„To keep pushing forward“ Sharon Booth, dancer _ Wien 4.2.2023

Dear Sharon, what does your daily routine look like now?

Early morning rise, get the kids to school, return to my studio InDancity and started teaching! Pilates, ballet, modern. Usually 3-4 hours before I go back to pick up the kids, then another 2-3 hours in the evening, kids dance, jazz, cheeky barre. Often my little ones join the evening dance classes.

Return home, help the kids with schoolwork, make dinner, get them bathed and into bed. Then some administrative work for InDancity or Tanz Bozen the workshop festival I direct, or a bit of a chill out before I shower and go to bed!

At least once a day I FaceTime with my parents in Canada.

Sharon Booth, dancer, teacher, director  

What is particularly important for all of us now?

To keep pushing forward. There seems to be a passivity, a blasé attitude towards change, self-betterment, ambition. A spark needs to be lit under us to get us moving again! Covid sucks, no argument. But letting our hunger for more be dampened is certainly a drawn out and unnecessary side effect.

We are all facing a new beginning, socially and personally. What will be essential and which role will dance/theatre and art play in this?

Connection. Actual, tangible connection. Making eye contact, moving in space with others, sharing laughter, building up was has been broken down in the past few years. Shining light upon our isolation created by depending on screens and texts that attempt to replace faces and voices. Faces and voices, bodies and breath are irreplaceable. Sharing experiences in person, live, in the moment keep us striving to towards our best selves.

What are you reading at the moment?

“Good Inside” by Dr. Becky Kennedy

What quote, what text impulse would you like to give us?

There’s nothing to fear but fear itself.

Thank you very much!

Sharon Booth, dancer, teacher, director   

Vielen Dank für das Interview liebe Sharon, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanz-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Sharon Booth, dancer, teacher, director 

Zur Person_Sharon Booth,

die in Montreal, Kanada, geborene Sharon Booth begann schon in sehr jungem Alter zu tanzen. Nach dem Besuch der Schule des National Ballet of Canada’s und des Banff Centre schloss Sharon Booth 1999 die Juilliard School mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Sie trat mit dem Smuin Ballet und Les Ballets Jazz de Montreal auf, bevor sie sich eine Verletzung zuzog, die ihre Karriere auf der Bühne effektiv beendete.

Nach ihrem Umzug nach Europa wurde Sharon eine zertifizierte Pilates-Trainerin, nachdem sie über 1800 Stunden praktisches Training absolviert hatte. Sie trat der Fakultät der Ballettakademie der Wiener Staatsoper bei und gastierte an der Musik und Kunst Privat Universität Wien.

Seit 2010 unterrichtet sie Workshops für zeitgenössischen und modernen Tanz bei Tanz Bozen und hat ihre Zertifizierung in ganzheitlicher Tanztherapie abgeschlossen. Ab 2017 begann Sharon für Produktionen in Quebec zu choreografieren und aufzutreten und genießt ihre Rückkehr auf die Bühne sehr!

Seit 2016 ist Sharon künstlerische Leiterin des Kursprogramms von Tanz Bozen-Bolzano Danza.

Im Jahr 2020 wagte Sharon den Sprung ins nächste Kapitel ihres Lebens – sie gründete InDancity, einen Tanz- und Körperarbeitsraum in Wien, um all ihre Leidenschaft und Erfahrung unter einem Dach zu teilen.

Homepage

Fotos_privat


30.1.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gesamtkunstwerk Weltrettung“ Ditha Brickwell, Schriftstellerin _ Wien/Berlin 3.2.2023

Liebe Ditha, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich bin sehr zurückgezogen – an meinem Schreibtisch mit Blick in meinen schönen Garten. Denn ich arbeite am zweiten Buch meiner Romantrilogie – das erste ist gerade erschienen und steht vor meiner Nase. Das zweite soll jetzt im gleichen kreativen Spannungsbogen bald fertig werden.

