„Gemeinsam“ Wanda Ladina Wylowa, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Zürich 18.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gemeinsam

Immaterielles  

Vielseitig

Erleben !



Prinzipieller

Austausch !

Change !

Einssein !



Alle zusammen :



Courage  

Hilft  ! 

Allseitiger

Neubeginn ,

Chance, 

Einmalig  !



Wanda Ladina Wylowa, 1.4.2022

Wanda Ladina Wylowa, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Wanda Ladina Wylowa, Schauspielerin

News

Foto_Sava Hlavacek

Walter Pobaschnig _ 1.4.2022.

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„Aufeinander achtgeben, Vertrauen haben“ Zakk E.Rust, songwriter _ Graz 18.4.2022

Lieber Zakk, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aufwachen. Lernen, Lernen, Lernen. Schlafen. Dazwischen muss ich Geld verdienen, in fremden Haushalten mit nicht mehr ganz so fremden Menschen sprechen, viel Autofahren, am Computer sitzen. Dann treffe ich Familie und Freunde. Und nicht vergessen die Grundbedürfnisse decken: Essen, Trinken, Sex, Musik.

Zakk E.Rust, songwriter

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Den Blick vom eigenen Trog heben, links und rechts schauen und sehen, dass wir arme Schweine nicht allein im Leben stehen. Aufeinander achtgeben, Vertrauen haben. Und wer sich heute aus der Solidargemeinschaft verabschiedet, muss wissen, dass er damit sein Recht verwirkt, Solidarität für sich und Seinesgleichen einzufordern. Wir sollten gemeinsam dran arbeiten aus unseren Ställen im Kopf auszubrechen und uns mit Dingen beschäftigen, die uns tatsächlich gut tun.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Aufbrüche – beim Wort genommen – bringen das Darunter zum Vorschein. Wir sehen dadurch vielleicht, was wir lange nicht mehr sehen konnten oder wollten. Gesellschaftlich kann das ein Schlüsselereignis, ein Impuls für notwendige Veränderungen sein. Viele KünstlerInnen sind gute SeismologInnen und machen solche Veränderungen spürbar – für die, die sich darauf einlassen können. Ich bin für meinen Teil aber eher ein Forscher innerer Aufbrüche. Ich glaube mehr an die individuelle als an die gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung von Musik.

Was liest Du derzeit?

James Ellroys „Widespread Panic“ – ein sprachliches Sperrfeuer des großen Crime-Fiction-Autors -,  Robbie Kriegers „Set the Night on Fire“ – einmal mehr Exzess erleben (aber nur im Kopf) – und Jürgen Kriz‘ „Grundkonzepte der Psychotherapie“ (vor allem zum „Lernen, Lernen, Lernen“).

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Everywhere there’s lots of piggies living piggy lives“ George Harrison

Komisch, ich summ‘ das Lied seit der Beantwortung der zweiten Frage vor mich hin…

Vielen Dank für das Interview lieber Zakk, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Zakk E.Rust, songwriter

www.mywickedwickedways.net 

Foto_Peter Manninger.

14.11.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Fröhlich, glücklich, verliebt“ reenacting Romy&Alain_Julia Hagenhofer/Simon Heidegger_Schauspielerin*er _Wien_ 40. Todesjahr_Romy Schneider _ 17.4.2022

Romy&Alain_reenacting_
Julia Hagenhofer, Schauspielerin_Wien_Simon Heidegger_Schauspieler_Wien _
40.Todesjahr_Romy Schneider_Schauspielerin_ 1938-1982

Liebe Julia, Lieber Simon, die österreichische Schauspielerin Romy Schneider und der französische Schauspieler Alain Delon verliebten sich bei Dreharbeiten zu „Christine“ 1958 in Wien. Die Beziehung, mit Verlobung, ging 1964 in die Brüche. Eine lebenslange Verbindung blieb.

Romy Schneider_Alain Delon_
Paris 1958_Postkarte

Welche Gedanken dazu haben Euch jetzt in der Vorbereitung bewegt?

