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„Krieg“ Haralampi G.Oroschakoff, Künstler _ Give Peace A Chance _ Berlin 23.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Krieg

und

Frieden

mimetisch

in

die

Mausefalle

unlösbarer

Verstrickung.

Genug!

Haralampi G.Oroschakoff_11.6.2022

Haralampi G.Oroschakoff, Maler, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Haralampi G.Oroschakoff, Maler, Schriftsteller

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 11.6.2022.

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„Jede, jeder braucht den eigenen Mut“ Kirstin Stehnke, Musikerin und Autorin _ Hamburg 22.2.2023

Liebe Kirstin, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ganz normal, brav durch Mahlzeiten geordnet. Privilegiert und friedlich, würde ich sagen.

Kirstin Stehnke, Musikerin und Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Für uns alle – das kann ich wirklich nicht wissen. Ich denke, für jeden und jede wird der Umgang mit der angespannten Außenwelt anders aussehen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Literatur, der Kunst an sich zu?

Gesellschaftlich – da kann ich nur träumen: von einer Welt, in der Massentierhaltung,  Waffen- und Munitionsproduktion verboten und abgeschafft werden, unsäglicher Reichtum gerecht umverteilt wird. Absolute Utopie also! Und in der ein mentales Klima herrscht, in dem  Religionen, Geschlechter und sämtliche Gedankenwelten friedlich koexistieren.

Persönlich – sind  Aufbruch und Neubeginn  individuelles,  aus dem eigenen Lebensverlauf und -ort sich ergebendes Geschehen,  jeder,  jede braucht den eigenen Mut. Einer möchte mit gesellschaftlichen Entwicklungen schwimmen, eine andere davor fliehen.  Und es gibt so viele Nebenflüsse. Flussauen hoffentlich auch, zum Ausruhen.

Kunst — es wird ja immer weiter Menschen geben, die ein Bedürfnis haben, ihre Wahrnehmungen und Emotionen künstlerisch zu gestalten, bildlich, sprachlich, tänzerisch, schauspielend, im Film, musikalisch. Darüber mache ich mir keine Sorgen.

Eher darüber, dass der Blick auf die Künste weniger wichtig wird, weil – ja warum?  Zuhören, Zuschauen. Etwas auf mich wirken zu lassen bedeutet Anstrengung. 

Was liest Du derzeit?

Ketala, Roman von Fatou Diome, Diogenes, und Empty Action Labour and Free Time in the Art of Collective Action von Marina Gerber, Transcript Verlag, über  die Arbeit des Künstlerkollektivs um Andrei Monastyrski  (https://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Wiktorowitsch_Monastyrski):

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Vielen Dank für das Interview liebe Kirstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kirstin Stehnke, Musikerin und Autorin

https://kirstinstehnke.de/

Foto_Martin Behrend

4.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gib dich hinein“ Uli Kreikebaum, Autor _ Give Peace A Chance _ Hoffnungsthal/D 22.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gib dich hinein

In die rauschende Stille

Vergiss die offenen Briefe,

Erlaube Dir ein Blatt

Polen

Estland

Armenien

Countries to cover

Erfahrungen zwitschern




Atom heart father is watchin‘ us


Close your mind

Hear your beatin‘ heart

Another war is callin‘,

No

Chance

Escape. Amore.


Uli Kreikebaum, 11.6.2022

Uli Kreikebaum, Autor

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Uli Kreikebaum, Autor

Foto Portrait_Martina Goyert; weitere privat.

Walter Pobaschnig _ 11.6.2022.

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„Gotteswillenwaswolltihrverrecktennichtsnutze“ Rainer Juriatti, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Graz 21.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gotteswillenwaswolltihrverrecktennichtsnutze

Ihridiotenarschtrottelpack

Vollkoffernmitfüllfederhalterwichtigtuendedrecksbeute

Ergebnislosherumschreibendeweltrettendekrötenkacke



Pisstendlichoff

Erschießensolltmaneuch

Arschlochherumstocherndeweltrettenwollendesschlangensekreter

Chlorsteininwaschbeckenzugepissteweicheier

Eierlutschendejaeierlutschendeschreiberlinge



Asozialevolltrottlbeutelratten



Calibrierteuchenbdlichneuihrsaftsäckeihr

Hilflosedenktrottlndiesichsoscheißwichtignehmenihr

Arschhaarzöpfeträgerihr

Nichtsnutzigeskünstlerpackihr

Clowneskegrimassenverzerrerihr

Errektionsproblematischendenkfabrikwixerkriegisgeil!


