„Ich gehe und gehe und gehe“ Martin Trimmel, Schriftsteller _ Wien 25.5.2025

Martin Trimmel, Schriftsteller

Lieber Martin Trimmel, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Schwer zu sagen: Mein Tagesablauf ändert sich ständig, weil ich immer wieder in neue Situationen gerate.

Vor kurzem habe ich in einer Altbauwohnung in der Josefstadt gewohnt, später in einem kleinen Holzhäuschen in Langenzersdorf, dann in einer kleinen Wohnung, ebenfalls in Langenzersdorf. Jetzt miete ich ein kleines Haus im südlichen Niederösterreich, bin aber vier bis fünf Tage in der Woche in Floridsdorf und übernachte dort auch. Vor allem bin ich jetzt deshalb vorwiegend in Wien, weil in dieser Stadt meine Freundin wohnt, ich da Teilzeit in einem Büro arbeite und ich vor kurzem begonnen habe, gemeinsam mit meiner Freundin Kurzfilme, kurze Videos und eine Lesereihe zu drehen.

Ein bisschen mehr Gleichmaß und Halt genieße ich jedoch mittlerweile. Eben weil ich seit einigen Jahren eine fixe Beziehung und einen relativ fixen Teilzeitjob habe.

Wenn ich, meist unter der Woche, in Wien bin, sieht mein Tag beispielsweise wie folgt aus:

Ich erwache zwischen sieben und halb acht und trinke in Ruhe einen schwarzen Kaffee; ich denke nach, mache die eine oder andere Notiz. Dann gehe ich meistens zu Fuß zur Straßenbahn und fahre mit dieser zum Büro. In der Straßenbahn lese ich ganz kurz; manchmal schreibe ich auch ein paar Zeilen. Um halb zehn beginne ich zu arbeiten. E-Mails checken, E-Mails schreiben und so weiter und so fort bis drei. Da ich mit meiner Freundin zusammenarbeite können wir gleich nach der Arbeit loslegen: neue Ideen austauschen, planen, zu neuen Drehorten fahren oder gehen und oft gleich drehen.

Wenn ich Wien bleibe, essen wir danach zu Abend; oft in einem Restaurant. Im Sommer sitzen wir gerne in Restaurants an der alten  Donau.

Zurück in der Wohnung heißt es meistens: kleine Pause. Später, so zwischen acht und halb zwölf, setzt jeder seine Arbeit fort: Meine Freundin schneidet Filme bzw. Videos und ich schreibe: ein paar Zeilen; vielleicht ein paar A5-Seiten mit Bleistift oder ich tippe sie ein, je nachdem, bei welchem Arbeitsschritt ich bin.

Allgemein schreibe ich aber auch viel „im Prozess“, wie ich es nenne, also im Zug, in der Straßenbahn, im Kaffeehaus, in einem Lesesaal,…

Wenn ich nach der Arbeit zurück nach Niederösterreich fahre, sieht der Rest des Tages zum Beispiel so aus: Ich sitze in der Schnellbahn, schließe die Augen, öffne sie wieder, schau auf das Handy; … immer noch – zu lange, denke ich mir, steck es wieder ein, nimm ein Buch, lese eine Runde; ich sollte schreiben, denke ich mir, falls ich gerade an einem Text arbeite, also nehme ich mein Notizbuch als Unterlage, zusammengefaltete A4 Blätter und meinen Bleistift und schreibe ein paar Zeilen oder ein paar A5-Seiten. Manchmal werde ich angesprochen. Etwa von einer älteren Dame, die sagt, sie finde das toll, jemanden, der mit Papier und Bleistift arbeitet, das sieht sie selten. Ich brauche bloß Bildschirmpause, sag ich. Aber um nicht zu viel Ressourcen zu verbrauchen verwende ich vorwiegend graues Recyclingpapier oder Second-Hand-Papier vom Büro; – Fehldrucke, die wir sonst wegschmeißen würden. Das aber denke ich mir nur, weil mein Gewissen mich zwingt, dergleichen dazu zu sagen, wenn auch nur in mich hinein. Denn das hat sie mich gar nicht gefragt, das interessiert sie nicht. Also schreibe ich weiter, setze den Rest des nicht stattgefundenen Dialogs als Monolog in mir fort, grüße freundlich, als sie aussteigt und sie wünscht mir viel Erfolg. Kurz vor Wiener Neustadt packe ich Notizbuch, Papier und Bleistift wieder in den Rucksack. Als der Zug hält, steige ich aus; – und um in die Regionalbahn Richtung Aspang und fahre vier Stationen. 

Von jenem kleinen Bahnhof gehe ich zwei bis drei Kilometer bis zum Haus. Wenn ich von der Großstadt komme, gehe ich meist nicht gleich hinein sondern vorerst eine Runde im Wald. Es erwacht die Sucht nach Grün und frischer Luft. Ich gehe und gehe und gehe und atme einige Male ganz tief durch. Dann ziehe ich mich zurück in meine Höhle.

Im Haus angekommen sieht der Ablauf ganz grob meistens folgendermaßen aus: Essen, lesen, schreiben oder schreiben, essen, schreiben, lesen, schreiben. Zwischendurch: Klassik oder Jazz. Und Social-Media-Management. Posten, liken, teilen, kommentieren, Content erstellen; aber Contents erstelle ich meistens gemeinsam mit meiner Freundin in Wien. Sie motiviert und ermutigt mich auch dazu.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Die Wechselwirkung in allen Beziehungen und Bereichen zu sehen. Zu verstehen, dass jeder seinen Beitrag leisten kann. Jeder kann etwas für die Kultivierung, also gegen den Krieg, für die Demokratie also gegen Autokratie, für Umwelt- und Klimaschutz, also gegen die Zerstörung unseres Lebensraums, tun. Jeder kann die Welt, in der wir leben, mit gestalten und erschaffen.

Jedem muss bewusst sein, dass alles zusammenhängt – alles verwoben, verknüpft und verschränkt ist. Dass es auch dort Zusammenhänge gibt, wo man keine wähnt. Und dass jede Entscheidung und jedwede Tat die Welt kreiert und verändert.

Aber die Welt noch surrealer machen, als sie ohnehin ist, sollten wir nur in der Kunst.

Denn in allen anderen Bereichen des Lebens ist das brandgefährlich, weil in denselben ein Wahrheitsanspruch erhoben wird. Es wird zwar auch in der Kunst oft so getan, als würde die Wahrheit gesagt werden, es wird jedoch nicht wirklich ein Wahrheitsanspruch erhoben. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Wir sollten ein Feingefühl entwickeln: dafür, was eher realistisch ist und was weniger; – ein Gefühl für Ausdrucksformen bekommen, in denen Unwahrheiten als Wahrheiten präsentiert werden.

Wir sollten zusammenarbeiten und respektvoll miteinander umgehen. Not – wendige Entwicklungen fördern. Nicht verzichten, aber tun, was die Entwicklung des Lebens fördert. Deshalb gehe ich viel zu Fuß, anstatt mit dem Auto zu fahren. Ich verzichte damit auf nichts – ganz im Gegenteil: ich nehme vieles genauer wahr, ich grüble weniger und denke mehr wenn mein Kreislauf in Schwung ist. Und auch wenn man Kinder hat, ist es oft möglich und besser, wenn man das Auto stehen lässt und mit ihnen zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad oder Roller fährt. Meines Erachtens ist Gehen jedoch besser, wenn es die Zeit erlaubt. Bewegung im Freien ist auch vorteilhaft für die Entwicklung des Kindes; und somit überhaupt für die Entwicklung der Menschen. (Natürlich ist es ein Unterschied, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die Strukturen lassen die autolose Variante oft nicht zu. Das ist ein Problem, finde ich.)

