„world music is extremely important for people“ Dan Styffe, Double Bass_ Oslo/N 18.11.2022

Dear Dan, what’s your routine at the moment?

I am playing principal in Oslo Phil and Professor at the Norwegian Academy of Music. Travelling around the world giving masterclasses and playing solo and chamber music

Dan Styffe, Double Bass

What’s particularly important for us all in these days?

In todays world music and art is extremely important for people. And will be more so in the future.

New start, new beginning. What will be essential and which roles will music, art play?

Goverments should support this more economically. We should not only relay on private support.

What are you reading currently?

Litt _ Swedish stuff

Music _ New pieces composed f me

Latest by my ex student Rodrigo Mata     Mexico

Which quote, input or text will you please propose us?

Vielen Dank für das Interview lieber Dan, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Dan Styffe _ Bassist

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Foto_Louise Martinsson

24.5.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Ingeborg Bachmann. Eine Hommage.“ Ausstellung Literaturarchiv Wien 22/23_ Paul Zsolnay Verlag.

Oktober 1946. Die junge Philosophie Studentin Ingeborg Bachmann kommt nach Wien. Eine neue Welt in zerstörter Welt tut und baut sich auf und das Wort, die Literatur ist wesentlicher Teil davon. Auch im Leben der Studentin und Schriftstellerin aus Kärnten, die bald Kontakt zu Kunstkreisen findet und selbstbewusst ihren Weg geht…

Dieser führt nach ersten und weiteren großen Anerkennungen nach München, Berlin, Rom. An diesen Stationen wird Literatur entstehen, die bahnbrechend ist und die Ingeborg Bachmann zu einer der bedeutendsten Schriftsteller*innen der Moderne macht.

Auf diesem Weg, der 1973 in Rom ein tragisches Ende findet, gibt es viele Begegnungen, Ereignisse und Erinnerungen, die Leben und Werk öffnen und Mensch, Zeit und Literatur näherbringen.

Zum 50.Todestag der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (*26.Juni 1926 Klagenfurt +17.Oktober 1973 Rom) gibt die Ausstellung des Literaturmuseums Wien (ab 17.11.2022) Einblicke in die Schriftstellerin wie Privatperson Ingeborg Bachmann.

Der Begleitband dieser Ausstellung zeigt literarische wie private Objekte und öffnet in Essays von Schriftsteller*innen wie Literaturwissenschaftler*innen unterschiedliche Perspektiven auf das umfassende literarische Gesamtwerk wie die vielen Lebensstationen und deren Bedeutungsebenen.

„Ingeborg Bachmann. Eine Hommage.“ Ausstellung Literaturarchiv Wien 22/23_ Paul Zsolnay Verlag.

Zum Buch: https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/ingeborg-bachmann/978-3-552-07291-6/

Ausstellung: https://www.onb.ac.at/museen/literaturmuseum/sonderausstellungen/ingeborg-bachmann-eine-hommage

Walter Pobaschnig  11/22

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„Ehrlichkeit“ Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 17.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


G roßzügigkeit,

I ntegrität,

V ertrauen,

E hrlichkeit,

P ositives

E rschaffen

A nstatt

C haos stiften,

E goismus fördern oder

A ngst schüren.

C hapeau! Allen, die ehrliche Innenschau

H alten,

A chtsam den Frieden als ersten Schritt in sich selbst suchen.

N eubeginn

C hancengleichheit

E in möglicher Weg zum Frieden?


Elisabeth Halikiopoulos, 11.9.2022

Elisabeth Halikiopoulos_Schauspielerin, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Elisabeth Halikiopoulos_Schauspielerin, Regisseurin

Foto_Barbara Maria Hutter

Walter Pobaschnig _ 11.9.2022.

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„Kunst braucht Zeit“ Achim Engstler, Schriftsteller _ Hannover 17.11.2022

Lieber Achim, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Der öffentliche Teil meines Tagesablaufs ist uninteressant, der interessante ist intim.

Allgemein kann ich aber sagen, dass ich zunehmend versuche, die Schönheit des Analogen wiederzuentdecken. Besser gesagt, der analogen Dinge. Das sind Dinge, die uns nicht von selbst geben, was wir wollen, sondern Absicht und Anstrengung erfordern. Die Gitarre beispielsweise tut von sich aus nichts. Sie steht da und ist still. Möchte ich Musik haben, muss ich sie spielen. Um sie so spielen zu können, wie ich mir das vorstelle, muss ich üben. Wie ich spiele, hängt allein von mir ab. Für den Topf gilt dasselbe. Der gibt mir nicht auf Knopfdruck oder durch eine Wischbewegung Essen. Ich muss kochen. Es mag seltsam klingen, aber mir gefällt das. Einfach mal wieder selbst etwas tun, mit unbestimmtem Ergebnis. Man muss ja nicht gleich einen Roman schreiben.

