Zur Person/über mich: Anna Magdalena Siakala ist Musikerin, Mentorin, Doula in Ausbildung, Unternehmerin, Mama und Ehepartnerin. Als Bratschistin und Mitglied des Trios Mister Montelli vereint sie die Leidenschaft für verschiedene Genres, die Kammermusik und die Vielseitigkeit des Repertoires. Sie wirkt in zahlreichen Projekten im In- und Ausland mit und gibt ihre Erfahrung im Unterricht weiter. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit begleitet sie Menschen hin zu mehr Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit und einem nachhaltigen Lebensstil. Die Ausbildung zur DiA Doula bereichert ihr Wirkungsfeld künftig um achtsame Begleitung in Schwangerschaft und Geburt.
Anna Magdalena Siakala lebt in Niederösterreich im Bezirk Melk
Foto: Portrait _ Daniela Weiß; Motiv _ Walter Pobaschnig.
Liebe Nicole Hohenwarter, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich mache täglich meinen „Brotjob“, wie ich ihn nenne. Einer Tätigkeit nachzugehen, um seine Rechnungen zu bezahlen, lässt einen in gewisser Hinsicht auch ruhiger schlafen. Ich habe schon vor Jahren erkannt, dass mich ein Job, bei dem ich täglich Arbeiten verrichte, um die Geldbörse von jemand anderem zu füllen, alleine niemals glücklich machen wird. Aber es spornt mich auch an, weil ich noch nicht da bin, wo ich hinwill. Deswegen versuche ich so viel Zeit als möglich in meiner Freizeit für das Schreiben und neue Projekte aufzuwenden. Denn erst das lässt mich wirklich lebendig sein. Das Schreiben ist ein fester Bestandteil in meinem Leben. In meinen Tagesablauf integriere ich außerdem gerne Fitness, auch dafür räume ich in meinem Leben Platz ein. Mein Tag ist sehr vollgepackt aber auch abwechslungsreich.
Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich denke, diese Frage kann man zu allen Zeiten stellen. Da es ständig irgendwelche Herausforderungen gibt, die uns als Gesellschaft zum Nachdenken und Handeln bringen sollte. Ich denke Ruhe zu bewahren, ist etwas das man etablieren sollte. In seinem eigenen Geist. Damit meine ich keinesfalls Gleichgültigkeit, sondern die Kunst sich nicht aufstacheln zu lassen. Das ist etwas das man Lernen kann. Nur mit Ruhe und Klarheit kann man gute Entscheidungen treffen. Ansonsten lässt man sich hinreißen und das Resultat sind oft Kurzschlussreaktionen, die man letztlich bereuen könnte. Das gilt im Kleinen wie im Großen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Ich denke gerade, was die Technik betrifft, stehen wir aktuell an einer Schwelle, die viele vielleicht noch gar nicht als solche erkannt haben. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz bringen einerseits Innovation, einerseits auch sehr viel Unsicherheit. Das Beste, das man tun kann, ist sich informieren. Wenn ich in Foren Kommentare lese, die ein Weltuntergangsszenario prophezeien, dann merke ich sehr schnell, dass sich mit Dingen, die noch neu und unbekannt sind, schnell eine gewisse Hysterie entwickeln lässt. Grundlage davon ist immer die Angst. Diese kann jedoch genommen werden, wenn man genau hinschaut und sich selbst informiert, sich einliest. Es gibt mittlerweile gute Literatur darüber. In Panik geraten können wir später immer noch, sollte sich etwas davon bewahrheiten. 😊 Die Literatur und die Kunst generell sollten immer einen Platz in der Gesellschaft haben. Egal wie „modern“ alles wird. Sie ist die Quintessenz, die dem Leben den Glamour und den Glanz verleiht. Kunst ist ja ein breit fächerbarer Begriff. Und selbst die Literatur schaut sich schon seit Jahren nach neuen Medien um. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Seiten es in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram usw.) gibt die sich mit Literatur beschäftigen. Das finde ich schön, weil Texte so auch zu ganz neuem Publikum finden. Man muss kein 200 Seiten Buch lesen, um sich zu informieren. Auch die Literatur wird sich zu einem gewissen Grad anpassen müssen, um sich die Leserschaft zu erhalten. Jedes Zeitalter hat ihre Künstler und Literaten.
