„Escape the fear, allow to plant seeds in the field of peace“ Carsten Schmidt, Schriftsteller_Give Peace A Chance_Berlin 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Good is in everybody, even

In times, we do not want to see

Violence can blind us all, but mother

Earth gives us not death, but life to be

Practice the good, disarm your words and mind

Enable others to grow

Although it is not your profit behind,

Chances can be given, not always be taken,

Embrace the humankind

And

Colourise your world, broaden your

Horizon, open up to fellow men

And see the grey between black and white

Nothing can be “solved” by war, by laughter, dinner,

Chatting over chocolate or even cheese

Escape the fear, allow to plant seeds in the field of peace

Carsten Schmidt_12.3.2022

Carsten Schmidt__Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Carsten Schmidt__Schriftsteller_Berlin

Home (cschmidtler.de)

Foto_R.Oswald_Wien

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Es weht der Wind/Anders/Weht Staub und Tränen“ Verena Gotthardt, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

G ehen

I n

V ertieften

E rden

P upillen groß und

E inen friedvollen Flügelschlag

A auf der Haut ersehnt. In der Hand ein

C hromit.

E s weht der Wind.

A nders. Weht Staub und Tränen.

C elan noch immer in

H ohen Tönen und

A uf ein Ende gewartet.

N och eine

C hance. Noch

E ine

Verena Gotthardt_12.3.2022

Verena Gotthardt __Schriftstellerin, Bildende Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Verena Gotthardt __Schriftstellerin_Bildende Künstlerin _Wien/Klagenfurt

Über

Foto_Walter Pobaschnig_Wien 2021

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„am ende der nacht“ Werner Weimar-Mazur_Schriftsteller_Give Peace A Chance_Waldkirch im Breisgau 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Grau fiel ab von einem himmel

In den die tauben aufflogen

Vielstimmig vielfarben

Entlang einer gedachten linie aus


Polarlichtern aurora borealis

Empfing uns schon mit offenen

Armen küssen und einem lied

Crying in the dark of the

Earth


Am ende des tages dann ein wechsel ins


Cyan der

Hölle. und

Am ende der nacht

Nahte endlich die auferstehung aus dem

Carneolrot dem flammenden flüstern

Eἰρήνη. mild umfingen uns stimmen


Werner Weimar-Mazur, 12.3.2022

Werner Weimar-Mazur__Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Werner Weimar-Mazur_Schriftsteller_Waldkirch im Breisgau

Werner Weimar-Mazur

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Gemetzel“ Heinz Kröpfl, Schriftsteller_Give Peace A Chance_St.Michael, Stm, 12.3.2022

GIVE PEAVE A CHANCE

Gemetzel heißt

Immer auch Bereitschaft zur gegenseitigen

Vernichtung für

Ewiglich

Paradoxerweise

Erkennen die Akteure

Auch die Gefährdung ihres eigenen

Cherubinischen Daseins

Erst viel zu spät

Aber

Chloroform für die hitzige Seele

Hätte eine

Ausnehmend friedvolle

Nebenwirkung auf

Cholerische Tollwütigkeit:

Erst in sich gehen, dann aufeinander ein!

Heinz Kröpfl, 11.3.2022

Heinz Kröpfl___Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Heinz Kröpfl, Schriftsteller_St.Michael, Stm,

https://heinz-kroepfl.jimdofree.com/

Foto_Anuradha Sarup

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Brennt dein Haus in Kiew?“ István Kalász, Schriftsteller_Give Peace A Chance _ Budapest 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gut

Ist das Internet-

VVenn du deine Gedichte zeigst

Ein-zwei über den Dnjepr über die

Plüschpferde auf dem Fenstersims und ich sehe d~

Ein zweitgeborenes Kind das hinter dir schläft und von

A bis Z zerrreden wir mit kávé ohne цукор vor der

Camera zwei Dichter in der Frühe übersetzen

entreimen mit Not den Schreibtag und jetzt ist

Alles ist bei dir wegen der Bomben… Brennt dein Haus in Kiew? Meine

Camera zeigt Dunkel ich

Hole dein Gedicht vor

Auch das über den Hunger mit dem Brotkorb

Nyet immer noch no connect nach Kiew… das Herz und der

Chipsvorrat reicht bis zu ewig denn m~

Ein Hoffen für dein Kind für die Lyrik beginnt.