Ditha Brickwell, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

… Dass wir die laufenden Krisen bewältigen. Dazu muss sich aber das gemeinschaftliche Bewusstsein noch schärfen: es wird zu viel über Krieg geredet und zu wenig über die Pfade und die differenzierten Mittel zum Frieden, es wird viel über Klimakrise spekuliert, aber nur einzelne politische Fragen spießt man dazu auf – anstatt dass wir uns das Gesamtkunstwerk Weltrettung anschauen. Und begreifen.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Das von mir vorhin skizzierte Weltbewusstsein – also der Begriff jeder einzelnen von uns, wie wir diesem Wunderwerk Welt gegenüberstehen – ist nicht einfach zu fassen. Aber notwendig. Die Literatur kann durch nacherlebbare Szenen, durch Worte mit reichen, semantischen Räumen, durch das Erfassen vom Wesen einzelner Biografien… sozusagen gedankliche Festpunkte schaffen, zwischen denen die Leserinnen und Leser ihre Gedanken spannen können.

Was liest Du derzeit?

Die Biographie von Arthur Köstler

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Literatur ist durch die Sensibilisierung der Herzen ein Instrument zum Denken.

Vielen Dank für das Interview liebe Ditha, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Ditha Brickwell, Schriftstellerin

www.ditha-brickwell.eu

Auf YouTube: Politik und Poesie

Literaturtangente Wien-Berlin

Foto_privat

ENGELTREIBER – aktueller Roman

ab 31.1.23 Drava Verlag.

Ditha Brickwell lockt mit burlesk erzählten Lebensgeschichten das Welttheater des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Geführt von ihrer bildreichen Sprache fühlen wir Empathie für die handelnden Personen und begreifen die komischen Momente auf dem düsteren Urgrund
der Zeit. Die Perlenfädlerin Genoveva und der heranwachsende Leo erzählen einander von ihrer Not und tapferem Überleben in zwei Epochen; und wir ahnen den Ursprung unserer heutigen Krisen – wie die apokalyptischen Reiter brechen sie hervor: Pandemie,
Hunger, Krieg … und der Sieg der bösen Clowns …

Engeltreiber ist der erste Band der Trilogie Dunkelreise – eine Familiengeschichte über hundert Jahre und deren Zeitbrüche. Wir begegnen starken Frauen und fantasievollen Jugendlichen, die – von der Gesellschaft an den Rand gedrängt – sich aus ihren Zwängen befreien. Sie entkommen Hunger und Entbehrung im Krieg, der Verfolgung in der
Zeit des Nationalsozialismus und den Härten der Nachkriegsgesellschaft. Die essayistisch-ironischen Kommentare der Erzählfigur Leo lassen uns Kälte und Einsamkeit in der Kindheit und Jugend von damals spüren, die über Generationen weitergegeben wurde.

Ditha Brickwell, Engeltreiber.
Im Hohlspiegel zweier Biografien erscheint das Schicksal zweier Epochen.
Roman, Drava Verlag. ca. 140 Seiten, gebunden, Lesebändchen
EUR 21,00 • ISBN 978-3-99138-006-1

Zur Person_Bibliographie

Ditha Brickwell ist 1941 in Wien geboren und dort aufgewachsen; nach Studien der Architektur, der Regionalplanung und der Bildungsökonomie in Wien, Berlin und New York, arbeitete Ditha Brickwell in Paris, Tel-Aviv und Helsinki und ab 1970 in Berlin. Die große Stadt war ihr Thema: Mit dem Ziel wirtschaftliche Dynamik in verarmte Stadtviertel zu bringen, wirkte sie auch in internationalen Gremien und Arbeitsgruppen mit und ist als Beraterin der EU Kommission in Europa weit herumgekommen. Seit 1988 schreibt und publiziert sie literarisch, seit 2005 wirkt sie als freie Schriftstellerin.

Ditha Brickwell schreibt Romane, Erzählungen und Essays und publiziert in
österreichischen Verlagen, Zeitschriften und Anthologien. Bislang sind zwölf Bücher erschienen, vier Romane sowie Erzählungen und Essays, im Herbst 2020 „Wir, der Feind von uns – Nachdenken über Grundfiguren unserer Angst“, eine Essay-Sammlung im Passagen Verlag Wien.

