
Romanschauplatz „Malina“ Wien _
Walter Pobaschnig 6/23, folgende.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
UNDINE GEHT_ Akrostichon
Text _ Romana Ganzoni, Schriftstellerin
Performance_ Christoph Prückner, Regisseur, Schauspieler




UNDINE GEHT
Unter euch, keine Sprache.
Nicht gerettet.
Die Wahrheit, unbewohnbar.
Ich spreche ein letztes Mal.
Nicht für euch.
Es genügt.
Geht.
Es gibt keine Versöhnung.
Hier nicht.
Trotzdem: Wort.
Romana Ganzoni, 9.1.2026




Romanschauplatz „Malina“ Wien _
Walter Pobaschnig 6/23.
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
UNDINE GEHT_ Akrostichon
Text _ Romana Ganzoni, Schriftstellerin
Performance_ Christoph Prückner, Regisseur, Schauspieler

Aktueller Roman von Romana Ganzoni: Magdalenas Sünde. Roman, Diogenes, 2022 ISBN 978-3-257-24656-8 https://romanaganzoni.ch/buecher/

Fotos:
Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.
Foto: Romana Ganzoni: Anna Positano
Fotos: Christoph Prückner, Regisseur, Schauspieler _acting Malina _ Romanschauplatz „Malina“ Wien _ Walter Pobaschnig 6/23
Walter Pobaschnig 1_26