„echte Kreativität unterscheidet uns im Wesentlichen von Maschinen“ Karin Melchert, Sängerin _ Berdorf/Luxemburg 14.10.2024

Liebe Karin Melchert, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mal so, mal so … Ich habe keinen festen Plan. Meine einzige Konstante ist derzeit der Mittwochabend, an dem ich an einer Musikschule Gesang unterrichte.

Karin Melchert, Sängerin, Vocal Coach und Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Schwer zu sagen. Kommt darauf an, in welcher Hinsicht: Umwelt, Wissenschaft, Forschung, Politik, soziales Miteinander, Klima, Weltfrieden…? Abgesehen von zu vielen weiteren Faktoren, die mir dabei in den Sinn kommen, denke ich, jeder Mensch, jede Kultur, jede Generation und jede Altersgruppe hat andere Bedürfnisse, andere Prioritäten und sieht und empfindet Dinge anders. Leider besitze ich keine Glaskugel, die voraussagt, was in 10, 20 oder 100 Jahren passieren wird, wenn oder wenn nicht …

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Im Zeitalter der Digitalen Revolution spielen Kunst und Literatur für mich eine tragende Rolle. Das Ersinnen von neuen Handlungen, Wegen, Philosophien und Geschichten, die aus eigenen Gedanken (und ohne Zuhilfenahme von KI) entstehen – also echte Kreativität –, ist für mich das, was uns im Wesentlichen von Maschinen unterscheidet. So sollte, meiner Meinung nach, das Ausüben von Künsten jeglicher Art beziehungsweise die damit verbundene Kreativität in Zukunft an Schulen einen höheren Stellenwert erhalten, als es in den letzten Jahrzehnten der Fall war.

Was liest Du derzeit?

A Song For You – Robyn Crawford,
Die kürzeste Geschichte allen Lebens – Harald Lesch und Harald Zaun

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Goldene Regel: „Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu.“ Oder: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Karin Melchert, Sängerin, Vocal Coach und Autorin

Vielen Dank für das Interview, liebe Karin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Literatur-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Karin Melchert, Sängerin, Vocal Coach und Autorin

Zur Person/über mich: Vor über 30 Jahren begann die Sängerin und Songwriterin in Deutschland ihre Karriere. Inzwischen ist sie bekannt durch zahlreiche Engagements über die Grenzen von Deutschland und ihrer Wahlheimat Luxemburg hinaus. Als Gesangs- und Vocal-Coach kennt man sie seit 1998. In den letzten Jahren hat sich die Autorin, neben der Produktion von Musik, außerdem durch das Schreiben von Romanen und Fachbüchern für Stimme und Gesang ausgezeichnet.

www.karinmelchert.com

Fotos: CastingLux

Walter Pobaschnig _ 13.10.2024

https://literaturoutdoors.com

„Courage“ Kai Beisswenger, Autor _ Give Peace A Chance _ Wegberg/D 13.10.2024

Give Peace A Chance

Glaube

Ihrer (verborgenen)

Vernunft!

Erkenne,


Polemik und

Erkenntnis

auseinander zu halten!

Cleverness

ermöglicht (stets)



Außergewöhnliches!



Cliquenwirtschaft

hilft (uns)

allerdings

nicht (weiter)!

Courage ist

erforderlich!



Kai Beisswenger, 9.10.2024

Kai Beisswenger, Autor,
Lektor, Illustrator, Kleinrollendarsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Kai Beisswenger, Autor, Lektor, Illustrator, Kleinrollendarsteller

Zur Person/über mich: Kai Beisswenger:  geboren 1961, zehn Schulen besucht, zwei betriebliche Ausbildungen und fünf Weiterbildungen absolviert, drei Hochschulabschlüsse, Wehrdienst: Bundeswehr & Sar-El, Berufe u.a.: Bananenfeldarbeiter, LKW-Fahrer, Immobilienmakler, Kommissionierer, Lagerarbeiter, Verkäufer, Manager, Wohnorte: zehn in Deutschland, diverse Auslandsaufenthalte in zwanzig Ländern, Vater eines vierunddreißigjährigen Sohnes, in fester Beziehung lebend. Derzeitige Tätigkeiten: Trader, Investor, Illustrator, Herausgeber, Autor, Copywriter, (Ghost)Writer & Kleinrollendarsteller.

Veröffentlichungen: über 10 Bücher unter eigenem Namen/Pseudonym

http://www.kaibeisswenger.de/

Foto: privat

Walter Pobaschnig _ 10.10.2024

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„E a chance“ Christoph Bochdansky, Puppenspieler _ Give Peace A Chance _ Wien 13.10.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Give peace a chance

Ive peace a chance

Ve peace a chance

E peace a chance



Peace a chance

Eace a chance

Ace a chance

Ce a chance

E a chance


A chance


Chance

Hance

Ance

Nce

Ce

E



Christoph Bochdansky, 10.10.2024

FAUST
DER TRAGÖDIE ALLERLEI _
Puppenspiel: Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Christoph Bochdansky, Puppenspiel, Puppenbau, Text

Zur Person/über mich: Christoph Bochdansky, Puppenspieler, Puppenbauer

www.bochdansky.at

Geboren 1960, aufgewachsen in Vorarlberg, lebt und arbeitet in Wien.

Bühnenbildstudium am Mozarteum Salzburg, anschließend Figurentheatercolleg in Bochum (D).  Mitarbeit bei verschiedenen Puppenspielensembles in Deutschland, Österreich und Holland.

