Station bei Peter Alexander _ „seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern, zu berühren, zu unterhalten“ Katrin Koch, Sopranistin _ Wien 11.5.2025

Katrin Koch, Sopranistin _ Wien _
in der Wohnung von Peter Alexander (Kindheit/Jugend) in Wien IX _
folgende
Gedenkbild in der angrenzenden Konditorei _
Wohnhaus von Peter Alexander in Wien IX
Peter Alexander, Sänger, Schauspieler, Entertainer *30.6.1926 Wien  +12.2.2011 Wien _
Foto: Privatbesitz/Werner, folgende von Peter Alexander
in der Straße vor dem Wohnhaus
spontanes Gespräch vor dem Wohnhaus _
Peter Alexander Erinnerungen werden ausgetauscht
im Eingangsbereich des Wohnhauses _
Wege der Kindheit und wohl die erste „Showtreppe“
im Hof
im Stiegenhaus
vor der Wohnung

Peter Alexander lebte hier in dieser Wohnung im IX Wiener Gemeindebezirk mit seinen Eltern bis zum 17.Lebensjahr. Danach zog er aufgrund eines Schulwechsels zu Verwandten seiner Mutter nach Znaim/Tschechien. Legte die Kriegsmatura ab, danach war er im Arbeitsdienst, anschließend Flakhelfer und bei der Kriegsmarine bis er in britische Gefangenschaft geriet – „ich war in vier oder fünf Lagern in Ostfriesland, da gab es eine Bühne und Aufführungen, da habe ich meine Liebe zum Theater, zum Spiel entdeckt…ich wusste, das möchte ich machen“ –

1946 kehrte er nach Wien zurück und trat nach einem abgebrochenen Medizinstudium, das Studium war der Wunsch der Eltern, zur Aufnahmsprüfung am Reinhardt Seminar in Wien an, wurde aufgenommen und schloss es 1948 mit Auszeichnung ab.

Danach folgte eine beispiellose Karriere in Film „Das weiße Rössl“ , Musik „Das kleine Beisl“, Entertainment „Peter Alexander Show“ im deutschen Sprachraum.

Hier wuchs der Wiener Sänger, Schauspieler, Entertainer auf. Seine Mutter lebte nach dem frühen Tod des Vaters (1947) bis zu ihrem Tod 1987 in dieser Wohnung im IX Wiener Gemeindebezirk. Nach ihrem Tod wurde die Wohnung verkauft und ist heute in Privatbesitz.

„Hier ist ein Mensch, öffne die Tür…“

Liebe Ulrike, lieber Werner, herzlichen Dank für das so freundliche Türöffnen, den Kaffee und die gemeinsame Zeit in Gespräch und Erinnerungen an Peter Alexander!

Peter Alexander und sein langjähriger Filmpartner Gunter Philipp
Peter Alexander und Waltraut Haas
Katrin Koch, Sopranistin _ Wien _
in der Wohnung von Peter Alexander (Kindheit/Jugend) in Wien IX _
folgende

Station bei Peter Alexander _ Kindheit/Jugendhaus Wien

Interview _ Katrin Koch, Sopranistin _ Wien

Peter Alexander, Sänger, Schauspieler, Entertainer *30.6.1926 Wien  +12.2.2011 Wien

Liebe Katrin Koch, wir sind hier am Lebensort der Kindheit/Jugend von Peter Alexander im IX Wiener Gemeindebezirk. Ist Dir die Umgebung hier vertraut?

Ja sehr, mein Mann und ich haben hier in nächster Nähe 10 Jahre lang gelebt.

Welche Zugänge gibt es von Dir zu Peter Alexander? Was macht für Dich den Sänger, Schauspieler, Entertainer Peter Alexander aus?

Peter Alexander war mein Kindheitsidol, vor allem die gemeinsamen Filme mit Caterina Valente weckten in mir den Wunsch Sängerin zu werden. Ich bin dann halt in die klassische Musik abgebogen. Aber seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern, zu berühren, zu unterhalten, das nehme ich mir nach wie vor als Vorbild.

