„Geh, Gedanke“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Hannah Dübgen/Lisa-Marie Bachlechner _ Berlin/Wien 11.5.2026

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz „Malina“ Wien.

INGEBORG _ Akrostichon

Text Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Berlin.

Performance _ Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21
 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

INGEBORG


I
N S E L

N I E

G E N A U E R 

E N T S P R I C H T

B L Ä U E

O D E R

R A U S C H

G E H , G E D A N K E

Hannah Dübgen, 23.4.2026

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21
 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz „Malina“ Wien.

INGEBORG _ Akrostichon

Text Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Berlin.

Performance _ Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin
 Lisa-Marie Bachlechner, Schauspielerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Hannah Dübgen_ Susanne Schleyer /autorenarchiv.de

Fotos:  Lisa-Marie Bachlechner, Schauspielerin_ Wien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

Walter Pobaschnig  23.4.26

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„ein Ringen um Sprache und Existenz“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller _ Berlin 11.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Wolfgang Scherreiks

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

im Interview _ Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller _ Berlin

Lieber Wolfgang, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Ingeborg Bachmann gehört zu meinen späten Entdeckungen. Zwar hatte ich eine grobe Ahnung von ihren Werken. Dazu wird ja gern Biographisches und sehr Privates über die Schriftstellerin öffentlich breitgetreten. Aber erst Recherchen zu meinem neuen Roman führten zum Einstieg in ihre Texte. Ich räume ein, ich bin immer noch dabei, sie zu lesen. Die Weitergabe autoritärer Erfahrungen bis in intime Beziehungen hinein mit den Mitteln der Literatur zu untersuchen und dafür eine Poetik zu erarbeiten, das hat mich zuerst angezogen. Ein ferner Bezug zum geographischen Referenzraum meiner eigenen Arbeit war auch das Wüstenbuch ihrer Ägyptenreise. Bald ein Jahr lang besaß ich bis vor Kurzem sämtliche Bände ihres Todesarten-Projekts aus der Berliner Staatsbibliothek. Erstaunlicherweise hatte die selbst im Jahr ihres 100. Geburtstag über diese lange Zeit niemand sonst entliehen.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Sie ringt um das, was für mich eine gute Schriftstellerin oder einen Schriftsteller unter anderem ausmacht: Eine Sprach- und Formsuche, hinter der eine existenzielle Not oder jedenfalls ein Begehren steht.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Lieber eine Edition. Ich weiß, dass die erzwungene Struktur der Kritischen Ausgabe des Todesarten-Projekts von Piper nicht jedem gefiel. Ich las darin weniger akademisch. Überhaupt eintauchen zu können in die Textvarianten mit ihren Vor- und Korrekturstufen, ist sehr faszinierend.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Auch wenn das Patriarchat (in den Medien) ein lautes Comeback feiert und sein Militarismus erstaunlich unkritisch in den Köpfen von Männern und Frauen zurück ist, würde ich in Bachmanns Texten zwei Kontexte mitlesen: Die historische Gegenwart, in der diese Texte entstanden, sowie ihre eigene Erfahrung. Dass sich seit ihrer Zeit im gesellschaftlichen Bewusstsein nun gar nichts nirgendwo geändert hat, wird man nicht ernsthaft behaupten können.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Ich weiß nur, dass wir sehr unterschiedlich lieben. Das Bachmann-Zitat bietet natürlich eine Steilvorlage für die dichotomische Anlage gegenwärtiger Debatten, die wenig lösungsorientiert auf Trennendes setzen. Vielleicht ist die Aussage aber nicht so 1 zu 1 auf Individuen zu lesen. Steht ihre „Krankheit der Männer“ nicht eher als Bild für die zerstörerische Energie des Patriarchats? Populär missverstanden, blockiert ein gegenseitiges Pathologisieren jedenfalls den Dialog zwischen den Geschlechtern. Das Patriarchat außergeschlechtlich zu begreifen und ihm gesamtgesellschaftlich-emanzipatorisch entgegenzutreten, scheint mir ein gesunderer Weg zu sein.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Märtyrer bedeutet ja Zeuge. Verdammter Zeuge also. Oder zum Zeugnis verdammt. Ich halte viel vom persönlichen Impuls, der die Sache vorantreibt. Die Selbstzerstörung des Künstlers ist für diese Passion unnötig. Warum sollte der verdammte Zeuge die Transformation in Kunst nicht als Reise von der metaphorischen Hölle ins Paradies durchlaufen, als deren Begleiter oder zumindest zu deren Ende die Möglichkeit von Liebe steht? „L’amor che move il sole e l’altre stelle“, endet die Commedia.

