„Hoff’ nun“ Elisabeth R. Hager, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Berlin 29.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Hoff’ nun

Hab mir Anzuchterde gekauft

Damit ein zarter Frieden keime

In dieser schwarzen Verwesung

Hoff’ nun auf zwei feine grüne Blättchen

Die aus dem schwarzen Loch auftauchen

Wie die Schwanzflosse eines riesigen Wals


Elisabeth R. Hager, 27.4.2022

Elisabeth R. Hager, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Elisabeth R. Hager, Schriftstellerin

https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_R._Hager

Foto 1_privat; Foto 2_Portrait_Jasmin Schreiber.

Walter Pobaschnig _ 27.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Mit Wortbildern neue und eine Vielfalt an Impulsen schenken“ Regina Lehrkind, Schriftstellerin _ Hagen/D 29.4.2022

Liebe Regina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich beginne jeden Tag mit tiefen Atemzügen am geöffneten Fenster. Jeder Tag riecht anders und ich bin jedes Mal aufs Neue auf den Duft gespannt. Im Aufwachen des Tages gehe ich mit meinem Hund und genieße die noch leisen Töne. Gestärkt für den Tag beginne ich für meine Auftraggeber zu arbeiten.

Regina Lehrkind, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Oftmals vergessen wir das kritische Hinterfragen. Immer und immer wieder werden wir derzeit mit Themen konfrontiert, die unsere Ängste wachrütteln. Füreinander da zu sein, sich zu stützen und einander zu stärken. Wage den Perspektivwechsel!

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Mit Worten Bilder kreieren, die meine Zuhörer*innen/Leser*innen mit auf eine Reise nehmen, in neue Welten eintauchen lassen. Das ist mein Wunsch als Autorin. Mit Wortbildern neue und eine Vielfalt an Impulsen schenken, die uns weiter mit offenen Augen durch die Welt gehen lassen. Impulse, die zum Hinterfragen der Dinge führen.

Was liest Du derzeit?

Es sind immer mehrere Bücher gleichzeitig, da ich die Bücher meiner Podcast-Gäste lese, bevor ich sie interviewe. Im Moment fasziniert mit „The Happiness Dictionary“ von Dr. Tim Lomas. Es ist eine Entdeckungsreise durch die Sprachen dieser Welt. Durch ihren Klang und ihre Bedeutung bereichern sie und erweitern das Verständnis über das Glück.
Tim – Die offizielle Avici Biografie von Mans Mosesson

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ungeschminkte Bilder schenken Klarheit!

Vielen Dank für das Interview, liebe Regina, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Regina Lehrkind, Schriftstellerin

Start

Foto_Studioline Photography

29.4.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

„Ganz am Ende der Geschichte noch einmal“ Zoe Jenny, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Wien 28.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Ganz am Ende der Geschichte noch einmal

Inwärts wie eine Rückkehr

Von allem was wir wussten, ahnten wir nichts

Ein Irrtum.



Punktgenaues Geschoss mitten in unsere Ahnungslosigkeit

Ewige Rückkehr Geschichte

Alles ein Irrtum, wir wussten nichts.

Chaos ist beständig und immer wahr

Ein trauriger Trost




Alles endet, auch unsere Gedanken, unser Wort.



Chaos hallt wie ein böses lachen

Heute ins morgen

Ahnungslos waren wir, werden wir immer sein

Nichts wird sich ändern

Chaos, auch du wirst enden

Ein jähes zucken der Geschichte, ewiges streben nach Tod


Zoe Jenny, 25.4.2022

Zoe Jenny, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Zoe Jenny, Schriftstellerin

https://de.wikipedia.org/wiki/Zo%C3%AB_Jenny

Foto_Izaquiel Tome

Walter Pobaschnig _ 25.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„literatur kann impulse geben“ Crauss, Schriftsteller_Siegen/D 28.4.2022