Welche Eindrücke hast Du vom Wohnhaus, der Wohnung, in dem/der Peter Alexander aufwuchs?

Peter Alexander wuchs auf wie ganz viele andere Menschen in Wien auch, in einer für die damalige Zeit gar nicht so kleinen Altbauwohnung, aber in eher bescheidenen Verhältnissen. Seine Karriere, die er dann gemacht hat, zeigt, dass im Leben ganz Vieles möglich ist und man nie aufhören soll Visionen und Träume zu haben.

Wie nimmt man als Künstlerin seine Kindheit in den lebenslangen künstlerischen Prozess mit und wie ist der Umgang damit?

Die Kindheit prägt alle Menschen natürlich enorm. In der Kunst hat man sehr viele Gelegenheiten und Möglichkeiten sich auszudrücken und vielleicht auch gewisse Dinge aufzuarbeiten, die Kreativität bietet da sehr viel Spielraum zum persönlichen Wachsen.

Gibt es besondere Lieder, Filme, Shows, des in Wien geborenen und verstorbenen Künstlers, die Du hervorheben möchtest?

Ich hab Peter Alexanders Leopold im Weißen Rössl ganz besonders geliebt, vielleicht war das in früher Kindheit schon der Grundstein für meine große Liebe zur Operette.

Welche Inspiration nimmst Du von diesem Besuch bei Peter Alexander mit?

Ich war ganz besonders berührt von den beiden jetzigen Besitzern der Wohnung.  Sie haben einfach zwei Fremden ihre Tür geöffnet und dann hat sich herausgestellt, dass die Bewunderung für Peter Alexander uns alle verbindet. Vielleicht sollte wir alle mehr auf das achten, was uns eint anstatt auf das, was uns unterscheidet.

Was sind Deine derzeitigen Projektpläne?

Einige Konzerte und Auftritte bei diversen Festivals in den nächsten Monaten, und viel Kirchenmusik.

Was wünscht Du Dir für das weitere Andenken an Peter Alexander?

Dass dieser große Wiener Künstler auch jungen Generationen noch ein Begriff ist!

Katrin Koch, Sopranistin _ Wien _
Station bei Peter Alexander

Vielen Dank und alles Gute!

Katrin Koch und Walter Pobaschnig vor dem Wohnhaus von Peter Alexander in Wien IX _ 9/5/25

Station bei Peter Alexander _ Kindheit/Jugendhaus Wien

Interview _ Katrin Koch, Sopranistin _ Wien

Peter Alexander, Sänger, Schauspieler, Entertainer *30.6.1926 Wien  +12.2.2011 Wien

Peter Alexander, Sänger, Schauspieler, Entertainer *30.6.1926 Wien  +12.2.2011 Wien

Interview&alle Fotos_ Kindheit/Jugendhaus/Wohnung von Peter Alexander in Wien_ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig   11/5/25

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„Gestern träumten wir“ Florian Birnmeyer, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Nürnberg 10.5.2025

Peta Klotzberg, Schauspierin _ Zentralfriedhof Wien _ 10/24 _
Walter Pobaschnig

GIVE PEACE A CHANCE

G estern träumten wir

I n europäischer Eintracht –

V erträge, Vertrauen, Handel, Ordnung

E rschafften den Frieden.

P lantenweit – oder zumindest:

E uropaweit

A uch hier

C hancen auf

E wigen Frieden


A ber wir täuschten uns:


C hance, vertan.

H offnung, verflogen.

A ber vergesst

N icht

C horesgesänge

E rklingen auch im Kanonendonner.

– Frieden.



