„Goldene Sonne“ Christiane Spatt, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 6.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Goldene Sonne

Im Wasser gespiegelt

Viel von allem

Ein Augenblick


Purzelbäume

Erdbeerrot

Auf Moos

Chrysanthmen

Eine Ewigkeit.


Aber

Chrysanthmen auf Gräbern

Hohle Blicke

Ausgeträumt

Nichts ist mehr, die

Chancen genommen

Erkaltetes Blut.

Christiane Spatt, 13.10.2022

Christiane Spatt, Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Christiane Spatt, Künstlerin

Christiane Spatt

Fotos_Christiane Spatt.

Walter Pobaschnig _ 13.10.2022.

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„Theater ist ein Ort der gemeinschaftlichen Auseinandersetzung mit dem, was uns umgibt und uns herausfordert“ Kathrin Herm, Regisseurin _ Wien 5.11.2022

Liebe Kathrin, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Bis vergangenem Mittwoch: Endprobenmodus! Von früh bis spät im Kosmos Theater. Jetzt: Neuorientieren, neuen Rhythmus finden und den Berg an Liegengebliebenem verkleinern. Step by Step.

Kathrin Herm, Regisseurin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Kommunikation! Auch, wenn es frustrierend sein kann, sich nicht zu verstehen. Oder wie es die Lüftungsanlage in unserem Stück (O Kosmos!) formuliert: „Ich freu mich, dass Du mir Fragen stellst. Austausch, das fordert mich heraus.“

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Theater ist für mich ein Ort der gemeinschaftlichen Auseinandersetzung mit dem, was uns umgibt und uns herausfordert. Ich glaube, das Besondere am Theater ist der gemeinsame, geteilte Moment, in dem – im besten Fall – Empathie, kritisches und differenzierte Denken, Humor und Sinnlichkeit in aufregende Verbindung miteinander geraten.

Was liest Du derzeit?

Im Zuge unserer Stückentwicklung ist mir Rainer Maria Rilkes „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ wieder in die Hände gefallen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Aber nun, da so vieles anders wird, ist es nicht an uns, uns zu verändern? Können wir nicht versuchen, uns ein wenig zu entwickeln und unseren Anteil Arbeit in der Liebe langsam auf uns nehmen nach und nach?“

Aus „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“

Vielen Dank für das Interview liebe Kathrin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kathrin Herm, Regisseurin

Aktuelle Produktion von Kathrin Herm_

O KOSMOS!

Eine Versuchsanordnung. Eine Stückentwicklung von tangent.COLLABORATIONS in Koproduktion mit dem Kosmos Theater _Wien

Termine: Sa, 05. Nov.; Mo, 07. Nov.; Di, 08. Nov.; Mi, 09. Nov. 2022 jeweils 20:00h

Kosmos Theater
Siebensterngasse 42
1070 Wien/Vienna
Austria

https://kosmostheater.at/produktion/o-kosmos/

Zur Person_Kathrin Herm:

geboren 1986 in Berlin, absolvierte sie ein Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaft in Wien und ein Politikwissenschaftsstudium in Berlin, bevor sie fürs Regiestudium ans Thomas Bernhard Institut nach Salzburg ging. Mit ihrer Diplominszenierung GRILLENPARZvon Thomas Arzt wurde sie 2016 zum Körberstudio für junge Regie und zur Woche junger Schauspieler der Akademie der Darstellenden Künste eingeladen. Nach dem Studium folgten Inszenierungen u.a. am Schauspielhaus Wien und am Staatstheater Mainz. Am Kosmos Theater inszenierte sie 2020 FRAU VERSCHWINDET (VERSIONEN)von Julia Haenni.
2021 wurde ihre Inszenierung WEITER LEBENnach Ruth Klüger – eine Produktion von makemake produktionen in Co-Regie mit Sara Ostertag – für den Nestroy „Beste Off-Produktion“ nominiert. 

