Und jetzt steht er an der Tür. An der Hand seiner Frau. Blickt in den Garten. „Gehen wir nach Hause?“ ´, fragt er. „Karl, wir sind zu Hause.“ „Seit wann?“ Sie sind beide alt geworden. Karl und Hilde. Miteinander. Kinder, Enkelkinder, Urenkel. Jetzt am Gartentisch unter dem Nussbaum steht der Kuchen von Vroni am Tisch. Ein Lebensabend in Ruhe.
„Wir trinken ein, zwei Tässchen Kaffee, essen Kuchen und genießen die Sonne.“Viel ist vergessen für Karl. Es ist ein „nach Hause gehen“ von Geist und Körper. Ein innerliches, das nicht mehr nach Außen dringen kann. Es bleibt das Da-Sein. Das Miteinander-Sein. Für Hilde bleibt jetzt wenig Zeit für sich. Die Zeit ist jetzt bei Karl und seinen Bedürfnissen. Sie denkt, organisiert das Jetzt. Doch dann fällt Ihr Blick auf ein Foto. Ein Blick zurück. In die Vergangenheit. Und da ist diese Kiste. Staub. Und darin das Damals. Die Briefe. Der Krieg. Und Karls Weg darin – wie war sein Weg damals? Wie kam er nach Hause?
„Gehen wir nach Hause?“ Eine Reise in das Gestern beginnt…
Zdenka Becker, mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin, legt mit „Es ist schonfast halb zwölf“ einen Roman vor, der in außergewöhnlicher Weise Zeitzeugnis, Geschichte und Literatur verbindet. Die Konzeption der Erzählform im Dialog von Brief-Rückblick und mitreißender hintergründiger story ist ein besonderer Kunstgriff, welchen die Autorin meisterhaft beherrscht. Geschichte und Gegenwart werden zu Polen von Geheimnis, Erschütterung wie der Frage nach dem Leben in und mit individueller Geschichte. Es ist Literatur, die ganz aufmerksam gegenüber dem Leben in allen Schattierungen und Abgründen ist und viele Fragen stellt, die Lesern und Leser mitnehmen und lange beschäftigen.
„Zdenka Becker verbindet einzigartig Leben und Literatur – aufmerksam, fesselnd und hintergründig.“
Liebe Sandra, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Was immer gleich ist: der Wecker klingelt um 7:00, aber manchmal wache ich vor ihm auf. Wenn ich nicht unterrichte oder unterwegs bin, sitze ich um kurz nach 9:00 am Schreibtisch, davor: Gymnastik, kalt duschen, Müsli. Zwischen 13:00 und 15:00 Pause. Dann wieder Schreibtisch. Um ca 18:30 treffe ich mich mit meinem Mann in der Küche. Meist legt er Musik auf, ich koche. Manchmal kocht er und ich erzähle ihm Sachen.
Sandra Hoffmann, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Auf jeden Fall ein großräumiges, gesellschaftliches Denken, Empathie, Solidarität, Demokratie und Differenziertheit. Neugier.
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Ich glaube, das habe ich in der Frage davor bereits beantwortet, und dazu noch für Literatur und Kunst: Unbestechlichkeit, Dringlichkeit! Sich nicht vereinnahmen lassen für und von Diskursen.
Was liest Du derzeit?
Viel. Am meisten bewegt und beschäftigt hat mich – Marieke Lucas Rijnefeld: Mein kleines Prachttier. (Suhrkamp) Es ist sehr sehr gut geschrieben, aber ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtet Du uns mitgeben?
Ich kann zitieren nicht leiden. Aber AMORE (Zitat) find ich gut!
Vielen Dank für das Interview liebe Sandra, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Sandra Hoffmann, Schriftstellerin
Foto_privat.
10.11.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.
„Gib Gas!“,rief Anna ,im Auto sitzend „Ich kann nicht!“, ich muß nach Hause,arbeiten! Vielleicht sagst Du mir das das nächste Mal früher? Eh klar,verzeih mir!
Peter aß einen Apfel. Etwas war heute anders. Anna sah hinaus aus dem Fenster in den blauen Himmel,“schön!“,sagt sie. Chorklänge,so wie die schönste Musik,die er jemals gehört hatte,zogen auch ihn an und und lächelnd ging er zum Fenster und blickte auch hinaus in die Landschaft.„Einmal,Anna ,fliegen wir!“,sagte er und legte seine Hand auf ihre Schulter.
„Auch wenn ich einen gebrochenen Flügel habe?“fragte Anna?