Was liest Du derzeit?
Ich habe immer mehrere Genres, die ich lese. Da ich gerne recherchiere lese ich auch gerne in Sachbüchern oder Artikeln, auch online. Ich hole mir auch immer wieder Bücher aus Buchstationen, wo man gebrauchte Bücher entleihen kann. Gerade letztens wieder eines mitgenommen. „Sorge dich nicht lebe“ von Dale Carnegie. Diese Auflage ist aus dem Jahr 1988. Jedoch sind gewisse Themen immer noch aktuell und die Erkenntnisse zeitlos.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Als Engel geboren, auf die Nase gefallen, beide Flügel verloren.“ Damit will ich auf die Menschen hinweisen, die alle mit Hoffnungen und großen Träumen geboren werden. Doch oft lassen wir uns von Ereignissen, die uns tief fallen lassen, so behindern, dass wir unsere Flügel ablegen und darauf vergessen, dass wir eigentlich fliegen können.
Vielen Dank für das Interview, liebe Nicole, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
Zur Person/über mich:Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
Ich wurde in Lienz geboren und bin in der Gemeinde Dellach/Gail aufgewachsen. Während meiner Schulzeit zog ich nach Klagenfurt. Eine „typische“ Schullaufbahn hatte ich nie – mit 16 habe ich die Schule abgebrochen und viele Jahre den Sinn und Unsinn des Lebens gesucht und erkennen müssen, dass man nur selbst dem Leben Sinn geben kann. Alle Schulabschlüsse habe ich später im Erwachsenenalter nachgeholt.
2005 Lehrabschluss als Bürokauffrau
2014 Berufsreifeprüfung am WIFI Klagenfurt
September 2024 Abschluss meines Wirtschaftsstudiums mit Vertiefung „Digital Business Management“ (Bachelor of Arts) an der Fachhochschule Kärnten
2006 wurde mein Sohn Leon geboren. Heute lebe ich in einer Partnerschaft in Klagenfurt.
Das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. 2016 stand ich bei den Toleranzgesprächen in Fresach sowie bei mehreren Poetry Slams auf der Bühne, um mich künstlerisch auszuprobieren. Im Oktober 2023 habe ich mein erstes Buch „Glück im Handgepäck“ veröffentlicht.
Seit Juni 2025 bin ich Mitglied im Kärntner Schriftsteller:innen Verband. Derzeit arbeite ich an mehreren Buchprojekten parallel – ein Nachfolgewerk soll noch dieses Jahr erscheinen.
„Wenn sich die Wogen glätten, werden neue Hoffnungsschimmer sichtbar werden.“
Nicole Hohenwarter, 11.8.2025
Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
GIVE PEACE A CHANCE
Nicole Hohenwarter, Schriftstellerin
Ich wurde in Lienz geboren und bin in der Gemeinde Dellach/Gail aufgewachsen. Während meiner Schulzeit zog ich nach Klagenfurt. Eine „typische“ Schullaufbahn hatte ich nie – mit 16 habe ich die Schule abgebrochen und viele Jahre den Sinn und Unsinn des Lebens gesucht und erkennen müssen, dass man nur selbst dem Leben Sinn geben kann. Alle Schulabschlüsse habe ich später im Erwachsenenalter nachgeholt.
2005 Lehrabschluss als Bürokauffrau
2014 Berufsreifeprüfung am WIFI Klagenfurt
September 2024 Abschluss meines Wirtschaftsstudiums mit Vertiefung „Digital Business Management“ (Bachelor of Arts) an der Fachhochschule Kärnten
2006 wurde mein Sohn Leon geboren. Heute lebe ich in einer Partnerschaft in Klagenfurt.
