Liebe Fenja, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich atme ein, ich atme aus.
Es ist Sommerpause.
Eine Auszeit von der Arbeit, dem Alltag, den täglichen Wiederholungen. Ein Durchatmen nach dem Luft anhalten. Ein Luft anhalten ausgelöst durch die Erhabenheit der Musik, überraschende Ereignisse, Rückschläge und Krankheiten und der schlichten Überwältigung des Lebens.
Ich auf der Lebensbühne, ich auf der Theaterbühne. Die Gedanken schweifen zur kommenden Spielzeit und die damit verbundenen Rollen, die mich begleiten, bewegen, fast einnehmen werden. Die Rollen erfüllen meinen Geist, die Melodien erfüllen mein Herz, so wie die Luft meine Lungen füllt.
Ich atme ein, ich atme aus.
Fenja Lukas_Sopran
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Resonanz statt Schweigen oder Lärm. Menschen wurden zurückgelassen in sprachloser Stille, während in den Medien nur mehr lärmendes Schallen stattfand. Wir müssen korrespondieren mit unseren Gegenübern und brauchen dabei gute Ohren und den Willen zu- und hinzuhören. Wenn man kein achtsames Gegenüber hat, welches mit einem resoniert, dann läuft alles ins Nichts. Alle Wünsche, Ängste, Hoffnungen, Ziele verlaufen ins Leere, wenn man solitär im Raum steht – sprachlos und still.
Andererseits, wenn alle laut durcheinander rufen, ohne auf eine sich immer verändernde persönliche und gesellschaftliche Raumakustik zu achten, entsteht eine unübersichtliche Dissonanz. Lärm. Wir dürfen weder in die zermürbende Stille der Abkapslung, noch in den Lärm der Krisen rutschen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?
Kunst und Musik, in welcher Art auch immer, nehmen einen großen Raum in unser aller Leben ein und somit kommt dieser eine große Verpflichtung zu. Aus der Kunst kann man einerseits Kraft, Energie und Hoffnung schöpfen, auf der anderen Seite kann diese auch den Finger in die Wunde legen und neue Richtungen vorzeigen oder davor warnen.
Die Kunst, besonders auch die darstellerischen Künste, dienen als progressiver Raum um Gedanken und Möglichkeiten durchzuspielen. Wir gehen ins Theater, wir gehen in die Oper um Emotionen zu erleben ohne diese konkret an sich selbst durchleben zu müssen. Man sieht Rollenentwicklungen und Verhaltensentscheidungen, die einem selbst vielleicht fremd sind und kann — wenn man selbst achtsam auf seine eigene Resonanz hört — daraus lernen.
Die Kunst darf emotionsgeladen, düster, naiv, zwanglos, unstrukturiert, sentimental, schwermütig, grob oder zart sein. In der Realität ist es etwas anders. Hier müssen wir aufmerksam und bedacht vorgehen, weil es um unser aller Zukunft geht. Da es nie wieder so sein kann, wie es war, müssen wir gemeinsam sehen, wie es besser werden kann.
Was liest Du derzeit?
Benjamin Button von F. Scott Fitzgerald als Vorbereitung auf eine kommende Partie im Musiktheater Linz. Es ist eine Uraufführung der gleichnamige Oper. Die Erarbeitung einer Uraufführung ist immer etwas Besonderes, da man einen Charakter und dessen Klang in eine ganz neue Wirklichkeit bringt. Diese Rolle ist noch nie im Kontext einer Oper aufgeführt, gespielt oder gesungen worden. Sie entsteht und vervollständigt sich im Prozess. Man vereint in sich, die verschiedenen Fäden unterschiedlicher Rollenvorstellungen und steht im Knotenpunkt bei dem Primärliteratur, Regie, Dirigent:innen und Bühnenpartner:innen zusammenkommen.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
“Ein Traum, den man alleine träumt, ist nur ein Traum. Ein Traum, den man zusammen träumt, wird Wirklichkeit.” — Yoko Ono
“A dream you dream alone is only a dream. A dream you dream together is reality.” — Yoko Ono
Fenja Lukas_Sopran
Vielen Dank für das Interview liebe Fenja, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Liebe Evelyne, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Aktuell arbeite ich an einer neuen Ausstellung, die am 11.9. 2022 in den NV Galerien in St. Pölten startet. Und zusätzlich noch an 36 Kleinformaten, die ein großes zusammenpassendes Bild ergeben werden.
