Liebe Janine Zehe, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Vom Hauptberuf her bin ich Bibliothekarin in der Hörbücherei des Blinden und Sehbehindertenverbandes Österreich. Da stehe ich morgens auf, fahre mit dem Taxi hin (habe frisch eine MS diagnostiziert bekommen und deswegen ist das mit Öffis gerade ein bisschen schwer) und absolviere da meine 20 Wochenstunden Arbeit, das tue ich sehr gern, Kollegen und Arbeit sind einfach super. Dann komme ich heim, habe Arzttermine oder tue was sonst so anliegt, oder bin als Sprecherin für Christoph im Theater tätig, was so anliegt. Ich liebe auch in meiner Freizeit das Hören von Hörbüchern und auch mit Freunden mache ich non kommerzielle Hörspiele. Auch dort bin ich als Sprecherin und Regisseurin im Einsatz.
Janine Zehe, Regisseurin, Sprecherin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich glaube besonders wichtig für uns alle ist, mehr Toleranz zu zeigen. Und etwas flexibler in unseren Arbeitsabläufen zu sein, denn künstliche Intelligenz und andere Umbrüche werden unser Arbeitsumfeld verändern, und zwar nachhaltig. Auch werden wir uns auf den Klimawandel einstellen müssen und wir sollten alle dringend die Tiere, die Natur und das Klima wieder mehr achten.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Schauspiel und Kunst waren von jeher dafür da, Menschen auf Bewegungen in der Gesellschaft oder gegebenenfalls auf Missstände aufmerksam zu machen. Wir sind die Stimme, die zwar keiner hören will, die jetzt aber umso wichtiger wird, wenn Populisten durch die Gegend brüllen.
Was liest Du derzeit?
Viertens ich lese gerade, eigentlich immer wieder, verschiedene Bücher. Von Thriller über Krimi bis hin zum Liebesroman oder auch manchmal ein Kinderbuch. Derzeit lese ich die Leopardin von Ken Follett.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„wenn der letzte Baum gerodet ist, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen werdet ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann.“
Vielen Dank für das Interview, liebe Janine, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Janine Zehe, Regisseurin, Sprecherin
Aktuelle Theaterproduktion mit Janine Zehe: „Warte, bis es dunkel ist“ Krimi von Frederick Knott _ Theater-Center-Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien _ Laufende Vorstellungen
Ensemble: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe. Bühne: Erwin Bail
Fotos _ Portrait: privat; „Warte bis es dunkel wird“: Walter Pobaschnig
Yoko Ono. Einer der klangvollsten Namen in der Kunst der Moderne.
Die 1933 in Japan geborene und danach in London und New York lebende Künstlerin gilt als bahnbrechender Angelpunkt innovativer wie engagierter Kunst etwa in den Bereichen Feminismus und Frieden. Ihre Werke und Aktionen wie multiästhetischen Kooperationen zählen zu den bedeutendsten Meilensteinen der Kunstgeschichte.
Wie ihre Kunst so erregte auch ihre 1969 in Gibraltar geschlossene Ehe mit John Lennon, Musiker (Begründer der Beatles, *9.10.1940 Liverpool +8.12.1980 New York) großes Aufsehen. Hier fanden zwei Liebende wie zwei Kunstgenies zueinander und diese Kreativität zeigte sich in zahlreichen Musik-, Kunstprojekten – etwa der Aktion „war is over if you want it“ mit legendären Plakataktionen und weltweiten Pressekonferenzen „bed ins“.
Nach dem Tod von John Lennon blieb die zweifache Mutter bis heute künstlerisch aktiv und begeistert nach wie vor mit Innovation und Überraschung wie Retrospektiven ihrer so beeindruckenden Laufbahn in Ausstellungen weltweit.
David Sheff, erfolgreicher US-amerikanischer Autor,legt nun eine sehr beachtenswerte Biografie vor, die sowohl den künstlerischen wie biografischen Werdegang Yoko Onos in umfassender Recherche öffnet – viele selbstgeführte Interviews seit den 1980er Jahren – und fundiert wie spannend durch ein unvergleichlich aktives, kreatives wie engagiertes Leben führt. Zahlreiche Fotos begleiten diese umfassende Biografie einer ganz außergewöhnlichen Persönlichkeit.