Seit 2014 ist Kathrin Herm außerdem Mitglied des Kollektivs tangent.COLLABORATIONS. Als solches realisierte sie zuletzt 2020 DIE REISE. EIN TRIPnach Bernward Vesper, eine Kooperation mit dem Théâtre National du Luxembourg, in Kooperation mit dem Werk X-Petersplatz, und gründete 2021 die Magistratsabteilung für demokratische Geschichtsschreibung und Erinnerungspraxis im Stadtraum (MA16)eine künstlerisch-aktivistische Intervention mit der Agenda einer lebendigen und multiperspektivischen Erinnerungspraxis. 

Foto_Apollonia T. Bitzan

4.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Gemeinschaft“ Alyssandra Singh, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 5.11.2022

Alyssandra Singh, Schauspielerin, Moderatorin, Aerial Silks Akrobatin  


GIVE PEACE A CHANCE

G – emeinschaft

I – mmer ein offenes Ohr füreinander haben

V – erständnis und Vielfalt

E – hrlich und wertschätzend

P – robleme verbal lösen

E – delmut

A – uthenzität

C – hristen, Juden,  Muslime, Hindus – auch unterschiedliche Religionen können friedlich miteinander leben

E – inander respektieren

A – chtsamkeit

C – ourage zeigen für das Miteinander

H – elfen

A – lles wird gut

N – eue friedsame Wege gemeinsam gehen

C – hancengleichheit für mehr Gerechtigkeit

E – inander wertschätzen und lieben


Alyssandra Singh, 13.10.2022

Alyssandra Singh, Schauspielerin, Moderatorin, Aerial Silks Akrobatin  

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Alyssandra Singh, Schauspielerin, Moderatorin, Aerial Silks Akrobatin  

Fotos_ 1 Armin Hammer; 2 DigitalMinds.

Walter Pobaschnig _ 13.10.2022.

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„JEDE(R).NOW“ Begeisternde Uraufführung_das.bernhard.ensemble_Off Theater Wien 4.11.2022

JEDE(R).NOW – Uraufführung _
das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER Koproduktion

Da sind der Nebel und das grelle Licht. Die Party beginnt. Wie immer. Du und Ich. Tanz mit mir! Unser Herz schlägt. Laut. Im grellen Licht. Der Tod ist weit…

Doch dann geht es auf das Boot. Ein Auftrag. Eine Suche. Weg vom Ufer. Hin zu ihm…wer?

Unser Herz schlägt laut in der Finsternis. Jede(r).now. Der Tod ist da. Oder war er es immer schon?…

Weiter, weiter…bis es endet?

In seiner neuesten Mashup Produktion lassen Regisseur Ernst Kurt Weigel, Gründer und Leiter des Wiener bernhard.ensemble  und Leonie Wahl, Choreografie, wie das Schauspielensemble Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel, Hugo von Hofmannsthals Bühnenklassiker “Jedermann“ (Uraufführung 1911, Berlin) und Francis Ford Coppolas Filmklassiker “Apocalypse Now(1979, impulsgebend war dabei Joseph Conrads Erzählung „Herz der Finsternis“, 1899) in einem fulminanten zeitkritisch dramatisch-Gegenwartstransfer zu einem wilden Tanz von Körper und Sprache ineinanderfließen, der einzigartig expressiv, wie still und eindringlich, getragen von der großartig abgestimmten Musik, Licht, Bühne einen einzigartigen Wiener Walzer des Todes als Tragikomödie der Gegenwart formt. So direkt und so hintergründig, so gesellschaftskritisch und so körperpoetisch schön wird nur auf Wiener Bühnen gestorben und das bernhard.ensemble ist hier einzigartiger Zeremonienmeister.

Regie, Choreografie und Ensemble ist mit diesem sehr mutigen Projekt der Mashup Produktion zweier der bedeutendsten literarisch-dramatischen, cineastischen Werke der Moderne ein Theaterkunstgriff gelungen, der sowohl in Interpretation wie Konzeption neue Wege weist. Die unverwechselbare Regie-, Choreografie- wie Ensemblehandschrift sind klar erkennbar und machen Thema und Szene zu einem mitreißenden dynamischen Klangraum von Körper und Sprache. Ernst Kurt Weigel und Leonie Wahl sind da ein geniales grundkonzeptionelles Duo, welches mit jeder neuen Produktion innovativ wie beeindruckend in Sprach-, Körper wie Dramaturgiearbeit überrascht.

