„ich sehe am Morgen in die Mimik des Tages und jene der Stille“ Kerstin Fischer, Schriftstellerin _ Bremen 3.12.2022

Liebe Kerstin, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe sehr früh auf und schreibe Tagebuch. Dann sehe ich in die Mimik des Tages und jene der Stille, die in mir Bilder wecken für meine Gedichte, da ich in erster Linie als Lyrikerin arbeite. Gerne gehe ich dann in die Cafés der Stadt, um mich an Begegnungen aufzuladen. Dabei pendel ich zwischen Hamburg und Achim, da ich in einer Fernbeziehung lebe. Texte entstehen fast täglich. Sie sind mein Überlebenselixier. Jetzt in der Adventszeit brennt, während ich sie schreibe, dazu eine Kerze im Fenster meines Lyrikateliers, die den Winter berührt.                     

Kerstin Fischer, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Innere Kräfte aufzubauen, denn das äußere Leben wird immer schwieriger,  nachhaltig zu leben, um unsere treueste Verbündete, die Erde, nicht weiter zu zerstören, Mut, Optimismus und Zuversicht, die angeschlagen sind, wieder mehr zu kultivieren und nicht aufzugeben, positive Visionen einer Zukunft entwickeln, mit dem Regen in die Sonne treiben. Dabei nie vergessen, dass wir alle endlich sind, um übertriebene Lebensansprüche zu relativieren. Und letztlich die Übermacht der Ängste zu brechen mit Vertrauen auf positive Entwicklungen, die immer wieder überraschen können.        

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wir müssen mit weniger auskommen und uns zum Beispiel von dieser verhängnisvollen Wegwerfmentalität verabschieden. Das verlangt eine große Umstrukturierung der Wirtschaft. Unser Komsumverhalten steht auf dem Prüfstand. Auch hier wieder kommt den inneren Strömen, die mehr erfüllen als materielle, besondere Bedeutung zu. Und genau da können Kunst und Literatur naturgemäß ansetzen. Sie werden also wieder eine größere Bedeutung bekommen für jene, die sich auf sie einlassen.        

Was liest Du derzeit?

Die Gedichte von Georg Trakl.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Vernunft trägt immer Trauer.“  Ramón Gómez de la Serna

Vielen Dank für das Interview liebe Kerstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Kerstin Fischer, Schriftstellerin

https://kerstinfischer-poesie.com/

Foto_Christine Schwarze

28.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Grundsätzlich waren es diese“ Patricia Hempel_Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 3.12.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Grundsätzlich waren es diese

In plastik verwickelten symboltiere auf

Verpackungen, die

Erst heute aber wachte jemand nicht mehr auf

Plötzlich unter decke und dach begraben

Ertrunken im meer, das

Aufgeschlossener schluckt als 3 generationen

Chronischer retter

Es fragt nicht nach herkunft, die

Anders als du taiga-

Cowboy

Haben wir die kommenden um-

Armt bis die stoffe ihrer westen

Nass waren und ganz

Cosy brennt der himmel von hier aus

Erhellt von energiesparlicht, das


Patricia Hempel_1.11.2022

Patricia Hempel_Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Patricia Hempel_Schriftstellerin

https://www.klett-cotta.de/autor/Patricia_Hempel/84776

Foto_Dirk Skiba

Walter Pobaschnig _ 1.11.2022.

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„Geben“ Bianca Anne Braunesberger, Tänzerin/Choreographin _Give Peace A Chance _ Wien 2.12.2022

GIVE PEACE A CHANCE


G eben

I nitiieren

V orbild

E hrlichkeit

P eace

E rdengeschwister

A lle

C hance

E inen

A nnehmen

C haos

H erz

A allgemeingültig

N uancieren

C hance

E ndlich


Bianca Anne Braunesberger, 15.11.2022

Bianca Anne Braunesberger _Tänzerin/Choreographin, Regisseurin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Bianca Anne Braunesberger _Tänzerin/Choreographin, Regisseurin

Foto_Claude Hofer

Walter Pobaschnig _ 16.11.2022.

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„Durchhalten und zusammenhalten.“ Axel Aldenhoven, Schriftsteller _ Köln 2.12.2022

Lieber Axel, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aktuell arbeite ich an der Illustration eines Kinderbuches. Ich leide seit mehreren Jahren an einer schweren Depression. Durch die Arbeit an meinen Büchern versuche ich etwas Stabilität zu erlangen.

