„Streetfotografie“ David Gibson. Edition Profifoto. mitp Verlag.

 

„Streetfotografie“ David Gibson. Edition Profifoto. mitp Verlag.

„Es mag seltsam sein, einfach nur herumzulaufen und kein bestimmtes Motiv im Kopf zu haben. Doch wenn dieser eine magische Moment passiert, ist es die natürlichste und wunderbarste Sache der Welt“.

So leitet David Gibson, einer der Gründungsmitglieder von In-Public, dem ersten modernen und internationalen Kollektiv von Streetfotografen, sein Buch über eine der faszinierendsten Fotowege und –inspirationen der Gegenwart ein. Der Autor betont, dass Streetfotografie wesentlich in Freude, Neugierde und Faszination als Motivation gründet und Stilmittel und Technik diesen Ausgangspunkt weiterführen. Ein Fachbuch wie dieses ist gleichsam ein Wegbegleiter, der Möglichkeiten aufzeigt und eröffnet. Es ist ein Teilen von Begeisterung an einer ganz besonderen Form der Fotografie.

Gibson baut sein sehr anschauliches und übersichtlich gestaltetes Buch auf Themen und Fotografen auf, an denen er wesentliche Grundlagen und Möglichkeiten der Streetfotografie aufzeigt. Zunächst gibt er eine sehr kompakt illustrierte Einleitung, die Geschichte und Gegenwart der Streetfotografie wie auch bedeutende Persönlichkeiten wie Henri Cartier-Bresson vorstellt. Die 5 Überblicksthemen sind dann  1) Betriebsam (Bewegung auf der Straße/Plätzen/Orten)  2) Ruhe (Momente des Wartens/Blickwinkel) 3) Abstrakt (Schärfevariationen/Schatten/Reflexionen)  4) Stillleben (Objekte/Leere)  5) Motive (Menschen/Objekte). In der Vorstellung und Erläuterung dieser werden jeweils namhafte Fotografen und deren Zugänge wie grundsätzliche Möglichkeiten geöffnet. Der Autor versteht es dabei ausgezeichnet nicht so viel Theorie und Details abstrakt darzustellen sondern in sehr anschaulicher Weise gleichsam Fotografie als eine Geschichte zu erzählen, der spannend zu folgen ist und die Lust auf eigenes Erzählen in Bildern macht.

„Ein Fotobuch, das ausgezeichnet informiert und motiviert. Eine sehr gute Ein- und Anleitung zur Streetfotografie aber vor allem auch ein wunderbares Erzählen über die Faszination – ein Bild von der Welt – zu machen“

 

David Gibson, Streetfotografie. Edition Profifoto. mitp Verlag.

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Matriarchatsfiktionen – Johann Jakob Bachofen und die deutsche Literatur des 20.Jahrhunderts“ Ulrich Boss, Yahya Elsaghe, Florian Heiniger (Hg.). Neuerscheinung Schwabe Verlag Basel.

„Matriarchatsfiktionen – Johann Jakob Bachofen und die deutsche Literatur des 20.Jahrhunderts“  Ulrich Boss, Yahya Elsaghe, Florian Heiniger (Hg.). Neuerscheinung Schwabe Verlag Basel.

„Mutterrecht“, schon der Titel des 1861 erschienenen Hauptwerkes des Basler Altertums- und Rechtswissenschaftlers Johann Jakob Bachofen forderte umfassend heraus – Wissenschaft, Gesellschaft, Selbstverständnis. Der leidenschaftlich Musen und archäologische Stätten der Zeit bereisende Bachofen entwickelte darin eine Gesellschaftstheorie, die sich in symbolisch-metaphorischer Anlehnung und Assoziation an griechische Mythologie begrifflich zu fassen sucht. Bachofen postuliert ein vergangene Epochen bestimmendes Matriarchat, welches von patriarchaler Gesellschaftsstruktur abgelöst wurde. Dem einher ging auch ein Verlust von ganzheitlichem Lebens- und Kontingenzverständnis sowie gesellschaftlicher Empathie, die nun im Patriarchat von Macht und Gewalt ersetzt ist.