Lieber Crauss, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

es gibt zwei unterschiedliche rhythmen. wenn ich keine anderen termine habe, frühstücke ich um neun bei kaffee, social media und evtl. einer kurzen lektüre. danach beantworte ich mails, räume meinen schreibtisch auf und plane projekte wie lesungen und schreibworkshops. ein- oder zweimal die woche kommt ein praktikant, der mir beim sortieren meiner bibliothek hilft, programme für vorträge zusammenstellt oder lesungsmitschnitte zurechtschneidet.

am frühen nachmittag gibt’s eine kurze schlafpause, danach beginnt die dichterische arbeit. im augenblick schreibe ich einen text zu einem gemeinschaftsprojekt mit einer siegener bildkünstlerin und einem amerikanischen filmausstatter; es geht um die art und weise, wie wir mit unseren körpern geschichten erzählen.

bis zum nachmittag habe ich meist nur eine schnitte brot und einen apfel gegessen und mich ansonsten von ganz unterschiedlicher musik ernährt.

wenn ich unterricht habe – ich mache kreative schuljahresworkshops in verschiedenen lernanstalten und gebe orientierungsunterricht in der sozialen wiedereingliederung – bin ich früher auf den beinen, radle im zwei- oder dreistunden-rhythmus zwischen den verschiedenen brotjobs hin und her und brauche danach umso eher einen kleinen mittagsschlaf zum rebooten.

abends geht die kreative arbeit weiter, geht über in unterrichtsvorbereitung für den nächsten tag oder ins serie schauen, freunde treffen und liebe machen …

Crauss_Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

wir müssen froh sein, dass es trotz vieler einschränkungen noch und wieder möglich ist, fremde, freunde und kollegen von angesicht zu angesicht zu treffen. die direkte menschliche begegnung treibt uns an, ein kurzes, ehrliches lächeln kann einen ganzen tag retten.

wir dürfen nicht verlernen, wie man sich in den arm nimmt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt der Literatur, der Kunst an sich zu?

nach der krise ist vor der krise. wir brauchen mut! mut, dinge auszuprobieren, um die zukunft lebenswert zu gestalten. wenn ich es schaffe, vom auto aufs lastenrad umzusteigen, schafft es mein nachbar vielleicht auch. wenn luxemburg es schafft, den öpnv für die einwohner kostenlos zu halten, schafft es hamburg vielleicht erst recht.

kleine schritte, die man aber gehen muss. die literatur kann kein gesetz verabschieden, aber impulse geben, kann phantasieren und durch übertreibung möglichkeiten aufscheinen lassen, die wir sonst vielleicht übersehen hätten. kunst ist immer eine lupe.

Was liest Du derzeit?

mit grosser bewunderung lese ich Mario Osterlands final image (parasitenpresse), kurze poetische einlassungen zu den letzten photographien berühmter menschen. daneben gedichtbände von Karl Krolow (Unsichtbare Hände, Suhrkamp) und Guy Helminger (Die Tagebücher der Tannen, Edition Rugerup) sowie Glitter, die „Gala der Literaturzeitschriften“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„die farbe, die die alten griechen dem meer gaben, war GRÜN. blau in das meer zu mischen, ist eine neue erfindung.“ (Abdelkader Benali)

Vielen Dank für das Interview lieber Crauss, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Crauss, Schriftsteller

Foto_(c)-marvellous

26.7.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

„Gerade noch“ Christine Teichmann, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Graz 28.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gerade noch

Imagine aus

Vollem Hals und mit

Enthusiasmus gesungen




Putins

Einmarsch lässt den

Atem stocken,

Chaotische Gefühle, Zweifel an den

Eigenen Einstellungen




Aufkommen



China sieht zu

Hört

Aufmerksam, ob da die

Nachbarn

Charakter zeigen

Ei, solange das Gas wichtiger ist…


Christine Teichmann, 25.4.2022

Christine Teichmann, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Christine Teichmann, Schriftstellerin

Christine Teichmann

Foto_Martin Schneider

Walter Pobaschnig _ 27.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Gestern ist immer noch“ Brigitta Huemer _Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Bad Leonfelden/AT 27.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

