„Die Besinnung auf das Wesentliche – auf gelebte Menschlichkeit, auf Solidarität, auf Wahrhaftigkeit“ Franziska Bauer, Schriftstellerin _ Größhöflein/AT 24.3.2023

Liebe Franziska, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich zähle mich zu den privilegierten Menschen, die in den zeitlichen Freiräumen, die ihnen die Pensionierung eröffnet hat, schwelgen können. Der Pferdefuß dabei: Man ist nicht mehr so jung, wie man es gerne wäre.

Franziska Bauer, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?  

Allem voran die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und dazuzulernen

Die Besinnung auf das Wesentliche – auf gelebte Menschlichkeit, auf Solidarität, auf Wahrhaftigkeit, auf das Sein, nicht auf das Haben;

Dabei dürfen wir die Hoffnung nicht aufgeben: Aller Schrecken hat ein Ende.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst und Literatur weiten die Perspektive, weil sie die Menschen ganzheitlich berühren, ganz im Sinne der Katharsis, die man der griechischen Tragödie zuschrieb, und ganz im Sinne von Saint-Exupéry, der seinen kleinen Prinzen sagen lässt, man sehe nur mit dem Herzen gut.

Was liest Du derzeit?

Den neunten Band der Brenner-Krimis des österreichischen Autors Wolf Haas

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf, das Lachen.“ (Immanuel Kant, 1790)

Vielen Dank für das Interview liebe Franziska, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Franziska Bauer, Schriftstellerin

Zur Person_

Zur Person_Franziska Bauer, geb. 1951, Studium der Russistik und Anglistik in Wien, wohnhaft im Burgenland, pensionierte Gymnasiallehrerin, Schulbuchautorin, schreibt Lyrik, Essays und Kurzgeschichten für Zeitschriften und Anthologien, zwei Lyrikbände beim Apollon Tempel Verlag, Gewinnerin des 10. Bad Godesberger Literaturpreises

Publikationen und Lesungen nachzulesen unter:
www.galeriestudio38.at/Franziska-Bauer
youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC5pC-XIT48NhDDWbeTSSXxA
Facebookseite:
https://www.facebook.com/franziska.bauer.56211
Verlagshomepage:
https://www.apollontempelverlag.com/verlag/autoren/franziska-bauer/

Neuerscheinung:

DONA NOBIS PACEM, mit Originalen und Übersetzungen von Franziska Bauer und Mary Nikolska in drei Sprachen; Druck: Buchschmiede, Großebersdorf © 2022 Franziska Bauer
Vertrieb: E. Weber Verlag, www.eweber.at, ISBN 978-3-85253-780-1

Fotos_privat


9.2.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Vision“ Volker Kaminski, Schriftsteller _Give Peace A Chance _ Berlin 24.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE

„Vision“

Grauer Nebel

Im Niemandsland

Vögel hüpften über

Eis


Projektionsfläche

Eines zukünftigen

Aufbruchs

Chance auf

Erneuerung


Am Ende kein


Chaos mehr

Hühnergegacker

Am Gartenzaun

Nachbarn

Chöre mit

Engelsstimmen entschweben


Volker Kaminski, 6.3.2023

Volker Kaminski, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Volker Kaminski, Schriftsteller

Zur Person_

VOLKER KAMINSKI, geb. 1958 in Karlsruhe, Studium Germanistik/Philosophie, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er veröffentlicht Kurzgeschichten, Glossen (Berliner Zeitung), zahlreiche Romane, z.B. „Herzhand“ 2021, „Der Gestrandete“ 2019, „Auf Probe“ 2018, „Rot wie Schnee“ 2016. Im Herbst 2023 erscheint der Roman „Ballerina“ bei PalmArtPress Berlin.