Rainer Juriatti, 18. 5.2022

 Rainer Juriatti, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Rainer Juriatti, Schriftsteller

www.juriatti.net

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 18.5.2022

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„Maria Callas – Die Stimme der Leidenschaft“, Eva Gesine Baur _C.H.Beck Verlag

2023. Der 100.Geburtstag einer der beeindruckendsten Kunstpersönlichkeiten des 20.Jahrhunderts jährt sich mit vielen Veranstaltungen, Rückblicken und Impulsen, Inspirationen. Es ist Maria Callas.

Ein ganz besonders strahlender Mosaikstein darin ist die vorliegende Biographie der griechischen Sopranistin Maria Callas (* 2. Dezember 1923 New York City † 16. September 1977 Paris). Callas war ein umjubelter Bühnenstar in den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und auch in weiteren Genres (etwa Film) begeisterte sie in Virtuosität, Ausdruckskraft und einzigartiger Präsenz.

Ihr Leben abseits der Bühne beinhaltet nicht weniger Glanz und Dramatik als die Kunstregie. Die Liebe wird zur Hochschaubahn, der sich Callas selbstbewusst anvertraut, diese zelebriert wie auch in Einsamkeit und Sehnsucht hinzunehmen bereit ist. Bis der Vorhang wie in der Oper fällt…

Die promovierte Kunsthistorikerin, Literatur- wie Musikwissenschafterin, Psychologin wie sehr erfolgreiche Autorin (die auch ein Gesangsstudium absolvierte), Eva Gesine Baur, lässt nun in ihrer umfassenden Biografie auf Bühne und Leben von Maria Callas wie auch hinter den Vorhang von Bühne und Leben blicken. Es ist eine faszinierende Reise zu und mit einer herausragenden Künstlerin im Sturm privaten familiären Lebens wie Liebenslebens und künstlerischen Weges. Der Erzählstil der Autorin informiert und reißt mit und begeistert wie eine Arie von Maria Callas. Diese hätte dieses Buch, das als biographischer Meilenstein bezeichnet werden kann, bestimmt sehr geschätzt.

Größter Applaus für die Autorin Eva Gesine Baur, die dieses Buch Maria Callas und dem begeisterten Lesepublikum schenkt!

„Maria Callas“ – Die Stimme der Leidenschaft, Eva Gesine Baur. _C.H.Beck Verlag


Walter Pobaschnig 2_23

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„Ohne Patriarchat hätten wir alle besseren Sex“ Nico Wind, Theatermacherin _ Laa an der Taya/NÖ 21.2.2023

Liebe Nico, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe auf, gehe aufs Klo, Zähneputzen, Tiere füttern… 

und dann jeder Tag anders…

Nico Wind, Theatermacherin, Regie

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Es wäre mal für alle Menschen wichtig sich der Verantwortung gegenüber der ganzen Schöpfung bewusst zu sein und danach zu handeln und sich als Erdgebundene Wesen wahrzunehmen und nicht als „etwas Besonderes“.

„Nieder dem Anthropozän!“

Ich glaube Themen des Klimawandels, der Solidarität, des Posthumanismus, und wie wir das Patriarchat sprengen können und eine solidarische Welt für alle Erdgebunden Lebewesen ansteuern können geht uns alle was an. Aber wie wichtig diese Themen gerade sind hängt davon ab, ob die in einer Großstadt als weiße Person mit guter Ausbildung lebst oder ob du gerade im Mittelmeer ertrinkst…

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater, der Kunst an sich zu?

Wer ist denn alle? Den Hühnern ist das glaube ich scheißegal. Den Bäumen auch – aber es wurde weniger geflogen – dass hat ihnen gefallen.