Julia: Insbesondere der Satz ”Die Beziehung, mit Verlobung, ging 1964 in die Brüche. Eine lebenslange Verbindung blieb“ sagt meiner Meinung nach viel über die Beziehung aus. Die Beziehung von Romy und Alain ging ja insbesondere wegen Alains Untreue in die Brüche. In der Hinsicht finde ich es bewundernswert, dass Romy diese Stärke in sich hatte, einem Mann, der sie anzunehmender Weise sehr verletzt hat, trotzdem noch so sehr zu verzeihen, dass daraus eine Freundschaft entstehen konnte. Besonders schön finde ich, dass eine starke Beziehung, auch wenn es nicht für eine Partnerschaft gereicht hat, trotzdem auf einer anderen Ebene eine lebenslange Verbindung und Freundschaft schaffen kann.

Simon: Ich kannte vorher Romy Schneider klassisch nur aus den Sissy Filmen und meine Großeltern waren mit Karlheinz Böhm befreundet und ich hab früher oft mit seinen Kindern gespielt. Außerdem ist meine Oma ein großer Romy Schneider Fan, deswegen hab ich mich jetzt ein wenig intensiver mit ihr beschäftigt. Ihre Beziehung war ein langes hin und her, das von der tiefen, aber auch vielleicht um es ein wenig spöttisch zu formulieren, blinden Liebe von Romy zu Alain, gelebt hat. Alain, der eher „windig“ unterwegs war, beendete die Beziehung mit einem Strauß von 20 Blumen auf dem Bett und einem Brief in dem zu lesen war: „Ich bin bei Nathalie und komme nicht wieder“ (seiner späteren Frau). Aber vom Glamour her und der damaligen Darstellung der Österreicherin und des Franzosen waren sie damals sicher „das“ Schauspielerpaar der 1950er, 60er.

Die erste Begegnung von Romy Schneider und Alain Delon wurde für den Film „Christine“ von den Produzenten am Flughafen in Paris inszeniert und etwa auch auf Postkaten vervielfältigt. „Ich fand das Ganze geschmacklos und den Knaben uninteressant“, sagte Romy Schneider später im Interview. Während der Liebesbeziehung gab es auch viele öffentliche private Fotos beider.

Wie sieht Ihr die Promotion in Film und Kunst damals und heute wie private Öffentlichkeit und Kunst an sich?

Julia: Heutzutage hat sich natürlich durch die intensivere Nutzung der neuen Medien die Art der Promotion stark verändert und ausgeweitet. Werbungen können auf sämtlichen social media Plattformen, im Internet und im Fernsehen, zusätzlich zu plakativen Werbungen ausgestrahlt werden. In weiterer Folge wird dadurch auch die private Öffentlichkeit im künstlerischen Bereich beeinflusst. Künstler*innen haben heutzutage einfacher die Möglichkeit selbst auf diversen Internet- und social media Plattformen Werbungen zu machen.

Simon: Wie Julia schon sagt, hat es sich intensiv verändert, aber ich sehe dabei eher die negativen Aspekte, als die positiven. Der Künstler an sich bzw seine Darstellung ist nicht mehr so besonders wie früher, weil du grad an Filmen eine enorme Vielzahl hast, die sich ja fast kein Mensch mehr anschauen kann, durch die vielen Streaminganbieter verlieren sie an Bedeutung. Und durch die fast schon ständige Vermarktung über social media, bekommt die Künstlerin bzw. der Künstler nicht die Möglichkeit sich für eine Zeit lang ins stille Kämmerlein zu verziehen, ohne dass man sich fragt, ob etwas vorgefallen sei. Aber auf der anderen Seite ist es für die Promotion ein praktisches Mittel.

Was machte diese besondere Beziehung aus?

Julia: Das beeindruckende der Beziehung ist für mich, dass die beiden bereits verlobt waren, dann getrennt waren und die Beziehung dann zu einer innigen Freundschaft geworden ist. Die Beziehung der beiden ist mit fast jedem Gefühl, jeder Emotion und sämtlichen Höhen und Tiefen in Berührung gekommen.

Simon: Ich finde die Beziehung lebt einfach von zwei sehr besonderen Charakteren, die das  ganze Leben lang befreundet blieben.

Welche Vorteile und Schwierigkeiten seht Ihr in einer Schauspielbeziehung?

