„Schmerz und Mut“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Autorin _ Hamburg 4.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Heike Suzanne Hartmann-Heesch

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Autorin

Liebe Heike, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Oh, den ersten Zugang zu Bachmann gab es im Grundstudium an der Uni in einem Bachmann-Proseminar. Der Titel der damals in diesem Seminar von mir zu schreibenden Hausarbeit lautete (habe ich nie vergessen): „Literatur- und Sprachtheorie im Werk von Ingeborg Bachmann. Die Abgrenzung von Philosophie und Literatur in der Dissertation und den Wittgenstein-Essays.“
Das hat mich als damals (Anfang 1990) 20-Jährige komplett überfordert! Nie vorher hatte ich thematisch mit Philosophie/Literatur, mit utopischen und todesphilosophischen Aspekten, mit Logik (oder auch Logikbefangenheit) befassen müssen – und ich fand damals keinen richtigen Zugang. Die Arbeit habe ich zwar geschrieben, aber Bachmann war für mich lange Zeit nicht lesbar, eigentlich erst wieder, als ich viele Jahre später in einer existenziell (lebens-) bedrohlichen Lebensphase war.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Schmerz, Mut – und immer irgendwie das Zurückkommen auf „Sagbares und Unsagbares“: dass Sprache dort an ihre Grenzen stößt, wo das Sagbare ins Schweigen übergeht.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

 „Simultan“, Erzählungen: die Klarheit der Sprache, trotz aller Zwischentöne, im Schmerz und in der Erschütterung im Erkennen dessen, was war, was ist und was hätte sein können

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Manchmal hätte ich ihr wohl gern zugerufen, auf „Neudeutsch“: I feel you.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich habe gerade die Arbeit an meinem neuen Buch „Windschief Seelen ausbessern – Die Geschichte einer Entliebung“ beendet, das voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen wird.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„[…] sie sagte sich, es ist eine Pflicht, ich muß, ich muß leben, und nach einem zwanghaften Blick auf die Uhr kehrte sie um, um sich nicht zu verspäten, und sie verbesserte sich, aber was sage ich mir da, was heißt das denn, es ist keine Pflicht, ich muß nicht, muß überhaupt nicht, ich darf. Ich darf ja und ich muss es endlich begreifen, in jedem Augenblick und eben hier, und sie sprang, flog, rannte weiter mit dem, was sie wußte, ich darf, mit einer nie gekannten Sicherheit in ihrem Körper bei jedem Sprung. Ich darf, das ist es, ich darf ja leben.“ (aus: Simultan, erschienen in Simultan, Erzählungen, dtv)

Herzlichen Dank für das Interview!

Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Autorin

Zur Person: Heike Suzanne Hartmann-Heesch

geb. 1969, studierte Anglistik, Germanistik, Pädagogik und Pädagogische Psychologie. Seit 2005 schreibt sie, unterbrochen durch einen dreijährigen Krankenhausaufenthalt 2009-2011, hauptsächlich autofiktionale Erzählungen und Lyrik.

Bislang erschienen sieben Bücher, zuletzt der Erzählband „Möwen hatte ich doch gemeint“. Diverse Veröffentlichungen in Anthologien. Sie ist Walter-Kemposki-Literaturpreisträgerin, gehört zu den Preisträger:innen sowohl des Kurzgeschichtenpreises der Hamburger Autorenvereinigung als auch des Preises für Autor:innen mit Behinderung.

Sie lebt und arbeitet in Hamburg-Ottensen.

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann.

Foto:  Heike Suzanne Hartmann-Heesch _ privat.

Walter Pobaschnig, 21.4.26

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„Meine tagnächtlichen Albträume“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Heike Suzanne Hartmann-Heesch/Annkathrin Dehn _ Text & Performance _ Hamburg/Wien 4.5.2026

Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien _ performing _
Romanschauplatz Malina_Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21 folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz „Malina“ Wien.

MALINA_ Akrostichon

Text Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Autorin _ Hamburg

Performance _ Annkathrin Dehn, Tänzerin, Performerin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien _ performing _
Romanschauplatz Malina_Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21 folgende

MALINA

Meine tagnächtlichen

Albträume, Schatten des Grauens,

Lauern

In jeder Ecke. Gelänge es mir doch

Nur, auch ein bisschen Hoffnung

Ausdrücken zu können. Ansonsten mögen die Wörter verstummen.