Wir sitzen oft, zu oft, in einem Kasten und schauen in einen Kasten (oder in ein Kästchen). Oft sind wir „in Bewegung“, bewegen uns selber aber nicht. Auch mein Leben sieht mittlerweile so aus. Ich denke, es wird in nächster Zeit auch zunehmend um Bewegung, um die Art und Weise wie man gewisse Dinge einsetzt und in welchem Ausmaß und überhaupt um Maße gehen. (Stichwörter: Mobilitätswende, Energiewende, Klimaschutz, Gesundheit, KI)

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Kunst schafft Perspektiven und öffnet Räume – vor allem Denkräume, die im Krieg geschlossen werden. Literatur, Philosophie und Kunst erweitern die Welt, das Denken, „das Bewusstsein“ und entwickeln die Sprache (bzw. die Kommunikation) weiter.

Die Welt in der wir leben prägt unser Denken, das Denken unser Bewusstsein und unsere Sprache; und umgekehrt prägt auch die Sprache unser Bewusstsein und unser Denken – es macht auf Dauer enorm viel aus, wie wir miteinander sprechen bzw. kommunizieren: Gewalt beginnt in der Sprache. Bereits der Imperativ stellt für mich eine Art Gewaltanwendung dar.

Kunst und Literatur tragen wesentlich zur Kultivierung des Menschen bei: Alles, was die Kultivierung des Menschen vorantreibt, arbeitet gegen das Phänomen der Gewalt  und des Krieges. Die Kunst im Allgemeinen sorgt dafür, dass wir menschlich bleiben. Deshalb ist Kunst notwendig.

Was liest Du derzeit?

Anna Weidenholzer: „Hier treibt mein Kartoffelherz“, Doris Knecht: „Wald“, 

Dostojewski „Der Kaufmann von Afimjewsk“, Kafka: „Forschungen eines Hundes“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ich möchte drei Textimpulse geben:

Der erste ist eine Kombination, der zweite ein Spruch von mir und der dritte ist ein Gedicht, das vor kurzem entstanden ist.

1.

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euren Nachbar? So nehmt doch die Grenzsteine weg: so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg: und darum erst setztet ihr die Grenzsteine. (Friedrich Nietzsche, NF-1882,5[1])

Demzufolge muss Kunst die Kraft sein, welche Grenzen, vor allem Grenzen im Kopf, öffnet und abschafft und somit dem Kriege entgegenwirkt. (Martin Trimmel)

  •  

Die Wirklichkeit des Scheins ist die Notwendigkeit des Spiels: Hört nicht auf zu spielen und spielerisch zu schaffen!

3.

Selbst wenn es schwierig ist

mit Kunst zu überleben

bitte

nicht aufgeben

jeder Strich zählt

in dieser grausamen Welt.

Jedes Wort, jeder Ton

jede theatralische Gebärde

auf dieser Erde

Wir müssen uns selbst unser Leben

unser Leiden und alles

was uns ausmacht zeigen

damit wir Menschen bleiben

Martin Trimmel, Schriftsteller

Vielen Dank für das Interview, lieber Martin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Martin Trimmel, Schriftsteller

Zur Person: Martin Trimmel ist 1982 geboren und lebt in Schwarzau am Steinfeld / Niederösterreich und in Wien. Er studierte Philosophie und arbeitet derzeit als Büroangestellter. Zahlreiche Orts- und Jobwechsel prägen ihn und sein Werk.
Vor seiner ersten Buchveröffentlichung „Lizzie“ (Lyrik) im Hochroth Verlag erschienen Gedichte auf Online-Portalen und in der Lyrik-Zeitschrift Wortwerk. Lesungen hielt er in Wien bei der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und im Werk; in Leipzig auf der Buchmesse und in der Lyrikbuchhandlung und in Niederösterreich im Schloss Fischau.

Weitere Informationen zum Autor unter:

http://www.hochroth.de/2825/martin-trimmel-lizzie-2

Fotos: Bozana Maksimovic

Walter Pobaschnig 24/5/25

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Bachmannpreis 2025 _ Nominierteninterview _ „Ich will gar nicht schreiben“ Boris Schumatsky, Schriftsteller _ Berlin 24.5.2025

Bachmannpreis 2025_  im Interview:

Boris Schumatsky, Schriftsteller _ Bachmannpreis Nominierung 2025

Boris Schumatsky, Schriftsteller _
Bachmannpreis Nominierung 2025

Lieber Boris Schumatsky, herzliche Gratulation zur Bachmannpreisnominierung! Wie und wann hast Du von Deiner Nominierung erfahren? Was war Deine erste Reaktion und wie sieht jetzt die Vorbereitung aus?

Ich habe gerade prokrastiniert, meine Mails gecheckt, zwei Zeilen gelesen und gedacht: Hat sich dein Leben jetzt geändert? Dann schrieb ich weiter.

Wie war Dein Weg zum Schreiben?

Sehr lang. Ich bin in eine fremde Sprache eingewandert und musste hier von vorn beginnen.

Wie sieht der Schreibprozess bei Dir aus, gibt es etwa bestimmte Routinen, was inspiriert Dich und was ist Dir in Deinem Schreiben wichtig?

Ich will gar nicht schreiben. Ich will nur geschrieben haben, was ich will.

Was hast Du mit Ingeborg Bachmann gemeinsam?

Ich liebe denselben Dichter, allerdings ganz anders als sie.

Bitte assoziiere zu den Stichworten:

Gegenwart   

Krieg

Literatur

Zukunft

Leben

und was noch?

Klagenfurt

Überraschung

Preis

Ist Erfolg scheu?

Vielen Dank für das Interview! Viel Freude und Erfolg in Klagenfurt!

Zur Person: Boris Schumatsky lebt als freier Autor und Publizist in Berlin. Neben seinen Büchern veröffentlicht er Essays und Radiofeatures, zunächst in der taz und im Deutschlandradio, heute unter anderem in der ZEIT, der NZZ und der FAZ. Sein nächster Roman erscheint 2026 im Residenz Verlag.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Die Sprache des Pogroms. ZEIT, 2024

Boris‘ Traum. DLF, 2017

Die Trotzigen. Blumenbar, 2016

Der neue Untertan. Residenz Verlag, 2016

Klassentreffen bei Marklena. DLR, 2001

Silvester bei Stalin. Philo Verlag, 1999

Boris Schumatsky, Schriftsteller _
Bachmannpreis Nominierung 2025

Bachmannpreis 2025 

„ein Fest der Literatur, ein Fest der Weltoffenheit und ein Fest der Menschlichkeit.“ TddL (Tage der deutschsprachigen Literatur) Organisator Horst L. Ebner, ORF Kärnten.

Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2025 finden vom 25. bis 29. Juni im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt. 