Kaminski rezensiert Romane aus dem arabisch-persischen Kulturraum für die Deutsche Welle. Seit 2014 ist er Lehrbeauftragter an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und unterrichtet dort Creative Writing in einer Romanwerkstatt. Außerdem bildet er Autor*innen aus über das Institut für kreatives Schreiben (IKS). Stipendien: Alfred Döblin-Stipendium. Stipendium Kunststiftung Baden-Württemberg, Stipendium Künstlerhaus Edenkoben.

www.volkerkaminski.wordpress.com

Foto: privat

Walter Pobaschnig _ 6.3.2023

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„Geben wir dem Frieden eine Chance?“ Sybille Lengauer, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Haltern am See 23.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE


G eben wir dem Frieden eine Chance?

I ch gebe sie,

V ielleicht,

E in letztes Mal bevor die


P anzer alles übertönen.

E in letztes Mal bevor die

A ntwort blutig trieft.

C amouflage

E clipse.


A ll Wars Are Bastards


C arpe diem, mein Freund, die

H offnung fällt nicht tot aus dem Himmel,

A lle gegen alle ist so aussichtslos, so

N utzlos, Krieg ist nutzlos, Krieg ist.

C amouflage

E clipse.


Sybille Lengauer, 4.3.2023

Sybille Lengauer, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sybille Lengauer, Schriftstellerin

Zur Person_Sybille Lengauer, Jhg. 1980, Schwerpunkt Gedichte und Kurzgeschichten, Letzte VÖ „Ziemlich schlechte Nachrichten“ bei Rodneys Underground Press.

HP: hirnwichsen.wordpress.com

Foto_privat


Walter Pobaschnig _ 4.3.2023

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„die Kunstschaffenden müssen aufhören sich wegzuducken und der Politik aus dem Weg zu gehen“ Sophie Benedikte Stocker, Dramaturgin _ Wien 23.3.2023

Liebe Sophie Benedikte Stocker, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Der kann sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, ob ich gerade in Proben oder im Homeoffice bin oder welches Projekt gerade ansteht. Aktuell steh ich gegen halb acht auf und versuche am Vormittag so viel Schreibtischarbeit wie möglich zu erledigen und fahre gegen Mittag ins Theater zur Probe. Nach der Probe besprechen die Regisseurin und ich uns noch für 1-2h, und versuchen bis zum nächsten Vormittag das Besprochene umzusetzen, wie eine neue Szene fürs Stück oder eine Textänderung, einen Pressetext oder Einladungen.

Sophie Benedikte Stocker _ Dramaturgin, Regisseurin, Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Gesund bleiben oder werden, körperlich wie mental. Die Pandemie-Jahre müssen wir alle noch verdauen und diverse Krisen, die danach gekommen sind, ich denke an die Klima- & Energiekrise, den Krieg in der Ukraine, aber auch die Lage der Menschen im Iran, Afghanistan, Syrien oder auch aktuell nach dem Erdbeben in der Türkei…es gäbe so viel zu tun. Um nicht am Zustand der Welt als Gesamtes zu verzweifeln, muss man sich schon zusammenreißen und auf sich schauen.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses. (weitere)
Ein Doku-Theaterstück von Sophie Benedikte Stocker _ laufende Vorstellungen _
Werk X ´- Petersplatz 1, 1010 Wien

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Kunst und vor allem die Kunstschaffenden müssen aufhören sich wegzuducken und der Politik aus dem Weg zu gehen. Wir haben kaum eine politische Lobby, deshalb sind die Lebensrealitäten von freischaffenden Künstler*innen auch nach wie vor so prekär. Kunst und Kultur ist kein reines Privatvergnügen. Es ist auch ARBEIT für viele Menschen, die davon leben sollen und ein gesellschaftlich essentielles Tool, um Themen zu verhandeln, die sich nicht mit einer Stammtisch-Diskussion klären lassen. Kunst und vor allem Theater bietet die Möglichkeit neue, andere Realitäten zu entwerfen.

Was liest Du derzeit?

Die Brücke über die Drna von Ivo Andric und Bad Feminist von Roxane Gay

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Das Private ist politisch! Diese feministische Kampfansage ist heute noch genauso wahr wie vor 50 Jahren.