István Kalász, 12.3.2022

István Kalász, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

István Kalász, Schriftsteller_Budapest

Foto_István Kalász

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Ha awi i ka maluhia i kahi manawa“ Franzobel, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Wien 12.3.2022

Give peace a chance

Gebn shlum a gelegnhayt

Iepi paqes nje shans

Vrede ’n kans gee

Esélyt a békének

Phtal aokasa santiphap

Eman bakeari aukera bat

Amnah alsalam fursatan

Chance dê a paz uma

En chance fred giv

Anna rauhalle mahdollisuus

Cho hòa bình một cơ hội

Hāʻawi i ka maluhia i kahi manawa

Anna rahule võimalus

Nye udo ohere

Cothrom sìth thoir

Eine Chance dem Frieden gib

Dayte miru shans

Dayte myru shans

Franzobel, 12.3.2022

Franzobel_Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Franzobel_Schriftsteller_ Bachmannpreisträger _ Wien 

Foto_Franzobel.

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Größenwahnsinnige Ichbezogenheit/Verblendete“ Melamar, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Größenwahnsinnige

Ichbezogenheit

Verblendete

Eskapaden

Putineske

Egosysteme

Abschaffen!

Christlich-reaktionäre

Egomanien

Abschaffen!

Cis-Gender-

Herrschafft

Abschaffen!

Neue

Codes

Etablieren!

Melamar, 11.3.2022

Melamar_Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Melamar___Schriftstellerin, Schreibtrainerin_Wien 

https://melamarpoetry.blogspot.com/

Foto_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Jedes Gefecht treibt den Sensenmann vor sich her“ Hubert Maria Moran, Schriftsteller_Give Peace A Chance_Glanegg/AT 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Wer läutet die Glocken des Friedens ein?

Mit den dunklen Wolken zieht der Krieg dahin, das Blut sickert in die Erde ein, Todesschreie hallen zu den Grenzen hin, ein Land brennt im Raketenschein, unschuldige Menschen sterben dahin, die einen nah, die anderen fern, alle mit Qual und Pein!

Die Menschen verlieren ihre Heimat, sie wird vom Krieges Sturm verweht und man weiß, wie elend es dem Volke geht. Um Haus und Hof ist es gekommen, Hab und Gut wurde von Moloch Krieg genommen. Man erinnere sich an damals, Syrien wurde zerbombt und dem Erdboden gleichgemacht, – der Teufel des Krieges hat das vollbracht!

Tausende Minen werden im Schlachtfeld verscharrt, die Ackerscholle liegt durch die Panzer brach, die bittere Not sich offenbart. Wer will für die Gottesgeißel sterben? Beim Bruderkrieg kann es keinen Triumphator geben, denn auf beiden Seiten wollen die Menschen in Frieden und Freundschaft leben!

In der Ukraine wird es keine Ernte geben, – in der 3. Welt wird die Hungersnot mit dem Schnitter ungeahnte Höhen erleben. Jedes Gefecht treibt den Sensenmann vor sich her, erst wenn die Waffen schweigen, gibt es fürs Leben eine Wiederkehr. Das geflossene Blut wird der Flucht zur Farbe, der Tod liegt hinter jeder Feuergarbe. Bis zur Grenze, Angst und Leid, die zertrümmerte Heimat wird zur Vergangenheit!

Kinderaugen, weinende Frauen sehen auf das harte Pflaster in ihrem Leid, dort taumelt die Friedenstaube, sie steckt bereits ihr Köpflein ins lädierte Federkleid. Vielleicht flattert sie nicht mehr lange, – nicht mehr in ihrer Zeit? Stählerne Todesvögel streichen über Ebenen, Flüsse und Dörfer in der Heimat. Der Brandherd des Krieges schwächt ihre Flügel. Bei den Streifzügen sah sie den Endpunkt der friedlichen Welt auf sich zukommen. Die zerbombten Städte des Friedens nahm sie wahr, sie sah die Trümmer, die Ziegelsteine und den Schutt und vernahm keinen Atem aus der Asche!

Wenn der Vogel des Friedens die Kraft verliert, dann haben die Menschen die fundamentale Lebensbasis verloren. Am Himmel flattern nur mehr die Lügen im Namen der ausverkauften Wahrheit. Im ertrunkenen Klang fallen Schüsse, – die letzten Salven erreichen das abgelegenste Dorf!

Die Berge steigen in die Tiefe herab, auch sie müssen den Himmel des Ursprung aufgeben. Am Horizont schießt der erste nukleare Pilz aus dem Boden. – Die Gedanken werden zur Lava, nichts ist mehr Leben, nichts ist mehr Wasser, nichts ist mehr Luft. Am roten Platz kehrt die immerwährende Trauer ein. Der Frieden fließt in die Hölle hinunter und die geronnene Finsternis verklebt mit dem Blut allen Geschöpfen die Augen!