Die Ausnahmeschauspieler*innen Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel, können alles und begeistern auf engstem Boot-Bühnenraum in einzigartiger individueller Spielkraft und Präsenz, der Szenen Koordination im atemlosen Tempo wie einem unglaublichen Balancegefühl (Schlauchboot!).

Hervorzuheben sind ebenso die Musik, Live Mix: Bernhard Fleischmann, Video: Jakob Hütter, Hand mit Auge wie Bühne und Kostüme: Pia Stross und Lichtdesign/Technik: Julian Vogel, die hervorragend Spiel und Szene mitentwickeln und wirken lassen.

Hugo von Hofmannsthal ist in seine Geburtsstadt zurückgekehrt und feiert mit Joseph Conrad und Francis Ford Coppola Leben und Tod, Abgrund und Innenschau, Mensch und Zeit im Off Theater Wien in einzigartiger Spielfreude – danke, thank you bernhard.ensemble!

JEDE(R).NOW – Uraufführung

Mashup nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”

das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER Koproduktion

Regie/Konzept: Ernst Kurt Weigel

Choreografie: Leonie Wahl

Performance: Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel

Video: Jakob Hütter, Hand mit Auge

Live Mix: Bernhard Fleischmann

Bühne und Kostüme: Pia Stross

Lichtdesign/Technik: Julian Vogel

Regie- Dramaturgieassistenz: Christina Berzaczy

Dramaturgieassistenz: Nadine-Melanie Hack

Produktionsleitung: Monika Bangert

Presse: SKYunlimited, Daniela Müller

Social Media: Nadine-Melanie Hack

Premiere: 4. November, 19:30 Uhr

Weitere Spieltermine:

Nov: 5.|8.|11.|12.|15.|18.|19.*|22.|25.|26.|29.

Dez: 2.|3.|6.|9.|10.

Beginnzeit: immer 19:30 Uhr _WHITE.BOX

*Europäische Theaternacht

das.bernhard.ensemble
das.bernhard.ensemble wurde 1997 gegründet. Bereits mit seiner dritten Theaterproduktion HAIN erhielt das junge Ensemble den Nestroypreis 2001 für die beste Off-Produktion. Seit 2006 ist das OFF THEATER die ständige Spielstätte des Ensembles. 

das.bernhard.ensemble erarbeitet sich seine Produktionen in freier Improvisation. In den Proben wird ein loses dramaturgisches Szenengerüst hergestellt. Während der Vorstellungen gehen die Performer:innen dann frei mit den Texten und Bewegungsabläufen um. Das Markenzeichen des Ensembles ist das, von seinem Leiter Ernst Kurt Weigel entwickelte, Theaterformat „Mashup“. Dabei werden internationale Kultfilme mit österreichischen Theaterklassikern dramaturgisch verwoben. Es entstehen ganz neue, eigenwillige und zeitrelevant-kritische Abende. Zu den bekanntesten Mashups zählen WEIT.WAY.LAND (2011), WIENER.WALD.FICTION (2014 Nestroy nominiert), THE.BIG.LUMPAZI (2015), WELT.UNTER.MELANCHOLIA (2016), TAXI.SPEIBER (2017), LILIOM.CLUB (2019 Nestroy nominiert), THE.HELDENPLATZ.THING (2020) und BLADE.UNWICHTIG (2021).

http://www.bernhard-ensemble.at

Walter Pobaschnig 11_22

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„Sowohl im Kopf als auch im Bauch einer Rolle möglichst nahe kommen“ Hubert Kramar, Schauspieler _ Oberpullendorf/Bgld. 4.11.2022

Lieber Hubert, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Während ich probe, beschäftige ich mich mental und körperlich intensiv mit dem

a) Stück/Wesen und Inhalt

b) und mit der Rolle/Figur, um dieser so nah als möglich zu kommen. Sowohl im Kopf als auch im Bauch.

