2023. Der 100.Geburtstag einer der beeindruckendsten Kunstpersönlichkeiten des 20.Jahrhunderts jährt sich mit vielen Veranstaltungen, Rückblicken und Impulsen, Inspirationen. Es ist Maria Callas.
Ein ganz besonders strahlender Mosaikstein darin ist die vorliegende Biographie der griechischen Sopranistin Maria Callas (* 2. Dezember 1923 New York City † 16. September 1977 Paris). Callas war ein umjubelter Bühnenstar in den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und auch in weiteren Genres (etwa Film) begeisterte sie in Virtuosität, Ausdruckskraft und einzigartiger Präsenz.
Ihr Leben abseits der Bühne beinhaltet nicht weniger Glanz und Dramatik als die Kunstregie. Die Liebe wird zur Hochschaubahn, der sich Callas selbstbewusst anvertraut, diese zelebriert wie auch in Einsamkeit und Sehnsucht hinzunehmen bereit ist. Bis der Vorhang wie in der Oper fällt…
Die promovierte Kunsthistorikerin, Literatur- wie Musikwissenschafterin, Psychologin wie sehr erfolgreiche Autorin (die auch ein Gesangsstudium absolvierte), Eva Gesine Baur, lässt nun in ihrer umfassenden Biografie auf Bühne und Leben von Maria Callas wie auch hinter den Vorhang von Bühne und Leben blicken. Es ist eine faszinierende Reise zu und mit einer herausragenden Künstlerin im Sturm privaten familiären Lebens wie Liebenslebens und künstlerischen Weges. Der Erzählstil der Autorin informiert und reißt mit und begeistert wie eine Arie von Maria Callas. Diese hätte dieses Buch, das als biographischer Meilenstein bezeichnet werden kann, bestimmt sehr geschätzt.
Größter Applaus für die Autorin Eva Gesine Baur, die dieses Buch Maria Callas und dem begeisterten Lesepublikum schenkt!
„Maria Callas“ – Die Stimme der Leidenschaft, Eva Gesine Baur. _C.H.Beck Verlag
Ich stehe auf, gehe aufs Klo, Zähneputzen, Tiere füttern…
und dann jeder Tag anders…
Nico Wind, Theatermacherin, Regie
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Es wäre mal für alle Menschen wichtig sich der Verantwortung gegenüber der ganzen Schöpfung bewusst zu sein und danach zu handeln und sich als Erdgebundene Wesen wahrzunehmen und nicht als „etwas Besonderes“.
„Nieder dem Anthropozän!“
Ich glaube Themen des Klimawandels, der Solidarität, des Posthumanismus, und wie wir das Patriarchat sprengen können und eine solidarische Welt für alle Erdgebunden Lebewesen ansteuern können geht uns alle was an. Aber wie wichtig diese Themen gerade sind hängt davon ab, ob die in einer Großstadt als weiße Person mit guter Ausbildung lebst oder ob du gerade im Mittelmeer ertrinkst…
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater, der Kunst an sich zu?
Wer ist denn alle? Den Hühnern ist das glaube ich scheißegal. Den Bäumen auch – aber es wurde weniger geflogen – dass hat ihnen gefallen.
Ich glaube das Wesentliche ist die Veränderung anzunehmen und nicht im Gestern stecken zu bleiben und sich selbst nicht für den Nabel der Welt zu halten… nicht zu verallgemeinern…
Kunst und Theater kann der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten und neue Gedanken verbreiten, Ideen erwecken, Wissen vermitteln, Trösten, Verstören, Unterhalten, Verärgern, und Neue Wege zeigen….
Über Piratinnen– Geschwestern der See _ Eine zirzensische Theaterperformance mit Tanz und Akrobatik Elementen für junges Publikum ab 10 Jahren. Es geht um das Aufbrechen von traditionellen Rollenbildern mittels 5 historischen Piratinnen-Biografien. Foto Credits: Barbara PalffyBravo Girl – Die Zeiten gendern sich Die Töchter der Kunst präsentieren eine schrille, witzige, ironische Collage für junge Erwachsene, die Elemente des Theaters, des Tanzes, der Wissenschaft und neuen Medien mischt. Foto credit: Robin Daneluk
Es hat schon einen Grund, dass Kunst in totalitären Systemen verboten oder eingeschränkt wird…
Kunst ist ein soziales Event und führt zusammen – Es ist wie Humus – ein Versammlungs- Ort. Ein Diskursraum.
Was liest Du derzeit?