Florian Birnmeyer, 10.5.2025

Florian Birnmeyer, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Florian Birnmeyer, Schriftsteller

Zur Person _ Florian Birnmeyer

Geb. 1990 in Nordschwaben, Bayern, lebt seit 2010 in der Region Nürnberg. Studium der Frankoromanistik und Latinistik (Lehramt). Mehrere Austausche, Auslandsaufenthalte und Praktika (Bibliothek, Radio) in Frankreich, dazu ein einjähriges Auslandsstudium in Paris. Aktuell Tätigkeit als Dozent/Lehrkraft, Literaturkritiker und Rezensent.

Seine Gedichte wurden in den letzten Jahren in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht. Die erste größere Veröffentlichung ist der Sammelband Auf der Zugspitze, in dem im Anschluss an einen Wettbewerb über 66 eigene Gedichte publiziert wurden. Themen sind Identität, Homosexualität, Liebe, Freundschaft, Natur, Krankheit, Antike, Frankreich, Fernweh u. a. Er hat auch an mehreren Lesungen im Raum Nürnberg teilgenommen.

Seit mehreren Jahren Betreiber eines eigenen Literaturblogs mit Schwerpunkt französischer Literatur im Original und in Übersetzung.

http://www.der-leser.net

Fotos_ Heike Bogenberger_Portrait Florian Birnmeyer;

Peta Klotzberg/Zentralfriedhof _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig _ 9.5.2025

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Die Villen vom Wiener Cottage. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Verlag.

Es ist ein ganz besonderer Lebens-, Architektur-, Geschichts- und Naturraum, der sich im Westen Wiens im Cottageviertel auf sanften Höhen zwischen wunderbaren Parkanlagen und Villen erstreckt und so viel über Stadt, Menschen und Welt zu erzählen hat. Wer sich Zeit und Muse nimmt, sich in diesen Kosmos von ganz außergewöhnlicher Baugeschichte und biografischer Fundgrube zu begeben, wird zu jeder Jahreszeit reich belohnt.

Umso mehr, wenn ein so wunderbarer Reiseführer wie das vorliegende Buch zur Hand ist, der von der Historikerin und ehemaligen Direktorin des Theatermuseums Wien, Marie-Theres Arnbom, in besterSachkenntnis, Archivrecherche und Zusammenschau verschiedenster kulturhistorischer Mosaiksteine in Wort&Bild gestaltet wurde. Die in Wien geborene und vielseitig aktive Wissenschaftlerin und Kulturmanagerin lädt zu einem ganz außergewöhnlichen Kulturspaziergang in zwei großen Überblicksrouten, der bestens zu informieren wie zu erzählen weiß.

Ein umfassender Anhang mit Literatur/Quellenverzeichnis wie Personenregister machen das Buch (mit über 130 Abbildungen) zu einem unverzichtbaren Vademecum, um in den Zauber des Wiener Cottage einzutreten.

„Eine großartige Hommage wie wunderbarer Begleiter in das Zauberland Wiener Cottage“

Die Villen vom Wiener Cottage. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Verlag.

1. Auflage, mit zahlr. Abb., 272 Seiten   

Erscheinungsdatum: 15.10.2024

ISBN-13: 978-3-99050-254-9

Walter Pobaschnig  5/25

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„Zusammenrücken, weg vom Trennenden, hin zum Verbindenden“ Maureen Reitinger, Autorin _ Wien 8.5.2025

Liebe Maureen Reitinger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Momentan sind meine Tage gefüllt mit Familie, Freundinnen, Arbeit, Ausbildungsseminaren, Praktikum und meinem Essay Mut, wenig Freizeit, dafür viel wundervolles Neues.

Maureen Reitinger, Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zusammenrücken, weg vom Trennenden, hin zum Verbindenden. Hinsehen und nicht wegsehen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft, der Kunst an sich zu?

Wir brauchen beides um mutig, neugierig, offen aber auch entschlossen in die Zukunft zu gehen.  Die Wissenschaft, die uns Erkenntnisse und Fakten liefert und die Kunst, um uns unsere Imaginationsräume zu bewahren. Beides bildet eine Synergie, beim Beantworten unserer Sehnsucht, die flüstert „Da ist mehr.“

Was liest Du derzeit?