Das Erbe des in wissenschaftlichen Fachkreisen der Zeit größtenteils ignoriertem wie abgelehntem Modell der Gesellschaftstheorie erlebte und erlebt in den folgenden Kulturepochen, besonders auch im Schrecken, Erleben und Bedenken der Weltkriegskatastrophen, eine neue Renaissance der vieldimensionalen Aufmerksamkeit in Moderne und Postmoderne.

Die Schweizer Literaturwissenschaftler Ulrich Boss, Yahya Elsaghe und Florian Heiniger legen nun eine hochinteressante Schwerpunktstudie zur Bachofenrezeption bzw -inspiration in der Literatur des 20.Jahrhunderts vor, die in Beiträgen namhafter Fachwissenschaftler umfassende neue Zugänge eröffnet. Ausgewählte Werke, etwa von Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler, Franz Kafka oder Elias Canetti (und weiterer), bekommen dabei ganz neue Blickwinkel und Perspektiven und weisen auf die literarische Kenntnis oder auch Auseinandersetzung mit dem Werk Bachofens hin (auch im modernen Film – Metropolis). Bachofens Thesen sind dabei Anstoß zu gesellschaftlich alternativen Denkmodellen im künstlerischen Dialog und Diskurs.

Der Baseler Schwabe Verlag, das Buch erscheint in der Reihe Schwabe interdisziplinär, legt hier innovative wissenschaftliche Analyse und Kritik auf höchstem Niveau vor, die auch narrativ sehr spannend dargelegt wird.

Walter Pobaschnig 8_18

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„Von Beruf Schriftsteller“ Haruki Murakami. Taschenbuch, btb Verlag.

 

„Von Beruf Schriftsteller“ Haruki Murakami. Taschenbuch, btb Verlag.

„Wann genau ich damit begonnen habe, die Texte für das vorliegende Buch zu schreiben, weiß ich nicht mehr, aber es muss vor etwa fünf oder sechs Jahren gewesen sein. Ich hatte schon viel früher den Wunsch, etwas über mich als Schriftsteller zu erzählen und darüber, was es bedeutet, über lange Zeit zu schreiben…“

So beschreibt einleitend der japanische Bestsellerautor, Haruki Murakami, die Entstehung des vorliegenden Buches, welches eine bemerkenswerte Reflexion einer Schriftstellerexistenz in Anfängen, Entwicklungen und Brüchen darstellt.

In elf Kapiteln gibt Murakami einen tiefen Einblick über das Selbstverständnis eines Autors, die Bedeutung von Preisen, die Motivation, Motive und die Inspiration des Schreibens, die umfangreiche Konzeption eines Romans, die literarische Stilisierung und Konzeptualisierung der Romanprotagonisten, die Bedeutung von Schulbildung, das Lesepublikum und die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Reisen und Ortswechsel.

Murakami geht dabei auf literarische Einflüsse und Autorenvorbilder wie grundsätzliche Sprachreflexion und existentielle Fragestellungen ein, die große Themen seiner Bücher sind. Bemerkenswert ist dabei auch das offene, ja gelöste Erzählen des Autors, der selbst die Öffentlichkeit meidet und dessen Medienauftritte sehr rar sind.

 

„Ein Ereignis und Manifest der modernen Literatur. Murakami öffnet Herz und Seele seiner Schriftstellerexistenz“

 

Haruki Murakami, Von Beruf Schriftsteller. btb Verlag.

 

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Handbuch für Pilzjäger“ John Wright. Ulmer Verlag.

 

„Ein Pilz-Buch, das Freude und Wissen in ganz besonderer Weise verbindet und zur Schatzsuche im Wald charmant wie kompetent einlädt“.

 

„Handbuch für Pilzjäger“ John Wright. Ulmer Verlag.

Pilze. Es ist eine „Schatzsuche“, die seit Kindheitstagen begleitet und fasziniert. Wege in wunderbarer Natur, die dann an besonderen Orten oder unmittelbar am Weg Eierschwammerl, Steinpilze oder Parasole erblicken lassen. Eine Erfahrung und Leidenschaft, die lebenslang begleitet…

John Wright, der britische Autor des vorliegenden Pilzbuches, hat seine Leidenschaft und Faszination für das Pilzesammeln und die weite Welt der Botanik, Kulinarik und Kultur drumherum zum Beruf gemacht. Wright ist heute gefragter Pilzexperte im Fernsehen und in Unterrichtskursen.