Ich glaube das Wesentliche ist die Veränderung anzunehmen und nicht im Gestern stecken zu bleiben und sich selbst nicht für den Nabel der Welt zu halten… nicht zu verallgemeinern… 

Kunst und Theater kann der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten und neue Gedanken verbreiten, Ideen erwecken, Wissen vermitteln, Trösten, Verstören, Unterhalten, Verärgern, und Neue Wege zeigen….

Über Piratinnen– Geschwestern der See _
Eine zirzensische Theaterperformance mit Tanz und Akrobatik Elementen für junges Publikum ab 10 Jahren. Es geht um das Aufbrechen von traditionellen Rollenbildern mittels 5 historischen Piratinnen-Biografien. Foto Credits:  Barbara Palffy
Bravo Girl – Die Zeiten gendern sich
Die Töchter der Kunst präsentieren eine schrille, witzige,
ironische Collage für junge Erwachsene, die Elemente des
Theaters, des Tanzes, der Wissenschaft und neuen Medien mischt.
Foto credit: Robin Daneluk

Es hat schon einen Grund, dass Kunst in totalitären Systemen verboten oder eingeschränkt wird…

Kunst ist ein soziales Event und führt zusammen – Es ist wie Humus – ein Versammlungs- Ort. Ein Diskursraum.

Was liest Du derzeit?

Die Känguru-Chroniken, Marc Uwe Kling

BOBOVILLE, Andrea Maria Dusl

Unsichtbare Frauen _wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert , Caroline Criado-Perez

Konradine und Effi – ein Theaterstück von Hanna Valentina Röhrich

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ohne Patriarchat hätten wir alle besseren Sex (Quelle Unbekannt)

It makes a difference what stories we cultivate.  How we tell the world changes the world. (Donna Haraway)

Vielen Dank für das Interview liebe Nico, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nico Wind, Theatermacherin, Regie

Zur Person_Nico Wind, Niederösterreicherin. Tanzausbildung Studio an der Wien. Schauspieldiplom am Konservatorium Wien. Akademische Kulturmanagerin. Studium Genderstudiedies. Weiterbildungen im Bereich Dramaturgie, Regie und Theaterpädagogik. Engagements im Bereich Schauspiel, Regie- und Projektassistenz, u.a. bei Szene Bunte Wähne, Willkommen Österreich (ORF), Angewandte Innovation Laboratory der Universität für Angewandte Kunst, 3raum-Anatomietheater, Viertelfestival.

Seit 2009 Inszenierungen mit und für Kinder und Jugendliche. 2017 war ihr Jugendtheaterstück “Frieden, oder so…” im Theater Drachengasse zu sehen. 2018 feierte sie Erfolge mit der Inszenierung „Bravo Girl – Weil ich ein Mädchen bin – RRReloaded“ im Theater Drachengasse. 2019 war eben da ihr Projekt „Chaos & Utopia – Verdrehte Welt Wunderland“ Ein Sprechtheater mit Zirkus-Elementen für Menschen ab 10 Jahren zu sehen. 2021 war die Premiere ihres Stückes „Über Piratinnen – Geschwestern der See“ im Dschungel Wien. 2022 „Bravo Girl – die Zeiten gendern sich“ in Salzburg, Wien, Nö. Sie ist Gründungsmitglied und Obfrau der Töchter der Kunst und im Vorstand der Assitej Austria. 

Töchter der Kunst
Verein zur Förderung neuer Formen der freien Künste

www.toechterderkunst.at

www.facebook.com/pages/Töchter-der-Kunst

Foto_Johannes Wahl 

2.2.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Warum ich schreibe“ George Orwell. Die großen Essays. Penguin Random House. 2022

Der englische Schriftsteller George Orwell, * 25. Juni 1903 in Motihari, Indien † 21. Januar 1950 London, ist eine der bedeutendsten literarischen Stimmen der Moderne. Mit seinen Werken „animal farm“ (1944) und „1984“ (1949) setzte er Maßstäbe im vielseitigen literarischen Stil, in dem besonders auch gesellschaftskritisches wie visionäres Schreiben eine wichtige Position hat. Bis heute sind seine Werke wesentlicher Kanon einer Gesellschaft, die Demokratie und Freiheit als wesentliche Werte ansieht.

