
performing „Drei Wege zum See“ am Originalschauplatz Klagenfurt _
„Drei Wege zum See“, Erzählung, Ingeborg Bachmann 1972 _
Fotos: Walter Pobaschnig 3/26, folgende
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Text & Performance am Originalschauplatz _ „Drei Wege zum See“
„Sie kam immer am Bahnsteig II an und fuhr vom Bahnsteig I weg.“
ELISABETH _ Akrostichon
Text & Performance _ Anja Knafl, Schauspielerin, Schriftstellerin _ Klagenfurt.
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

performing „Drei Wege zum See“ am Originalschauplatz Klagenfurt _
„Drei Wege zum See“, Erzählung, Ingeborg Bachmann 1972 _
Fotos: Walter Pobaschnig 3/26, folgende







ELISABETH
Elisabeth kehrt zurück und merkt, dass die Vergangenheit sie immer schon erwartet hat.
Leben bedeutet manchmal, dieselbe Geschichte mit anderen Augen zu lesen.
Im Wasser des Sees spiegelt sich eine Wahrheit, die man nicht mehr vergessen kann.
Sie versteht plötzlich, dass Heimat nicht dort ist, wo man geboren wurde.
Auch Schmerz kann ein Ort sein, an dem man sich wiederfindet.
Bachmann wusste, dass die größten Reisen im Inneren stattfinden.
Erst wenn wir stehen bleiben, hören wir unsere eigenen Gedanken.
Trotz aller Wege bleibt eine Frage offen:
Haben wir den Mut, zu uns selbst zu reisen?
Anja Knafl, 8.3.2026

performing „Drei Wege zum See“ am Originalschauplatz Klagenfurt _
„Drei Wege zum See“, Erzählung, Ingeborg Bachmann 1972 _
Fotos: Walter Pobaschnig 3/26, folgende




















performing „Drei Wege zum See“ am Originalschauplatz Klagenfurt _
„Drei Wege zum See“, Erzählung, Ingeborg Bachmann 1972 _
Fotos: Walter Pobaschnig 3/26, folgende
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Text & Performance am Originalschauplatz _ „Drei Wege zum See“
„Sie kam immer am Bahnsteig II an und fuhr vom Bahnsteig I weg.“
ELISABETH _ Akrostichon
Text & Performance _ Anja Knafl, Schauspielerin, Schriftstellerin _ Klagenfurt.
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig


100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.
„Drei Wege zum See“ Ingeborg Bachmann, 1972
Die Erzählung erschien im letzten Erzählband von Ingeborg Bachmann „Simultan“ ein Jahr vor ihrem Tod in Rom. In der Erzählung kehrt die Protagonistin Elisabeth (Fotografin) zu einem Besuch in ihr Elternhaus in Klagenfurt zurück. Auf den regelmäßigen Spaziergängen am nahen Kreuzbergl, alleine und mit dem Vater, begleiten Erinnerungen von Zeit und Leben wie Geschichte und Gesellschaft in Gedanken und Reflexion auf vertrauten Wegen der Kindheit
Ingeborg Bachmann entwirft eine historische Rück- und Zusammenschau österreichischer Geschichte im Dialog zu Existenzfragen um Familie, Liebe, Beruf. Die Verbindung eines individuellen Lebens- und Herkunftspanoramas mit zahlreichen literarischen Referenzen (Joseph Roth) macht den Text zu einem der Schlüsseltexte zu Leben und Werk Bachmanns.

Fotos: Ingeborg Bachmann_ Familienarchiv Bachmann, Heinz Bachmann.
Fotos: Anja Knafl, Schauspielerin, Schriftstellerin _ Klagenfurt _
performing „Drei Wege zum See“ am Originalschauplatz Klagenfurt _
„Drei Wege zum See“, Erzählung, Ingeborg Bachmann 1972 _
Walter Pobaschnig 3/26
Walter Pobaschnig 8.3.2026




































































































