„Aber morgen ist ja ein neuer Tag“ Peter Uhl, Schauspieltrainer & Theatermacher _ Give Peace A Chance _ Wien 13.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gackernde Gaukler lenken die Geschicke,

Inmitten dieser wirren Welt.

Viele Fragen bleiben offen

Einige noch nicht einmal gestellt … 


Pragmatisch empört werden Parolen zitiert, 

Eloquent wird das Fehlen von Fortschritt kaschiert.

Anachronistisch wird Geschichte stets revolviert.

Chapeau, dadurch ist wieder nichts passiert!

Es mag ja sein, dass Reden allein nichts revolutioniert.


Abrakadabrisch nur hält die dünne Oberfläche stand!


Clowns und Narren haben ausgedient,

Heute wird über Weitsicht gelacht.

Aber morgen ist ja ein neuer Tag.

Nur das hat noch nie etwas gebracht.

Chancen zu vertagen macht einfach keinen Sinn!

Eine zu nutzen, wär’ zumindest ein Beginn …


Peter Uhl, 24.2.2023

Peter Uhl, Schauspieltrainer & Theatermacher

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Peter Uhl, Schauspieltrainer & Theatermacher

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Walter Pobaschnig _ 24.2.2023

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„Literatur kann ermutigen und Hoffnung machen“ Michael Krause-Blassl, Schriftsteller _ Wetzlar/D 13.3.2023

Lieber Michael, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich frühstücke ausgiebig, lese Zeitung, arbeite oft im Garten. Am Nachmittag setze ich mich an den Schreibtisch, überarbeite meine Texte oder schreibe neue, plane Lesungen, treffe mich mit Freunden.

Michael Krause-Blassl, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich finde es sehr wichtig, dass wir in diesen Zeiten nicht die Hoffnung verlieren und uns gegenseitig unterstützen, dass wir solidarisch sind mit Schwächeren und dass wir erkennen, dass wir vieles gemeinsam haben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Für mich ist Kunst bzw. Literatur immer eine Form von Kommunikation – mit sich selbst und mit anderen. Literatur kann Missstände beschreiben, aber auch ermutigen und Hoffnung machen, indem sie vom Unglück, aber auch vom Glück dieser Zeit erzählt.

Was liest Du derzeit?

Zur Zeit lese ich die Fantasy-Saga „Eragon“, um ab und zu mal Abstand zu gewinnen und in eine andere Welt einzutauchen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es gibt viel mehr

was uns verbindet

statt zu trennen

höchste Zeit

das zu erkennen

damit diese Welt

endlich Frieden findet.

Vielen Dank für das Interview lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Michael Krause-Blassl, Schriftsteller

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7.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Einzeller“ Gertraud Klemm. Roman. Kremayr&Scheriau Verlag

Maren, Eleonora, Simone gründen eine WG. Flora und Lilly kommen dazu. Sie sind jünger. Es sind verschiedene Generationen, die hier unmittelbaren Lebensraum teilen und dabei Lebensräume der Gesellschaft thematisieren und diskutieren. Feminismus, Politik, Aktivismus, Lebensstil, Ernährung, Liebe…

Es sind die Herausforderungen des täglichen Zusammenlebens, welche die Tage prägen, Tage, in denen die Gesellschaft in Bewegung ist und sich politische Szenarien abzuzeichnen beginnen, die alles verändern werden…

Und mittendrin in Leben, Gesellschaft, Liebe, Politik…Maren, Eleonora, Simone, Flora, Lilly…

Gertraud Klemm, vielfach ausgezeichnete österreichische Schriftstellerin, Gewinnerin des Publikumspreises 2014 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, legt mit „Einzeller“ einen faszinierenden Roman als mitreißend unmittelbares wie gesellschaftskritisches Gesellschaftspanoptikum vor, das in Sprachvirtuosität, Sinn und Witz begeistert.

Die Autorin schafft es, die Gegenwart in allen menschlichen Facetten lebendig werden zu lassen und Leserin und Leser sind gleichsam mittendrin in Fragestellungen, Diskussionen, Entscheidungen des täglichen Lebens und gesellschaftlicher Veränderungen.