„Eine spannende biographische Reise in ein unvergleichlich kreatives, mutiges und engagiertes Kunstleben!“
Zur Person Yoko Ono: Yoko Onos (geb. 1933) Leben ist eine erstaunliche Reise. Es spannt den Bogen von ihrer Geburt als Tochter wohlhabender Eltern im Tokio der Vorkriegszeit über ihre erschütternden Erfahrungen als Kind während des 2. Weltkriegs bis hin zu ihrer Ankunft in der Avantgarde-Kunstszene in London, Tokio und New York. Yoko taucht tief ein in ihre Kunst, ihre Musik, kämpft für Feminismus und Frieden. Als Ehefrau von John Lennon wird sie zur öffentlichen Zielscheibe: viele Fans machten sie für das Ende der Beatles verantwortlich. Heute gilt sie als bahnbrechende Künstlerin mit Soloausstellungen in den führenden Museen der Welt.
Zum Autor/Buch:David Sheff ist international erfolgreicher Bestsellerautor (u.a. New York Times-Nummer-1-Bestseller Beautiful Boy, verfilmt mit Steve Carell und Timothée Chalamet). Seine journalistischen Arbeiten sind unter anderem in der New York Times, Outside, Rolling Stone, Wired und Fortune erschienen. Sein Artikel für die New York Times, »My Addicted Son«, wurde von der American Psychological Association als herausragender Beitrag zur Förderung des Verständnisses von Suchterkrankungen ausgezeichnet. Erstmals begegnete er Yoko Ono 1980 anlässlich eines Interviews mit ihr und John Lennon kurz vor dessen Tod. David Sheff lebt mit seiner Familie in Kalifornien.
1980 lernte David Sheff Yoko und John kennen, als er wenige Monate vor dessen gewaltsamen Tod ein ausführliches Interview mit den beiden führte. Nach dem Mord blieben Sheff und Yoko in Kontakt, während sie ihr Leben neu aufbaute, Drohungen und Verrat überlebte und weiter innovative und couragierte Kunst und Musik schuf, sich politisch engagierte. Basierend auf seinen Erfahrungen und Interviews mit ihr, ihrer Familie, ihren engsten Freunden, Mitarbeitern und vielen anderen gewährt uns Sheff einen sehr persönlichen Blick auf ein fast ein Jahrhundert umfassendes, höchst ungewöhnliches und bemerkenswertes Leben.
Liebe Marion Wolf, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich mag keine Routinen, deshalb ist jeder Tag bei mir anders. Im Moment habe ich viel Zeit, woran ich mich ehrlich gesagt noch gewöhnen muss.
Es gibt drei Dinge, die ich jeden Tag zu machen versuche: Meinen Körper zu bewegen, meinen Geist zu fordern und ein paar nette oder beruhigende Worte an mich selbst zu richten.
Marion Wolf, Violinistin, Sängerin, Komponistin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Zu lernen, zu schätzen. Und zwar nicht nur so larifari am Weihnachtsabend, wenn die Familie zusammen kommt- einmal im Jahr- sondern konsequent, einmal beim Aufstehen und einmal beim Schlafengehen, jeden Tag.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?
Sensibilität ist etwas, dass bei uns Menschen auf einer dramatisch breiten Skala unterschiedlich hoch oder niedrig ausgeprägt ist. Menschen mit einer Hochsensibilität brauchen kunstvolle Sprache, hochwertige Musik oder gutes Essen wie Luft zum Atmen oder Schlaf, und machen in der Unterscheidung der Wichtigkeit dieser Dinge auch keinen Unterschied. Anderen fällt das Blümchen am Wegesrand nicht auf, was sie auch nicht als Verlust empfinden.
Für diejenigen, die sich im oberen Bereich dieser Sensibilitäts-Skala einordnen ist die Kunst in all ihren Facetten der einzige Zufluchtsort, fast ein göttlicher Ersatz, man könnte eigentlich sagen, ihre Rolle sei heilig.
Als junger Mensch zerbrachen für mich Welten, weil ich nicht annehmen wollte (oder konnte) das andere ihre Umwelt nicht bis in ihre Tiefe spüren und verstehen wollten, kein Bedürfnis danach hatten. Nur 15% der Menschheit sei in der Lage, sich im Raum als Teil des Ganzen wahrzunehmen. Sobald man über diese Zahl auch nur ein wenig nachgedacht hat, kann man sich das Kopfzerbrechen über so Dinge wie den Klimawandel oder den globalen politischen Rechtsruck sparen, sie werden auf bizarre Weise irgendwie selbsterklärend. Ein waches Leben zu führen ist die größte Kunst von allen, aber die meisten Menschen sind nun mal nicht wach, auch nie gewesen, und mittlerweile sind wir einfach zu viele und es beginnt, aufzufallen.