Der literarische Schreibprozess bei Orwell ist aber wesentlich geprägt von biographischen wie beruflichen Stationen, an denen der Autor als Journalist, Essayist tätig war. Der unmittelbare Blick auf die Welt – der Essayband beginnt mit der erschütternden Schilderung einer Hinrichtung in Burma 1931 – wie auch die Analytik und Kritik zeichnen diesen wie auch die weiteren Essays, welche die Jahre 1931 – 1946 umfassen und Nationalismus, Faschismus, Krieg wie auch Friedensinitiativen als Hauptthema haben, aus.

„Ein großartiger Essayband, der in jedem Satz zum Spiegel einer Gesellschaft in ihrem Bemühen oder Verlust von Demokratie und Freiheit wird.“

„Warum ich schreibe“ George Orwell. Die großen Essays. Penguin Random House. 2022

Walter Pobaschnig   2_23

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„Come on, dance, hab Mut, hier und sofort“ East Princess, Künstler _ Give Peace A Chance _ Berlin 20.2.2023

GIVE PEACE A CHANCE

East Princess, Künstler, Berlin

Glaubenssätze sind naturgemäß

Immer unglaubwürdig, im Krieg

Vor allem aber in der Friedenszeit

Es glaubt nur, wer nicht weiß


Pardon, wer braucht ein blütenreines Gewissen

Es zählt nicht, nichts zählt wider besseres Wissen

Auf 100 x Krieg sag ich 100 x Ohne mich, Give peace a

Chance, und manch x brauch ich dafür Waffen, Defense

Ein Nie wieder gibt’s nicht geschenkt, It’s in your hands


Antikrieg ist kein Nichtstunmüssen


Come on, ohne Wehr ist Frieden gewiss ein

Heuchlerisches Wort für Sichergebenmüssen

Auf Nicht unser Krieg folgt bald Vergessen

Nach der Friedenspfeife tanzen heißt Helfen

Come on, dance, hab Mut, hier und sofort

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut


East Princess, Berlin _ 26.1.2023

East Princess, Künstler, Berlin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

East Princess, Künstler, Berlin

http://www.ostprinzessin.de

Fotos_privat


Walter Pobaschnig _ 26.1.2023

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„Zusammenhalt und Empathie!“ Anita Kirchbaumer, Künstlerin _ Klagenfurt 20.2.2023

Liebe Anita, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf hat nur wenig Fixpunkte und ist meist abwechslungsreich. An Auftragsarbeiten arbeite ich täglich und ich versuche mich dann in solchen Phasen von negativen Alltagsmeldungen abzuschotten.

Um mental im Gleichgewicht zu bleiben, liebe ich Yogaeinheiten und auch im Winter das Untertauchen im Wörthersee.

Anita Kirchbaumer, Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wichtig finde ich Zusammenhalt und Empathie!

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

… Wir geben nicht auf…

Mit Farben und Formen kann ich sprechen und fühle mich auf diese Art wohl.

Anita Kirchbaumer

Was liest Du derzeit?

Ich lese zur Zeit von Armin Risi „Unsichtbare Welten“ Der Kosmos ist multidimensional

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. Unbekannt

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.  Unbekannt

Anita Kirchbaumer, Künstlerin _
Altstadtgalerie Gmünd/Kärnten

Vielen Dank für das Interview liebe Anita, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Anita Kirchbaumer, Künstlerin

Fotos_Anita Kirchbaumer

Zur Person_Anita Kirchbaumer_geboren 1961 in Villach, Kärnten. Mehrere Jahre Privatschülerin von Prof. Franz Schneeweiß. 1976 bis 1981 Fachschule und Meisterprüfung für Modedesign. 1982 bis 1990 Künstlerische Beratung intern. Modefirmen und Stoffmalerei. Seit 1990 Beschäftigung mit Malerei und Entwicklung verschiedener Techniken, Fortbildung in Italien, Deutschland, Griechenland, England, Frankreich, USA. 1998 Künstl. Gestaltung eines Märchenbuches/Verlag “Märchen fürs Leben“. Ständige Fortbildung und Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern

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11.12.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Iphigenie“ Begeisternde Uraufführung _ TAG Theater Wien 18.2.2022