Aktuelle Stücke (Auswahl):

„Empfindsamkeit der Giganten“ zusammen mit dem Figurentheater Wilde&Vogel, Leipzig.

„Nachtgesänge“ zusammen mit dem Duo „die Strottern“ Klemens Lendl, David Müller.

„My dream diary“(Solo)

„Die Blumengeschichte“ mit „die Strottern“ und Martin Ptak

„Schneewittchen“ mit Ruth Humer

Zuletzt im Schubert Theater Wien:

„Die Geister, die wir rufen – rufen zurück“ – eine Geisterbeschwörung von und mit Christoph Bochdansky

Arbeitet als Regisseur, Ausstatter und Puppenbauer. (Puppentheater der Stadt Halle, Theater Junge Generation Dresden, Figurentheater Lilarum Wien, Oper Zürich, Bialistocki Teatr Lalek / Polen)

Festivalleitung:

1986 Microtheaterfestival (Wiener Festwochen),

1992 & 1993 Homunculus Hohenems

2009  künstlerische Leitung „Wo wenn nicht alle da! Ein richtiges Kasperltheater – Linz 09 Kulturhauptstadt Europas

Gastdozent

an der Musikhochschule Stuttgart / Studienzweig Figurentheater

Hochschule Ernst Busch / Abt. Puppenspielkunst / Berlin,

VSMU Faculty of Theatre Academy of Performing Arts in Bratislava, Slowakei.

Mit seinen Stücken war er zu Gast auf Festivals in Europa, Taiwan, Indonesien, den USA und Israel etc.

Veröffentlichung Bücher:

„Anmerkungen zur Umgebung“ Kurzgeschichten 2015

„Botendienst ins Jenseits“ Roman 2019 (Verlag Wortreich Wien)

„Lieder vom Horizont“ Comic (BucherVerlag 2022)

Aktuelle Produktion: „FAUST – DER TRAGÖDIE ALLERLEI“

Eine Koproduktion von Christoph Bochdansky und dem Schubert Theater Wien

Mit Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger

FAUST
DER TRAGÖDIE ALLERLEI _
Puppenspiel: Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger


8. 11. 2024 (19.30 Uhr) PREMIERE

Weitere Vorstellungen:
9.11. & 5.12. & 6.12.2024 (19.30 Uhr)
10.11.2024 (18.00 Uhr
Weitere Termine stets aktuell unter http://www.schuberttheater.at

SCHUBERT THEATER

A-1090 Wien; Währinger Straße 46

Tickets: € 26,–
Reservierung unter: https://www.ticketlotse.com/event/?id=1119
SchülerInnen & Stud. bis 27 J. & Behindertenausweis: €18,–
Ö1 Club € 23,–
Alsergrund Kulturcard: € 16,–

https://schuberttheater.at/spielplan/

Fotos: Julie Dadsetan/Schubert Theater Wien

Walter Pobaschnig _ 10.10.2024

https://literaturoutdoors.com

„Auswege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit suchen“ Kai Beisswenger, Autor _ Wegberg/D 12.10.2024

Lieber Kai Beisswenger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Vormittag:

6:00 Wecken, 1 Stunde Zeichnen, anschließend Frühstück vorbereiten, Frühstücken mit Partnerin, 1 Stunde Fitnessstudio, Filmangebote prüfen und Daily Trading. In der Regel 3 x wöchentlich Keyboard spielen, 1 x wöchentlich Drehtag als Kleindarsteller.

Nachmittag:

Lektorat für die Buchreihe „Zwischen den Stühlen“, die ich herausgebe sowie Arbeit an eigenen Texten, die ich am liebsten als Ghostwriter verfasse oder unter Pseudonym ausbrüte.

Kai Beisswenger, Autor,
Lektor, Illustrator, Kleinrollendarsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir den Klimawandel, die Kriege, gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Auswege aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit suchen und diese Auswege in Wort, Bild und bewegten Bildern darstellen.

Was liest Du derzeit?

Sasa Stanisic: Möchte die Witwe angesprochen werden …. auf Deutsch

Tahar Ben Jelloun: Les Raisins de la galère … auf Französisch

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Rede nur, worüber du was zu wissen meinst, und verschwende dich nicht im Man, dann wirst du, was du sein könntest!

Vielen Dank für das Interview, lieber Kai, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Kai Beisswenger, Autor, Lektor, Illustrator, Kleinrollendarsteller

Zur Person/über mich: Kai Beisswenger:  geboren 1961, zehn Schulen besucht, zwei betriebliche Ausbildungen und fünf Weiterbildungen absolviert, drei Hochschulabschlüsse, Wehrdienst: Bundeswehr & Sar-El, Berufe u.a.: Bananenfeldarbeiter, LKW-Fahrer, Immobilienmakler, Kommissionierer, Lagerarbeiter, Verkäufer, Manager, Wohnorte: zehn in Deutschland, diverse Auslandsaufenthalte in zwanzig Ländern, Vater eines vierunddreißigjährigen Sohnes, in fester Beziehung lebend. Derzeitige Tätigkeiten: Trader, Investor, Illustrator, Herausgeber, Autor, Copywriter, (Ghost)Writer & Kleinrollendarsteller.

Veröffentlichungen: über 10 Bücher unter eigenem Namen/Pseudonym

http://www.kaibeisswenger.de/

Foto: privat

Walter Pobaschnig _ 10.10.2024

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„Lass dich nicht verwüsten“ Christoph Bochdansky, Puppenspieler _ Wien 11.10.2024

Lieber Christoph Bochdansky, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Philosophie studieren, Juristerei studieren, Medizin studieren, leider auch Theologie studieren, wie ein armer Tor dastehen.