Julia: Ich glaube, dass man das nicht verallgemeinern kann. Jede Beziehung hat seine Höhen und Tiefen, seine Vor- und Nachteile. Natürlich braucht man in einer Beziehung mit einer Schauspieler*in, insbesondere wenn man selbst nicht in der Branche tätig ist, eine Akzeptanz zu der Berufung. Als Schauspieler*in ist man seinen Kolleg*innen körperlich näher als in anderen Berufssparten. Oftmals kommen längere jobbedingte Auslandsaufenthalte dazu. All das kann natürlich eine Beziehung belasten. Vorteile in einer Schauspielbeziehung sind das gegenseitige Verständnis, die gleichen/ähnlichen Interessen, die berufliche Zusammenarbeit, das gemeinsame Reisen und die ähnlichen Arbeitszeiten.

Simon: Ich glaube es ist ähnlich wie bei anderen Beziehungen, in denen die jeweiligen Partner*innen im gleichen Berufsfeld tätig sind. Ich glaube das gemeinsame Lodern für die eine Sache, der man meist auch als Hobby intensiv nachgeht, ist etwas sehr Schönes. Jedoch kann das ständige Wechseln von Spielpartnerinnen und Spielpartnern zu einer emotionalen Verwirrung führen, wir sind ja auch alle nur Menschen mit Gefühlen.

Nach dem Ende der Beziehung gab es zwischen Romy Schneider und Alain Delon wiederum eine berufliche Zusammenarbeit. Wie seht Ihr die Trennung von Privatem wie Beruf und Bühne/Filmset?

Julia: Ich denke, dass eine vollständige Trennung zwischen Beruf und Privatleben nie vollständig gegeben ist. Insbesondere in der Schauspielerei ist es notwendig sich zu öffnen und Emotionen und Gefühle zuzulassen. In so einem speziellen Fall wie zwischen Romy und Alain stelle ich mir die erneute berufliche Zusammenarbeit schwer vor, allerdings hatte die Beziehung der beiden ein schönes Ende. 

Simon: Wie schon Sanford Meisner immer wieder anpries, braucht es im Spiel auf der Bühne und im Film einen „wahren Moment“, sprich dass man seine Gefühle, die man dort zeigt mit wahren Emotionen zu wahrhaftigen Menschen verbinden soll, also die Trennung kann nicht vollständig erfolgen.

Wie seht Ihr die künstlerischen Wege von Romy Schneider und Alain Delon?

Julia: Ich finde beide waren erfolgreiche Schauspieler*innen.

Simon: Beide waren sehr erfolgreich, auch wenn Romy mit schweren privaten Schicksalschlägen zu kämpfen hatte, die sie auch beruflich beeinflussten.

Ihr habt Euch in der Vorbereitung mit Fotomotiven der Zeit der beiden beschäftigt. Was ist euch dabei in Ausdruck und Modestil aufgefallen und was ist markant?

Julia: Insbesondere die 1960er Jahre Mode. Also klassische Stile, schlichte Kleidung, spitze Schuhe, Röcke, Kleider, Bluse, Trenchcoat, Mäntel, Halstuch, Lederjacke, Jeanslook,… und sogar Hosen bei Damen. Das war davor so weit ich weiß unüblich.

Simon: Es beeinhaltet eine gute Mischung aus Anzügen und spitzen Kleidern, Leder-und Jeansjacken bzw kurzen spitzen sommerlichen Kleidern. In beiden Fällen wird auch ein bisschen Haut gezeigt, sowohl beim offenen Hemd, als auch den nackten Beinen.

Wie geben bzw. inszenieren beide sich auf den Fotos?

Julia: Man spürt eine tiefe Verbundenheit und Vertrautheit der beiden. Egal ob in den Filmen oder auf den Fotos.

Simon: Fröhlich, glücklich, verliebt.

Der gemeinsame Film „Swimming Pool“ (1969) wurde ein großer Erfolg. Was ist für Euch bemerkenswert an diesen Film?

Julia: Ich finde insbesondere die Tatsache bemerkenswert, dass Romy und Alain im Rahmen dieser Dreharbeiten das erste Mal nach der Trennung gemeinsam vor der Kamera standen. Nachdem Alain Romy betrogen hat, hat es mit Sicherheit viel Kraft seitens Romy gebraucht, um professionell in dieser Situation zu agieren und eine gute schauspielerische Leistung zu erbringen. In weiterer Folge entstand während der Dreharbeiten zwischen beiden eine Freundschaft.

