach Wien angedacht. Dazu kam es nicht mehr. Ingeborg Bachmann ist in ihrer Geburtsstadt Klagenfurt im Familiengrab beigesetzt.

Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin
Thomas Erlmoser, Schauspieler
Fritz Weissenbeck, Schauspieler, Kabarettist

Aktuelle Theaterproduktion:

Was geschieht, wenn Vernunft effizienter wird als der Mensch? In einem nahen Jetzt geraten Kunst, Technologie und Macht in einen gefährlichen Dialog. Zwei historische Denker als KI-Avatare und eine scheinbar harmlose Idee setzen eine Kettenreaktion in Gang: Staat, Investoren und Entwickler verfolgen unterschiedliche Interessen, während ein unsichtbares System beginnt, sich selbst zu schützen. Jemand zieht einen Stecker und etwas entscheidet, dass das nicht vorgesehen war. Philosophisches Gedankenexperiment, politischer Thriller und existenzielle Parabel. Ein Stück über Freiheit ohne Pathos, Gewalt ohne Waffen – und die beunruhigende Möglichkeit, dass das Vernünftigste zugleich das Unmenschlichste sein könnte und über die Verlockung perfekter Systeme und die Frage, was von Freiheit bleibt, wenn Verantwortung delegiert wird. (Pressetext)

Spieltermine im Theater Center Forum_ Wien: . Fremde Gedanken – Theater-Center-Forum

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: „Fremde Gedanken“ _ Produktion/Presse.

Fotos: Station bei Bachmann _
Jacky Surowitz; Schauspielerin; Thomas Erlmoser, Schauspieler; Fritz Weissenbeck, Schauspieler _ alle Wien _ performing am Originalschauplatz _
erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien/1946 _
Walter Pobaschnig 5/26.

Walter Pobaschnig, 5.5.26

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„Bachmann hat sich nie gescheut, ehrlich und kritisch zu sein“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Jacky Surowitz, Schauspielerin _ Wien 18.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Jacky Surowitz

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

im Interview _ Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin _ Wien

Liebe Jacky, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

habe mich erst durch den Literaturpreis der ihren Namen trägt, näher mit ihr beschäftigt.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

sie hat sich nie gescheut, ehrlich und kritisch zu sein und das zu ihrer Zeit, sehr mutig

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

„Die gestundete Zeit“, allein der Titel reicht schon für vielfältige Interpretationen, Auslegungen und Diskussionen

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

kaum jemand hat es so gut erkannt, dass sich nichts geändert hat und nichts ändert, es aber langsam in eine richtige Richtung zu gehen scheint, was sie ja nicht mehr erleben durfte

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

die Liebe und die Literatur waren – egal zu welcher Zeit – immer ein großes Menschheitsthema und das soll so bleiben

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

ich schreibe ja selbst Gedichte und Prosa, aber auch Geschichten. Für einige ist es ein Befreiungsschlag, für manche eine Therapie, manche sehen es als Ausdruck der Persönlichkeit und für einige ist es einfach nur kreative Kunst

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

die Wahrheit

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

was oder wer sie inspiriert

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

ich inszeniere gerade einen philosophischen KI Thriller FREMDE GEDANKEN, bei dem ich auch selbst mitspiele. Es ist quasi der „2. Teil“ von Gefährlichen Gedanken (philosophisch-politisches Bühnenstück über den Kampf für die freie Demokratie im 19. Jhdt und was davon blieb und ob wir sie brauchen)

Was geschieht, wenn Vernunft effizienter wird als der Mensch? In einem nahen Jetzt geraten Kunst, Technologie und Macht in einen gefährlichen Dialog. Zwei historische Denker als KI-Avatare und eine scheinbar harmlose Idee setzen eine Kettenreaktion in Gang: Staat, Investoren und Entwickler verfolgen unterschiedliche Interessen, während ein unsichtbares System beginnt, sich selbst zu schützen. Jemand zieht einen Stecker und etwas entscheidet, dass das nicht vorgesehen war. Philosophisches Gedankenexperiment, politischer Thriller und existenzielle Parabel. Ein Stück über Freiheit ohne Pathos, Gewalt ohne Waffen – und die beunruhigende Möglichkeit, dass das Vernünftigste zugleich das Unmenschlichste sein könnte und über die Verlockung perfekter Systeme und die Frage, was von Freiheit bleibt, wenn Verantwortung delegiert wird.

Gespielt wird Ende Juni im Theater Center Forum. Fremde Gedanken – Theater-Center-Forum

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar

Herzlichen Dank für das Interview!

Station bei Bachmann _ Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin _ Wien _
am ersten Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 5/26

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: „Fremde Gedanken“ _ Produktion/Presse.