G estern ist immer noch

i m herzohr

v erklingende tage ins nirgendwo

e twas riss und umschweigt uns alle



p räludien der hoffnung im

e xil – boden

a uf dem man über ferne risse geht

c himären / visionen

e iner besseren welt


a n der atemschwelle


c hinmoku – das wartende schweigen

h albzeit der worte

a nders.leben

n achts – nur der leise

c horal schlafloser kinder / danach –

e ine weile stille


Brigitta Huemer, 22.4.2022

Brigitta Huemer _Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Brigitta Huemer _Schriftstellerin

Foto_Wolfgang Stadler

Walter Pobaschnig _ 22.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Gelagert“ Jens Schröter, Schriftsteller_Give Peace A Chance _Netphen/D 27.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gelagert

In

Verkarsteten

Erdschichten



Projektile

Einkaufszentrumstrümmer

Ausgebranntes

Chemischgiftiges

Endlosknochensplitter



Archäologen



Centennien in der Zukunft entfernt von

Heute

Ausgrabend, Sammelnd, Ordnend

Nicht mehr verstehend

Centennien zurückblickend

Endet das denn nie?


Jens Schröter, 23.4.2022

Jens Schröter, Schriftsteller, Medienwissenschaftler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Jens Schröter, Schriftsteller, Medienwissenschaftler

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 23.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Kunst kann alles“ Carsten Klook, Schriftsteller _ Hamburg 27.4.2022

Lieber Carsten, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich wache meist sehr früh auf und setze mich dann spätestens um 4.30 Uhr morgens an den Schreitisch. Das b esse ich zum Frühstück, trinke Kaffee und bleibe bis zum Mittag dort sitzen, um mein Interesse zwischen -net, Büchern und Manuskripten wandern zu lassen. Das geht dann bis circa 18.00 so weiter bis ich von Grunz auf beleidigt (Grundsicherung), den Fluchtweg vom Briefkasten zum TV antrete. Meist ist nix drin. Da mache ich lieber zwei Zeichnungen und prüfe mit einem Handgriff den strammen Sitz der sechs Saiten auf der Telecaster. Zwischendurch Telefonate, Supermärkte, Straßen, Schulterblatt, PflegerInnen, Tabletten, Fitnesscenter, Maskenwechsel, Schanze, Taxifahrten, Arztbesuche, Online-Einkäufe. Später gemütliches Absacken zwischen Abs-inth-ackern und *Innen. Nach außen hin nimmt’s eher ab. Jedenfalls gerade in der an- und abschwellenden Pandemie. Hin und wieder gibt’s auch Mal eine Lesung für zwei bis drei Personen.

Carsten Klook, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Einzusehen, dass wir alle sehr verletzbar sind und wie schnell wir am seidenen Faden hängen können. Und trotzdem dabei stark zu bleiben und zu tun, was noch möglich ist.

Und zwar nicht wegen verhängter Corona-Maßnahmen, sondern aus Trotz und Gegenwehr zu den Versprechen, die nach einer Wahl von den Parteien schnell vergessen sind. Es geht eben in erster Linie doch immer nur ums Geld, dass das Motiv für Handlungen abgibt. Wichtig ist, an diesem Trauerspiel nicht zu verzweifeln und die Lust am Leben nicht zu verlieren. Denn Lust ist wunderbar. Schöner als Geld und dessen Mangel.