Chimamanda Ngozi Adichie, Dream Count

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“

Mary Anne Radmacher

Vielen Dank für das Interview, liebe Maureen, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buch-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Maureen Reitinger, Autorin

Zur Person: Maureen Reitinger, (she/her), in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich, HTL-Abschluss in Betriebsmanagement & Produktionstechnik. Jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit bei der Caritas und VinziPort. Feministin. Mutter. Großmutter. Leidenschaft für Kunst und Kultur, Kommunikation und Menschen. Absolviert gerade das Psychotherapeutische Propädeutikum.

Aktuelle Buchneuerscheinung von Maureen Reitinger:

Wenn wir an Mut denken, haben wir sofort spektakuläre Leistungen oder außergewöhnliches Engagement vor Augen. Aber wie viel Mut braucht es für den ganz normalen Alltag? Wen sehen wir gesellschaftlich als mutig an, und wer beweist tatsächlich tagtäglich den meisten Mut? Und was bedeutet es überhaupt, mutig zu sein?

Diesen Fragen geht Maureen Reitinger auf den Grund, wenn sie sich an das Thema Mut in all seinen Facetten herantastet und uns einlädt, unser eigenes Verständnis davon neu zu denken. In ihrem persönlichen, inspirierenden Essay holt sie Alltagsheld:innen vor den Vorhang und erkundet, was unsere Vorstellung von Stärke mit dem Patriarchat und Kapitalismus zu tun hat.

Stellen wir den Mut auf die Probe. Erlauben wir uns den Blick auf den alltäglichen, kleinen Mut, der nur allzu häufig übersehen wird.(Pressetext/Verlag)

Maureen Reitinger, Mut. Essay. Kremayr&Scheriau Verlag

Hardcover kaschiert, gebunden

112 Seiten, Format 12,5 x 19,0

1 Auflage, Kremayr & Scheriau 2025

20,00 € inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-218-01454-0

https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/mut/

Walter Pobaschnig 5/25

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Josefine Mutzenbacher. Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener. Sonderzahl Verlag.

Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _
Fotos: Walter Pobaschnig 5/25

„Josefine Mutzenbacher“ _  Der Buchtitel eines 1906in Wien in Privatdruck erschienen Buches „Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt“ hat eine ganz besondere gesellschaftskulturelle Wirkungsgeschichte und ist gleichsam zu einem Angelpunkt moderner Sexual-, Aufklärungs- und Moralgeschichte geworden, der etwa in den 1970er Jahren als plakativer Trigger von Publikationen wie Softpornos große Breitenwirkung und Wirkungen erzielte ohne auf den Text selbst, die Voraussetzungen des Milieus der Entstehung und dessen sozialkulturelle Substanz, einzugehen. So bliebe und bleibt bis heute größtenteils der Name „Mutzenbacher“ als vielfältige Projektionsfläche im persönlichen wie gesellschaftlichen Unbewussten.

Die vorliegende Edition, fußend auf einem 2016 von Clemens Ruthner organisierten und geleiteten Symposium im Wien Museum und der darauffolgenden Edition im Sonderzahl Verlag, geht nun in hervorragender wissenschaftlich-kritischer Weise dem Text, der Textüberlieferung, der Worterklärung wie der Autorenschaftsfrage nach. Hier wird ein absolut neuer Standard des Zuganges zu einem zu wirkmächtigen wie tabuisierten Text gesetzt, der hoch zu loben ist.

In diesem wunderbaren wissenschaftlichen Rahmen ergibt sich nun ein vielseitig interessanter wie spannender Zugang zu einem Text, der in so vielem noch Entdeckungen bietet und gesellschaftliche Tabus auch über 100 Jahre nach seiner Entstehung.