Marion Wolf Quartett
Was liest Du derzeit?
Ich lese seit 2023 jeden Monat mindestens ein „literarisch wertvolles“ Buch; das war einer dieser Neujahrsvorsätze gewesen und ich glaube eigentlich der einzige, den ich in meinem Leben (bis jetzt) konsequent durchgezogen habe. Über Eva Menasse bin ich auf Christian Kracht gekommen; als erstes las ich „Imperium“. Das war noch 2024 – Eurotrash/Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten/1979/Die Toten/Faserland – die habe ich alle dann seit Jänner nacheinander gelesen. Ich bin ein großer Fan von ihm. Im Moment bin ich mitten im Leben eines Taugenichts von Eichendorff und danach kommt entweder Candide oder Heinz Strunks „der Goldene Handschuh“. Malina liegt auch noch bei mir herum und der erste Band von Vernon Subutex. Mich hat tatsächlich schon lange niemand mehr gefragt, was ich gerade lese, meinen Partner vielleicht ausgenommen, das freut mich irgendwie.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Vielleicht besteht das Erbe nicht in dem, was man bekommt, sondern in dem, was man tragen muss.“ – aus Krachts „Eurotrash“ (2021)
Marion Wolf, Violinistin&Sängerin
Vielen Dank für das Interview, liebe Marion, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Marion Wolf, Violinistin, Sängerin, Komponistin
Zur Person:Marion Wolf
VIOLINE & GESANG, KOMPOSITION
Ich wurde 2000 in Wolfsberg, Österreich geboren. Im Alter von 12 Jahren begann ich mit dem klassischen Violineunterricht an der öffentlichen Musikschule und schloss nach nur 7 Jahren mit Auszeichnung ab. 2019 erhielt ich ein Stipendium der D’Addario-Stiftung für das Munich String Camp an der Musikhochschule München. Im selben Jahr wurde ich zudem in ein staatlich gefördertes Förderprogramm für talentierte junge Musiker:innen an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt am Wörthersee aufgenommen. 2024 schloss ich mein Jazz Violine-Bachelorstudium bei Prof. Max Grosch mit Auszeichnung ab. Ich bin weiterhin im JazzGesang-Bachelor an derselben Institution bei Prof. Caroline DeRooj inskribiert. Zusätzlich absolvierte ich im Januar 2024 die staatliche Lehrbefähigungsprüfung mit Auszeichnung. Seit 2022 unterrichte ich Gesang, Violine und Improvisation in einem privaten Rahmen – für Kinder und Erwachsene aller Niveaus, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Mein aktuelles Projekt ist das „Marion Wolf Quartett“, für das ich das Programm komponiere und arrangiere. Seit Frühling 2024 arbeiten wir an unserem ersten Album. Ich schreibe Lyrik und Songtexte auf Englisch, Deutsch und im österreichischen Dialekt. Darüber hinaus singe ich auch auf Französisch und Portugiesisch. Musikalisch beschreibe ich mich gern als Chamäleon – seit 2014 singe und spiele ich in verschiedensten Besetzungen und Stilrichtungen wie Zeitgenössischem und Original Jazz, Funk, Pop, Latin, A-capella, R&B, Classic Rock, Afro, Weltmusik, Singer/Songwriter…
Ausbildung
Gustav Mahler Privatuniversität für Musik _BA Musical Performance Art, Jazz-Violine 2020 – 2024 ; BA Instrumental- & Gesangspädagogik, Jazz-Violine 2020 – 2024 ; BA Musical Performance Art, Jazz-Gesang 2021 – jetzt Musikschule Wolfsberg Musikschuldiplom für klassische Violine mit Auszeichnung 2012 – 2019 Bundesoberstufenrealgymnasium Wolfsberg _ Matura mit Auszeichnung 2014 – 2018 _ Musikhauptschule Wolfsberg 2010 – 2014
Das Marion Wolf Quartett ist das erste eigene Projekt der Kärntner Geigerin und Sängerin Marion Wolf (24). Die in Wolfsberg geborene Jazz-Musikerin hat die Formation bestehend aus Bassisten Luka Dobnikar (SLO), Pianisten Fabian Mang (AT) und Schlagzeuger Christoph Suttner (AT) 2023 gegründet. Im Mittelpunkt ihrer musikalischen Arbeit stehen die Eigenkompositionen und Arrangements der Bandleaderin. Die jungen MusikerInnen sehen ihre Wurzeln zwar stark im Jazz verankert, möchten ihre musikalische Arbeit jedoch lieber nicht in strikte Schubladen gesteckt sehen- ihr Programm verwendet unter anderem Elemente aus Latin, Hip-Hop, Blues, Pop, Free Jazz und Contemporary ECM. Was die Formation völlig einzigartig macht ist die Fähigkeit der Frontfrau Marion Wolf, den österreichischen Dialekt geschickt in einem modernen Jazz-Kontext zu integrieren. Mit ihren poetischen, themenreichen Texten strebt sie danach, einen frischen Wind in die Szene des österreichischen Vokaljazz zu bringen. Im Moment arbeitet die Formation an ihrem ersten Album, dass im Sommer 2024 erscheinen soll.