„Claro Madame!“antwortete Peter lächelnd ,und umfaßte ihre Arme,als ob sie Flügel wären und er sie damit heilte. „Hah!“seufzte sie,“ aber wenn das Licht nicht von innen scheint,ist es so dunkel in mir.“ Aber sie griff sich an ihr eigenes Herz und schloß die Augen,“ich spüre es“- sagte sie Nebel zogen vorbei. „Come on!“, scherzte Peter Es war kühler geworden und sie umarmten sich.
Katrin Butt, 31.3.2022
Katrin Butt _Schriftstellerin, Sängerin, Schauspielerin, Filmemacherin, Regisseurin, Künstlerin
Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:
Katrin Butt_Schriftstellerin,Sängerin,Schauspielerin,Filmemacherin,Regisseurin, Künstlerin
DEN Tagesablauf gibt es nicht bei mir. Ich bin in einige verschiedene Projekte, Jobs bzw. Aktivitäten involviert. Das macht es für mich oftmals schwer den Überblick zu bewahren. Theater/Schauspiel, Musik, Archäologie, Wissenschaftsvermittlung etc.müssen gut koordiniert werden. Beziehungen und Ruhe sollen auch Platz haben. Diese Vielfalt an Aktivitäten hat auch sehr schöne Seiten, ich bin ein neugieriger Mensch.
In Zeiten der ersten Lockdowns hat mich der Verlust diverser Jobs und Aufträge aber sehr hart getroffen… Vor allem, da ich erst kurz vor Ausbruch der Pandemie als frisch „geprüfte“ Schauspielerin in die Künstler-Welt entlassen wurde! Ich habe diese Zeit natürlich versucht gut zu nützen und unter anderem beschlossen mein Studium an der Uni Wien wieder aufzunehmen und habe gelernt was es heißt zu „Zoomen“ und Online Kurse zu besuchen.
Das Schauspiel hat mich glücklicherweise nie komplett im Stich gelassen.
Nun bin ich froh, dass Projekte und Jobs durch die sogenannten Lockerungen wieder zurückkommen können. (Hoffentlich hält das diesmal länger an und die nächste Welle wird nicht verschlafen – die Hoffnung stirbt zuletzt!)
Auf jeden Fall gilt für mich: Früh aufstehen! Also das Künstlerklischee „bis Nachmittag schlafen“ ist wohl weit überholt… 😉
Mara Christine Koppitsch, Schauspielerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Verzeihlich zu sein und nicht zu verbittern. Achtsamkeit. Humor. Ich denke, dass man in Zeiten wie diesen, wo deutlich wird wie viel schräg- und schiefläuft in Politik und Gesellschaft (Corona-Management in Österreich und seine Auswirkungen etc.) noch einmal mehr aufgefordert ist, nicht sofort andere zu verurteilen, sondern erst mal nachzudenken. Für mich ist hier das Beispiel vom eigenen Blindenfleck wichtig – zu bedenken, dass man auch selbst kein perfekter Mensch ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass man Dinge unterwürfig hinnehmen soll. Ich persönlich lerne gerade, mich nicht wegen diverser Umstände in Furcht und Schrecken versetzen zu lassen, sondern Ruhe zu bewahren. Bewusst Entscheidungen treffen. Das innere Kind nicht verlieren und über Dinge staunen können.
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Auf- Um- Ausbruch… Von der Pandemie mehr oder weniger in den Krieg. Damit hätten wohl die Wenigsten gerechnet. Kunst kann Menschen bewegen – auch wenn es platt klingt. Emotionen dürfen sein, sie müssen Platz haben und brauchen einen Kanal. Angefüllt mit Angst, Stress und Unsicherheit – ist es notwendig uns Menschen Möglichkeiten zum Mitfühlen, zum Nachdenken, zur Ablenkung und auch zum Schönen zu geben. Kunst bzw. Theater soll im Publikum (aber auch im Schauspieler) (nach-)wirken. Das Lachen darf im Hals stecken bleiben! Perspektiven aufzeigen! Reibungspunkte schaffen! Theater braucht keine Bühne, es kann überall stattfinden. Wichtig sind die Teilnehmenden. Ein Miteinander braucht es, alleine ist kein Theater möglich.
Was liest Du derzeit?
Neben Sachbüchern zur Archäologie, Anthropologie und Naturwissenschaft… Joseph Roth „Radezkymarsch“. Außerdem ein Theaterstück von meinen zwei liebsten Schauspielkolleginnen zum Geburtstag bekommen „Beaumarchais“ von Friedrich Wolf.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Alle guten Dinge sind 3:
„Wer wird und wann die Sprache wiederfinden? Einer dem ein Schmerz den Schädel spaltet wird es sein. Und bis dahin, bis zu ihm hin, nur das Gebrüll und der Befehl und das Gewinsel und das Jawohl der Gehorchenden. Die Ohnmacht der Sieger, die stumm einander meinen Namen weitersagend das Gefährt umstreichen. Greise, Frauen, Kinder. Über die Grässlichkeit des Sieges. Über seine Folgen die ich schon jetzt in ihren blinden Augen seh. Mit Blindheit geschlagen, ja. Alles, was sie wissen müssen, wird sich vor ihren Augen abspielen, und sie werden nichts sehen.“ („Kassandra“ von Christa Wolf)
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ (die Bibel, Johannes 1)
„Auf uns kommts an!“ („Lechner Edi schaut ins Paradies“ von Jura Soyfer)
Mara Christine Koppitsch, Schauspielerin
Vielen Dank für das Interview liebe Mara, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Mara Christine Koppitsch, Schauspielerin
Alle Fotos_(c)anwora.com.