„Eine hervorragende wissenschaftliche Edition einer der spannendsten, wirkmächtigsten wie tabuisiertesten literarischen Texte moderner Gesellschaftsgeschichte.“

Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _
Fotos: Walter Pobaschnig 5/25

Josefine Mutzenbacher. Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener. Sonderzahl Verlag.

Herausgegeben von Clemens Ruthner, Herausgegeben von Matthias Schmidt, Herausgegeben von Melanie Strasser, Beiträge von Oswald Wiener

424 Seiten,16,5 x 23 cm

September 2021

ISBN 978-3-85449-575-8

€34,00

Walter Pobaschnig 5/25

Fotos: Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _ Walter Pobaschnig 5/25

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„Heute und hier ist das Leben“ Klaus Ditz_Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Wien 6.5.2025

GIVE PEACE A CHANCE


G lück kannst du nicht kaufen

I mmer hinschauen, wo andere wegsehen

V iel Leid und Kummer gibt es auch hinter den schönsten Fassaden

E rreiche die Menschen mit deinem Herzen und der Art und Weise wie du mit ihnen umgehst


P aare sind nicht immer so ehrlich zueinander, wie sie es sich wünschen

E ltern lieben dich für immer und ewig

A ußer sie sind seelische Wracks geworden _gemacht worden

Christ*in sein heißt nicht, dass du deshalb ein guter Mensch bist

E hen können schön sein, jedoch nicht immer für das Ehepaar


A romen wecken Erinnerungen in uns


C lowns lassen Kinderherzen lachen

H eute und hier ist das Leben

A nekdoten bereichern unser Leben

N arren sind nicht bösartig

C ircus ist Balsam für die Seele

E rzähle dir selbst hin und wieder schöne Erinnerungen aus deinem Leben



Klaus Ditz, 6.5.2025

Klaus Ditz_Schauspieler

GIVE PEACE A CHANCE

Klaus Ditz, Schauspieler _ Wien.

Foto Portrait Klaus Ditz_Ulrik Hölzel

Weitere Fotos: Portrait sw_Marie-Luise Schottleitner _Sopranistin, Schauspielerin und Gesangspädagogin  _ Wien und „Undine geht“ Motiv/Rosen_Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien : Walter Pobaschnig

6.5.2025 _Walter Pobaschnig

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„Die scheiß 80er-Jahre“ Michael Mazohl. Kremayr&Scheriau Verlag.

Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor der Gedenksäule vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig, folgende.
Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor der Gedenksäule vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig, folgende.
Der Autor im Wohnhaus von Hansi Lang

Die 1980er Jahre. Ein Jahrzehnt, das in der Gegenwart ein vielfältiges revival erlebt. Etwa in der Mode, der Musik…auch in der Politik?

Michael Mazohl, Wiener Autor, Studium derDigitalen Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, als Journalist im Bereich Wirtschafts- und Sozialpolitiktätig, wirft nun einen umfassenden wie kritischen Blick auf die gesellschaftspolitischen wie -kulturellen Prozesse, Ereignisse wie Nachwirkungen eines Jahrzehnts, das sich vor allem in enormer gesellschaftlicher Bewegung (Aufbruch, Vergangenheitsbewältigung, Fall des „Eisernen Vorhanges“ in Europa) kennzeichnete.

Pointiert referenziell zum soundtrack dieser Zeit (etwa „99 Luftballons“ Nena) geht der in den 80er Jahren geborene Autor von den großen gesellschaftlichen Skandalen dieser Zeit in Österreich (AKH, Noricum) wie den parteipolitischen Umbrüchen (Aufstieg FPÖ) und den neuen wirtschaftsliberalen Ansätzen dieses Jahrzehnts (Übergang von der verstaatlichten Industrie) aus und geht dabei mit großer Sachkenntnis wie spannender Zusammenschau vor, so dass Leserin und Leser mittenhinein in ein Panoptikum der Zeit blicken können und mit vielen Überraschungen belohnt werden.

