„Augen auf und sich positionieren“ Tania Kibermanis, Autorin _ Hamburg 27.10.2022

Liebe Tania, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Zumindest äußerlich von Krieg und Pandemie einigermaßen unberührt – ich arbeite seit 20 Jahren am heimischen Schreibtisch, wo ich seitdem nach Herzenslust unbeobachtet rauchen und verwahrlosen kann. Mein privater Lockdown seit zwei Dekaden – nur der Hund muss zwischendurch mal raus. Seit Frühsommer sind noch ein paar bewundernswert geländegängige, ukrainische Damen in mein Leben getreten, denen ich in den Wirren der bundesdeutschen Bürokratie ein bisschen beistehe, so gut es geht. Und oft genug grätscht die Nachrichtenlage auch mitten in meine Tagesdispo, wie zum Beispiel beim letzten Terrorbombardement auf Kiew, wo ich natürlich sofort wissen wollte, ob die Lieben zuhause in der Ukraine hoffentlich alle wohlauf sind. Und dann verbringe ich eben den halben Tag damit, mir irgendwas Tröstendes einfallen zu lassen – was leider auch nur mittelgut gelingt.

Tania Kibermanis, Autorin  

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht nur jetzt, sondern ganz grundsätzlich: Trust science. Und ideologiefrei gucken, was gerade dran ist, auch wenn die eigenen, bisherigen Überzeugungen dabei heftig schmerzen. Erwerben von Kenntnis. Solidarisch sein, auch wenn das Verzicht auf ein paar Privilegien bedeutet, die man sowieso frei Haus gekriegt hat.  Und sich wirklich, wirklich für die Demokratie in den Ring schmeißen, denn die ist mit dem grassierenden Brainfuck bedroht wie nie. Dumpfheit und Verrohung nie unwidersprochen hinnehmen, auch wenn das ungemütlich ist – die Zeiten des eleganten Rückzugs in die innere Emigration sind vorbei. Erkennen, dass die eigene Befindlichkeit nicht das Maß aller Dinge ist. Und zugeben, dass man’s auch grade mal nicht besser weiß.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Anteilnahme am Geschehen in der Welt. Augen auf und sich positionieren. Die eigene Stimme nutzen, um sich auch jenseits des eigenen Werks zu engagieren. Raus aus der Innerlichkeit. Weg mit den Eitelkeiten, es gibt noch genügend Darlings zu killen. Abarbeiten an all den Widrigkeiten, die man erkennt. Haltung entwickeln und zeigen. Keine Schnörkel um der Schnörkel willen. Und wenn man nichts zu sagen hat, auch ruhig mal die Klappe halten.

Was liest Du derzeit?

Patricia Highsmith: Ediths Tagebuch

Und “Bloodlands” von Timothy Snyder

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Mein Mantra, das klebt an meinem Schreibtisch: „Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” (Samuel Beckett)

Vielen Dank für das Interview liebe Tania, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Tania Kibermanis, Autorin  

Foto_privat.

16.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gestern war gestern“ Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller_ Give Peace A Chance _ Sigleß/Bgld. 27.10.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Gestern war gestern.

In diesem Fall:

Vielleicht …

Einen neuen Versuch starten.



Perfekt!

Eine schöne Lüge.

Ach, was soll’s:

Chaos, bitte!

Einen neuen Versuch starten.



Alle zusammen im

Chor:

Halleluja!

Aber dieses Mal wirklich.

Neustart,

Chaos.

Einen Versuch noch, bitte!

Wolfgang Millendorfer, 14.10.2022

Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Wolfgang Millendorfer, Schriftsteller

Wolfgang Millendorfer

Fotos_Dorian_Kalman

Walter Pobaschnig _ 14.10.2022.

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“Gebts an Fried, hot s gsogt” Johanna Sebauer, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Hamburg 26.10.2022

GIVE PEACE A CHANCE

“Endlich an Fried”


G ebts an Fried, hot s gsogt

I hr hobt as ned gheat?