Da ist das Dunkel. Der leere Raum und die Trümmer. Die Menschen. Der Körper. Die Macht, die Gewalt. Bestimmend. In allem…


Iphigenie befindet sich in der Mitte dieses Fadenkreuzes patriarchaler Beziehungslosigkeit und Skrupellosigkeit. Sie trägt die Familiengeschichte in sich und will sich jetzt dieser Kette des Todes entziehen…


Sie weist den Heiratsantrag zurück. Das wird ihr nicht verziehen. Jetzt soll auch Iphigenie töten. Die beiden Fremden, die auf der Flucht sind…

Doch wie wird Iphigenie jetzt damit umgehen? Und wer ist dieser Fremde? Die Vergangenheit kommt ans Licht und das Dunkel nimmt weiter zu…


Das TAG Theater Wien stellt sich in der Inszenierung des „Iphigenie“ Stoffes klassischer Dramakonzeption von Euripides bis Goethe und der traditionsreichen Theatergeschichte mit aller Wirkung und deren Zuschreibungen. Wie damit umgehen? Davor zurückschrecken? Nein, das ist die Sache von Regisseurin Angelika Messner und des Ensembles nicht.

In der neuen Textfassung von Angelika Messner trifft die Dichte von Ort, Handlung paradigmatisch auf die Gegenwart in exemplarischer Realität und deren gescheiterten gesellschaftlichen wie existentiellen Ansprüchen von Identität, Freiheit, Humanität und Vision. Messner hebt und setzt das Drama in die Mitte von Fragen, Prozessen nach gesellschaftlicher Rolle und deren Scheitern in Wert und Richtung von Mensch zu Mensch. Es ist ein mutiges Konzept, das in Konzeption, Intention und dramatischer Originalität überrascht wie beeindruckt. Der Schlüssel dazu ist in jedem Fall der Ensembletransfer.

Und hier kann sich die Regisseurin auf das hervorragende TAG Ensemble verlassen, das in einzigartiger Spielpräsenz eine mitreißende Bühnenspannung erzeugt, die mit langanhaltendem Applaus belohnt wird. Dabei zieht das Ensemble alle Register von Sprach-, Körper-, Bewegungsspiel und begeistert in einzigartiger Präzession wie Ausdruckskraft und Aussage. Ebenso ist auf die großartige Musikakzentuierung wie das Bühnenbild hinzuweisen, mit und auf dem das Ensemble einen Theaterabend der Sonderklasse zaubert.

Im Team von Regie, Ensemble, Bühnenbild, Musik ergibt sich ein dramatisches Ganzes, das nachdenken lässt wie unterhält und in direkter Ansprache Fragen von Menschlichkeit, Sinn, Frieden impulsgebend öffnet.

Es sind wunderbare Mosaiksteine der Kraft, Möglichkeit und der Begeisterungsfähigkeit modernen Theaters, die diesen Abend zu einem Geschenk an das Publikum werden lassen.

„Das TAG Theater begeistert einmal mehr in Innovation und Spielkunst der Sonderklasse!“

„Iphigenie“ von Angelika Messner

Frei nach „Iphigenie auf Tauris“ von J.W. von Goethe

Text/Regie: Angelika Messner

Ensemble: Jens Claßen, Emanuel Fellmer, Andreas Gaida, Michaela Kaspar, Jon Sass, Lisa Schrammel, Georg Schubert

Ausstattung: Heike Werner

Musik: Jon Sass

Electronic Sounds: Wolfgang Schlögl

Dramaturgie: Tina Clausen

Licht: Katja Thürriegl

Maske: Beate Bayerl

Regieassistenz: Renate Vavera

Kostüm- und Requisitenbetreuung: Daniela Zivic

Tontechnik: Peter Hirsch

Dekorationsbau: Hans Egger, Andreas Wiesbauer, Manuel Sandheim, Hanno Maria Frangenberg

Weitere Spieltermine: 14./15./29./31.März 1.April 2023, jeweils 20h  

TAG Theater an der Gumpendorfer Straße

Gumpendorfer Straße 67; 1060 Wien

Spielplan – dasTAG.at

Walter Pobaschnig 19.2.2023

Alle Fotos_Walter Pobaschnig

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