Heike Suzanne Hartmann-Heesch, 22.4.26

Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien _ performing _
Romanschauplatz Malina_Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21 folgende
Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien _ performing _
Romanschauplatz Malina_Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21 folgende

MALINA

Meine tagnächtlichen

Albträume, Schatten des Grauens,

Lauern

In jeder Ecke. Gelänge es mir doch

Nur, auch ein bisschen Hoffnung

Ausdrücken zu können. Ansonsten mögen die Wörter verstummen.

Heike Suzanne Hartmann-Heesch, 22.4.26

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Heike Suzanne Hartmann-Heesch, Autorin
Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann.

Foto:  Heike Suzanne Hartmann-Heesch _ privat.

Fotos: Annkathrin Dehn_Tänzerin, Choreografin _ Wien _ performing _
Romanschauplatz Malina_Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21

Walter Pobaschnig, 21.4.26

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„Glück – erhofft, gerufen“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Anita Hollauf/Sylvia Caba _ Wiener Neustadt/Wien 3.5.2026

Undine geht _
Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien _ performing _ Donau/Wien _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Walter Pobaschnig 10/23

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Wien/Donau

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Anita Hollauf, Schriftstellerin _ Wiener Neustadt

Performance _  Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien 

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Undine geht _
Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien _ performing _ Donau/Wien _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Walter Pobaschnig 10/23

UNDINE GEHT


U ngeheuer

N ähern sich

D och entschwinden wieder

I n dieser Weite –

N iemals sein und bleiben

E ndloses Rufen


G lück – erhofft, gerufen

E insamkeit ohne Sprache

H ingabe und Abwendung

T rost und Trostlosigkeit im Wasser

Anita Hollauf, 20.4.26

Undine geht _
Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien _ performing _ Donau/Wien _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Walter Pobaschnig 10/23

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Wien/Donau

UNDINE GEHT _ Akrostichon

Text  Anita Hollauf, Schriftstellerin _ Wiener Neustadt

Performance _  Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien 

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Anita Hollauf, Schriftstellerin,
Schreibwerkstattleiterin nach den Methoden der Poesie- und Bibliotherapie

Fotos: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Anita Hollauf _ Sophie Leitner.

Fotos: Undine geht _
Sylvia Caba, Künstlerin  _ Wien _ performing _ Donau/Wien _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _
Walter Pobaschnig 10/23

Walter Pobaschnig, 20.4.26

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„Bachmann romantisiert Liebe nicht“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Anita Hollauf, Schriftstellerin _ Wiener Neustadt 3.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Anita Hollauf

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Anita Hollauf, Schriftstellerin.

Liebe Anita, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

In meiner Gymnasialzeit habe ich begonnen, ihre Gedichte zu lesen. „An die Sonne“ hat mich haltlos fasziniert, ich habe es auswendig gekonnt. Dieses Loblied an die Sonne zeigt so viele, oft unbemerkte Facetten ihrer Wirkung auf, geballte Schönheit. Im Satz „Nichts Schönres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein“ habe ich oft Trost gefunden. Hier wird das Sein an sich als Vollendung im Schönen gesehen.

Als Lyrikerin liebe ich vor allem ihre Gedichte.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Ich verliere mich in ihrer Sprache. Ihre Worte lassen Empfindungen entstehen, die tief in die Seele gehen – Unausgesprochenes wird sinnlich wahrnehmbar.

Bachmann romantisiert Liebe nicht, zeigt sie in all ihren Facetten, in Leichtigkeit und Schwere, in Freude und Schmerz, im Untergang.

Bemerkenswert ist ihr sprachlicher Umgang mit Gewalt, oft versteckter und alltäglicher, vielfach familiärer Gewalt. Sie greift tiefe Gefühle wie Angst, Einsamkeit, kommunikatives Scheitern und Verletzlichkeit auf, verpackt sie wiederholt in einprägsame Bilder und bündelt dies letztlich in der Aussage „Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Herzzeit – Briefwechsel

Neben den Briefen zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan finden sich hier auch Briefe zwischen Paul Celan und Max Frisch, sowie zwischen Ingeborg Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange.