Hubert Kramar, Schauspieler, Regisseur _
Oberpullendorf/Bgld.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Was immer wichtig ist: Gesund leben,

WACH und BEWUSST zu sein.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Wesentlich in Zeiten von großen Krisen, finde ich, ist es:

NICHT in Ängste und Panik abzugleiten.

Die Rolle der Kunst (Theater erc) ist:

Den Menschen in der Gesellschaft, seine Freuden, Leiden, Dystopien und Utopien zu verstehen und als Künstler einen positiven künstlerischen Beitrag dazu zu leisten.

Was liest Du derzeit?

Bücher die ich momentan lese:

Joseph Conrad „Herz der Finsternis“

begleitend dazu

Caligila von Camus (der mich ohnehin immer wieder begleitet) und von

Salman Rushdie:  „Mitternachtskinder“

Hubert Kramar, Schauspieler, Regisseur

Vielen Dank für das Interview lieber Hubert, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Viel Freude und Erfolg für die kommende Premiere!

5 Fragen an Künstler*innen:

Hubert Kramar, Schauspieler, Regisseur

Zur Person:

HUBSI KRAMAR

Matura, Reinhardtseminar, Filmhochschule und Harvard USA Theater gelernt bei Grotowski La Mama Jerome Savary, Lee Strassberg, Strehler engagiert: Staatsoper, Burgtheater, Josefstadt, Theater an der Wien, diverse Deutsche Theater wie zb Bochum unter Zadek. Gründung diverser eigener Theater wie zB Kabelwerk, Residenztheater, 3raumTheater.

Als Schauspieler für Theater Film und TV in zahlreichen Produktionen beschäftigt.

Als Produzent und Regisseur ebenfalls zahlreiche Produktionen realisiert und etwa 20 eigene Theaterstücken entwickelt und geschrieben. Viele theoretische und praktische Beiträge zur Entwicklung der Freien Theaterszene Österreichs. Und diverse öffentliche, politisch relevante Performances

Aktuell ist Hubert Kramar zu sehen in:

JEDE(R).NOW

Mashup _ nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”

das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER _Koproduktion

das.bernhard.ensemble

Termine::

Premiere: 4. November, 19:30 Uhr

Nov: 5.|8.|11.|12.|15.|18.|19.*|22.|25.|26.|29.

Dez: 2.|3.|6.|9.|10.

Beginnzeit: immer 19:30 Uhr

WHITE.BOX

https://www.off-theater.at/index.html

Fotos_Walter Mussil

31.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„In Berlin kamen sehr viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine an“ Tanja Dückers, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 4.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE

In Berlin kamen sehr viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine an. Viele von ihnen sind nun Teil dieser beweglichen, offenen, nimmermüden Stadt.

Es gab und gibt zum Glück viel Interesse und Hilfsbereitschaft. Ich hoffe sehr, beides hält an, auch im Winter und auch, wenn von verschiedenen Seiten nun leider „Stimmungsmache“ betrieben, die „Energiekrise“ politisch zu instrumentalisieren versucht wird. 

Tanja Dückers, 11.9.2022

Tanja Dückers, Schriftstellerin

Give Peace A Chance:

Tanja Dückers, Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin, Publizistin _ Berlin _ aktuell writer-in-residence-Aufenthalt in den USA

www.tanjadueckers.de

Schokoladenedition
Preussisch süß
http://www.preussisch-suess.shop

Foto_Anton Landgraf       

                           

Walter Pobaschnig _ 11.9.2022.

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„Abendsmorgensimmerniemalsnie“ Gerhard Altmann, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Pöttsching/Bgld. 3.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Großmutter denkt schon morgens an das rote Maul des Menschenfressers Krieg

Ich täglich durch ihren schmalen Küchengraben

Vom Laufen Stolpern Fallen Kindermundzuhalten an der grünen Grenze

Erzählt sie immer noch in der Erinnerung

Panzer fehlten Deiner dünnen Herzhaut

Ein Klagen über den vermissten Bruder

Auf Deinen Lippen

Cantabile

Eine gehauchte Totenmesse ohne Luftschutz

Abendsmorgensimmerniemalsnie

Charkiw 2022 bedeckt mit Bombenschnee Kiew & andere Städte auch

Heute überziehen wieder TrauerTränen alles wie ein Film auch unsere Herzen

Nachtlos und machtlos im Feuerschein

Cantabile

Eine gehauchte Totenmesse ohne Friedenslicht am Ende des Tunnels

Gerhard Altmann, 12.10.2022

Gerhard Altmann, Schriftsteller  

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Gerhard Altmann, Schriftsteller  

https://www.gerhardaltmann.at/

Foto_Maria Hollunder

Walter Pobaschnig _ 12.10.2022.

