„Schon jetzt an Herz und Seele wund“ Christoph Kleinhubbert, Schriftsteller_Give Peace A Chance_Emscherdelta/D 29.3.2022

Give peace a chance

Geschichte wird gemacht, das ist Alltag, so wie Tote im Berufsverkehr. In die fleischlose Zeit befiehlt ein zynischer Diktator einen Angriffskrieg und plötzlich ist die Welt eine andere. Auf allen Kanälen ist Krieg, das Ende aller Sicherheiten. Welttheater schon zum Frühstück. Ein Albtraum aus dem wir nicht entkommen. Schon jetzt an Herz und Seele wund. Wenn zukünftige Archäologen sich durch Schutt und Leichenberge gegraben haben, werden sie eine Wahrheit finden: Es war zu wenig immer wieder nur NIE WIEDER zu sagen statt aus Geschichte zu lernen und mit sich in Frieden zu leben.

Christoph Kleinhubbert, 23.3.2022

Christoph Kleinhubbert, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Christoph Kleinhubbert, Schriftsteller_Emscherdelta/D

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 23.3.2022.

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„geradewegs / invertiert 1“ Catrin M.Hassa __Schriftstellerin _ Give Peace A Chance_Wien 29.3.2022

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geradewegs

invertiert 1

vernunftsvermächtnis

erschauert beziffert nach

provokationsindex + positionierungsdruck

er- & bezeugen

absurditätsstarres

chimärenbeschwörungszeremoniell

erneu[er]t [cäsarentum]

abgründige

choronologien

heroisch

alternierender

narrative

codifizierter

endzeitstimmung

Catrin M.Hassa _ 18.3.2022

Catrin M.Hassa, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Catrin M.Hassa __Schriftstellerin _ Wien

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Foto_Alain Barbero

Walter Pobaschnig _ 18.3.2022.

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„Zum Paradies“ Hanya Yanagihara. Roman. Claassen Verlag.

New York. Jetzt geht er in den Park, wie immer vor dem Abendessen. In der Stille setzt er die Schritte. Zwischen Himmel und Erde, Sonnenuntergang und Mondlicht. Der Morgen ist weit. Dunkelheit und Sterne. Ein Jahrhundert geht zuende…und auch das Leben…

Doch ein neues Jahrhundert beginnt und der Weg zu Freiheit und Leben nimmt neuen Anlauf…oder?

Die Dunkelheit nimmt zu…Krankheit, Pandemie…die Zeit…

Die Jahrhunderte ziehen und es gilt zu erzählen…vom Leben…vom Tod…vom Paradies…

Der Bestsellerautorin Hanya Yanagihara gelingt mit dem Roman „Zum Paradies“ ein ganz besonderer zeit- wie sprachgewaltiger Wurf von Reflexion und Ereignis der Weltgeschichte. Einzigartig wie die Autorin Zeitgeschehen wie Fiktion in Erzählspannung verdichtet. Da ist Überraschung und Staunen im biographischen wie dystopischen Öffnen von Mensch und Welt. Eine Reise, der sich Leserin und Leser begeistert anvertrauen.

„Ein einzigartiges Erzählen über Utopie und Dystopie von Welt und Mensch  – spannend und erschütternd“

Walter Pobaschnig 3_22

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„Cäsarisch war gestern“ Helena May Heber _Schauspielerin_Give Peace A Chance_Wien 29.3.2022

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Gott spielend

Idylle zerrütten

Verratene Nächstenliebe

Elend verpackt als Geschenk

Protest

Es passiert wieder

Also

Carpe diem?

Es passiert wieder

Also

Colorieren wir

Heute

Alles

Neu

Cäsarisch war gestern

Ein Morgen für uns

Helena May Heber, 24.3.2022

Helena May Heber _Schauspielerin, Bildhauerin, Bühnenbildnerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Helena May Heber _Schauspielerin, Bildhauerin, Bühnenbildnerin_Wien

Foto_Walter Pobaschnig, 2021.

Walter Pobaschnig _ 24.3.2022.

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„All Together Now“ Tanja Scheichl-Ebenhoch, Musikerin _ Give Peace A Chance_Götzis/AT 28.3.2022

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End of darkness

Give up and betray

Idea of darkness

Vengeance no need

End of light

Pray for peace

End of darkness

All Together Now

Come and go

End of illusion

All Together Now

Come and go

Here and there

All Together Now

Never ever to an end

Come and stay

End of darkness

Tanja Scheichl-Ebenhoch_26.3.2022

Tanja Scheichl-Ebenhoch, Autorin, Musikerin und Pädagogin

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Tanja Scheichl-Ebenhoch, Autorin, Musikerin und Pädagogin

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 26.3.2022.

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„Great / Imaginary / Vibes / Eagerly“ Sabine Scholl, Schriftstellerin_ Give Peace A Chance_Berlin 28.3.2022

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Great

Imaginary

Vibes,

Eagerly

Pleasing

Elements

At

Cuddling

Events

And

Care

Help

A

New

Community

Even better

Sabine Scholl, 17.3.2022

Sabine Scholl, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sabine Scholl, Schriftstellerin_ Berlin

http://sabinescholl.com/

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 17.3.2022.

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„Die erfundene Frau“ Daniel Wisser. Erzählungen. Luchterhand Verlag.