Es ist einfach schön, auf diese Art in ihr Leben einzutauchen.

Besonders ist auch der darauf aufbauende Film von Ruth Beckermann: „Die Geträumten“.

Und natürlich fasziniert mich ihre Lyrik, ausnahmslos.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Diese Kritik ist auch heute dringend nötig. Es hat sich nicht viel geändert. Im Gegenteil, es scheint, als ob die Frau wieder mehr zurückgedrängt wird, Emanzipation verloren geht. Manch politische Strömungen sehen die Frau wieder „hinter dem Herd“, grenzen sie aus. Es gibt unaufhaltsam Femizide.

Gerade jetzt hat im Weltgeschehen patriarchalische Macht die Oberhand. Sich selbst verherrlichende, zerstörerisch agierende, ja sich als messianisch heilig erklärende Politiker halten die Welt in Atem.

So wie Ingeborg Bachmann sich mit der Tragik des Nationalsozialismus in „Der Fall Franza“ und im „Requiem für Fanny Goldmann“ auseinandergesetzt hat, ist diese Gesellschaftskritik auch heute noch aktuell.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Wir leben die Liebe weiterhin mit Höhen und Tiefen, in Ekstase, Freude und Schmerz. Für Ingeborg Bachmann war Freiheit ein großes Thema, sie selbst hat es auch gelebt. Heute eröffnet sich diese Möglichkeit in unserem Kulturkreis allen Frauen, egal ob sie in einer Beziehung leben oder allein.

Ich möchte den Gedanken „die Männer sind unheilbar krank …“ nicht allgemein sehen. Neben „unheilbar kranken Männern“ gibt es auch genügend „unheilbar kranke Frauen“.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Beeinflusst durch meine Ausbildung als Schreibwerkstattleiterin im Sinne der Poesie- und Bibliotherapie sehe ich im Schreiben einen heilsamen Prozess. Es tut der Seele gut, stärkt das Selbstbewusstsein, macht frei. Gleichzeitig kann es jedoch durch das Aufkommen und zur Sprache bringen von Verletzungen großen Schmerz verursachen, also zum „persönlichen Martyrium“ werden. Es ist also beides: Martyrium und Erlösung.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Ich würde gerne wissen, ob es ihr möglich war, in anderen Ländern mit fremder Sprache ein bisschen Heimatgefühl zu entwickeln – grundsätzlich auch, was Heimat für sie bedeutet hat, ob sie jemals irgendwo Heimat gefunden hat. Ob Beziehungen für sie – vorübergehende – Heimat waren.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

In einigen Wochen wird mein erster Lyrikband veröffentlich: „Buntes Lebensknäuel“. Nachfolgend plane ich ein Buch mit Kurzgeschichten. So wie in meinen lyrischen Texte steht auch hier die Natur im Vordergrund.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

Vom hohen Trapez im Zirkuszelt

spring ich durch den Feuerreifen der Welt…“ (Aus: Die blaue Stunde)

„Die Spezialisten, die Experten mehren sich. Die Denker bleiben aus.“ (Aus: Poesie wie Brot – Vorlesung in Frankfurt 1959/60)

Jeder, der fällt, hat Flügel.“ (aus: Das Spiel ist aus)

Herzlichen Dank für das Interview!

Anita Hollauf, Schriftstellerin,
Schreibwerkstattleiterin nach den Methoden der Poesie- und Bibliotherapie

Fotos: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Anita Hollauf _ Sophie Leitner.

Walter Pobaschnig, 20.4.26

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„Ihre Widerspenstigkeit“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Ingeborg Gleichauf, Autorin _ Freiburg/Breisgau 2.5.2026

Ingeborg Bachmann _ Ingeborg Gleichauf

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Ingeborg Gleichauf, Autorin _ Freiburg/Breisgau

Liebe Ingeborg, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Immer wieder neu lesen. Offen sein für Lesarten

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Ihre Widerspenstigkeit.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

„Malina“, die Gedichte und Briefwechsel.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Sie ist absolut aktuell.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Bachmann hat keine Liebes-Handreichung geschrieben. Fiktion und Wirklichkeit sind unauflösbar verbunden.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Bedeutende Kunst ist auf andere Weise nicht möglich. Allerdings fehlen auch bei Bachmann Ironie und Humor nicht.