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Ihre Verbindung von Innen mit der Geografie finde ich sehr interessant.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Vermutlich etwas enttäuschend Unliterarisches. Aus meiner ewigen Retterfantasie heraus und in dem Wunsch, dass sie uns noch länger erhalten geblieben wäre, hätte ich ihr etwas aus dem Werkzeugkasten der Suchtberatung gesagt…

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Derzeit lässt die Unruhe um die Vorstellung meines Romans »Goldberg« wenig Zeit für die Konzentration auf ein neues Projekt. Allerdings existiert die erste Rohfassung eines neuen Romans. Darin wird es um eine Reise gehen. Ich möchte mich mit dem gesellschaftlich wie politisch inzwischen scheinbar utopischen Thema Vergebung auseinandersetzen. Und was uns der Mythos dazu für Angebote macht. Bereits der »Goldberg« probiert, im Schauen andere Perspektiven auszuloten. Es gilt, diese Aufmerksamkeitspoetik des Nature Writing auf eine Ding- und Porträtbeschreibung zu übertragen. Dazu ist es mein Wunsch, mehr ins Erzählen zu kommen. Und dabei erneut mein spielerisches Gebot des Happy Ends jenseits der Klischees zu berücksichtigen. Aufgaben genug.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

Dann zur Literatur als Utopie aus den Frankfurter Poetikvorlesungen:

„Die Literatur aber, die selber nicht zu sagen weiß, was sie ist, die sich nur zu erkennen gibt als ein tausendfacher und mehrtausendjähriger Verstoß gegen die schlechte Sprache – denn das Leben hat nur eine schlechte Sprache – und die ihm darum ein Utopia der Sprache gegenübersetzt, diese Literatur also ist zu rühmen wegen ihres verzweiflungsvollen Unterwegsseins zu dieser Sprache und nur darum ein Ruhm und eine Hoffnung der Menschen.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Bitte sehr.

Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Wolfgang Scherreiks _ privat.

Walter Pobaschnig, 24.4.2026

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„Wundervolle Waldküche & die Brennessl“ Ulmer Verlag

Wundervolle Waldküche. Köstliche Rezepte aus Blüten, Blättern, Früchten, Beeren und Zapfen. Aurélie Valtat, Wiebke Krabbe. Ulmer Verlag.

Brennnessel. Das Multitalent – von Salat bis Seife. Natasja van der Meer, Wiebke Krabbe. Ulmer Verlag.

Der Frühling beginnt strahlend. Die Natur erwacht und zeigt bei Spaziergängen ihre so vielfältige Welt, die Sinne erfreut und ausruhen und rundum Körper & Seele auftanken lässt. Wiese, Wald – unersätzliche Lebensräume der Ruhe und Erholung.

Doch auch ein vielseitig spannender Lebensraum, dessen Pflanzen, Blüten, Früchte dazu einladen ihre unmittelbare Wirkkraft an- und aufzunehmen. Doch wie kann ich das am Besten umsetzen? Was gibt es alles und wie ist dies zu pflücken und zu verarbeiten?

Hier bietet der Ulmer Verlag  zwei wunderbare Frühlingswegbegleiter an, die ein äußerst spannendes Vademecum sind, das Entdeckungsfreude mit knowhow großartig verbindet.

Die renommierten und fachkundigen Autorinnen bieten einen fundierten Überblick in Wort&Bild zu einem Wald- und Küchenspaziergang, der vom Pflücken, Verarbeiten, Konservieren alles beinhaltet was für einen Genuss über das ganze Jahr nötig ist. Und die Bandbreite dabei ist einzigartig – und reicht von Tee, Konfitüren bis zu Eis, Pesto und Likör. Wahre Schatzrezepte laden dazu ein, selbst die Waldküche auf den Tisch zu bringen und genussvoll wie nachhaltig zu begeistern.