2019 erschien im Drava Verlag die Novellensammlung „Die Welt unter meinen
Zehen – Geschichten aus 100 Jahren“ sowie 2018 der Roman „Fedjas Flucht“, eine
Geschichte aus dem slowenischen Bürgerkrieg mit bestürzender Aktualität heute. Im
Februar 2009 erschien die Novelle „Verletzte Paradiese“ (Mandelbaumverlag, Wien),
ein schwarzes Märchen über den kulturellen Zusammenstoß eines Deutschen und
einer alten Wienerin in den Weinbergen des Kahlenberges. Im Essay-Roman „Die
Akte Europa – eine Utopie geht verloren“ (Wieser Verlag, Klagenfurt 2007) entblößt
Ditha Brickwell die verderblichen Züge unserer Wirtschaftsgesellschaft im Gegensatz
zur Utopie einer Menschengesellschaft. In dem Novellenband „7 Leben“ (Freimut &
Selbst, Berlin 2005, Zweite Auflage 2010) findet Ditha Brickwell für alltägliche
Menschenleben die je besondere Melodie. 2003 zeigt das Essay „Vollendete
Sicherheit“ (Mandelbaum Verlag) den Umschlag in die Katastrophe. Der Roman
„Der Kinderdieb“ (Deuticke 2001) spielt im düsteren Wien der fünfziger Jahre;
sorgfältig erkundete Ereignisse werden in eine erdichtete Erzählung verwoben. Der
Ditha Brickwell/+43 650 6641114/+49 1715582178/Email @ditha-brickwell.eu/www.ditha-brickwell.eu/Seite 2
Roman Angstsommer (Mandelbaum, 1999) erzählt von der Verzweiflung eines
Widerstandskämpfers und von den Schrecken und Burlesken im Vakuum der Macht
nach dem großen Krieg im Jahr 1945 in Ober-Österreich. Drei Künstlerbücher mit
Texten von Ditha Brickwell – Jede Stunde Stille Nacht, Zahlen!, Vollendete
Sicherheit – erschienen in der Mariannenpresse, Berlin und in der Quetsche, Verlag
für Buchkunst, Witzwort. Zahlreiche Essays und Erzählungen veröffentlichte Ditha
Brickwell in Zeitschriften und Anthologien.


In literarischen Werkstattgesprächen (gefördert unter anderem durch Bund,
Magistrat Wien, Wiener Gemeindebezirke, GAV und den Senat von Berlin) lädt
Ditha Brickwell seit 2010 Schriftstellerkollegen und -kolleginnen ein, anhand ihrer
Texte über das Schreiben im politischen Kontext zu reden, zunächst unter dem
Motto „Geschichte in Geschichten“ und dann unter dem weitergreifenden
Themenkomplex „Politik & Poesie“. Die Veranstaltungen stehen auch im Kontext
der Literaturtangente Wien-Berlin (kofinanziert durch Berliner Stiftungen,
Bezirksämter, bzw. durch das Österreichisches Kulturforum). Um diese Ereignisse
einem breiteren Publikum zu erschließen, fanden diese Gespräche mehrmals an
besonderen Orten (Off-Theater, Kulturzentrum für Migranten etc.) statt – ergänzt
durch musikalische Interpretationen. Themen der letzten Jahre waren „Aus der
Fremde“, „In der Not, die Frauen!“, „Die Spur der Kinder“. In 2020 lautete es:
Bodenlos.


Ditha Brickwell hat von 2000-2009 überdies die Literaturredaktion der Berliner
Straßenzeitung „Die Stütze“ betreut – unter dem Titel „Denkzone“.
Ditha Brickwell ist Mitglied in der Grazer Autorinnen Autoren Versammlung
(GAV), der Literar Mechana, der IG Autoren Wien und des Internationalen PEN
Zentrums Deutschland.

24.1.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gerade seh ich aus dem Fenster“ Eva Mühlbacher, Schriftstellerin_Give Peace A Chance_ Wien 3.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Gerade seh ich aus dem Fenster

Irgendwie in eine Zukunft.

Vor mir seh ich nur Gespenster

Einzig einig in der Ankunft.

Polizei, Skandale, Tod und Krieg

Erschaffen wir noch unsre Welt?

Am Ende gibt es keinen Sieg.

Chimären, denen es gefällt,

Einigkeiten zu zerstören.

Achtung!

Chronos hört uns nicht

Heute, morgen oder gestern – gleich.

Am Ende ist es unsre Pflicht

Nicht stillzustehen, blass und bleich.

Chancen führ’n uns in die Zukunft weit

Ein Flüstern rettet uns: bist nicht allein. Wir sind zu zweit.