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Dass sie sich selbst immer auch widersprochen hat.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Was sie in ihrem Leben am meisten amüsiert hat.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Schauen, was sich ergibt.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Mein Irrtum war wohl, zu glauben, dass man für einen Gedichtband und fast zwei Jahre blödsinnige Arbeit dran mehr als 600 DM bekommt“ (aus dem Briefwechsel mit Heinrich Böll)

Herzlichen Dank für das Interview!

Ingeborg Gleichauf, Autorin

Aktuelles Buch von Ingeborg Gleichauf:

Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige

Ein Essay zum 100. Geburtstag am 25. Juni 2026

Wie kann man sich Ingeborg Bachmann heute noch nähern? Sind ihr nicht allzu viele auf der Suche nach dem, was Person und Werk ausmachen, allzu nahe gekommen? Als »Diva der Dichtkunst« wird sie bezeichnet und als »Ikone« verehrt.

Es ist an der Zeit, solche Festlegungen zu vergessen und eine Neu-Entdeckung Bachmanns zu wagen! Bachmanns Werk steckt voller Widersprüche, Rätsel und Bezüge und verschließt sich einem eindimensionalen Lesen. Es ist ein widerspenstiges Werk. Und auch die Dichterin selbst trägt entschiedene Züge von Widerspenstigkeit in sich.

Anlässlich des 100. Geburtstags der Schriftstellerin erkundet Ingeborg Gleichauf in ihrem Essay diese spezifische Bachmann’sche Widerspenstigkeit. Im Gang durch Bachmanns Werk wie auch durch ihre Briefwechsel, die in den letzten Jahren nach und nach erschienen sind, lässt sich eine Dichterin entdecken, die immer wieder irritiert und überrascht. Genauso verhält es sich auch mit der Person. Sie agiert und reagiert kaum vorhersehbar. Person und Werk fordern heraus. Die Begegnung mit beiden bleibt ein Abenteuer – sowohl für diejenigen, die sie neu entdecken, als auch für diejenigen, die ihre Texte schon kennen.

Gleichauf, Ingeborg: Ingeborg Bachmann – Die Widerspenstige. Aviva Verlag.

144 Seiten, 18 €

Broschur

ISBN 978-3-949302-34-3

Kommende Lesung in Wien:

Do 7.5. 19.15h _ Buchhandlung analog, Otto Bauer Gasse 6/10,

Weitere Lesungstermine: Ingeborg Gleichauf | Autorin

Zur Person: Ingeborg Gleichauf, Philosophin, Schriftstellerin und Lyrikerin, wurde 1953 geboren und ist im Schwarzwald aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ und Elfriede Jelineks Drehbuch zum gleichnamigen Film von Werner Schroeter. Sie veröffentlichte erfolgreiche Biographien über Schriftsteller*innen, Philosophinnen und Dramatikerinnen, darunter „Hannah Arendt“ (2000), „Sein wie keine andere. Simone de Beauvoir“ (2007) und „Denken aus Leidenschaft“ (2008). 2010 erschien bei Nagel und Kimche „Jetzt nicht die Wut verlieren. Max Frisch – eine Biografie“.

Als Essayistin überprüft sie in „Homezone“ (2012) den vielgedeuteten und widersprüchlichen Begriff Heimat anhand von skurrilen, witzigen und ehrlichen Alltagsepisoden. Ihr Lyrikband „Danebengeschrieben“ erschien 2016 im Drey-Verlag.

„Poesie und Gewalt. Das Leben der Gudrun Ensslin“ wurde 2017 bei Klett Cotta verlegt. Im gleichen Jahr erschien die Reiseerzählung „Wilde Wälder und Gedankenflieger“.

Ingeborg Gleichauf lebt in Freiburg.

Ingeborg Gleichauf | Autorin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Ingeborg Gleichauf _ privat.