Unter den vielen besonderen Pflanzen ist hier die Brennessel hervorzuheben, der eine wunderbare bibliophile Buchausgabe gewidmet ist, in der Beschreibung und Verarbeitung wie Faszination beeindruckend dargestellt sind. Dies reicht von der Kulinarik bis zu Kosmetik und Textilverarbeitung. Die Brennessl –  ein faszinierender Allrounder, der im vorliegenden Buch zum ganz neu Entdecken und Genießen einlädt.

„Es sind wunderbare Reiseführer und Wegweiser in Faszination und Genusswelt unserer tagtäglich umgebenden Natur!“

Wundervolle Waldküche. Köstliche Rezepte aus Blüten, Blättern, Früchten, Beeren und Zapfen. Aurélie Valtat, Wiebke Krabbe. Ulmer Verlag.

Brennnessel. Das Multitalent – von Salat bis Seife. Natasja van der Meer, Wiebke Krabbe. Ulmer Verlag.

Walter Pobaschnig  5/26

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„Ihre Verletzlichkeit“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Gabrielle Alioth, Schriftstellerin _ Termonfeckin/Irland 10.5.2026

Gabrielle Alioth _ Ingeborg Bachmann

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _Gabrielle Alioth, Schriftstellerin

Liebe Gabrielle, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns?

Ich habe Ingeborg Bachmanns Werke gelesen, bevor ich selbst zu schreiben begann. Sie gehörte zusammen mit Christa Wolf, Marlene Haushofer, Barbara Frischmuth, Anne Duden u.a. zu den Schriftstellerinnen, die mich durch ihre weibliche Sicht und Schreibweise beeindruckten und motivierten, meine ersten Schreibversuche zu wagen und das Schreiben ernst zu nehmen. 

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Ihre Verletzlichkeit, die in ihrem Schreiben so deutlich wird, zusammen mit diesem schon fast selbstzerstörerischen Willen, ihren eigenen literarischen Weg zu gehen, ihre Sicht in ihren Werken umzusetzen.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

Undine geht ist sicher die Erzählung, die mich am meisten trifft und betrifft, literarisch wie auch persönlich. Die Geschichte, der Mythos der „anderen“ Frau, die zwar begehrt, dann aber auch verlassen wird, weil sie zu gefährlich ist, zu unabhängig, zu erotisch, beschäftigt mich an sich. Ich habe selbst immer wieder darüber geschrieben, und Ingeborg Bachmanns Monolog hat mich als eine Art Urform einer weiblichen Perspektive dabei begleitet.    

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Dass Selbstzerstörung keine Lösung ist.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich arbeite (wie immer) an einem nächsten Roman, der vor allem in Basel spielt und in dem die Figuren aus der „entwendeten Handschrift“ nochmals auftauchen. Daneben sammle ich kürzere Geschichten über einen irischen Detektiv (Brophy), der die Welt bereist.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Dass wir enttäuscht, das heißt ohne Täuschung leben können.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Gabrielle Alioth, Schriftstellerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Gabrielle Alioth _ privat

Walter Pobaschnig, 24.4.2026

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„Unless – they think – but“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Gabrielle Alioth/Sylvia Caba _ Termonfeckin/Irland 10.5.2026

Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien _ performing Undine Geht _
Donau/Wien _
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961 _
Walter Pobaschnig 7/25, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Donau/Wien.

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Gabrielle Alioth, Schriftstellerin _ Termonfeckin/Irland

Performance _ Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien _ performing Undine Geht _
Donau/Wien _
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961 _
Walter Pobaschnig 7/25, folgende

UNDINE GEHT

Unless – they think – but  

No, she is the kind who is

Depraved

Immoral and demeaned

Not capable to  

End a lifetime of delusion


Gently when I catch his smile

Everything will fade away and

Here – I think – I want

To stay

Gabrielle Alioth, 24.4.26

Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien _ performing Undine Geht _
Donau/Wien _
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961 _
Walter Pobaschnig 7/25, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Donau/Wien.