Simon: Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist bemerkenswert, besonders Romy und Alain, aber noch viel mehr die von Alain. Man spürt stark ihre vergangene innige Vertrautheit in jeder gemeinsamen Szene.

Für dieses Projekt zum 40.Todesjahr Romy Schneiders schlüpft Ihr in die Rollen beider. Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede habt Ihr dabei persönlich entdeckt?

Julia: Ich glaube Romy ist mutiger als ich. Ich würde mich, denke ich, nicht trauen, der Liebe wegen in ein anderes Land zu ziehen. Ein weiterer Unterschied ist, dass Romy psychisch stark belastet war und auch einen Suizidversuch begangen hatte. Das ist etwas, mit dem ich mich überhaupt nicht identifizieren kann. Parallelen zwischen Romy und mir sind die Schauspielfreude und das Vergeben. Ich kann Menschen, auch wenn sie mich verletzen, sehr oft verzeihen.

Simon: Ich glaube bis auf die körperlichen Ähnlichkeiten, würde ich sagen Alain ist auch ein Mann wie ich, der gerne das Leben genießt, vielleicht auf ein bisschen andere Art und Weise, als ich 😉

Es ist Frühling in Wien. Was macht für Euch Liebe aus?

Julia: Liebe ist für mich Akzeptanz, Zuneigung, Vertrauen, Spaß, Freude, Glück, Zusammenhalt, Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung

Simon: Ehrlichkeit, Humor, durch Dick und Dünn gehen und man sollte auch gut befreundet sein miteinander.

Gibt es Liebe auf den ersten Blick und gibt es ein Idealbild der Liebe?

Julia: Meiner Meinung nach ist die Vorstellung der „Liebe auf den ersten Blick“ ein Disneyfilm- oder Hollywood-Film-Ideal. Im wahren Leben gehört viel mehr dazu als nur der erste oberflächliche Eindruck. Ich finde nicht, dass es ein allgemein gültiges Idealbild der Liebe gibt. Für jede und jeden ist Liebe etwas anderes, jeder Mensch fühlt sie anders, hat andere Vorstellungen, Vorlieben, Werte und Wünsche. Liebe ist einzigartig, individuell und besonders.

Simon: Ich denke nicht. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, in der ein Gefühl, das im ersten Moment wie Liebe erscheint im nächsten nichts mehr wert ist. Ich denke, es entwickelt sich eher mit der Zeit.

Kann aus Liebe Freundschaft werden?

Julia: Ja!

Simon: Schwierig, ich glaube in den meisten Fällen eher nicht.

Was würdet Ihr Romy Schneider und Alain Delon gerne fragen?

Julia: Ich würde gerne wisse, wie beide innerlich mit der Situation Beziehung/Liebe/Freundschaft umgegangen sind.

Simon: Dem schließe ich mich an.

Was könnt Ihr als junge Schauspielerin/junger Schauspieler von beiden als Inspiration mitnehmen?

Julia: Mich hat insbesondere die berufliche Professionalität der beiden beeindruckt und inspiriert. Und natürlich auch deren schauspielerische Leistung.

Simon: Das man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen und den Fokus nicht verlieren soll.

Darf ich Euch abschließend zu einem Romy (Julia) &Alain (Simon) Akrostichon bitten?

Rosemarie Magdalena Albach war Romys bürgerlicher Name.

Oesterreich war das Geburtsland von Romy, Alain war Franzose

Mitten in den Dreharbeiten zu „Christine“ im Jahr 1958 begann ihre Liebesgeschichte

Yomr

&

Alain Fabien Maurice Marcel Delon war sein bürgerlicher Name; Anthony, Anouchka, Alain-Fabien sind die Namen seiner Kinder.

Liebe und lebenslange Freundschaft

“Adieu, ma Puppele” waren die Schlussworte, die Alain in seinem Abschiedsbrief nach Romys Begräbnis an Romy gerichtet hat.

In einem Interview sagte Romy über die Beziehung „Alain hat meinem Leben eine ganz neue Richtung gegeben. Vor ihm wusste ich nichts. Ich liebe ihn. Und ich bin sehr glücklich und dankbar, was immer auch kommen mag.“

Nach all den Jahren und allem was passiert ist, gab es zwischen den beiden bis zuletzt eine innige Freundschaft.