Fotos: Station bei Bachmann _ Jacky Surowitz, Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin, Autorin _ Wien _ am ersten Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 5/26

Walter Pobaschnig, 5.5.26

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„Und nicht den Irrlichtern nach“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Angelika Stallhofer/Katharina Stadtmann _ Wien 17.5.2026

Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin_
performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961 _
Walter Pobaschnig, 6/2024 folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Donau/Wien.

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Angelika Stallhofer, Schriftstellerin _ Wien

Performance _ Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin_
performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961 _
Walter Pobaschnig, 6/2024 folgende
Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin_
performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961 _
Walter Pobaschnig, 6/2024 folgende

UNDINE GEHT


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Angelika Stallhofer, 14.5.2026

Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin_
performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961 _
Walter Pobaschnig, 6/2024 folgende
Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin_
performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961 _
Walter Pobaschnig, 6/2024 folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Donau/Wien.

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Angelika Stallhofer, Schriftstellerin _ Wien

Performance _ Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann am Pressegger See/Kärnten

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Angelika Stallhofer, Schriftstellerin
Katharina Stadtmann, Schauspielerin, Sängerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Angelika Stallhofer http://www.detailsinn.st

Walter Pobaschnig, 14.5.2026

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„Bachmanns Worte sind gleichermaßen dunkel wie hell“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Angelika Stallhofer, Schriftstellerin _ Wien 17.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Angelika Stallhofer

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

im Interview _  Angelika Stallhofer, Schriftstellerin _ Wien

Liebe Angelika, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns?

Bachmann wurde und wird immer noch viel Aufmerksamkeit zuteil. Was viel Aufmerksamkeit bekommt, ist oft von minderer Qualität, aber nicht immer. Das ist hier anders. 

Was macht das Besondere ihres Schreibens aus? 

Ihre Literatur ist in meinen Augen eine aufrechte und auch aufrichtige Literatur. 

Das bedeutet nicht, dass sie nicht mit Geheimnissen arbeitet, im Gegenteil. Das kommt mir sehr entgegen, ich interessiere mich nicht für geheimnislose Literatur. 

Bachmanns Worte sind gleichermaßen dunkel wie hell, und etwas funkelt darin, eine Art Wahrheit. Es mag manchmal ihre persönliche Wahrheit sein, mit der nicht alle resonieren. In mir bringt sie etwas zum Klingen. 

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

Zum ersten Mal kam ich in der Schule mit Bachmann in Berührung. Ich las die Gedichte „Schatten Rosen Schatten“ und „Im Gewitter der Rosen“. Ich verstand sie nicht, aber mochte sie. Es war ein Rätsel, das ich lösen wollte. Und zugleich wollte ich, dass es ungelöst bleibt. Später prägten mich besonders „Undine geht“ und andere Erzählungen. Es gibt eine Passage in „Undine geht“, die sehr bedeutsam für mich ist. Malina war herausfordernder, doch das störte mich nicht. 

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt? 

Ich denke nicht, dass ich gern mit ihr gesprochen hätte, ich habe auch keine Fragen an sie. Ich hätte ihr vielleicht geschrieben, ein paar Zeilen nur, ein Gedicht, etwas, das keine Antwort braucht. 

Was sind Deine aktuellen Projektpläne? 

Ich arbeite an einem Roman. Es wird um Gewalt darin gehen, sichtbare und mehr noch unsichtbare. 

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten? 

„Weil ich zu keinem Gebrauch bestimmt bin und ihr euch nicht zu einem Gebrauch bestimmt wußtet, war alles gut zwischen uns.“ (Undine geht)

Herzlichen Dank für das Interview!

Angelika Stallhofer, Schriftstellerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Angelika Stallhofer _ http://www.detailsinn.st

Walter Pobaschnig, 14.5.2026

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„Literatur macht Mut“ Andreas Lehmann, Schriftsteller _ Leipzig 16.5.2026

Lieber Andreas, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Im Grunde wie seit Jahren schon: In der ersten Wochenhälfte stehe ich früh auf, lese oder höre Nachrichten, arbeite im Homeoffice in meinem Brotjob und spiele nachmittags ein bisschen Feierabend. Und in der zweiten Wochenhälfte gehe ich in die sehr schöne Bibliothek um die Ecke, um zu schreiben. Und abends treffe ich Freund:innen, gehe ein Bier trinken oder in ein Konzert, ins Kino, zu einer Lesung. Und ansonsten: versuche ich die Lücken zu schaffen, in die alles andere eben hineinpassen muss.