Das Schreiben begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. 2016 stand ich bei den Toleranzgesprächen in Fresach sowie bei mehreren Poetry Slams auf der Bühne, um mich künstlerisch auszuprobieren. Im Oktober 2023 habe ich mein erstes Buch „Glück im Handgepäck“ veröffentlicht.
Seit Juni 2025 bin ich Mitglied im Kärntner Schriftsteller:innen Verband. Derzeit arbeite ich an mehreren Buchprojekten parallel – ein Nachfolgewerk soll noch dieses Jahr erscheinen.
N eugierde auf dich und Einsicht in meinen Irrtum, eine neue
C hronik für die
E rkenntnis unserer gemeinsamen Welt zu stiften.
Wolfgang Scherreiks, 11.8.2025
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
GIVE PEACE A CHANCE
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Zur Person/über mich: Seit seiner Kindheit liest sich Wolfgang Scherreiks durch die Weltliteratur und verfasst bald eigene literarische Kurztexte und Romane. Zunächst ausdrücklich für die Schublade. Nach gelegentlichen Beiträgen für Literaturzeitschriften (u. a. Torso Literaturpreis 2010), Reise-Essays, Journalisten-Stipendium der Post AG 2012 und zuletzt Nature-Writing-Workshop der Stiftung Kunst & Natur x Matthes & Seitz 2021 schreibt er, ausgestattet mit dem Stipendium Neustart Kultur, den ›Goldberg‹-Roman in einem Seehaus in der Uckermark. Aktuell ist ein neuer Roman in Vorbereitung. Der in Bremen geborene Schriftsteller lebt seit 1987 in seiner Wahlheimat Berlin-Schöneberg.
Lieber Wolfgang Scherreiks, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich stehe um fünf oder sechs Uhr auf, frühstücke und setzte mich an meinen neuen Roman. Leider muss ich mich früher oder später meinem Brotjob widmen. Dazwischen gehe ich fast täglich ins Fitnessstudio. Je länger du geistig arbeitest, desto mehr bis du gezwungen, Sport zu treiben. Außerdem bin ich noch der Einkäufer und häufig der Koch der Familie. Beides durchaus erotische Angelegenheiten. Das Lesen kommt später oder in den Abendstunden. Wenn wir nicht gerade auf die anderen großen Epen hereinfallen, die Netflix-Serien. Immerhin, auch die können Arbeitsimpulse für den nächsten Tag bieten.
Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ein „wir“ ist doch immer etwas vermessen. Wer bin ich, einem anderen zu sagen, was wichtig für ihn ist? Schon länger übe ich mich in Bescheidenheit und Dankbarkeit bezüglich meiner persönlichen Lage. Ich beschäftige mich weniger mit dem, was Besseres gewesen sein könnte, was gegenwärtig alles fehlt, was eines fernen Tages einmal Tolles sein wird. Das ist mir wichtig. Gelingt natürlich nicht immer. Macht aber halbwegs glücklich.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Wieder kann ich nur für mich sprechen. Und da sehe ich mich eher einer stoischen Kontinuität verpflichtet. Ein neuer Roman kommt nur in die Welt, indem ich mich jeden Tag an den Schreibtisch setze. Come rain, come shine. Gegen das innere Schreibverbot und ein „Das funktioniert nicht!“ von außen.
Wesentlich für die Kunst scheint mir, das universell zutiefst Menschliche nicht einer engen, selektiven Weltsicht zu opfern. Je nach Lager zu idealisieren oder pauschalisieren. Gute Literatur ist unabhängig von Moden, irritiert gängige Perspektiven oder die Setzungen vorgeblicher Alternativlosigkeit. Außerdem glaube ich nicht, dass sich an den großen Topoi jemals etwas ändern wird: Liebe, Tod, Trauer, Reise oder Verwandlung. Egal wer oder wo du bist. Das wird immer neu aus einer intimen Geschichte und – eingestanden oder geleugnet – dem kulturellen Erbe heraus, in Kunst übersetzt. Dafür muss eine Form gefunden oder variiert werden. Wenn ich überhaupt einen Wunsch freihätte an einige Literaturmoden, würde ich es so sagen: Weniger Apokalypsen, mehr Apfelbäume pflanzen.
