Undine geht – „Können wir Machtstrukturen in unseren intimsten Beziehungen aufbrechen?“ Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin _ Wien 7.4.2024

Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.
Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin performing „Undine geht“.

„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Fotos_Donau_Wien.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Liebe Natalie Campbell, wie liest Du den Text „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann? Welche Grundaussagen gibt es da für dich?

In „Undine geht“ spritzt das Wasser, schäumen die Wellen und darunter brodelt eine Kampfansage an die Männer, beziehungsweise an die patriarchalen Strukturen, denen auch Nixen ausgeliefert sind – Ingeborg Bachmann ist eine herausragende Autorin und, im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen, hat sie von der Literaturwelt die Anerkennung erhalten, die ihrem Werk auch gebührt.

Wie siehst Du „Undine“?

Undine ist eine Wassernixe, die beschlossen hat, sich keine Ungerechtigkeiten mehr gefallen zu lassen. Sie geht mit den Männern hart ins Gericht und fordert Gerechtigkeit ein.

Viele Mythen handeln von Nymphen, Flusswesen, Unterwasserwelten und diesen Erzählstoff finde ich insbesondere dann spannend, wenn er zeitgenössisch reflektiert und interpretiert wird.

„Undine geht“ wurde vor gut 60 Jahren veröffentlicht. Was hat sich seit damals im Rollenbild von Frau und Mann verändert und was sollte sich noch ändern?

Ein paar Zahlen:

In Österreich durften Frauen in den 60er Jahren immerhin schon studieren. Das wurde ihnen ab 1897 erlaubt, mehr als 500 Jahre später, als ihren männlichen Kollegen. Seit 1918 durften sie (auch) wählen.

In den 60er Jahren war Schwangerschaftsabbruch noch ein Verbrechen (dieser wird erst seit 1975 durch die Fristenregelung geduldet).

Gleichzeitig war Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar (das hat sich erst 1989 geändert).

In den 60er Jahren durfte der Ehemann seiner Gattin verbieten, arbeiten zu gehen, er konnte alleinig über ihren Wohnsitz und ihren Nachnamen entscheiden (erst seit 1975 ist das anders).

Seit den 60er Jahren haben Gesetze bahnbrechende Veränderungen in der Gleichstellung von Frauen und Männern geschaffen. Trotzdem können wir nicht davon sprechen, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden. Auf keinen Fall in der Berufswelt (Frauen verdienen fast 20% weniger als ihre männlichen Kollegen). Sicher nicht in der Literaturszene (siehe: Nicole Seifert: Frauen Literatur). Und am allerwenigsten zu Hause.

Das „Heim“ ist für Frauen der gefährlichste Ort, Femizide werden in der großen Mehrzahl von männlichen Familienmitgliedern verübt. Und wenn Frauen von ihren männlichen Familienmitglieder nicht ermordet werden, Ungerechtigkeiten gibt es allemal, denn: die Hausarbeit wird in Familien nach wie vor zu einem viel größeren Teil von Frauen als von Männern verrichtet. 2023 verwendeten Frauen im Schnitt 4,54 Stunden und Männer 2,34 Stunden für unbezahlte (Care-)Arbeit auf.

Abschließend möchte ich noch die Frage stellen: selbst wenn wir es schaffen, dass Frauen für gleiche Arbeit gleichen Lohn bekommen, schaffen wir es auch, Veränderungen auf interpersonaler Ebene zu schaffen, und können wir Machtstrukturen dort aufbrechen, wo wir am vulnerablsten sind und wo es am schwierigsten ist, Gewohnheiten zu ändern: in unseren intimsten Beziehungen?

Der Monolog geht mit der patriarchalen Gesellschaftswelt schonungslos ins Gericht. Wie siehst du die Situation patriarchaler Macht heute?

Patriarchat, die Vormachtstellung des „weißen“ Mannes, ist 2024 ungebrochen.

Aber wie es der Historiker Yuval Noah Harari ausdrückt: „The feminist revolution is one of the hopeful examples of how people, just by changing the story, also change the world.“

Intersektionaler Feminismus, der Diskriminierung anhand einer Vielzahl von Kategorien, wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Race, soziale Herkunft, soziale Identität, Alter,… bekämpft, wird weiterhin die Welt zum Besseren verändern.

Was bedeutet dir Natur?

Wir, als Menschen, sind Teil der Natur. Natur ist unsere Mitwelt. Natur ist Lebendigkeit.

Wenn unsere Spezies auf dem Planeten Erde (über)leben will, dann ist die Einsicht, dass die „Natur-Kultur-Dichothomie“ Quatsch ist, unabdingbar.

Den meisten von uns Menschen (mir eingeschlossen) fehlt es an grundlegendem Wissen und Verständnis über unsere Mitwelt. Über Kreisläufe, Symbiosen, Gesetzesmäßigkeiten.

