„Gib!“ Sabine M.Gruber, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 14.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gib!

            – Ich?

Versuchs!

            – Ernsthaft?

Pah!

            – Ehrlich?

Ach!

            – Chance?

Eine!

            – Alle.

Chance!

            – Habenichts.

Aber.

            – Nein.

Chancenlos.

            – Endlich.


Sabine M. Gruber _22.10.2022

Sabine M.Gruber, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sabine M.Gruber, Schriftstellerin

http://www.sabine-m-gruber.at/

Foto_1 privat; 2 Paul Feuersänger

Walter Pobaschnig _ 22.10.2022.

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„100 Jahre Oskar Werner“ Mensch. Kunst. Mythos. Filmarchiv Austria. Hgb. Raimund Fritz und Martina Zerovnik.

Es ist ein schillerndes Schauspielleben, das 1922 in der Vorstadt Wiens unter schwierigsten familiären wie gesellschaftlichen Verhältnissen beginnt und dessen sich der gefeierte und vielfach international ausgezeichnete Künstler der 1950/60er zeitlebens bewusst ist. Selbstbewusst geht er, von Wille und Anspruch getragen, seinen Weg zu Bühne und Film und wird zu einer der prägendsten Schauspielpersönlichkeiten in Präsenz, Charisma wie einer unverwechselbaren Stimme. Das Burgtheater, Hollywood wie viele weitere Stationen sind Wegmarken von „Mensch. Kunst. Mythos.“ Oskar Werners – eines außergewöhnlichen Künstlerlebens.

Zum 100.Geburtstag des 1984 verstorbenen Schauspielers gibt es nun in einer laufenden Ausstellung des Filmarchvis Austria beeindruckende Einblicke in Leben und Werk Oskar Werners

100 JAHRE OSKAR WERNER. MENSCH KUNST MYTHOS

Ausstellung vom 24. März 2022 bis 29. Jänner 2023

KURATOR_INNEN _ Martina Zerovnik, Raimund Fritz

ÖFFNUNGSZEITEN_Täglich 14:00–21:00

AUSSTELLUNGSORT_METRO Kinokulturhaus_Johannesgasse 4, 1010 Wien

Die Ausstellung versammelt eine überaus beeindruckende Dokumentation in Wort und Bild, die Film-, Bühnenfotos wie private Erinnerungen umfasst und so ein besonders Erlebnis ermöglicht, das den Künstler Oskar Werner vielseitig wie sensationell vorstellt.

Ebenso ist der Ausstellungskatalog „Oskar Werner – Mensch. Kunst. Mythos.“ ein Ereignis, das in Wort und Bild gleichsam eine Bühnen- und Lebensreise anbietet, die informativ, spannend wie vergnüglich ist – herzlichen Dank!

„100 Jahre Oskar Werner“ Mensch. Kunst. Mythos. Ausstellungskatalog. Filmarchiv Austria. Hgb. Raimund Fritz und Martina Zerovnik.

Walter Pobaschnig 11_22

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„Theater zelebriert einzigartig das Live-Erlebnis von Kunst und Begegnung“ Angelika Messner, Autorin, Regisseurin _ Wien 14.11.2022

Liebe Angelika, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aufstehen, manchmal eine Runde Laufen im Prater, auf die Probe, danach zuhause etwas essen und ab spätem Nachmittag dramaturgische Arbeiten. Am Abend entspannen, lesen, meditieren.

Angelika Messner _ Autorin.,Regisseurin, Dramaturgin.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Konstruktiv an einer positiven Zukunft arbeiten. Der Ukrainekrieg, andere Krisen wie die Klimakrise, generell der Zustand unserer Welt gibt ein eher düsteres Bild ab. Daher ist es besonders wichtig, konstruktiv zu bleiben und nicht nur schwarz zu malen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater, der Kunst an sich zu?

Ich sehe im Moment mehr Umbruch als Aufbruch. Die Rolle der Kunst ist wichtig und vielfältig. Trösten, inspirieren, aufrütteln, mahnen, vorausschauen. Raum geben für Sehnsüchte, Träume. Aber auch Kritik üben und Entwicklungen aufzeigen. Und in Zeiten der virtuellen Begegnungen das Live-Erlebnis zelebrieren. Das kann nur das Theater.