Es ist persönliche Leidenschaft, jahrzehntelange persönliche Erfahrung im Pilzesammeln und -bestimmen wie umfassende Kenntnis in der Vermittlung des beeindruckenden Wissens, welche dieses Buch von Wright auszeichnen. In gut verständlicher Sprache und leichtem, auch humorvollen, Erzählstil gelingt es dem begeisterten Leser sich persönlich gut einzufinden und damit Anregungen und Ideen zu erhalten, die weiterbilden oder einfach auf die nächste Pilzsuche freuen lassen. Beeindruckend ist auch der umfassende Informationsteil, der kulturgeschichtliche Aspekte, botanische Grundlagen und Besonderheiten und einen detaillierten Erkennungsraster der einzelnen Pilzarten, mit toller Fotodarstellung, bietet. Wright gelingt es auch in sehr guter Sprachform und Erklärung grundlegende Unterscheidungen zwischen Speise- und Giftpilzen zu vermitteln. Viele Rezepttipps zur abwechslungsreichen Zubereitung von Pilzen runden das Buch wunderbar ab. Servicetipps und Register schließen diesen zu sehr zu empfehlenden Pilzbegleiter.

 

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Die Präsidenten der USA“ 45 historische Porträts von George Washington bis Donald Trump. Christof Mauch (Hrsg.). Aktualisierte Auflage 2018. Beck Verlag

 

„Die Präsidenten der USA“ 45 historische Porträts von George Washington bis Donald Trump. Christof Mauch (Hrsg.). Aktualisierte Auflage 2018. Beck Verlag

Es beginnt in Virginia. Am 22.Februar 1732 wird dem Landvermesser und Tabakbauer Augustine ein Sohn geboren, der auf den Namen George getauft wird. Er interessiert sich früh für die Tätigkeit des Vaters und sucht zeitlebens auch persönlich Land zu erwerben. Beruflich schlägt er die Militärlaufbahn ein und wird bald zum kampferprobten Offizier. Jedoch scheidet er aus dem Militärdienst mit 26 Jahren aus und heiratet die wohlhabende Witwe Martha Dundridge Custis. Die Ehe bleibt kinderlos doch George kümmert sich liebevoll um Marthas Sohn und Tochter aus erster Ehe. Als Großgrundbesitzer findet er nun immer mehr in seine politische Rolle, in der er die Loslösung von Großbritannien als wesentlich ansieht. Im September 1774 erscheint er in Uniform im Parlament von Virginia und tritt für einen bewaffneten Widerstand gegen die Kolonialmacht ein. Es folgen Jahre des Krieges, Leidens und der Entbehrung. Schließlich kapituliert 1781 die englische Armee unter Cornwallis und der Weg zu Verhandlungen zur Unabhängigkeit ist frei. Am 4.Februar 1789 wird der erste Präsident der USA einstimmig gewählt. Sein Name: George Washington. Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Farmersohn hatte es geschafft. Er hat sein Ziel von Freiheit und Selbstbestimmung konsequent verfolgt und dies wird auch in der weiteren Präsidentenfolge beispielgebend sein. Ob in den Weltkriegen des 20.Jahrhunderts oder im aktuellen Friedensgespräch mit Nord Korea, die Rolle der USA als wesentlicher Akteur der Weltpolitik ist unbestritten. Doch wie kam es in den Jahrhunderten seit Washington dazu? Was waren die wichtigsten politischen Meilensteine und Schwerpunkte der Präsidentschaften? Und wer waren diese „mächtigsten Männer“ der Welt persönlich?

Christof Mauch, Professor für Amerikanische Geschichte und Direktor des Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München, legt einen fundierten wie auch gut lesbaren Überblick über Person und politische Wirkungsgeschichte der Präsidenten der USA vor.

„Eine beeindruckende Zeitreise in hervorragender Information und Analyse“

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Die blinden Flecken der 68er-Bewegung“ Wolfgang Kraushaar. Neuerscheinung Klett-Cotta Verlag.

