Liebe Kathrin, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Bis vergangenem Mittwoch: Endprobenmodus! Von früh bis spät im Kosmos Theater. Jetzt: Neuorientieren, neuen Rhythmus finden und den Berg an Liegengebliebenem verkleinern. Step by Step.
Kathrin Herm, Regisseurin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Kommunikation! Auch, wenn es frustrierend sein kann, sich nicht zu verstehen. Oder wie es die Lüftungsanlage in unserem Stück (O Kosmos!) formuliert: „Ich freu mich, dass Du mir Fragen stellst. Austausch, das fordert mich heraus.“
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Theater ist für mich ein Ort der gemeinschaftlichen Auseinandersetzung mit dem, was uns umgibt und uns herausfordert. Ich glaube, das Besondere am Theater ist der gemeinsame, geteilte Moment, in dem – im besten Fall – Empathie, kritisches und differenzierte Denken, Humor und Sinnlichkeit in aufregende Verbindung miteinander geraten.
Was liest Du derzeit?
Im Zuge unserer Stückentwicklung ist mir Rainer Maria Rilkes „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ wieder in die Hände gefallen.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Aber nun, da so vieles anders wird, ist es nicht an uns, uns zu verändern? Können wir nicht versuchen, uns ein wenig zu entwickeln und unseren Anteil Arbeit in der Liebe langsam auf uns nehmen nach und nach?“
Aus „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“
Vielen Dank für das Interview liebe Kathrin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Kathrin Herm, Regisseurin
Aktuelle Produktion von Kathrin Herm_
O KOSMOS!
Eine Versuchsanordnung. Eine Stückentwicklung von tangent.COLLABORATIONS in Koproduktion mit dem Kosmos Theater _Wien
geboren 1986 in Berlin, absolvierte sie ein Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaft in Wien und ein Politikwissenschaftsstudium in Berlin, bevor sie fürs Regiestudium ans Thomas Bernhard Institut nach Salzburg ging. Mit ihrer Diplominszenierung GRILLENPARZvon Thomas Arzt wurde sie 2016 zum Körberstudio für junge Regie und zur Woche junger Schauspieler der Akademie der Darstellenden Künste eingeladen. Nach dem Studium folgten Inszenierungen u.a. am Schauspielhaus Wien und am Staatstheater Mainz. Am Kosmos Theater inszenierte sie 2020 FRAU VERSCHWINDET (VERSIONEN)von Julia Haenni. 2021 wurde ihre Inszenierung WEITER LEBENnach Ruth Klüger – eine Produktion von makemake produktionen in Co-Regie mit Sara Ostertag – für den Nestroy „Beste Off-Produktion“ nominiert.
Seit 2014 ist Kathrin Herm außerdem Mitglied des Kollektivs tangent.COLLABORATIONS. Als solches realisierte sie zuletzt 2020 DIE REISE. EIN TRIPnach Bernward Vesper, eine Kooperation mit dem Théâtre National du Luxembourg, in Kooperation mit dem Werk X-Petersplatz, und gründete 2021 die Magistratsabteilung für demokratische Geschichtsschreibung und Erinnerungspraxis im Stadtraum (MA16), eine künstlerisch-aktivistische Intervention mit der Agenda einer lebendigen und multiperspektivischen Erinnerungspraxis.
Foto_Apollonia T. Bitzan
4.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.
JEDE(R).NOW – Uraufführung _ das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER Koproduktion
Da sind der Nebel und das grelle Licht. Die Party beginnt. Wie immer. Du und Ich. Tanz mit mir! Unser Herz schlägt. Laut. Im grellen Licht. Der Tod ist weit…
Doch dann geht es auf das Boot. Ein Auftrag. Eine Suche. Weg vom Ufer. Hin zu ihm…wer?
Unser Herz schlägt laut in der Finsternis. Jede(r).now. Der Tod ist da. Oder war er es immer schon?…
Weiter, weiter…bis es endet?