FAUST
DER TRAGÖDIE ALLERLEI _
Puppenspiel: Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger


Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Lass dich nicht verwüsten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Wichtigst:, Mensch bleiben.

Was liest Du derzeit?

Aristoteles, Über die Welt

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es irrt der Mensch so lang er strebt.

Vielen Dank für das Interview, lieber Christophviel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Christoph Bochdansky, Puppenspiel, Puppenbau, Text

Zur Person/über mich: Christoph Bochdansky, Puppenspieler, Puppenbauer

www.bochdansky.at

Geboren 1960, aufgewachsen in Vorarlberg, lebt und arbeitet in Wien.

Bühnenbildstudium am Mozarteum Salzburg, anschließend Figurentheatercolleg in Bochum (D).  Mitarbeit bei verschiedenen Puppenspielensembles in Deutschland, Österreich und Holland.

Aktuelle Stücke (Auswahl):

„Empfindsamkeit der Giganten“ zusammen mit dem Figurentheater Wilde&Vogel, Leipzig.

„Nachtgesänge“ zusammen mit dem Duo „die Strottern“ Klemens Lendl, David Müller.

„My dream diary“(Solo)

„Die Blumengeschichte“ mit „die Strottern“ und Martin Ptak

„Schneewittchen“ mit Ruth Humer

Zuletzt im Schubert Theater Wien:

„Die Geister, die wir rufen – rufen zurück“ – eine Geisterbeschwörung von und mit Christoph Bochdansky

Arbeitet als Regisseur, Ausstatter und Puppenbauer. (Puppentheater der Stadt Halle, Theater Junge Generation Dresden, Figurentheater Lilarum Wien, Oper Zürich, Bialistocki Teatr Lalek / Polen)

Festivalleitung:

1986 Microtheaterfestival (Wiener Festwochen),

1992 & 1993 Homunculus Hohenems

2009  künstlerische Leitung „Wo wenn nicht alle da! Ein richtiges Kasperltheater – Linz 09 Kulturhauptstadt Europas

Gastdozent

an der Musikhochschule Stuttgart / Studienzweig Figurentheater

Hochschule Ernst Busch / Abt. Puppenspielkunst / Berlin,

VSMU Faculty of Theatre Academy of Performing Arts in Bratislava, Slowakei.

Mit seinen Stücken war er zu Gast auf Festivals in Europa, Taiwan, Indonesien, den USA und Israel etc.

Veröffentlichung Bücher:

„Anmerkungen zur Umgebung“ Kurzgeschichten 2015

„Botendienst ins Jenseits“ Roman 2019 (Verlag Wortreich Wien)

„Lieder vom Horizont“ Comic (BucherVerlag 2022)

Aktuelle Produktion: „FAUST – DER TRAGÖDIE ALLERLEI“

Eine Koproduktion von Christoph Bochdansky und dem Schubert Theater Wien

Mit Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger

FAUST
DER TRAGÖDIE ALLERLEI _
Puppenspiel: Soffi Povo & Christoph Bochdansky
Puppenbau & Textfassung: Christoph Bochdansky
Regie & Musik: Simon Meusburger
Licht & Technik: Marvin Schriebl, Simon Meusburger


8. 11. 2024 (19.30 Uhr) PREMIERE

Weitere Vorstellungen:
9.11. & 5.12. & 6.12.2024 (19.30 Uhr)
10.11.2024 (18.00 Uhr
Weitere Termine stets aktuell unter http://www.schuberttheater.at

SCHUBERT THEATER

A-1090 Wien; Währinger Straße 46

Tickets: € 26,–
Reservierung unter: https://www.ticketlotse.com/event/?id=1119
SchülerInnen & Stud. bis 27 J. & Behindertenausweis: €18,–
Ö1 Club € 23,–
Alsergrund Kulturcard: € 16,–

https://schuberttheater.at/spielplan/

Fotos: Julie Dadsetan/Schubert Theater Wien

Walter Pobaschnig _ 10.10.2024

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Paris abseits der Pfade, Georg Renöckl. Braumüller Verlag.

Paris. Eine Stadt, die in ihrer unvergleichlichen Aura von Architektur, Kunst, Geschichte, Lebensart ganz umfängt und in Wegen „abseits der Pfade“ genussvoll verlieren lässt…

Georg Renöckl bietet nun in seinem Reiseführer eine Entdeckungsreise des Ostens der Stadt in seinem pulsierenden, lebendigen Herzschlag ganz unmittelbarer Pariser Alltagsrealität wie der historischen Bezüge und Besonderheiten dieses schier unendlichen Erlebnishorizontes. Die Stadtwege sind wunderbar beschrieben und erlauben eine schnelle
Orientierung wie bieten außergewöhnliche Entdeckungen im Gewöhnlichen eines Pariser Tages.

„Ein großartiger Reiseführer in das pulsierende Herz einer wunderbaren Stadt!“

Paris abseits der Pfade, Georg Renöckl. Braumüller Verlag.
ISBN-13: 978-3-99100-296-3
erschienen: 20.11.2019
Seiten: 392
Format: 12,00×19,60
Ausgabe/Einband: Buch / Softcover

Buch / Softcover
€ 20.00 (inkl. USt.)
E-book
€ 16.99 (inkl. USt.)


Walter Pobaschnig 10/24
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Rom abseits der Pfade, Elisabetta De Luca. Braumüller Verlag.