Pressekonferenz Bachmannpreis 2025 _ 19.5.2025 Musilhaus Klagenfurt _
Veranstalter und Sponsoren (v. l. n. r.): Reinhard Draxler (KELAG-Vorstand), Brigitte Winkler-Komar (Land Kärnten, Leiterin Kunst und Kultur), Nadja Kayali (Intendantin Carinthischer Sommer), Horst L. Ebner (Koordinator Tage der deutschsprachigen Literatur), Christian Scheider (Bürgermeister von Klagenfurt), Karin Bernhard (ORF-Landesdirektorin), Franz Petritz (Stadtrat von Klagenfurt/Kulturreferent), Ursula Schirlbauer (ORF/3sat), Julian Geyer (Gemeinderat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee), Michaela Werblitsch (BKS Bank, Leiterin Communication & ESG) und Klaus Wachschütz (Technischer Leiter ORF Kärnten & Regisseur Ingeborg-Bachmann-Preis)

Autorinnen und Autoren 2025

14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich lesen um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis.

Thomas Bissinger, D

Natascha Gangl, A

Max Höfler, A

Nefeli Kavouras, D

Fatima Khan, D

Laura Laabs, D

Kay Matter, CH

Tara Meister, A

Nora Osagiobare, CH

Josefine Rieks, D/A

Almut Tina Schmidt, D/A

Boris Schumatsky, D

Verena Stauffer, A

Sophie Sumburane, D

Die Jury

Vorsitzender Klaus Kastberger, Graz (A)

Mara Delius, Berlin (D)

Laura de Weck

Mithu Sanyal (D)

Brigitte Schwens-Harrant, Wien (A)

Thomas Strässle (CH)

Philipp Tingler, Zürich (CH)

Am 29. Juni wird in Klagenfurt am Wörthersee der 49. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2025 finden vom 25. bis 29. Juni im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt. 

Ingeborg _ Bachmannpreis

Weitere Informationen zum Bachmannpreis 2025: https://bachmannpreis.orf.at/stories/3305089/

Fotos: Portrait/Boris Schumatsky _ Milena Schlösser; Pressekonferenz _ Johannes Puch;

Alle weiteren Fotos_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 22.5.2025

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„Ein mitreißender Theaterabend in Spannung und Esprit!“ _ „Der Frosch mit der Peitsche“ _ theater privat _ Kunsttankstelle Ottakring/Wien 23.5.2025

Das Wiener „theater privat“ begeistert in einer seiner neuesten Produktion – einer Adaption der Edgar-Wallace-Klassiker „Der unheimliche Mönch“ und „der Frosch mit der Maske“ vom Autor Matthias Hahn – in einer mitreißend gespielten Krimiinszenierung voller Spannung, Überraschung in wunderbarem Esprit und Humor. Das sehr anspruchsvolle Kammerspiel wird im großartigen Kostümbild Bestens auf den reduzierten Bühnenraum gezaubert. Jede Szene funktioniert in perfekter Ensembleabstimmung, greift ineinander und führt gekonnt zum mitreißenden Finale. Ganz großes Kompliment und herzlichen Dank für diesen tollen Theaterabend!

Der Frosch mit der PeitscheMatthias Hahn nach Edgar Wallace

„Der britische Detektiv Bliss wird zu einem undercover Einsatz auf Schloss Monkshall geschickt und soll sich dort als Schmetterlingsforscher ausgeben. Auch auch die anderen Hotelgäste scheinen etwas zu verbergen zu haben. Sie alle sind auf der Suche nach dem vermeintlichen Frosch und dem Gold, das vor Jahren bei einem Überfall in der Nähe erbeutet wurde. Es kommt zu geheimnisvollen Vorgängen, auch ein Gespenst wird gesichtet. Beim Kostümfest fallen dann endgültig die Masken.“

theater privat _ Kunsttankstelle Ottakring, Grundsteingasse 45-47, 1160

Ensemble: Florian Eywo, Karin Frank, Gerald Hochegger, Anna Hasenöhrl, Michael Klein, Christoph Sautter, Sophia Maria Steinbruckner, Kerstin Zimmermann

Regie: Gernot Lechner

Premiere 16. Mai 2025 um 19:30 Uhr

weitere Aufführungen: 17., 18., 20., 22., 23., 24. Mai 2025

jeweils um 19:30 Uhr

https://www.theaterprivat.at/privat/Frosch/index.html

Alle Fotos/Video _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 23.5.2025

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„Ein sensationelles Theatererlebnis!“ Uraufführung „Georgette & René“ _ Monika Schabus und Bruno Genty _ Pygmalion Theater Wien 22.5.2025

Tanzstück: „Georgette & René“ _ Monika Schabus, Tänzerin, Choreografin _ Graz und Bruno Genty, Tänzer, Choreograf _ Paris.

Uraufführung am Do 22.5. 19.30h Pygmalion Theater Wien, weitere Spieltermine 23.5., 24.5., jeweils 19.30h.

Tanzstück: „Georgette & René“ _ Monika Schabus, Tänzerin, Choreografin _ Graz und Bruno Genty, Tänzer, Choreograf _ Paris.

Uraufführung am Do 22.5. 19.30h Pygmalion Theater Wien, weitere Spieltermine 23.5., 24.5., jeweils 19.30h.

„Eine wunderbare Bühnenreise zu Kunst&Leben&Liebe von René Magritte & Georgette Berger in mitreißend poetischer wie expressiver Tanzkunst. Ein sensationelles Theatererlebnis!“ Literatur outdoors

René Magritte, Künstler 21 11.1898 Lessines/Belgien +15.8.1967 Schaerbeck/Belgien.

Georgette Berger, Künstlerin *22.2.1901 Marcinelle/Belgien +26.2.1986 Schaerbeck/Belgien.

Tanzstück: „Georgette & René“ _ Monika Schabus, Tänzerin, Choreografin _ Graz und Bruno Genty, Tänzer, Choreograf _ Paris.

Uraufführung am Do 22.5. 19.30h Pygmalion Theater Wien, weitere Spieltermine 23.5., 24.5., jeweils 19.30h.

„Eine wunderbare Bühnenreise zu Kunst&Leben&Liebe von René Magritte & Georgette Berger in mitreißend poetischer wie expressiver Tanzkunst. Ein sensationelles Theatererlebnis!“ Literatur outdoors

René Magritte, Künstler 21 11.1898 Lessines/Belgien +15.8.1967 Schaerbeck/Belgien.

Georgette Berger, Künstlerin *22.2.1901 Marcinelle/Belgien +26.2.1986 Schaerbeck/Belgien.

Monika Schabus, Tänzerin, Choreografin _ Graz und Bruno Genty, Tänzer, Choreograf _ Paris.

Alle Fotos _ Generalprobe 21.5.2025 _ Walter Pobaschnig

Bruno Genty, Walter Pobaschnig, Monika Schabus _ Generalprobe 21.5.25 _ Pygmalion Theater Wien.

Walter Pobaschnig 22.5.2025

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Bachmannpreis 2025 _ Nominierteninterview „Überraschung, Sprachrhythmus, thematische Relevanz“ _ Almut Tina Schmidt, Schriftstellerin _ Wien 23.5.2025

Bachmannpreis 2025_  im Interview:

Almut Tina Schmidt, Schriftstellerin _Wien _ Bachmannpreis Nominierung 2025

Almut Tina Schmidt, Schriftstellerin _
Bachmannpreis Nominierung 2025

Liebe Almut Tina Schmidt, herzliche Gratulation zur Bachmannpreisnominierung! Wie und wann hast Du von Deiner Nominierung erfahren? Was war Deine erste Reaktion und wie sieht jetzt die Vorbereitung aus?

