„Wenn sich die Wogen glätten, werden neue Hoffnungsschimmer sichtbar werden.“
Nicole Hohenwarter, 11.8.2025
Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
GIVE PEACE A CHANCE
Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
Ich wurde in Lienz geboren und bin in der Gemeinde Dellach/Gail aufgewachsen. Während meiner Schulzeit zog ich nach Klagenfurt. Eine „typische“ Schullaufbahn hatte ich nie – mit 16 habe ich die Schule abgebrochen und viele Jahre den Sinn und Unsinn des Lebens gesucht und erkennen müssen, dass man nur selbst dem Leben Sinn geben kann. Alle Schulabschlüsse habe ich später im Erwachsenenalter nachgeholt.
2005 Lehrabschluss als Bürokauffrau
2014 Berufsreifeprüfung am WIFI Klagenfurt
September 2024 Abschluss meines Wirtschaftsstudiums mit Vertiefung „Digital Business Management“ (Bachelor of Arts) an der Fachhochschule Kärnten
2006 wurde mein Sohn Leon geboren. Heute lebe ich in einer Partnerschaft in Klagenfurt.
Das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. 2016 stand ich bei den Toleranzgesprächen in Fresach sowie bei mehreren Poetry Slams auf der Bühne, um mich künstlerisch auszuprobieren. Im Oktober 2023 habe ich mein erstes Buch „Glück im Handgepäck“ veröffentlicht.
Seit Juni 2025 bin ich Mitglied im Kärntner Schriftsteller:innen Verband. Derzeit arbeite ich an mehreren Buchprojekten parallel – ein Nachfolgewerk soll noch dieses Jahr erscheinen.
N eugierde auf dich und Einsicht in meinen Irrtum, eine neue
C hronik für die
E rkenntnis unserer gemeinsamen Welt zu stiften.
Wolfgang Scherreiks, 11.8.2025
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
GIVE PEACE A CHANCE
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Zur Person/über mich: Seit seiner Kindheit liest sich Wolfgang Scherreiks durch die Weltliteratur und verfasst bald eigene literarische Kurztexte und Romane. Zunächst ausdrücklich für die Schublade. Nach gelegentlichen Beiträgen für Literaturzeitschriften (u. a. Torso Literaturpreis 2010), Reise-Essays, Journalisten-Stipendium der Post AG 2012 und zuletzt Nature-Writing-Workshop der Stiftung Kunst & Natur x Matthes & Seitz 2021 schreibt er, ausgestattet mit dem Stipendium Neustart Kultur, den ›Goldberg‹-Roman in einem Seehaus in der Uckermark. Aktuell ist ein neuer Roman in Vorbereitung. Der in Bremen geborene Schriftsteller lebt seit 1987 in seiner Wahlheimat Berlin-Schöneberg.
Lieber Wolfgang Scherreiks, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich stehe um fünf oder sechs Uhr auf, frühstücke und setzte mich an meinen neuen Roman. Leider muss ich mich früher oder später meinem Brotjob widmen. Dazwischen gehe ich fast täglich ins Fitnessstudio. Je länger du geistig arbeitest, desto mehr bis du gezwungen, Sport zu treiben. Außerdem bin ich noch der Einkäufer und häufig der Koch der Familie. Beides durchaus erotische Angelegenheiten. Das Lesen kommt später oder in den Abendstunden. Wenn wir nicht gerade auf die anderen großen Epen hereinfallen, die Netflix-Serien. Immerhin, auch die können Arbeitsimpulse für den nächsten Tag bieten.
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ein „wir“ ist doch immer etwas vermessen. Wer bin ich, einem anderen zu sagen, was wichtig für ihn ist? Schon länger übe ich mich in Bescheidenheit und Dankbarkeit bezüglich meiner persönlichen Lage. Ich beschäftige mich weniger mit dem, was Besseres gewesen sein könnte, was gegenwärtig alles fehlt, was eines fernen Tages einmal Tolles sein wird. Das ist mir wichtig. Gelingt natürlich nicht immer. Macht aber halbwegs glücklich.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Wieder kann ich nur für mich sprechen. Und da sehe ich mich eher einer stoischen Kontinuität verpflichtet. Ein neuer Roman kommt nur in die Welt, indem ich mich jeden Tag an den Schreibtisch setze. Come rain, come shine. Gegen das innere Schreibverbot und ein „Das funktioniert nicht!“ von außen.