„Ein Roman, der die unerträgliche Leichtigkeit des Seins in Witz und Sinn begeisternd lebendig werden lässt.“

„Einzeller“ Gertraud Klemm. Roman. Kremayr&Scheriau Verlag

Walter Pobaschnig 2_23

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„Teorema“ _ 100.Geburtstag P.P.Pasolini_ performing _ Anna Possarnig, Tänzerin, Choreographin _ Wien 12.3.2023

Anna Possarnig, Tänzerin, Choreographin _ Wien _ performing „Teorema“ _
100.Geburtstag _ P.P.Pasolini, Regisseur, Dichter, Autor
(5.3.1922 Bologna – +ermordet 2.11.1975 Rom)
Anna Possarnig, Tänzerin, Choreographin _ Wien _ acting „Teorema“ _
100.Geburtstag _ P.P.Pasolini, Regisseur, Dichter, Autor
(5.3.1922 Bologna – +ermordet 2.11.1975 Rom)

Anna Possarnig, Tänzerin, Choreographin, Dance Teacher  _ Wien_

performing „Teorema“ (Film, 1968, P.P.Pasolini) _

Choreographie_Performance_Anna Possarnig

Regie_Anna Possarnig/Walter Pobaschnig

Alle Fotos_Walter Pobaschnig

Ort_Schloss Schönbrunn_Wien.

100.Geburtstag _ P.P.Pasolini, Regisseur, Dichter, Autor (5.3.1922 Bologna – +ermordet 2.11.1975 Rom) _

Walter Pobaschnig 3_23

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„Go sweep in front of your own door“ Nici Phoenix, Schauspielerin, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 12.3.2023

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Go sweep in front of your own door.

It’s so easy to judge other people.

Very much so if they are just different than you.

Embrace your own „different“.


Please stop discriminating.

End the war of „you are not like me so I don’t like you“.

A good start is to go after your dreams.

Christ said „you should have a full life“.

End the jealousy, because that’s all that judgement is.


A fresh start.


Chances will come if you give them one.

Hold on to your own heart, your own reasons to be on this earth.

And everything will change.

Nobody wants to hate, they just don’t realize whats under their hate.

Can you do whatever you want – yes you can.

Embrace the real you.

Nici Phoenix, 26.2.2023

Nici Phoenix, Schauspielerin, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Nici Phoenix, Schauspielerin, Schriftstellerin

Zur Person_Nici Phoenix, als Nicole Rutrecht in Wolfsberg/Ktn. geboren, findet mit 6 Jahren ihre Leidenschaft im Ballett, welche mit 18 Jahren in den zeitgenössichen Tanz mündet. Sie arbeitet als zeitgenössische Tänzerin und Performerin u.a. für Milli Bitterli, Oleg Soulimenko, Corinne Eckenstein, LISA/Nicolas Flo’c, Willi Dorner, Boris Charmatz, Davis Freeman, Kai Simon Stöger, Daniel Aschwanden… und zeigt ihre eigenen Choreographien „M.I.“ 1-3, „Phönix“, „Taped version of happiness“, „Concrete desire“, „My heart goes BOOM“, „No thing“ unter anderem im Tanzquartier Wien, Festspielhaus St.Pölten und anderen Orten im In- und Ausland. Sie erhält das Impulstanz Danceweb-Stipendium und künstlerische Residenzen bei Impulstanz, d.id/Liz King, AAR Tanzhotel, Tanzfabrik Potsdam, netzwerktanz vorarlberg u.a. und schließt nebenher ein Sport- und Germanistikstudium sowie eine Feldenkraisausbildung ab.

Vor ein paar Jahren trifft sie der Blitz in ihrer ersten Schauspielstunde. Die ersten Filmprojekte umfassen unter anderem „Danse“ von Lisa Isabella Grabner, „1st part conditional“ von Markus Schinwald und „Love Machine 2“ von Andreas Schmied. Sie hat mittlerweile zwei Drehbücher geschrieben, „Audition“ und „Intim“ (in Kollaboration mit Greta Lindermuth) und schreibt gerade das Drehbuch für ihren ersten eigenen Film als auch ein Kabarettprogramm.

In ihrer Kunst geht es darum Menschen zu berühren als auch sich selbst. Sie lacht auch lieber über sich selbst als über andere. Ihre Hauptthematik ist das „anders“ sein im Kleinsten wie im Größten und die Sichtbarmachung und „Akzeptanz-Normalisierung“ dessen.