Rom. Der Klang dieses Namens weckt sofort verschiedenste Bilder, Assoziationen im Kopf, die individuell den Zauber der „ewigen Stadt“ widerspiegeln…

Der vorliegende Reiseführer der in Italien geborenen und aufgewachsenen Autorin Elisabetta De Luca bietet nun gleichsam eine Verbindung der vielen Begeisterung- und Sehnsuchtsbilder mit ausgewählten Wegen „abseits der Pfade“ klassischer Stadttouren. Vielmehr sind es Wege in das Innere der Geheimnisse einer Stadt, die bei jedem Besuch neu fasziniert…

Es ist ein Flanieren zu Cafès, religiösen und künstlerischen Bezugspunkten, kulinarischen Genüssen wie dem mit und in allen Sinnen Erleben von Ein- und Ausblicken in Gassen, Plätzen und Anhöhen. Das Blättern im reichbebilderten Reiseführer, der auch viele Adressen und praktische Tipps bietet, ist eine vielseitig inspirierende Begleitung und lässt spielerisch leicht Eintauchen in „bella roma“.

„Ein Reiseführer als ganz besonderes Erleben und Erlebnis der ewigen Stadt!“

Rom abseits der Pfade, Elisabetta De Luca. Braumüller Verlag.

ISBN-13: 978-3-99100-360-1

Seiten: 320

Format: 12,10×19,60

Ausgabe/Einband: Buch / Softcover

Buch / Softcover
€ 18.00 (inkl. USt.)

E-book
€ 15.99 (inkl. USt.)

Walter Pobaschnig 10/24

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„Peace Friede Salam Baris Schalom Paix ?“ Bernhard Dechant, Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Wien 7.10.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur _
Foto _ aktuelle Produktion: „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt“ _
Spitzer/Odeon _ Wien



Gehts noch? …….gib dem Frieden eine Chance ?

Ich denk mir….. warum ?

Vielleicht braucht die Menschheit eine ….aber der Frieden ?

Eine weitere? Eine richtige ? Eine geringfügige? Eine realistische ? Eine letzte ?


Peace Friede Salam Baris Schalom мир Paix ?

Eine Chance ?      Dem Frieden?       Echt Jetzt?

Auf wie vielen Sprachen hat der Frieden diese Chance schon verraten und vertan ?

Chance?…..na gut …denk ich mir  nachdem ich mich beruhigt habe ….geben wir ihm halt noch 

Eine Chance ….dem Frieden ……wir sind ja keine Unmenschen


A  kleine…fürs erste. ..ich mein die hat er sich schon auch verdient über all die Jahre …irgendwie


„Aaaa  Chance   Aaaa  klane  Chance„

Hör ich da John Lennon Schlager singen?

Automatische Waffensysteme werden es  schon richten….denk ich mir dann 

Na …..darüber  mach ich mir  keine Sorgen.

Chancenlos übermunitioniert geben wir ihm halt noch

Eine Chance …..dem Frieden ? Oder nicht?  Kann ja nix passieren ? Oder schon ?



Bernhard Dechant, 7.10.2024

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur 

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Bernhard Dechant, Schauspieler, Autor und Regisseur

Zur Person Bernhard Dechant wurde 1976 geboren und lebt derzeit als freier Schauspieler, Autor und Regisseur in Wien.  Studierte von 1997 bis 2000 Psychologie und von 2000 bis 2003 Schauspiel in Wien. Spielt derzeit „OSKAR WERNER – Kompromisslos in die Wiedergeburt Text von Bernhard Dechant unter der Regie von Sophie Resch im Spitzer/Odeon Theater Wien – siehe unten _aktuelle Produktion.

Von 2004 bis 2008 Ensemblemitglied am Theaterhaus Jena. 

2008 gewann er mit der von ihm entwickelten und inszenierten Version von „Don Quichote“ den Publikumspreis des 100° Festivals Berlin. 

Für das Jahr 2009 wurde er von Christoph Schlingensief für das Fach Regie als Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart ausgewählt. 

2010 erhielt er mit dem Caleidospheres e.V. den Förderpreis der LAG Soziokultur Thüringen „Kulturriese 2010″. 

2013 erhielt er für das Solostück „Braveheart“ den deutschen Monologpreis „Tonella“. 

2015 Nestroy-Preis als Teil des Ensembles für die beste Off- Produktion für „Proletenpassion ff.“ und Extra-Nestroy-Preis für das von ihm mitgegründete Künstler*innenkollektiv „Die Schweigende Mehrheit“, 

2016 Preis der Freien Szene und Nominierung für den Nestroy-Spezialpreis für „Schutzbefohlene performen Jelineks Schutzbefohlene“. 

2017 Dorothea Neff Preis für „Traiskirchen. Das Musical“. 

2018 Stadtteilprojekt „WirKommen.at“

2018 Karl Anton Wolf Preis für „Die Schweigende Mehrheit“. 

Als Schauspieler arbeitete er unter anderem mit Claus Peymann, Markus Heinzelmann, Hartmut Wickert, Peter Kern, Alice Buddeberg, Tomas Schweigen, Eike Hannemann, norton.commander.Productions, Michael Schachermaier, Christine Eder, Anna Badora, Alexander Charim, Tina Leisch und Christina Tscharyiski. 

www.bernhard-dechant.at 

Aktuelle Produktion von und mit Bernhard Dechant:

Oskar WernerKompromisslos in die Wiedergeburt Theaterstück

Bernhard Dechant: Text / Regie / Spiel Sophie Resch: Text / Regie
Stefan Sterzinger: Musik

Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt
Bernhard Dechant (Spiel/Text/Regie); Sophie Resch (Text/Regie); Stefan Sterzinger (Musik);

