„Die Gegenstimme“ Thomas Arzt. Roman. Residenz Verlag

1938. Frühjahr. Österreich hat aufgehört zu existieren. Ist jetzt ein Teil des nationalsozialistischen Deutschland. Seit dem 12.März, dem Eimarsch deutscher Truppen. Alles hat sich verändert. Es gilt sich dem Regime in allem zu beugen. Kritik und Widerstand wird verfolgt…

Dann der 10.April. Eine „Volksabstimmung“ zum Anschluss Österreichs an Deutschland wird vom Regime angesetzt. Alle sind aufgerufen ihr „Ja“ dabei kundzutun. Offen müssen sie unterzeichnen…

Auch im Heimatort von Karl Bleimfellner ist es so. Der Student ist jetzt zurückgekehrt. Führt Gespräche und spürt den Druck im Ort, das zu tun was erwartet wird. Mit „Ja“ zu stimmen. Doch sein Weg ist ein anderer…

Palmsonntag. Sein Weg führt ins Wahllokal, in dem alle Dorfhonoritäten versammelt sind. Der Bürgermeister sieht ihn an. Und die Hand von Karl bewegt sich zum „Nein“…

Der österreichische Dramatiker Thomas Arzt  legt mit „Die Gegenstimme“, seinen ersten Roman vor, der in Sprachvirtuosität, Spannung wie gesellschaftspolitischem Anspruch überzeugt. Der gefeierte Dramatiker erschafft auch im Prosatext eine dichte, mitreißende Atmosphäre, welche Leserin und Leser bühnengleich teilnehmen lässt am Ortsgeschehen dramatischer Handlung. Diese Verbindung von Dramakonzeption und Prosa gelingt ausnehmend gut und kreiiert gleichsam ein neues Literaturgenre. Es ist im Lesen immer auch ein sehr anschaulisches Bild-Geschehen und Ereignen, welches im Kopf entsteht und erschüttert wie begeistert.

„Ein Roman wie ein Blitzschlag. In Literatur, Kopf und Gesellschaft. Packend und sensationell!“

Walter Pobaschnig 3_21

https://literaturoutdoors.com

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