Vielen Dank für das Interview liebe Sophie, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Sophie Benedikte Stocker _ Dramaturgin, Regisseurin, Autorin

Zur Person_Sophie Benedikte Stocker, geboren 1990, ist freischaffende Theatermacherin. Als Regie-/Dramaturgieassistentin arbeitete sie mit David Bösch, Robert Borgmann, Gil Mehmert, Martin Laberenz, Babett Grube, Florian Fiedler u. v. a. m.
In der Spielzeit 2019/2020 war sie feste Regieassistentin am Theater Oberhausen in Deutschland und gab dort ihr Kurzfilm-Debüt „Der Dachs schreit“ nach einem Text von Pedro Martins Beja (2020). Neben Tätigkeiten für und mit dem Theaterkollektiv handikapped unicorns, ist sie Mitbegründerin von „PERIPETEIA“. Als Autorin widmete sie sich bisher hauptsächlich politischen und feministischen Themen: „Zum Wilden Mann“ (handikapped unicorns, 2018), „Die auf dem Zaun reitet“ (SpielBar Ensemble, 2019) – beide uraufgeführt im WERK X-Petersplatz, sowie „Marie“ (PERIPETEIA.Theater &
Unfug, Ateliertheater Wien, 2022).

Aktuelle laufende Produktion_

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.
Ein Doku-Theaterstück von Sophie Benedikte Stocker
Eine Produktion von handikapped unicorns
in Kooperation mit WERK X-Petersplatz
Uraufführung
Inszenierung: Ursula Leitner

Premiere: 16.03.2023
Weitere Vorstellungen: 22.-25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr,

WERK X-Petersplatz
Petersplatz 1
1010 Wien

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Foto_Alexander Gotter

26.2.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Mir fehlt es an Respekt im Umgang miteinander“ Ursula Leitner, Regisseurin _ Wien 22.3.2023

Liebe Ursula Leitner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Nach der coronabedingten Pause und Entschleunigung bin ich mittlerweile zum Glück wieder recht gut beschäftigt. Das heißt, ich habe täglich Probe oder bereite mich auf meine nächsten Projekte vor, indem ich recherchiere, an Textfassungen feile, Termine organisiere und Probenpläne austüftle.

Ursula Leitner, Regisseurin

Momentan bin ich in der Aufführung von HERSTORY. No more excuses. No more abuses. Ein absolutes Herzensprojekt (Premiere: 16. März, Werk-X Petersplatz, laufende Vorstellungen). Es geht dabei um die unverständlich hohe Toleranz für Gewalt an Frauen in unserer Gesellschaft. Darauf will ich aufmerksam machen, gleichzeitig auch anklagen. Täglich steht mir dabei ein tolles Team und Ensemble – bestehend aus Frauen – zur Seite. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit diesem Stück etwas bewirken können.

HERSTORY. No more excuses. No more abuses. (weitere)
Ein Doku-Theaterstück von Sophie Benedikte Stocker _ laufende Vorstellungen _
Werk X ´- Petersplatz 1, 1010 Wien

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Eine Rückbesinnung auf sich selbst und den Umstand, dass wir als Gesellschaft nur gemeinsam funktionieren können. Weg von den Befindlichkeiten und Kontroversen. Mir fehlt es an Respekt im Umgang miteinander. Wir sollten die Aufmerksamkeit auf die Solidarität miteinander richten und einsehen, dass Menschen unterschiedliche Meinungen haben können und dürfen, dabei aber nie vergessen, dass wir kommunizieren müssen. Kommunikation ist das A und O.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Das Theater bzw. die Kunst bietet die Möglichkeit der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und Probleme aufzuzeigen. Man darf dabei nicht erwarten, dass es Lösungen parat hat. Doch die Kunst, insbesondere das Theater kann die Kommunikation fördern, Denkanstöße liefern und zu Diskussionen anregen. Wenn ich das nicht glauben würde, könnte ich eine Produktion wie HERSTORY nicht verwirklichen.

Was liest Du derzeit?