Zuerst ist ein Mail gekommen mit positiver Rückmeldung auf meinen Text. Als ein paar Wochen später per Telefonanruf die definitive Einladung folgte, war ich also nicht ganz unvorbereitet. Und habe mich dennoch sehr gefreut.

Und muss jetzt noch vorlesen üben.

Wie war Dein Weg zum Schreiben?

Übers Lesen und schließlich selbst Probieren. Und Weiterlesen. Und Weiterprobieren.

Wie sieht der Schreibprozess bei Dir aus, gibt es etwa bestimmte Routinen, was inspiriert Dich und was ist Dir in Deinem Schreiben wichtig?

Ich trinke viel Tee beim Arbeiten.

Mein Ideal wäre ein überraschungsreicher, emotional packender wie intellektuell herausfordernder, absolut zwingender und zugleich offener vielschichtiger Text mit faszinierendem Sprachrhythmus, thematischer Relevanz und mehreren Verweisebenen und Deutungsmöglichkeiten, der sich dennoch beim ersten Lesen intuitiv erschließt. Aber so viel Tee, wie dafür nötig wär, kann ich nicht trinken.

Was hast Du mit Ingeborg Bachmann gemeinsam?

Hörspiele! Wir haben beide viel fürs Radio geschrieben.

Bitte assoziiere zu den Stichworten:

Gegenwart    Und schon ist sie vorbei!

Literatur         Aber irgendwie müsste die Zeit doch wiederzufinden sein…

Leben              Auch wenn das Leben viel zu schnell vergeht.

Klagenfurt     Bisher war ich erst einmal in Klagenfurt. Die paar Tage dort sind besonders schnell vergangen, ich kann also wenig über die Stadt sagen.

Preis               Aber dass alles seinen Preis hat, das weiß ich.  

Vielen Dank für das Interview! Viel Freude und Erfolg in Klagenfurt!

Zur Person: Almut Tina Schmidt D/A

geboren 1971 in Göttingen, Studium Literaturgeschichte, Philosophie, Politik in Freiburg, Promotion. Lebt als freie Schriftstellerin in Wien.

Auszeichnungen (Auswahl):

1999 Open Mike-Preis

2003 Literaturpreis Das neue Buch (Niedersachsen/Bremen)

2012 Walter-Serner-Preis

2013/14 Österreichisches Staatsstipendium des BMUKK

2017 rotahorn-Förderpreis

2022 Wiener Literatur Stipendium

2023/24 Projektstipendium Literatur des BMKOES

Veröffentlichungen (Auswahl):

Meinen Namen weiß Oma schon lange nicht mehr, Jugendbuch,

Elefan­tenPress 1999

Als ich ein Kaninchen war, Kinderbuch, ElefantenPress 2001

Auswachsen, Erzählung, Droschl 2002

In Wirklichkeit, Roman, Droschl, 2008

Das Ding der Unmöglichkeit, Roman für Kinder, Gerstenberg 2010

Zeitverschiebung, Roman, Droschl 2016

Ein Karton, Kurzgeschichte, Literatur-Quickie 2024

https://www.almuttinaschmidt.eu

Bachmannpreis 2025 

„ein Fest der Literatur, ein Fest der Weltoffenheit und ein Fest der Menschlichkeit.“ TddL (Tage der deutschsprachigen Literatur) Organisator Horst L. Ebner, ORF Kärnten.

Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2025 finden vom 25. bis 29. Juni im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt. 

Pressekonferenz Bachmannpreis 2025 _ 19.5.2025 Musilhaus Klagenfurt _
Veranstalter und Sponsoren (v. l. n. r.): Reinhard Draxler (KELAG-Vorstand), Brigitte Winkler-Komar (Land Kärnten, Leiterin Kunst und Kultur), Nadja Kayali (Intendantin Carinthischer Sommer), Horst L. Ebner (Koordinator Tage der deutschsprachigen Literatur), Christian Scheider (Bürgermeister von Klagenfurt), Karin Bernhard (ORF-Landesdirektorin), Franz Petritz (Stadtrat von Klagenfurt/Kulturreferent), Ursula Schirlbauer (ORF/3sat), Julian Geyer (Gemeinderat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee), Michaela Werblitsch (BKS Bank, Leiterin Communication & ESG) und Klaus Wachschütz (Technischer Leiter ORF Kärnten & Regisseur Ingeborg-Bachmann-Preis)

Autorinnen und Autoren 2025

14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich lesen um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis.

Thomas Bissinger, D

Natascha Gangl, A

Max Höfler, A

Nefeli Kavouras, D

Fatima Khan, D

Laura Laabs, D

Kay Matter, CH

Tara Meister, A

Nora Osagiobare, CH

Josefine Rieks, D/A

Almut Tina Schmidt, D/A

Boris Schumatsky, D

Verena Stauffer, A

Sophie Sumburane, D

Die Jury

Vorsitzender Klaus Kastberger, Graz (A)

Mara Delius, Berlin (D)

Laura de Weck

Mithu Sanyal (D)

Brigitte Schwens-Harrant, Wien (A)

Thomas Strässle (CH)

Philipp Tingler, Zürich (CH)

Jury 2023 _ Insa Wilke, Vorsitzende

Am 29. Juni wird in Klagenfurt am Wörthersee der 49. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Die Tage der deutschsprachigen Literatur 2025 finden vom 25. bis 29. Juni im ORF-Theater des Landesstudios Kärnten statt. 

Ingeborg _ Bachmannpreis

Weitere Informationen: https://bachmannpreis.orf.at/stories/3305089/

Fotos: Portrait/Almut Tina Schmidt_Hannah Stangl; Pressekonferenz _ Johannes Puch;

Alle weiteren Fotos_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 5/25

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Station bei Malina _“Chaos, das Wiederaufflammen von Vergangenheit“ Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_ Wien 22.5.2025

Station bei Malina _
Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_ Wien _
Bei Ivan _ das Tor mit den Löwen _
„Es heißt Ivan. Und immer wieder Ivan. Gegen die Verderbnis und das Reguläre, gegen das Leben und gegen den Tod, gegen den zufälligen Verlauf…“
Malina, Ingeborg Bachmann.
Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_ Wien _
am Romanschauplatz „Malina“ Wien_
Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom) Foto_Ingeborg Bachmann Rom, 1962: Heinz Bachmann
„Malina“ _ Roman, Ingeborg Bachmanns, 1971
Station bei Malina _
Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_ Wien _

Liebe Sophia, wir sind hier an literarischen Bezugsorten des Romans „Malina“ (1971) von Ingeborg Bachmann in Wien. Du lebst in Wien, ist Dir das „Ungargassenland“ Bachmanns vertraut?

Ich war in der Nähe des Ungargassenlandes in der Schule, habe es aber zuerst in der Imagination, über den Roman betreten. Fiktion, die zu Realität leitet, die dann wieder auf Fiktion trifft, dieser Zwischenzustand, wunderbar.

in der Ungargasse
„Mein Königreich, mein Ungargassenland, das ich gehalten habe, mit meinen sterblichen Händen“ Malina, Gedenktafel _ Ungargasse 6

Ist Wien auch in Deinem Schreiben zentral?

Thematisch nicht unbedingt. Aber ich brauche für den Schreibzustand ein Verschmelzen mit einem Ort. Das stellt sich erst nach einiger Zeit ein, wenn Zeit sanft zu rieseln beginnt, gerade ist es zufällig Wien. Aber ich kann diese Verbindung mit sehr vielen Orten herstellen, vielleicht sogar leichter als hier, wo das Freimachen von Zeit auch zum Kampf werden kann.

Welche Zugänge gibt es von Dir zu Ingeborg Bachmann und dem Roman Malina?

Das Schreiben ist so fragil, es kann von ganz subtil wirkenden Machtverhältnissen unterdrückt werden. „Es war Mord“, am Schreiben, an einer schreibenden Frau, die in ihrer Liebe unsichtbar ihre Flügel gestützt bekommt.

Welche Eindrücke hast Du von den Schauplätzen in der Ungargasse, die wir besucht haben?

Wandelnde Säulenhalle, beschützt von der Göttin der Jugend, die schräg gegenüber auf die Hahnmarionette schaut: der wunderschöne Eingangsbereich scheint Zeit im Vorübergehen abzustellen,  und der Holzhahn aus dem Teppichgeschäft wirkt mit seinen Fäden schon in mein schreibendes Unterbewusstsein ein.

Wie siehst Du das literarische Konzept des dreistufigen Aufbaus des Romans?

Passt gut zu seiner Theatralik, wobei beim Begriff „Konzept“ ehrlich gesagt mein Kopf immer den Pausenknopf drückt. Mir persönlich macht dieser Begriff auf das Schreiben bezogen Angst, ich weiß nicht, wie Bachmann antworten würden. Ich würde lieber von Organik sprechen, einem Aufbau von innen, aus dem Schreibfluss hinaus, also keiner Jacke, in die sich der Text kleidet. Und dann hat die Fallhöhe in Malina über die drei Teile freien Lauf.

Welches Frauen-, Männer-, Gesellschafts-, Geschichtsbild spricht Ingeborg Bachmann in Malina an und wie aktuell ist dies heute?

Ich denke, das, was ich oben gesagt habe, diese subtilen Machtverhältnisse, die ein innerliches Absterben einleiten, die Frau in ihren intellektuellen Fähigkeiten hemmen. Wie untergründig das abläuft, wie nicht greifbar. Und trotzdem ist es Mord, erst recht.

Welchen Einfluss hatte und hat der Roman auf Literatur und Gesellschaft?

Welchen Einfluss er auf die Gesellschaft hatte, das traue ich mich nicht zu beurteilen. Aber bestimmt hat er Schreib-, Sprachrichtungen umgedreht, verdreht, nicht vorgegeben, linear denken und arbeiten zu können, auch wenn der Roman scheinbar nach geordnetem Struktur, Aufbau, äußerlich, sucht, darin gedeiht emotionales Chaos. Das Flammen, Wiederaufflammen von Vergangenheit unterbindet das beispielsweise.

Hättest Du mit Ingeborg Bachmann gerne einen Tag in Wien verbracht und wenn ja, wie würde dieser aussehen?

Ich wäre schon sehr nervös, ob wir einen Zugang zueinander finden. Aber ich schlage ein Treffen im Stadtpark vor, einen Besuch in der Sternwarte oder im Burgkino, in dessen Haus sie auch einmal gewohnt hat.

Du bist wie Ingeborg Bachmann als Schriftstellerin nach Wien gezogen. Was bedeutet Dir Wien und welche Erfahrungen hast Du hier als Künstlerin gemacht?

Ich bin in Wien aufgewachsen und nach Studienjahren in Frankreich und Italien wieder hergezogen. Wien ist meine Sprachheimat, über die Stadt habe ich Zweige zu Vergangenheit aufgegriffen, die mich letztlich zur Gegend meines ersten Roman geleitet haben. Wäre ich nicht retour nach Wien gekommen, hätte es wohl ein ganz anderes Debüt gegeben. Und manche literarischen Ideen sind natürlich ganz eng an Personen hier geknüpft.

Was sind Deine derzeitigen Projektpläne?

Es schwebt und flottiert, die Farben arbeiten, der Ton wird gesucht, der Eingang wartet schon, teils drängend. Es wird ein Roman, der voraussichtlich im Frühjahr 2027 bei Otto Müller geboren wird.
Und gerade setze ich mich an ein Projekt zwischen Sprachen, in Zusammenarbeit mit der französischen Literaturzeitschrift L’Intranquille. Der Titel meines Beitrags soll „Trouer une langue“, also „Eine Sprache durchlöchern“ lauten. Freue mich sehr auf diese Arbeit.

Darf ich Dich abschließend zu einem Malina Akrostichon bitten?

Macht

Apokalypse

Liegt

Innerlich

Na dann

A T M E

Station bei Malina _
Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_ Wien _

Station bei Malina_Wien

im Interview und Fotoportrait am Romanschauplatz_

Sophia Lunra Schnack, Schriftstellerin_Wien

in der Ungargasse

„Malina“ _ Roman, Ingeborg Bachmanns, 1971

Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin *25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom

Sophia Lunra Schnack und Walter Pobaschnig _
Romanschauplatz „Malina“ Wien 5/25

Zur Person_Sophia Lunra Schnack, geboren 1990, lebt und schreibt überwiegend in Wien. Veröffentlichte bislang Lyrik und (lyrische) Prosa u. a. in den „Manuskripten“, in der „Poesiegalerie“, in „Das Gedicht“ oder in den „Signaturen“. Die Autorin schreibt auf Deutsch und Französisch. Immer wieder sucht sie eine klanglichatmosphärische Annäherung zwischen den beiden Sprachen.

2022 erhielt sie den rotahorn-Literaturförderpreis. Seit 2023 leitet sie einen Lyrikblog für „Das Gedicht“ (Hg. Anton Leitner)

https://www.sophialunraschnack.com/

Aktuelle Bucherscheinungen von Sophia Lunra Schnack:

Sophia Lunra Schnack, Wiener Schriftstellerin, legt mit „feuchtes holz“ ein fulminantes Romandebüt vor, das im vielschichtigen Themenbogen und der virtuosen literarischen Form begeistert.

In mitreißender Erzählkraft werden Leserin und Leser auf eine Reise zu Orten der Kindheit mitgenommen, in denen sich ein poetischer wie kritischer Dialog zu Ort und Existenz, Familie und Geheimnis, Geschichte und Verdrängung zwischen Vergangenheit und Gegenwart öffnet. Dabei gelingt gleichsam ein Gespräch zwischen Schriftstellerin und Leserin/Leser, das Impulse, Inspiration, persönliche Erfahrung aufnimmt und reflektiert wie viel Raum gibt, der Wort, Herz und Sinn still ruhen lässt am persönlichen Weg durch Raum und Zeit.

Ein mutiges wie gelungenes Romanexperiment als dialogischer „Leseweg“, der sich im und je nach persönlichem Tempo als rundum großer Gewinn erweist – in Freude an der einmaligen Sprachvirtuosität wie den so tiefsinnigen, leichten wie schweren, Gedankenwegen, die einladen mitzugehen zum Spannungsbogen von Erinnerung, Weg und Sinn – auf der „long and winding road“ zu sich selbst.

„Ein Romandebüt, das in einmaliger literarischer Virtuosität und unendlicher Zärtlichkeit Herz und Sinn verbindet!“ Literatur outdoors

„feuchtes holz“ Sophia Lunra Schnack. Roman. Otto Müller Verlag   

Veröffentlichung: 08/2023

ISBN: 978-3-7013-1308-2

320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Preis: € 26

E-Book: € 21,99

https://literaturoutdoors.com/2023/08/23/feuchtes-holz-sophia-lunra-schnack-roman-otto-muller-verlag/

Nach dem sensationellen Debütroman „feuchtes holz“ (2023, Otto Müller Verlag) legt die Wiener Schriftstellerin Sophia Lunra Schnack einen Erzählband vor, der schon in den ersten Zeilen in der einzigartigen sprachlichen Oszillation zwischen Raum, Sinn und Wort begeistert und Leserin und Leser gleichsam zu einem Spaziergang in Aufmerksamkeit, Erfahrung und der Notwendigkeit des Ausdrucks mitnimmt und von Station zu Station in Herzgänsehaut überrascht und bis zur letzten Seite nicht loslässt.

„Vielleicht nicht überall Sprache haben

aber ins Schiff steigen können

zu ihr fahren…“

(„Worte wie Mandelblüte“, f.)

Die Sprache wird in den elf Erzählungen mit einer Leichtigkeit zu einem fliegenden Teppich, von dem auf Erinnerung, Ereignisse und Ausblicke auf Familie, Geschichte und den persönlichen Lebens- und Schreibprozess geblickt wird. Bei Sonne, Sturm und Regen in allen Jahreszeiten von Welt und Zeit. Dabei wird das Wort zum Durchdringenden im Dickicht der Vergangenheit wie des persönlichen Tages in allen Glücksmomenten, Eindrücken, Gedanken wie Herausforderungen, welche Sprache benennt, beschreibt und damit zu fassen sucht.  

„Jede Person eine Sprachperson

heißt, die Worte nimmt

Worte bringt…“

Der Band öffnet ebenso grundlegende Paradigma des Schreibens von Sophia Lunra Schnack und lässt an der Intensität und des Geheimnisses von Wahrnehmung im Leben einer Schriftstellerin teilhaben und gleichsam mit ihr und vom Schreibtisch in den Worthimmel zu Begegnung, Erfahrung, Schmerz, Abschied und Aufbruch blicken.

Es ist ein Erzählband, der einmal mehr das Ausnahmetalent der Schriftstellerin im selbstbewussten Weg Sprache an-, und auszupacken und dabei immer neue Wege zu suchen, über gängige Zuordnungen von Prosa, Lyrik, Tagebuch hinweg, hervorstreicht. Jeder Satz berührt tief und trifft mitten in den Horizont  des Jetzt unseres Lebens zwischen Woher und Wohin.

„Irgendwann zu viel an Vergangenheit buchstabieren, dagegen wieder Klavierspielen als eine Art, weich zu bleiben

Sprache mitnehmen

ablegen“

Sophia Lunra Schnack zeigt, welch große Kraft im Schreiben liegt, um die Fähigkeit und Möglichkeit des Menscheins in Zärtlichkeit wie Schwere von Erinnerung und Zukunft zu entfalten und zu leben. Von Wort zu Wort. Tag für Tag.

„Spiel, spiele weiter

bilde deine Tage

Diese reinen Atemklänge

als Wege…“

„feuchtes holz“Sophia Lunra SchnackRoman. Otto Müller Verlag.

Veröffentlichung: 08/2023
ISBN: 978-3-7013-1308-2
260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Preis: € 25
E-Book: € 20,99

https://literaturoutdoors.com/2024/09/24/worte-wie-mandelblute-erzahlungen-sophia-lunra-schnack-otto-muller-verlag/

Interview und alle Fotos_Romanschauplatz _ Ingeborg Bachmann_Wien: Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig, 5_25

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„Ankunft“ Elias Hafner, Komponist _ Give Peace A Chance _ Valencia/ESP 22.5.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Genauigkeit

Interpretation

Vernunft

Erhabenheit


Punktuell

Einblick

Ankunft

Charakter

Empathie


Angewohnheit


Charmant

Hommage

Anekdote

Neu

Courage

Einfühlsam


Elias Hafner, 21.5.2025

Elias Hafner, Komponist und Musiker

GIVE PEACE A CHANCE

Elias Hafner, Komponist und Musiker

Zur Person: Elias Hafner ist ein österreichischer Komponist, der in Kärnten geboren wurde und heute in Wien lebt und komponiert. Seit 2020 ist er als Medienkomponist und Live-Musiker tätig. In der Zeit zwischen 2021 – 2023 setzte er verschiedenste Projekte in die Tat um, sowie seine ersten beiden EP’s, die das Fundament für seinen Sound begründeten. Sein Debüt-Album „Monument“ erschien im September 2023 zusammen mit Grammy-Preisträger Georg Luksch und dem Musiklabel „Preiser Records. Es landete auf Platz 34 der Apple-Albumcharts.

Hafner studierte an Universitäten, wie der Gustav Mahler Privat Universität Klagenfurt und der Kunst Universität Graz. Er besuchte Meisterkurse am Klavier bei Pianisten wie, Paul Gulda und Filipo Gamba. 2024 schloss er sein Studium der Medienmusik am Jam Music Lab in Wien mit Auszeichnung ab und arbeitet seit Juli 2024 hauptberuflich als Künstler und kreiert neue Projekte!

Eines dieser neuen Projekte ist sein zweites Studioalbum, das wieder gemeinsam mit Grammy-Gewinner Georg Luksch und Preiser Records entstanden ist. Es ist ein Konzeptwerk, das die Zusammenarbeit mit Musikern der „Wiener Philharmoniker“, des „Vienna Synchron Stage Orchestra“ und des „Volksopernorchesters“ beinhaltet. Das Album „A Rainy Day In Vienna“ erscheint am 20. Juni.

https://eliashafner.com/

Fotos: Dominik Plohovich

Walter Pobaschnig 20/5/25

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„Ein Ort der Stille“ Elias Hafner, Komponist _ Valencia/ESP 22.5.2025

Lieber Elias Hafner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens stehe ich auf und mache mir in Ruhe einen Kaffee. Meist checke ich meine Mails und organisiere alles um meine anstehenden Projekte herum. Derzeit ist es der bevorstehende Release meines neuen Albums „A Rainy Day In Vienna“, das am 20. Juni gemeinsam mit Preiser Records erscheint. Dazu gehört alles, was sich so um ein Album dreht. Organisation der Konzerte, Video-Drehs und Promotion-Kampagnen…

Elias Hafner, Komponist und Musiker

Hinzu kommen natürlich die Proben für meine Konzerte, für die ich anschließend am Klavier, aber auch auf der Gitarre übe. Vor dem Essen wird ein Krafttraining gemacht und nach dem Essen geht es weiter mit dem Komponieren und Ausarbeiten neuer Musik. Das ist wohl das Schönste an meinem Alltag.

Neu hinzugekommen ist, dass ich ab August dieses Jahres nach Spanien auswandern werde, um an dem Berklee Collage of Music mein Masterstudium in Filmkomposition anzugehen. Hierzu braucht es natürlich auch seine Zeit, um alles vorzubereiten.

Für einen perfekten Tag darf aber ein ausführlicher Spaziergang nicht fehlen und abends schaue ich mir dann gerne einen Film an oder lese ein gutes Buch.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Die Wahrnehmung. Durch verschiedenste Lebenssituationen habe ich gelernt, wie wichtig es ist die eigene Umwelt und seine Mitmenschen wahrzunehmen.

Hier spreche ich davon die Welt, um sich selbst herum mehr wahrzunehmen. Bei einem Spaziergang kann es glasklar werden, wie schön eigentlich die Kleinigkeiten sind. Da höre ich beispielsweise besonders gerne auf die Blätter der Trauerweiden, die so schön im Wind rascheln. Oder ich sehe zu, wie die Sonnenstrahlen zwischen den Blättern durchstoßen und sich somit ein Lichtspiel sondergleichen ergibt.

Eine Wahrnehmung dieser Dinge kann mich an einem stressigen Alltag retten. Bei besonders situationsreichen Tagen denke ich dann an diese Kleinigkeiten und muss mir oft sogar das Schmunzeln zurückhalten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

In diesem Fall werde ich von der Musik sprechen, da ich mich dieser sehr verbunden fühle.

Der Umbruch ist Teil unseres Lebens, doch es ist wichtig bei einem Umbruch einen inneren Anker zu haben, der kann bei jedem ein anderer sein, doch bei mir ist es die Musik.

Ich komponiere Neo-Klassik und so wie dieses ein Genre des Umbruchs ist, eine Weiterentwicklung der Klassik ist, heißt es nicht, dass es sich von der Klassik abwendet. Es bildet mit Hilfe der Klassik etwas Neues, aber mit der Bedachtheit auf neue Dinge wie Ruhe und Melancholie.

Ein Aufbruch braucht Erneuerung, aber auch einen Ort der Stille und dieser ist für mich die Musik, die Literatur und die Kunst. Daraus schöpfe ich meine Kraft.

Was liest Du derzeit?

Derzeit lese ich Alfred Hitchcock‘s „Nachts, wenn das Licht ausgeht“. Es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die der Großmeister der Horrorfilme und Thriller selbst zusammenstellte.

Als großer Liebhaber des Kinos und vor allem des Kinos der 50er Jahre bin ich ein regelrechter Fan von Hitchcocks Art und Weise der Geschichtenselektierung. Kurz gesagt, ich liebe seine Filme und glücklicherweise habe ich dieses Buch in einem Antiquariat in Wien gefunden. Was für ein glücklicher Zufall.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Auch die Pause gehört zur Musik.“ 

-Stefan Zweig

Vielen Dank für das Interview, lieber Elias, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Elias Hafner, Komponist und Musiker

Zur Person: Elias Hafner ist ein österreichischer Komponist, der in Kärnten geboren wurde und heute in Wien lebt und komponiert. Seit 2020 ist er als Medienkomponist und Live-Musiker tätig. In der Zeit zwischen 2021 – 2023 setzte er verschiedenste Projekte in die Tat um, sowie seine ersten beiden EP’s, die das Fundament für seinen Sound begründeten. Sein Debüt-Album „Monument“ erschien im September 2023 zusammen mit Grammy-Preisträger Georg Luksch und dem Musiklabel „Preiser Records. Es landete auf Platz 34 der Apple-Albumcharts.

Hafner studierte an Universitäten, wie der Gustav Mahler Privat Universität Klagenfurt und der Kunst Universität Graz. Er besuchte Meisterkurse am Klavier bei Pianisten wie, Paul Gulda und Filipo Gamba. 2024 schloss er sein Studium der Medienmusik am Jam Music Lab in Wien mit Auszeichnung ab und arbeitet seit Juli 2024 hauptberuflich als Künstler und kreiert neue Projekte!

Eines dieser neuen Projekte ist sein zweites Studioalbum, das wieder gemeinsam mit Grammy-Gewinner Georg Luksch und Preiser Records entstanden ist. Es ist ein Konzeptwerk, das die Zusammenarbeit mit Musikern der „Wiener Philharmoniker“, des „Vienna Synchron Stage Orchestra“ und des „Volksopernorchesters“ beinhaltet. Das Album „A Rainy Day In Vienna“ erscheint am 20. Juni.

https://eliashafner.com/

Fotos: Dominik Plohovich

Walter Pobaschnig 20/5/25

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„Literatur ist Wind – manchmal Rücken-, manchmal Gegenwind“ Heike Meckelmann, Schriftstellerin _ Fehmarn/D 21.5.2025

Liebe Heike Meckelmann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich lebe zwischen Deich und Meer, zwischen Alltag und Abgrund … zumindest auf dem Papier. Mein Tag beginnt früh, oft mit einem Spaziergang am Meer. Danach schreibe ich mehrere Stunden, meist an einem meiner Küstenkrimis. Der Rhythmus der Ostsee prägt auch mein Schreiben: mal ruhig wie Ententeich, mal ungestüm wie Sturmflut. Am Nachmittag kommen Struktur, Recherche und manchmal der ganz reale Wahnsinn eines Krimiplots … Mord, Lektorat, Möwengeschrei inklusive.

Heike Meckelmann, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Echtheit. In einer Welt, die lauter, schneller und polierter wird, sehnen wir uns nach dem Unverstellten … nach dem ehrlichen Wort, der unverfälschten Geschichte. Ob im Dorfkrug oder in digitalen Räumen: Wir brauchen wieder mehr Zuhören, weniger Rechthaben. Und vielleicht öfter mal eine frische Brise um die Nase, die uns daran erinnert, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur ist Wind … manchmal Rücken-, manchmal Gegenwind. Sie begleitet den Aufbruch nicht nur, sie provoziert ihn. Kunst zeigt, was fehlt, noch bevor wir es selbst spüren. Sie schafft Räume für Zwischentöne, die zwischen Schlagzeilen verloren gehen. Und sie hält fest, was sonst verweht: Identität, Erinnerung, Gewissen. Der Neuanfang braucht genau das … keine glatten Antworten, sondern wache Fragen.

Was liest Du derzeit?

Ich lese gerade „Der Salzpfad“ von Raynor Winn … eine Geschichte, die mich tief berührt. Die Verbindung zur Natur, das Gehen am Rand, buchstäblich wie metaphorisch … das ist für mich ein Buch wie ein Spaziergang am Ostseestrand bei aufziehendem Nebel: melancholisch, klar und überraschend tröstlich.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Manchmal braucht es den Sturm, um das Ufer zu erkennen.“
Diesen Satz habe ich keinem großen Philosophen zu verdanken – er stammt aus einem meiner eigenen Krimis. Aber ich glaube, er beschreibt sehr gut, was Literatur kann: Uns schütteln, uns aufwühlen – und uns zeigen, wo wir stehen.

Literatur ist für mich ein Kompass:
Sie zeigt nicht immer den kürzesten Weg … aber oft den ehrlichsten.

Neben meinen Küstenkrimis erscheint im nächsten Jahr mein erstes Sinn Buch, das genau diese Gefühle beschreibt … ein ganz neuer Ton, ganz neue Wege. Und ein Roman ist gerade auf dem Weg, der alles verändern könnte.
Vielleicht, weil er tiefer geht. Vielleicht, weil er genau zur richtigen Zeit kommt.
Ich bin gespannt, wohin der Wind mich trägt … und wer mitliest.