24.4.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.
Lieber Florian, wir sind hier am Romanschauplatz „Malina“ (Ingeborg Bachmann, 1971) Wien. Was bedeuten Dir Orte?
Orte können für mich Ruhe und Frieden ausstrahlen – Friedhöfe haben diese Wirkung auf mich, ankommen, loslassen – meine Wohnung.
Orte können mit positiven oder negativen Emotionen, Energien und Erinnerungen behaftet sein und diese auch in verschiedenste verwandeln. Sie sind alle wichtige Bestandteile des Lebens für mich, die es auf unterschiedliche Arten bereichern.
Was bedeutet Dir Wien?
Wien ist für mich Heimat, Vielfältigkeit, Trubel und Entspannung. Wien ist ein Geschmackserlebnis, ist schräg und grantig und teilweise auch eine Gefangene in seiner eigenen Vergangenheit. Ein Potpourri aus so vielem und vor allem nicht langweilig.
Wie war Dein Weg zum Schauspiel?
In meinen Mitte Zwanzigern war ich stets auf der Suche nach einem Job, der mich fesselt. Über Freunde, die eine Theatergruppe hatten, kam ich zu einer Probe mit, da ich sehr neugierig war und unbedingt wissen wollte wie so ein Stück entsteht. An diesem Tag war jemand ausgefallen und da ich eben schon vor Ort war, bot ich an, einzuspringen und den Part zu lesen. Ich hatte einen Riesenspaß.
Damals konnte ich mir aber ganz und gar nicht vorstellen, jemals auf der Bühne zu stehen, zumal ich doch ein eher zurückgezogener und schüchterner Mensch war. Eines führte aber trotzdem zum anderen, weshalb ich zwei Jahre später mein Vorsprechen an einer Schauspielschule hatte – heute arbeite ich schon 3 Jahre in der Branche.
Welche Zugänge gibt es von Dir zu Ingeborg Bachmann und Ihrem Roman
„Malina“?
Die Autorin war mir natürlich bekannt, aber erst als Walter Pobaschnig mich zu einer seiner „Bildergeschichten“ einlud, hatte ich einen tieferen Berührungspunkt mit dem Roman „Malina“.
Ich las anfangs über die Verfilmung und schließlich auch das Buch und war gepackt von der Geschichte.
Was sind für Dich Grundaussagen des Romans?
Die Grundthemen sind der Einblick in den Kopf, die Gedankenwelt und Gefühle der Protagonistin und wie sie mit ihrer Lebenssituation umgeht, mit der Liebe, der Beziehung, dem Geheimnis, sich selbst – wie es ist Sie zu sein, wie es ist Frau zu sein, zwischen Wünschen und der Realität gefangen zu sein (Beziehung und Affäre – Liebe, Versuchung aber auch gesehen und gehört zu werden, gefühlt, verstanden in ihrem inneren Kampf mit sich und ihrer Vergangenheit).
Wie siehst Du die Protagonisten*innen im Roman?
Die Erzählerin nehme ich als eine unheimlich starke Frau wahr, die an vielen unterschiedlichen Fronten zu kämpfen hat.
Es geht um Liebe, Anerkennung, Karriere, Beziehung, die Vergangenheit und die eigenen Gedanken, wie sie sich damit und ihren Wünschen herumschlägt.
Eine Frau, die sich verliert in alledem, bis zur Selbstaufgabe und den Leser an ihrer Reise teilhaben lässt und interessante Einblicke in ihr inneres gewährt.
Ivan, ihren Liebhaber, sehe ich als jemanden, der zwar die Liebe der Erzählerin erwidert, ihr jedoch nicht die Zeit und Sicherheit schenkt, die diese sich wünscht.
Er ist vieles, was ihr Partner nicht ist. Doch ist er zu sehr mit seinem eigenen Leben beschäftigt.
Malina, den Partner der Erzählerin, sehe ich als jemanden, der seiner Partnerin wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenkt und nicht wirklich zuhört oder da ist. Jemand, der mit sich und seinen Dingen beschäftigt ist. Er repräsentiert ein „klassisches“ Männerbild aus besagter Zeit.