Jetzt sitzt Chefinspektorin Lotta Meinich vom LKA Linz beim Frühstück. Eingeladen bei ihrem Vater, Chefinspektor Gustav im Ruhestand, der gerade in einen Zeitungsartikel vertieft ist und sich nicht stören lässt. Lotta genießt das mitgebrachte frische duftende Brot von der Bäckerei in Erinnerung an die Kindheit, dazu Bauernbutter, und versucht die Situation mal hinzunehmen. Zeitunglesen und schweigen.
„„Das war kein Unfall“, sagte Gustav und legte die Zeitung auf den Tisch neben seinen Frühstücksteller, auf dem sich nur noch Brösel befanden…“
Und jetzt wird Lotta hellhörig. Zwar nimmt die Vergesslichkeit des Vaters, etwa bei Terminen zu, aber jetzt ist er wieder ganz in seinem Element und im Kopf rattern alle Räder in Aufmerksamkeit und er fragt bezüglich der Unfallermittlungen in Linz-Urfahr nach.
„„Habt ihr alle befragt“, wollte Gustav wissen. „Alle, die dort arbeiten?““
Lotta nimmt den Spürsinn des Vaters auf und mit in die Ermittlungen eines Falles, der seine Kreise weiterzieht, hinein in dunkelste Wege, Geheimnisse und Ausweglosigkeiten…
Eva Reichl, österreichische Krimi-Bestsellerautorin, lädt wieder zu bester Spannung im wunderbaren Lokalkorit Oberösterreichs und nimmt Leserin und Leser mit in ein Erlebnis mit allen Sinnen auf den Spuren der Abgründe alltäglichen Lebens.
Es ist ein wunderbar atmosphärischer Zauber mit dem die in Oberösterreich schreibende und lebende Autorin von der ersten Seite an in den Bann zieht und filmgleich Kulissen entstehen lässt, in denen sich Alltag, Dramatik, Überraschung in sehr feiner Aufmerksamkeit ereignen.
„Ein Spannungs-, und Lesegenuss der Sonderklasse!“
„Drei Leichen zum Frühstück“ Krimi. Eva Reichl. Gmeiner Verlag
Zur Person: Eva Reichl wurde in Oberösterreich geboren und lebt mit ihrer Familie im Mühlviertel. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für kreative Ausdrucksformen und hat vieles ausprobiert. Glas- und Materialkunst, Malen. Geblieben ist das Schreiben, da Worte kraftvoll sind und eigene Welten erschaffen können. Mit ihrer Mühlviertler Krimiserie mit Chefinspektor Oskar Stern und den Thrillern rund um Diana Heller verwandelt sie ihre Heimat in einen Tatort. Im Jahr 2025 startet Reichl eine neue Krimiserie mit Chefinspektorin Lotta Meinich und ihrem Vater Gustav, einem Chefinspektor im Ruhestand, und weitete damit ihr mörderisches Schaffen auf ganz Oberösterreich aus.
Lieber Gerhard J. Rekel, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Frühstücken, Arbeiten, Espresso, das Suchen nach dem Guten, Wertvollen und Schönen. Der Inhalt und die Form. Das Umgarnen der Geschichte. Der Freudentanz, wenn was gelingt. Ein weiterer Espresso, wenn nicht.