V o da Kuchl im zweitn hot s aussa gschrian

E en da gonzn Gossn hom d Fensta gwoglt

P aprikarot, ihr Gsicht

E en da aan Hond an Nudlwalka

zurnige Faust, die ondare

C hristusmariaundjosef, hot s gsogt

E ndlich an Fried

A n Fried suits gebn

C asanova, Wichtigmocha, foische Hödn

H ob I scho gnua gsehn

A uf meine Dog

N o amoi sicha ned

C hristusmariaundjosef, hot s gsogt

E ndlich an Fried


Johanna Sebauer _ 24.10.2022

Johanna Sebauer, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Johanna Sebauer, Schriftstellerin

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Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 24.10.2022.

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„Wege zu finden, wie wir einander unterstützen“ Natasa Mirkovic, vocal artist _ Wien 26.10.2022

Liebe Natasa, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Lieber Walter, mein Tagesablauf ist ziemlich „sportlich“. Grundsätzlich: aufstehen, Kinder für die Schule vorbereiten, dann schnell ein Kaffee trinken. Danach geht´s auf die Musik Uni zu meinen Studierenden, bis am Nachmittag, manchmal Abend, dann schnell wieder heim und die Kids mit Essen versorgen und etwas Zeit miteinander verbringen. Am Abend dann oft vorkochen, damit die Kinder am nächsten Tag Essen zuhause haben. Am Abend dann, wenn die Kinder schlafen, Mails erledigen und dringendes für die Woche planen. Wochenenden sind eher dazu da, um etwas Erholung zu bekommen, üben, Konzerte vorbereiten. Ich habe generell selten Freie Zeit, aber mein Tag ist von Musik begleitet. Ich höre ganz viel Musik. Das gibt mir viel Kraft.

Nataša Mirković, vocal artist

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir haben so oft und blitzschnell eine Meinung „über was auch immer“. Das prägt unsere Aktionen im Leben stark. Nun, das ist jetzt leider auch eine Meinung, jedoch mehr ein Glauben für mich: – Für uns ist jetzt besonders wichtig, dass wir für einander offene Ohren haben und dass wir uns lieben. Dass wir einander zuhören und miteinander und füreinander agieren. Es ist wichtig Wege zu finden, wie wir einander unterstützen. Wir können uns alle wunderbar ergänzen und gemeinsam KREIEREN. Die Welt soll ein Joyful Place sein, wo wir mitkreieren (füreinander) beschäftigt sind. Mit Dingen, die uns allen eine großartige und langfristige wunderbare Zukunft ermöglichen.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Die Zeit ist gekommen, in der wir uns alle selbst im Spiegel anschauen und fragen müssen: was kann ich heute für mich und meine liebsten Menschen, meine Freunde und meine Nachbarn tun, damit es uns allen besser geht? Die Welt ist keine Mono-Anlage und derzeit gibt es menschliche Exemplare, die fest davon überzeugt sind, dass sie selbst gerne und immer Recht haben. Dieses „Recht-Zu-Haben“ kennen wir schon über Jahrtausende und sind immer noch nicht in der Lage in diesem Thema Evolution erleben zu dürfen.

Musik kann in diesen Zeiten eine wunderbare Rolle spielen. Wir sind alle feine Wesen und Emotionen sind wesentlicher Teil unseres Menschseins. Um aus düsteren Stimmungen (die wir heute täglich auf der Erde empfangen) rauszukommen und ins eigene Herz zu gelangen, brauchen wir Kunst, ganz dringend jetzt. Kurzgesagt: ja, wir brauchen Musik, jetzt ganz dringend, um die Ruhe und die Freude im eigenen Herzen zu finden und somit besser für sich selbst und auch den anderen da zu sein.

Was liest Du derzeit?

Im Moment lese ich Gedichte von Hermen Hesse

Welches Zitat, Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.“

―Teresa von Ávila

Nataša Mirković, vocal artist

Vielen Dank für das Interview liebe Nataša, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nataša Mirković, vocal artist

http://www.natasa-mirkovic.com/

Fotos_Laurent Ziegler

6.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Glasov nikoli ni dovolj/Der Stimmen gibt es nicht genug“ Andreas Pittler, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Ferlach/Ktn. 25.10.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Glasov nikoli ni dovolj

In naš protest nikoli dovolj glasen

V svetu, ki je pozabil na vse

Empatija, razum in razumevanje

Po toliko vojnah

Evropskih, afriških, azijskih

Ali še vedno nismo nič pametnejši?