Wesentlich für die Kunst scheint mir, das universell zutiefst Menschliche nicht einer engen, selektiven Weltsicht zu opfern. Je nach Lager zu idealisieren oder pauschalisieren. Gute Literatur ist unabhängig von Moden, irritiert gängige Perspektiven oder die Setzungen vorgeblicher Alternativlosigkeit. Außerdem glaube ich nicht, dass sich an den großen Topoi jemals etwas ändern wird: Liebe, Tod, Trauer, Reise oder Verwandlung. Egal wer oder wo du bist. Das wird immer neu aus einer intimen Geschichte und – eingestanden oder geleugnet – dem kulturellen Erbe heraus, in Kunst übersetzt. Dafür muss eine Form gefunden oder variiert werden. Wenn ich überhaupt einen Wunsch freihätte an einige Literaturmoden, würde ich es so sagen: Weniger Apokalypsen, mehr Apfelbäume pflanzen.
Was liest Du derzeit?
Seit Jahren besteht mein Lesen aus Anfang, Abbruch und Wiederaufnahme von Lektüren. Bestimmt von aktueller Arbeit, dem Handapparat, wenn man so will, aber auch auch vom Wetter, der Tages- und Jahreszeit. Derzeit liegen auf meinem Lesestapel: Rüdiger Zills Hans Blumenberg-Biographie, Susan Bernovskys Robert Walser-Biographie, „Die Günderode“ von Bettina von Arnim, Kants „Kritik der Urteilskraft“, „The Weird Tales“ von Dorothy K. Haynes und obenauf Ocean Vuongs neuer Roman „Der Kaiser der Freude“.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Weil wieder der selbst erklärte »Realist« sein durchaus mächtiges Unwesen treibt, hätte ich noch ein Textschnipsel von Marcus Steinweg anzubieten: »Fantasie. Man soll sich nicht einbilden, keiner Einbildung zu erliegen. Lacans Psychoanalyse kreist um die Einbildungskraft als dem Vermögen, Unmögliches zu imaginieren, was so viel heißt, wie es möglich zu machen unter der Voraussetzung, es nicht in Mögliches zu transsubstanziieren. So tricky ist die Situation! Idioten schwelgen nicht in Fantasien. Idiot ist, wer sich Realitäten opfert, deren Fantasiewert er ignoriert.«
Vielen Dank für das Interview, lieber Wolfgang, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Zur Person/über mich: Seit seiner Kindheit liest sich Wolfgang Scherreiks durch die Weltliteratur und verfasst bald eigene literarische Kurztexte und Romane. Zunächst ausdrücklich für die Schublade. Nach gelegentlichen Beiträgen für Literaturzeitschriften (u. a. Torso Literaturpreis 2010), Reise-Essays, Journalisten-Stipendium der Post AG 2012 und zuletzt Nature-Writing-Workshop der Stiftung Kunst & Natur x Matthes & Seitz 2021 schreibt er, ausgestattet mit dem Stipendium Neustart Kultur, den ›Goldberg‹-Roman in einem Seehaus in der Uckermark. Aktuell ist ein neuer Roman in Vorbereitung. Der in Bremen geborene Schriftsteller lebt seit 1987 in seiner Wahlheimat Berlin-Schöneberg.
Der zweite Gedichtband der vielseitigen in Deutschland lebenden Autorin begeistert schon beim ersten Gedicht „Entwürfe“, das beeindruckend einen selbstbewussten Stil in Form und Inhalt präsentiert und poetisches Feuer in der Frage nach Existenz, Sinn, Zeit, Weg fulminant lodern, knistern lässt. Hier geht es um alles im Spiegelblick zurück und nach vor – Wer bin, war ich, möchte ich sein?
Der Gedichtband „dennoch atmen“ ist in vier Themenblöcke gegliedert, in welchen Lebensbegegnungen, Lebensorte in ihrer Essenz von Erfahrung, Wahrnehmung in großer Aufmerksamkeit geöffnet, befragt werden und mit und um ihren Lebensplatz ringen und diesen zu finden suchen.
Jutta v.Ochsensteins Wortwege sind Sonne und Blitz, die berühren und Herz und Sinn erfassen und Jahreszeiten von Freude, Nähe, Freundschaft, Trauer sprachlich großartig verdichten und dialogisch einladen mitzugehen, zu fühlen, zu erleben, zu denken, zu verzeihen und aufzubrechen in Hoffnung und Zuversicht.