Was braucht Liebe, um zu wachsen?
Liebe braucht zum Wachsen Raum und Arbeit, ganz viel Vertrauen und Kommunikation.
Liebe erfordert den Willen, sich in seine*n Partner*in hineinzuversetzen und verstehen zu wollen. Sein Gegenüber, aber auch Sich selbst. Sie braucht auch die Muße, stets im Austausch zu bleiben, mal geht dies schwerer, mal einfacher. Unterschiedlichste Gründe kann es dafür geben.
Was lässt Liebe enden?
Mit großer Wahrscheinlichkeit kann Liebe jedoch enden, wenn man aufhört daran zu arbeiten und zu kommunizieren, zuzuhören und dem anderen keine Aufmerksamkeit schenkt. Liebe kann enden, wenn das eigene Ego im Weg steht.
Was hat sich in Beziehungsrealitäten in 50 Jahren verändert?
Die „klassischen Rollenbilder“ sind aufgebrochen, haben sich verändert, oder sind teilweise sogar verschwunden. Es ist alles viel individueller geworden, teilweise schnelllebiger – was mit unserer Zeit und Aufmerksamkeit zu tun hat – und den unterschiedlichen Bildern von Beziehungen mit denen wir groß geworden sind. In der Gesellschaft wird viel mehr angenommen und auch angeboten – Karenz für Männer. Wie leider aber etwa die Zahl der Femizide zeigt, gibt es hier immer noch ganz viel Arbeit und Aufklärung zu leisten.
Wie hat sich die Rolle des Mannes in Liebe und Beziehung verändert?
Viele klassische Gesellschaftsbilder vom „Mann“ sind bereits gebrochen worden – er darf und kann Gefühle zeigen und über diese reden, um Hilfe bitten, muss nicht auf alles eine Antwort haben und hat gelernt viel mehr und offener zu kommunizieren. Er ist nicht mehr das „Familienoberhaupt“ und eines solchen bedarf es meiner Ansicht nach auch nicht.
Vieles ist am Werden und es gibt auch noch viel zu lernen. Und je nachdem wo man lebt, passiert dies schneller oder mehr, oder entwickelt sich sogar ins Gegenteil. Es wird mancherorts wahrscheinlich gekämpft, am alten und gewohnten Bild festzuhalten.
Wie geht es Dir als Mann mit gesellschaftlichen Rollenbildern?
Ich kämpfe und arbeite an jenen Rollenbildern, in denen ich selbst gefangen bin.
Viele dieser gesellschaftlichen Rollenbilder machen mich traurig oder gar wütend. Oft ist es sogar Verzweiflung stiftend, wenn man selbst nicht weiß, wie man so große Konstrukte ändern kann.
Mit gutem Beispiel voran zu gehen ist wohl der erste Schritt sowie aus seinen Fehlern zu lernen und darüber auch offen zu sprechen.
Sind Ivan und Malina auch männliche Prototypen der Gegenwart?
Natürlich gibt es diesen männlichen Prototypen heute immer noch. Diesen Menschen wurde es so vorgelebt und sie leben dies nun wiederum ihrem Umfeld auch vor, weil sie in ihrer eigenen Blase, gesellschaftlichen Situation oder in sich selbst und ihrer Vergangenheit gefangen sind.
Wie würdest Du die Vision eines neuen Männerbildes sehen?
Meine Vision eines neuen Männerbildes ist eines, welches Freiheit ermöglicht. Die Freiheit ohne Angst und ohne Scham seine Gefühle zu zeigen und offen zu kommunizieren. Mutig zu den eigenen Fehlern und Problemen zu stehen und Hilfe annehmen zu können.
Ich sehe ein Männerbild, das es ermöglicht, sich und andere zu unterstützen, um ein respektvoll funktionierendes Miteinander zu schaffen. Eines, das Freiheit ermöglicht, motiviert an sich selbst arbeitet und die Vergangenheit bewusst aufarbeitet.
Welche Eindrücke nimmst Du vom Romanschauplatz mit?
Das jede Ecke und jeder Raum eine Geschichte zu erzählen hat und viel gesehen und erlebt hat.
Was sind Deine derzeitigen Projektpläne?
Ich arbeite und forme noch im Kopf an eigenen Projekten und bin parallel auf der Suche nach neuen und aufregenden Engagements.
Herzlichen Dank, lieber Florian Raphael, für Deine Zeit in Wort und szenischer Darstellung hier am Romanschauplatz „Malina“ in Wien! Viel Freude und Erfolg für alle Theater-, Schauspielprojekte!
Malina _ Roman _ Ingeborg Bachmann _ im Gespräch und szenischem Fotoporträt: