
performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig, 9/24, folgende.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht _ Akrostichon
Text & Performance _ Anja Knafl, Schriftstellerin, Schauspielerin _ Klagenfurt
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig, 9/24, folgende.





UNDINE GEHT
Unter der Oberfläche liegt keine Stille.
Niemals war das Wasser unschuldig.
Du nennst es Gefühl, ich nenne es Erinnerung.
Ich spreche nicht, um verstanden zu werden.
Nur um nicht zu verschwinden.
Es gibt keine Rückkehr in die Unversehrtheit.
Gehen heißt: Sich lösen, ohne erlöst zu sein.
Es ist kein Abschied, es ist eine Bewegung.
Hinter mir die Sprache, die mich geformt hat.
Trotzdem gehe ich weiter.
Anja Knafl, 5.1.2026






performing „Undine geht“ _ Donau/Wien _
Walter Pobaschnig, 9/24.
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Foto: Heinz Bachmann
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht _ Akrostichon
Text & Performance _ Anja Knafl, Schriftstellerin, Schauspielerin.
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann
Fotos: Anja Knafl _ acting „Undine geht“ _ Donau/Wien _ Walter Pobaschnig 9/24.
Walter Pobaschnig 1_26