Foto_privat


Walter Pobaschnig _ 23.2.2023

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„das Wichtigste für jede Gesellschaft ist Nächstenliebe“ Arno Dahmer, Schriftsteller _ Mainz 12.3.2022

Lieber Arno, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Vereinfacht gesagt gibt es bei mir drei Arten von Tagen: Die, an denen ich nach Frankfurt fahre, wo ich als freiberuflicher Dozent an der Uni tätig bin; andere, an denen ich mich um meine beiden Söhne kümmere, die jetzt sechs bzw. acht Jahre alt sind, und schließlich Tage, an denen ich literarisch schreibe. In der Regel mischt es sich aber, so dass ich z. B. morgens in Frankfurt bin und nachmittags schreibe (manchmal schon auf der Rückfahrt damit beginne) oder schreibe, solange die Kinder in der Schule sind, und danach ausschließlich „Vater“ bin.

Arno Dahmer, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich sehe mich selbst als Individualisten mit ausgeprägtem sozialem Bewusstsein. Insofern tue ich mich mit der Wir-Form schwer. Dennoch möchte ich die Frage gern beantworten: Ich denke (so abgedroschen es klingen mag), das Wichtigste für jede Gesellschaft ist Nächstenliebe – sei es nun die National- oder die Weltgesellschaft, sei es jetzt oder in Zukunft.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Frage scheint mir eine andere zu enthalten (ich hoffe, ich mogle mich jetzt nicht an der eigentlichen Frage vorbei!), nämlich die nach der Bedeutung von Kunst für die Gesellschaft. – Ich glaube, dass Kunst in erster Linie ein Brückenschlag von einem Einzelnen (dem Urheber) zu einem anderen Einzelnen (dem Rezipienten) ist. Die Summe dieser Brückenschläge kann eine machtvolle gesellschaftliche Wirkung haben, die aber schwer greifbar ist. Die Frage „Warum (gerade jetzt) Kunst?“ wird also immer schwierig zu beantworten sein.

Was liest Du derzeit?

„Franziska Linkerhand“ von Brigitte Reimann.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die sprache ist allen bekannt und ein geheimnis.“ (Jacob Grimm)

Vielen Dank für das Interview, lieber Arno, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Arno Dahmer, Schriftsteller

Arno Dahmer

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15.12.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Wer Brücken baut, lässt Schluchten hinter sich“ Michael Maicher, Bildender Künstler, Lyriker _ Krumpendorf/Ktn. 11.3.2023

Lieber Michael, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Um 6.00 Uhr beginnt für mich die Wachzeit.

Die Tagesabläufe richten sich nach den Terminen und Aufgaben die ich mir stelle. Da gibt es keine strenge Regelmäßigkeit.

Immer wieder überraschen mich kurzfristige Änderungen.

Michael Maicher, Bildender Künstler, Lyriker

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ein Wechsel der Wertigkeiten.

Bescheidenheit wird notwendig sein, um das Leben auf der Erde für zukünftige Generationen noch möglich zu machen.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Frieden unter den unterschiedlichen Kulturen. Ein respektvolles Miteinander.

Die Kunst hat dabei eine wichtige Aufgabe. Sie kann mit ihren Stilmitteln sensibilisieren für eine neue Menschlichkeit.

Was liest Du derzeit?

Richard David Precht, Freiheit für alle

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Gedankensplitter aus meiner Feder:

Wer Brücken baut, lässt Schluchten hinter sich.

Vielen Dank für das Interview lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Michael Maicher, Bildender Künstler, Lyriker

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9.7.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Ich bestehe auf die Hoffnung“ Sabina Naber, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 11.3.2023

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Ich hatte die Hoffnung …

… dass sich das Wunder von damals wiederholt; von dem die Menschen glauben, es habe nie stattgefunden; es wäre nur Propaganda von uns Idealisten; das Weihnachtswunder von 1914, als die Feinde miteinander zu singen begannen, aus ihren Gräben krochen, einander die Hand schüttelten und Geschenke überreichten, Fotos ihrer Familien tauschten, einander für „danach“ Besuche versprachen, in die Luft schossen, als Generäle ihnen die Fortsetzung des gegenseitigen Abschlachtens befahlen.

Ich hatte die Hoffnung …

… dass dieser Friede dann nicht nur zwei Tage dauert, sondern Bestand hat, weil die Soldaten beschließen, bei den Machtspielchen eines Einzelnen oder einiger Weniger nicht mehr mitzumachen.