Und also: Freedom of speech! Der Kampf um Meinungsfreiheit beginnt aber nicht erst dort, wo sie eindeutig verboten ist. Sondern bereits hier direkt bei uns in den Medien und Verlagen, in die man nicht wirklich ganz hineinkommt, weil diese mit der funktionalisierten Meinung und der Form, in die diese gegossen ist und geäußert wird, auch wieder in erster Linie Geld verdienen wollen. Selbst das Setting, das in einem Text aufgeschlagen wird, kann insofern verboten werden, weil es bei Nichtverlegen zum Ausschluss an der Teilnahme vom Markt führt. Nicht nur jede Themenwahl,  jedes (Satz-)Zeichen ist politisch und kann als zu prekär oder zu intellektuell und somit für den Konsum als unbrauchbar deklariert werden – von denen, die die Produktionsmittel besitzen oder im Namen derer glauben, handeln zu müssen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst kann die Sensitivität des Menschen fördern und ihn sich seiner selbst gewahr werden lassen. Und das sein, wonach wir uns die ganze Zeit gesehnt haben: ein Bart in der Menge. Nur nicht der des Profit-Propheten.

Kunst kann aber auch der Schmelz sein, der unseren inneren Seehund ins Eis zieht und ihn dort fast zum Ertrinken bringt. Kunst kann alles. Daher darf man ihr nicht den Spaß verderben.

Was liest Du derzeit?

Die Stäbchen zwischen den Fragen. Kurz zuvor: die Codenummer auf dem 2 Euro-Verbilligungs-Bon  für den erneuten Burgerkauf vom Burgergeld. Wenn ich nicht an meiner AUTOBIOGORAPHOBIE und meinem entstehenden Poesie-Band REGELWIDRIGIDE TAGESSÄTZE arbeite, lese ich „Blank Generation“, die stellenweise erstaunlich literartistische Autobio von Richard Hell, dem miesen Bassisten und energischen Sänger aus der Frühphase der CBGB-Punkszene Mitte der Siebziger in New York. Zudem stöbere ich im neuen Roman „Null“ von Gine Cornelia Pedersen und schlage, was auf den Tisch kommt und dann unter den Nägeln unweit der Lebenslinie im Handteller brennt: Francis Ponge – „Der Tisch“. Mein Spielfeld eben. Dazu höre ich immer wieder rein in „Finn’s Hotel“ von James Joyce auf CD und taste mich langsam durch die artifiziell geschachtelten, recht vertrackten Geschichten mit extremer Wortspiel-Dichte.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

a) „Sein Binsenweisheitszahn lockerte sich proportional zu seinen fester werdenden Überzeugungen.“ b) „Wie sag‘ ich’s meinem Unterbewusstsein?“  c) „As the veneer of democrazy starts to fade“ (Mark Stewart & The Maffia) d) Genugtuung durch Wahrheit!

Carsten Klook bis auf c)

Vielen Dank für das Interview lieber Carsten, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Carsten Klook, Schriftsteller

http://www.carsten-klook.de/

Foto_Jakob Boerner.

2.11.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

„Gerade jetzt“ Eckhart Nickel, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Frankfurt/Main 26.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gerade jetzt

In diesem Augenblick

Von allen guten Geistern

Endgültig verlassen



Prominent platziert

Erhebt die Stimme

Außer sich, als

Chor, vor Wut

Einzelner Wesen ihren



Abendmahlgesang



Chanson de guerre

Heraufbeschwörend, bitte

Aufzuhören mit dem

Nichtsgutestun des Krieges

Chance, dabei erhört zu werden

Erwartungsmäßig gegen Null.


Eckhart Nickel, 21.4.2022

Eckhart Nickel, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Eckhart Nickel, Schriftsteller

https://www.piper.de/autoren/eckhart-nickel-136

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 21.4.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Ganz / Innen / Verletzt /Etwas“ Gabriela Kasperski, Schriftstellerin _Give Peace A Chance_Zürich 26.4.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Ganz

Innen

Verletzt

Etwas



Pause vom

Ende

Alle

Chercher den Frieden

Ewig



Alle



Chercher den Frieden

Heute

Alle

No war

Chercher den Frieden

Ewig


Gabriela Kasperski, 7.4.2022

Gabriela Kasperski _Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Gabriela Kasperski _Schriftstellerin

www.gabrielakasperski.com

Foto_Gabriela Kasperski.

Walter Pobaschnig _ 7.4.2022.

https://literaturoutdoors.com