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„Das Theater kann Veränderungen „vorspielen““ Kristina Bangert, Schauspielerin _ Wien 3.11.2022

Liebe Kristina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Sehr geordnet, für meine Verhältnisse. Das heißt 5 mal die Woche mehr oder weniger gleich und das schon seit Anfang September…

Kristina Bangert, Schauspielerin _
Wien

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das Jetzt. Vorausplanung ist seit 2020 schwer bis unmöglich. Zu akzeptieren, wenn es anders kommt als gedacht, umzudenken. Beweglich zu bleiben.

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Anpassung an die Gegebenheiten. Den Vorteil in der Veränderung zu finden. Das Theater kann für die Zukunft erahnte Veränderungen „vorspielen“, bevor sie Realität werden. Vielleicht im besten Falle ein Wenig darauf vorbereiten. Oder einfach ablenken und für eine kurze Zeit aus der Realität entführen.

Was liest Du derzeit?

Jedermann…“Naokos Lächeln“ von Murakami.und „Was wir Frauen wollen“ von I. Allende liegen schon am Nachtkastl für nach den Proben

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Er hat auch Gutes getan! Er hat zum Beispiel…Er hat…Es fällt mir gleich ein…

Vielen Dank für das Interview lieber Kristina, und viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Viel Freude und Erfolg für die kommende Premiere!

5 Fragen an KünstlerInnen:

Kristina Bangert, Schauspielerin _ Wien

Foto_Marlene Fröhlich

Aktuell ist Kristina Bangert zu sehen in:

JEDE(R).NOW

Mashup _ nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”

das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER _Koproduktion

das.bernhard.ensemble

Termine::

Premiere: 4. November, 19:30 Uhr

Nov: 5.|8.|11.|12.|15.|18.|19.*|22.|25.|26.|29.

Dez: 2.|3.|6.|9.|10.

Beginnzeit: immer 19:30 Uhr

WHITE.BOX

https://www.off-theater.at/index.html

31.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Was liebe ich?“ Sophie Resch, Schauspielerin _ Wien 2.11.2022

Liebe Sophie, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Durch meinen Sohn früh geweckt werden- Proben fürs neue Stück – meinen Sohn vom Kindergarten abholen und spielen spielen spielen – auf Me-Time warten, wenig davon haben – schlafen gehen und wieder von vorn:)

Sophie Resch, Schauspielerin _
Wien

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zu sich kommen- ohne Ablenkung von Netflix, Smartphone/ Social Media, Shopping, Arbeitsalltag und Co. Und damit meine ich nicht Selbstoptimierung, sondern ein ehrliches Hinschauen, Runterkommen, Hineinspüren und Erkennen: Was ist mir wichtig? Was sind die Dinge in die ich investieren möchte? Was liebe ich? Was will ich leben? Wie will ich leben? Welche Änderungen sind dafür notwendig für mich/ für die Gesellschaft? …Und dann raus gehen in die Welt- Anderen mit Liebe, Mut zur respektvollen Auseinandersetzung, Wertschätzung, Solidarität, Humor und Begeisterung begegnen. Und dann könnten wir beginnen gemeinsam die Welt zu verändern.

Haha, das ist naiv? Yess, aber wichtig wäre es trotzdem!

Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Kunst machen fühlt sich gerade etwas absurd an und nichtig, im Vergleich zu dem, was gerade in der Welt passiert vielleicht sogar überflüssig?! Ja und gleichzeitig ist sie wie immer eine Chance die Welt zu spiegeln, ihre Absurdität offen zu legen, Gesetzmäßigkeiten außer Kraft zu setzen und so Gedankenkonzepte zu schaffen, die Neues bringen können oder zumindest einen Dialog starten…

Was liest Du derzeit?