Was liest Du derzeit?

Lilian Thuram, Das weiße Denken.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Erkenntnis der Lage, in der wir uns alle befinden, treibt uns in die Enge, denn es gibt keine Hoffnung, und es sieht so aus, als wäre die Welt nicht als gut geschaffen worden, als gründete sie auf Leiden, das sich nicht vermeiden lässt. Und obwohl wir nicht wissen, warum dem so ist, müssen wir uns in diesem Ozean der Hoffnungslosigkeit anständig verhalten – das macht uns zu Menschen, nicht unsere DNA. Und so verhalten, als hätte es eine Bedeutung, als gäbe es Prinzipien und Normen, als existierte ein erlösendes und rettendes Gutes, das unserem Handeln einen Sinn verleiht.“

(aus: Olga Tokarczuk, Übungen im Fremdsein)

Vielen Dank für das Interview liebe Angelika, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Angelika Messner _ Autorin, Regisseurin, Dramaturgin.

Home

Foto_Lalo Jodlbauer

Zur Person_

Angelika Messner, Autorin, Regisseurin, Dramaturgin

Geboren in Wien, aufgewachsen im Burgenland, studierte Violine, Musik- und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1993 bis 1995 arbeitete sie als Assistentin von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne. Seit 1995 lebt sie als freischaffende Regisseurin, Dramaturgin und Autorin in Wien. Zahlreiche Libretti, Bearbeitungen und Übersetzungen u.a. für die Volksoper Wien, das Theater Osnabrück, Teatro Arriaga in Bilbao, Festspiele Erl, Marinskij Theater St. Petersburg, Theater an der Wien, Musiktheater Linz u.a. Dramaturgische Tätigkeit bei den Mondsee Tagen, dem Festival Osterklang Wien, Loisiarte, Arsonore Graz und seit 2014 bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf. Regie u.a. am Volkstheater Wien, Künstlerhaustheater Wien, Kosmostheater, OHO u.a.

Aktuelles Projekt:

Angelika Messner erarbeitet derzeit Text und Regie von IPHIGENIE im TAG Theater Wien

Iphigenie von Angelika Messner

Frei nach „Iphigenie auf Tauris“ von J.W. von Goethe

Premiere: Mi. 30. Nov. 2022, 20.00 TAG Theater Wien

IPHIGENIE im TAG Theater Wien _ Foto _ Anna Stöcher

https://www.dastag.at/iphigenie

12.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Sein Charme, sein Wille wie sein selbstzerstörerisches Wesen ist das Wienerische“ Bernd Märzendorfer, Schauspieler _ 100.Geburtstag_Oskar Werner, Schauspieler _ Wien 13.11.2022

Bernd Märzendorfer, Schauspieler _ Wien _
Station bei Oskar Werner _
100.Geburtstag Oskar Werner, Schauspieler
(*13.November 1922 + 23.Okober 1984 Marburg an der Lahn)
Oskar Werner, Schauspieler _ 1965 _ Filmarchiv Austria
Kindheits-, Jugendhaus Von Oskar Werner, Wien
„Die Frau Maria im 4.Stock könnte Ihnen noch etwas erzählen?“
Im Gespräch zu Oskar Werner im Kindheitshaus
Im Keller und ehemaligen Luftschutzbunker des Hauses _ heute Musikstudio „Jam Factory“ Danke für das so freundliche Willkommen!
Bernd Märzendorfer, Schauspieler _ Wien _
acting Oskar Werner _
100.Geburtstag Oskar Werner, Schauspieler
(*13.November 1922 + 23.Okober 1984 Marburg an der Lahn)

Lieber Bernd, wir sind hier am Kindheitshaus des Schauspielers Oskar Werners in Wien. Wie prägend, impulsgebend sind Lebensorte, Erfahrungen für den Kunstberuf?

Welche Bezüge, Zugänge gibt es von Dir zu Oskar Werner?

Die erste Assoziation die ich zu Oskar Werner habe ist „Schwarz/Weiss“. Ein österreichischer Pionier der Filmschauspielerei mit internationaler Präsenz. Er starb als ich 5 Jahre alt war.

Ich habe also nur Wahrnehmungen an ihn, nach seiner Schaffenszeit.