Die meisten von uns leben in eine, in Beton gegossene, Welt. Gehen über versiegelten Boden und trinken Wasser aus einer Metallleitung. Wir wissen nicht, welchen Weg die Nahrung gemacht hat, die wir essen. Wir spülen unsere Exkremente mit Trinkwasser in ein Kanalsystem, irgendwo, tief vergraben unter den Häusern, das wir noch nie betreten haben, und nie betreten werden.

Wir haben nur ganz selten Kontakt mit dem grundlegenden Kreislauf der Natur: Geburt und Tod.

Was bedeutet dir das Element Wasser?

Wasser ist Leben. Wasser ist der kostbarste Rohstoff auf unserem Planeten.

Menschen bestehen zu einem Großteil aus Wasser.

Ich bin sehr gerne am Wasser, und im Sommer auch im Wasser …

Wie lebst du den Kreislauf der Jahreszeiten?

Ich lebe derzeit in einer Wiener Wohnung. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich in geschlossenen Räumen. 5 Jahre lang habe ich hauptsächlich im Van gelebt und damals hatten das Wetter und Naturereignisse einen viel größeren Einfluss auf mich.

In wohltemperierten Innenräumen zu leben, hat durchaus sehr viele angenehme Seiten. Ich muss mich weder vor Sonne, Wind, Regen, noch großen Temperaturschwankungen schützen.

Aber an milden Sonnentagen vermisse ich das exponierte Leben im Van schon.

Den Kreislauf der Jahreszeiten spüre ich besonders im Bezug auf die Lichtverhältnisse. Wenn es im Winter schon am Nachmittag dunkel wird, habe ich keine Lust mehr raus zu gehen und mache es mir lieber zu Hause gemütlich.

Wie kann der moderne Mensch in Harmonie zur und mit der Welt leben?

Auf individueller Ebene wäre mein Vorschlag, in Bezug zur Mitwelt, zur Natur zu treten. Für sich eine Praxis der Kommunikation zu finden. 

Auf globaler Ebene befürchte ich, dass es mit unserem wirtschaftlichen System und den Ideologien, die damit einhergehen (Patriarchat, Neoliberalismus, Kolonialismus,…), unmöglich sein wird, so eine Harmonie herzustellen, denn unser System beruht auf einer Ausbeutung der Natur und ihren Ressourcen (uns Menschen eingeschlossen).

Was braucht Liebe immer, um zu wachsen, blühen?

Ich denke, dass sich die Liebe in kleinen Gesten oft mehr noch als in großen Worten entfaltet.

Liebe ist die Art, wie ich mit mir selbst umgehe, mit Fremden, wie mit meinen Nächsten. Wie ich mit meiner Mitwelt in Beziehung trete.

Liebe ist an keine Bedingungen geknüpft.

Sie lässt sich in einer romantischen Partnerschaft erfahren, aber das ist nur ein Aspekt von vielen.

Als wertvolles Tool für ein liebevolles Miteinander erachte ich „Zuhören“.

Was lässt Liebe untergehen?

Angst.

Wie war Dein Weg zur Literatur und zum Tanz?

Literatur und Tanz begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich habe als Kind viel gelesen, viel getanzt und Geschichten erfunden. Von journalistischen Texten hat sich mein Schreiben zur Prosa entwickelt. Von Afrikanischem Tanz habe ich zu Zeitgenössischem Tanz gefunden und jetzt bewege ich mich hauptsächlich in den Räumen von Axis Syllabus und Contact Improvisation.

Ich bin unglaublich dankbar, dass es mir möglich ist, meinen künstlerischen Impulsen nachzugehen.

Maßgeblich daran beteiligt ist meine Familie, die diesen Werdegang unterstützt hat und meine abstrusen Ideen wohlwollend hinnimmt…

Welche aktuellen Projektpläne hast Du?

Wieder einmal arbeite ich derzeit an der Schnittstelle von Text und Körper. Mich beschäftigt seit längerem die Frage, wie körperliche Dimensionen um Texte entstehen können.

Das letzte Projekt habe ich dazu im LOT realisiert. Das Projekt „Sporenflug“ beschäftigt sich mit dem Schreiben von sympoietischer Geschichten (nach Donna Haraway) und dem Weben von Myzel. 

Welches Zitat aus „Undine geht“ möchtest Du uns mitgeben?

„Dann sind alle Wasser über die Ufer getreten, die Flüsse haben sich erhoben, die Seerosen sind gleich hundertweise erblüht und ertrunken, und das Meer war ein machtvoller Seufzer, es schlug, schlug und rannte und rollte gegen die Erde an, dass seine Lefzen trieften von weißem Schaum.“

Darf ich Dich zum Abschluss zu einem Akrostichon zu „Undine geht“ bitten?

Ucayali

Nil

Donau

Indus

Neretva

Enns

Garonne

Elbe

Hudson River

Tiber

Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin performing „Undine geht“ _
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Natalie Campbell, Tänzerin, Schriftstellerin, performing „Undine geht“.

„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.

Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Fotos_Donau_Wien.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Natalie Campell & Walter Pobaschnig

Alle Fotos & Interview_Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com 4/24

„Nuestras Formas De Ser“ Begeisternde Flamenco Show _ Off Theater Wien 6.4.2024

Was macht unser Dasein aus? Wie gehen wir mit der Kunst des Miteinanders, des Liebens um? Wieviel Schönheit, Wahrheit vermögen wir zu geben, zu empfangen in Körper und Geist…Wie können wir etwas darüber erfahren?

Wir können darüber lesen und wir können den Körper befragen, die Bewegung zu uns selbst und zu einander erleben, spüren…die Musik, die Poesie in uns hören…

Der Tanz, die Musik, die Kunst des Flamenco lassen im mitreißenden Ausdruck Herz und Seele zum Klingen, Schwingen bringen…in allen Emotionen von Nähe und Distanz…

Es ist ein Flamenco Abend der Sonderklasse, der im Off Theater Wien in der wunderbaren Choreographie von Tanz, Musik, Poesie wie Style begeistert und mit langanhaltendem Applaus belohnt wird!

Die Wiener Flamenco Tänzerin und Dipl. Bewegungs- und Tanzpädagogin Andrea Narten wie die Wiener Tänzerin, Yulia Kuleshova, die Sängerin Mónica Clavijo und der Gitarrist Franklin Henao Valle verzaubern und entführen das Publikum in eine farbenprächtige Seelenreise, die in höchster Tanz- und Musikkunst einmalig ist.

Ausdruck, Präzession wie Koordination der Tanzchoreographie wie Gesang und Gitarre sind sensationell. Ein Erlebnis, das zweifellos zu den Höhepunkten des Wiener Tanz/Musikjahres zählt.

Das Konzept „Libretto” und die künstlerische Koordination wurde von Yulia Kuleshova konzipiert, die Choreografien wurden von Andrea Narten und Yulia Kuleshova erstellt.

Flamenco Show „NUESTRAS FORMAS DE SER“ („Unsere Form des Seins“)

Besetzung:

Andrea Narten – Tanz, Choreographie

https://www.narten.net/

Yulia Kuleshova „La Chuletona“ – Tanz, Choreographie

Mónica Clavijo – Gesang – www.monicaclavijo.com 

Franklin Henao Valle – Gitarre 

6.4.2024 um 20:00 Uhr 

Off Theater, Kirchengasse 41, 1070 Wien 

Saal: OPEN. BOX

Preis: 35€ Erwachsene/ 30€ Kinder

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 4/24

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„Kunst kann Anstoß geben, Anstoß sein“ Ingo Ospelt, Schauspieler _ Zürich 6.4.2024

Lieber Ingo Ospelt, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aktuell fahre ich mit der Bahn von meinem Wohnort täglich nach St.Gallen, wo ich am Stadttheater in den Endproben zu “ Fischer Fritz” von Raphaela Bardetzky stehe, die Premiere ist am 17.4.2024. Wenn Zeit bleibt, bin ich sehr gerne im Garten am arbeiten. In den Randzeiten schreibe ich Tagebuch, lese, höre Musik, und versuche mails zu beantworten.

Ingo Ospelt, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Unaufgeregtheit, Beharrlichkeit, Zuhören, Interesse, Wachsamkeit, Zivilcourage

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Im Großen Ganzen kann Kunst nicht viel bewirken; Kunst kann aber Anstoß geben, Anstoß sein. Im und durch das Theater kann es im besten Fall gelingen, dass sich Menschen verbinden, in Austausch treten.

Was liest Du derzeit?

Die seltsame Wendung / Ludwig Hohl

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” ist ein Bibelzitat, welches ich als eine sehr kluge Herausforderung verstehe: die Aufforderung, sich über sich selbst im Klaren zu werden um so in Austausch mit dem Gegenüber zu treten.

Vielen Dank für das Interview, lieber Ingo, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Ingo Ospelt, Schauspieler

Zur Person _ Ingo Ospelt, Schauspieler, 1961in München geboren, in Vaduz, Liechtenstein aufgewachsen, lebt in Uster bei Zürich in der Schweiz. Seit vielen Jahren arbeitet er als freischaffender Schauspieler am Theater (Schauspielhaus Zürich, Stadttheater Bern,Theater an der Winkelwiese Zürich, Theater am Kirchplatz Schaan, Theater St. Gallen und verschiedene freie Theatergruppen), sowie für Film („Tatort“, „Der Kreis“, „Die göttliche Ordnung“, „Zwingli“, „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, „Und morgen seid ihr tot“ ua.), als auch als Sprecher.