So viele tolle Bücher die ich alle lesen werde, wenn die Zeiten weniger stressig und überboardend sind:

Z.B. „Radikale Zärtlichkeit“ von Set da Kurt; „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ von Mareike Kaiser, „Warum Liebe weh tut“ von Eva Illouz, und und und 

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

My all time favourite:

„Und ich möchte sie, so gut ich es kann, bitten Geduld zu haben, gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen sie jetzt nicht nach den Antworten, die ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum alles zu leben. Leben sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben sie dann allmählich, ohne es zu merken eines fernen Tages in die Antwort hinein.“

Sophie Resch, Schauspielerin _
Wien

Vielen Dank für das Interview lieber Sophie, und viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Viel Freude und Erfolg für die kommende Premiere!

5 Fragen an KünstlerInnen:

Sophie Resch, Schauspielerin

https://www.sophieresch.com/

Fotos_David Payr

Aktuell ist Sophie Resch zu sehen in:

JEDE(R).NOW

Mashup _ nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”

das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER _Koproduktion

das.bernhard.ensemble

Termine::

Premiere: 4. November, 19:30 Uhr

Nov: 5.|8.|11.|12.|15.|18.|19.*|22.|25.|26.|29.

Dez: 2.|3.|6.|9.|10.

Beginnzeit: immer 19:30 Uhr

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31.10.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Krieg in mir“ Fiona Franka Terler, Sängerin _ Give Peace A Chance _ Wien 2.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Krieg in mir

Der Terror im Herzen

Der Krawall im Kopf

Du machst die Augen zu

doch es ist noch da-

geht nicht weg

Fiona Franka Terler, Sängerin, Musicaldarstellerin



Der Kampf mit sich selbst

ist oft der schwierigste

denn der Feind sitzt in dir

um jemals zu siegen

müsstest du dich töten

Das ist keine Lösung

nur das zu frühe Ende



Frieden ist die Lösung

Integration, Akzeptanz

und Anerkennung

Augen auf und durch


Wenn das Licht angeht

siehst du die Wahrheit

Es war nur ein Schatten

Kein Krieg, kein Terror



Es war nur große Angst

Fantasie und Glaube

„Der Friede in mir ist ein wertvoller Beitrag zum Frieden in der Welt.“

„Wenn man jemals wahren Frieden gespürt hat, ist man zu besonnen um das Kriegsbeil zu schwingen.“


Warum Krieg?

Vielleicht ist es das

das Menschen anstiftet

um Krieg zu wollen

der reine pure Glaube

an etwas Übermächtiges

sei es die eigene Macht

oder eine äußere Macht

die Überzeugung gewinnen

zu müssen und zu wollen

angegriffen zu werden

Diese Macht existiert nicht

Wenn wir erkennen. dass

wir alle nur  Menschen sind

auf derselben Stufe stehen

genug für alle vorhanden ist

müssen wir nicht kämpfen

Es ist Dummheit die uns

dies nicht erkennen lässt

Krankheit und zu viel

schlechte Phantasie.

„Die Fähigkeit etwas zu tun

gibt einem noch lange nicht das Recht dazu..“

Es ist die Verletzung

Die Wut, die Trauer

die Sinnlosigkeit

die Dummheit

die Krankheit

Aus Besonnenheit hat noch nie jemand einen Krieg begonnen..

„Krieg führt nur wer in sich selbst den Frieden verloren hat. „

„Das wahre Ziel einer jeden Seele ist der Friede, auch wenn der Mensch dahinter dieses Bedürfnis nicht mehr spürt, weil er so kaputt ist.“


Fiona Franka Terler, 13.10.2022

Fiona Franka Terler, Sängerin, Musicaldarstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Fiona Franka Terler, Sängerin, Musicaldarstellerin

Fotos_ 1,2 Robert Krenker; 3 Andy Bartosh; 4 Lukas Beck;

Walter Pobaschnig _ 13.10.2022.

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