Was liest Du derzeit?
Seit Jahren besteht mein Lesen aus Anfang, Abbruch und Wiederaufnahme von Lektüren. Bestimmt von aktueller Arbeit, dem Handapparat, wenn man so will, aber auch auch vom Wetter, der Tages- und Jahreszeit. Derzeit liegen auf meinem Lesestapel: Rüdiger Zills Hans Blumenberg-Biographie, Susan Bernovskys Robert Walser-Biographie, „Die Günderode“ von Bettina von Arnim, Kants „Kritik der Urteilskraft“, „The Weird Tales“ von Dorothy K. Haynes und obenauf Ocean Vuongs neuer Roman „Der Kaiser der Freude“.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Weil wieder der selbst erklärte »Realist« sein durchaus mächtiges Unwesen treibt, hätte ich noch ein Textschnipsel von Marcus Steinweg anzubieten: »Fantasie. Man soll sich nicht einbilden, keiner Einbildung zu erliegen. Lacans Psychoanalyse kreist um die Einbildungskraft als dem Vermögen, Unmögliches zu imaginieren, was so viel heißt, wie es möglich zu machen unter der Voraussetzung, es nicht in Mögliches zu transsubstanziieren. So tricky ist die Situation! Idioten schwelgen nicht in Fantasien. Idiot ist, wer sich Realitäten opfert, deren Fantasiewert er ignoriert.«
Vielen Dank für das Interview, lieber Wolfgang, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Wolfgang Scherreiks, Schriftsteller
Zur Person/über mich: Seit seiner Kindheit liest sich Wolfgang Scherreiks durch die Weltliteratur und verfasst bald eigene literarische Kurztexte und Romane. Zunächst ausdrücklich für die Schublade. Nach gelegentlichen Beiträgen für Literaturzeitschriften (u. a. Torso Literaturpreis 2010), Reise-Essays, Journalisten-Stipendium der Post AG 2012 und zuletzt Nature-Writing-Workshop der Stiftung Kunst & Natur x Matthes & Seitz 2021 schreibt er, ausgestattet mit dem Stipendium Neustart Kultur, den ›Goldberg‹-Roman in einem Seehaus in der Uckermark. Aktuell ist ein neuer Roman in Vorbereitung. Der in Bremen geborene Schriftsteller lebt seit 1987 in seiner Wahlheimat Berlin-Schöneberg.
Der zweite Gedichtband der vielseitigen in Deutschland lebenden Autorin begeistert schon beim ersten Gedicht „Entwürfe“, das beeindruckend einen selbstbewussten Stil in Form und Inhalt präsentiert und poetisches Feuer in der Frage nach Existenz, Sinn, Zeit, Weg fulminant lodern, knistern lässt. Hier geht es um alles im Spiegelblick zurück und nach vor – Wer bin, war ich, möchte ich sein?
Der Gedichtband „dennoch atmen“ ist in vier Themenblöcke gegliedert, in welchen Lebensbegegnungen, Lebensorte in ihrer Essenz von Erfahrung, Wahrnehmung in großer Aufmerksamkeit geöffnet, befragt werden und mit und um ihren Lebensplatz ringen und diesen zu finden suchen.
Jutta v.Ochsensteins Wortwege sind Sonne und Blitz, die berühren und Herz und Sinn erfassen und Jahreszeiten von Freude, Nähe, Freundschaft, Trauer sprachlich großartig verdichten und dialogisch einladen mitzugehen, zu fühlen, zu erleben, zu denken, zu verzeihen und aufzubrechen in Hoffnung und Zuversicht.