Gerhard J. Rekel, Schriftsteller und Regisseur
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Frei nach Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Die Kunst ist der Katalysator, der uns auf- und wachrüttelt. Eine Energiequelle.
Was liest Du derzeit?
„Eine Frage der Chemie“ – von Bonnie Garmus
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Lina Morgenstern meinte: „In der Not muss sofort etwas getan werden, für politische Visionen bleibt immer noch Zeit.“
Aktuelle Buchneuerscheinung Gerhard J. Rekel:
Gerhard J. Rekel, Lina Morgenstern. Kremayr&Scheriau Verlag
Lina Morgenstern: als Jüdin in Preußen gründete sie die Volksküchen, initiierte über 30 Vereine zur Unterstützung von Frauen in Notlagen und half, den Fröbel-Kindergarten nach England zu exportieren.
Kap 26 Sonntags in der Volkskueche Die_Gartenlaube_(1883)_b_477Kap 9e – Lina & Kinder Fröbel _ Wien Museum, Inventarnummer W 4553
Gerhard J. Rekel, Schriftsteller und Regisseur
Vielen Dank für das Interview, lieber Gerhard, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buch-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Gerhard J. Rekel, Schriftsteller und Regisseur
Zur Person:Gerhard J. Rekel, Schriftsteller und Regisseur, wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung und den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokus für ARTE, ZDF und andere Sender.
Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Der zuletzt bei K&S erschienene „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.
Aktuelle Buchneuerscheinung Gerhard J. Rekel:
Gerhard J. Rekel, Lina Morgenstern. Kremayr&Scheriau Verlag Erscheint am 14. Mai 2025 Auch als E-Book erhältlich ISBN 978-3-218-01466-3 264 Seiten, € 26,– Hardcover mit Schutzumschlag Format 13,5 x 21,5 cm
PIONIERIN IN EINER MÄNNERWELT „Lina verachtete die Beschränkungen, die ihr Eltern und Gesellschaft auferlegten. Sie suchte nach Möglichkeiten, ihr Wissen zu erweitern und der Gedanke quälte sie, diese Chance vielleicht niemals zu erhalten.„
Hochmodern muten die Errungenschaften von Lina Morgenstern an: Als Jüdin in Preußen gründete sie die Volksküchen, initiierte über 30 Vereine zur Unterstützung von Frauen in Notlagen und half, den Fröbel-Kindergarten nach England zu exportieren. Akribisch recherchiert gibt Gerhard J. Rekel Einblick in den schier unerschöpflichen Tatendrang einer bis dato kaum beleuchteten Ausnahmefigur.
Für Frauen hat das 19. Jahrhundert Heim, Herd und Gott vorgesehen. Doch Lina Morgenstern stellt sich raffiniert gegen diesen Lebensentwurf. Zu ihrem 18. Geburtstag gründet sie einen Wohltätigkeitsverein und überredet auf ihrer Feier die Geschäftspartner ihres Vaters mit einer spontanen Rede zu großzügigen Spenden.
Mit 24 heiratet sie gegen den Willen ihrer Eltern Theodor. Als sein Modegeschäft pleite geht und die Familie mit fünf Kindern brotlos dasteht, schreibt sie in wenigen Wochen einen Bestseller, weitere folgen. Im Preußisch-Österreichischen Krieg gründet Lina mehrere Volksküchen, im Deutsch-Französischen sogar Lazarette – und rettet so tausende Menschenleben. An Zensur und Patriarchat vorbei initiiert sie die erste Zeitung ausschließlich von Frauen für Frauen und den ersten „Internationalen Frauenkongress“ auf deutschem Boden, der politische Wellen schlägt. In zahlreichen Archiven entdeckte Gerhard J. Rekel neue Details und lässt das außergewöhnliche Lebenswerk einer mutigen Unternehmerin und feministischen Wegbereiterin lebendig werden.
Es ist ein ganz besonderer Theaterabend, der einen Krimiklassiker in großartiger selbstbewusster Inszenierung wie furios mitreißendem Ensemblespiel auf die Bühne bringt. Spannungsaufbau in Dramaturgie, Dialog, Ausdruck – rund um die blinde Protagonistin Susy Hendrix – sind genial abgestimmt und lassen im raffinierten Lichtspiel ganz unmittelbar miterleben, mitfiebern und überraschend staunen.
In höchster Theaterkunst wird hier Bühne zum einmalig spannenden wie sinnlichen suspense Erlebnis!