„Ein Gedichtband als wunderbare Zeit- und Lebensreise in selbstbewusster sprachlicher Raffinesse!“
„dennoch atmen“ Jutta v. Ochsenstein. Gedichte. edition offenes feld.
Fee ist seit 1998 in der Kunst aktiv, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.
1979 geboren in Stockerau, Österreich, 2000 Matura BG Bad Ischl Studium der Malerei und prozessorientierte Kunstformen Wiener Kunstschule, 2003-2007 Diplom 2010 Geburt des Sohnes 2013 Atelier in OÖ, Malreisen in mediterrane Länder, Süditalien, Ibiza, Indien, Griechenland, Bali 2020 Gründung Feensalon in Alkoven
Es ist ein ganz besonders Leben aus, von, mit der Kunst, den dieses sehr beeindruckende Buch facettenreich in Wort wie ausdrucksstarken Fotos und Zeichnungen präsentiert.
Mit diesem Buch des so engagierten und immer wieder wunderbar überraschenden Erfurter Verlages kul-ja! Publishing von Julia Kulewatz gelingt einerseits eine sehr aufmerksame treffende hommage an Leben und Werk einer Persönlichkeit, die in selbstbewusster Sprache eindrücklich Leben Mensch, Zeit, Gesellschaft thematisiert wie ein sehr einfühlsamer, eindrücklicher Dialog mit den so begeisternden vielschichtig berührenden Zeichnungen der Berliner Künstlerin Julia Antonia und den feinen Portraitfotos von Rainer M. Schulz.
Eine ganz spannende literarische Entdeckung im begeisternden künstlerischen Dialog!
In Sarno/Italien geboren, Emigration mit den Eltern nach Deutschland – Nach dem Abitur Praktika-/Lehr- und Studienjahre u.a. im Grafikstudio Elser in Heilbronn, der Accademia di Belle Arti P. Vannucci in Perugia – Studium Jazz- und Populargesang an der Uni für Musik und Darstellende Kunst in Graz – Studium Gesangspädagogik und Teilstudium Doktorat auf der Karl-Franzens-Uni der Musikologie in Graz – Langjährige Konzert-, Unterrichts-, Musikproduktions- und Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland – mehrfache Preisträgerin in Design, Musik und Print – Titel Mag.art., BA – Autorin 2er illustrierter Sach- und Fachbücher
Foto: Portrait _ Michael Nier; Motiv _ Walter Pobaschnig.
Es ist eine Reise in die Metamorphosen einer legendären pulsierenden Stadt in Leben, Kultur, Kunst der 1920er Jahre in das Herz der Finsternis der 1930/40er Jahre, als Krieg und Völkermord hier ihren unvorstellbaren Ausgang finden, und schließlich das Ende in einer Trümmerstadt 1945, aus dem sich wieder in Zerstörung neues freies Leben zu finden sucht.
Wie war nun Stadt, Leben, Kultur in der Zeit des Nationalsozialismus Anfang der 1930er Jahre bis zu Zerstörung und Befreiung 1945 organisiert? Wie sehen die Treffpunkte, Orte der Stadt aus und wie entwickelten sich autoritäre gesellschaftliche Strukturen darin?
Das vorliegende Buch bietet dazu eine kompetente Zusammenschau der historischen, kulturellen, politischen Berliner Gegebenheiten der Zeit und der weiteren Entwicklungen.
Ein ausführlicher Verweisapparat in Stichwortverzeichnis und weiterer Fachliteratur rundet dieses eindrucksvolle wie zeitgeschichtlich herausragende Buchprojekt ab.
Berlin im Nationalsozialismus. Abriss einer Stadtgeschichte. Christoph Kreutzmüller, Bjoern Weigel. BeBraVerlag.
Gebunden, 336 Seiten, 15,8 x 23,4 cm, 67 Abbildungen ISBN 978-3-8148-0317-3 1. Auflage, Mai 2025
Liebe ellefee, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Carpe diem! Täglich stehe ich seit 15 Jahren um 5 Uhr 30 ca auf …Zünde eine Kerze und ein Räucherstäbchen an und mache mir einen Kakao, den ich meistens in der Badewanne trinke mit Fm4 Radio im Hintergrund, ich liebe Musik!
Dann mache pancakes für meinen Sohn, der mein größtes Geschenk im Leben ist, wofür ich sehr sehr dankbar und auch stolz bin! Danach füttere ich meine drei Katzen. Anschließend bringe ich meinen Sohn in die Schule. Von dort fahre ich einkaufen und dann nachhause, um zu kochen, den Haushalt schupfen, um dann gleich wieder los zu fahren, um meinen Sohn von der Schule abzuholen.
Nach dem Mittagessen unternehmen wir meistens etwas gemeinsam und am Nachmittag arbeite ich dann im Atelier und an verschieden Aufträgen und Projekten wie zum Beispiel meinem 2.Buch *Das Baum des Lebens Tarot*mit Bildern dazu/oder meinem 3.Buch *Die Auferstehung der Liebe*(wahre Geschichte/Biografie/Roman) bis spät in die Nacht hinein.
In den Ferien schlafe ich gerne etwas länger und reise gerne mit meinem Sohn um die Welt!
ellefeeart, folgende
ellefeeart, im Atelier
ellefeeart _ Serie „Die Leichtigkeit des Seins“
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Immer noch regiert das Zeitalter des Materialismus und die Ausbeutung von Menschen, Tieren und Pflanzen. Diese Ära ist nun zu Ende wie schon sehr viele Prophezeiungen uns bestätigt haben. Von verschiedensten alten Kulturen und von der Astrologie wissen wir, jetzt kommt, ist schon der Wandel in eine neue Zeit. Wir befinden uns an der Schwelle eines neuen Zeitalters. Viele nennen es das goldene Zeitalter oder Age of Aquarius, ich nenne es das WasserFrauZeitalter. Ich weiß, es sind gerade keine leichten Zeiten, nicht nur für Menschen und Seelen, die gerade in Not sind, sondern für uns Alle. Ja, wir spüren, dass jetzt emotional und seelisch eine Zeit ist, wo wir alle tief in unser Herz sehen und fühlen. Krieg und Gewalt herrschen hier immer noch im 21. Jahr-hundert, und die meisten von uns macht das sehr sehr traurig, es hat mich schon als Kind sehr traurig gemacht, und bis jetzt hat sich noch nicht viel verändert. „Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ (Albert Einstein) Wir fühlen, dass wir doch in Wirklichkeit alle miteinander verbunden sind und uns Harmonie, Frieden und schöne Zeiten für/miteinander wünschen!
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Mein künstlerisches Ziel ist es, zu erinnern, Licht, Liebe, Harmonie, Hoffnung und Kraft zu bringen und als Medium des Zeitgeists, der kollektiven Sehnsüchte und des spirituellen Kosmos zu fungieren und vor allem Menschen zum Nachdenken und Mitfühlen zu inspirieren.
Die Aufgabe der Kunst ist es verschiedene Pole zu vereinen, in Harmonie zu bringen und sichtbar zu machen was im Verborgenen liegt!
Was liest Du derzeit?
Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig Integrale Lebenspraxis von Ken Wilber Bhagaavad-Gita Verschiedene Biografien von inspirierenden Persönlichkeiten Vedische Astrologie Spanisch ohne Mühe heute _ Assimil Verlag
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Passe auf dich selbst auf und sei immer freundlich zu dir. In deinen letzten Stunden wird nicht zählen, was du getan hast, sondern wofür und wie. Es wird nicht zählen was wir leisteten, sondern wie tief und intensiv wir liebten. By ellefee
Vielen Dank für das Interview, liebeellefeeart, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunst projekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:ellefeeart, Künstlerin
Zur Person/über mich:
Fee ist seit 1998 in der Kunst aktiv, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.
1979 geboren in Stockerau, Österreich, 2000 Matura BG Bad Ischl Studium der Malerei und prozessorientierte Kunstformen Wiener Kunstschule, 2003-2007 Diplom 2010 Geburt des Sohnes 2013 Atelier in OÖ, Malreisen in mediterrane Länder, Süditalien, Ibiza, Indien, Griechenland, Bali 2020 Gründung Feensalon in Alkoven
Liebe Luisa Celentano, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Kaffee aufsetzen, ins Badezimmer, Katzen füttern, Pflanzen gießen, Kaffee abholen, Nachrichten schauen und einen ungefähren Tagesablauf planen … anschließend die allerdringendsten Dinge erledigen, die anstehen, damit sie bei einem etwaigen künstlerischen Flow nicht im Hinterkopf rumoren oder am Gewissen nagen … Arbeitsplatz vorbereiten und zweiten Kaffee holen …
Focus auf Diplomatie, Differenzierung, Toleranz ohne Selbstsabotage und auf was die Menschen verbindet, nicht auf was sie trennt.