C(č)eprav so bili milijoni umorjeni

Enotnosti nikoli nismo našli

Absurdno, da končno ne moremo postati razumni!

Cezarja in vse druge generale poznamo

Heroji imenujemo jih

Ampak pravi junaki

Niso bojevniki in bojni mojstri

Cveti miru potrebujemo

Evropo in ves svet

(Slowenisch)

Der Stimmen gibt es nicht genug/unser Protest ist nicht laut genug/in einer Welt, die alles vergessen hat:/Empathie, Vernunft, Verständnis.

Nach all den Kriegen/den europäischen, afrikanischen, asiatischen/sind wir immer noch nicht klüger geworden?/Obwohl Millionen gestorben sind/finden wir keine Eintracht.

Absurd, dass wir nicht klüger werden können

Caesar und die anderen Generäle kennen wir/nennen sie Helden/aber die wahren Helden sind nicht die Krieger und die Schlachtenlenker/Wir brauchen die Blüten des Friedens/Europa und die ganze Welt

(dt.Übersetzung)


Andreas Pittler, 1.10.2022

Andreas Pittler, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Andreas Pittler, Schriftsteller

https://www.andreaspittler.at/

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 1.10.2022.

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„Über Menschen“ Juli Zeh. Roman. btb Verlag.

Da ist die harte Erde, der Wille und 4000m2, die zum neu gekauften Haus in der „Wildnis“ gehören. Jetzt, hier, auf dem Land, weit außerhalb von Berlin. Der Spaten wird nun zum Nachmittagsbegleiter, der einen Gemüsegarten strahlen lassen soll, wenn Freunde ihr neues Reich besuchen. Und mit dieser riesigen Aufgabe ist sie allein. Robert, ihr ehemaliger Freund, wollte nicht mit. Mit allem. Blieb zurück und weg aus ihrem Leben. Das jetzt neu beginnt…

„Sie steht gewissermaßen auf einem Floß, bewaffnet mit rostigen Werkzeugen, die sie im Schuppen gefunden hat, und stemmt sich der Entropie entgegen…“

In all diesem Kampf und Hineinfinden in das eigene Stück Land, das viel zu groß und das Dorf, das viel zu klein ist, kommt die Pandemie, die viel zu ungeheuerlich ist…

Doch Dora geht weiter. Schritt für Schritt. Lernt Tag und Nacht hier auf dem Land, lernt Land und Leute, und sich selbst immer besser kennen…bis hinein in das Unbekannte, Unsagbare…des Menschsein…

Juli Zeh, vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, legt mit „Über Menschen“ (2021) einen Roman vor, der Mensch und Zeit in ganz außergewöhnlicher Darstellungs- und Erzählkraft auf die „Bühne“ der Gegenwart in allen An- und überforderungen bringt. Zeh versteht es in einmaliger Weise eine Geschichte in vielen Geschichten zu erzählen und Menschen in all ihren Träumen, Ängsten und Abgründen in allen Prozessen von Veränderung, Orientierung und Scheitern zu zeigen. Und dies in einer Lesespannung, die menschliches, gesellschaftliches Leben kristallgleich vielfarben schimmern lässt.

„Ein Roman als weiteres einmaliges literarisches Juwel der unvergleichlichen Juli Zeh“

„Über Menschen“ Juli Zeh. Roman. btb Verlag.

Walter Pobaschnig 10_22

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„Frieden“ Rene Freund, Schriftsteller _Almtal/OÖ 25.10.2022

Lieber René, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Tagsüber wird geschrieben, abends gibt es zum Glück wieder Lesungen.

Rene Freund, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Frieden.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Besinnung auf uns selbst als Teil der Natur – die Kunst kann helfen, innere Prozesse auszulösen.

Was liest Du derzeit?