Da ist Roswitha und der Arbeitskollege, der beim ersten Date in der Champagnerbar seine Geldtasche vergisst. Danach kein Kuss und auch dann nichts weiter. Dann die Nachricht, dass Sascha nicht mehr in der Firma ist. Roswitha liest in seinem Notizbuch im Büro, dass er auch Geld aus ihrer Kaffeekasse genommen hat. Und dann sieht sie ihn wieder…

Und da ist Mathilde und Paulus. Im Urlaub. Doch jetzt will Mathilde nicht mitgehen am Weg. Und Paulus geht allein, weiter und weiter, bis er zurückkehrt und alles anders ist…

Da war Milli und drei schöne Tage…

Und dann die Erinnerung an die Gruppenreise mit den Eltern zu Ostern nach Ägypten. Und da war Christine. Und das Gartenfest…und…

Daniel Wisser, österreichischer Schriftsteller und Musiker, ausgezeichnet 2018 mit dem Österreichischen Buchpreis, legt mit „Die erfundene Frau“ einen Erzählband mit 22 Kurzgeschichten vor, die in ihrer direkten, rasanten Sprachform wie der Variation begeistern.

Wisser öffnet Erfahrungsrealitäten von Begegnung, Beziehung und Liebe in schonungsloser Offenheit und Abgründigkeit menschlicher Sehnsucht und dessen Scheiterns. Es ist ein Bild des Menschen in aller Zerbrechlichkeit wie auch Einmaligkeit. Die Liebe wird zum Spielbild von Fülle und Leere eines Lebens. Einer Bewegung, in der nichts sicher aber alles möglich ist, in Licht und Schatten. Der Mensch und die Liebe sind was sie sind. Und Daniel Wisser erzählt unvergleichlich davon.

„Daniel Wisser zerfetzt die dichten Romantikschleier der Liebe und rettet sie damit – vielleicht.“

Walter Pobaschnig 3_22

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„Gegenwärtig angekommen“ Roman Israel, Schriftsteller_ Give Peace A Chance_Leipzig 28.3.2022

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Gegenwärtig angekommen

Im Endpunkt des Endes der „großen Erzählungen“ in die

Vogelfreiheit ein ganzes Volk hinein gedrängt

Europa flambiert der

Plot

Eskaliert Putins

Armada über vor um herum

Charkiw Kyjiw Cherson

Ein böses Omen vordeutender Historie

Anfang vom –

C-Waffen-

Handling

Ankündigung

Nuklearer

Choreografie –

Ende sende gefaltete Hände (when a non-religious prays)

Roman Israel, 21.3.2022

Roman Israel, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Roman Israel, Schriftsteller_ Leipzig

www.romanisrael.de

Foto_Gert Mothes.

Walter Pobaschnig _ 21.3.2022.

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„kind, wie erträgst du das“ Maja Loewe, Schriftstellerin_Give Peace A Chance_Lübeck 28.3.2022

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kind, wie erträgst du das

gewicht der träume, die

in flammen stehen

                                    die  flackernden städte

verwandeln deine

erdkugel in kellerräume

                                        dein schicksal ist aus

porzellan gemacht, bring

es unzerbrochen

aus den bahnhofshallen von

charkiw, kiew, mariupol an

einen sanfteren ort

                                           bist du nicht mehr

als ein atmendes kleid, du atmendes herz?

camouflage, die

haut als fremdes zeichen

auf der zunge wächst

neue hilflosigkeit, nur der

chor im kinderkopf singt:  im krieg fallen                                                         

eltern vom himmel

Maja Loewe, 17.3.2022

Maja Loewe, Schriftstellerin, Künstlerin

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Maja Loewe, Schriftstellerin, Künstlerin_Lübeck

Maja Loewe | Autorenwelt

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 17.3.2022.

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„carry me“ Julia Kulewatz, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance_Thüringen/D 28.3.2022

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Gestaltlos Gewordenes,

geächtet

grausam

gerächt.

Invasives In-Sich-Sein,

verbotene Vorboten, feiger Verlust.

Erstschreck ejakulierter Evidenzen.

Parasitäre Panzerfäuste / Planetarer Pazifismus.

Erinnertes Ein-Einsam-Sein.

Anfangsstadium absurdierter Anarchismen, so

CRY-SIS!

Emotionale Emanzipation der Emoticons.

Alltäglich affenähnlicher Antichrist, so

CRY-SIS!

Halluzinierte Habgier, halbherzig heute

allmählich ausweglose Auswahlverfahren.

Neophytischer Niedergang, notständiges No Man´s Land, so

carry me

„Engelhäuser‟ –

So nannte ich die Häuser, die mir in E. begegneten, als ich noch keine vier Jahre auf der Welt war. Zuvor war ein Urteil gefällt worden. Wir waren zurückgekehrt in die Geburtsstadt meiner Mutter, zurück in der DDR. Ich fühlte mich entführt aus dem Paradiesgarten meiner Großeltern, der mein ganzes kindliches Sehnen und Wachsen bestimmte. Es waren die Häuser am so genannten „Ring“, die mir meine Mutter gleich zu Anfang zeigte mit all den reichen Stuckgesichtern und mein Ich war sich sicher: darin müssen Engel wohnen, Menschen dürfen das nicht. Meine erste Erinnerung profunder Zerstörung ist mit diesen nun jenseitigen Engelhäusern, die ich, sooft ich nur konnte, zu sehen verlangte, bis heute verbunden. So nahm mich meine Mutter auch mit, sie alle anzusehen, als sie abgerissen wurden. Die Abrissbirne schwang über ihnen und zerschmetterte die liebgewonnenen steinernen Engel-Gesichter, meinen Halt in der fremden Stadt. Am nächsten Tag sollte ich mit anderen Kindern des Kindergartens das Lied „Überall, wohin man schaut, wird aufgebaut“ singen.  ̶

Ich weigerte mich.

Julia Kulewatz, 26.3.2022

Julia Kulewatz _Schriftstellerin, Literaturwissenschafterin,  
Verlagsleitung bei kul-ja! publishing

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Julia Kulewatz _Schriftstellerin, Literaturwissenschafterin,  
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Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 26.3.2022.

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