„Ein Gedichtband als wunderbare Zeit- und Lebensreise in selbstbewusster sprachlicher Raffinesse!“
„dennoch atmen“ Jutta v. Ochsenstein. Gedichte. edition offenes feld.
Fee ist seit 1998 in der Kunst aktiv, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.
1979 geboren in Stockerau, Österreich, 2000 Matura BG Bad Ischl Studium der Malerei und prozessorientierte Kunstformen Wiener Kunstschule, 2003-2007 Diplom 2010 Geburt des Sohnes 2013 Atelier in OÖ, Malreisen in mediterrane Länder, Süditalien, Ibiza, Indien, Griechenland, Bali 2020 Gründung Feensalon in Alkoven
Es ist ein ganz besonders Leben aus, von, mit der Kunst, den dieses sehr beeindruckende Buch facettenreich in Wort wie ausdrucksstarken Fotos und Zeichnungen präsentiert.
Mit diesem Buch des so engagierten und immer wieder wunderbar überraschenden Erfurter Verlages kul-ja! Publishing von Julia Kulewatz gelingt einerseits eine sehr aufmerksame treffende hommage an Leben und Werk einer Persönlichkeit, die in selbstbewusster Sprache eindrücklich Leben Mensch, Zeit, Gesellschaft thematisiert wie ein sehr einfühlsamer, eindrücklicher Dialog mit den so begeisternden vielschichtig berührenden Zeichnungen der Berliner Künstlerin Julia Antonia und den feinen Portraitfotos von Rainer M. Schulz.
Eine ganz spannende literarische Entdeckung im begeisternden künstlerischen Dialog!
In Sarno/Italien geboren, Emigration mit den Eltern nach Deutschland – Nach dem Abitur Praktika-/Lehr- und Studienjahre u.a. im Grafikstudio Elser in Heilbronn, der Accademia di Belle Arti P. Vannucci in Perugia – Studium Jazz- und Populargesang an der Uni für Musik und Darstellende Kunst in Graz – Studium Gesangspädagogik und Teilstudium Doktorat auf der Karl-Franzens-Uni der Musikologie in Graz – Langjährige Konzert-, Unterrichts-, Musikproduktions- und Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland – mehrfache Preisträgerin in Design, Musik und Print – Titel Mag.art., BA – Autorin 2er illustrierter Sach- und Fachbücher
Foto: Portrait _ Michael Nier; Motiv _ Walter Pobaschnig.
Es ist eine Reise in die Metamorphosen einer legendären pulsierenden Stadt in Leben, Kultur, Kunst der 1920er Jahre in das Herz der Finsternis der 1930/40er Jahre, als Krieg und Völkermord hier ihren unvorstellbaren Ausgang finden, und schließlich das Ende in einer Trümmerstadt 1945, aus dem sich wieder in Zerstörung neues freies Leben zu finden sucht.
Wie war nun Stadt, Leben, Kultur in der Zeit des Nationalsozialismus Anfang der 1930er Jahre bis zu Zerstörung und Befreiung 1945 organisiert? Wie sehen die Treffpunkte, Orte der Stadt aus und wie entwickelten sich autoritäre gesellschaftliche Strukturen darin?
Das vorliegende Buch bietet dazu eine kompetente Zusammenschau der historischen, kulturellen, politischen Berliner Gegebenheiten der Zeit und der weiteren Entwicklungen.
Ein ausführlicher Verweisapparat in Stichwortverzeichnis und weiterer Fachliteratur rundet dieses eindrucksvolle wie zeitgeschichtlich herausragende Buchprojekt ab.
Berlin im Nationalsozialismus. Abriss einer Stadtgeschichte. Christoph Kreutzmüller, Bjoern Weigel. BeBraVerlag.
Gebunden, 336 Seiten, 15,8 x 23,4 cm, 67 Abbildungen ISBN 978-3-8148-0317-3 1. Auflage, Mai 2025