„ „Ich spiele Leben“ – Österreichs 1980er Jahre am großartigen gesellschaftspolitischen Seziertisch, der gleich neben der Musicbox steht – genial!“

Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig.

„Die scheiß 80er-Jahre“ Michael Mazohl. Kremayr&Scheriau Verlag.

Hardcover, gebunden

200 Seiten, Format 13,5 x 21,5

1 Auflage, Kremayr & Scheriau 2025

25,00 € inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-218-01460-1

E-Book

ISBN: 978-3-218-01461-8

Fotos_ „Station bei Hansi Lang“ _Walter Pobaschnig/Wien 4_25

Walter Pobaschnig 5/25

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„Geburt“ Ulrike Damm, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 5.5.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Geburt

Ist

Vater Mutter          

Eins



Pracht

Eins

Aber

Chaos

Eins



Aber



Chaos

Heim

Aber

Nie

Chaos

Eins

Ulrike Damm, 4.5.2025

Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

GIVE PEACE A CHANCE

Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Zur Person: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin, studierte Visuelle Kommunikation. Seit 1984 arbeitet sie als selbstständige Designerin in Berlin. In ihrem 2008 gegründeten Damm und Lindlar Verlag verlegt sie vor allem Kunstbände.

Seit 2010 schreibt sie Romane und Erzählungen. Mit monumentalen Schriftbildern ihrer Texte, die in Ausstellungen und Künstlerbüchern zu sehen sind, verknüpft Ulrike Damm
kongenial ihre beiden Leben als Schriftstellerin und Künstlerin in Berlin.

Ihr bei DRAVA im März 2025 erschienener Roman »Die Poesie des
Buchhalters« ist Ulrike Damms viertes belletristisches Werk.

Ulrike Damm lebt, lehrt und arbeitet in Berlin.

Aktueller Roman von Ulrike Damm:

„Die Poesie des Buchhalters“ Ulrike Damm. Drava Verlag.
Format: Hardcover, Softcover
ISBN: 978-3-99138-101-3

€24.00 inkl. MwSt.

https://drava.at/buecher/die-poesie-des-buchhalters-978-3-99138-101-3/

Fotos_ Portrait: Holger Biermann, Berlin _

Motiv: Wasser/Hand _ Walter Pobaschnig _ Wien.

Walter Pobaschnig 4.5.2025

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„Wir brauchen die eigenen Zweifel“ Ulrike Damm, Schriftstellerin _ Berlin 5.5.2025

Liebe Ulrike Damm, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens mehrere Stunden schreiben. Danach ist jeder Tag anders.

Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir alle folgen unseren kleinen Alltagsmodellen. Aber es sind nur Modelle. Weder sind sie absolut, noch reine Wahrheiten. Es sind Spiegelungen unseres Gegenübers, bei denen es immer um die Beziehung zu anderen Menschen geht und um die Umgebung, in der wir leben: Wir setzen uns ins Verhältnis. In allem, was wir tun, vergleichen wir, wägen ab, lernen voneinander, beziehen Stellung. Das müssen wir auch, denn nur so funktioniert die Sache, genannt Gesellschaft.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Abgrenzung hilft uns nicht. Ausgrenzung, als Hauptziel unserer Sprache und Weltsicht, auch nicht. Wir brauchen Unvoreingenommenheit und die Einsicht, dass unterschiedliche Modelle innerhalb eines Lebens nebeneinander existieren können. Feiern wir also die Vielschichtigkeit und die Möglichkeit, besonders dadurch wach und offen ein reiches Leben zu führen.  Dazu kann Kunst und Literatur treibende Kraft sein.

Ich zum Beispiel, schreibe und lese vor allem, um das Eigene im Anderen und das Andere im Eigenen zu erfahren. Insofern ist künstlerisches Schaffen immer ein einziges Infragestellen an alles, was wir ‚Welt‘ und ‚Leben‘ nennen. Wir brauchen diesen eigenen Zweifel, um Erfahrungen, die als bewährt gelten und allzu selbstverständlich in unseren Hirnen hausen, immer wieder hinters Licht zu führen.