Evelyne Frostl, Künstlerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Auf das Wesentliche im Leben besinnen. Familie, Freunde, Gesundheit, Liebe und Glück. All das kann man nicht kaufen oder bezahlen, dabei ist es die Essenz, die uns ausmacht.
Evelyne Frostl„Ways of Life“ _ Mixed media auf Leinwand 40 x 120 2009
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Seit März 2020 erlitt die Kunst eine Zäsur. Menschen waren und sind teilweise noch in einem Ausnahmezustand, der sich nicht gebessert hat, da wir nun vor einer Weltwirtschaftskrise stehen, die hausgemacht ist. Menschen leiden.
Evelyne Frostl„Blues of Crete“Pastellkreiden auf Leinwand Je 40 x 40cm 2022
Die Wahrnehmung ist fokussierter.
Evelyne Frostl„4 Dragons„ Mixed media auf Leinwand 80×60 cm 2016
Auch die Kunst wird sich verändern. Einerseits die Aufarbeitung der Misere im Ausdruck des Leidens, möglicherweise auch des Zorns, um den Gefühlen und der Seele etwas Freiheit zu geben. Andererseits Menschen etwas Positives und Liebevolles vermitteln, sollte ebenfalls eine Seite der Kunst sein, denn die Einsamkeit hat viele verzagen lassen.
Evelyne Frostl„Garden Twister“ Mixed media auf Leinwand 70 x 100 cm 2016
Was liest Du derzeit?
Einen wunderschönen Bildband über Griechenland
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. (Aristoteles)
Evelyne Frostl„Mermaid and Friends“ Mixed Media auf Leinwand 2016
Vielen Dank für das Interview liebe Evelyne, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Vielen lieben Dank auch von mir!
5 Fragen an Künstler*innen:
Evelyne Frostl, Künstlerin
Alle Fotos_Evelyne Frostl
24.7.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.
„Gemeinsam geht alles leichter“, sagt ein Sprichwort und in den herausfordernden Zeiten der Gegenwart können wir „auch das Schwere“ hinzufügen. Nicht Alleinsein, einander begegnen, sprechen, zuhören, klagen, lachen und auch feiern ist ganz wesentlich, um Kraft und Perspektive zu gewinnen und dies weiterzugeben.
Und was wäre dazu besser geeignet als Essen und Literatur. Leib und Seele zu stärken im gemeinsamen Genießen von Wort und Küche in allen Unsicherheiten des Morgens…
Wie wäre es etwa mit „Mohnkuchen mit Honig“ wie es Nikolaj Gogol in der Erzählung „Die Johannisnacht“ preist? Oder „Makrönchen“, die Henrik Ibsen in „Nora“ empfiehlt? Oder Theodor Fontanes „Götterspeise“?
Es regt Geist und Appetit an, wenn wir in der weiten Welt der Literatur auch jene der Küche zwischen den Buchstaben sehen und mancherlei entdecken, was den Lese-, Lebens- und Gemeinschaftsgenuss noch reicher macht!
Sybil Gräfin Schönfeldt schafft es mit Ihrer jährlichen Gestaltung des „Literarischen Küchenkalenders“, der literarisch-kulinarisch wie graphisch ein Genuss ist, immer wieder zu begeistern und in die wunderbare Welt der Literatur wie der Küche hineinschweben zu lassen und schwerelos gleich in Wort und Gaumen für Momente durch ein Jahr zu wandeln…
„Ein alljährlich ganz besonderes literarisch-kulinarisches Schmankerl, das Leib und Seele verwöhnt, begeistert und stärkt!“
Liebe Jutta, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Wenn ich daheim bin, habe ich gern feste Strukturen: Aufstehen gegen 8 Uhr, danach die alltäglichen Notwendigkeiten, eine kurze Gymnastik gegen die Kreuzschmerzen, Folge der Schreibtischarbeit. Zum Frühstück ein belegtes Brötchen und zwei Tassen Kaffee. Es folgt die Zeitungslektüre mit den gleichen Nachrichten, die ich schon vor dem Aufstehen im Radio gehört hatte: der Krieg in der Ukraine hat die Corona-Meldungen längst überholt. Es wird Zeit, eingegangene Post und Mails zu lesen, zu beantworten, vor allem aber die Notizen vom Vortag für ein neues Buchprojekt zu überprüfen und zu ergänzen. Dabei wächst immer mehr die Lust, wieder Gedichte zu schreiben. Fragmente entstehen meist unterwegs, beim Autofahren, Spazierengehen, Einkaufen oder sonst wo. Irgendwann wird daraus dann am Schreibtisch etwas Ganzes.