Eva Mühlbacher, 10.1.2023

Eva Mühlbacher, Schriftstellerin, Pädagogin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Eva Mühlbacher, Schriftstellerin, Pädagogin

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 10.1.2023

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„Jeder Tag ist ein Aufbruch“ Katia Tangian, Schriftstellerin, Malerin _ Hannover 2.2.2023

Liebe Katia, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Wecker, Dusche, Kaffee – und raus, raus aus der Tür, rauf auf die Autobahn, fünfunddreißig Minuten im Dunkeln rasen, rein in die überbelichtete Schule, überhitzt, überrannt, übervoll, übelriechend – und in Dauerschleife reden, trösten, fragen und antworten, zur Rechten, zur Linken Papier, Kreide, Tafel, dazu das iPad: Akku leer, Speicher voll, im Lehrerzimmer ist es genauso, nur dass dort deeskalierend Kaffee gekocht wird, doch die Zeit ist knapp, also raus aus der Schule, ab auf die Autobahn, trotz Regen, Hitze, Schnee, Tornado kommt das Mittagessen pünktlich auf den Tisch, solange du deine Füße darunter stellst, du Kind, Mann, Hund, Familie, Haus, Garten, See, die ganze Welt, und das war erst der Vormittag, was kommt bloß als nächstes?

Katia Tangian, Schriftstellerin, Malerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Schulterblick.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Jeder Tag ist ein Aufbruch, und jeden Tag stellen sich dieselben Fragen. Dass die Antworten darauf immer wieder anders ausfallen, verdanken wir Kunst und Literatur.

Was liest Du derzeit?

Neben dem Bett stapeln sich kluge, wortreiche Bücher, aber auf der Couch liegt aufgeschlagen der 8. Band meiner neuerworbenen Peanuts-Gesamtausgabe.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

 „Das Schiff sinkt normal,“ antwortet mein Freund Peter, wenn man ihn nach seinem Wohlbefinden fragt. Bleibt also auf Kurs!

Katia Tangian, Schriftstellerin, Malerin

Vielen Dank für das Interview liebe Katia, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Katia Tangian, Schriftstellerin, Malerin

www.katiatangian.de

Zur Person_

Biografie _ Katia Tangian

1975 in Moskau geboren

1991 Umzug nach Deutschland
1992-1994 Aufenthalt in Grenoble, Frankreich

1996 Abitur

1996-2002 Studium der Kunstgeschichte und der Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum (M. A.)

2000-2004 Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf; Akademiebrief

2000-2009 Kunstvermittlerin und Dozentin am Museum Bochum, Kunstsammlung NRW (Düsseldorf), Sprengel Museum (Hannover), Leibniz Universität Hannover u. a.

2008 Promotion am ZKM Karlsruhe (Dr. Phil.)

seit 2007 bis heute Kunst- und Theater-Lehrerin am Ratsgymnasium Stadthagen; Mitglied in der Zentralabiturkommission Niedersachsen (Kunst)

seit 2006 verheiratet; lebt mit Mann, Tochter und Hund bei Hannover

​

Publikation einzelner Kurzexte Bilder in verschiedenen Literaturzeitschriften

(alphabetisch)

außer.dem, München, Nr. 11, April 2004

Die Brücke, Forum für antirassistische Politik und Kultur, Saarbrücken, Nr. 132, 2004

Decision, Zeitschift für deutsche und französische Literatur, Bielefeld, Nr. 59, Nr. 60, 2003

Das Dosierte Leben, Mannheim, 2002

Dichtungsring, Zeitschrift für Literatur, Bonn 2004

Der Dreischneuß, Zeitschrift für Literatur, Marien-Blatt Verlag, Lübeck, Nr. 16, 2004

Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Zürich (Schweiz), 2003

Federwelt, Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, Söhlde, Nr. 46, 2004

Freie Zeit Art, Wien (Österreich), Nr. 47, 2004

Gegner, Unabhängige Monatsschrift, Berlin, Nr. 12, Nr. 13, 2003

Klivuskante, Zeitschrift für Literatur, München, Nr. 22, 2004

Konzepte, Literatur zur Zeit, Karlsruhe, Nr. 23, 2003

Krautgarten, Forum für junge Literatur, St. Vith (Belgien), Nr. 44, 2004

laufschrift, Magazin für Literatur, Fürth, Nr. 15, 2004

Macondo, Die Lust am Lesen, Bochum, Nr. 7, 2002; Nr. 8, 2003; Nr. 9, und Nr. 12, 2004

