„Kunst kann uns im Lachen oder Trauern vereinen“ Christina Cervenka, Schauspielerin _ Wien 21.5.2023

Liebe Christina Cervenka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf unterscheidet sich sehr von Tag zu Tag, je nachdem ob ich gerade in Dreharbeiten stecke oder mich auf Projekte selbst vorbereite. Beim Dreh heißt es meistens früh aufstehen, ein bisschen Tai Ji oder Yoga und dann schon ab zum Set. Da bleibt auch oft wenig Zeit für andere Dinge und ich konzentriere mich nur auf dieses Vorhaben – eine sehr intensive Zeit!

Wenn ich gerade zwischen zwei Projekten bin, mich auf einen neuen Film vorbereite oder mal ganz frei habe, kann ich mir meinen Tag meist selbst einteilen. Dann liebe ich es etwas länger zu schlafen und erst mal gemütlich zu frühstücken. Auf jeden Fall muss etwas Sport sein, das schafft einen Ausgleich zur künstlerischen Tätigkeit. An einer neuen Rolle arbeite ich am liebsten außerhalb meiner Wohnung, da kann ich mich besser fokussieren – sei es im Park oder im Kaffeehaus.

Christina Cervenka, Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Aus meiner Sicht brauchen wir alle gerade Vertrauen und Gelassenheit, um durch die nächste Zeit zu kommen.

Es gibt viele Unsicherheiten, die „im Außen“ auf uns zukommen und da hilft es mir persönlich, auf etwas Stabiles zu vertrauen – die Natur, im Speziellen das Meer, meine liebsten Menschen.

Gelassenheit bedeutet für mich immer wieder durchzuatmen und mich zu fragen: „Was ist gerade wirklich wichtig?“

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Für einen Neubeginn sind aus meiner Sicht Geduld und Verständnis für andere Sichtweisen notwendig, um ein gutes Miteinander zu schaffen – sei es im persönlichen oder auch gesellschaftlich. Wertschätzender Diskurs, anstatt sich gegenseitig vor den Kopf zu stoßen, nur um seine eigenen Gedanken durchzusetzen. Manchmal eine große Herausforderung, aber alles Leben ist Entwicklung und ein Prozess.

Kunst kann uns dabei helfen einander zu verstehen, uns näher zusammen zu bringen. Sie kann uns im Lachen oder Trauern vereinen. Aber uns auch einladen, kritisch auf unsere Schatten zu blicken, dahin, wo wir vielleicht nicht so gerne hinsehen. Und womöglich schafft sie es, uns den Impuls zu geben, diese zu überwinden.

Was liest Du derzeit?

Meistens lese ich viele Bücher gleichzeitig – je nachdem worauf ich dann gerade Lust habe. Zurzeit u.a. ich ein Buch über Tai Ji eines guten Freundes und Tai Ji – Lehrers. Eine wundervolle persönliche Geschichte, allerdings auf Italienisch, also dauert es bei mir etwas länger – ich lerne gerade erst! J („Tai Ji. Danzare la vita“ von Giuseppe Urselli)

Auf meinem Nachtkasterl liegt gerade auch das neue Buch von Manuel Rubey „Der will nur spielen“ und „Barbarentage“ von William Finnegan. Eine Lebensgeschichte voll Reiselust, Surfen, Meer und Abenteuern – vom Erwachsenwerden und Kindbleiben.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt“ (Khalil Gibran)

So sind für mich die Natur, das Meer, die Berge ein nie enden wollendes Buch voll von Poesie. Eine unendliche Geschichte, die immer wieder neu erwacht und ihren Weg trotz allem findet.

Vielen Dank für das Interview liebe Christina, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Film-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Christina Cervenka, Schauspielerin

5 Fragen an Künstler*innen:

Zur Person_Christina Cervenka, Schauspielerin, geb. 1993 in Klagenfurt, aufgewachsen in Völkermarkt, Kärnten.

Nach der Matura begann sie ihr Schauspielstudium an der Kunstuni Graz, Abschluss 2015 mit Mag. art. Mit ihrer selbst entwickelten Diplomarbeit, dem Solo „NEWOE und die neue Ordnung der Welt“ trat sie z.B. am Grazer Schauspielhaus auf. Von 2015 – 2019 war sie am Burgtheater (Ensemble) und während des Studiums am Schauspielhaus Graz zu sehen. 