Walter Pobaschnig, 30.4.26

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„Meine“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wort&Bild _  Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Wien 2.5.2026

 Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Wien

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

MALINA _ Akrostichon

Text _   Gabriele Vasak, Schriftstellerin

Fotos _ Gabriele Vasak

Idee/Regie _ Walter Pobaschnig

MALINA

M eine

A bgründige 

L iebe

I st

N achklang und

A bgesang zugleich

Gabriele Vasak,   15.1.26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962
 Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Fotos: 1-3 Gabriele Vasak; 4 Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig   1_26

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„eine Sprachliebende, eine Wahrheitssuchende“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Daniela Enigst, Schriftstellerin _ Freiburg im Breisgau 1.5.2026

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Daniela Enigst, Schriftstellerin _ Freiburg im Breisgau

Liebe Daniela, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Angefangen hat alles mit dem Hörspiel „Der gute Gott von Manhattan“. Ich hatte irgendwo gelesen, das sei der Text gewesen, der Frisch dazu veranlasst habe, mit der jungen Dichterin Kontakt aufzunehmen. Es interessierte mich damals, was den Mann da wohl gelockt haben könnte. Mein Zugang zu Bachmann ist nicht nur deswegen wohl eher untypisch, sagen wir mal, radikal persönlich. Ich nehme mir dreist das heraus, was mich angeht. Bachman-Fans und Leute, die sich wissenschaftlich mit ihr beschäftigen, mögen das verwerflich finden. „Meine“ Bachmann ist eine Sprachliebende, Sprachforschende, eine Wahrheitssuchende, jemand, der dem Aufruf des späten Wittgenstein (der in den Philosophischen Untersuchungen einfach alles, was er Jahre vorher im Tractatus systematisch formuliert hatte, wieder in die Luft jagte), dass man doch einfach selbst denken solle, mit Vehemenz und Lust gefolgt ist. Und „meine“ Bachmann ist vor allem eine Prosaschriftstellerin.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Für mich? Ihre scharfe Intellektualität und die Weigerung, sich festzulegen oder festlegen zu lassen. Mir scheint, „schreiben“ heißt für sie „in Frage stellen“. Das entspricht mir sehr.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Die erste der Frankfurter Vorlesungen, „Fragen und Scheinfragen“. Dann „Der gute Gott von Manhattan“ natürlich, das müsste dringend mal neu aufgenommen werden mit einer weniger piepsigen Frauenstimme. ‚Wenig überraschend, die Erzählungen „Das dreißigste Jahr“, „Undine geht“. Und „Malina“, vor allem der Vorspann und das erste Kapitel „Glücklich mit Ivan“.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Ich weiß nicht, ob man „patriarchal“ einfach mit „zerstörend/zerstörerisch“ gleichsetzen kann. Die Grundausrichtung des Patriarchats ist doch eher erhaltend und zementierend, wenn auch die falschen Dinge, etwa die strukturelle Benachteiligung der Hälfte der Menschheit. Übrigens glaube ich nicht, dass Bachmann grundsätzlich gegen „die Männer“ war oder „die Frauen“ für etwas Besseres hielt.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Immer noch wie Goethe: „Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt.“

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Vielleicht ist das nur ein Mythos oder gar eine Pose? Das Martyrium des Schriftstellers, seltener der Schriftstellerin, erscheint mir häufig als eine Art Selbsterhöhung. Wenn nicht gerade eine ernsthafte psychische Erkrankung dahintersteckt. Ich kenne welche, die treten in der Öffentlichkeit als einsamer Wolf auf, und zu Hause mähen sie den Rasen, laden die Nachbarn zum Grillen ein oder machen Campingurlaub mit der Familie wie Herr und Frau Mustermann auch. Was fast alle Schreibenden heute martert, sind existenzielle Fragen, weniger existenzialistische, also: wie vom Schreiben leben, statt warum fürs Schreiben leben?