Ich habe gelernt …

… dass Maschinen in diesem Krieg momentan noch das Sagen haben, die Lieder nicht hören und nicht singen; Maschinen im Netz, Maschinen in der Luft, Maschinen in Menschenkörpern – ja, Wesen, denen jede Menschlichkeit aus dem Kopf und dem Herzen gedroht/geschossen/geprügelt worden ist.

Ich bestehe auf die Hoffnung …

… dass die Rüstungen Risse bekommen.

Es fällt mir nicht leicht, da ich die Menschen zu gut kenne.


Sabina Naber, 26.2.2023

Sabina Naber, Schriftstellerin und Fotokünstlerin

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Sabina Naber, Schriftstellerin und Fotokünstlerin

Zur Person_Sabina Naber arbeitete nach ihrem Studium als Journalistin, Regisseurin (Theater, Film) und Drehbuchautorin. 2002 erschien ihr erster Roman, seitdem wurden dreizehn weitere sowie rund 40 Kurzgeschichten veröffentlicht. 2007 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte, 2011 sowie 2021 jeweils eine Nominierung für den Leo-Perutz-Preis (bester Roman). Seit 2016 ist sie zudem sehr erfolgreich als Fotokünstlerin tätig. 

www.sabinanaber.at

Foto_Michael Haberle


Walter Pobaschnig _ 26.2.2023

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„Bildung, Bildung und noch mal Bildung“ Regina Rawlinson, Übersetzerin _ München 10.3.2023

Liebe Regina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Seit ich erfahren habe, dass ich die „Rebekka“ gewonnen habe, einen Preis für gestandene Übersetzerinnen und Übersetzer “ (REBEKKA – Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. (freundeskreis-literaturuebersetzer.de)), feiere ich viel. Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und verstehe sie nicht nur als Anerkennung meiner eigenen Arbeit, sondern auch der Arbeit aller der sonst eher im Schatten vor sich hin werkelnden Übersetzer:innen von Unterhaltungsliteratur.

Regina Rawlinson, Übersetzerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass jede und jeder von uns ihre/seine Prioritäten im eigenen Leben erkennt und danach handelt, seien sie künstlerischer, beruflicher, sozialer, (gesellschafts-)politischer oder umweltschützerischer Natur.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Was die Gesellschaft am dringendsten braucht, ist Bildung, Bildung und noch mal Bildung. Ohne eine Bildungsoffensive werden wir in einer Sackgasse landen.

Was liest Du derzeit?

“The Bullet That Missed” von Richard Osman und das Manuskript meines nächsten Übersetzungsprojekts, „The Housekeepers“ von Alex Hay – sehr spannend!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Weil ich ein paar Tropfen Salzwasser im Blut habe und unsere Meere jede Hilfe brauchen können, habe ich ein wunderbares Zitat von Rio Reiser ausgesucht:

Sing ein Lied für den Ozean,

Sing ein Lied für das Meer …

Vielen Dank für das Interview liebe Regina, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Regina Rawlinson, Übersetzerin _ Rebekka Übersetzungspreisträgerin 2023

Foto_Ebba D. Drolshagen

19.1.2023_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Glanz in deinen Augen“ Romina Achatz, Intermediale Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 10.3.2023

GIVE PEACE A CHANCE


G lanz in deinen Augen

I dylle der Nachtstille

V erheißung

E ndlicher Entgrenzungen


P erlen, in Dunkelheit geboren

E in tiefer Schnitt

A m Grunde des Meeres

C elestiale Kreaturen

E ntwachsen aus Schmerz


A tmenlose


C aravelle suchen einen

H afen, tauchen ein in das

A bendrot

N ebelhörner flüstern

C hiffren einer Ankunft:

E ndliches Eins.

Romina Achatz, 23.2.2023

Romina Achatz, Intermediale KünstlerinJournalistin und Wissenschafterin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Romina Achatz, Intermediale KünstlerinJournalistin und Wissenschafterin

Zur Person_Romina Achatz studierte Theater-, Film und Medienwissenschaft- mit Vertiefung in Philosophie und Germanistik, sowie analogen und digitalen Film. Sie promovierte in angewandter Kulturwissenschaft und forschte über mehrere Jahre in Tokio über Ko Murobushi. Seit mehr als einem Jahrzehnt befasst sie sich wissenschaftlich und künstlerisch mit Butoh und der Japanischen Avantgarde und arbeitet u.a. als Lektorin, Tänzerin, Fotografin und Filmemacherin. Seit 2017 produziert sie die Radiosendung und den Podcast Fem Poem.

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 23.2.2023

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