Was liest Du derzeit?

Helene Bracht „Das Lieben danach“, eine eindringliche Schilderung persönlicher Erfahrung und ein aufklärerisches Buch über die lebenslange Prägung von sexuellem Kindesmissbrauch. In dieser Unerbittlichkeit war mir vieles erschütternd neu.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

 „Es will alles gut durchdacht sein, auch wenn es Unsinn ist.“

aus „Die Poesie des Buchhalters“, Ulrike Damm, 202

Vielen Dank für das Interview, liebe Ulrike, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Zur Person: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin, studierte Visuelle Kommunikation. Seit 1984 arbeitet sie als selbstständige Designerin in Berlin. In ihrem 2008 gegründeten Damm und Lindlar Verlag verlegt sie vor allem Kunstbände.

Seit 2010 schreibt sie Romane und Erzählungen. Mit monumentalen Schriftbildern ihrer Texte, die in Ausstellungen und Künstlerbüchern zu sehen sind, verknüpft Ulrike Damm
kongenial ihre beiden Leben als Schriftstellerin und Künstlerin in Berlin.

Ihr bei DRAVA im März 2025 erschienener Roman »Die Poesie des
Buchhalters« ist Ulrike Damms viertes belletristisches Werk.

Ulrike Damm lebt, lehrt und arbeitet in Berlin.

Aktueller Roman von Ulrike Damm:

„Die Poesie des Buchhalters“ Ulrike Damm. Drava Verlag.
Format: Hardcover, Softcover
ISBN: 978-3-99138-101-3

€24.00 inkl. MwSt.

https://drava.at/buecher/die-poesie-des-buchhalters-978-3-99138-101-3/

Foto_ Holger Biermann, Berlin

Walter Pobaschnig 4.5.2025

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„Egomanen fallen immer“ Janine Zehe, Regisseurin _ Give Peace A Chance _ Wien 4.5.2025

Ganze Welt scheint verrückt, so scheint mir

Ich stehe mit großen Augen vor ihr und überlege, warum lernen die Menschen nicht dazu?

Verzweifelt versuche ich Argumente zu bringen und an den rationalen Verstand zu appellieren

Echos von Hass und Gewalt scheinen die Antwort zu sein


Panisch versuchen große und mächtige Menschen, das zu bewahren was eh verloren ist

Ekelhaft sind sie in ihrer Selbstgefälligkeit

Aggression hat nichts mit Stärke zu tun

China macht es vor und überholt uns alle in wirtschaftlichen Dingen

Etliche Menschen, die eigentlich ruhig schienen, drehen völlig durch obwohl wir in keinem Kriegsgebiet sind


Angst ist ein gutes Geschäft


Chirurgisch scheint ihr Vorgehen zu sein, alles zu sezieren was uns lieb und teuer ist

Hass hat nichts mit rationalen Denken zu tun

Anonymität bewirkt auch dass es egal ist, wenn man da gerade getötet hat

Narzissmus ist ganz schlecht für die Politik.

Canada und USA

Egomanen fallen immer

Janine Zehe, 4.5.2025

Janine ZeheRegisseurin, Sprecherin

GIVE PEACE A CHANCE

Janine ZeheRegisseurin, Sprecherin

Aktuelle Theaterproduktion mit Janine Zehe: „Warte, bis es dunkel ist“ Krimi von Frederick Knott _ Theater-Center-Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien _ Laufende Vorstellungen

Regie: Christoph Prückner  

Ensemble: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe.

Bühne: Erwin Bail

Fotos _ Portrait: privat;

Walter Pobaschnig: Motiv „Hand/Löwenzahn“ Station bei Undine; Sylvia C. Künstlerin _ Wien und „Warte bis es dunkel wird“.

Walter Pobaschnig 4.5..2025

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