In seiner neuesten Mashup Produktion lassen Regisseur Ernst Kurt Weigel, Gründer und Leiter des Wiener bernhard.ensemble und Leonie Wahl, Choreografie, wie das Schauspielensemble Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel, Hugo von Hofmannsthals Bühnenklassiker “Jedermann“ (Uraufführung 1911, Berlin) und Francis Ford Coppolas Filmklassiker “Apocalypse Now” (1979, impulsgebend war dabei Joseph Conrads Erzählung „Herz der Finsternis“, 1899) in einem fulminanten zeitkritisch dramatisch-Gegenwartstransfer zu einem wilden Tanz von Körper und Sprache ineinanderfließen, der einzigartig expressiv, wie still und eindringlich, getragen von der großartig abgestimmten Musik, Licht, Bühne einen einzigartigen Wiener Walzer des Todes als Tragikomödie der Gegenwart formt. So direkt und so hintergründig, so gesellschaftskritisch und so körperpoetisch schön wird nur auf Wiener Bühnen gestorben und das bernhard.ensemble ist hier einzigartiger Zeremonienmeister.
Regie, Choreografie und Ensemble ist mit diesem sehr mutigen Projekt der Mashup Produktion zweier der bedeutendsten literarisch-dramatischen, cineastischen Werke der Moderne ein Theaterkunstgriff gelungen, der sowohl in Interpretation wie Konzeption neue Wege weist. Die unverwechselbare Regie-, Choreografie- wie Ensemblehandschrift sind klar erkennbar und machen Thema und Szene zu einem mitreißenden dynamischen Klangraum von Körper und Sprache. Ernst Kurt Weigel und Leonie Wahl sind da ein geniales grundkonzeptionelles Duo, welches mit jeder neuen Produktion innovativ wie beeindruckend in Sprach-, Körper wie Dramaturgiearbeit überrascht.
Die Ausnahmeschauspieler*innen Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel, können alles und begeistern auf engstem Boot-Bühnenraum in einzigartiger individueller Spielkraft und Präsenz, der Szenen Koordination im atemlosen Tempo wie einem unglaublichen Balancegefühl (Schlauchboot!).
Hervorzuheben sind ebenso die Musik, Live Mix: Bernhard Fleischmann, Video: Jakob Hütter, Hand mit Auge wie Bühne und Kostüme: Pia Stross und Lichtdesign/Technik: Julian Vogel, die hervorragend Spiel und Szene mitentwickeln und wirken lassen.
Hugo von Hofmannsthal ist in seine Geburtsstadt zurückgekehrt und feiert mit Joseph Conrad und Francis Ford Coppola Leben und Tod, Abgrund und Innenschau, Mensch und Zeit im Off Theater Wien in einzigartiger Spielfreude – danke, thank you bernhard.ensemble!
JEDE(R).NOW – Uraufführung
Mashup nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”
das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER Koproduktion
Regie/Konzept: Ernst Kurt Weigel
Choreografie: Leonie Wahl
Performance: Kristina Bangert, Yvonne Brandstetter, Sophie Resch, Kajetan Dick, Hubsi Kramar, Gerald Walsberger und Ernst Kurt Weigel
Video: Jakob Hütter, Hand mit Auge
Live Mix:Bernhard Fleischmann
Bühne und Kostüme:Pia Stross
Lichtdesign/Technik:Julian Vogel
Regie- Dramaturgieassistenz: Christina Berzaczy
Dramaturgieassistenz:Nadine-Melanie Hack
Produktionsleitung:Monika Bangert
Presse: SKYunlimited, Daniela Müller
Social Media:Nadine-Melanie Hack
Premiere: 4. November, 19:30 Uhr
Weitere Spieltermine:
Nov: 5.|8.|11.|12.|15.|18.|19.*|22.|25.|26.|29.
Dez: 2.|3.|6.|9.|10.