Zur Zeit steht Ingo Ospelt in Proben zu dem Stück „Fischer Fritz“ von Raphaela Bardutzky am Theater St.Gallen, welches am 17.4.2024 Premiere haben wird.

https://www.konzertundtheater.ch/programm/kalender/fischer-fritz/183/

Weitere Informationen: http://www.ingo-ospelt.ch

Foto_Anne Morgenstern

Walter Pobaschnig _ 3.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„ehrlich und wahrhaftig Geschichten zu erzählen“ Agnieszka Salamon, Regisseurin _ Wien 5.4.2024

Liebe Agnieszka Salamon, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Jetzt habe ich gerade viel zu tun. Ich inszeniere zurzeit in Wien eine Adaptation von einem polnischen Comicbuch („Abortion Stories“) über Abtreibungsproblematik und Frauenrechte für das Theater am Werk, Petersplatz. Das heißt viel Probenarbeit, die ich mit Familien- und Privatleben koordinieren muss.

Agnieszka Salamon, Regisseurin, Schauspielerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Über die Geschichte lernen und aus ihr lernen. Versuchen, so viele Informationen über andere Menschen und ihre Motivation zu erfahren, bevor man Urteile fällt. Und vor allem versuchen, ruhig zu bleiben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Für mich ist die Aufgabe des Theaters oder Films, Geschichten zu erzählen. Und das möglichst ehrlich und wahrhaftig. Damit die Zuschauer sich in diesen Geschichten selbst wiederfinden können und daraus entweder neue Erkenntnisse oder Trost finden können.

Was liest Du derzeit?

„Aborcja jest“ („Abtreibung ist da“), ein Buch der polnischen Autorin Katarzyna Wezyk über die Geschichte der Abtreibung, nicht nur in Polen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Eine Stimme zu haben ist essenziell. Es schöpft zwar nicht die Rechte des Menschen aus, steht aber in ihrem Mittelpunkt. Man kann also die Geschichte der Frauenrechte und ihres Mangels als eine Geschichte des Schweigens und der Versuche, es zu brechen ansehen.

Agnieszka Salamon, Regisseurin, Schauspielerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Agnieszka, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Agnieszka Salamon _ Regisseurin, Schauspielerin

Zur Person _  Agnieszka Salamon ist 1975 in Wroclaw in Polen geboren und wuchs in Ostrowiec Swietokrzyski, einer industriell geprägten Kleinstadt auf. Sie studierte polnische Sprachwissenschaft an der Jagiellonischen Universität in Krakau und absolvierte ihre Schauspiel- und Puppenspielerausbildung an der staatlichen Schauspielschule in Wroclaw. Nach ihrem Diplom und einigen Engagements in Polen verlagerte sie 2001 ihren Lebensmittelpunkt nach Wien. Sie arbeitet vorwiegend mit freien Theatergruppen zusammen, mit dem Theater ortszeit (Salzburg / Wien), dem Theater des Lachens (Berlin) und in letzten Jahren mit der dänisch/österreichischen Performancegruppe SIGNA, bei der sie unter anderem in der Produktion „Wir Hunde / Us Dogs“ (Nestroy Preis 2016) mitspielte. Ihre Regietätigkeit begann mit der Gründung einer Theatergruppe polnischer Migranten in Wien, dem Theater AA-Vademecum.

Sie inszeniert seit fünfzehn Jahren politisch relevante polnische Texte und eigene Adaptationen von nicht dramatischen Werken. In Krakau inszenierte sie am Theater Laznia Nowa ein soziales Theaterprojekt mit Arbeitslosen aus Nowa Huta („Vademecum des Amateurtheaters“). Am Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf führte sie
Regie bei einem integrativen Theaterprojekt mit Jugendlichen aus Deutschland und Polen („Born Digital“). Im Rahmen der WienWoche 2019 inszenierte sie „Tkaczki / die Spinnerinnen“, eine Performance über die Emanzipation und den Freiheitskampf von Textilarbeiterinnen. Diese wurde in einer Siebdruckwerkstatt aufgeführt.

Während der Corona Krise inszenierte sie mit ihrer polnischen Migrantengruppe das Stück „Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen“ von Dorota Maslowska und nahm an der Performance „City of Whores“ von Natalie Assmann teil. 2021 / 22 arbeitete sie wieder mit der Gruppe SIGNA an der Performance „Die Ruhe“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg zusammen. Diese Inszenierung wurde mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen 2022 ausgezeichnet.

Agnieszka Salamon konzentriert sich bei ihren Arbeiten vor allem auf Probleme der Menschen, die aus verschiedenen Kulturen stammen, welche durch (freiwillige oder erzwungene) Migration ihre Identität neu suchen und gestalten müssen.

Fotos_ Teresa Marenzi

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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„anders“ Nikolaus Stich, Regisseur _ Give Peace A Chance _ Wien 5.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Großartig

immens

vielfältig

einig


positiv

ekstatisch

aufregend

change

einzigartig


 anders


chorisch

happy

aktiv

new

creativ

empathisch



Nikolaus Stich, 2.4.2024

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Zur Person _ Nikolaus Stich, geboren in Wien, Ausbildung in Wien und New York. Schauspieler und freischaffender Regisseur. Zuletzt inszenierte er im Herbst 2023 im Theater Westliches Weinviertel „Mord im Orient Express“, sowie das Familien-Musical „Lilly und die wilden Räuber“ im Theater Akzent in Wien.