Romy&Alain_reenacting_
Julia Hagenhofer, Schauspielerin_Wien_Simon Heidegger_Schauspieler_Wien _
40.Todesjahr_Romy Schneider_Schauspielerin_ 1938-1982

Herzlichen Dank liebe Julia und lieber Simon für Eure großartige szenische Darstellung wie Euer Interview! Viel Freude und Erfolg für alle Theater-, Film-, Schauspielprojekte!

40.Todesjahr _ Romy Schneider, Schauspielerin (*1938 Wien +1982 Paris) _ im Gespräch und szenischem Fotoporträt:

Julia Hagenhofer_Schauspielerin_Wien

Simon Heidegger, Schauspieler_Wien

Interview und alle Fotos_Walter Pobaschnig _Wien_

Schloss Belvedere_Wien _ 6.3.2022

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Walter Pobaschnig 4_22

„Gerade noch lief ich“ Barbara Graber_Lyrikerin _Give Peace A Chance_ Klagenfurt 17.4.2022

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Gerade noch lief ich

Irrlichtern nach; am Übergang

Von nachtschwarzen Fragen zum helllichten Ja.

Eintauchen wollte ich in dieses Mehr.




Pathetisch mit lang gezogenen Tempi.

Eben erst war alles noch Verlangen

Alles haben und erreichen können. Über bleibt ein stummer

Chor aus

Einsamkeit.




Alles auf Anfang.




Clownesk scheint oft was bitter ernst der Mensch nicht

Hören will.

Allerdings liegt Heimat immer innen.

Nur du bewohnst den Raum in dem

Charakter wächst und blüht.

Erstaunlich, was  trotz alledem gedeihen will.



*



Große Gesten verlieren

Immens an Bedeutung

Vielleicht von vornherein vielleicht

Erst im lauen Nachhall.



Barbara Graber, 3.4.2022

Barbara Graber_Lyrikerin, Autorin, Künstlerin, Pädagogin.

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Barbara Graber_Lyrikerin, Autorin, Künstlerin, Pädagogin.

Fotos_Martin Rauchenwald

DIE AUTORIN Barbara Graber wurde 1974 in Klagenfurt geboren. Sie widmet sich dem Schreiben, das für sie vor allem bedeutet, die Tiefen und Untiefen der Sprache auszuloten, seit frühester Jugend, findet Ruhe und Zuflucht in der Sprache. Die Pädagogin, Moderatorin und Supervisorin schreibt neben Lyrik auch Texte über das Leben und seine Überraschungen. Sie arbeitet mit dem Schreiben als Methode auch in Coachings und Workshops und ist ausgebildete Poesiepädagogin.

DIE TEXTE Aus dem Leben gegriffen, zu Papier gebracht und mit hohem Wiedererkennungswert für all jene, die, wie die Autorin selbst, gern hinter die Töne hinein hört und zwischen den Zeilen zu lesen vermag. Mehrdeutigkeiten und scheinbar verdeckte Zusammenhänge tun sich in der Beschäftigung mit den Texten auf und laden ein, die Spielarten der Sprache immer wieder zu erkunden und sich selbst darin zu erkennen.

Publikationen: Den Quantenraum erobern, BoD 2011 Leben eben – Wortmalerei: Gedichte Über das Leben, BoD 2012 Wortschätze 1, BoD 2015 Wortschätze 2, BoD 2015 Liebesdinge, BoD 2016

https://lassapurdir.wordpress.com/

Podcast Projekt_ Bundes-Bildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik _Klagenfurt

https://www.bafep-ktn.at/podcast/warum-feminismus-maennersache-ist-3-manuel-rubey/

Walter Pobaschnig _ 3.4.2022.

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„Gestern ging ich umher auf der Suche nach Frieden“ Alexandra Friewald, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 17.4.2022

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Gestern ging ich umher auf der Suche nach Frieden

Ich tastete und horchte und schaute nach

Vielleicht oben vielleicht unten

Einem Abglanz dieser fragwürdigen Welt



Pandämonium kam mir in den Sinn 

Ein Ort des Grauens

Aber meine Füße liefen weiter

Changierend im Hauch

Eines fragilen Kosmos



All das sind wir dachte ich im Vorübergehen



Chaos

Hybris

Atmen Atmen Atmen

Noch sind wir

Chronisch Liebende

Eingeschnürt in einen Schmerz


Alexandra Friewald, 8.4.2022

Acryl auf Karton – „Der Baum der Erkenntnis“, 2021
@Alexandra Friewald
Alexandra Friewald, Künstlerin, Lyrikerin

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Alexandra Friewald _Künstlerin, Lyrikerin

https://www.alexandra-friewald.at/

Fotos_Alexandra Friewald

Walter Pobaschnig _ 8.4.2022.