„Heimat bist du toter Töchter“ von Yvonne Widler, darin geht es um die  zahlreichen Femizide in Österreich. Zur Erholung lese ich dann „Die

Verlorenen“, einen Thriller von Simon Beckett.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Nehmt ihr uns eine, antworten wir alle.“

Zur Person _ Ursula Leitner, geboren 1987, arbeitet als freischaffende Regisseurin und Theatermacherin. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs handikapped unicorns. In Wien inszenierte sie erfolgreich „Zum Wilden Mann“ im WERK X-Petersplatz sowie „Sherlock Holmes“ von Tex Rubinowitz im WERK X. Zudem führt sie regelmäßig im Theater Westliches Weinviertel Regie (u. a. „Ladies Night“, „Die 39 Stufen“, „Krach im Hause Gott“) und war vier Jahre für die Sommerspiele Melk als Regiemitarbeiterin tätig. Ihre
Inszenierung von „Hödlmoser“ von Reinhard P. Gruber tourt seit Herbst 2022 nun auch 2023 durch die Steiermark. Weitere Arbeiten waren u. a. „Im Auftrag Charles Mansons“ im ehemaligen WERK XEldorado. Ihre Inszenierungen von „norway.today“ und der Romanadaption „Bienensterben“ waren im Ateliertheater Wien zu sehen. Für das jährliche Stationentheater im Erlebniskeller Retz fungiert sie als künstlerische Leiterin. Zuletzt inszenierte sie „Sauschneidn“ von Ewald Palmetshofer, das im Februar 2023 seine Premiere im Hoftheater Höf-Präbach feierte und im April 2023 im OFF THEATER in Wien zu sehen sein wird.

Seit April 2021 ist sie zudem als Assistenzdozentin für das Fach Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar tätig; weiters Produktionsleiterin und Dramaturgin u. a.
am Burgtheater (2011-2014), Kosmos Theater, Salzburger Festspiele.

Aktuelle laufende Produktion_

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.
Ein Doku-Theaterstück von Sophie Benedikte Stocker
Eine Produktion von handikapped unicorns
in Kooperation mit WERK X-Petersplatz
Uraufführung
Inszenierung: Ursula Leitner

Premiere: 16.03.2023
Weitere Vorstellungen: 22.-25.03.2023
Beginn: jeweils 19.30 Uhr,

WERK X-Petersplatz
Petersplatz 1
1010 Wien

HERSTORY. No more excuses. No more abuses.

Foto Portrait_Reinhard Werner

Fotos Produktion_Alexander Gotter

21.3.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gewalt vor der Haustür“ Cornelia Koepsell, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Hermannsburg/D 22.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gewalt vor der Haustür

Irrsinn als Normalität

Vergewaltigung als Kriegswaffe

Es trifft Junge und Alte


Panzer rollen

Eine Bresche schlagen

Aggression stilllegen

Chauvinisten an der Macht

Egomanen an ihrer Seite


Alpträume werden wahr


Chaos

Heldentod – schon wieder

Aasgeruch statt

Nächstenliebe

Comeback des Grauens

Er ist auferstanden – der Krieg


Cornelia Koepsell, 2.3.2023

Cornelia Koepsell,,Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Cornelia Koepsell, Schriftstellerin

Zur Person_

Auszeichnungen: 3. Preis des Schwäbischen Literaturpreises 2011

1. Preis Kunsthaus Lisa 2021 u.a. Einladung Bieler Gespräche 2022 u.a.

Über 100 Einzelveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien

Debütroman „Das Buch Emma“ , September 2013 Geest Verlag

Roman „Lauf weg wenn du kannst“ Juli 2017, Geest Verlag

Foto_privat


Walter Pobaschnig _ 2.3.2023

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„Zusammenhalt“ Franziska Franz, Schriftstellerin _ Frankfurt/Main 21.3.2023

Liebe Franziska, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Strukturiert. Aber nicht entspannter als vorher. Ich schreibe nach wie vor täglich zu möglichst festen Zeiten. Allerdings kümmere mich auch um einen True-Crime-Podcast, der ab Januar 2023 erscheint. Das neue Audiomedium setzt sich seit der Corona- Pandemie weiter durch. Ich werde, gemeinsam mit einem bekannten Rechtsmediziner, über wahre Verbrechen berichten. Die Podcasts werden vierzehntägig ausgestrahlt.