Andreas Lehmann, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Auch hier wahrscheinlich: mehr oder weniger dasselbe wie immer. Solidarität und Gemeinschaft, dazu das Recht auf Privatheit, das Recht, allein zu sein. Wachheit und Neugier auf den Lauf aller Dinge einerseits, Ruhe- und Rückzugsorte andererseits. Kühle, klare Urteilskraft, dabei Empathie und ein Blick oder Gespür für das Schöne: Zuversicht und produktiver Pessimismus.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Literatur schafft Räume, in denen wir unsere Ängste und unsere Traurigkeiten betrachten können, ohne uns vor dieser Konfrontation zu fürchten. Das sind Räume der Freiheit und der offenen Möglichkeiten, Räume, in denen wir uns selbst begegnen und Erfahrungen machen können, die ans Eingemachte gehen, ohne dass wir uns davor schützen müssen. Sie öffnet in uns, was uns selbst verschlossen ist, und das ist immer stärkend, befreiend.

Literatur macht Mut, sich etwas vorzustellen: ein anderes Leben, eine andere Welt (die unserer verblüffend ähnlich sieht), ein alternatives Ich (das dem unseren geschwisterlich zur Seite steht). Ohne den Spiegel der Kunst könnten wir nie sicher sein, dass es uns gibt.

Was liest Du derzeit?

Eigentlich ständig und immer wieder: Kafka-Briefe (die an Felice Bauer, die an Milena Jesenská), außerdem viel Lyrik (quer durch das Beet, in dem ja ständig so viel wächst und blüht). Zudem Short Stories von Tobias Wolff und Joyce Carol Oates.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Frühaufsteherin

Wozu mit ihr streiten?

Zahlen

beeindrucken sie nicht.

Sie kommt von jenseits

der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Hoffnung –

Frühaufsteherin

am schwärzesten Tag.

(Rainer Malkowski)

Vielen Dank für das Interview, lieber Andreas, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Andreas Lehmann, Schriftsteller

Zur Person: Andreas Lehmann, geb. 1977 in Marburg, dort aufgewachsen, hat Buchwissenschaft, Amerikanistik und Komparatistik in Mainz studiert, lebt in Leipzig. Er war zweimal Teilnehmer des Open Mike-Wettbewerbs der Literaturwerkstatt Berlin und hat Werkstattstipendien der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin und der Romanwerkstatt im Literaturforum des Brecht-Hauses Berlin erhalten. Robert Gernhardt Preis 2022, Bad Godesberger Literaturpreis 2023. 2018 erschien sein Debütroman Über Tage, 2021 der Roman Schwarz auf Weiß, 2023 der Erzählband Lebenszeichen und 2026 der Erzählband Kummerflimmern, alle im Karl Rauch-Verlag, Düsseldorf.

https://karl-rauch-verlag.de/autorinnen/autorinnen/autor/43-andreas-lehmann.html

Foto: Andreas Lehmann: Christopher Utpadel

Walter Pobaschnig, 11.5.26

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„Gestern schon“ _ Andreas Lehmann, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Leipzig 16.5.2026

GIVE PEACE A CHANCE

Gestern schon

In den erstaunlichsten

Verkleidungen, versteckesten Winkeln

Echtes gesucht, Untilgbares


Poetisch und politisch motiviert

Erfahrungshungrig, lüstern

Auch am Ungenauesten, am

Chaotischsten

Entlanggelebt, mit weit geöffneten Augen


Altersschwach und kindisch, immer schon


Chorgesang und Soloschweigen

Harte Fakten, weichgeklopft

Aufgebraucht und unerschöpflich

Niemals müde, immer träumend

Choreographien einstudiert, das heißt:

Einsamkeiten aller Art und Form

Andreas Lehmann, 11.5.2026

Andreas Lehmann, Schriftsteller

GIVE PEACE A CHANCE

Andreas Lehmann, Schriftsteller

Zur Person: Andreas Lehmann, geb. 1977 in Marburg, dort aufgewachsen, hat Buchwissenschaft, Amerikanistik und Komparatistik in Mainz studiert, lebt in Leipzig. Er war zweimal Teilnehmer des Open Mike-Wettbewerbs der Literaturwerkstatt Berlin und hat Werkstattstipendien der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin und der Romanwerkstatt im Literaturforum des Brecht-Hauses Berlin erhalten. Robert Gernhardt Preis 2022, Bad Godesberger Literaturpreis 2023. 2018 erschien sein Debütroman Über Tage, 2021 der Roman Schwarz auf Weiß, 2023 der Erzählband Lebenszeichen und 2026 der Erzählband Kummerflimmern, alle im Karl Rauch-Verlag, Düsseldorf.

https://karl-rauch-verlag.de/autorinnen/autorinnen/autor/43-andreas-lehmann.html

Fotos: Andreas Lehmann: Christopher Utpadel; Motiv _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig, 11.5.26

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„eine große Bilder- und Gefühlswelt“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ George K. Maurer, Liedermacher _ Klagenfurt 15.5.2026

Ingeborg Bachmann _ George K. Maurer

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _  George K. Maurer, Liedermacher _ Klagenfurt.