Seine Engagements als Schauspieler führten ihn durch den gesamten deutschen Sprachraum: „In 80 Tagen um die Welt“, „Ein Sommernachtstraum“, „Die Wunderübung“, „Ladies Night“, „Spamalot“, „Mamma Mia!“, „Jesus Christ Superstar“, „Cabaret“, um nur einige zu nennen. In Retz war er als Weißes Kaninchen in „Die Wunderland-Affäre“, als Albert Speer in „Führerbunker , Berlin April 1945“, als Gerichtsmediziner Dr Phillips in „Jack the Ripper“ sowie als Bruder Berengar in „Der Name der Rose“ zu erleben. Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Darstellende Kunst: 2015 mit „Verein Rabauki“, 2021 mit „Verein handikapped unicorns NÖ“.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

https://literaturoutdoors.com

Willkommen in Wien. So haben Marc Aurel und Maria Theresia Paradis, Yoko Ono, Thomas Bernhard und viele weitere die Stadt erlebt. Rainer Metzger. Molden Verlag.

Wien. Eine faszinierende Stadt in einmaliger kultureller Vielfalt in wunderbaren Begegnungsorten. So präsentiert sich die knapp 2 Millionen Stadt heute und so war es auch in den Jahrhunderten davor. Zahlreiche Denkmäler in Stein wie Wort und Bild erinnern daran und machen Erfahrungen, Geschehnisse über Zeiten hinweg lebendig. Eine Spurensuche, die Überraschungen bietet…

Rainer Metzger, Kunsthistoriker, Kurator, Autor, begibt sich nun in 25 kulturhistorischen Blitzlichtern von Marc Aurel, Lina Loos bis zu Thomas Bernhard und John Lennon zu topographischen Bezugspunkten und lässt Kulturgeschichte vielfältig lebendig werden.

„Eine spannende Wiener Spurensuche von Marc Aurel, Thomas Bernhard bis zu John Lennon.“

Willkommen in Wien. So haben Marc Aurel und Maria Theresia Paradis, Yoko Ono, Thomas Bernhard und viele weitere die Stadt erlebt. Rainer Metzger. Molden Verlag.

Hardcover

15,5 x 22,5 cm; 192 Seiten

ISBN 978-3-222-15067-8

€ 20,00

Molden Verlag

Walter Pobaschnig 4/2024

https://literaturoutdoors.com

„vor allem auf die Wünsche und Träume der Jugend zu hören und sie respektieren“ Nikolaus Stich, Regisseur _ Wien 4.4.2024

Lieber Nikolaus Stich, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Einen regelmäßigen Tagesablauf gibt es bei mir nicht. Jeder Tag sieht komplett anders aus. Arbeitszeiten und Tätigkeiten wechseln ständig und fließen ineinander. Das ist eines der Dinge, die ich als „Theatermensch“ liebe: Es ist immer aufregend, spannend und herausfordernd.

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ein „Mehr“ an Miteinander. Das Augenmerk darauf richten, dass wir nicht alleine auf der Welt sein können und in Wirklichkeit auch nicht wollen. Einander Helfen, Füreinander da sein. Beginnend im Kleinen, bei den Nachbar*innen, im Arbeitsumfeld. Respektvoll und mitfühlend sein und verstehen, dass große Belastungen und Veränderungen auch den Menschen betreffen, der gerade neben mir steht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Offen dafür sein, neue Wege zu gehen, und nicht vor Ängsten und Unsicherheiten gelähmt in den Zwängen der Vergangenheit verharren. Das kann gelingen durch viel miteinander reden, gegenseitig Lust auf Veränderung machen, nicht vor Stolpersteinen zurückschrecken und vor allem auf die Wünsche und Träume der Jugend hören und sie respektieren, auch wenn man sie möglicherweise nicht versteht.

Theater war und ist ein Spiegel der Zeit, der uns helfen kann Veränderungen und Herausforderungen einzuordnen, damit besser umzugehen und sowohl in die Gesellschaft als auch im persönlichen Leben zu integrieren. Das ist auch jetzt die große und wichtige Kraft des Theaters und der Kunst an sich.

Was liest Du derzeit?

Ich schäme mich fast das hier zu schreiben, aber ich will ehrlich sein: Nichts. Für Lesen bleibt im alltäglichen Stress leider kaum Zeit. Ich vermisse es sehr und freue mich auf meinen nächsten Urlaub, wo ich wieder ein Buch nach dem anderen verschlingen werde. Mein letztes Buch: BLUTBUCH – Kim de l´Horizon

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Schaut auf euch und stärkt einander. Geht raus in die Natur und schnappt euch die Zuversicht, die an jeder Ecke auf euch wartet.

Vielen Dank für das Interview, lieber Nikolaus, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Nikolaus Stich _ Regisseur, Schauspieler

Zur Person _ Nikolaus Stich, geboren in Wien, Ausbildung in Wien und New York. Schauspieler und freischaffender Regisseur. Zuletzt inszenierte er im Herbst 2023 im Theater Westliches Weinviertel „Mord im Orient Express“, sowie das Familien-Musical „Lilly und die wilden Räuber“ im Theater Akzent in Wien.