Die Känguru-Chroniken, Marc Uwe Kling
BOBOVILLE, Andrea Maria Dusl
Unsichtbare Frauen _wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert , Caroline Criado-Perez
Konradine und Effi – ein Theaterstück von Hanna Valentina Röhrich
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Ohne Patriarchat hätten wir alle besseren Sex (Quelle Unbekannt)
It makes a difference what stories we cultivate. How we tell the world changes the world. (Donna Haraway)
Vielen Dank für das Interview liebe Nico, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Nico Wind, Theatermacherin, Regie
Zur Person_Nico Wind, Niederösterreicherin. Tanzausbildung Studio an der Wien. Schauspieldiplom am Konservatorium Wien. Akademische Kulturmanagerin. Studium Genderstudiedies. Weiterbildungen im Bereich Dramaturgie, Regie und Theaterpädagogik. Engagements im Bereich Schauspiel, Regie- und Projektassistenz, u.a. bei Szene Bunte Wähne, Willkommen Österreich (ORF), Angewandte Innovation Laboratory der Universität für Angewandte Kunst, 3raum-Anatomietheater, Viertelfestival.
Seit 2009 Inszenierungen mit und für Kinder und Jugendliche. 2017 war ihr Jugendtheaterstück “Frieden, oder so…” im Theater Drachengasse zu sehen. 2018 feierte sie Erfolge mit der Inszenierung „Bravo Girl – Weil ich ein Mädchen bin – RRReloaded“ im Theater Drachengasse. 2019 war eben da ihr Projekt „Chaos & Utopia – Verdrehte Welt Wunderland“ Ein Sprechtheater mit Zirkus-Elementen für Menschen ab 10 Jahren zu sehen. 2021 war die Premiere ihres Stückes „Über Piratinnen – Geschwestern der See“ im Dschungel Wien. 2022 „Bravo Girl – die Zeiten gendern sich“ in Salzburg, Wien, Nö. Sie ist Gründungsmitglied und Obfrau der Töchter der Kunst und im Vorstand der Assitej Austria.
Töchter der Kunst Verein zur Förderung neuer Formen der freien Künste
Der englische Schriftsteller George Orwell, * 25. Juni 1903 in Motihari, Indien † 21. Januar 1950 London, ist eine der bedeutendsten literarischen Stimmen der Moderne. Mit seinen Werken „animal farm“ (1944) und „1984“ (1949) setzte er Maßstäbe im vielseitigen literarischen Stil, in dem besonders auch gesellschaftskritisches wie visionäres Schreiben eine wichtige Position hat. Bis heute sind seine Werke wesentlicher Kanon einer Gesellschaft, die Demokratie und Freiheit als wesentliche Werte ansieht.
Der literarische Schreibprozess bei Orwell ist aber wesentlich geprägt von biographischen wie beruflichen Stationen, an denen der Autor als Journalist, Essayist tätig war. Der unmittelbare Blick auf die Welt – der Essayband beginnt mit der erschütternden Schilderung einer Hinrichtung in Burma 1931 – wie auch die Analytik und Kritik zeichnen diesen wie auch die weiteren Essays, welche die Jahre 1931 – 1946 umfassen und Nationalismus, Faschismus, Krieg wie auch Friedensinitiativen als Hauptthema haben, aus.
„Ein großartiger Essayband, der in jedem Satz zum Spiegel einer Gesellschaft in ihrem Bemühen oder Verlust von Demokratie und Freiheit wird.“
„Warum ich schreibe“ George Orwell. Die großen Essays. Penguin Random House. 2022
Liebe Anita, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Mein Tagesablauf hat nur wenig Fixpunkte und ist meist abwechslungsreich. An Auftragsarbeiten arbeite ich täglich und ich versuche mich dann in solchen Phasen von negativen Alltagsmeldungen abzuschotten.
Um mental im Gleichgewicht zu bleiben, liebe ich Yogaeinheiten und auch im Winter das Untertauchen im Wörthersee.
Anita Kirchbaumer, Künstlerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Wichtig finde ich Zusammenhalt und Empathie!
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
… Wir geben nicht auf…
Mit Farben und Formen kann ich sprechen und fühle mich auf diese Art wohl.
Anita Kirchbaumer
Was liest Du derzeit?