Seit 2020 ist sie hauptsächlich im Bereich Film und Fernsehen tätig – u.a. bei der Sky-Serie „Der Pass 2“, dem Österreich-Tatort „Was ist das für eine Welt“, sowie einer Folge der „Toten von Salzburg“

Zuletzt stand Christina für eine neue Folge der „Toten vom Bodensee“ vor der Kamera, Ausstrahlung vorraussichtlich 2024. 

Im Kärntner Landkrimi „Immerstill“, gedreht Ende 2021, ist Cervenka 2023 nochmals im ORF und ZDF zu sehen. Für diese erste Hauptrolle wurde sie 2023 für eine Kurier-Romy in der Kategorie „Nachwuchs weiblich“ nominiert.

Fotos_Christoph Stuhlpfarrer

17.5.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„G wie wenn“ Friedrich Hahn, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Wien 20.5.2023

GIVE PEACE A CHANCE

G wie wenn

I wie man

V wie für

E wie frieden


P wie ist

E wie und

A wie gegen

C wie waffenlieferungen

E wie ist


A wie man


C wie nicht

H wie automatisch

A wie russophil

N wie sondern

C wie bloß

E wie realist


Friedrich Hahn, 6.5.2023

Friedrich Hahn, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Friedrich Hahn, Schriftsteller

Zur Person_Friedrich Hahn, Schriftsteller, Niederösterreicher das Jahrgang 52, lebt in Wien; 51 Bücher, 20 Arbeiten für Rundfunk & Bühne, Ausstellungen, Performances, Redakteurstätigkeit (u.a. Alte Schmiede, das pult, limes) 2019 Ankauf des Vorlasses  >>> www.literaturhahn.at 

Foto _ Martin Jelicic

Walter Pobaschnig _ 6.5.2023

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„ganz nebenbei ist auch gar nicht so richtig klar, was man machen will“ Tom Bresemann, Autor _ Berlin 20.5.2023

Lieber Tom Bresemann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

ich lasse die menschen nicht so schnell aus, im moment bin ich so voller neuer eindrücke, das sind gar keine erlebnisse mehr für mich, ich sehe mich ganz objektiv wie einen fremden herumschreiten und sprechen, ich sehne mich noch nicht nach verkleinerung, der höhepunkt ist noch nicht da

Tom Bresemann, Autor, Musiker, Veranstalter

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

wir müssen zusammen in die zukunft schreiten, in den großen entscheidenden moment wo ein glücklicher erfolg nur zu hoffen ist, wir hoffen, daß wir imstande sein werden, der ganzen sache eine gute richtung zu geben

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

die stimmung ist früher da als die ereignisse, genau dies aber verleiht enorme durchschlagkraft, dazu muß alles im gemeinen wesen sich stark und fest zusammenfügen, also daß die bande lose und nicht drückend das einzelne umschlingen, das ist wirklich die erfüllung unseres geheimsten wunsches, das ist die krönung unserer arbeit, es ist eine aufregende zeit, mit einem male hat sich überall etwas geändert, es bleibt manches auf der strecke was wichtig wäre, ganz nebenbei ist auch gar nicht so richtig klar, was man machen will

Was liest Du derzeit?

schriften, die ernst und heilig sind, das problem: die marken aufzufinden, der blick, der sich hingibt, weiß schon zu ordnen            

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

irgendwie war das alles ein komisches gefühl…die emotionen tiefer von jeglichem wort, das durch den mund den menschen vernewet, so ganz unter uns

Vielen Dank für das Interview lieber Tom, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur, Musik-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Tom Bresemann, Autor, Musiker, Veranstalter

Zur Person_Tom Bresemann, Autor, Musiker, Veranstalter, lebt in Berlin. zuletzt erschienen: „von jeglichem wort das durch den mund den menschen vernewet (Berlin, KLAK Verlag 2023)

https://www.klakverlag.de/produkt/tom-bresemann-von-jeglichem-wort-das-durch-den-mund-den-menschen-vernewet/

#vonjeglichemwort

Foto_Delphine de Stoutz

16.4.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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80.Geburtstag Janis Joplin _ „Janis Joplin war eine leidenschaftliche, sensible und selbstzerstörerische Naturgewalt“ Michelle Haydn, Schauspielerin _Göttweig/AUT 21.5.2023

Michelle Haydn, Schauspielerin _ acting Janis Joplin _
2023 _ 80.Geburtstag Janis Joplin (* 19. Januar 1943 Port Arthur, Texas † 4. Oktober 1970 in Los Angeles, Kalifornien)
Michelle Haydn, Schauspielerin _ acting Janis Joplin _
2023 _ 80.Geburtstag Janis Joplin (* 19. Januar 1943 Port Arthur, Texas † 4. Oktober 1970 in Los Angeles, Kalifornien)

Liebe Michelle Hadyn, welche Bezüge gibt es von Dir zu Janis Joplin und der Zeit der 1960er Jahre?