Auch und besonders was die Religionen angeht … ggf. das mögliche spirituelle oder kontemplative Erleben verstärkt aufzuzeigen und sich auf den gemeinsamen Nenner zu besinnen …
Das Bewusstsein darüber, welch radikaler Umwälzung es eigentlich bedürfte, um „unseren“ Planeten klimaterisch noch halbwegs zu retten …
Versuchen, nicht komplett vom Stromnetz abhängig zu sein und den inneren Frieden und den Humor zu bewahren
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?
Habe keine eindeutige Antwort, nur Reflexionen …
Authentizität, Vielfalt und vehementer die ureigene Handschrift entwickeln
Auf den persönlichen Finger- und dem ökologischen Fußabdruck achten
Taktiles einbauen
Verstärktes Sensibilisieren der Menschen für bestehende und drohende Gefahren unserer Lebens- und Glaubensformen
Das aktuelle Demokratiemodell kreativ verbessern helfen (um z.B. einer schlecht informierten und leicht manipulierbaren Masse entgegenzuwirken …)
Auf den Spuren dessen bleiben, was die KI niemals wird generieren können wie Emotionen, Bewusstsein, Empathie, Spiritualität, …
In der Musik z.B. herrscht von Musikkundigen und Hörbegabten bereits der Trend zurück zum Akustischen, digital Unverfälschten und zur Vinyl-Schallplattenproduktion, um verlorengegangene Klanganteile wiederzubeleben und die Dynamik … und die Sehnsucht der Menschen nach echter Manufaktur und nicht-digitaler sozialer Interaktion in allen Bereichen scheint mir ebenfalls immer evidenter …
Vielleicht sollte es einen mietbaren Gute-Nacht-Geschichten-VorleserInnen-Dienst geben von netten, sympathischen Menschen mit echten Büchern, die von alleine wieder verschwinden, sobald man eingeschlafen ist …:D
Was liest Du derzeit?
Zu meiner Schande muss ich gestehen: Es verstauben gerade zwei kleine Türme ungelesener Bücher in der Zimmerecke, weil ich im Sommer nicht dazu komme …
Aber eines der Bücher, die mich nach wie vor schon lange faszinieren und inspirieren, stammt von Joachim Ernst Berendt „Nada Brahma – Die Welt ist Klang“, in dem er z.B. Klänge aus der Natur und dem Universum, die wir nicht hören können, weil sie außerhalb unseres Hörspektrums liegen, beschreibt und hoch- oder runteroktaviert und somit hörbar macht wie z.B. Töne, die von den Planeten erzeugt werden … oder auch die vielen grundlegenden Funktionen des Ohres als erstes sich entwickelndes Organ beim Embryo, die er beschreibt, sind erstaunlich … oder der Übergang der noch hörbaren Schallwellen in nur mehr als Vibration fühlbare Schwingungen …
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Der Physiker Fritjof Capra sagte einmal über Berendt, er betrachte das Ohr als „Tor zur Seele …“ und Authentizität bedarf auch des aufrichtigen In-sich-Reinhörens … soziale Interaktion des Einander-Zuhörens … beim leisen Lesen hören wir angeblich unsere eigene Stimme …
In Sarno/Italien geboren, Emigration mit den Eltern nach Deutschland – Nach dem Abitur Praktika-/Lehr- und Studienjahre u.a. im Grafikstudio Elser in Heilbronn, der Accademia di Belle Arti P. Vannucci in Perugia – Studium Jazz- und Populargesang an der Uni für Musik und Darstellende Kunst in Graz – Studium Gesangspädagogik und Teilstudium Doktorat auf der Karl-Franzens-Uni der Musikologie in Graz – Langjährige Konzert-, Unterrichts-, Musikproduktions- und Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland – mehrfache Preisträgerin in Design, Musik und Print – Titel Mag.art., BA – Autorin 2er illustrierter Sach- und Fachbücher