Beginnzeit: immer 19:30 Uhr _WHITE.BOX
*Europäische Theaternacht
das.bernhard.ensemble das.bernhard.ensemble wurde 1997 gegründet. Bereits mit seiner dritten Theaterproduktion HAIN erhielt das junge Ensemble den Nestroypreis 2001 für die beste Off-Produktion. Seit 2006 ist das OFF THEATER die ständige Spielstätte des Ensembles.
das.bernhard.ensemble erarbeitet sich seine Produktionen in freier Improvisation. In den Proben wird ein loses dramaturgisches Szenengerüst hergestellt. Während der Vorstellungen gehen die Performer:innen dann frei mit den Texten und Bewegungsabläufen um. Das Markenzeichen des Ensembles ist das, von seinem Leiter Ernst Kurt Weigel entwickelte, Theaterformat „Mashup“. Dabei werden internationale Kultfilme mit österreichischen Theaterklassikern dramaturgisch verwoben. Es entstehen ganz neue, eigenwillige und zeitrelevant-kritische Abende. Zu den bekanntesten Mashups zählen WEIT.WAY.LAND (2011), WIENER.WALD.FICTION (2014 Nestroy nominiert), THE.BIG.LUMPAZI (2015), WELT.UNTER.MELANCHOLIA (2016), TAXI.SPEIBER (2017), LILIOM.CLUB (2019 Nestroy nominiert), THE.HELDENPLATZ.THING (2020) und BLADE.UNWICHTIG (2021).
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Wesentlich in Zeiten von großen Krisen,finde ich, ist es:
NICHT in Ängste und Panik abzugleiten.
Die Rolle der Kunst (Theater erc) ist:
Den Menschen in der Gesellschaft, seine Freuden, Leiden, Dystopien und Utopien zu verstehen und als Künstler einen positiven künstlerischen Beitrag dazu zu leisten.
Was liest Du derzeit?
Bücher die ich momentan lese:
Joseph Conrad „Herz der Finsternis“
begleitend dazu
Caligila von Camus (der mich ohnehin immer wieder begleitet) und von
Salman Rushdie: „Mitternachtskinder“
Hubert Kramar, Schauspieler, Regisseur
Vielen Dank für das Interview lieber Hubert, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Viel Freude und Erfolg für die kommende Premiere!
5 Fragen an Künstler*innen:
Hubert Kramar, Schauspieler, Regisseur
Zur Person:
HUBSI KRAMAR
Matura, Reinhardtseminar, Filmhochschule und Harvard USA Theater gelernt bei Grotowski La Mama Jerome Savary, Lee Strassberg, Strehler engagiert: Staatsoper, Burgtheater, Josefstadt, Theater an der Wien, diverse Deutsche Theater wie zb Bochum unter Zadek. Gründung diverser eigener Theater wie zB Kabelwerk, Residenztheater, 3raumTheater.
Als Schauspieler für Theater Film und TV in zahlreichen Produktionen beschäftigt.
Als Produzent und Regisseur ebenfalls zahlreiche Produktionen realisiert und etwa 20 eigene Theaterstücken entwickelt und geschrieben. Viele theoretische und praktische Beiträge zur Entwicklung der Freien Theaterszene Österreichs. Und diverse öffentliche, politisch relevante Performances
Aktuell ist Hubert Kramar zu sehen in:
JEDE(R).NOW
Mashup _ nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”
das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER _Koproduktion
In Berlin kamen sehr viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine an. Viele von ihnen sind nun Teil dieser beweglichen, offenen, nimmermüden Stadt.
Es gab und gibt zum Glück viel Interesse und Hilfsbereitschaft. Ich hoffe sehr, beides hält an, auch im Winter und auch, wenn von verschiedenen Seiten nun leider „Stimmungsmache“ betrieben, die „Energiekrise“ politisch zu instrumentalisieren versucht wird.