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„Das Projekt der Moderne müssen wir verteidigen“ Jay M. Walther, Schriftstellerin _ Hiddingsel im Münsterland/D 17.4.2022

Liebe Jay, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ein Milchkaffee, die Nachrichten, dann lerne ich eine halbe Stunde Französisch. Danach arbeite ich bis zwei Uhr und noch einmal von vier bis sechs Uhr. Ich schreibe an den „Fluchtlinien – wie sich die Welt in Innen und Außen teilte“. Dann kochen und essen wir in Ruhe. Das ist der ideale Tag, aber natürlich ist es oft anders. Es gibt Besuch, es gibt viel zu kümmern und zu erledigen. Gerade im Augenblick.

Jay M. Walther _Schriftstellerin, Regisseurin   

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir begreifen, dass sich der Glaube an Fortschritt in allem als eine Illusion erwiesen hat. Nicht nur dieses ökonomische Wachsen wollen, sondern auch das Ausbreiten von Zivilisation, Demokratie, Moral und Recht. ‚Das Projekt der Moderne‘ müssen wir verteidigen, für unsere Werte und für den Frieden einstehen. Wir müssen uns engagieren, auch wenn der Erfolg nicht garantiert ist. Denn die Diktaturen und die faschistischen Bewegungen nehmen zu. Frieden geschieht nicht von alleine.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wir müssen in Deutschland endlich wieder geschichtlich und geopolitisch und grundsätzlich denken lernen und Entscheidungen treffen, statt in allem nur zu reagieren, zu zögern und überrascht tun. Das alte Normal von vor 1990, vor dem Krieg in Bosnien, vor Georgien, Syrien, vor der Pandemie vor dem faschistischen Überfall der russischen Nation auf die Ukraine gibt es nie wieder. Diese Party ist vorbei.
Schreiben ist ein Traum; Schreiben ist Verantwortung: wo stehe ich mit meinen Worten, wovon erzähle ich, wo widerstehe ich der Gesellschaft mit meiner Arbeit. Es geht um Positionen in dieser Gesellschaft. Und es geht um die Arbeit in der Traumwäscherei und auf der Insel Utopia.

Was liest Du derzeit?

Adelheid Duvanel: Fern von hier. Erzählungen. Und Kriminalromane, zur Beruhigung, weil dort ab und an aus der menschlichen Mörderei wieder Ordnung entsteht, aber auch nie die Alte.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Eden

„Die kantige Erde

eine Kugel

zerdrückt zwischen Händen

Menschen fallen durch

schwarze Löcher

auf eine Wiese mit

Schlüsselblumen und

sprudelndem Bach

ertrinken auf der Flucht

hungern werden gefangen.

Fallen zurück ins Paradies

zwischen Distel und Mohn.

Diesmal ist Gott gnädig

keine Schlange keine Äpfel

keine Pforten zur Welt.

Ein Garten Eden ewig Eden

die kantige Kugel flachgeklopft.

Die Menschen kringeln sich

vor Freude in Feriengondeln

Abenteuerrutschbahnen

in Schnee und Sahne

Coffee to go.

Gott macht seinen Frieden,

nimmt die Scheibe und

wirft sie in die Unendlichkeit –„

aus © Nachtzüge J. Monika Walther

Vielen Dank für das Interview, liebe Jay, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Filmprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Jay M. Walther _SchriftstellerinRegisseurin

http://www.jmonikawalther.de/index.html

Foto_Barbara Dietl

8.4.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gut kann man das wirklich nicht nennen“ Martin Amanshauser, Schriftsteller_Give Peace A Chance_Wien 16.4.2022

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Gut kann man das wirklich nicht nennen

Ich möchte wirklich nichts damit zu tun haben

Viel kann man davon wirklich nicht profitieren

Es hat wirklich kaum vorteile




Punkbewegung war weitaus zarter und softer als krieg, sogar die punkbewegung

Engerlinge schmecken mir immer schon besser als krieg, sogar engerlinge

Achselgrind schluckte ich lieber einen mund voll als krieg, sogar achselgrind

Clerasilversuchsgelände meiner haut – würd ich einem krieg vorziehen, clerasilversuchsgelände

Elektrogrills besäße ich lieber als krieg, sogar diese scheußlichen elektrogrills





Achrostichone schreiben macht weniger spaß als früher




Charkiv ebenso. ich mag die zeitenwende nicht

Horliwka ebenso. will sie nicht erleben.