Axel Aldenhoven  _ Schriftsteller, Blogger

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Durchhalten und zusammenhalten. Ich habe die Hoffnung, dass ich mit meinen Büchern, vor allem mit den Romanen, den Menschen eine Möglichkeit biete, einen Hafen anzusteuern.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Wäre das Leben einer Autobahn, wir wären der Rastplatz.

Was lest Ihr derzeit?

 Viel zu viel. Neben den Heftromanen von Perry Rhodan lese ich zurzeit viele Fantasy Romane.Die klassische Literatur darf auch nicht zu kurz kommen. Da steht gerade Nabokov auf dem Programm.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtet Ihr uns mitgeben?

Du sollst nicht töten.

Vielen Dank für das Interview lieber Axel, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Buchprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

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Axel Aldenhoven  _ Schriftsteller, Blogger

Foto_privat

20.9.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Die Natur gibt mir Kraft, baut mich auf, bringt mich auf neue Gedanken“ Anita Hollauf, Schriftstellerin _ Wiener Neustadt 1.12.2022

Liebe Anita, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich gönne mir ein langsames Frühstück, lese die Zeitung. In der Früh brauche ich immer Zeit, um mich selbst zu finden. Dann beantworte und schreibe ich Mails, schaue in die Sozialen Netzwerke. Manchmal halte ich schon am Vormittag eine Schreibwerkstatt, manchmal gegen Abend. Oft nehme ich mir sehr viel Zeit für die Vorbereitung, brüte lange herum.

Freie Stunden verbringe ich mit Lesen und Schreiben. Je nach Wetter mache ich Spaziergänge, am liebsten in menschenarmen Gegenden – in den Weingärten oder im Wald. Die Natur gibt mit Kraft, baut mich auf, bringt mich auf neue Gedanken, lässt mich NACHdenken. Wenn ich Zeit habe, koche ich gerne und probiere neue Rezepte aus.

An den Abenden besuche ich Konzerte, Theatervorstellungen. Treffen mit Freunden dürfen auch nicht zu kurz kommen. Der Austausch und die Gemeinschaft sind mir wichtig. Viel Zeit verbringe ich im Gespräch mit meinem Partner.

Anita Hollauf, Schriftstellerin,
Schreibwerkstattleiterin nach den Methoden der Poesie- und Bibliotherapie

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Solidarität entwickeln, empathisch sein, auf das Wesentliche schauen, Ruhe bewahren, Verantwortung tragen, Vertrauen statt Misstrauen, das Gespräch nicht verebben lassen. Dennoch: Genuss und Freude im Leben zulassen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich denke, dass Literatur und jede Art von Kunst einen zweifachen Auftrag haben. Einerseits sollen sie kritisch Missstände und Gegebenheiten aufzeigen, Nachdenken provozieren; andererseits den Menschen Gelegenheit zum Abspannen, zum Vergessen des Alltags geben, Fröhlichkeit hervorrufen.

An einen globalen Neubeginn glaube ich nicht. Am Beginn der Pandemie haben wir noch auf tiefgreifende Veränderungen gehofft. Es ist vielleicht ein schleichender Aufbruch. Die ursprünglichen Hoffnungen sind verblasst. Möglich ist ein persönlicher Aufbruch, ein Umdenken der Menschen, die es für sich selbst zulassen in Richtung Bescheidenheit, Regionalität, Solidarität.

Was liest Du derzeit?

Emine Sevgi Özdamar: Die Brücke vom Goldenen Horn – Sie schildert darin großartig den Kontrast zweier Welten, das Sein in diesem Zwiespalt und die Sehnsucht nach Theater.

Jiri Weil: Mendelsohn auf dem Dach – Der Roman beginnt leicht und unterhaltsam, teilweise komisch und wird zunehmend dunkler. Auf drastische Art und Weise wird das Wüten der Gestapo und SS dargestellt und dringt tief in die Gefühle des Lesers ein.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Mit der Zeit nimmt die Seele die Farben deiner Gedanken an.“ (Marc Aurel)

„Ich muss mir von mir selbst nicht alles gefallen lassen.“ (Victor Frankl)

Vielen Dank für das Interview liebe Anita viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Gerne.

Anita Hollauf, Schriftstellerin,
Schreibwerkstattleiterin nach den Methoden der Poesie- und Bibliotherapie

5 Fragen an Künstler*innen:

Anita Hollauf, Schriftstellerin, Schreibwerkstattleiterin

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Fotos_privat

25.11.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Regenbogen“ Mina Albich, Schriftstellerin und Malerin _ Give Peace A Chance _ Wien 1.12.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Bild _ Mina Albich, Schriftstellerin und Malerin



Regenbogen

Gespenstisch die Leinwand auf der Staffelei. Kein sanftes Schimmern

In diesem Bild, keine Harmonie.