Achim Engstler, Schriftsteller 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Unterscheidungen. Realismus. Bescheidenheit, was die Relevanz der eigenen Gedanken und Gefühle angeht. Offenheit für all das, was von meiner oder deiner Auffassung abweicht. Vor allem aber: Nachdenklichkeit. Die wichtigen Geschehnisse sind so vielschichtig, dass man sie nur verfehlen kann, wenn man gleich eine Meinung herausschreit. Lieber mal warten, sich Zeit nehmen, abwägen und den Mut haben zuzugeben, dass man sich über dieses oder jenes auch bei bestem Willen kein klares Urteil bilden kann. Leben ist Grauzone. Handeln müssen wir trotzdem, sollten das aber im Bewusstsein unserer Fehlbarkeit tun. Ob die Welt dadurch besser werden kann, weiß ich nicht. Menschlicher auf jeden Fall.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Um mich zu wiederholen: Nachdenklichkeit, in erster Linie. Die Kunst ist, neben der Philosophie, deren Hüter. Beide sind langsame Zugänge zur Welt. Hegel hat diesen Aspekt für die Philosophie unübertrefflich formuliert: „Wenn die Philosophie ihr Grau in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau lässt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“ (Grundlinien der Philosophie des Rechts, 1820, Vorrede) In ihrer grellen Präsenz verwirrt die Gegenwart. Wer erkennen will, muss einen Schritt zurücktreten, abwarten, bis die Unruhe sich geklärt hat, die Umrisse deutlicher geworden sind. Für die Kunst gilt meines Erachtens dasselbe. Sie braucht Zeit, und Zeit sollte sie sich lassen, um die andere Gegenwart gestalten zu können, die ihr Metier ist.  

Was liest Du derzeit?

Thomas Bernhard, „Holzfällen“; Čechov, „Die Insel Sachalin“; Yasmina Reza, „Serge“.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Zitat: „True to the end.“ (Lebensmotto des Philosophen David Hume)

Textimpuls: „Und ich muss daran denken, wie es war, als ich als kleines Kind nur die natürlichen Zahlen kannte, zum Beispiel die Drei […] und die Fünf wie die Finger an jeder Hand und natürlich die Acht, die schöne Acht. Aber dann, irgendwann, ist mir klargeworden, dass es auch negative Zahlen gibt, die weniger darstellen als nichts, und die Brüche, die eher Verhältnisse von Zahlen sind, und irrationale Zahlen mit ihren nicht enden wollenden Nachkommastellen. Ich hab geweint und geweint, doch das hat nichts genützt, es ist nie wieder so geworden wie vorher. Man kann vielleicht die Regeln und Axiome lernen, aber man kann einfach nicht so tun, als gäbe es kein Pi, keine Wurzel aus Zwei und keine Unendlichkeit. So sehr man es sich auch wünscht.“ (Nikola Huppertz, Schön wie die Acht. München: Tulipan 2021, p. 62)

Vielen Dank für das Interview lieber Achim, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Achim Engstler, Schriftsteller 

Foto_privat.

4.9.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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STREET LIFE _Die Straße in der Kunst von Kirchner bis Streuli – The Street in Art from Kirchner to Streuli.  Hg. Astrid Ihle, René Zechlin. Hirmer Verlag.

Straßen verbinden Orte und Menschen, ermöglichen Erfahrungen, Begegnung und Austausch. Dies betrifft das private, gesellschaftliche Leben wie auch die Kunst.

In den Kunstprojekten der Moderne rückt die Straße als Thema wie als Ort der Produktion, Inspiration und Inszenierung ihn den Fokus und zahlreiche Projekte geben bis in die Gegenwart beeindruckend davon Zeugnis.

Das wunderbar in Bild und Wort gestaltete Buch gliedert sich in sechs Schwerpunkte, die Performance-, Stage-, Fotografie-, Graffitiprojekte und weitere Kunstformen in Bild und Beschreibung vorstellen und in den jeweiligen Kontexten ästhetischer Theorie erläutern.

„Ein wunderbarer Galerie-Spaziergang in Bild und Wort zu den beeindruckenden, vielfältigen Kunstprojekten der Moderne im Schwerpunkt street.“

STREET LIFE _Die Straße in der Kunst von Kirchner bis Streuli – The Street in Art from Kirchner to Streuli.  Hg. Astrid Ihle, René Zechlin. Hirmer Verlag.