Franziska Franz, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zusammenhalt. Wir können nur gemeinsam etwas bewirken, nicht durch Krieg und Zerwürfnis.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt der Literatur, der Kunst an sich zu?

Dass wir zuversichtlich bleiben, ist von großer Wichtigkeit. Schwierige Zeiten erfordern Flexibilität und Innovation. Dies sind nicht die ersten Krisen, die weltweit bewältigt werden müssen.

Literatur und Kunst sind nicht vergänglich. Selbst wenn Papier teurer wird, Haptik bleibt geschätzt.

Zunehmend spielen starke Frauen in der Literatur eine große Rolle. Und alle Formen der Kunst werden auch künftig den Zeitgeist widerspiegeln.

Was liest Du derzeit?

Ich lese gerade einen Krimi aus dem Jahr 1975. `Anita Drögemöller`, von dem Schriftsteller und Fernsehjournalisten, Jürgen Lodemannn.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es kommt der Tag, der alles lösen wird.“ Friedrich Schiller.

Vielen Dank für das Interview liebe Franziska, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Franziska Franz, Schriftstellerin

https://www.autor-krimi.de

Foto_privat

15.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Yoko Ono&John Lennon“ Nicola Bardola. Biographie Doppelpack _ Verlag Zweitausendeins.

Es ist ein ganz besonders Biografieprojekt zweier der bedeutendsten Künstler*innen&Liebenden des 20.Jahrhunderts und der Gegenwart, welches der renommierte Leipziger Kunstverlag Zweitausendeins hier präsentiert.

Nicola Bardola, Autor, Journalist und Übersetzer gelingt dabei eine ausgezeichnete Darstellung von persönlichem wie gemeinsamen künstlerischen Weg von Ono/Lennon. Der erfahrene Schweizer Autor verbindet Sachwissen mit Fingerspitzengefühl und Inspiration und so wird diese Doppelbiographie zur Information, Erinnerung und in jedem Fall zum umfassenden Erlebnis.

Yoko Ono, die japanische Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin, Musikerin, (*18. Februar 1933, Tokio), feiert 2023 ihren 90.Geburtstag und zahlreiche Veranstaltungen wie Publikationen würdigen diese herausragende vielseitige Künstlerin, die seit den 1950er Jahren in den USA lebt.

1966 lernt Yoko Ono im Zusammenhang ihrer Ausstellung in London den Musiker und Beatles Gründer John Lennon (* 9. Oktober 1940 Liverpool; ermordet 8. Dezember 1980 New York) kennen. 1969 heiratet sie John Lennon. Ihr Sohn Sean (Musiker, *9.Oktober 1975) wird in New York ihrem Lebensmittelpunkt geboren. Zahlreiche gemeinsame Musik-, Kunst-, und Friedensprojekte – „War is over“/ „Give Peace A Chance“, weitere  – machen Yoko Ono und John Lennon zu einem der bedeutendsten, innovativsten wie einflussreichsten Künstlerehepaar.

Die vorliegenden Biographien öffnen Kunst und Leben dieser einzigartigen wie schillernden Kunstpersönlichkeiten in einem klar strukturiertem Biografiekonzept, das jeweils in Kapitelschwerpunkten Lebens- und Kunstetappen in Entwicklung und Fortgang öffnet und umfassend vorstellt. Ausführliche Anhänge ermöglichen dabei weiterführende Zugänge.

In Summe ist von einer spannenden Idee einer Doppelbiografie zu sprechen, die inhaltlich wie auch im Design hervorragend umgesetzt wird und für Fans wie Interessierte gleichermaßen spannend und inspirierend ist!