Am Abend schließlich Gespräche mit Menschen, die mir wichtig sind. Lesen im Bett, bis mir die Augen zufallen und jede Nacht ein neuer Traum, oft Albtraum, der mich bis ins Morgengrauen verfolgt.
Jutta Sauer, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Für alle zu sprechen, steht mir nicht zu. Vielleicht brauchen jetzt alle aber mehr Demut angesichts des Wandels in unserer Gesellschaft. Die Pandemie und der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben das Leben international total verändert. Über allem liegt Melancholie und Unsicherheit, aber auch Ungeduld. Wichtig ist, sich trotzdem nicht selbst zu verlieren, sich nicht vom Chaos besiegen zu lassen. Es ist jetzt Mitgefühl statt Sentimentalität notwendig, daneben auch der starke Wille, sich nicht länger in Schockstarre auszuruhen, sondern jeden neue Tag zu begreifen und zu verstehen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Die letzten zwei Jahre mit Restriktionen und Eingriffen in das persönliche Leben haben uns alle verändert. Quarantäne und Homeoffice haben zu gesellschaftlichen, aber auch psychischen Veränderungen geführt, bei manchen sogar eine Sozialphobie ausgelöst. Jeder Tag muss wieder ein Neubeginn sein. Ein Aufbruch kann nur geschehen, wenn man dazu bereit ist, jeden Tag als Herausforderung eines langen Lernprozesses zu leben.
Negative Veränderungen haben manchmal auch etwas Positives: mehr Menschen greifen wieder zum Buch und lesen. In der Literatur können sie zumindest eine Gegenwelt finden, sie kann aber auch ein Korrektiv der bestehenden Verhältnisse sein, in denen wir gerade leben müssen.
Was liest Du derzeit?
Wenn ich mich in Klausur, also im Schreibprozess befinde, lese ich am liebsten Sachbücher, um mein Wissen zu erweitern und wie beim Muskeltraining meine geistigen Zellen zu reaktivieren. Dazu gehören aktuell die ukrainischen Lektionen „Entscheidung in Kiew“ von Karl Schlögel, um zu begreifen, was in Europa gerade passiert.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Im Kapitel „Schreiben im Situation Room“ schreibt Schlögel:
„In gewöhnlichen Zeiten kann man sich die Bedingungen seines Schreibens aussuchen…Alles hat seine Zeit, ist überschaubar, machbar. Aber es gibt Augenblicke, Situationen, in denen alles über den Haufen geworfen wird und man sich neu einrichten, sich neu aufstellen muss, will man irgendwie Schritt halten mit der Zeit und sein Gleichgewicht zurückgewinnen.“
Mein um 1995 entstandenes Gedicht „Schwarzes Meer“ erfährt gegenwärtig eine völlig neue Bedeutung:
Mein Körper/eine Insel/im Meer
Von Sonne/verbrannt/und Salz/zerfressen
Kein Ort/für flugmüde/Eismöwen
Nachtschwarz/der Himmel/besetzt schon/von Raben
Vielen Dank für das Interview liebe Jutta, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Irina Imb, Schauspielerin_Wien_ reenacting Marilyn Monroe, Schauspielerin, Sängerin, Model, Filmproduzentin (* 1.6.1926 Los Angeles, USA +4.8.1962 ebenda)_ 60.Todesjahr 2022
Liebe Irina, welche Bezüge, Zugänge gibt es Dir zu Marylin Monroe?
Ich bin durch meine Schwester relativ früh auf alte Filme aufmerksam geworden. Marylin Monroe war dabei eine von den Schauspielerinnen, die mir besonders ins Auge gestochen ist. Ich glaube, Sie hat einfach eine unglaubliche Ausstrahlung.
Gibt es einen Film von Marylin Monroe, den Du hervorheben möchtest und warum?
Klassisch, aber mein Favorit ist einfach Some like it hot.
Die ganze Besetzung an sich funktioniert extrem gut, aber sie spielt die Rolle als Sugar extrem charmant und überzeugend.
Und ja das Ende ist einfach spitze.
Gab es Berührungspunkte in Deinen bisherigen Schauspielprojekten?
Nein.
Wie siehst Du das Spannungsverhältnis von Leben und Schauspielberuf bei Marylin Monroe wie an sich?