In meiner Kindheit hat mein Papa sehr oft und laut die Musik von Janis Joplin gehört, vor allem das Lied ,,Mercedes Benz“. Ich hatte ständig einen Ohrwurm!

Meine Oma liebt die Musik der 60er Jahre und ich habe früher oft ,,The Doors“ gehört!

Wie siehst Du diese Epoche der 1960er Jahre?

LOVE&PEACE&HIPPIES&SEX&DRUGS&ROCK`N`ROLL

Musikalisch gesehen wurde Geschichte geschrieben. Musik die bis heute präsent ist: Beatles, Rolling Stones, Jimi Hendrix, Bee Gees…

Woodstock 69: Meilenstein der Festivalgeschichte

Gibt es einen Lieblingssong von Janis Joplin?

Piece of my heart

Wie siehst Du als Schauspielerin die Künstlerin und die Bühnenperformance von Janis Joplin?

Sie war eine leidenschaftliche, hemmungslose, selbstzerstörerische und sensible Naturgewalt, die auf der Bühne ihre Seele öffnete und mit ihrer einzigarten Stimme und tiefen Emotionen, die Menschen erreichte und berührte.

Das Leben von Janis Joplin ist von großartigen Erfolgen wie persönlicher Tragik geprägt. Wie siehst Du die Umstände Ihres Künstlerinlebens und frühen Todes?

Ein Kreislauf der Süchte – geprägt von Einsamkeit, Schmerz, Höhen und Tiefen. Leider schaffte sie den Schritt nicht heraus!

Wie war Dein Weg zum Schauspiel?

Nach einigen Jahren packte mich endlich der Mut und ich meldete mich für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule an.

Ich liebe was ich tue und könnte nicht dankbarer sein!

Was ist Dir in Deinem Beruf wichtig?

Ehrlichkeit & Empathie, Motivation & Leidenschaft, Humor & Disziplin

Welche Pläne, Projekte hast Du derzeit?

Momentan probe ich bei den Nestroyspielen in Schwechat. Wir spielen ,,Eisenbahnheiraten“ von 1.7. – 5.8.23 im Schlosshof Rothmühle.

Was kannst Du von der Künstlerin Janis Joplin in Deinen Weg als Schauspielerin mitnehmen?

“I am not really thinking much, you just sort of try to feel.“  (Janis Joplin, Interview, Juni 1970)

Darf ich Dich abschließend um eine Songzeile von Janis Joplin bitten?

You know you got it if it makes you feel good.

Michelle Haydn, Schauspielerin _ acting Janis Joplin _
2023 _ 80.Geburtstag Janis Joplin (* 19. Januar 1943 Port Arthur, Texas † 4. Oktober 1970 in Los Angeles, Kalifornien)

Liebe Michelle Haydn, herzlichen Dank für das wunderbare Fotoshooting und Interview, viel Freude, Glück und Erfolg 2023!

80.Geburtstag _ Janis Lyn JoplinSängerin (*19.1.1943 Port Arthur/Texas +4.10.1970 Los Angeles, Kalifornien)  _

Fotoshooting_acting Janis Joplin

Michelle Haydn, Schauspielerin _ Göttweig/AUT

Michelle Haydn, Schauspielerin

Zur Person_Michelle Haydn:

• geboren 1992 in St. Pölten
• BAFEP St. Pölten (Matura 2011)
• Schauspielakademie Elfriede Ott (Diplom 2019)

Zuletzt zu sehen als:
• Louka in ,,Helden Reloaded“ im Theater Forum Schwechat
• Leocadia in ,,Nur Ruhe“ bei den Nestroyspielen in Schwechat
• Toni Gilz in ,,Hochzeit“ im Stadttheater Mödling und in der SCALA in Wien
• Kathi in ,,Charivari“ bei den Nestroyspielen in Schwechat
• Birgit in ,,Magic Afternoon“ im Theater Experiment
• weibl. Hauptrolle in ,,Der reizende Reigen“ im Theater Spielraum
• Victoria Reynolds in ,,Keine Leiche ohne Lily“ im Theater Center Forum
• Joyce/die tolle Grete in ,,Top Girls“ im Theater Spielraum
uvm.