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Ihren Humor.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Es tut sich was für die Frauen, aber der Weg ist noch weit und immer nochmal weiter, als man denkt. Es wird sich nämlich auch was für die Männer tun müssen.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Im Juni erscheint eine Erzählung von mir namens „Hundert Jahre“. Der Titel scheint auf Bachmann zu verweisen, aber im Grunde ist es eine falsche Fährte, auch wenn ich ihr den Text zum Geburtstag gewidmet habe. Die Geschichte spielt mit bewusst aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, etwa „das Briefgeheimnis muss gewahrt werden“, oder Anspielungen auf weitverbreitete klischeehafte Lesarten des Verhältnisses von Frisch und Bachmann. Erzählt wird von einem Schriftsteller, dem die Ideen ausgehen und der eine Affäre mit einer Literaturdozentin eingeht, um seiner Fantasie wieder auf die Sprünge zu helfen. Das rächt sich natürlich am Ende. Ein besonderer Briefkasten spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„… darauf, meine ich, kommt es an: daß wir uns orientieren an einem Ziel, das freilich, wenn wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Daniela Engist_Schriftstellerin

Kommende Veranstaltung mit Daniela Engist und Ingeborg Gleichauf zum 100.Geburtstag von Ingeborg Bachmann: https://veranstaltungen.freiburg.de/freiburg/events/detail/herdermer-sommerlesungen-ingeborg-gleichauf-ingeborg-bachmann-die-widerspenstige

Aktuelle Bücher von Daniela Engist:

LICHTE HORIZONTE, Edition Hubert Klöpfer bei Kröner, 2021

MEIN BASEL – DIE BEWEGTE STADT, Literarisches Porträt _ 8 grad verlag, 2024

Daniela Engist | Bücher

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Daniela Engist _: Anja Thölking

Walter Pobaschnig  30.4.26

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„Macht, Malina und abgezirkelte Liebe“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Martin Meyer/Ina Solea _ Scheinfeld/D/Wien 1.5.2026

MALINA
Martin Meyer, Schriftsteller _ Ina Solea, Schauspielerin, Model _
performing

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text & Performance _  Martin Meyer, Schriftsteller _ Scheinfeld/D

Performance _ Ina Solea, Schauspielerin, Model _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Martin Meyer, Schriftsteller _ Ina Solea, Schauspielerin, Model _
performing

MALINA

Macht, Malina und

Abgezirkelte

Liebe.

Ich, ivanumnebelt,

Nicht frei und vor allem

Allein.

Martin Meyer, 2.4.26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text & Performance _  Martin Meyer, Schriftsteller _ Scheinfeld/D

Performance _ Ina Solea, Schauspielerin, Model _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Martin Meyer, Schriftsteller _ Scheinfeld/D
Ina Solea, Schauspielerin, Model _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig 2/23

Walter Pobaschnig 4/26

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„Eine poetische Genauigkeit, die glüht.“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Hannah Dübgen, Schriftstellerin _ Berlin 30.4.2026

Ingeborg Bachmann _ Hannah Dübgen

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin.

Liebe Hannah, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Lesen, wieder lesen, neu lesen. Vor allem die Gedichte, und ihre Briefe – mit den entsprechenden Antworten.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Eine poetische Genauigkeit, die glüht.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

„Das dreißigste Jahr“ – weil wir alle es irgendwann erreichen.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Was sie von dem Wort „wehleidig“ hält.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Arbeit an einem Opernlibretto und einem neuen Roman.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Der Glaube hat nur einen Berg versetzt.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Hannah Dübgen_ Susanne Schleyer /autorenarchiv.de

Walter Pobaschnig  23.4.26

https://literaturoutdoors.com

„Metalle“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Hannah Dübgen/Lisa-Marie Bachlechner _ Berlin/Wien 30.4.2026

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz „Malina“ Wien.

MALINA_ Akrostichon

Text Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Berlin.

Performance _ Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

MALINA

M
E T A L L E

A B G R U N D

L U F T

I H R

N I R G E N D W O

A L S

Hannah Dübgen, 23.4.2026

 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21
 Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21
Originalschauplatz Malina _ Wien

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance Originalschauplatz „Malina“ Wien.

MALINA_ Akrostichon

Text Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin __ Berlin.

Performance _ Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Hannah Dübgen, Schriftstellerin, Dramaturgin _ Berlin
Lisa-Marie Bachlechner, SchauspielerinWien _
Romanschauplatz Malina _ Wien

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Hannah Dübgen_ Susanne Schleyer /autorenarchiv.de

Fotos:  Lisa-Marie Bachlechner, Schauspielerin_ Wien _
acting Malina am Originalschauplatz Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 7/21

Walter Pobaschnig  23.4.26

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