Verwaschen die Farben, gräulich. GRÄULICH.

Endloses Dunkel, von düsterem Rot des Mündungsfeuers durchzuckt.

Pinsel und Malmesser schweigen. Nur die Stille nach dem Knall schreit. Doch da:

Ein freundlicher Punkt, ein winziger.

Aus dem Grau, dem Grauen transformiert sich ein Blau.

Cyan? „Cyanid“, schießt mir ein. Nein, nicht! Ich verwische den Punkt.

Er kehrt wieder. Da, ein zweiter.

Azurblau über Gold. Der Himmel, der über den Ähren strahlt. Doch die Farben werden trüber.

Courage, mein Herz! Die Seele nimmt die Farbe der Gedanken an.

Hoffnung? Sie stirbt zuletzt.

Aufstehen. Auferstehen?

Nicht wegsehen. Nicht weghören.

Charakter zeigen.

Endlich! – Unendlich? Der Regenbogen ist stärker als das Grau.


Mina Albich, 15.11.2022

Mina Albich, Schriftstellerin und Malerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Mina Albich, Schriftstellerin und Malerin

www.cre-art-rix.com

Foto_Ania Radziszewska

Walter Pobaschnig _ 15.11.2022.

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„Dass wir alle in derselben Misere sitzen. Die einen mehr als andere“ Falk Fatal, Schriftsteller _ Wiesbaden/D 30.11.2022

Lieber Falk, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf ist zumindest unter der Woche ziemlich gleichbleibend. In der Regel stehe ich gegen 6 Uhr auf und mache ein wenig Sport. Dann schnappe ich mir unsere Hündin und laufe, wenn ich im Homeoffice arbeite, eine lange Runde durch den angrenzenden Wald mit ihr. Wenn ich im Büro arbeite, laufen wir über einige Umwege zum Verlag. Dann esse ich eine Kleinigkeit und fange an zu arbeiten.

Gegen 13.30 Uhr gibt es eine weitere Runde mit unserer Hündin und eine kleine Mahlzeit.

Dann arbeite ich bis 18 oder 19 Uhr und wenn ich im Büro war, laufen wir heim oder gehen noch einmal Gassi. Dann esse ich etwas. Je nach Wochentag setze ich mich anschließend an den Schreibtisch und schreibe, nehme einen Podcast auf oder habe Bandprobe. Zwischen 23 und 24 Uhr gehe ich dann meist zu Bett, um am nächsten Tag eine neue Runde im Hamsterrad drehen zu können.

An den Wochenenden gibt es keinen festen Ablauf, außer natürlich die Runden mit unserer Hündin. Die will auch an den Wochenenden raus.

Falk Fatal, Schriftsteller, Sänger

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube, es bleibt wichtig, was schon immer wichtig gewesen sein sollte: Gegenseitige Empathie, ein Mindestmaß an Vertrauen und Respekt sowie die Akzeptanz, dass die Welt nicht nur aus schwarz und weiß, sondern aus vielen Farbtönen besteht. Vielleicht begreifen wir dann, dass wir alle in derselben Misere sitzen. Die einen mehr als andere, doch letztendlich stehen wir vor Problemen, die uns alle betreffen, und die so groß sind, dass wir sie nur gemeinsam und nicht gegeneinander lösen können.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ganz allgemein gesprochen: So herausfordernd und schwierig dieser Wandel auch ist, dürfen wir unseren Optimismus nicht verlieren. Denn frei nach Brecht: Nur wer den Kampf annimmt, hat überhaupt eine Chance, ihn zu gewinnen. Die Kunst, und hier natürlich besonders die Literatur, wird diesen Wandel begleiten, wird ihn dokumentieren, literarisch zuspitzen und hoffentlich auch den einen oder anderen Impuls setzen. Die Literatur wird aber auch Trost spenden, Hoffnung geben und Mut machen. Sie wird den Wandel aus anderen Perspektiven erleb- und fühlbar machen und uns so, diese Zeit hoffentlich besser verstehen lassen.

Was liest Du derzeit?

Zuletzt habe ich “Grim” von Sibylle Berg gelesen, das ich sehr empfehlen kann. Gerade angefangen habe ich “Vernichten” von Michel Houellebecq. Ich bin sehr gespannt.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

“Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.”