Ich lese zur Zeit von Armin Risi „Unsichtbare Welten“ Der Kosmos ist multidimensional
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. Unbekannt
Vielen Dank für das Interview liebe Anita, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Anita Kirchbaumer, Künstlerin
Fotos_Anita Kirchbaumer
Zur Person_Anita Kirchbaumer_geboren 1961 in Villach, Kärnten. Mehrere Jahre Privatschülerin von Prof. Franz Schneeweiß. 1976 bis 1981 Fachschule und Meisterprüfung für Modedesign. 1982 bis 1990 Künstlerische Beratung intern. Modefirmen und Stoffmalerei. Seit 1990 Beschäftigung mit Malerei und Entwicklung verschiedener Techniken, Fortbildung in Italien, Deutschland, Griechenland, England, Frankreich, USA. 1998 Künstl. Gestaltung eines Märchenbuches/Verlag “Märchen fürs Leben“. Ständige Fortbildung und Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern
Da ist das Dunkel. Der leere Raum und die Trümmer. Die Menschen. Der Körper. Die Macht, die Gewalt. Bestimmend. In allem…
Iphigenie befindet sich in der Mitte dieses Fadenkreuzes patriarchaler Beziehungslosigkeit und Skrupellosigkeit. Sie trägt die Familiengeschichte in sich und will sich jetzt dieser Kette des Todes entziehen…
Sie weist den Heiratsantrag zurück. Das wird ihr nicht verziehen. Jetzt soll auch Iphigenie töten. Die beiden Fremden, die auf der Flucht sind…
Doch wie wird Iphigenie jetzt damit umgehen? Und wer ist dieser Fremde? Die Vergangenheit kommt ans Licht und das Dunkel nimmt weiter zu…
Das TAG Theater Wien stellt sich in der Inszenierung des „Iphigenie“ Stoffes klassischer Dramakonzeption von Euripides bis Goethe und der traditionsreichen Theatergeschichte mit aller Wirkung und deren Zuschreibungen. Wie damit umgehen? Davor zurückschrecken? Nein, das ist die Sache von Regisseurin Angelika Messner und des Ensembles nicht.
In der neuen Textfassung von Angelika Messner trifft die Dichte von Ort, Handlung paradigmatisch auf die Gegenwart in exemplarischer Realität und deren gescheiterten gesellschaftlichen wie existentiellen Ansprüchen von Identität, Freiheit, Humanität und Vision. Messner hebt und setzt das Drama in die Mitte von Fragen, Prozessen nach gesellschaftlicher Rolle und deren Scheitern in Wert und Richtung von Mensch zu Mensch. Es ist ein mutiges Konzept, das in Konzeption, Intention und dramatischer Originalität überrascht wie beeindruckt. Der Schlüssel dazu ist in jedem Fall der Ensembletransfer.
Und hier kann sich die Regisseurin auf das hervorragende TAG Ensemble verlassen, das in einzigartiger Spielpräsenz eine mitreißende Bühnenspannung erzeugt, die mit langanhaltendem Applaus belohnt wird. Dabei zieht das Ensemble alle Register von Sprach-, Körper-, Bewegungsspiel und begeistert in einzigartiger Präzession wie Ausdruckskraft und Aussage. Ebenso ist auf die großartige Musikakzentuierung wie das Bühnenbild hinzuweisen, mit und auf dem das Ensemble einen Theaterabend der Sonderklasse zaubert.
Im Team von Regie, Ensemble, Bühnenbild, Musik ergibt sich ein dramatisches Ganzes, das nachdenken lässt wie unterhält und in direkter Ansprache Fragen von Menschlichkeit, Sinn, Frieden impulsgebend öffnet.
Es sind wunderbare Mosaiksteine der Kraft, Möglichkeit und der Begeisterungsfähigkeit modernen Theaters, die diesen Abend zu einem Geschenk an das Publikum werden lassen.
„Das TAG Theater begeistert einmal mehr in Innovation und Spielkunst der Sonderklasse!“
„Iphigenie“ von Angelika Messner
Frei nach „Iphigenie auf Tauris“ von J.W. von Goethe
Text/Regie: Angelika Messner
Ensemble: Jens Claßen, Emanuel Fellmer, Andreas Gaida, Michaela Kaspar, Jon Sass, Lisa Schrammel, Georg Schubert
Ausstattung: Heike Werner
Musik: Jon Sass
Electronic Sounds: Wolfgang Schlögl
Dramaturgie: Tina Clausen
Licht: Katja Thürriegl
Maske: Beate Bayerl
Regieassistenz: Renate Vavera
Kostüm- und Requisitenbetreuung: Daniela Zivic
Tontechnik: Peter Hirsch
Dekorationsbau: Hans Egger, Andreas Wiesbauer, Manuel Sandheim, Hanno Maria Frangenberg
Weitere Spieltermine: 14./15./29./31.März 1.April 2023, jeweils 20h
Liebe Alina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Sehr unterschiedlich. Aber in den meisten Fällen beginnt er mit Frühstück (in Richtung Wochenende gerne auch mit einem weichen Ei) und endet mit einem Spaziergang durch den 9ten Bezirk. Dazwischen liegt tägliche eine neue Komposition aus Aufgaben rund um meine Bücher, Kundenterminen für mein Storytelling-Unternehmen Textory und Treffen mit den Menschen, die mir wichtig sind. Es ist schön so viel Variables im Tag zu haben.