Beiträge von E. Bohnet, D. Campany, A. Ihle, S. Gronert, K. Rottmann, J. Stallabrass, M. Widrich

Text: Deutsch / Englisch

288 Seiten, 250 Abbildungen in Farbe

24 x 29 cm, gebunden

Walter Pobaschnig 11_22

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„Worte können die Welt verändern. Im Idealfall zum Besseren“ Nicole Makarewicz, Schriftstellerin _ Wien 16.11.2022

Liebe Nicole, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tag besteht aus Schreiben und Lesen. Geld verdiene ich als Journalistin und Lektorin. Zum literarischen Schreiben komme ich leider nicht so oft, wie ich gerne würde. Der Alltag grätscht immer wieder dazwischen – in den Ferien versuchen wir möglichst viel als Familie zu unternehmen.

Nicole Makarewicz, Schriftstellerin, Journalistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht nachzulassen in unseren Bemühungen, unseren Kindern eine Welt zu hinterlassen, in der sie leben können und wollen.

Uns nicht blenden zu lassen von scheinbar einfachen Erklärungen, sondern alles zu hinterfragen und auch unangenehme Wahrheiten zu akzeptieren.

Den Mut nicht zu verlieren. Das ist wahrscheinlich das Wichtigste: nicht aufzugeben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wir alle werden uns zurücknehmen und lernen müssen, mit den neuen Rahmenbedingungen umzugehen. Veränderungen sind schwer zu ertragen, können aber durchaus katalysierend wirken. Darauf hoffe ich jedenfalls.

Die Kunst – und hier insbesondere die Literatur – ist ein Spiegel. Sie zeigt was ist, was war und was sein könnte. Kunst verlangt, die Perspektive zu wechseln, einzutauchen und gleichzeitig Abstand zu nehmen.

Literatur vermag Welten, ja sogar Universen zu erschaffen – und sie wieder zu zerstören. Geschichten lassen das Erdachte für kurze Zeit zu unserer Wirklichkeit werden. Sie erzählen vom Unbekannten und fordern auf, das Bekannte neu zu denken. Worte können die Welt verändern. Im Idealfall zum Besseren.

Was liest Du derzeit?

Aktuell lese ich „Weibliche Unsichtbarkeit: Wie alles begann“ von Marylène Patou-Mathis und „Coventry“ von Rachel Cusk. Ich bin eine Parallelleserin und wechsle immer zwischen mehreren Büchern.

Außerdem lese ich seit einigen Jahren hauptsächlich Werke von Autorinnen, da Frauen in der Literatur – wie auch gesamtgesellschaftlich – immer noch zu wenig sichtbar sind und nicht genügend Wertschätzung erfahren.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Einen Satz, der mir aus einem der letzten Bücher, die ich gelesen habe, in Erinnerung geblieben ist:

„Helene, die verstanden hat, dass Komik Tragik in Spiegelschrift ist.“

(aus: „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl)

Vielen Dank für das Interview liebe Nicole, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nicole Makarewicz, Schriftstellerin, Journalistin

Aktuell

Foto_privat

21.8.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Genaugenommen fühle ich mich machtlos“ Maddalena Noemi Hirschal, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 16.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


G enaugenommen fühle ich mich machtlos 

I n meiner kleinen scheinbar geschützten Welt

V ersuche nur zu verstehen

E wig und immer wieder …Krieg …die Erzählung der Zerstörung

P ersonen werden zu einem Volk

E ines gegen das Andere

A lles Individuelle zählt nicht mehr

C hancengleichheit existiert nicht mehr

E in Recht auf Frieden existiert nicht mehr

A lle Beteiligten sind gezwungen sich der Kriegslogik zu unterwerfen

C himäre der Gedanke an weltweiten Frieden

H altung bewahren, trotzdem und immer

A nderen helfen

N icht aufhören zuzuhören und zu antizipieren

C ouragiert sein.

E in Brainstorm …


Maddalena-Noemi Hirschal, 26.10.2022

Maddalena Noemi Hirschal, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Maddalena Noemi Hirschal, Schauspielerin

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 26.10.2022.

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Die Poesie der Liebe, Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Roman. Bettina Storks. Aufbau Verlag.

Paris 1958. Der gefeierte Schweizer Schriftsteller Max Frisch ist angereist, um die Premiere seines Stückes „Biedermann und die Brandstifter“ zu sehen. Es ist ein weiterer Schritt seines künstlerischen Weges. Da sind viel Erwartung, viel Spannung und Freude.