Titel Spezial, Online-Magazin für Literatur und mehr, Berlin, 2003

Wiecker Bote, Literarische Hefte zur Zeit, Greifswald, Nr. 15, 2004

​

Wissenschaftliche Publikationen

Tangian, Katia: ‚Kunst ist eine Suche´: Kunststudium als Selbstverwirklichung? In: o. T., Publikation der Klasse von Professor Helmut Federle, Kunstakademie Düsseldorf, 2004

Müller, Maria; Tangian, Katia: Bernd und Hilla Becher. Typologien industrieller Bauten, K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2004 (2. Auflage: Haus der Kunst, München 2004)

Stein, Fabian; Tangian, Katia; Wenzel, Angela: William Kentridge, K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2004

Tangian, Katia: Skaten populärwissenschaftlich. In: Gialouris, Alexander (Hrg.): Unpopulär: Skaten, Düsseldorf 2004

Tangian, Katia: Bewegte Bilder im Museum – Das Schulprojekt Schnelle Schnitte. In: Stiller, Jürgen (Hrg.): Bildräume – Bildungsräume. Kunstvermittlung und Kommunikation im Museum, Dortmunder Schriften zur Kunst, 2007, S. 33-37

Tangian, Katia: Spielwiese Akademie: Habitus, Selbstbild, Diskurs, Olms Verlag, Hildesheim 2010

Tangian, Katia: Der schöne Schein: Banknotendesign, Fachzeitschrift des BDK Fachverband für Kunstpädagogik, 03/2022, S. 22-28

​

Lesungen und Vorträge

1.2001 2. Preis beim Literaturwettbewerb von No-Budget-Art, Bochum

11.5.2001 MAIS II-Ausstellung im Bunker am Gesundbrunnen, Berlin

28.7.2001 Galerie Künstlerhof Buch, Berlin

20.1.2002 Kulturmagazin Lothringen, Bochum

22.3.2002 Haus am Lützowplatz, Berlin

5.10.2002 Museum Bochum

2002 Performance-Abend in Museum Bochum

4.10.2003 MAIS-Ausstellung im Bunker am Alexanderplatz, Berlin

2003 Museum Bochum

7.10.2003 Kurzgeschichten, Paradies-Projekt, Malkasten, Düsseldorf

Theaterprojekte

1992, Grenoble: ‚Hochzeit´ von Gogol (Regie, Schauspiel)

1993, Herdecke: ‚Eingebildete Kranke´ von Molière (Regie)

1994, Herdecke: ‚Kahle Sängerin´ von Ionesco (Regie)

2002, Düsseldorf: ‚Theater der Welt´, Präsentation von Petljura im Schauspielhaus Düsseldorf (Schauspiel)

2018 ‚Das Licht der Welt‘: Fotoprojekt in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Hannover

Fotos_privat, Wien, Sommer 2022.

20.1.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gib mir das Spinnenbeinchen“ Sannah Jahncke, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Berlin 2.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Gib mir das Spinnenbeinchen

In meinem Netz aus

Versuchen, will ich

Eine Bewegung, die nur


Partiell & vom

Ende aus betrachtet

Anschlussfähig ist, aber, aber

Chippt es in mein Spinnenohr

Es ist zum Greifen nah


An meinem Netz zuckelt &


Clincht es, das Beinchen, das

Heilige, liegt bereits einige

Ah-Rufe weit entfernt, doch

Nur den Hauch einer

Chance es zwischen Verhandlungen &

Ebensos zurückzubekommen


Sannah Jahncke, 31.1.2023

Sannah Jahncke, Schriftstellerin 

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sannah Jahncke, Schriftstellerin 

Zur Person_ Sannah Jahncke wurde 1990 geboren. Im Jahr 2023 erhält sie das Berliner Senatsstipendium. 2022 war sie Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses. Außerdem wurde sie mit dem Wiener Literaturpreis „Gesund schreiben“ sowie dem Walter Serner Preis ausgezeichnet. Sie veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien, darunter edit, manuskripte und metamorphosen. Derzeit arbeitet sie an Ihrem Romandebüt.