 

„Die blinden Flecken der 68er-Bewegung“ Wolfgang Kraushaar. Neuerscheinung Klett-Cotta Verlag.

  1. 50 Jahre danach. Dem Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst, Wolfgang Kraushaar, dessen Forschungsschwerpunkt moderne Protestbewegungen sind, geht es in seinem Buch über die „68er Bewegung“ nicht darum, „eine weitere Girlande“ zu flechten, wie er es in seiner Einleitung betont. Die facettenreiche Metapher „blinder Fleck“ meint dabei für den Wissenschaftler mittels neuen Dokumenten, Gesprächen und interdisziplinären Zugängen nähere Informationen zu Ereignissen, Motivationen und Persönlichkeiten der Zeit zu bekommen und so „klarer zu sehen“, um Wirklichkeit und Mythos unterscheiden zu können. Kraushaar ist aufgrund seiner umfangreichen Analysen und Studien, die bereits im unmittelbaren Folgejahrzehnt ihren Anfang nehmen, ein Zeitzeuge wie Experte, der gleichsam prädestiniert für diese Aufgabe kritischer Erinnerung und Perspektivität ist.

Kraushaar leitet sein Buch mit einer umfangreichen Darstellung der Fragestellungen derzeitiger Forschungslage angesichts neuer Dokumente und Thesen, etwa zu Rudi Dutschkes Verständnis von Protest und Gewalt oder dessen Position zur Wiedervereinigung Deutschlands, ein. Ebenso umreißt er den Begriff der „romantischen Revolte“ und stellt dabei Einflüsse der Philosophie (Rousseau) und der Epoche der Romantik an sich vor. Der Begriff der „Basis“ wird dabei zum Schüssel von gesellschaftlichen Veränderungskonzepten der 68er Bewegung in allen Lebensbereichen. In den weiteren fünf Kapiteln gibt Kraushaar einen Einblick in wesentliche Protest- und Lebensbereiche (Geschichtsverdrängung der Vätergeneration, Studentenbewegung und deren Persönlichkeiten, Kommune als Gesellschaftsidee, Musik/Kunst und Protest, weitere politische Entwicklung und Ausblick), die auch von einem umfangreichen Anmerkungsanhang ergänzt sind.

„Ein Buch, das kompetent erläutert und auch offene Fragen kritisch stellt und damit gerade authentisch in die Fußstapfen einer Bewegung tritt, die bis heute wesentlich die moderne Gesellschaft beeinflusst.“

Wolfgang Kraushaar, Die blinden Flecken der 68er-Bewegung. Klett-Cotta Verlag.

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Der literarische Küchenkalender 2019“ edition momente.

 

„Der literarische Küchenkalender 2019“ edition momente.

Literatur inspiriert und verbindet. Und ein gutes Essen tut dies auch. Was läge also näher als beides zu verbinden und die besonderen Beziehungen dabei, die Rezepte und Kochideen in der Literatur, in Text, Bild, Tipps und Anleitung zu setzen und dies inspirativ übers Jahr zu tun. Zu danken ist nun dieses große literarisch-kulinarische Unterfangen Frau Sybil Gräfin Schönfeldt, die mit dieser besonderen Idee über Jahre und Jahrzehnte begeistert und dies auch in der Neuausgabe 2019 tut.

Jede Woche des Jahres ist nun von einem ganz besonderen kulinarischen Literaturauszug, der schon im Lesen überrascht und neugierig macht, begleitet. Das Rezept zum angesprochenen Leckerbissen befindet sich in übersichtlicher wie gut anleitender Weise auf derselben Seite. Eine Beschreibung der Autorin/des Autors ergänzt dies. Eine wunderbar gesetzte Grafik der Zutaten macht schon zusätzlich Appetit – auf das Essen wie auch auf den Text.

Beim Blättern ist mir zunächst gleich ein Textauszug von Peter Handke  aufgefallen, in welchem er die Kärntner Küche erwähnt. Natürlich sind da auch die „Kärntner Nudeln“, die Kasnudl, genannt. Das Rezept ist sehr anschaulich, also leicht nach zu kochen dargestellt, und durchaus auch mit Finesse versehen, die besondere Küchengeheimnisse öffnet und auch zum Experimentieren einlädt. Eben wie auch gute Literatur sein müssen. Sprachwissen und Experimentierfreude. Wort und Küche treffen sich in diesem Anspruch ja wunderbar – über die 53 Wochen des Jahres.