In mancher Hinsicht ähnelt seine Biographie bis zum 20. Lebensjahr der meinen. Eine schwierige Kindheit und ein einschneidendes, prägendes Erlebnis mit 16 Jahren. In seinem Fall das Erleben der Novemberpogrome, bei mir der leidvolle Tod meiner wichtigsten Bezugsperson auf dieser Welt.

Bernd Märzendorfer, Schauspieler _ Wien _
acting Oskar Werner _
100.Geburtstag Oskar Werner, Schauspieler
(*13.November 1922 + 23.Okober 1984 Marburg an der Lahn)

Gibt es etwas typisch Wienerisches an Oskar Werner?

Ich denke das typisch Wienerische an Werner ist sein Grant, sein selbstzerstörerisches Wesen, aber auch gleichzeitig sein Charme, sein Wille und sein subtiler Humor.

Was bedeutet Dir Wien?

Wien ist für mich als ursprünglicher Salzburger der Aussichtsturm in die Welt. Ein Platz, an dem man sein darf wer man ist und, mit einem Augenzwinkern betrachtet, genauso schlecht behandelt wird wie alle hier. Dennoch strahlt Wien für mich eine starke soziale Wärme aus und gibt mir das Gefühl, dass von jetzt auf gleich sich alles ändern kann. In welche Richtung auch immer. So wie es die Stadt selbst schon oft erlebt hat. Nichts währt ewig.

Gibt es einen Film von Oskar Werner, den Du hervorheben möchtest und warum?

Ich müsste lügen. Nein.

Oskar Werner spielte in seinen Filmrollen sehr intensiv und ausdrucksstark. Wie siehst Du als Schauspieler den Darsteller Oskar Werner?

Oskar Werners Einstellung zum Beruf sucht seinesgleichen. Er war sich stets bewusst, dass er nie am Ende des Lernprozesses steht und er hat so viele Entwicklungsstufen durchgemacht, die man wunderbar entlang seiner Filme beobachten kann.

Wie intensiv müssen sich Persönlichkeit und Kunst verbinden, um das Publikum erreichen zu können?

Aus meiner Sicht ganz und gar. Das Publikum möchte ein Stück der Präsenz und die gesamte Seele, ihre Tiefe und ihre Leichtigkeit, spüren können und ihr eine Zeit lang sehr nahe sein.

Den Mut zu haben sich so weit zu öffnen, ist die Kunst.

Gibt es Momente in der Kunst, in der sich gleichsam die Kontrolle im Kunstprozess verlieren kann? Und wenn ja, was holt einen dann zurück?

Ich denke diese Momente sollte es im Idealfall dauernd geben. Dadurch entstehen Bilder, die einen selbst überraschen.

Das Ende eines Projekts und der Alltag ohne der Rolle holt einen von selbst zurück. Wenngleich oft einhergehend mit großer Wehmut und manchmal mit einer gewissen Trauer.

Unser Projekt ist ein szenisches Foto/Interviewprojekt. Wie hast Du Dich im Vorfeld darauf vorbereitet und was ist Dir dabei wichtig?

Neugierde war im Vorfeld mein Antrieb und auch während unseres Projektes. Ich fand es unheimlich spannend nicht genau zu wissen was mich erwartet und die Spurensuche gemeinsam mit dir als Abenteuerspielplatz zu betrachten. Es war für mich ein Ausflug in eine vergangene Zeit und doch gelang es immer wieder Brücken in die Gegenwart zu schlagen. Aufregend.

Wie siehst Du das Spannungsverhältnis von Öffentlichkeit und Schauspielberuf bei Oskar Werner wie an sich (Kunstberuf)?

Mir fehlen diese Momente noch, um das aus eigener Erfahrung beurteilen zu können, aber ich beobachte, dass die Öffentlichkeit nicht annähernd eine Vorstellung davon besitzt wie schwierig dieser Beruf ist und von welcher unglaublich harten, aber wunderschönen, Arbeit dieser begleitet ist. Auch Entbehrung, Enttäuschung und Angst sind eine dauernde Begleiterscheinung. Doch all das ist ein Preis, den man gerne bezahlt um zu tun, was man liebt und man kann auch diese Seiten in gewisser Weise als Geschenk betrachten. Schauspiel ist keine heile Welt. Es ist die Welt.