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Gabrielle Alioth, Schriftstellerin _ Termonfeckin/Irland

Performance _ Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Gabrielle Alioth, Schriftstellerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Gabrielle Alioth _ privat

Fotos: Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien _ performing Undine Geht _
Donau/Wien _
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961 _

Walter Pobaschnig 7/25

Walter Pobaschnig, 24.4.2026

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„Unterwasser liegt ein zimmer in“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Sebastian Görtz/Ino Matsou _ Halle/Wien _ 9.5.2026

Ino Matsou, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ Donau/Wien _

Walter Pobaschnig 9/24, folgende _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text _ Sebastian Görtz_Schriftsteller

Performance  _  Ino Matsou, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ino Matsou, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ Donau/Wien _

Walter Pobaschnig 9/24, folgende _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

UNDINE GEHT

Unterwasser liegt ein zimmer in

Nachbarschaft zu statischeren dingen.

Drinnen leuchten fließend immerhin

Inseln schwachen lichts als schimmer in

Nachtgedanken, die uns zueinander bringen:

Ein liebkosen unter eindringlingen.


Gehen. weitergehen. nicht erwarten.

Einzeln sind wir zwei einander schwärme.

Hier fällt schnee in eines oktopusses garten.

Taut zu salz in süßer wasserwärme.

Sebastian Görtz, 14.1.2026

Ino Matsou, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ Donau/Wien _

Walter Pobaschnig 9/24, folgende _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text _ Sebastian Görtz_Schriftsteller

Performance  _  Ino Matsou, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Sebastian Görtz_Schriftsteller
Ino Matsou, Schauspielerin _Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Fotos: Sebastian Görtz _ privat.

Fotos: Ino Matsou, Schauspielerin _Wien   _ performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig 9/24.

Walter Pobaschnig   14.1.26

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„Der Bachmannpreis braucht Offenheit und Rückhalt“ 50 Jahre Bachmannpreis _ Hannah Dübgen, Schriftstellerin _ Berlin 9.5.2026

50 Jahre Bachmannpreis _

Tage der deutschsprachigen Literatur Klagenfurt

Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Berlin
Hannah Dübgen, D, _ 37. Tage der deutschsprachigen Literatur –
Ingeborg Bachmannpreis 2013 _

Im Interview _  Hannah Dübgen, D, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Bachmannpreisnominierte 2013

Liebe Hannah, Du hast 2013 am Bachmannpreis in Klagenfurt, dem größten und reichweitenstärksten Literaturwettbewerb im deutschsprachigen Raum, teilgenommen. Was sind spontan Deine erste Erinnerungen?

Viele Menschen auf wenig Rasen, gute Gespräche mit den anderen Teilnehmenden und eine kollegiale, herzliche Atmosphäre.

Was macht das Besondere des Bachmannpreises aus?

Dass die Texte und die Diskussionen öffentlich verfügbar sind.

Wie hast Du Deine Lesung, die Jurydiskussion und die Preisverleihung erlebt?

Es war schön, zu erleben, dass ich beim Lesen trotz der Kameras nicht nervös war – die enge Beziehung zum Text trägt einen.

Was braucht der Bachmannpreis für eine weitere gute Entwicklung?

Offenheit und Rückhalt.

Was möchtest Du aktuellen Teilnehmer:innen, der Jury und dem Publikum in Klagenfurt mitgeben und dem Bachmannpreis zum 50er wünschen?

Den Teilnehmenden Gelassenheit, der Jury Zeit zur Sichtung der eingereichten Texte und dem Publikum viel Freude beim Zuhören.

Herzlichen Dank für das Interview und alles Gute!

Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin

Bachmannpreis

1976 wurde nach einer Idee und auf Initiative des Autors und Journalisten Humbert Fink (* 13.8.1933 Salerno/I +16.5.1992 Maria Saal/Kärnten) und des damaligen Intendanten Ernst Willner ORF/Kärnten in Klagenfurt ein Literaturwettbewerb gegründet, dessen Hauptpreis nach der in Klagenfurt geborenen und begrabenen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (*25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom) benannt wurde.

Ingeborg Bachmann Rom 1962

Der erste Bachmannpreisträger war 1977 Gert Jonke. Die aktuelle Preisträgerin 2025 ist Natascha Gangl.

Im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt werden ebenso weitere Literaturpreise vergeben – Deutschlandfunk Preis, 3sat Preis, Carinthischer Sommer Stipendium, BKS Publikumspreis.