„Warte, bis es dunkel ist“ Krimi von Frederick Knott
24. – 30. April, 7. – 28. Mai & 4. – 11. Juni 2025 – Forum I
19:30h – ca. 21:30h (inkl. Pause)
(tgl. außer So., Mo. & Di.)
Theater-Center-Forum
Porzellangasse 50, 1090 Wien
Regie: Christoph Prückner
Ensemble: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe.
Bühne: Erwin Bail
Presse_Stückinfo _ Theater: „Erst gestern wurde in der Nachbarschaft eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Und am folgenden Nachmittag ist die – bei einem Unfall vor etlicher Zeit erblindete – Susy Hendrix allein zuhause, als sie überraschend kurz nacheinander von einer Reihe äußerst merkwürdiger Gestalten aufgesucht wird. Und alle scheinen sie es auf dasselbe abgesehen zu haben: eine ominöse Puppe. Trotz ihrer Blindheit durchschaut Susy ziemlich bald, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Aber was steckt wirklich dahinter? Ein perfides Verbrechen? Ein raffinierter Trick der Polizei? Und was hat eigentlich Susys Ehemann, der Fotograf Sam, mit der ganzen Sache zu tun? Mit Hilfe einer Freundin kommt Susy Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur – einem tödlichen Geheimnis. Als sie endlich die Wahrheit erkennt, ist es schon beinahe zu spät. Jetzt hat Susy nur noch eine Chance: wenn es dunkel ist, verwandelt sich ihr Handicap in ihre Superpower…
Berühmt wurde „Warte, bis es dunkel ist“ durch die Verfilmung von 1967 mit Audrey Hepburn. Nach der erfolgreichen Produktion „Bei Anruf – Mord!“ bringt das Ensemble um Regisseur Christoph Prückner nun den zweiten großen Krimiklassiker von Autor Frederick Knott auf die Bühne des Theater-Center-Forum. Das Außergewöhnliche bei diesem Stück: die Handlung wird komplett aus der Perspektive von Susy geschildert! Die Inszenierung lässt – im Jubiläumsjahr „200 Jahre Erfindung der Braille-Schrift (1825)“ – das Publikum hautnah miterleben, wie ein blinder Mensch die Welt wahrnimmt.
Die Aufführung ist für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefrei verständlich!
Es spielen: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe. Bühne: Erwin Bail Inszenierung: Christoph Prückner
Ein spannendender Krimi der auch erfolgreich verfilmt wurde!“
Szenenfoto _ Monika Schabus-Steffen, Tänzerin, Choreographin (Vordergrund) & Bruno Genty, Tänzer, Choreograph _ in “ GEORGETTE ET RENÉ “ am 22.- 24.Mai im Pygmalion Theater Wien _ folgende
GIVE PEACE A CHANCE
Geduld
Ist Friede nicht wunderbar?
Vielleicht unser Naturzustand?
Eile zur Ruhe!
Pass auf
Eines Tages kommt die Unruhe
Aber du bist bereit
Couragiert
Einmalig
Andererseits
Chaotisch
Humorvoll
Angstbesessen
Niemals
Chancenlos
Erfreulicherweise
Monika Schabus, 23.4.2025
Szenenfoto _ Monika Schabus-Steffen, Tänzerin, Choreographin (Vordergrund) & Bruno Genty, Tänzer, Choreograph _ in “ GEORGETTE ET RENÉ “ am 22.- 24.Mai im Pygmalion Theater Wien _ folgende
GIVE PEACE A CHANCE
Monika Schabus, Tänzerin, Choreographin
Aktuelle Tanztheater Produktion von und mit Monika Schabus:
„GEORGETTE ET RENÉ„
22.- 24.Mai im Pygmalion Theater Wien
Ein choreografisches Projekt: Monika Schabus – Steffen & Bruno Genty Zwei Tänzer-Choreografen mit vielfältigen Erfahrungen bieten ein choreografisches Duo, inspiriert von Georgette und René Magritte. Nicht das Werk des Malers ist hier die Quelle dieser Schöpfung, sondern die beiden Charaktere dieses Paares. Sie beobachtet ihren Mann, einen Archivar einer Mysterienbibliothek. Georgettes Stimme wirbelt, wie ihr Körper voller Sonnenschein und Fantasie. Renés Stimme ist ernst, voller Steine und Fragen, der Körper schwerer. Sie reisen in ihrem täglichen Leben.