Alle Fotos&Interview _ Walter Pobaschnig 5/23

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„Gestern noch glaubtest du an nichts, außer an die Ungerechtigkeit“ Marco Iezzi, Schriftsteller _ GIve Peace A Chance _ Zürich 19.5.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gestern noch glaubtest du an nichts, außer an die Ungerechtigkeit

Immer ich, sagtest du, und auch, immer die anderen

Vielleicht irrst du dich, sagte ich, aber deine

Eingeweide standen in Flammen


Porentiefes Flüstern aus dem Nichts

Eroberte dich eines Nachts

Auf dem Rücken liegend fand dich das

Chaos

Einer neuen Welt


Alle Teile von dir lagen verstreut


Chancenlos im Nirgendwo

Hörst du

Alles auf Anfang jetzt, gehe, wo du nie gingst

Narben als Erinnerung

Chöre aus der Dunkelheit, und doch –

Es geht, aber gehen musst du


Marco Iezzi, 2.5.2023

Marco Iezzi, Autor und Texter

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Marco Iezzi, Autor und Texter

Zur Person_Marco Iezzi gestaltet autodidaktisch verschiedene Medien wie Bild, Foto und Film. Zentral ist immer der Text, von der Miniatur bis zur Reportage. Wohnt in Zürich, wurzelt nach Italien und Österreich.

Website: iezzi.tv.

Foto _ privat

Walter Pobaschnig _ 2.5.2023

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„Kunst sollte tapfer gegen den Strom schwimmen.“ Sonja Crone, Schriftstellerin _ Basel 19.5.2023

Liebe Sonja Crone, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Das soll ein ewiges, ungelüftetes Geheimnis bleiben; auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und kreativ.

Sonja Crone,
Lyrikerin, bildende Künstlerin, Lektorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Menschlichkeit leben und innere Inseln der Ruhe und Sicherheit bewahren, ohne die Augen zu verschließen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Kunst sollte die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie Diskurse mutig hinterfragen. Kunst sollte tapfer gegen den Strom schwimmen. Boote gegen die Strömung bauen.

Was liest Du derzeit?

Philosophische Aphorismen sowie Lyrikmanuskripte, die ich gerade lektoriere.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Im Garten des Gleichmuts
Dort wachsen keine Blumen
Dabei sprießen den Kindern
Die Kirschblüten
Direkt aus den Ohren

Vielen Dank für das Interview liebe Sonja, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Lyrik-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Sonja Crone, Lyrikerin, bildende Künstlerin, Lektorin

Zur Person_Sonja Crone *1982 in Speyer am Rhein lebt in Oberwil bei Basel

Walter Pobaschnig _ 15.4.2023

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„Der Verdrüssliche“ Eva Holzmair. Roman. Gmeiner Verlag

1781. Pressburg. Ein heißer Frühsommertag. Xaver Messerschmidt ist allein. Allein mit den Gesichtern um ihn. Anspannung. Überdruss. Stumm. Um ihn und in ihm. Der Blick in den Spiegel und dann Blatt und Stift. Der Weg zur Skulptur…

Gegenwart. Carola ist am Weg ins Museum. Auch da Gesichter um sie. Der Vergangenheit. Wilfried. Chaos der Liebe. Und dazu der Messerschmidt Kopf hier. Skulptur und Leben. Dicht beieinander.

Dicht beieinander auch im Hiersein und Verschwinden. Deswegen ist Carola hier. Es geht um den Verkauf der Skulptur „Der Verdrüssliche“ von Xaver Messerschmidt.

Und Carola geht den Wegen der Kunst, des Lebens, des Liebens, des Erinnerns in Freude, Wirrungen, Dunkelheiten, Inspirationen und des Weitersehens nach…unerschütterlich…

Eva Holzmair, legt mit Ihrem neuen Roman „Der Verdrüssliche“ eine wunderbare Reise zu Kunst und Leben in allen Faszinationen, Überraschungen, Freuden, Geheimnissen, Verhängnissen vor, die im variantenreichen augenzwinkernden Sprachspiel begeistert!