Oskar Werner war nach großen Filmerfolgen vielseitig im Schauspielberuf in Film wie Theater tätig. Wie siehst Du die Möglichkeiten persönlichen Entwicklungsweges im Kunstberuf?

Ich meine alle Möglichkeiten sind offen. Das sind sie immer. Es braucht natürlich manchmal Glück und Fügung, aber nur zu einem kleinen Teil.

Ich bin 42 und sehe meine berufliche Laufbahn frühestens mit 70 enden, wenn überhaupt und natürlich sofern es meine Gesundheit mir erlaubt. Das sind noch ca. 30 Jahre.

In 30 Jahren kann alles passieren, oder auch nichts. Und beides hab ich schon erlebt. Ich freue mich darauf, es nun neu zu erleben und bin dankbar es noch nicht zu wissen. Egal in welche Richtung sich mein Leben entwickelt.

Wie war Dein Weg zur Kunst und welche Erfahrungen hast in Wien gemacht?

Kunst beschäftigt mich schon mein ganzes Leben, als Beobachter. Meine Großmutter ist eine wunderbare bildende Künstlerin und sie begann damit erst rund um ihr 40. Lebensjahr. Zuvor war sie Buchhalterin und erst eine tiefe Depression hat ihr den Weg freigemacht sich dafür zu öffnen was sie liebt. Sie ist nun 94, arbeitet jeden Tag an ihren Bildern und ich habe sie ausschließlich als unglaublich hellen, lebensbejahenden Kopf erlebt und sie ist für mich ein wirkliches Vorbild wie man Leidenschaft und Leben in Einklang bringt. Sie hat mir auch als einzige dazu geraten das zu tun, was mich als Mensch bewegt, während der Rest meines Umfelds nicht verstehen konnte wie man einen hochbezahlten Beruf für den verrückten Wunsch Schauspieler zu werden, aufgeben kann. Dieser Rückhalt hat mich sehr gerührt.

Wien gibt mir alles, was ich brauche.

Was würdest Du Oskar Werner sagen, fragen wollen?

Jedenfalls Danke und natürlich würde ich ihn fragen, woher seine Verletzlichkeit rührt, ob er sich derer bewusst ist und warum er sich immer wieder selbst zerstört, obwohl er für andere so strahlen kann.

Darf ich Dich abschließend zu einem Oskar Werner Achrostikon bitten?

O skars

S piel

K ann

A lles

R etten

W illenstark

E gozentrisch

R eizend

N obel

E rlebbar

R ebellisch

Bernd Märzendorfer, Schauspieler _ Wien _
Station bei Oskar Werner _
100.Geburtstag Oskar Werner, Schauspieler
(*13.November 1922 + 23.Okober 1984 Marburg an der Lahn)

Station bei Oskar Werner_

100.Geburtstag_Oskar Werner, Schauspieler
(*13.November 1922 + 23.Okober 1984 Marburg an der Lahn)

Bernd Märzendorfer, Schauspieler _acting Oskar Werner_

Interview und alle Fotos_Walter Pobaschnig _Wien_10.2022

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Walter Pobaschnig 10_22

„Gruppenbilder“ Christian Ingenlath, Autor _ Give Peace A Chance _ Berlin 13.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Gruppenbilder

In

Verfallenen

Eigentrümmern

Prähistorisch

Erbrochenes

Aus

Chauvinistischem

Erbgut

Akkumuliert

Cäsarenwahn

Husarenritt

Altertümliche

Nomen

Camouflagitieren

Europa


Christian Ingenlath, 19.10.2022

Christian Ingenlath, Autor

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Christian Ingenlath, Autor

Zur Person:

Christian INGENLATH
Geboren 1974 in Kamp-Lintfort. Veröffentlichungen von Gedichten und Kurzprosa in einigen
Zeitschriften (u.a. Konzepte, Lichtungen, WORTSCHAU) sowie zahlreicher Kolumnen auf fixpoetry.com.
Publikationen: Ragufeng. Blütenlese aus zwei Jahren pussy-Salon (tauland-verlag, 2012, Hg.); Lyrikheft
Señoritas (parasitenpresse, 2015). Er ist angehender Erzieher, POEDU-Pate und lebt in Berlin.

Foto_Felix Zimmermann


Walter Pobaschnig _ 19.10.2022.