Das Projekt folgt einer Kreation „Visible/invisible“, die im Juni 2019 in den Sälen des Grazer Kunstvereins präsentiert wurde. Der Surrealismus von Magrittes Werk wurde durch Geometrie und Rhythmus behandelt.
Monika Schabus – Steffen und Bruno Genty komponieren ihre Choreografie, indem sie eine Kinästhesie aufsaugen, die sie sich nach mehreren Monaten der Recherche, dem Lesen und Anhören von Interviews, vorgestellt haben. Ihre mit Erfahrungen aufgeladenen Körper interpretieren ein Universum, das reich an Einfachheit und Aufmerksamkeit ist.
Liebe Shira Karmon, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Mein Tagesablauf variiert, denn ich bin eine selbstständige Künstlerin und Sängerin. Ich habe auch eine Familie. Ich unterrichte Hebräisch am Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung der VHS Wien. Das heißt, ich übe, ich mache Körperarbeit, ich koche, ich treffe mich mit Leuten die in meiner Branche tätig sind, übersetze Texte unterschiedlicher Sprachen, überlege neue Projekte, ich nehme an Veranstaltungen teil als Darstellerin oder Zuschauerin, es gibt für mich kein typischen Tagesablauf.
Shira Karmon _ Sängerin, Dichterin und Produzentin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Sehr differenziert Nachrichten lesen und überlegen bevor wir eine Meinung bilden. Informiert sein und dennoch Momente der Ruhe für seine Seele finden, denn die Welt ist verrückt geworden. Innere Zufriedenheit suchen und dankbar sein, für das was wir haben. Von der Vergangenheit lernen damit wir eine Zukunft haben!
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Die Kunst soll alle Facetten der Menschlichkeit spiegeln. Fragen stellen, Gefühle ausdrücken, die keine Worte finden. Wesentlich ist, sich selbst treu zu sein. Man kann aber nur zu sich treu sein, wenn man sich gut kennt. Also lerne dich selbst kennen. Wer bist du? Wo kommst du her und wohin gehst du? Was hast du wirklich zu sagen?
Was liest Du derzeit?
„Wie der Soldat das Grammofon repariert“ von Saša Stanišić und „Erinnerungen Lebensgeschichten von Opfern der Nationalsozialismus – Band 8 / Flucht nach Palästina /Leben in Israel“ heruasgegeben vom Österreichischen Nationalfonds für die Opfer des Nationalsozialismus.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Ich möchte meinen Text hier zitieren:
„Ich habe etwas über Frieden zu sagen: Was bedeutet das Wort Frieden für dich? Frieden auf Erden? Frieden auf der Welt? – „Rape is not Resistance“
Vielen Dank für das Interview, liebe Shira, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
Shira Karmon _ Sängerin, Dichterin und Produzentin
5 Fragen an Künstler*innen:Shira Karmon _ Sängerin, Dichterin und Produzentin
Zur Person: Shira Karmon _ die israelische Sopranistin hat an der Komischen Oper Berlin, im Konzerthaus Berlin und in den Opernhäusern in Bozen, Straßburg und Saarbrücken gesungen. Auftritte bei internationalen Festivals in Deutschland (u. a. Schwetzingen, Berlin März Musik), Großbritannien, der Schweiz (Verbier), Wien (Wien Modern) und im Concertgebouw in Amsterdam.
Frau Karmon beschäftigt sich ausführlich mit jüdischer Musik und trat mit diesem Repertoire bei den „Jüdischen Kulturtagen Berlin“, Washington, New York und an der Wiener Staatsoper/Studiobühne mit Paul Gulda im Rahmen des “Yiddish Culture Festival Vienna” auf. Gemeinsam sind beide Künstler in Israel für das Austria Culture Center aufgetreten.
Shira Karmon studierte an der Rubin Academy in Tel Aviv und am Manhattan School of Music in New York und ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Lied des 20. und 21. Jahrhunderts“ des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und des Israelischen Musik Instituts. Ihre Alben „Spirit of Hope“ „Little Cakewalk“ „Bei mir bistu sheyn“ sind beim Wiener Label Gramola erschienen, wo auch die zukünftige CD „SHIRA“ herauskommen wird.