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 31.1.2023

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„Große Waffen, schwere Waffen“ Harald Gesterkamp, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Bonn 1.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE

G roße Waffen, schwere Waffen,

I n fast alle Länder geliefert.

V iele meinen, damit nichts zu tun zu haben.

E in Irrtum.

P olitiker in aller Welt schlagen zu, beim

E inkaufsbummel im Rüstungssupermarkt.

A B und

C -Waffen, fast überall

E rhältlich, und wir schauen zu.

A rschlöcher regieren an viel zu vielen Stellen, wir lassen es zu.

C hancen für ein friedlicheres Leben gibt es trotzdem.

H offen wir, dass wir sie bald nutzen.

A uf andere verlassen können wir uns

N atürlich nicht.

C hancen für ein friedlicheres Leben gibt es trotzdem.

E inen kleinen Schritt kann jede/r machen.

Harald Gesterkamp 16.7.2022

Harald Gesterkamp, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Harald Gesterkamp, Schriftsteller

Harald Gesterkamp/Schriftsteller und Journalist (harald-gesterkamp.de)

Foto_Heinrich Butler

Walter Pobaschnig _ 16.7.2022.

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„Ruhe, Offenheit, Geduld“ Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller _ Sigleß/Bgld. 1.2.2023

Lieber Wolfgang, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Immer anders und doch oft ähnlich, hält sich nicht an Zeiten und lässt sich auch sonst viel einfallen. Immer erreichbar, ständig in Bewegung; Laptop, Termin, Telefon, Playmobil und Kinderspielplatz. Geschrieben wird im Halbschlaf, denn die Idee kommt gern kurz vor Sonnenaufgang.

Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ruhe (also lieber doch nicht immer erreichbar sein), Offenheit, Geduld.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wir arbeiten ja noch immer alles auf, müssen wir natürlich. Dabei ist vieles schon gesagt und einiges schon wieder vergessen. So weit, so unklar; soll vielleicht heißen: Es braucht Lösungen und kluge Worte und Besonnenheit.

Was liest Du derzeit?

Unendlicher Spaß (seit elf Jahren), Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (auch mehr als 1.000 Seiten), Crossroads (auf Seite 32 von 825), Mit Elfriede durch die Hölle (nochmal reingelesen)

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Alle guten Geschichten beginnen hoch oben auf dem Dach eines Hauses. Wenn es ohne Vorwarnung dunkel wird und unten die Lichter angehen.

(auch schon zwölf Jahre alt – und bis heute weiß ich nicht, was genau ich damit sagen wollte)

Vielen Dank für das Interview lieber Wolfgang, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller, Journalist

Home

Foto_Dorian_Kalman

2.12.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Tief am Grund des Sees“ Tina Schlegel. Bodensee Krimi. Emons Verlag

Kommissar Sito sitzt am Ufer des Sees. Der Sturm war jetzt vorbei. Überflutung, Baumbruch. Jetzt war es wieder ruhig. Doch es war nicht zu Ende…

Zwei Menschen wurden noch vermisst. Dunkle Wolken sind noch hier…

Jetzt kommt Sitos Freund und Gespräche über das Leben, Beruf, Sinn beginnen. Gedanken nach oder in dem Sturm der Tage?…

Tod, Einsamkeit, Geheimnis umgeben den See und dieser scheint dieses Geheimnis zu hüten…tief und verborgen…

Und jetzt ist Kommissar Sito und sein Team gefordert, die Zeit drängt und es geht um Leben und Tod…

Tina Schlegel, renommierte wie vielseitige Autorin, legt einen weiteren Krimi der Reihe mit Kommissar Paul Sito vor und begeistert damit von der ersten Seite an. Die Autorin verbindet in ihrem Schreiben auf einzigartige Weise Spannung, Sprachvirtuosität, Erzählkunst, Hintergründigkeit wie Gesellschaftsbewusstsein. Es geht dabei immer um den ganzen Menschen in seiner Unergründbarkeit in Sinn, Sehnsucht, Einsamkeit, Abgrund wie Hoffnung.