Yoko Ono & John Lennon: Die Doppelbiografie (2 Bände). Nicola Bardola. Verlag Zweitausendeins.

Yoko Ono, Format 21 x 14,5 cm. 272 Seiten. Fester Einband.

John Lennon. Format 21 x 14,5 cm. 287 Seiten. Fester Einband.

Zus. 559 Seiten. Feste Einbände.

Yoko Ono & John Lennon: Die Doppelbiografie (2 Bände)., 30,00 € (zweitausendeins.de)

Walter Pobaschnig 3_23

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„Communication“ Naama Isabelle Fassbinder _Sängerin, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 21.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE


God

Intelligence

Vitality

Energy



Polarity

Emotion

Answer

Communication

Elevation



Analysis



Character

Harmony

Agape

Necessary

Coexistence

Equilibrium


Naama Isabelle Fassbinder , 1.3.2023

Naama Isabelle Fassbinder _
Sängerin, Schauspielerin, singer/songwriterin, Moderatorin, Model 

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Naama Isabelle Fassbinder _
Sängerin, Schauspielerin, singer/songwriterin, Moderatorin, Model
, Kinesiologin/Energetikerin

http://www.naama-isabelle-fassbinder.eu

Foto_Walter Pobaschnig_Station bei Romy Schneider 11_22

Walter Pobaschnig _ 1.3.2023

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„Falco – Leben und Sterben des Hans Hölzel“ Arnulf Rödler. Graphic Novel. Knesebeck Verlag

Es ist ein Leben als Hochschaubahn, das im Wiener Arbeiterbezirk Margarethen 1957 beginnt und zu einem Top-Star der internationalen Musikszene der 1980/90er führt. Beeindruckende Songs im unverwechselbaren Charakter Wiener Sprachakzentuierung und avantgardistischen Rhythmusstil der Zeit katapultieren Falco zur Nummer 1 in den US Billboard Charts 1986.

Im Olymp der Musikwelt gilt es nun sich zu orientieren und der Künstler ist sich schon im Moment des ungeahnten Erfolges der vielen Herausforderungen, Schattenseiten, die nun auf den Musiker Falco wie Menschen Hans Hölzel zukommen, bewusst. Und es sind Geister der Vergangenheit der persönlichen Biografie, der musikalischen Stationen, des Erfolgsdruckes und unsicherer Zukunft, die schwer auf Seele, Kreativität und Orientierung lasten. Es ist ein sehr persönlicher Bereich abseits des Bühnenlichtes, der in Euphorie, Zweifel und Verzweiflung nur erahnt werden kann und der zum spannenden Bereich künstlerischer Zugänge wird, die sich hier dem Geheimnis und den facettenreichen Hintergründen von Erfolg und Leben stellen.

Der Wiener Illustrator und Zeichner Arnulf Rödler stellt sich dem Musikstar und Menschen Falco in kraftvoller, hintergründiger wie impulsgebender Form einer Graphic Novel. In eindrücklichen, dunkel psychodelisch gehaltenen Bildern und pointierten Dialogen werden Leserin und Leser gleichsam in die Seele Falcos in allen Facetten von Träumen, Ängsten und schließlich dem Tod und dem Danach mitgenommen. Und dies gelingt. Die Kraft der Bilder umfängt und es wirkt Seite um Seite nach. Wie ein guter Falcosong. Dunkel, direkt, eindringlich.

Um Falco treten in diesem sehr spannenden Comic Projekt auch Wiener Musikgrößen der Zeit wie Stefan Weber oder Hansi Lang auf und Rödler lässt die Größe und Dunkelheit auch der Musikstadt Wien darin vieldeutig wirken.

„Ein spannendes, gelungenes Kunstprojekt, das Falco bestimmt gefallen hätte!“

Arnulf Rödler, Falco – Leben und Sterben des Hans Hölzel – Knesebeck Verlag 2023.

Gebunden, ca. 96 Seiten, durchgehend farbig illustriert.

Walter Pobaschnig 2_23

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