
Walter Pobaschnig, folgende
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
UNDINE GEHT _ Akrostichon
Text _ Monika Vasik, Schriftstellerin
Performance _ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig








Walter Pobaschnig
UNDINE GEHT
U ngeheuer gibt es mit namen hans die heut
N och immer all den gretchen die welt erklären
D ie sie zutexten kleinreden sie mundtot machen
I n ihrem eindimensionalen deutungsreich das
N ur das treten kennt und macht zelebriert auch
E in hans der züchtigt der vergewaltigt der tötet
G ewalt gibt jedem schöpferhans haltung denn
E r liebt sich zündet wertungen in die welt und
H ält dominanz für sein geburtsrecht mit dem als
T riebwerk er das eigene mythologisch gewichtet
Monika Vasik, 18.1.2026












Walter Pobaschnig.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse in Macht und Zerstörung. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
Undine geht Text&Performance
Text _ Monika Vasik, Schriftstellerin _ Wien
Performance_ Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Moderatorin_Wien
Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig


Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.
Fotos: Franziska Serokina Lindenthaler, Schauspielerin, Moderatorin_Wien _ performing „Undine geht“ Donau/Wien 8/23 _ Walter Pobaschnig.
Foto: Monika Vasik _ Hermann Vasik
Walter Pobaschnig 18.1.2026