„Eine ganz besondere Kalenderedition, die Literatur- und Küchenideen, die viel besonders bieten und auch im Familien- und Freundeskreis sehr inspiriert sind, verbindet und Lese- und Esszimmer zusammenführt.“

 

„Der literarische Küchenkalender 2019“ edition momente.

 

Walter Pobaschnig, Wien 7_2018

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„Anfang und Aufbruch“ Der Literatur Kalender 2019. edition momente.

 

„Anfang und Aufbruch“ Der Literatur Kalender 2019. edition momente.

New York. 1957. Queensboro Bridge. Da ist ein Blick, der Neugierde, Herausforderung und Aufbruch ausdrückt. Es ist Marilyn Monroe, der Filmstar der 1950er Jahre, die ihren Mann, den Schriftsteller und Dramatiker Arthur Miller selbstbewusst herausfordert. Neugierig und überlegt ist auch der Blick Millers. Es geht beiden um Leben und Erleben – um eine gemeinsame Reise. Die Straße der und zur Welt wartet. „Bist du bereit dazu?“ scheint Monroe zu fragen. „Ja, es ist Anfang und Aufbruch, aber sehen wir was uns und wie wir einander begegnen“, so ist die Antwort in den Augen Millers zu lesen…

„Anfang und Aufbruch“ ist nun auch der thematische Jahresleitfaden des neuen Literaturkalenders 2019 von edition momente, der in ganz besonderer Text- und Bildinspiration ein neues Jahr beginnen und Woche für Woche auch in der Erinnerung an literarische Persönlichkeiten wieder in Büchern und persönlichen Textinspirationen blättern oder ganz neu entdecken lässt. Worte und Bilder werden so zu Sinnmomenten über den unmittelbaren Zeithorizont von Woche und Tag hinaus. Sie geben den Herausforderungen des Tages einen Rahmen und vielleicht auch in vielem eine Zeitrichtung, die Erfahrungen und Ereignisse zu ordnen vermag und auch an den Lebensläufen von Dichterinnen und Dichtern Inspiration und auch Unterstützung, eben „Anfang und Aufbruch“ erfährt.

Die Bild- und Textauswahl der 53 Persönlichkeiten auf den Wochenblättern weist eine beeindruckende Vielfalt von BestsellerautorInnen und SchriftstellerInnen auf, die für manche noch ein Geheimtipp sein mögen. Foto, Grafik und Text sind wunderbar gesetzt und ein Blickfang, der länger verweilen lässt und so auch die Geschwindigkeit der Tage zu persönlicher Aufmerksamkeit und Bedeutung hin akzentuiert.

„Ein Literatur Kalender als Jahresbegleiter der ganz besonderen Art, da hier Bild und Text zum Lesen und Blättern in Wort und persönlichen Gedanken einladen und in Inspiration im Jahreslauf zu „Anfang und Aufbruch“ motivieren.“

Der Literatur Kalender 2019. Anfang&Aufbruch. edition momente.

 

Walter Pobaschnig, Wien 9_2018

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„Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst“ Heinrich und Margarethe Schmidt. Neuauflage Beck Verlag.

Cover_Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst

 

„Ein Buch als spannender Reisebegleiter zu christlichen Kirchen und Museen wie auch ein ausgezeichnetes Fachbuch für Theologie- und Kunstinteressierte“

Gesamte Besprechung – bitte hier klicken:

Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst_H_M Schmidt _ Beck Verlag _ Besprechung Walter Pobaschnig 6_18

Michael Krüger, Wettervorhersage. Gedichte. Residenzverlag

„Der Autor sucht gleichsam im Paradoxen der Welt Sinn. Die Sprache ist dabei das Balance- und Schwebeband, das leitet, fallen und wieder hochklettern lässt.“

Besprechung – bitte hier klicken:

Michael Krüger, Wettervorhersage.Gedichte.Residenz Verlag_Besprechung Walter Pobaschnig 5_18

Fotos: Cover_Residenz  Verlag; Winter_Mühlviertel  Walter Pobaschnig.