Heike Meckelmann, Schriftstellerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Heike, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Heike Meckelmann, Schriftstellerin

Zur Person: Heike Meckelmann wurde in der Nähe von Elmshorn geboren und zog vor 35 Jahren auf die Insel Fehmarn. Sie ist Master und Bachelor im Handwerk und betrieb nach dem Studium der Betriebswirtschaft auf der Insel lange Zeit einen Handwerksbetrieb und eine Hochzeitsagentur. Lange Jahre arbeitete sie als Fotografin und nahm als Sängerin ein eigenes maritimes Album auf, bevor sie mit ihrer Familie eine Pension auf der Insel kaufte, die sie jetzt aufgab, damit sie sich nur noch dem Schreiben widmen kann. Seit 2016 arbeitet sie als freie Autorin auf Fehmarn und schreibt Kriminalromane, die überwiegend auf der Insel spielen und Reiseliteratur. Über 20 Jahre mit einem Fehmaraner verheiratet, bezeichnet sie sich durch und durch als Insulanerin, die ihre Insel genauso liebt, wie die Geschichten, die sie auf der Sonneninsel schreibt.

Aktueller Kriminalroman von Heike Meckelmann:

„Küstengeheimnis“ Heike Meckelmann, Krimi. Gmeiner Verlag

Als das Ehepaar Lore und Tim Ahlers von der Insel Fehmarn spurlos verschwindet, setzt ihre besorgte Nichte Nadja alles daran, sie zu finden. Verzweifelt bittet sie die Polizei um Hilfe, doch die Recherchen gestalten sich schwierig. Die einzige Spur führt Hauptkommissar Dirk Westermann und seinen Kollegen Thomas Hartwig zur Luxusjacht der Ahlers, die diese erst kürzlich verkauft haben. Aber stürmische Gewässer erschweren die Ermittlungen und ein Mord im Hafenbecken von Burgstaaken wirft weitere Fragen auf. Liegt die Wahrheit am Ende viel näher als gedacht? (Pressetext)

512 Seiten, 12,5 x 20,5 cm, Paperback, E-Book

ISBN 978-3-8392-0795-6

Print 16,– € / E-Book 9,99 €

https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/kuestengeheimnis.html

Weitere Bucherscheinungen von Heike Meckelmann im Gmeiner Verlag:

  1. Küstenschrei    (2016)
  2.      Lieblingsplätze Fehmarn (2016)
  3.      Küstenschatten  (2017)
  4.      Küstendämon     (2018)
  5.      Küstenwolf      (2019)
  6.      Küstenlüge      (2020)
  7.      Küstensturm     (2021)
  8.      Küstenangst     (2022)
  9.      Ostsee Schleswig-Holstein  (2022)
  10. Küstengruft     (2023)
  11. Lieblingsplätze Fehmarn (2023)
  12. Küstenkiller    (2024)
  13. Küstengeheimnis 
  14. Küstenfeuer  (Erscheint im Februar 2026)
  15. Der rote Faden Sinnratgeber (Erscheint im Frühjahr 2026)

Fotos: privat

Walter Pobaschnig 20/5/25

https://literaturoutdoors.com

„Gischt trägt die Sehnsucht in die Stille der Dünentäler“ Heike Meckelmann, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Fehmarn/D 21.5.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Gischt trägt die Sehnsucht in die Stille der Dünentäler

In jedem Menschen liegt der Anfang von Versöhnung.

Viele reden vom Frieden … wenige hören zu.

Ein Windhauch genügt, um Wunden wieder zu öffnen.


Plötzlich wird Schweigen laut …  und braucht eine Stimme.

Erwarten wir Frieden von anderen, müssen wir ihn selbst leben.

Aufbrechen heißt auch: alte Feindbilder über Bord zu werfen.

Chancen beginnen nicht in der Politik … sondern am Küchentisch.

Erinnerung ist der erste Schritt zur Umkehr.



An den Küsten lernt man: Rückzug ist kein Aufgeben.


Chaos kommt in Böen … Frieden nur in Wellen.

Hoffnung ist kein Wort, sondern ein täglicher Entschluss.

Auch zwischen Stacheldraht und Stolz wächst manchmal etwas Weiches.

Nicht jeder Neuanfang ist sichtbar … aber spürbar.

Change beginnt, wenn wir uns selbst in Frage stellen.

Ein friedlicher Gedanke kann lauter sein als jeder Schuss.


Heike Meckelmann, 20.5.2025

Vielen Dank! Schön, dass ich dabei sein durfte. Liebe Grüße von der Insel

Heike Meckelmann

Heike Meckelmann, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Heike Meckelmann, Schriftstellerin

Zur Person: Heike Meckelmann wurde in der Nähe von Elmshorn geboren und zog vor 35 Jahren auf die Insel Fehmarn. Sie ist Master und Bachelor im Handwerk und betrieb nach dem Studium der Betriebswirtschaft auf der Insel lange Zeit einen Handwerksbetrieb und eine Hochzeitsagentur. Lange Jahre arbeitete sie als Fotografin und nahm als Sängerin ein eigenes maritimes Album auf, bevor sie mit ihrer Familie eine Pension auf der Insel kaufte, die sie jetzt aufgab, damit sie sich nur noch dem Schreiben widmen kann. Seit 2016 arbeitet sie als freie Autorin auf Fehmarn und schreibt Kriminalromane, die überwiegend auf der Insel spielen und Reiseliteratur. Über 20 Jahre mit einem Fehmaraner verheiratet, bezeichnet sie sich durch und durch als Insulanerin, die ihre Insel genauso liebt, wie die Geschichten, die sie auf der Sonneninsel schreibt.

Aktueller Kriminalroman von Heike Meckelmann:

Küstengeheimnis“ Heike Meckelmann, Krimi. Gmeiner Verlag

Als das Ehepaar Lore und Tim Ahlers von der Insel Fehmarn spurlos verschwindet, setzt ihre besorgte Nichte Nadja alles daran, sie zu finden. Verzweifelt bittet sie die Polizei um Hilfe, doch die Recherchen gestalten sich schwierig. Die einzige Spur führt Hauptkommissar Dirk Westermann und seinen Kollegen Thomas Hartwig zur Luxusjacht der Ahlers, die diese erst kürzlich verkauft haben. Aber stürmische Gewässer erschweren die Ermittlungen und ein Mord im Hafenbecken von Burgstaaken wirft weitere Fragen auf. Liegt die Wahrheit am Ende viel näher als gedacht? (Pressetext)

512 Seiten, 12,5 x 20,5 cm, Paperback, E-Book

ISBN 978-3-8392-0795-6

Print 16,– € / E-Book 9,99 €

https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/kuestengeheimnis.html

Weitere Bucherscheinungen von Heike Meckelmann im Gmeiner Verlag:

  1. Küstenschrei    (2016)
  2.      Lieblingsplätze Fehmarn (2016)
  3.      Küstenschatten  (2017)
  4.      Küstendämon     (2018)
  5.      Küstenwolf      (2019)
  6.      Küstenlüge      (2020)
  7.      Küstensturm     (2021)
  8.      Küstenangst     (2022)
  9.      Ostsee Schleswig-Holstein  (2022)
  10. Küstengruft     (2023)
  11. Lieblingsplätze Fehmarn (2023)
  12. Küstenkiller    (2024)
  13. Küstengeheimnis 
  14. Küstenfeuer  (Erscheint im Februar 2026)
  15. Der rote Faden Sinnratgeber (Erscheint im Frühjahr 2026)

Fotos: privat

Walter Pobaschnig 20/5/25

https://literaturoutdoors.com