„Ich durfte am Tisch der Götter sitzen;

ein Zitat von Oskar Werner, dem Theater- und Filmschauspieler mit der magischen Stimme. Zu Lebzeiten vergöttert von vielen, berühmt geworden durch den Film Jules et Jim, in dem er ein neues, differenziertes Männerbild geprägt hat. Aber: Wie viel Gott verträgt ein einzelner Mensch, ohne daran zu zerbrechen? Und: Wer waren diese Götter, an deren Tafel Werner gesessen ist? Eine Tafel, an der sich der hochsensible Künstler schließlich vor den Augen seines Publikums zu Tode getrunken hat. Im Leben wie im Spiel war Oskar Werner exzessiv und kompromisslos. Bernhard Dechant Sophie Resch und Stefan Sterzinger folgen dieser Maxime, um Mythos und Realität und die Wechselwirkung von Genialität, Sucht und Sensationslust genauer zu untersuchen.

Eine Hommage an den Künstler Oskar Werner entgleist zur erbarmungslosen Auseinandersetzung über den Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der Volksdroge Alkohol.

Wollen wir an Oskar Werners „Tisch der Götter“ sitzen oder darunter liegen?
„Im Scheitern liegt die größte Wahrheit und nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder“
Der Abend scheitert, doch das Glas bleibt halbvoll.

https://im-spitzer.net/event/oskarwerner-3/

www.sophieresch.com
www.sterzinger.priv.at
www.bernhard-dechant.at


Theater Odeon Kulturraum Spitzer
Taborstraße 10, 1020 Wien

Termine: 10/11.Oktober; 17-19.Oktober; 6/7 November; 18-20.November; 16-18.Dezember 2024

Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr
Dauer: 95 Min.

Freie Spende mit Vorschlag:
Sozial 12,-
Normal 20,-
Support 25,-
Freier Eintritt mit Kulturpass

Begrenzte Sitzplätze, Reservierung empfohlen:
oskar.werner@schweigendemehrheit.

Fotos: Produktion „Oskar Werner – Kompromisslos in die Wiedergeburt„ _ Thomas Lieser und Stephan Mussil; Foto-Portrait _ privat.

Walter Pobaschnig 10/24.

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Der Bauernkrieg.Eine wilde Handlung. Schwerhoff, Gerd. Beck Verlag.

1525. Europa. Die Welt ist im Wandel. Gott, Mensch, Welt werden im Prozess der Reformation neu verstanden und belebt. Ungeahnte Veränderungen erfassen weite Teile Europas. Und diese greifen bis in die Mitte der Lebensräume aller Menschen. Aus der bäuerlichen Bevölkerung werden Stimmen und schließlich bewaffnete Bewegungen laut, die gesellschaftliche Hierarchien umzustürzen versuchen. Der Bauernkrieg beginnt und wird zur großflächigen blutigen Auseinandersetzung im deutschsprachigen mitteleuropäischen Raum…

Gerd Schwerhoff, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Technischen Universität Dresden, legt eine umfassende historische Analyse der Zeit der Bauernkriege, die Voraussetzungen, Ursachen, Verlauf wie Folgen in 18.Kapiteln fußend auf neuester Quellenlage öffnen und darstellen. Viele Stationen, Etappen wie erstaunliche Aspekte, etwa die Organisationsstruktur und gesellschaftlichen Visionen von Bauernvereinigungen, werden dabei kompetent wie gut lesbar festgehalten.

Zahlreiche Abbildungen und Landkarten wie ein umfangreicher Anhang mit Personen/Ortsregister, Quellen, Literatur runden ein sehr gelungenes historisches Grundlagenwerk ab.

Der Bauernkrieg.Eine wilde Handlung. Schwerhoff, Gerd. Beck Verlag.

ISBN 978-3-406-82180-6

Erscheint am 19. September 2024

720 S., mit 21 Abbildungen und 6 Karten

Hardcover

Hardcover 34,00 €

e-Book 26,99 €

Walter Pobaschnig 9/24

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„Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir nicht altern dürfen“ Grischka Voss, Schauspielerin _ Wien 6.10.2024

„F*ING HOT!“ _ Grischka Voss,
Schauspielerin, Autorin, Regisseurin

Liebe Grischka Voss, in Deinem Theaterstück „F*ING HOT!“ geht es um das wechselvolle Erleben, Selbstverständnis im Klimakterium. Wie kam es zu Entstehung, Konzeption des Stückes?

Die Initialzündung war rückblickend betrachtet eine Zuschauerin, die mir im Theater Drachengasse/Wien nach einer Vorstellung von “Bulletproof” – meinem Ein-Frau-Stück über die Lust der Frau, sämtliche weibliche Körperflüssigkeiten und Tabus – eine Graphic Novel schenkte, mit der Bitte, ich solle als nächstes ein Stück über das Klimakterium machen, das sei ein noch viel größeres Tabu.

Ich (damals 51) dachte mir “aha” und legte “Francine und die total heiße Phase” auf den Stapel für zu lesende Bücher…Etwa ein halbes Jahr später wollte ich in der Früh aufstehen und konnte plötzlich weder meine Knie durchstrecken, noch meine Arme. Ächzend vor Gelenkschmerzen bewegte ich mich im Schneckentempo durch die Wohnung, voller Panik, ich könnte unter plötzlicher Arthrose oder frühzeitiger Versteinerung leiden. Fast gleichzeitig bekam ich Schlafstörungen und wachte jede Nacht gegen drei Uhr auf, zur sogenannten Wolfsstunde, wie ich Internet erfuhr.