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„to safe human nature“ Ilya Polyakov, Pianist _ Saint Petersburg/Russia 13.11.2022

Hi Ilya, what’s your daily routine at the moment?

Constant search for opportunities to collaborate and continue my talent development in other countries. 

Ilya Polyakov, Pianist, Composer

What’s particularly important for us all in these days?

To keep calm and care our people. Nothing matters around except connections we have.

New start, new beginning. What will be essential and which roles will music, art play now and in future?

The most essential thing is and will be the human nature. Music and art are tools for expression this nature in a pure way. Nothing can replace or recreate this nature so now and in future, the most important role of music and art is to safe human nature.

What are you reading currently?

I don’t read last time.

The Martian Chronicles – Ray Bradbury

Which quote, input or text will you please propose us?

Rocket summer. The words passed among the people in the open, airing houses. Rocket summer. The warm desert air changing the frost patterns on the windows, erasing the art work. The skis and sleds suddenly useless. The snow, falling from the cold sky upon the town, turned to a hot rain before it touched the ground.

Rocket summer. People leaned from their dripping porches and watched the reddening sky.

The rocket lay on the launching field, blowing out pink clouds of fire and oven heat. The rocket stood in the cold winter morning, making summer with every breath of its mighty exhausts. The rocket made climates, and summer lay for a brief moment upon the land…

Ilya Polyakov, Pianist, Composer

Thank you very much!

Thank you likewise!

Thank you very much for the Interview, dear Ilya, much success for your wonderful music projects, all the best in these days!

Five questions on artists:

Ilya Polyakov, Pianist, Composer

Home

Fotos_Ilya Polyakov    

   

2.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Goodhearted“ crackthefiresister, Autorin_ Give Peace A Chance _ Wien 12.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Goodhearted,

Innocent,

Versatile

Explorers

Perform

Educated

Actions,

Connect

Effortlessly

And

Compassionately

Help

All

Needing

Creatures

Evolve


crackthefiresister, 18.10.2022

crackthefiresister _Autorin,
Texterin, Malerin, Performerin, Musikerin.

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

crackthefiresister _Autorin, Texterin, Malerin, Performerin, Musikerin.

crackthefiresister|Wien|Gesang|Bilder|Performance|Lesung|Interview|Unterricht

Foto_Niki Trat


Walter Pobaschnig _ 18.10.2022.

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„Über unsere Bedürfnisse und Gefühle zu kommunizieren“ Lea Menges, Schriftsteller*in, Model _ Wien 12.11.2022

Liebe Lea, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Gerade habe ich Urlaub von meiner Arbeit im betreuten Wohnen, d.h. mein Tag gliedert sich auf in verschiedene kreative Projekte und das Fertigstellen meiner Masterarbeit. Dazwischen verbringe ich Zeit mit meiner Partnerin, Freund*innen und meinen Mitbewohner*innen.

Lea Menges _ Schriftsteller*in, Model und Fotograf*in

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Uns gegenseitig zuzuhören, vor allem (mehrfach) marginalisierten Personen, über unsere Bedürfnisse und Gefühle zu kommunizieren und diese ernst zu nehmen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ähnlich wie oben beschrieben, einen Raum aufzumachen für Stimmen, die bis jetzt viel zu wenig gehört wurden und es auch immer noch zu wenig werden. Einen Raum, in dem sich verletzbar gemacht und geöffnet werden kann, in dem Missstände benannt werden und in dem wir uns gegenseitig auf Dinge aufmerksam machen können, und aus dieser Sensibilität heraus, Änderung angestoßen und gelebt werden kann.

Was liest Du derzeit?

Den Essayband „Hunger und Seide“ von Herta Müller.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

The worst injury is feeling you don’t belong so much to you – (Claudia Rankine, “Citizen”)

Ich benutze zärtlich wie ein Schlagwort.

Lea Menges _ Schriftsteller*in, Model und Fotograf*in

Vielen Dank für das Interview liebe Lea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Lea Menges _ Schriftsteller*in, Model und Fotograf*in

https://www.leamenges.com/

Fotos_1 Selbstportrait; Laura Callsen.