Albert Camus “Der Mythos von Sisyphos”

Vielen Dank für das Interview lieber Falk, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

Ich danke Dir!

5 Fragen an Künstler*innen:

Falk Fatal, Schriftsteller, Sänger

Foto_privat

12.9.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Be my Baby“ Ronnie Spector. Hannibal Verlag

Es ist ein Leben, das von der Faszination der Musik und des großen Erfolges, der vielseitigen Begegnungen mit Künstler*innen und deren wunderbarer Inspirationen wie dramatischer Ereignisse und persönlicher Tragik bestimmt ist.

Veronica Yvette Bennett wird am 10.August 1943 in New York geboren. Die Musik begleitet sie und ihre ältere Schwester von früher Jugend an und es kommt schon bald zu ersten Auftritten und Erfolgen…

Die Türen zur Musikwelt öffnen sich…doch dabei fallen Licht und Schatten in ein Leben, das aber immer wieder zu sich selbst zu finden sucht in der Kraft der Musik und der Freunde…

„Ein autobiographischer Rückblick einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Musikwelt. Eine Sensation!“

„Be my Baby“ Ronnie Spector. Hannibal Verlag

Walter Pobaschnig  12/22

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„Geziert mein Blick“ Anne Marie Pircher, Schriftstellerin  _ Give Peace A Chance _ Meran 30.11.2022

GIVE PEACE A CHANCE


Geziert mein Blick

Ins ferne Blau

Vögel ziehen

Erinnerungsschleifen



Pace, sagen wir, Peace

Einfach so in die Luft

Amore

Chiffren als

Empathie verkleidet  

Andernorts aber

Chaos über Chaos

Hunger nach

Allem oder

Nichts, Elitenwächter

Chamäleons und Clowns

Ende ohne Ende: still


Anne Marie Pircher, 15.11.2022

Anne Marie Pircher, Schriftstellerin  

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Anne Marie Pircher, Schriftstellerin  

Zur Person _ Anne Marie Pircher lebt als Schriftstellerin und Lyrikerin in der Nähe von Meran/Südtirol. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt den Roman „Iris & Pupille“ in der Edition Laurin Innsbruck, 2022. War Finalistin beim Literaturwettbewerb „Floriana“ in St. Florian b. Linz. Sie erhielt mehrere Stipendien der Südtiroler Landesregierung.

Nähere Infos unter http://www.annemariepircher.eu.

Fotos_1,2 Anne Marie Pircher; 3 Manuela Tessaro.

Walter Pobaschnig _ 15.11.2022.

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Es ist was es ist, sagt jemand im Halbdunkel“ Ioana Miron, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Bukarest 29.11.2022

GIVE PEACE A PEACE


Gefühle haben bedeutet nicht das jemand

In die falsche Reihe beauftragt wurde,

Vergangenheit, mehr als eine genetische Prägung,es ist undeutlich gezeichnet

Es war einmal, das wird immer öfter gesagt, aber niemand weiß genau was war

Papiere, fremde Namen, gesammelte, wie giftige Pflanzen in einem Herbarium

Erleichtern uns den Weg, uns selbst zu entdecken

Aber es ist immer noch schwer bis zum Ende, das wird ein

Chaos, die jede klare Perspektive erschöpft und das Tempo nicht berücksichtigt

Es ist was es ist, sagt jemand im Halbdunkel

Außerdem schien alles andere unbekannt

Chormäßig, die Erinnerungen wurden atonal

Hast du an etwas gedacht oder hast du alles zum Schweigen gebracht?

Ansichten außerhalb von dir selbst sind oft die klarsten, genauso wie oft

Nur menschenleere Straßen die am meisten begangen sind

Chimärisch, versuch`, am Rande eines imaginären Gletschers einen kühlen Kopf zu bewahren

Es ist doch nicht schwer, eine Realität nachzuahmen, in der alles mit Innenlicht passiert.


Ioana Miron, 15.11.2022

Ioana Miron, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Ioana Miron, Schriftstellerin

Zur Person _ Ioana Miron, geboren am 10. November 1989 in Botoşani, Rumänien, schreibt Gedichte und hat vor kurzem Zeit begonnen, mit Prosa zu jonglieren, um ihre eigene Realität zu überdenken und zu polieren. Sie übersetzt Gedichte und Prosa aus dem deutschen und nordischen Raum. Sie ist auch Illustrator und Grafiker und Mitglied für Pen Rumänien. Sie lebt derzeit in Bukarest.

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 15.11.2022.

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