Der Bachmannpreis, Tage der deutschsprachigen Literatur, findet jährlich Ende Juni/Juli in Klagenfurt statt.

Lesesessel Bachmannpreis
Studiosetting _ Blick auf Jury

Foto: Hannah Dübgen _ ORF Bachmannpreis 2013.

Foto: Hannah Dübgen _ Susanne Schleyer /autorenarchiv.de

Fotos: Bachmannpreis/ORF Studio _ Setting 2016 _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig, 8.5.2026

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„sie hat den Mut, bis zum Ende zu denken“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Katarina Hartmann, Schauspielerin _ Klagenfurt 8.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Katarina Hartmann

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Katarina Hartmann, Schauspielerin

Liebe Katarina, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Mein Zugang zu Ingeborg Bachmann ist kein rein literaturwissenschaftlicher, sondern ein künstlerischer und existenzieller. Ich lese sie nicht „von außen“, sondern eher von innen – über Zustände, die ich aus meiner eigenen Arbeit kenne: dieses Ringen um Sprache, das Gefühl, dass etwas gesagt werden muss, obwohl es sich gleichzeitig entzieht. Malina ist für mich kein „Text“, sondern ein Zustand. Dieses Auseinanderbrechen zwischen Gefühl, Sprache und Kontrolle – das ist nichts Historisches, das ist Gegenwart.

Katarina Hartmann, Schauspielerin _
am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26, folgende

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Bachmann ist radikal. Und diese Radikalität fehlt oft heute.

Sie beschönigt nichts. Sie zeigt, wie Gewalt funktioniert – nicht laut, sondern leise, strukturell, in Beziehungen, in Sprache selbst. Und sie hat den Mut, das bis zum Ende zu denken.

Ihre Sprache ist dabei kein Schmuck, sondern ein Werkzeug. Und manchmal zerbricht dieses Werkzeug – genau das macht ihre Texte so stark.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Malina ist für mich zentral.

Dieser Text ist unbequem, schwer auszuhalten, und genau deshalb notwendig. Er zeigt nicht nur eine Figur, die verschwindet – er zeigt, wie eine Gesellschaft dieses Verschwinden möglich macht.

Das ist keine Literatur zum Zurücklehnen. Das ist Literatur, die etwas fordert.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Sie ist nicht überholt – sie ist präzise.

Wir reden heute viel über Gleichberechtigung, über Strukturen, über Gewalt. Bachmann hat das alles schon gesehen – und zwar nicht als Theorie, sondern als gelebte Realität.

Was sich verändert hat, ist die Sprache darüber. Was sich nicht genug verändert hat, sind die Mechanismen.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Ehrlicher – oder gar nicht.

Bachmann zerstört die Illusion, dass Liebe automatisch etwas Gutes ist. Sie zeigt, dass Liebe auch Besitz, Projektion und Selbstverlust sein kann.

Nach ihr kann man Liebe nicht mehr romantisch verklären, ohne sich selbst zu belügen.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Wenn es ernst gemeint ist: ja, oft.

Schreiben heißt, nicht auszuweichen. Es heißt, Dinge zu benennen, die weh tun – und die vielleicht niemand hören will.

Bachmann hat diesen Preis gekannt. Und sie hat ihn nicht umgangen.

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Ihre Konsequenz.

Sie hat sich nicht angepasst, nicht abgeschwächt, nicht gefällig gemacht. Das ist etwas, das ich sehr ernst nehme – gerade als Künstlerin.

Und ihre Musikalität: Ihre Texte haben Rhythmus, Atem, Spannung. Man kann sie nicht nur lesen, man muss sie hören.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Ich glaube, ich würde sie weniger fragen als ihr zuhören wollen.

Aber vielleicht würde ich sie fragen:
Wie hält man es aus, so klar zu sehen – ohne daran zu zerbrechen?

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich stehe derzeit noch am Stadttheater Klagenfurt auf der Bühne – in Die Eingeborenen von Maria Blut von Maria Lazar, einem Text, der gesellschaftliche Abgründe mit großer Klarheit freilegt.

Parallel dazu spiele ich in Slowenien Erotika von Ivan Cankar – ein ganz anderer Zugriff auf Liebe, Körperlichkeit und Moral, aber genauso kompromisslos.