Stefan Kutzenberger: Kilometer Null. Berlin Verlag. Großartig!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„There never was a good war or a bad peace.” Benjamin Franklin

Vielen Dank für das Interview lieber René, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

René Freund, Schriftsteller

http://www.renefreund.net/

Foto_Thomas Trauner

29.4.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gleichberechtigung leben“ Anna Ortmann, Schauspielerin _ Give Peace A Chance_ Berlin 24.10.2022

GIVE PEACE A CHANCE

G_leichberechtigung leben

I_nternalisierten Selbsthass abbauen

V_erliebtsein in sich selbst

E_mpathie entwickeln

P_atriarchat abschaffen

E_ntwicklungen anstoßen

A_ngst aushalten üben

C_is-Normativität überwinden

E_nt-kolonialisieren

A_chtsamkeit ≠ Selbstoptimierung

C_hristliche Perspektiven (ver-) orten

H_eteronormativität dekonstruieren

A_ufmerksamkeit für Klimagerechtigkeit schaffen

N_ein sagen zu Sexismus, Rassismus, Klassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie, Transphobie, Mysogynie, Adultismus und Ableismus.

C_SD besuchen

E_infach niemals aufgeben


Anna Ortmann, 30.9.2022

Anna Ortmann_Schauspielerin, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Anna Ortmann_Schauspielerin, Regisseurin

Foto_Claudi Engl

Walter Pobaschnig _ 30.9..2022.

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„we should all be aware of the real human values“ Djanay Tulenova, Violinistin _ Wien 24.10.2022

Liebe Djanay, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

It’s very busy at the moment, preparing with my Rubik Quartet for the Haydn Chamber Music Competition and also working as a concertmeister at VBW. Also preparing for the upcoming French CD with Duo “Beauvoir”, a project with my dear friend and pianist Noa Kleisen and trying to finish my music management course.

Djanay Tulenova, Violinistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Staying sane, thinking critically, be kind and appreciative. I can’t speak for all people but I personally think, today, with the war situation in the world, we should all be aware of the real human values, stay truth to ourselves and be conscious about hypocrisy. It’s a difficult time for all of us, full of cruelty, racism and propaganda. We can stand by only if we will stay truth to our values as humans and always be aware that there are people who needs help and have way worse live situations than us. It is a luxury to indulge in aesthetics such a music and art from a position of comfort and safety. We tend to easily forget how blessed we are, having a roof, food, friends, work and music in our lives, whereas a lot of people live in a harsh reality where music and art are only brief escapes instead of luxury to be enjoyed. And read, read and read, to educate ourselves and have sources to build our own opinion and judgment.


Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

The tumultuous time of pandemic should make musicians feel both modest and proud. Firstly modest, because during times of crisis it is the nurses, the scientists, the suppliers of food and necessities that have proven to be essential to all of us. However, we as musicians can be proud that within a society that has secured our survival and our basic needs, we add beauty and meaning to our existence.


Was liest Du derzeit?

Simone de Beauvoir “Second Sex”


Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Don’t get bitter – get better!

Djanay Tulenova, Violinistin

Vielen Dank für das Interview liebe Djanay, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Djanay Tulenova, Violinistin

Fotos_Andrej Grilc

16.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Drachenbanner“ Rebecca Gable. Historischer Roman. Bastei Lübbe Verlag.

Da ist die Burg, thronend und herrschend. Und rundherum die Hütten und das Leben darin, das von Arbeit und Unfreiheit bestimmt ist. Die riesigen Wälder und Wiesen sind tägliche Orte der Herausforderung und Plage. Es ist gefährlich und jeder Moment könnte das Ende sein…

Brodric und sein Vate wissen das und müssen sich diesen Gefahren stellen.  Doch heute geschieht ein Unglück, das für Brodric alles verändern wird. Er ist vierzehn Jahre alt und sehnt sich nach Freiheit, einem neuen Leben…

Und da ist Adela von Waringham, die als Hofdame am Königshof in London ist und deren Leben, Liebe bestimmt wird…

Doch die Welt ist in Bewegung…hier und dort…die Mauern bröckeln…und jetzt berühren sich die Welten von Brodric und Adela und eine neue Zeit beginnt…

Die gefeierte Bestsellerautorin Rebecca Gable legt mit „Drachenbanner“ einen weiteren Roman der legendären mitreißenden „Waringham-Saga“ vor. Wie Gable es schafft Charaktere in mittelalterlicher Welt lebendig werden, ist einzigartig. Diese Erzählkraft begeistert auch im vorliegenden siebten Waringham-Roman.

„Die Königin des historischen Romans regiert wieder – god save the Queen!“

Drachenbanner“ Rebecca Gable. Historischer Roman. Bastei Lübbe Verlag.

Walter Pobaschnig 10_22

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