Seine Engagements als Schauspieler führten ihn durch den gesamten deutschen Sprachraum: „In 80 Tagen um die Welt“, „Ein Sommernachtstraum“, „Die Wunderübung“, „Ladies Night“, „Spamalot“, „Mamma Mia!“, „Jesus Christ Superstar“, „Cabaret“, um nur einige zu nennen. In Retz war er als Weißes Kaninchen in „Die Wunderland-Affäre“, als Albert Speer in „Führerbunker , Berlin April 1945“, als Gerichtsmediziner Dr Phillips in „Jack the Ripper“ sowie als Bruder Berengar in „Der Name der Rose“ zu erleben. Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Darstellende Kunst: 2015 mit „Verein Rabauki“, 2021 mit „Verein handikapped unicorns NÖ“.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„Geben wir nicht auf“ Ursula Leitner, Regisseurin _ Give Peace A Chance _ Wien 4.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Geben wir nicht auf

In Zeiten wie diesen, müssen wir

Vertrauen

Erheben wir uns in Zeiten des Demokratieverlustes, geben wir


Polemikern keine Chance

Erheben wir uns gegen

Autokraten, lasst uns gemeinsam im

Chor unsere Stimmen

Erheben


Alle zusammen, Friede darf keine


Chimäre sein, der wir nachjagen müssen

Halten wir zusammen, halten wir uns

An den Händen

Nie mehr Krieg

Chancengleichheit für alle für immer und

Ewig



Ursula Leitner, 2.4.2024

Ursula Leitner, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Ursula Leitner, Regisseurin

Zur Person _ Ursula Leitner arbeitet als freischaffende Regisseurin und Theatermacherin. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs handikapped unicorns. In Wien inszenierte sie erfolgreich „Zum Wilden Mann“ im Werk-X Petersplatz sowie „Sherlock Holmes“ von Tex Rubinowitz im Werk-X. Zudem inszeniert sie regelmäßig im Theater Westliches Weinviertel (u.a. „Ladies Night“, „Die 39 Stufen“, „Krach im Hause Gott“) und war vier Jahre für die Sommerspiele Melk als Regiemitarbeiterin tätig. Ihre Inszenierung von „Hödlmoser“ tourt derzeit durch die Steiermark. 

Weitere Arbeiten waren u.a. „Im Auftrag Charles Mansons“ im Werk-X Eldorado. Ihre Inszenierungen von „norway.today“ und der Romanadaption „Bienensterben“ waren im Ateliertheater Wien zu sehen. Für das jährliche Stationentheater im Erlebniskeller Retz fungiert sie als künstlerische Leiterin, wo zuletzt „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ gezeigt wurde. 2024 folgt die Wiederaufnahme. Zuletzt inszenierte sie „Sauschneidn“ von Ewald Palmetshofer im Hof-Theater/Höf-Präbach, sowie „Herstory. No more excuses. No more abuses.“ im Werk-X Petersplatz und „Revanche“ im Theater Westliches Weinviertel.

Im April ist die Wiederaufnahme ihrer Inszenierung von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ erneut im Erlebniskeller zu sehen. Ebenfalls im April gastiert sie mit ihrer für das Hof-Theater/Höf-Präbach erarbeitete Inszenierung von „Das Wechselbälgchen“ im Off-Theater Wien. Von April 2021 bis Juni 2023 war sie als Dozentin für das Fach Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar tätig.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreich Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

https://literaturoutdoors.com

„wie bekommen wir Menschen außerhalb unserer Bubble ins Theater?“ Ursula Leitner, Regisseurin _ Wien 3.4.2024

Liebe Ursula Leitner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe morgens auf und brauche erstmal eine Stunde nur für mich, für Kaffee und für Nachrichten, um mich auf dem Laufenden zu halten. Dann erledige ich alles was gerade so im Home-Office ansteht, beantworte Emails und kümmere mich um die Organisation diverser Termine und Produktionen. Mittags oder nachmittags geht es momentan zu den Proben nach Retz in den Erlebniskeller. Am 5. April ist Premiere von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“.

Ursula Leitner, Regisseurin
Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Augen und Ohren offenhalten. Ich denke, wir sollten uns für unsere Umwelt sensibilisieren, empathisch sein und auch schwierigen Gesprächen nicht aus dem Weg gehen. Zuhören aber auch widersprechen. Sich weiterbilden und nie aufhören zu lernen. Wir beobachten einen massiven Rechtsruck, den es zu verhindern gilt. Menschen werden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts oder ihrer Kunst (Stichwort: Drag) massiv bedroht. Es scheint so, als würden wir oft einen Schritt vorwärts wagen, im Anschluss aber geht es dann gleich meterweit zurück. Das kann ich nicht verstehen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich verstehe das Theater als Ort des Austausches und als Möglichkeit der Gesellschaft den Spiegel vor Augen zu halten. Aber auch als Mittel zur Zerstreuung, um Menschen eine gute Zeit zu verschaffen, abseits ihrer Alltagsprobleme. Jede Form hat seine Berechtigung. Ich denke aber, dass wir uns Gedanken machen sollten, wie man auch die Menschen außerhalb unserer Bubble ins Theater bekommt, um die Vielfalt und den Austausch zu fördern und vielleicht auch, um den ein oder anderen zum Denken oder sogar Umdenken anzuregen.