Danach geht es zurück in die Komödie – mit Sunny Boys. Ich finde diesen Wechsel wichtig: zwischen Schwere und Leichtigkeit, zwischen Abgrund und Humor.

Und ich trage schon länger den Gedanken an ein eigenes Projekt mit mir – rund um Rainer Maria Rilke, in Verbindung mit Musik. Etwas, das Sprache und Klang wirklich verbindet, nicht illustriert. Aber das ist noch offen. Ich will nicht zu früh festlegen, was erst entstehen muss.

Ich vertraue da ein bisschen darauf, dass die Reise weiß, wohin sie will – auch wenn ich es noch nicht ganz tue.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Katarina Hartmann, Schauspielerin _
am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26, folgende

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Fotos: Katarina Hartmann, Schauspielerin _
am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26

Walter Pobaschnig, 23.3.26

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„Mut wächst dort, wo ich falle“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Katarina Hartmann, Schauspielerin _ Klagenfurt 8.5.2026

Katarina Hartmann, Schauspielerin _
performing am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz Wien _ erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien, 1946

MALINA_ Akrostichon

Text & Performance _ Katarina Hartmann, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Katarina Hartmann, Schauspielerin _
performing am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26, folgende

MALINA

M
ut wächst dort, wo ich falle

Alles beginnt mit einem Riss

Liebe ist nie nur leicht

Ich gehe trotzdem weiter

Näher zu mir als zuvor

Anfang ist immer möglich

Katarina Hartmann, 23.3.26

Katarina Hartmann, Schauspielerin _
performing am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz Wien _ erster Wohnort von Ingeborg Bachmann in Wien, 1946

MALINA_ Akrostichon

Text & Performance _ Katarina Hartmann, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann ist 1946 in Wien angekommen und lebte hier bis 1953. In dieser Lebensphase kommt es zu wesentlichen Begegnungen, Inspirationen ihrer Texte. Ebenso ist es die Zeit erster Anerkennung als Schriftstellerin. Mit Wien bleibt die später in Rom lebende Schriftstellerin zeitlebens verbunden. Ihr einziger Roman Malina, den sie in Rom abschließt, spielt in Wien. Das „Ungargassenland“ im III.Wiener Gemeindebezirk ist dabei topographischer Bezugs- und Mittelpunkt. Ebenso nehmen viele Gedichte auf Wien Bezug.

 Katarina Hartmann, Schauspielerin

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Fotos: Katarina Hartmann, Schauspielerin _
am Originalschauplatz _ erste Wohnung von Ingeborg Bachmann in Wien _
Walter Pobaschnig 3/26

Walter Pobaschnig, 23.3.26

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„Das Frausein“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Beate Ummenhofer, Künstlerin _ Albstadt/D 7.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Beate Ummenhofer

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Beate Ummenhofer, Künstlerin

Liebe Beate , welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Schulprüfung Deutsch 1982/83 Frau Thiedmann. Das hält mit Unterbrechungen bis heute an

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Das Besondere ist die Schwere, der Trost in der Hoffnungslosigkeit, Das FRAUSEIN, die Gleichheit der Seelen/Geschlechter

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

Malina, mit guten Passagen in dem sich jede weibliche Identifikation wiederfinden kann

Sei ohne Sorge sei ohne Sorge ohne Sorge…

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Sie erzählt alles in Ihrem Schreiben

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Frei ich selbst zu sein!

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

Sei ohne Sorge, sei ohne Sorge, ohne Sorge, ohne Sorge… als Mantra

Herzlichen Dank für das Interview!

Beate Ummenhofer, Künstlerin

Zur Person: Beate Ummenhofer _ Künstlerin, Autorin, Gold und Silberschmiedemeisterin.

1991/1992/1994        Sommerakademie Salzburg bei Hermann Nitsch

                                   Georg Eisler, Nancy Spero, Leon Golub

Seit 1991                    Verschiedene Ausstellungen in Albstadt, Fulda, Salzburg,

                                    Obernburg, Maintal, Wurmberg, Reutlingen, Pforzheim

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: _ Beate Ummenhofer _ privat.

Walter Pobaschnig, 23.4.26

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