Antrazyt ebenso. sehe keinen vorteil in ihr.

Nikopol ebenso. man könnte sie sein lassen.

Cherson ebenso. man soll diese orte in ruhe lassen.

Enerhodar ebenso. man soll sie lassen.


Martin Amanshauser, 29.3.2022

Marin Amanshauser, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Martin Amanshauser, Schriftsteller_Wien

Foto_(c) corn.

Walter Pobaschnig _ 29.3.2022.

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„Ich glaube, dass wir innehalten müssen“ Johanna Beisteiner, klassische Gitarristin und Sängerin _ Wien 16.4.2022

Liebe Johanna, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich habe mir einen strengen Arbeitsplan auferlegt, um das von mir entwickelte solistische Aufführungskonzept, in dem ich virtuoses Instrumentalspiel auf der Gitarre mit klassischem Gesang, Flamenco-Tanz und Sprechen verbinde, erfüllen zu können. Feinmotorik, Stimme und Körper müssen genau aufeinander abgestimmt werden. Am Vormittag stehen meistens zwei bis drei Stunden technische Übungen auf dem Plan, nachmittags und Abends widme ich mich dem Werkstudium und Tanzen. Dazwischen benötige ich natürlich mehrere Pausen, um mich physisch und mental nicht zu überlasten. Phasenweise arbeite ich an eigenen Arrangements und kommuniziere mit Veranstaltern.

Wahrscheinlich fragt man sich, warum ich mir eine derartige Rosskur antue und nicht einfach beim Repertoire für klassische Gitarre bleibe. Einerseits möchte ich eine im 20. Jahrhundert weitgehend verloren gegangene Aufführungspraxis wiederbeleben: die eigenständige Instrumentalbegleitung während eines mit Belcanto-Technik vorgetragenen Kunstliedes, eine Praxis, die wir nur mehr aus Werken der bildenden Kunst und historischen Aufzeichnungen kennen. Zum anderen erweitert diese Kombination von Techniken die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und eröffnet somit neue Perspektiven in der Gestaltung von Soloprogrammen. Ich kann nun ein Rezital nicht nur unter ein bestimmtes Thema zu setzen, sondern auch im Rahmen eines durchgehenden Handlungsablaufes präsentieren. Vom Publikum erhalte ich dafür viele positive Reaktionen, die mich bestärken, dieses innovative Konzept weiterzuentwickeln.

Johanna Beisteiner, klassische Gitarristin und Sängerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir leben in einer Zeit gesellschaftlicher Spaltung, die sich Tag für Tag vertieft. Ich glaube, dass wir innehalten müssen, um uns zu fragen, wie es dazu gekommen ist, und wie wir diese negative Entwicklung umkehren können. Es findet ein enormer globaler Umbruch statt, der nicht nur von Digitalisierung und Klimawandel geprägt ist. Ich habe den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft das Gefühl für sozialen Zusammenhalt, Freiheit, Demokratie und gesunder Alltagskultur zunehmend schwindet. Die immer derbere Umgangskultur fängt bei dem in jüngerer Zeit salonfähig gemachten Gruß mittels Faust- und Ellbogentechnik an und zieht sich in gesteigerter Form durch Bereiche, die unser aller Grund- und Freiheitsrechte betreffen. Politische oder wirtschaftliche Ziele, die nicht mittels Verordnung durchgebracht werden können, werden zunehmend durch Drohungen zu erreichen versucht. Wir alle sollten uns Gedanken darüber machen, ob solche Drohungen das gesunde Zusammenleben der Menschen fördern oder diesem vielmehr schaden. Warum greift man überhaupt zu derart aggressiven rhetorischen Mitteln? Gibt es einen Mangel an aus Vernunft erwachsenen Argumenten, um angestrebte Ziele durchzusetzen?