Tanja Dückers, 11.9.2022
Tanja Dückers, Schriftstellerin
Give Peace A Chance:
Tanja Dückers, Schriftstellerin,Literaturwissenschaftlerin, Publizistin_ Berlin _ aktuell writer-in-residence-Aufenthalt in den USA
Liebe Kristina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Sehr geordnet, für meine Verhältnisse. Das heißt 5 mal die Woche mehr oder weniger gleich und das schon seit Anfang September…
Kristina Bangert, Schauspielerin _ Wien
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Das Jetzt. Vorausplanung ist seit 2020 schwer bis unmöglich. Zu akzeptieren, wenn es anders kommt als gedacht, umzudenken. Beweglich zu bleiben.
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Anpassung an die Gegebenheiten. Den Vorteil in der Veränderung zu finden. Das Theater kann für die Zukunft erahnte Veränderungen „vorspielen“, bevor sie Realität werden. Vielleicht im besten Falle ein Wenig darauf vorbereiten. Oder einfach ablenken und für eine kurze Zeit aus der Realität entführen.
Was liest Du derzeit?
Jedermann…“Naokos Lächeln“ von Murakami.und „Was wir Frauen wollen“ von I. Allende liegen schon am Nachtkastl für nach den Proben
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Er hat auch Gutes getan! Er hat zum Beispiel…Er hat…Es fällt mir gleich ein…
Vielen Dank für das Interview lieber Kristina, und viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Viel Freude und Erfolg für die kommende Premiere!
5 Fragen an KünstlerInnen:
Kristina Bangert, Schauspielerin _ Wien
Foto_Marlene Fröhlich
Aktuell ist Kristina Bangert zu sehen in:
JEDE(R).NOW
Mashup _ nach Hugo von Hofmannsthals “Jedermann“ und Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now”
das.bernhard.ensemble / DAS OFF THEATER _Koproduktion
Liebe Sophie, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Durch meinen Sohn früh geweckt werden- Proben fürs neue Stück – meinen Sohn vom Kindergarten abholen und spielen spielen spielen – auf Me-Time warten, wenig davon haben – schlafen gehen und wieder von vorn:)
Sophie Resch, Schauspielerin _ Wien
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Zu sich kommen- ohne Ablenkung von Netflix, Smartphone/ Social Media, Shopping, Arbeitsalltag und Co. Und damit meine ich nicht Selbstoptimierung, sondern ein ehrliches Hinschauen, Runterkommen, Hineinspüren und Erkennen: Was ist mir wichtig? Was sind die Dinge in die ich investieren möchte? Was liebe ich? Was will ich leben? Wie will ich leben? Welche Änderungen sind dafür notwendig für mich/ für die Gesellschaft? …Und dann raus gehen in die Welt- Anderen mit Liebe, Mut zur respektvollen Auseinandersetzung, Wertschätzung, Solidarität, Humor und Begeisterung begegnen. Und dann könnten wir beginnen gemeinsam die Welt zu verändern.
Haha, das ist naiv? Yess, aber wichtig wäre es trotzdem!
Vor einem Aufbruch werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Kunst machen fühlt sich gerade etwas absurd an und nichtig, im Vergleich zu dem, was gerade in der Welt passiert vielleicht sogar überflüssig?! Ja und gleichzeitig ist sie wie immer eine Chance die Welt zu spiegeln, ihre Absurdität offen zu legen, Gesetzmäßigkeiten außer Kraft zu setzen und so Gedankenkonzepte zu schaffen, die Neues bringen können oder zumindest einen Dialog starten…
Was liest Du derzeit?
So viele tolle Bücher die ich alle lesen werde, wenn die Zeiten weniger stressig und überboardend sind:
Z.B. „Radikale Zärtlichkeit“ von Set da Kurt; „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ von Mareike Kaiser, „Warum Liebe weh tut“ von Eva Illouz, und und und
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
My all time favourite:
„Und ich möchte sie, so gut ich es kann, bitten Geduld zu haben, gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen sie jetzt nicht nach den Antworten, die ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum alles zu leben. Leben sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben sie dann allmählich, ohne es zu merken eines fernen Tages in die Antwort hinein.“
Sophie Resch, Schauspielerin _ Wien
Vielen Dank für das Interview lieber Sophie, und viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!