Es sind Persönlichkeits- und Lebensportraits, die ihrer täglichen unerträglichen Leichtigkeit des Seins aufeinandertreffen und in allen Eigen- und Besonderheiten strahlen und interessieren. Meisterhaft literarisch dargestellt und in einmaliger Erzählspannung agierend und interagierend. Eingewoben in Geschichte, Kunst und Gesellschaft. Einst und jetzt. Brillant!

„Ein brillanter Roman über Kunst und Leben in wunderbaren Portraits und mitreißender Erzählspannung!“

Walter Pobaschnig 5_23

„Der Verdrüssliche“ Eva Holzmair. Roman. Gmeiner Verlag

507 Seiten, 13,5 x 21 cm, Klappenbroschur Premium

Buch 18,– € / E-Book 13,99 €

*ISBN 978-3-8392-2811-1

Zur Person_Eva Holzmair wurde in Korneuburg geboren und ist in Wien aufgewachsen. Die Autorin lebt und arbeitet in Wien. Seit Jahren ist die studierte Dolmetscherin zudem literarisch tätig. Sie veröffentlicht Prosa und Theaterstücke.

Mehr Informationen unter: www.evaholzmair.at

Der Verdrüssliche – Gmeiner Verlag (gmeiner-verlag.de)

Eva Holzmair, Schriftstellerin _ privat

Walter Pobaschnig  5/23

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„Geduld“ Kristina Krenn, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 18.5.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Geduld

Individualität

Vertrauen

Energie


Potentialentfaltung

Empathie

Amore

Clown

Ehrlichkeit


Afrika


Chaos

Harmonie

Authentizität

Neugier

Chamäleon

Erdbeeren


Kristina Krenn 1.5.2023

Kristina Krenn, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Kristina Krenn, Schauspielerin

Zur Person_Kristina Krenn _ ich bin als Schauspielerin zur Zeit mit meinen Mitmachtheaterstücken in ganz Wien im Einsatz und habe für das Gloria Theater, Kellergassen Compagnie, Sommerfestspiele Weitra, Stadttheater Berndorf, Stadttheater Wiener Neustadt und für Film und Werbung und in vielen freien Produktionen gespielt und lebe in Wien.

Foto _ Stefan Peters

Walter Pobaschnig _ 1.5.2023

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„Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“ Irene Diwiak. Roman. C.Bertelsmann Verlag. 2023.

Februar 1943. Der Krieg tobt. Doch es gibt Widerstand. Die „Weiße Rose“, Münchner Studenten:innen drucken, versenden und verschicken Flugblätter, in dem sie den verbrecherischen Krieg des nationalsozialistischen Deutschland anklagen und zum entschlossenen Kampf dagegen aufrufen.

Am 18.Februar verteilen Hans Scholl und seine Schwester Sophie Flugblätter in der Münchner Universität. Die letzten Blätter lässt Sophie in den Lichthof der Universität flattern. Der Hausmeister sieht sie und hält sie fest, bis die Gestapo eintrifft.

In den Verhören geben sie schließlich nach der Entdeckung von Materialien in ihrer Wohnung das Verfassen und Verteilen der Flugblätter zu. Es kommt zu einem raschen Gerichtstermin. Roland Freisler spricht ein Todesurteil, das am 22.Februar vollstreckt wird und Geschwister, Freunde in den Tod reißt. Doch der Widerstand lebt weiter, in allem Schmerz von Familie, Freunden, Kollegen:innen.

Doch wie war der Weg der Freundschaft zwischen Hans und Alex? Was bewegte die jungen Studenten in diesen Kriegstagen? Und wie gingen sie einen gemeinsamen Weg inmitten von Tod und Krieg…

Irene Diwiak, mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin, legt mit ihrem dritten Roman einen literarisch wie historisch spannenden Zugang zu Leben und Widerstand der Gruppe der „Weißen Rose“ vor.

Es gelingt in Konzeption und Erzählfolge beeindruckend Leserin und Leser in Zeit, Situation im Kontext unmittelbaren Lebens, Heranwachsens in allen Träumen, Herausforderungen, Verzweiflung und Hoffnung mitzunehmen und einer Freundschaft zu folgen, die Mut, Vertrauen und Entschlossenheit auszeichnet.

Ein Roman, der historisches wie biographisches Wagnis und Experiment ist, das in höchster psychologischer Sensibilität und Präzession zur literarischen Ausnahmerscheinung wird, die erschüttert wie begeistert.