Lieber George, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Mein Versuch besteht darin, über den Begriff „Frieden“ einen Zugang zu finden. In „Malina“ fehlt mir jedoch ein direkter Friedensentwurf. Da zeigt Ingeborg Bachmann eher, warum Frieden nur schwer möglich ist, beziehungsweise Sprache als Schlüssel und Problem gesehen werden muss.  Frieden erscheint bei ihr eher als Abwesenheit von Gewalt, aber diese Abwesenheit wird nie erreicht.  Was sich insbesondere im „Traumkapitel“, in dem der Vater als Täterfigur beschrieben wird, zeigt.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Es ist für mich schon ein bisschen Herausforderung, den detaillierten, oft in langen Schachtelsätzen verpackten Ausführungen Bachmanns konzentriert zu folgen. Wenn ich mich aber darauf einlasse, entführt der Text in eine Bilderwelt, in eine große Gefühlswelt, die wahrscheinlich nur so beschrieben werden kann.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

Besonders zugetan bin ich dem lyrischen Werk von Ingeborg Bachmann. Dazu fällt mir das großartige Gedicht „Die gestundete Zeit“ ein …

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Bachmann sieht, so meine ich, in der Aufdeckung von Gewalt einen Friedensansatz. Und da spielt Sprache eine wesentliche Rolle. Meine Frage an sie wäre: Könnte eine neue, unverbrauchte Sprache, ein Sprechen, das nicht zerstört, zu Frieden führen?

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Bin als Liedermacher natürlich von den aktuellen Geschehnissen um mich herum und in der ganzen Welt in meinem Schreiben beeinflusst. Mich rückbesinnend auf die 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, bäume ich mich in meinen Texten auf gegen Hass, gegen Gewalt und gegen Rechtsradikale, die demokratische, politische Systeme zerstören wollen. So heißt auch mein derzeitiges Programm „Love Peace & Freedom“, angelehnt an große Vorbilder wie Pete Seeger, Joan Baez, Woody Guthry oder Hannes Wader. Mit meinem Trio CrossTones freue ich mich auf jede Einladung zu einem Konzertauftritt.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.

Dein Blick spurt im Nebel:

die auf Widerruf gestundete Zeit

wird sichtbar am Horizont.

Herzlichen Dank für das Interview!

 George K. Maurer, Liedermacher

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto:  George K. Maurer _ privat.

Walter Pobaschnig, 6.5.26

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„Ausweg?“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ George K. Maurer/Sandra Bell _ Klagenfurt/Wien 15.5.2026

Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann,.1971 _
Walter Pobaschnig 7/21 folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz Wien

MALINA _ Akrostichon

Text  _   George K. Maurer, Liedermacher _ Klagenfurt.

Performance _ Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien 

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21 folgende
Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21 folgende

MALINA

Missverständnisse, düstere Diagnose

Aufdeckung von Gewalt

Liebe ist unerreichbar, das

Ich verschwindet

Neue Sprache als

Ausweg?

George Maurer, 6.5.26

Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann,.1971 _
Walter Pobaschnig 7/21 folgende
Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann,.1971 _
Walter Pobaschnig 7/21 folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz Wien

MALINA _ Akrostichon

Text  _   George K. Maurer, Liedermacher _ Klagenfurt.

Performance _ Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien 

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

George K. Maurer, Liedermacher
Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto:  George K. Maurer _ privat.

Fotos: Sandra Bell, Schauspielerin, Sängerin _Wien _ performing Malina _ Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann,.1971 _
Walter Pobaschnig 7/21
.

Walter Pobaschnig6.5.26

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„Meine Haut“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _  Christa Issinger/Gisela Elisa Heredia _ Brixen/Wien 14.5.2026

Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text   Christa Issinger, Schriftstellerin _ Brixen/Südtirol

Performance _ Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22, folgende
Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22, folgende

MALINA

Meine Haut

Auf deinem Atem

Lautlos wie Zeit

Ich bin das

Nachtlicht im Zwischenraum

Abseits deiner Sprache

Christa Issinger, 26.4.26

Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22, folgende
Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text   Christa Issinger, Schriftstellerin _ Brixen/Südtirol

Performance _ Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

 Christa Issinger, Schriftstellerin
Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Christa Issinger _ Egon Daporta

Fotos: Gisela Elisa Heredia_Choreographin, Tänzerin, Tanzpädagogin_ Wien _ performing _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _

Walter Pobaschnig 8/22

Walter Pobaschnig, 26.6.26

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