Das Lesen wird zum umfassenden Erlebnis und Ereignis, das spannend folgen wie über Aktualitätsbezüge nachdenken lässt. Diese Form des modernen zeitkritischen Krimis zeichnet die Autorin besonders aus.

„Tina Schlegel begeistert in einmaliger Spannung wie Erzähl- und Sprachkunst!“

„Tief am Grund des Sees“ Tina Schlegel. Bodensee Krimi. Emons Verlag  2022


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„Collage der Erde“ Anna Starzinger, Cellistin _Give Peace A Chance _ Wien 31.1.2023

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Anna Starzinger, 29.1.2023

Anna Starzinger _
Cellistin, Schauspielerin, Komponistin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Anna Starzinger _Cellistin, Schauspielerin, Komponistin.

https://www.facebook.com/anna.starzinger

Foto_Walter Pobaschnig 1_21

Walter Pobaschnig _ 28.1.2023

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„Man muss im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe tanzen, um zu verändern“ Simonida Selimovic, Regisseurin _ Wien 31.1.2023

Liebe Simonida, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf ist seit Wochen immer derselbe, um ehrlich zu sein. Vormittags war ich immer an der Uni MUK Masterstudium. Am Nachmittag Proben bis zur späten Abendstunde.

In den Endproben bin ich fast nur im Theater. Es bleibt nicht viel Zeit für anderes momentan. Das ändert sich aber dann immer kurz nach der Premiere.

Simonida Selimović _ Szenenfotos „Bibi Sara Kali“ _
Premiere WERK X-Petersplatz Wien 31.1.2023
Simonida Selimović,
Schauspielerin, Regisseurin, Musikerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Aufeinander zu achten und solidarisch mit denen zu sein, die Hilfe brauchen. Oft ist es sogar in der nahen Umgebung. Ich merke, dass ich jeden Tag neu angehen muss und mich auf die Menschen besinne, die oft leise Stimmen haben. Denn die benötigen manchmal nur einen kleinen Augenblick Aufmerksamkeit, der aber insgesamt viel bewirken kann. 

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabeidem Theater, der Kunst an sich zu? 

Als Theatermacherin und als Teil dieser Gesellschaft bin ich verantwortlich, was erzählt wird und wie etwas dargestellt wird. Man kann sich nicht mehr ausreden, dass es ja nur „Kunst“ ist und dass man sich eingeschränkt fühle, weil man auf stereotype Bilder und rassistische Äußerungen verzichten müsse.

Theater & Kunst hat Verantwortung zu tragen und sich mit dem Abbild der Gesellschaft auseinandersetzen. Es gibt so viele verschiedene Kulturen, so viel Mehrwert wird aus anderen Kulturen nach Österreich gebracht, man bekämpft und stigmatisiert anstatt das alles als Geschenk zu sehen. Hier braucht es Veränderung und Mut aufzustehen und es anders zu machen.

Hier muss man im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe tanzen, um zu verändern.

Theater hat die Möglichkeit das zu tun, es wird aber im veralteten Muster weiter gearbeitet, weil keiner sich die Mühe machen möchte andere Überlegungen anzugehen. Diejenigen, die es versuchen werden oft sabotiert und als problematisch angesehen oder zu wenig gefördert und unterbezahlt.

Große Theaterhäuser hätten die Möglichkeit, aber da sind zu viele Hürden, die sich zum Teil die Häuser selbst auferlegen, weil sie das System nicht brechen.

Simonida Selimović _ Szenenfotos „Bibi Sara Kali“ _
Premiere WERK X-Petersplatz Wien 31.1.2023

Was liest Du derzeit?

Ich lese meist parallel zwei Bücher diesmal ist es: „Dschinns“ von Fatma Aydemir und „Frau im Dunkeln“ von Elena Ferrante

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

 „No one ever asked us why the Gypsy people [have] always lived on the fringe of society nor how this way of life has affected the structure of the Gypsy family. Like ostriches people buried their heads in the sand. They did not want to see or hear; they did not want to face the facts. It is so much simpler and so much easier on the conscience to believe that the Gypsy people consist of the ‘picturesque’ survivors of a nation that specialists who are no more than charlatans dare to criticize with rash judgments and prejudices, using such expressions as »They don’t want to live in houses«, »They must be as free as birds« or »They are always happy, singing and acting«.”