„Ein Roman, der erschüttert und begeistert, bis zur letzten Seite nicht loslässt!“

Walter Pobaschnig 5/23

Irene Diwiak, Schriftstellerin

Irene Diwiak_

Zur Person_ Irene Diwiak, geboren am 10. Dezember 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, Studium der Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Nebenher viel Theater, auf und hinter der Bühne. Zahlreiche Literaturpreise, u.a. bei der Jugendliteraturwerkstatt Graz (2005, 2008), FM4-Wortlaut (2013), Theodor-Körner-Förderpreis (2015), Jurypreis beim Autorenwettbewerb der Nibelungen-Festspiele Worms (2015), Förderpreis der Stadt Graz (2018), Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin (2019), Literaturstipendium der Stadt Graz (2020), Stipendium für Dramatik der Stadt Wien (2021). Ihr Theaterstück „Die Isländerin“ wurde 2016 in Worms uraufgeführt. Ihr Debütroman „Liebwies“ erschien 2017 bei Deuticke (Taschenbuchausgabe 2019 bei Diogenes) und stand auf der Shortlist für den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises. Ihr zweiter Roman „Malvita“ ist 2020 bei Zsolnay erscheinen. Ihr dritter Roman erschien 2023 bei C. Bertelsmann, München.

Eine vollständige Liste aller Preise und Auszeichnungen findest du auch hier.

Sag Alex, er soll nicht auf mich warten, Irene Diwiak. Roman. C.Bertelsmann Verlag. 2023.

ORIGINALAUSGABE

Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-10468-2

Erschienen am  22. Februar 2023

https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Sag-Alex-er-soll-nicht-auf-mich-warten/Irene-Diwiak/C-Bertelsmann/e598239.rhd

Foto_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 5/23

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Station bei Malina _ „Einerseits diese unheimliche Kraft und andererseits diese schonungslose Zerbrechlichkeit“ Mara Christine Koppitsch, Schauspielerin _ Wien 28.5.2023

Mara Christine Koppitsch_Schauspielerin _ Wien _
Romanschauplatz „Malina“ Ingeborg Bachmann (1971) 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Liebe Mara Christine Koppitsch, herzlich willkommen im „Ungargassenland“! Wir sind hier an literarischen Bezugsorten des Romans „Malina“ (1971) von Ingeborg Bachmann in Wien. Sind Dir die Orte hier vertraut?

Das Ungargassenland, wie es in Malina so schön genannt wird, und die umliegenden Orte hier im 3. Bezirk sind mir nicht vertraut. Der Stadtpark, welcher auch im Roman erwähnt wird, ist mir schon vielmehr Begriff. Ab und an drehe ich dort eine Runde, sehe den Enten im und am Teich zu oder setze mich ins Gras.

Fasziniert hat mich der Durchgang >Sünnhof<, also die kleine Gasse welche am Mercure Grand Hotel Biedermeier vorbeiführt und die Landstraßer Hauptstraße mit der Ungargasse verbindet. Ich fühle mich dort wie in einer anderen, einer kleineren Stadt und als wäre ich in eine frühere Zeit versetzt worden. Versetzt. Verreist. Ich hätte absolut nichts dagegen in diesem Biedermeier-Hotel ein paar Tage zu nächtigen um Ivan, Malina und der Erzählerin auf die Spur zu kommen.

Welche Bezüge und Zugänge gibt es von Dir zu Ingeborg Bachmann und dem Roman Malina?

Ehrlich gestanden, habe ich erst im Laufe des letzten Jahres begonnen mich vermehrt mit Ingeborg Bachmann zu beschäftigen. Davor waren mir nur einige ihrer Gedichte bekannt. Außerdem hatte ich gehört, dass der Briefwechsel zwischen Bachmann und Celan etwas Besonderes wäre.


In unserer Performance „Vollempfänger“ (Champagnerperlen, 2019) hatten wir ein Gedicht Bachmanns thematisiert:

Auf der obersten Terrasse

Von der obersten Terrasse

habe ich springen wollen,

zu Fuß bin ich Hintertreppe

hinaufgegangen, für die

Dienstboten und habe an der Tür

gehorcht, auf das Lachen in

meinen Zimmern, das hat mich ent-

mutigt, Einen Leichnam, gleich

nach dem Frühstück, hättest du

schlecht ertragen

Spannenderweise hatten wir in derselben Produktion einen Auszug aus Schönbergs Pierrot Lunaire Op. 21 dabei. Dieses Werk ist nun auch in Malina Thema.

Malina stand schon auf meiner ‚imaginären Leseliste‘ und ich hatte es bereits mehrmals begonnen zu lesen, aber mir erst die letzten Wochen aufgrund dieses Fotoprojekts wirklich die Zeit dafür eingeräumt. Das Werk hat mich in mehreren Bereichen und Ebenen angesprochen. Einerseits die unheimliche Kraft und andererseits die Zerbrechlichkeit der Erzählerin machen den Roman so fein und dicht. Alles präzise verwoben. Doch auch Platz für Löcher. Die dürfen sein, sie sind gesetzt. Gegensätze. Der innere Kampf mit sich selbst, mit der Umgebung, der Welt. Die vielen Stimmen außen und im Innern, die flüstern oder dröhnen. Sich selbst befragen ob man ‚richtig‘ ist. Der Zugang zu sich selbst und zu den Mitmenschen, der oftmals ‚entwischt‘… Durch viele Fragen. Durch Ängste. Durch Träume. Die so plötzlich kommen und starr machen können.

Welche Eindrücke hast Du von den Schauplätzen in der Ungargasse, die wir besucht haben?

„Noch nie hat jemand behauptet die Ungargasse sei schön, oder die Kreuzung Invalidenstraße-Ungargasse habe ihn bezaubert oder sprachlos gemacht.“ (S.12*) *Dieses und alle weiteren Zitate mit Seitenangabe stammen aus dem Roman Malina von I. Bachmann, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main, 1971

Die Ungargasse ist im Grunde keine Gasse, sondern eine breite Straße mit immerhin wenig Verkehr. Wie schon in Malina beschrieben kann man hier auf den ersten Blick wenig ‚Aufregendes‘ entdecken.

„Ich gehe am besten nach Hause, ich stehe um drei Uhr früh an der Ungargasse 9 gelehnt, mit den Löwenköpfen zu beiden Seiten“ (S. 178)

Hinter dem Tor mit den Löwenköpfen der Ungargasse 9 verbirgt sich jedoch ein schöner Innenhof mit einem Brunnen und dahinter erreicht man über ein Treppchen eine kleine Grünfläche mit einem Meer aus Efeu. Dieser Ort spiegelt   Bachmanns Roman wider – Schönheit, Stille, Romantik, auch Tristesse, Einsamkeit und Wildheit. Ein auffälliger Spalt in der Mauer „lockt an“ um durch ihn zu verschwinden.


Im Hof kann man sich Ivans Kinder Béla und András beim Spielen vorstellen… Der Brunnen – Wasserspiele sind vorprogrammiert. Ein lauer Sommerabend, Geräusche spielender Kinder, ein angenehmes Lüftchen weht, ein Fenster im obersten Stock ist geöffnet, man vernimmt das Klingeln eines Telefons…
 „Hallo. Hallo? Wie es mir? Und dir?“  (S. 36)

Über die Stiege im obersten Stock des Hauses angekommen, steht man vermutlich vor Ivans Tür. Man kann den Zigarettenrauch riechen der durch die Ritzen der Türe zieht. Da – eine höhere und eine tiefere Stimme, die sich angeregt über die besten Schachzüge unterhalten (– nur im Spiel oder auch im echten Leben?).

Wie siehst Du den Aufbau und das Konzept des Romans?

Da ich weder Literaturwissenschafterin noch Germanistin noch Schriftstellerin (…) bin, kann ich keine tiefgreifende Analyse dazu geben. Außerdem sind bereits zahlreiche Abhandlungen und Kommentare zu diesem Roman verfasst worden. Deswegen werde ich mich höflich zurückziehen und nur wenige kurze eigene Gedanken schreiben: Die kurze Personenbeschreibung zu Beginn verleiht dem Werk eine theatrale Note. Schon ist man Vorort und die Bühne wird bespielt. Mittendrin statt nur dabei.
Kapitel eins, die Erzählerin stellt Ivan in den Mittelpunkt. Es schwingt der Frühling mit, zumindest Anfangs.
Das Kapitel zwei rückt vom Leben außerhalb der Vierwände ab und zieht sich in die Welt der Alpträume zurück. Mit einer Vaterfigur, die diverse Arten von Gewalt ausübt. Das lesen der meisten Passagen (zumindest für mich) eine Qual.
Kapitel drei mit Schwerpunkt auf Malina lässt die Erzählerin nach und nach verschwinden. Der Spalt.
„Es war Mord.“ (S. 355)

Was sind für Dich zentrale Themen und Aussagen des Romans?