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Im Zusammenhang mit Aufbruch erinnere ich mich an eine der prägendsten Erfahrungen meiner frühen Jugend. Im Alter von etwa dreizehn Jahren ist mein Gitarrenspiel soweit entwickelt gewesen, dass mein Umfeld begonnen hat, mir dabei gebannt zuzuhören, und diese Konzentration auf den Klang der Musik hat die Atmosphäre in einem Raum verändert. Menschen unterschiedlichen Alters, denen man davor eine gewisse Unausgeglichenheit oder Nervosität angemerkt hat, sind beim Zuhören ruhiger und entspannter geworden, haben vielleicht auch zu klareren Gedanken gefunden. Ich habe die Musik nicht nur aus persönlicher Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht, sondern ebenso aus dem Bewusstsein heraus, mit ihr etwas bewirken zu können. Für einen gelungenen gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Aufbruch braucht man sowohl mentale Kraft als auch Besonnenheit. Ich bin überzeugt, dass die positive Wirkung, die Musik und Kultur auf unseren Gemüts- und Geisteszustand ausüben können, eine äußerst wichtige Rolle in unserem Leben spielen wird, um die nötigen Grundlagen zum Erreichen von innerer Balance zu schaffen. Nur so können wir die Herausforderungen des bevorstehenden Aufbruchs meistern.

Was liest Du derzeit?

Ich lese Stefan Zweigs „Sternstunden der Menschheit“. Der Autor fasziniert mich mit seinem scharfen Blick, mit dem er verschiedene Ereignissen der Geschichte durchleuchtet. Ebenso frage ich mich bei dieser Lektüre, wie unser Umgang mit den Herausforderungen der Gegenwart aus dem Blickwinkel künftiger Generationen bewertet werden wird.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Zitat aus Zweigs Vorwort zum eben genannten Buch erscheint mir treffend: „Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler; alles Wesentliche, alles Dauernde, das ihm gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration. So ist auch die Geschichte, in der wir die größte Dichterin und Darstellerin aller Zeiten bewundern, keineswegs unablässig Schöpferin. …. Immer müssen Millionen müßige Weltstunden verrinnen, ehe eine wahrhaft historische, eine Sternstunde der Menschheit in Erscheinung tritt.“

Johanna Beisteiner, klassische Gitarristin und Sängerin

Vielen Dank für das Interview liebe Johanna, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Johanna Beisteiner, klassische Gitarristin und Sängerin

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Fotos_privat.

28.10.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Grausam“ Christina Jonke_Schriftstellerin_ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 15.4.2022

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Grausam

Ist die

Verschwendung von Leben – nur

Einer Idee nach Macht und Gier folgend.





Panik

Erfasst

All jene, die ihre

Chancen, nach auch nur

Einem




Augenblick Frieden, zu vergessen gezwungen sind.




Chaos

Hunger

Angst

Not.

Collage des Grauens.

Egoismus des Einzelnen – Tod von Vielen.




Christina Jonke, 29.3.2022

Christina Jonke_Schriftstellerin, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Christina Jonke_Schriftstellerin, Regisseurin _ Klagenfurt

https://www.texte.jonkeonline.at/

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 26.3.2022.

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„grabverdunkelt weht poesie“ Karin Prucha, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Klagenfurt 15.4.2022

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grabverdunkelt weht poesie

in leere blicke

völker hört ihr hört ihr die signale

eines nur eines

ein sterben über den tod hinaus




pronomina politica

ein letztes wort stirbt nicht

am anfang

cismollschwarze asche legt sich auf die

erde

weht die warnenden worte in

erdentodesfugen

angst und widerstand verbrannt vereint und tod




all dem grauen fliegt die sprache fort




chor der stimmen engelsflügel

helfen worte in diesem krieg in irgendeinem die poesie im

arsenal der waffen kann

nicht neutral sein

charkiw fließt auf beiden seiten

eingebrannt die zeit auf ewigkeit

ein flügelschlag der zeit noch hoffnung

karin prucha 27.3.2022

Karin Prucha, Schriftstellerin, Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Karin Prucha, Schriftstellerin, Künstlerin

https://www.kultur.klagenfurt.at/kultur-a-z/kuenstlerdatenbank/literatur/karin-prucha.html

Foto_Karin Prucha

Walter Pobaschnig _ 27.3.2022.

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