Dance for your life – die Tänzerin von Auschwitz 28. April 2025 um 19:30 im Odeon Theater Wien www.odeon.at anlässlich des 80. Gedenkjahres Kriegsende – Ende der Nazi-Herrschaft
SHIRA CD Präsentation 30. Oktober 2025 um 19:00 im Altes Rathaus Wien Gramola
Portrait Credits: Georg Buxhofer Cover Art CDs – Uri Karmon, Vater von Shira Karmon
Shira Karmon _ Sängerin, Dichterin und Produzentin
GIVE PEACE A CHANCE
Shira Karmon _ Sängerin, Dichterin und Produzentin
Zur Person: Shira Karmon _ die israelische Sopranistin hat an der Komischen Oper Berlin, im Konzerthaus Berlin und in den Opernhäusern in Bozen, Straßburg und Saarbrücken gesungen. Auftritte bei internationalen Festivals in Deutschland (u. a. Schwetzingen, Berlin März Musik), Großbritannien, der Schweiz (Verbier), Wien (Wien Modern) und im Concertgebouw in Amsterdam.
Frau Karmon beschäftigt sich ausführlich mit jüdischer Musik und trat mit diesem Repertoire bei den „Jüdischen Kulturtagen Berlin“, Washington, New York und an der Wiener Staatsoper/Studiobühne mit Paul Gulda im Rahmen des “Yiddish Culture Festival Vienna” auf. Gemeinsam sind beide Künstler in Israel für das Austria Culture Center aufgetreten.
Shira Karmon studierte an der Rubin Academy in Tel Aviv und am Manhattan School of Music in New York und ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Lied des 20. und 21. Jahrhunderts“ des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und des Israelischen Musik Instituts. Ihre Alben „Spirit of Hope“ „Little Cakewalk“ „Bei mir bistu sheyn“ sind beim Wiener Label Gramola erschienen, wo auch die zukünftige CD „SHIRA“ herauskommen wird.
Dance for your life – die Tänzerin von Auschwitz 28. April 2025 um 19:30 im Odeon Theater Wien www.odeon.at anlässlich des 80. Gedenkjahres Kriegsende – Ende der Nazi-Herrschaft
SHIRA CD Präsentation 30. Oktober 2025 um 19:00 im Altes Rathaus Wien Gramola
Portrait Credits: Georg Buxhofer Cover Art CDs – Uri Karmon, Vater von Shira Karmon
Rosemarie Schmitt, Schriftstellerin _ folgende _ Station bei Malina/Wien _ 12/23
Ein Ort in Luxemburg. Idyllisch. Out- und indoors.
Auch im Haus des Bürgermeisters. Hinter dem Vorhang sind der Esstisch und die Lilien. Alles abends bereit und alles am Platz wie es Jean-Paul schätzt. Josette hat es so arrangiert wie er es will.
„Du solltest so langsam lernen ein Auge für Ästhetik zu entwickeln, Josette. Diese bunten Wiesenblumen sind etwas für Kinderzimmer, nicht für erwachsene Menschen und ein Haus wie unseres.“
Josette dreht jetzt die Musik in der Küche leiser
„denn er mochte kein „Gedudele“, wenn er nachhause kam. Es machte ihn nervös.“
Josette hatte sich arrangiert mit seiner Macht in- und outdoors und auch seiner Gewalt.
Doch Josette nimmt nun ihr Leben in die Hand. Das Leben, das zwischen Lilien und Kollegen-Grillabend noch bleibt und beschließt zu handeln, aus der Dunkelheit des Giftes der Stille in die Dunkelheit dieses Weges, den sie nie für möglich gehalten hätte…
Ein Weg, der alle Idylle zerreißen wird…in- und outdoors…
Rosemarie Schmitt, renommierte und vielseitige Schriftstellerin, Künstlerin, legt mit „Das Gift der Stille“ einen Krimi vor, der alle Ingredienzien bester Krimi-Küche in sich trägt und virtuos entfaltet – Spannung, Neugier, Überraschung, die von den ersten Zeilen an funktionieren und auf eine abgründige Reise in ein Idyll mitnehmen, das in furioser Konzeption hintergründig explodiert. Hervorzuheben ist auch der Sprachstil, der direkt und rasant filmgleich in großer Bild- und Szenenkraft einzigartig packend ist.
„Ein Krimi bester hintergründiger dramatischer Spannungsmanier, der mitreißend in den Bann zieht!“
Rosemarie Schmitt, Schriftstellerin
Das Gift der Stille. Ein Krimiroman von Rosemarie Schmitt. Verlag crime.lu.