Zwei der vielen Passagen die mich berühren und schon einiges über die Erzählerin aussagen:

„Es sollte dir immer gutgehen.
Aber doch nicht mir, warum denn mir!“ (S.45)
—–
„Ich bin die erste vollkommene Vergeudung, ekstatisch und unfähig, einen Gebrauch von der Welt zu machen, und auf dem Maskenball der Gesellschaft kann ich auftauchen, aber ich kann auch wegbleiben, wie jemand, der verhindert ist oder vergessen hat, sich eine Maske zu machen, aus Nachlässigkeit sein Kostüm nicht mehr finden kann und darum eines Tags nicht mehr aufgefordert wird.“ (S.264)

Die Themen die in diesem Roman behandelt werden, erstrecken sich vom Frausein und dem Frauenbild der Nachkriegszeit (z.B. das Definieren einer Frau über den Mann/die Männer) über die Figur des gewalttätigen Vaters der seine Familie beherrscht, die Dynamiken einer Gesellschaft, Kategorien die so schnell eingeführt sind und schwer wieder aufgelöst werden bis hin zur Sprachlosigkeit. Sprachlosigkeit der eigenen Person aber auch Sprachlosigkeit in der Gesellschaft. Gewalt – psychisch und physisch – wird stark thematisiert.
Gewalt wird doch oftmals durch gewisse Sprachlosigkeit hervor g e r u f e n. Alpträume und Traumata gesellen sich dazu.

Außerdem: Angst und Unsicherheit. Zweifel an sich selbst. Sich fremd fühlen… Abhängig von der eigenen (psychischen) Verfassung mal mehr mal weniger – alles schwankt.

Trotz alledem -die Erzählerin besitzt eine irrsinnige Kraft und einen starken Willen (der gern belächelt wird). Sie hat das Verlangen gehört und angehört zu werden. Man kann oftmals ein Augenzwinkern herauslesen. Der Sarkasmus kommt nicht zu kurz.
Die Erzählerin versprüht Hingabe, Leidenschaft, Mut.

Welchen Einfluss hatte und hat der Roman auf die Entwicklung von Literatur, Kunst und Emanzipation und Gesellschaft?

Einen großen denke ich. Gerade auch von Personen aus der Generation meiner Mutter habe ich über den wichtigen Einfluss dieses Romans bezüglich Emanzipation und Frauenbild gehört.
Ich bin wirklich froh, dass viele mutige und wunderbare Frauen, wie Ingeborg Bachmann, uns Nachgekommenen – sei es im Privaten, in der Gesellschaft oder in der Kunst- schon so viel erleichtert und ermöglicht haben.

Was sind Deine derzeitigen Projektpläne?

Das nächste eigene Projekt ist eine Performance – Schauspiel, Musik, Visuals, Choreo mit einem Freund und Kollegen der MDW außerdem einer tollen Kostümbildnerin. „Ecce Homo“. Angelehnt an Nietzsche. Ingeborg Bachmann erwähnt diesen Titel auch in ihrem Roman, da musste ich beim Lesen schmunzeln.

Hättest Du mit Ingeborg Bachmann gerne einen Tag in Wien verbracht und wenn ja, wie würde dieser aussehen?

Natürlich hätte ich sie gerne getroffen. Wäre anfangs bestimmt nervös gewesen und mir ein bisschen dumm vorgekommen. Aber nachdem wir uns hoffentlich gut ‚eingegrooved‘ hätten, hätte ich sie gebeten mit ihren Lieblingsort in Wien zu zeigen – ob drinnen oder draußen egal. Dann vielleicht in ein Museum, nach Absprache. Zum Abschluss ins Café um über Gott und die Welt zu reden und einen Buch-/Lesetipp zu bekommen.

Darf ich Dich abschließend zu einem Malina Akrostichon bitten?

M ut                                                                                                                                

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Mara Christine Koppitsch_Schauspielerin _ Wien _
Romanschauplatz „Malina“ Ingeborg Bachmann (1971) 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Station bei Malina_Roman Ingeborg Bachmann_Wien_1971

im Interview und szenischem Fotoportrait_

Mara Christine Koppitsch_Schauspielerin _ Wien _

2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Interview und alle Fotos_Romanschauplatz _ Malina_Wien _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig, 5_23

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