“Bulletproof” _ Grischka Voss

Ich begann weiter zu recherchieren und stieß schließlich auf Wechselbeschwerden. Quasi wie auf Knopfdruck, bekam ich zur Bestätigung meine erste Wallung. Ich erinnerte mich wieder an die Graphic Novel, die mir die Zuschauerin geschenkt hatte, auf deren Cover eine schwitzende Frau mit verzweifeltem Gesichtsausdruck in ihrem Bett sitzend, abgebildet war.

Nach der Lektüre der offensichtlich extrem schrecklichen Wechselbeschwerden der Verfasserin, war ich relativ niedergeschlagen, legte das Buch weg und beschloss weiter zu recherchieren. Dachte mir, der Wechsel kann doch nicht das absolute Ende, das pure Grauen, nur Verdammnis und Verwesung sein!

Ich führte zahlreiche Gespräche mit Frauen von 37-78 Jahren über ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema Klimakterium, weiblicher Körper, Frausein und Sexualität. Ausnahmslos beschrieben meine Gesprächspartnerinnen ein Gefühl der Unsichtbarkeit, der Scham und der Geschlechtslosigkeit/ Asexualität, als hätte man ihnen “mit dem Ende der Menstruation und der Fruchtbarkeit den Begriff Frau genommen” und damit einen Teil ihrer Daseinsberechtigung. Das will ich ändern. Meiner Meinung nach ist diese Betrachtungsweise der Frau als wandelndes Fortpflanzungsorgan, ein Überbleibsel nationasozialistischen Gedankenguts und gehört dringend ausgetauscht und geändert!

Wie kann Glücklichsein im Klimakterium  – alleine oder in Zweisamkeit  -gelingen?

Ich denke, je mehr Frauen und Männer über das Klimakterium und die Andropause wissen, um so besser können sie damit umgehen und vor allem auch aufeinander eingehen und, was ich besonders wichtig finde, es mit Humor nehmen!

Ich bin davon überzeugt, so manche Beziehung würde nicht genau in dieser Lebensphase zerbrechen, wenn die Partner voneinander wüssten, was sie jeweils gerade durchmachen und dementsprechend mehr Geduld und Toleranz füreinander aufbringen könnten.

Was macht erfülltes Leben, Liebe aus?

Das ist schwer zu beantworten, da Menschen unter erfülltes Leben und Liebe sehr unterschiedliche Dinge verstehen.

Ich denke, es ist wichtig, sich selbst im Laufe seines Lebens wirklich gut kennenzulernen und zu lernen sich selbst für alles, was man ist zu akzeptieren und zu lieben. Dann, so glaube ich, kann man auch mit derselben Toleranz und demselben Respekt andere lieben.

Ein erfülltes Leben zu führen, heißt für mich, sich mit liebenswerten Menschen zu umgeben, den oder die Berufe zu finden, die einen erfüllen und in denen man wachsen kann und mit großer Neugier und Offenheit, die Welt zu erforschen und Wissen anzusammeln.

Wie lebst Du Sexualität?

Ich finde Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen und sie sollte ohne Scham aktiv gelebt werden können, egal ob mit oder ohne Partner. Und weil dieses Recht Frauen in unserer Gesellschaft noch immer abgesprochen wird und eine Frau, die ihre Sexualität offensiv lebt auch heute, im 21. Jahrhundert (!) sofort als Schlampe beschimpft wird, habe ich mein Stück “Bulletproof” geschrieben. Ich möchte damit Frauen ermutigen, ihre Lust zu entdecken und zu leben, ohne Scham.

Wie siehst Du die Stellung der Frau im Zusammenhang aktueller politischer Entwicklungen in Österreich?

Im Moment haben wir in Österreich, aber auch weltweit eine ganz furchtbare Entwicklung in den Rechtsextremismus und alle humanen Errungenschaften, die in den Menschenrechten zusammengefasst wurden, müssen wieder mit vollem Einsatz zurück erkämpft werden. Das gilt besonders auch für Frauenrechte, wie das Recht auf Abtreibung und selbst über den eigenen Körper bestimmen zu dürfen. Dazu gehört für mich auch, dass nicht jede Frau Mutter sein möchte und eine Frau ohne Kinder genauso glücklich sein kann. Immer noch ein riesiges Tabu.

Was wünscht Du Dir für Frau, Land und Leute?

Was mich schon bei meinen Recherchen zu “Bulletproof” erschüttert hatte war, wie wenig Frauen, ich eingeschlossen, über den weiblichen Körper wissen, über das eigene Geschlechtsorgan. Das Unwissen von Frauen über das Klimakterium toppt jedoch alles. Wir wissen nicht einmal die richtige Bezeichnung dafür. Die sogenannte Menopause bezeichnet zum Beispiel lediglich die allerletzte Regelblutung einer Frau. Das Klimakterium besteht aus drei Phasen, die sich über einen Zeitraum von bis zu Zwanzig Jahren erstrecken können und es gibt zahllose Formen von Wechselbeschwerden, die Frauen nicht als solche erkennen, weil sie darüber nicht aufgeklärt wurden. Die Frauengesundheitsforschung im Altersbereich 40➕ steckt in den Kinderschuhen. Das ist absurd, weil es verdammt viele Frauen in diesem Alter gibt und es eigentlich ein riesiger Markt ist. Langsam tut sich etwas, entstehen Plattformen, vernetzen sich Frauen aus Wissenschaft, Medizin, Medien, machen das Klimakterium zum Thema, über das gesprochen wird, aber immer noch sehr leise…

Was mich zu meinem Hauptangriffspunkt führt, nämlich dass wir in einer Gesellschaft leben, in der wir nicht altern dürfen, heute ist es ein Skandal, wenn man so aussieht, wie man alt ist. Und deshalb sind die Wechseljahre der Frau, aber auch die des Mannes (Andropause) so ein gigantisches Tabu.