Was liest Du derzeit?

Der Russe ist einer, der Birken liebt – Olga Grjasnowa

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Nieder mit dem Patriarchat!“

Vielen Dank für das Interview, liebe Ursula, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Ursula Leitner, Regisseurin

Zur Person _ Ursula Leitner arbeitet als freischaffende Regisseurin und Theatermacherin. Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs handikapped unicorns. In Wien inszenierte sie erfolgreich „Zum Wilden Mann“ im Werk-X Petersplatz sowie „Sherlock Holmes“ von Tex Rubinowitz im Werk-X. Zudem inszeniert sie regelmäßig im Theater Westliches Weinviertel (u.a. „Ladies Night“, „Die 39 Stufen“, „Krach im Hause Gott“) und war vier Jahre für die Sommerspiele Melk als Regiemitarbeiterin tätig. Ihre Inszenierung von „Hödlmoser“ tourt derzeit durch die Steiermark. 

Weitere Arbeiten waren u.a. „Im Auftrag Charles Mansons“ im Werk-X Eldorado. Ihre Inszenierungen von „norway.today“ und der Romanadaption „Bienensterben“ waren im Ateliertheater Wien zu sehen. Für das jährliche Stationentheater im Erlebniskeller Retz fungiert sie als künstlerische Leiterin, wo zuletzt „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ gezeigt wurde. 2024 folgt die Wiederaufnahme. Zuletzt inszenierte sie „Sauschneidn“ von Ewald Palmetshofer im Hof-Theater/Höf-Präbach, sowie „Herstory. No more excuses. No more abuses.“ im Werk-X Petersplatz und „Revanche“ im Theater Westliches Weinviertel.

Im April ist die Wiederaufnahme ihrer Inszenierung von „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ erneut im Erlebniskeller zu sehen. Ebenfalls im April gastiert sie mit ihrer für das Hof-Theater/Höf-Präbach erarbeitete Inszenierung von „Das Wechselbälgchen“ im Off-Theater Wien. Von April 2021 bis Juni 2023 war sie als Dozentin für das Fach Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar tätig.

Aktuelle Produktion _

Kriminalkomödie nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle

05. April – 12. Mai 2024 – Stationentheater im Erlebniskeller Retz

Nach dem großen Erfolg beim Publikum und einer ausverkauften Vorstellungsreihe wird das schaurig-humorvolle Stationentheater „Sherlock Holmes – Das zweite Gesicht“ im Erlebniskeller Retz wiederaufgenommen. Im unterirdischen Labyrinth von Österreichs größtem historischen Weinkeller lässt das mit dem Niederösterreichischen Kulturpreis ausgezeichnete Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ den berühmten Meisterdetektiv in einem neuen geheimnisvollen Fall ermitteln.

Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“ (folgende) _
Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich _
Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr,
Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

Im Zirkus Baskerville geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Während der Halloween-Vorstellung werden der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein ständiger Begleiter Dr. Watson Zeugen eines mysteriösen Attentats. Jemand – oder etwas – hat es offenbar auf die neue Zirkusdirektorin Harriet Baskerville abgesehen, die Tochter des erst kürzlich unter ungeklärten Umständen verstorbenen Direktors Charles Baskerville. „Wenn Sie Wert auf Ihr Leben und Verstand legen, spielen Sie an Halloween keine Vorstellung. Packen Sie Ihre Sachen und verschwinden Sie für immer“, so lautet ein mysteriöser Brief. Eine Warnung? Eine Drohung? Oder ist doch etwas dran an der alten Zirkuslegende, nach der der Geist von Edward Mordrake mit seinem teuflischen zweiten Gesicht all jene, die es wagen, an Halloween eine Vorstellung zu spielen, mit sich in die Hölle reißt? Das Interesse von Sherlock Holmes und Dr. Watson ist geweckt. Treibt hier wirklich ein mörderischer Geist sein Unwesen? Wer hätte noch Interesse am Verschwinden von Harriet Baskerville? Und ist im Zirkus wirklich jeder der, für den er oder sie sich ausgibt?

Seit 2018 wird der Retzer Erlebniskeller vom preisgekrönten Theaterkollektiv „handikapped unicorns Niederösterreich“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das bewährte Stationen-Theater-Format ermöglicht es dem Publikum, gemeinsam mit Sherlock Holmes den Erlebniskeller Retz zu erkunden und Zeuge seiner brillanten Ermittlungen zu werden. Das 20 km lange Labyrinth aus verwinkelten Nischen und Räumen bietet eine einmalige und stimmungsvolle Kulisse für diese gruselige bis humorvolle Kriminalkomödie.