9.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Ein eindringlicher wie begeisternder Tanz- und Solidaritätsabend!“ „Wien tanzt mit Ukraine“ _ Carola von Herder, Regisseurin/Ensemble _ Theater Arche Wien 11.11.2022

„Wien tanzt mit Ukraine“  Regie: Carola von Herder

Die Regisseurin, Choreographin, Tänzerin Carola von Herder lädt im Theater Arche zu einem internationalen Tanzprojekt „Wien tanzt mit Ukraine“, das in seiner Eindringlichkeit, Ausdrucksfähigkeit, Vielfältigkeit wie Solidarität und Verbundenheit begeistert.

Das Ensemble, Musik wie Tanz, setzt sich aus aktuell Geflüchteten aus der Ukraine wie aus Menschen, die in Wien geboren oder dorthin zugezogen bzw. geflüchtet sind, zusammen. Die einzelnen choreographischen Elemente beruhen auf realen Begebenheiten des Ensembles, das Erfahrungen von Krieg, Gewalt, Tod, Flucht und dem Ankommen und Weiterleben im fremden Land darin präsentiert. Das Ensemble selbst fand sich für dieses Projekt zusammen und es verdient höchste Hochachtung welche künstlerische Arbeit dieses mit der hervorragenden Regie von Carola von Herder (selbst aus Odessa geflüchtet) zu leisten vermag.

Es ist ein Abend, der im Ausdrücken von Erfahrungen, Erinnerungen wie der Gegenwart des Krieges und des Todes ganz eindringlich ist und in allen so schweren Zeiten die Verbindung, den Zusammenhalt ganz stark betont, hervorhebt und damit Hoffnung gibt.

Herzlichen Dank für und Gratulation zu diesen wunderbaren Tanzprojekt an die großartige Carola von Herder&Ensemble! Sensationell was Carola von Herder und das internationale Team hier in höchster Professionalität initiiert, choreographiert und gruppendynamisch leistet!

„Ein Abend, der in Emotion und der Kraft von Tanz und Musik begeistert!“

„Wien tanzt mit Ukraine“  Regie: Carola von Herder

Uraufführung_Fr 11.11.2022  Theater Arche Wien.

Weitere Spieltermine_Samstag 12.11.; Sonntag 13.11.;  19.30h

Theater Arche Wien.

WIEN TANZT MIT UKRAINE – Kooperation – TheaterArche

Walter Pobaschnig   11.11.2022

Alle Fotos_Walter Pobaschnig

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„Kunst ist unabdinglich“ Anna Maria Stadler, Schriftstellerin _ Salzburg 11.11.2022

Liebe Anna Maria, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Meist recht unterschiedlich, aber er beginnt selten vor halb 10.   

Anna Maria Stadler, Autorin, Künstlerin und Kulturarbeiterin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Siehe Frage 5.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst lässt sich denke ich – zum Glück – auf keine Rolle festlegen, und darin liegt vielleicht eine ihrer Potentialitäten. Sie ist dabei aber in ihrer Ambiguität, in ihrer Fähigkeit Irritationen nachzuspüren sowie diese zu erzeugen, gegenwärtig ebenso unabdinglich wie in jeder anderen Zeit.  

Was liest Du derzeit?

Donna J. Haraway: Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän / bell hooks: Where We Stand: Class Matters / Marie Gamillscheg: Aufruhr der Meerestiere

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Aufgabe besteht nun darin, reagieren zu können, und zwar gemeinsam..“

(Haraway, Donna J. (2018): Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän. Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag, S. 9.)

Anna Maria Stadler, Autorin, Künstlerin und Kulturarbeiterin

Vielen Dank für das Interview lieber Anna Maria, und viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Anna Maria Stadler, Autorin, Künstlerin und Kulturarbeiterin

Fotos_Lukas Gwechenberger

Zur Person_

Anna Maria Stadler

lebt als Autorin, Künstlerin und Kulturarbeiterin in Salzburg. Ihre Arbeiten bewegen sich an den Nahtstellen von Literatur, Bildender Kunst und Theorie. Seit 2019 forscht sie als Doktorandin an der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst zu situativen Kunstformen und deren paratextuellen Fortschreibungen und ist Mitherausgeberin von archipel – Zeitschrift für Kunst, Theorie und Literatur.

Im Herbst 2022 ist ihr erster Roman Maremma bei Jung und Jung erschienen.

Website: https://www.annamariastadler.com/

4.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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