Der Teufel lacht, – Homo sapiens hat es vollbracht, Mutter Erde zittert, verliert ihre Farbe und macht Platz für die Apokalypse. Die demutsvolle Friedenstaube stirbt, die Welt mit ihr. – Doch plötzlich spreizt sie ihre kleinen Flügel, rappelt sich auf und fliegt mit dem Echo der Hoffnung zum ukrainischen Volk und läutet die Glocken des Friedens ein!

Hubert Maria Moran, 12.3.2022

Hubert Maria Moran_Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Hubert Maria Moran_Schriftsteller _ Glanegg/AT

Hubert Maria Moran

Fotos_privat.

Walter Pobaschnig _ 12.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Theater erzählt ohne Bildschirm, ohne Algorithmus, ohne Werbeunterbrechung“ Florian Graf, Schauspieler _ Coburg 12.3.2022

Lieber Florian, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mittlerweile ist wieder eine gewisse Ruhe in den Betrieb hier in Coburg eingekehrt. Wie testen uns regelmäßig, tragen Maske in allen Gängen des Theaters und dürfen seit Kurzem wieder ohne Abstände proben und spielen. Hier in Deutschland darf es wieder eine Auslastung von 75 Prozent in den Zuschauerrängen geben. Man merkt allerdings auch, dass es noch ein wenig Zeit braucht, bis die Menschen sich entspannt und ohne Vorbehalte ins Theater trauen.

Durchs Festengagement bin ich natürlich auf der Sonnenseite des Berufs durch die letzten zwei Jahre gekommen.

Florian Graf, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube, wir dürfen wieder offensiver und neugieriger nach vorne schauen. Manchmal hat man das Gefühl, dass wir durch die Kontaktbeschränkungen eine Selbstverständlichkeit im Zusammensein verlernt haben. Das wird auch noch eine Weile dauern, denn noch ist die Situation ungewiss und nicht überwunden. Ich freue mich dennoch auf den Tag, wo Kontakt nicht automatisch mit dem Risiko auf Krankheit verbunden wird.

Gleichzeitig sehen wir gerade, wie schnell eine Gesellschaft gespalten ist, wie zügig der Ton rauer wird und wie schnell Mauern um unsere Meinung gebaut sind. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Freundschaften am Impfstatus zerbrochen sind.

Es bleibt nur zu hoffen, dass wir den Herausforderungen der Klimakrise mit einem anderen Zusammengehörigkeitsgefühl begegnen. Andernfalls sieht es ziemlich trist aus.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ob es ein Neubeginn und ein Aufbruch wird, wird sich zeigen. Ich bin gespannt, wie wir aus dieser Zeit herauskommen und ob sich tatsächlich etwas verändern wird.

Das Theater hat auf alle Fälle seine Tore wieder offen und ich glaube, das Bedürfnis nach guten, spannenden, lustigen und fesselnden Geschichten ist da und groß. Es ist einfach etwas Anderes, wenn Menschen Menschen eine Geschichte erzählen, ohne Bildschirm, ohne Algorithmus, ohne Werbeunterbrechung.

Was liest Du derzeit?

Ich hab derzeit Stapel an Büchern mit Lesezeichen darin in meiner Wohnung verteilt, darunter Yuval Noah Harari, Thimon von Berlepsch, George Tabori und Brigitte Hamann.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Wer auf frischen Wind wartet, darf nicht verschnupft sein, wenn er kommt. (Helmut Qualtinger)

Florian Graf, Schauspieler

Vielen Dank für das Interview, lieber Florian, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Florian Graf, Schauspieler

https://www.floriangraf.at/

Alle Fotos_Annemone Taake

25.2.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

„Anfänge atmen im/Chaos“ Brigitta Höpler _Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 12.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gegenwelten entwerfen

Inwendig

Verbinden

Europa entwerfen

Prag, Pannonisches Picknick

Eiserne Vorhänge fallen

Auch

Celloklänge in Scherbenwelten

Erfinden

Anfänge atmen im

Chaos

Herzensweit hoffen

Auf

Neues

Chronisch

Endlos anfangen

Brigitta Höpler, 10.3.2022

Brigitta Höpler _Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Brigitta Höpler _Schriftstellerin, Kunsthistorikerin, Schreibpädagogin_ Wien 

www.brigittahoepler.at

Foto_Brigitta Höpler

Walter Pobaschnig _ 11.3.2022.

https://literaturoutdoors.com