Mit viel Humor und einer gehörigen Prise Grusel adaptiert das bewährte Regieduo Ursula Leitner und Nikolaus Stich Sir Arthur Conan Doyles Kriminalklassiker „Der Hund von Baskerville“ als absurd-komischen Trip durch die verwinkelten Welten des Retzer Erlebniskellers, in denen schräge Artistinnen, Magier, Clowns, starke Männer und bärtige Frauen ihr Unwesen treiben. Manege frei!

MIT: Klemens Dellacher, Julia Handle, Lara Fabienne Karasek, J-D Schwarzmann, Samuel Schwarzmann, Nikolaus Stich, Sophie Benedikte Stocker, Gerald Walsberger, Kerstin Zinober & Marlene Fröschl / Lisa Hochrainer

TEAM: Regie: Ursula Leitner & Nikolaus Stich | Dramaturgie & Produktion: Valentin Werner | Kostüme & Bühne: Petra Teufelsbauer | Technik: Martin Kerschbaum, Patrick Widhofner-Schmidt | Maske: Michelle Hofbauer, Daniela Novelli, Hannelore Uhrmacher | Produktion: Ignacio Busch | Regieassistenz: Daniela Graf | Öffentlichkeitsarbeit: Hannah Balber | Fotos: Anna Zehetgruber | Statisterie: Michelle Hofbauer | Publikumsbegleitung: Fabian Hauser, Robert Schirrer, Klaus Wiklicky-Leitner

Eine Produktion der „handikapped unicorns Niederösterreich“ gefördert durch das Land Niederösterreich

TICKETS

Vorverkauf online unter www.theater-retz.at, per Telefon unter 0681/20884266 sowie in der Gästeinfo Retzer Land (Hauptplatz 30, 2070 Retz)

SPIELTERMINE: 05. April – 12. Mai 2024

Premiere: Freitag, 05. April – 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 6. April / 12. – 14. April / 18. – 21. April / 25. – 28. April / 2.- 5. Mai / 9. – 10. Mai / 12. Mai

ADRESSE: Erlebniskeller Retz, Hauptplatz 30, 2070 Retz

KONTAKT

Hannah Balber, M.A. medien@theater-retz.at

Foto-Portrait: Stefan Sappert

Szenenfotos _ „Sherlock Holmes: Das zweite Gesicht“: Anna Zehetgruber

Fotos_Erlebniskeller Retz: Die Reisereporter

Walter Pobaschnig _ 2.4.2024

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„Geburt“ Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin _ Give Peace A Chance _ Wien 3.4.2024

GIVE PEACE A CHANCE

G eburt ist die Schleuse in die

I nternalisierung eines Systems der

V erbote und oft auch der

E rniedrigungen.


P erplexität über Ungerechtigkeiten kann in

E rleichterung münden, wenn man doch Luft zum

A tmen findet. Das ist eine

C hance. Worte zu inhalieren, die

E inheit fühlen lassen und heilsamen


A nklang. Sie sind eine

C hance vor der machtvollen

H alluzination dieses Konstruktes die

A ugen zu weiten. Für ein klares

N ein zu Entzweiung. Vielleicht ist es unsere letzte

C hance.

E rgreifen wir sie!



Carina Koller-Stockinger, 3.4.2024

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Zur Person _  Carina Koller-Stockinger released ihre Musik unter dem Namen „Hope Will Lead“. Und kann es denn eine bessere Zeit für diese Band geben als das Jetzt? Das Medium ist die Botschaft. Der Sound bleibt durch sphärische Wolken aus Celli und Synth-Pads sowie der elastischen, unbeugsamen Stimme der Frontfrau alias Hope unverkennbar. Man könnte als Genre-Kästchen – wenn das denn wichtig wäre – „Adult Pop“ ankreuzen. Ihre Texte stellen die großen Fragen des Jetzt mit sanfter Klarheit, Verve und Nachdruck. Neben Hope bilden Patrick Koller, David Dornig, Dorian Windegger, Roman Richter sowie Anna Starzinger und Thomas Milacher das Kernteam hinter ihren Produktionen.

Seit ihrer Gründung 2015 sind Hope Will Lead mit ihren Singles auf vielen Kanälen zu hören – von FM4 über 88.6 bis Radio Orange, vom Donauinselfest bis zum „Wir sind Wien“-Festival (womit auch die Frage ihres Herkunfts- und Wirkungsorts geklärt wäre).

2025, nach einem intensiven Reifeprozess, soll ihr erstes Album veröffentlicht werden.

Carina Koller-Stockinger, Singer-Songwriterin
und Illustratorin

Mehr zur Band Hope Will Leadunter

hopewilllead.com

@hopewilllead

YouTube.com/c/hopewilllead

Fotos _ Nikolaus Ostermann

Walter Pobaschnig _ 3.4.2024

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