Es war überhaupt nicht so leicht, Frauen zu finden, die mit mir über das Thema Klimakterium sprechen wollten, weil das natürlich auch bedeutet, dass man in einer bestimmten Lebensphase angekommen ist.

Die gesellschaftlich bedingte Alterspanik und der Schönheitskorrekturwahn führen so weit, dass bereits Teenager an ihren Gesichtern und Körpern herum “optimieren”. Das ist wirklich grauenhaft.

Immerhin werben nun schon einige Mode und Kosmetikfirmen mit Models, die keine Barbiefigur haben und nicht weiß sind.

Genau so wichtig wäre es aber, dass im Fernsehen, Kino und in den Medien Bilder von Menschen gezeigt werden, die Falten und Altersflecken haben. Wer sagt, dass diese Menschen nicht schön sind?

Die Angst davor alt auszusehen, ist zudem eine perverse Dekadenz, da man eigentlich zutiefst dankbar dafür sein sollte, alt werden zu dürfen und nicht eine fatale Diagnose zu bekommen.

Mein Stück F*ING HOT! über die Wechseljahre spiele ich am 20.10. in der URANIA und am 1./2.11. im Theater Odeon/Spitzer

“Bulletproof” über die Lüste der Frau und sämtliche weibliche Körperflüssigkeiten, spiele ich am 25./26.10. im Theater Odeon/Spitzer

Herzlichen Dank für das Interview!

Aktuelle Produktionen von und mit Grischka Voss:

“Bulletproof” Grischka Voss

“Bulletproof”

25./26.10. im Theater Odeon/Spitzer/Wien

Im Spitzer
Taborstraße 10, Innenhof links
1020 Wien
spitzer@odeon.at

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Eintritt: Freie Spende
Spieldauer: 75 Minuten

https://im-spitzer.net/event/bulletproof/

Das Stück über die Lust der Frau

Ich liebe meine Lust.
Bulletproof ist die Geschichte von Amanda, einem weiblichen Freigeist. Sie ist präpotent, konsumiert Sex wie andere Kaffee oder Alkohol und liebt es, mit offener Lederjacke und nacktem Oberkörper vor ihren Lovern auf und ab zu stolzieren. Angst vor dem Alter kennt sie nicht, es gibt immer noch Ältere. Amanda nennt die Dinge beim Namen und spricht hemmungslos, frech und witzig über ihre Lust, weibliche Körperflüssigkeiten oder Selbstbefriedigung und räumt auf mit weiblichen Klischeebildern.
Bulletproof ist aber auch die Geschichte einer Frau, auf der schmerzlichen Suche nach der Liebe zu sich selbst.

Eine offensive Ein-Frau-Performance von und mit Grischka Voss, produziert von Theater Drachengasse.

Regie: Kristina Bangert, Grischka Voss
Bühne, Kostüme: Ágnes Hamvas
Musik: Lonesome Andi Haller
Choreografie: Peter Beil
Regieassistenz: Olivia Poppe
Es spielt: Grischka Voss

www.grischka-voss.com

Grischka Voss in „F*ING HOT!“

F*ING HOT!

Ein heißes Stück Frau von und mit Grischka Voss

am 20.10. in der URANIA/Wien

VHS Wiener Urania

  • 20.10.2024, 20:00 – 21:30 Uhr
  • VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1 , 1010 Wien

und am 1./2.11. im Theater Odeon/Spitzer_ Wien

Im Spitzer
Taborstraße 10, Innenhof links
1020 Wien
spitzer@odeon.at

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Dauer:  75 Minuten
Eintritt: Freie Spende

Der Wechsel ist genau wie die Pubertät, man schwitzt, kriegt Haare an Stellen, wo vorher keine waren, wird moppelig, stellt sich komplett in Frage, mit dem Ergebnis, dass man danach eine tolle Frau ist!

Amanda versteht die Welt nicht mehr. Warum wird das Klimakterium gleichgesetzt mit Leid, Verwesung und Verdammnis? Wieso soll einen die Menopause entweiblichen oder entsexualisieren?

Mit voller Wucht und Wortwitz attackiert die fünfzigjährige Lebens-Kamikazin Amanda das Stigma “Frau im Wechsel”, zerrt es aus dem Verdrängungsjenseits, um es zu zerschmettern und endlich die grandiosen Vorteile dieser weiblichen Umbruchsphase zu beleuchten.
Sie nimmt uns mit auf eine wilde Forschungsreise durch sämtliche Wechselgebiete, und empört sich, dass die wenigsten Frauen überhaupt wissen, was Klimakterium genau bedeutet. Sie ärgert sich über die mangelnde Frauengesundheitsforschung in diesem Bereich und sie fragt sich, wieso es heute ein Skandal ist, wenn man so alt aussieht wie man ist, und sich Frauen im Klimakterium plötzlich “unfuckable” fühlen.

Mit heißen Fakten, schrägem Humor und frechen Songs soll F*ing Hot! Frauen dazu ermutigen, das Klimakterium und sich selbst mit einem neuen Blick zu sehen, einem weiblichen, positiven. Amanda sieht in den Wechseljahren mehr Lust, mehr Erfahrung, mehr Wissen, mehr Können, mehr Freiheit. Für sie sind Frauen im Klimakterium Heldinnen.