Alina Lindermuth, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Wir brauchen mehr positive Zukunftsnarrative. Wir können uns aktuell sehr gut vorstellen, wie alles wird – „wenns nix mehr“ wird. Aber wie unsere Zukunft aussehen könnte, wenn sie gut wird – dazu fehlen uns oft die Geschichten. Ich denke, dass in guten Geschichten Bilder und Visionen zu finden sind, die eine neue Realität überhaupt erst denkbar machen.
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Allen voran ist das meiner Meinung nach Toleranz. Ich habe das Gefühl, dass oft schon bevor jemand ein Argument zu Ende formuliert hat, die erste Wertung dagegen in Stellung steht. Dabei brauchen wir gerade jetzt, in einer Zeit von verkrusteten Verhärtungen, die Fähigkeit andere Meinungen zu akzeptieren. Und zwar auf allen Ebenen der Gesellschaft.
Die Kunst kann dabei einen Raum erschaffen, einen Moment des Innehaltens, eine voreilige Wertung vielleicht verhindern. Weil sie zum Beispiel wie ein Spiegel wirkt auf das eigene Sein, oder aber eine völlig andere Lebensrealität überhaupt erst begreiflich macht. In jedem Fall aber einen Perspektivenwechsel ermöglicht. Und ich denke, je mehr Perspektiven der Mensch sieht oder sogar erlebt, desto leichter kann ihm Toleranz auch fallen.
Was liest Du derzeit?
„The Seven Moons of Maali Almeida” von Shehan Karunatilaka, ein Roman über den Bürgerkrieg in Sri Lanka, der 2022 mit dem Booker Prizes ausgezeichnet wurde und
„Der bittere Weg“ von Ella Maillart, die Erzählungen über einen Roadtrip zweier Frauen von der Schweiz bis nach Afghanistan in den 1930er und 40er Jahren.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Besser ein paar Brandblasen, als ein ganzes Leben lang kalte Finger.“ (Christine Nöstlinger)
Alina Lindermuth, Schriftstellerin
Vielen Dank für das Interview liebe Alina, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Alina Lindermuth, Schriftstellerin
Zur Person: 1992 in Villach geboren. Nach dem Schulabschluss ging sie nach Indien, im Anschluss folgten Studien der Südasienkunde, BWL und VWL in Wien und Singapur. Ihre Kurzgeschichte „Zum Schreien“ wurde 2010 mit dem Bachmann Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2020 erschien ihr Debütroman „Die Wahrscheinlichkeit des Zufalls“ (Text/Rahmen Verlag). 2022 war sie Writer-in-Residence in Sri Lanka, Stipendiatin der Werkstatt für junge Literatur und erhielt den Sonderpreis des Wiener Werkstattpreises.
2023 erschien ihr zweiter Roman „Fremde Federn“ (Kremayr&Scheriau).
Buchinfo zum aktuellen Roman _Fremde Federn:
Wer kümmert sich um Oma? Was passiert, wenn ein Familienmitglied plötzlich auf Pflege angewiesen ist? Alina Lindermuth fängt ein, was sonst im Verborgenen bleibt.
Tom zieht bei seiner Großmutter ein und erfüllt ihr den Wunsch eines lang ersehnten Hühnerstalls im Garten. Die unkonventionelle Wohngemeinschaft funktioniert überraschend gut, bis Rosmarie nach einem Unfall nicht mehr allein zurechtkommt. Neben seinem Start-Up-Job ist Tom überfordert mit der Situation und entscheidet sich schließlich für ein 24-Stunden-Pflegemodell. Als dann Betreuerin Kata ins Haus kommt, blüht Rosmarie auf. Doch der zweiten, Josipa, traut sie nicht über den Weg. Hat sie es etwa auf die Hühner abgesehen?
Give me a lullaby, to let a dictator fall asleep It should be about a man who wins over all countries Viaducts, rivers, seas, silver, lithium, hills, salt and veal Everything he would need, to have an endless reign set
Pacifism has not brought any end to any reigns of emperors Endless man and woman had to let their life go to bring the Aggressors down. It was not Peace which brought Peace Count the butterflies, the birds, the rabbits, foxes and wolfs Endless Admirals fluttering to carry the world away, but
Admiral, where will you endure this winter? Where to fall asleep?
Counting the lost soldiers of your company, or the ones still alive? Hustling like a dying Admiral, remembering the frozen pain of a small boy A winterly childhood without the warm laughter of parents and grandparents Neither of them in a tree shadowed summer garden, spitting cherry stones Caressing babies, gathering apples and blueberries from heavy branches Endless nights telling each other winters tales of a dictator peacefully asleep