Es ist sehr schwierig das als außenstehende Person zu beurteilen. Ich denke Marylin hat sich sehr gelungen ein Image und eine Persona aufgebaut, leider machte genau das es ihr in weiterer Folge schwer als Schauspielerin ernst genommen zu werden. Wahrscheinlich grundsätzlich ernst genommen zu werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie dieses Problem auch dann privat hatte – Männer, die ein sehr eindimensionales Bild von ihr hatten. Aber sie war ein Mensch mit vielen Facetten und nicht immer nur das lustig leichte Postergirl.
Ich denke, dass wir nach wie vor oder immer noch in einer Gesellschaft leben, in der du nicht schön und talentiert oder schön und intelligent sein darfst. Geschweige alle drei Dinge zusammen. Du bist schön, das ist dein Talent. Traurig aber leider zu oft wahr.
Was kann eine Schauspielerin von Marylin Monroes Werk und Leben mitnehmen?
Wenn man sich eine Figur für die Öffentlichkeit schafft, sollte man wohl nie aus den Augen verlieren, dass es auch nur das ist – eine Figur und nur ein Bruchteil dessen was du bist und was dich ausmacht.
Was würdest Du Marylin Monroe sagen, fragen wollen?
Ich würde gerne mit Ihr über Ihre Wünsche und Hoffnungen sprechen. Vielleicht was Sie anders machen würde und was Sie genau so nochmal machen würde.
Darf ich Dich abschließend zu einem Marylin Monroe Achrostikon bitten?
Misunderstood
Ausstrahlung
Recognizable
Youth
Lonley
Insecurity
Naive
Irina Imb, Schauspielerin_Wien_ reenacting Marilyn Monroe, Schauspielerin, Sängerin, Model, Filmproduzentin (* 1.6.1926 Los Angeles, USA +4.8.1962 ebenda)_ 60.Todesjahr 2022
Vielen Dank, liebe Irina, viel Freude und Erfolg für alle Projekte!
60.Todesjahr Marilyn Monroe (*1.6.1926 Los Angeles/USA +4.8.1962 ebenda) _ Schauspielerin, Sängerin, Filmproduzentin, Model_
_ im Gespräch und szenischem Fotoporträt:
Irina Imb, Schauspielerin _ Wien
Interview und alle Fotos_Walter Pobaschnig _Wien 7_22
Das Wort im Hören, Dialog, Fragen und auch Schweigen war ein ganz wesentlicher Paramenter im so umfangreichen wie vielschichtigen Werk des italienischen Filmregisseurs, Dichters und Autors Pier Paolo Pasolini (*1922 Bologna +1975 ermordet in Rom). Dem Interview kommt dabei in verschiedensten Formen eine bedeutende Rolle zu. Für den gefeierten wie angefeindeten Künstler war das klar zur Sprache bringen, was Leben, Gesellschaft, Kunst betrifft und bewegt ganz wesentlich. Die vielen Interviews für Zeitungen, Fernsehen, Radio geben ein beeindruckendes Zeugnis davon. Ebenso auch der Zugang Pasolinis zum Interview als Kunstform in der Selbstbefragung. Pasolini liebte das Wort im Gesagten wie Ungesagten.
Der vorliegende Interviewband gibt nun einen wunderbaren Über- und Einblick in den Künstler Pasolini als Befragten in einem Zeitrahmen von Ende der 1950er Jahre bis zu seinem Tod 1975. Persönliche Zugänge zur Kunst, biographische Stationen, Schwerpunkte künstlerischer Tätigkeit wie gesellschaftliche Stellungnahmen zu Entwicklungen der Zeit bilden dabei den Mittelpunkt und lassen Positionen Pasolinis klar sichtbar werden.
Beeindruckend ist wie offen Pasolini über sein Leben, Familie, Erfahrungen, Wege der Kunst spricht und dabei deutlich macht, wie wichtig Authentizität als Suche nach Wahrheit in Leben und Kunst für ihn war. Es ist ein universeller Wert, dem er sich in Anstrengung und Konsequenz verpflichtet weiß. Der Dialog, ob mit dem Publikum im Kino, den Leser:innen seiner Gedichte, Schriften oder im Interview, ist dabei der entscheidende Angelpunkt von Erkenntnis und Verstehen als Brücke von Kunst und Leben. Pasolini ist auch in der Interviewform sehr direkt und scheut nicht klare Aussagen und Positionen.
„Pasolini im Gespräch, das bedeutet intellektuellen Mut und unendliche Zärtlichkeit für Mensch und Leben.“
Pier Paolo Pasolini in persona“ Gespräche und Selbstzeugnisse. Wagenbach Verlag 2022