Regie: Kristina Bangert, Grischka Voss
Bühne, Kostüme: Ágnes Hamvas
Musik: Lonesome Andi Haller
Choreografie: Peter Beil
Regieassistenz: Antonia Luka Gottwald
Es spielt: Grischka Voss
Eine Produktion von Theater Drachengasse.

www.grischka-voss.com

Zur Person/über mich: Grischka Voss (D)
Schauspielerin, Autorin, Regisseurin
1993-1995 Ausbildung für Schauspiel und Tanz in New York und Wien
1996 Akademietheater, „Ballade vom Wiener Schnitzel“/George Tabori; Volkstheater „Cyrano de Bergerac“/ Michael Schottenberg
1997-2017 gründete und leitete die freie Künstlerin gemeinsam mit Ernst Weigel „das bernhard ensemble“, das ab 2006 in Wien, im „Das OFF Theater“ beheimatet war.


Sie versteht sich als freie Geschichtenerzählerin mit starken sozialen Anliegen, schuf zahlreiche Stücke für das bernhard ensemble, mit denen sie im In – und Ausland gastierte, spielt, inszeniert und zeichnet zumeist auch für Bühne und Ausstattung ihrer Produktionen.

Im Sommer 2017 verließ sie das bernhard ensemble, trat als Schauspielerin und Autorin bei „Ganymed female“ im Kunsthistorischen Museum Wien, bei den Gmundner Sommerfestspielen mit „Noch ein Fest für Boris“ auf, verfasste ihre Autobiographie „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ (Amalthea Verlag), aus der sie u.a. beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ im Theater in der Josefstadt oder an der Schaubühne Berlin gelesen hat.

2018 schrieb und spielte sie für Veronika Glatzners Projekt „Habenichtse“ im Fasanviertel einen Monolog zum Thema: mündet der Wiederverwertungstrend in eine neue Form des Kapitalismus?

Seit 2017 verfasst sie auch Artikel für die Salzburger Nachrichten.

2019 verfasste sie das offensive Ein-Frau-Stück „Bulletproof“ über die Lust der Frau und ihre ständige Unterdrückung, das sie im Jänner 2020 im Theater Drachengasse in Wien uraufführte und spielte.

2021 Neuausgabe von „Ich bin kein Papagei“ (Amalthea Verlag), für das sie das Nachwort verfasste, Wiederaufnahme “Bulletproof” im Theater Drachengasse.


2023 schrieb sie ein Theaterstück über das Klimakterium der Frau, Titel “FING HOT!”, das im Theater Drachengasse uraufgeführt wurde. Es folgten zahlreiche Gastspiele mit FING HOT! innerhalb Österreichs und eine Wiederaufnahme im Theater Drachengasse.

Bei “Ganymed Bridge” spielte sie einen Monolog von Teresa Präauer (Regie Jacqueline Kornmüller), im Projekt “Lagerkollaps” spielte sie unter der Regie von Veronika Glatzner den
selbstverfassten Monolog “Storebox-Mom”. Ebenso wirkte sie in einem “Tatort” unter der Regie von Katarina Mückstein und dem TV-Film “Ewig Dein”, Regie Johanna Moder mit, sowie in der Miniserie “Kafka”, Regie David Schalko. Mit Regisseur Stefan Manuel Eggenweber drehte sie den Kinofilm “Zwei verletzte Tiere im Wald”.

2024 verfasste sie für Regisseurin Barbara Herold das Theaterstück “Ein Albtraum in zwölf Bildern” zum Thema Abtreibung (UA im Alten Hallenbad in Vorarlberg)

Preise: Nestroy für die beste Off Theater Produktion 2001, zahlreiche weitere
Nominierungen

Stipendien: 2020 COVID 19 Arbeitsstipendium der MA 7 für Roman „Amanda liebt es…“
2020 Einmaliges Arbeitsstipendium vom BMK IV/A/5, für Roman „Tanzen unten
ohne“
2023 DramatikerInnen Stipendium der Stadt Wien für “FING HOT!”

Bibliographie Bücher: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ Erinnerungen eines Gauklerkindes 2017 Amalthea Verlag „Ich bin kein Papagei“ (Autorin von Schlusswort und Herausgeberin) 2021 Amalthea Verlag

Theaterstücke: „Hundert Gründe eine Diva zu werden“, UA 1998, Theater des Augenblicks, Wien „Das Kistenmädchen“, UA 2003, Stadtinitiative Wien „Ab und zu kleine Gemütsschwankungen“, UA 2004, WUK, Wien „Monster“, UA 2008, das OFF Theater, Wien „Myface – Liebe mich!“, UA 2010, das OFF Theater, Wien „Skinned – Ohne Haut“, UA 2014, das OFF Theater, Wien „Invidia – der böse Blick“, UA 2017, das OFF Theater Wien „Zwei Briefe“ UA 2017, Ganymed female/ Kunsthistorisches Museum Wien „Willgeben“ UA 2018, „Habenichtse“ im Fasanviertel, Wien „Bulletproof“ UA 2020, Theater Drachengasse, Wien “FING HOT!” UA 2023, Theater Drachengasse, Wien
“Ein Albtraum in zwölf Bildern” UA 2024, Altes Hallenbad, Feldkirch

www.grischka-voss.com

Fotos: „F*ING HOT!“ Klaus Vyhnalek; “Bulletproof” Barbara Palffy.

Walter Pobaschnig 10/24

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