Doch vor dem Premierenabend steht ein Treffen bevor. Mit Ingeborg Bachmann, die wie Frisch, zu den aufstrebenden literarischen Größen der Zeit zählt. Ingeborg Bachmann ist aus München angereist. Neugierig auf die Begegnung.

Das Treffen der beiden wird zu einem Gespräch, Spaziergang, der sich Stunde um Stunde erweitert. Für Bachmann ist Paris eine Stadt mit viel persönlicher Geschichte. Paul Celan lebt hier. Für Frisch ist es ein Tor zu einer neuen Welt.

Und diese neue Welt öffnet sich nun für beide. Erwartungen, Hoffnungen, Pläne. Die Literatur und die Liebe. Ein Experiment. Ein Versuch. Ein Weg mit offenem Ende…

Bettina Storks, geht mit ihrem Roman „Die Poesie der Liebe“, der Begegnung, Liebe und Trennung von Ingeborg Bachmann und Max Frisch, einem der literarisch spannendsten wie mythenumranktesten Themen moderner Künstlerbiografien wie auch einem persönlichen Herzensprojekt nach.

Der Roman folgt chronologisch den Stationen einer Liebe und öffnet in dialogischer Form von Gespräch und Briefwechsel Gedanken, Erfahrungen und Themenkreise zweier Schreibender wie Liebender auf ihrem Weg durch Licht und Schatten der Zeit.

Die Autorin arbeitet in ihrem Roman mit viel Einfühlungsvermögen und es ist gleichsam ein lesendes Zuhören, das Seite um Seite Umrisse von Mensch, Liebe und Vergänglichkeit entstehen und wirken lässt.

„Ein Roman, der eine der spannendsten wie traurigsten Liebensgeschichten moderner Literatur einzigartig einfühlsam zu erzählen weiß.“

Die Poesie der Liebe, Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Roman. Bettina Storks. Aufbau Verlag.

Walter Pobaschnig  11_22

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„Growing respect between people all over the world“ Andrea Narten, Tänzerin _ Give Peace A Chance _ Wien 15.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Growing respect between people all over the world

Is my big wish which is coming from my heart.

Values like love, support, cooperation are making people more sunny.

Evaluation means not power, greed, wars and money.

Playing, dancing, singing, painting, hugging, loving,

Enjoying of stories.

And walking in the nature, meeting friends families, free people of their worries.

Celebration of life with music and dance calms our souls.

Each other we can make the world better and these are the real goals.

Ability to create, to love, lo heal, to learn, to change, to feel!

Courage to stop the wars all over the world is a big deal.

Heritage of our ancestors we have to challenge and understand.

A small flame of respect and love glows bright when we give each other a hand.

NO WAR because of big ego and greed!!!

Carrying of simple people is our need!!!

Earth wants to feel life and joy not that we want it to destroy.

Andrea Narten, 30.10.2022

Andrea Narten_Tänzerin, Choreographin, Autorin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Andrea Narten, Tänzerin, Choreografin, Autorin

https://www.narten.net/

Alle Fotos_Walter Pobaschnig 11_22

Walter Pobaschnig _ 30.10.2022.

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„Dass man sich erkannt fühlt, gesehen. Verstanden.“ Ulrike Schäfer, Schriftstellerin _ Würzburg/D 15.11.2022

Liebe Ulrike, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens schreiben (eine Erzählung, an der ich gerade arbeite). Nachmittags Organisatorisches, zurzeit eine Lesung vorbereiten und den Aufwand für ein Webdesign-Projekt schätzen. Zwischendurch Pausen. Abends den Baum vom Efeu befreien. Lesen. Schauen.

Ulrike Schäfer, Schriftstellerin, Schreibcoach

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das weiß ich leider nicht. Ich kann mir darauf auch keine Antwort vorstellen, die jedem Einzelnen von „uns allen“ wirklich gerecht wird.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Was wesentlich sein wird: Vielleicht die Antwort auf die vorige Frage. Ein Bewusstsein und ein Blick dafür, wie unterschiedlich wir betroffen sind. Die Rolle der Literatur und Kunst? Trost und Beistand ist wohl die Greifbarste. Dass man sich erkannt fühlt, gesehen. Verstanden. – Was auch immer Kunst bewirkt: Sie kann es vielleicht am besten, wenn sie sich keine Rolle vornimmt.

Was liest Du derzeit?

Alice Munro: „Himmel und Hölle“ und Liu Cixin: „Die drei Sonnen“.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Wer A sagt, muss nicht auch B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)

Vielen Dank für das Interview liebe Ulrike, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Ulrike Schäfer, Schriftstellerin, Schreibcoach

Start

Foto_Thomas Stadler

8.9.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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