Zitat: Dr. Rosa Taikon , Roma Aktivistin aus Schweden 

Simonida Selimović,
Schauspielerin, Regisseurin, Musikerin

Vielen Dank für das Interview liebe Simonida, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspiel-, Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Simonida Selimović, Schauspielerin, Regisseurin, Musikerin

Zur Person_Simonida Selimović,

geboren 1979 in Serbien, emigrierte Simonida Selimović als Kind zusammen mit ihrer Familie nach Österreich, wo sie als Schauspielerin, Regisseurin, Musikerin und Roma-Aktivistin tätig ist.
Sie spricht Deutsch, Romanes, Serbisch und Englisch. Schon früh beginnt ihre Karriere als Schauspielerin in Film, Fernsehen und Theater. Sie ist u. a. in der Kinderserie „Operation Dunarea“ und im Kinofilm „Ciao Chérie“ von Nina Kusturica zu sehen.
2010 gründete sie gemeinsam mit ihrer Schwester Sandra Selimović den ersten feministischen und professionellen Romatheaterverein Romano Svato sowie Mindj Panther, wo sie als feministische Rapperin und Aktivistin gegen Rassismus und für Gleichberechtigung der Roma tätig ist.
In der Wiener freien Theaterszene entwickelte sie zusammen mit ihrer Schwester „Heroes“ (2015) und arbeitete u. a. mit Tina Leisch und Alireza Daryanavard zusammen. Am Schauspiel Essen spielte sie in einer Inszenierung von Volker Lösch und am Berliner Gorki Theater erarbeitete sie mit Yael Ronen die auf einer Idee von ihr und Sandra Selimović basierende Produktion „Roma Armee“ (2017).
Am WERK X-Petersplatz war sie 2020 in „Geleemann, die Zukunft zwischen meinen Fingern“ von Amir Gudarzi sowie „Blutiger Sommer“ von Alireza Daryanavard zu sehen. Weitere Zusammenarbeiten mit Regisseur Alireza Daryanavard am WERK X-Petersplatz in „Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft“ nach Swetlana Alexijewitsch im Herbst 2021 und aktuell die Wiederaufnahme „BLUTIGER SOMMER. DIE REVOLUTION DER FRAUEN“ im November 2022.
Im Juni 2021 feierte der von Romano Svato in Kooperation mit dem WERK X-Petersplatz produzierte Theaterfilm „Bibi Sara Kali“ seine Online-Premiere, wo sie für das Konzept, die Künstlerische Leitung und die Co-Autor*innenschaft verantwortlich zeichnete und auch als Schauspielerin zu sehen ist. „Bibi Sara Kali“ wird im Jänner 2023 endlich in einer Bühnenversion am WERK X-Petersplatz zu sehen sein.

www.romanosvato.at

„Bibi Sara Kali“

Simonida Selimović _ Szenenfotos „Bibi Sara Kali“ _
Premiere WERK X-Petersplatz Wien 31.1.2023

Premiere am Di, 31.01.2023; 19.30h

Ort: WERK X-Petersplatz (Petersplatz 1, 1010 Wien)

Text: Ibrahim Amir, Simonida Selimović

Inszenierung: Simonida Selimović

Musik: Mindj Panther

Bühne und Kostüm: Mira König

Adaption Bühne und Kostüm: Geraldine Massing

Dramaturgie: Veronika Maurer

Regieassistenz und Choreographie: Danilo Jovanović

Outside Eye und Filmeinspielungen: Nina Kusturica

Produktionsleitung: Iva Marković

Mit: Zeynep Alan, Jasmin Behnawa, Valentina Eminova, Ljubinka Nikolić, Ingeborg Schwab, Simonida Selimović

Weitere Termine:

Do 02. Februar 2023, 19.30 Uhr

Fr 03. Februar 2023, 19.30 Uhr

Sa 04. Februar 2023, 18.30 Uhr, im Anschluss Expert* Talk

Mi 08. Februar 2023, 19.30 Uhr

Do 09. Februar 2023, 19.30 Uhr

Website: https://werk-x.at/premieren/bibi-sara-kali-2/

Fotos_1 Nino Nihad Pusija; 2,3 Alex-Gotter; 4 Rosmarin_Frauendorfer.


30.1.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com