„Romy Schneider – Ich bin nicht mehr Sissi“ Stéphane Betbeder/Remi Torregrossa. Splitter Verlag.

Romy Schneider ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der internationalen Filmgeschichte. 1938 in Wien in eine Schauspielfamilie geboren, folgen schon in jungen Jahren erste Filmrollen und schließlich 1954 mit der „Sissi“ Triologie ein Kassenschlager und der Durchbruch in der Filmwelt.

Zwei weitere Sissi Fortsetzungen folgen und katapultieren die erst 17jährige Schauspielerin in den umjubelten Starhimmel. Die Wege führen nun nach Paris,  Hollywood, doch auch die Liebe öffnet neue Horizonte und lässt die Herausforderung Theater in Paris unter der Regie von Luchino Visconti und an der Seite ihrer großen Liebe Alain Delon annehmen. Mitten in Leben, Liebe, Bühne, Filmset geht Romy ihren Weg…

Die vorliegende, wunderbar gestaltete Graphic Novel folgt nun diesem Lebensweg von Kindheit, Jugend zur Filmrolle Sissi und dann dem Prozess der Loslösung und Hinwendung zu neuen künstlerischen Herausforderungen, Entwicklungen wie privaten Höhenflügen und Schicksalsschlägen und lässt so  spannend, intensiv und mitreißend in das Leben und den Kosmos Romy Schneider eintauchen. Ein ganz besonderes Erlebnis!

„Romy Schneiders einzigartiger Film-, Lebensweg als mitreißende Graphic Novel!“

„Romy Schneider – Ich bin nicht mehr Sissi“ Stéphane Betbeder/Remi Torregrossa. Splitter Verlag.

Hardcover, Seitenzahl 160

Übersetzung: Anne Bergen

ISBN: 978-3-68950-127-3

29,80 EUR

Walter Pobaschnig 11/25

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„Große, vergebliche“ Ingrid Zebinger-Jacobi, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 25.11.2025


GIVE PEACE A CHANCE

Große, vergebliche

Initiativen

Variieren

Ereignisse


Personen

Erklärungen

Ausradieren

Cartoons mit Atompilzen

Erheitern die Kinder


Abschuss


Command control

Hörst du den

Alarm?

Nun ist es Zeit

Ceasefire

Enough



Ingrid Zebinger-Jacobi, 24.11.2025

Ingrid Zebinger-Jacobi, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Ingrid Zebinger-Jacobi, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Ingrid Zebinger-Jacobi wurde 1978 in Graz geboren, wo sie Musik und Anglistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft studierte und als Übersetzerin arbeitete. Heute lebt sie in Wien. Veröffentlichungen von Kurzprosa in verschiedenen Literaturzeitschriften (u.a. WespennestLichtungen) und im Rundfunk. Ihre bisherigen Erzählbände Barfuß geht die Zeit (2018), Ich lege mein Herz (2019) und Ein Boot weit draußen (2025) sind bei edition keiper erschienen. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman.

Aktueller Erzählband von Ingrid Zebinger-Jacobi :

Ein Boot weit draußenErzählungen von Ingrid Zebinger-JacobiKeiper Verlag

Die Geschichten von Ingrid Zebinger-Jacobi entfalten ihre Wirkung leise, aber mit tiefgreifender Suggestivkraft. Ob sie über den November in Venedig, Prometheus oder Bruegels „Bauernfest“ schreibt, stets schwingen Zwischentöne mit, die das Gewöhnliche in ein neues Licht rücken. Ihre Kurzgeschichten überraschen mit unerwarteten Wendungen und ziehen den Leser fast unmerklich in eine Welt, in der das Normale nicht normal ist. Mit Ein Boot weit draußen knüpft Zebinger-Jacobi an ihre Werke Barfuß geht die Zeit und Ich lege mein Herz an an. Es sind Texte voller Zwischenräume und Übergänge, Poesie mit Akzenten, die überraschen, irritieren und bewegen. Ihre Kunst liegt darin, das Alltägliche so zu schildern, dass das Unsichtbare spürbar wird.

Preis: AT € 23,00 / DE € 22,37
Seiten:
 156
ISBN13: 978-3-903575-42-4
Erscheinungsdatum: 24. März 2025
Sprache: Deutsch
Format: 12,0 x 19,0 cm; Pappband

https://www.editionkeiper.at/shop/produkt/ein-boot-weit-draussen/?doing_wp_cron=1764011068.5301949977874755859375

Fotos: Portrait _ privat; Cover _ Verlag; Motiv _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 24/11/25

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Die Villen von Dornbach. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Signum Verlag.

Es beginnt mit einem Besuch der Autorin, Historikerin, Kulturmanagerin Marie-Theres Arnbom im Westen Wiens in Dornbach. Ihr Blick fällt dabei auf eine historische Treppe und ein Plateau, dass nun in ein Neubauensemble integriert ist. Das Interesse ist geweckt und lässt der Architektur-, Kulturgeschichte dieses besonderen Lebensraumes in Wien/Hernals im wahrsten Sinne des Wortes umfassend nachgehen…

Das Ergebnis liegt nun in einer wunderbaren Zeitreise zu Lebensorten, Biografien, Gesellschaftsereignissen und vielen Besonderheiten und Überraschungen vor und lädt kulturinteressierte Leserinnen und Leser zu einem einmaligen Spaziergang in Wort und Bild mit fundierter Expertise in Aus- und Einblicken zu Geschichte, Erinnerung und Gegenwart ein.

Es ist eine Begegnung mit so klingenden Namen wie Wittgenstein oder Demel, welche in historischen Fotos im Lebensraum anschaulich sichtbar und in Erläuterungen historisch fassbar werden. Haus und Wege erzählen von Lebenslinien, Lebensspuren und erlauben spannend und facettenreich hineinzuspazieren in Kultur und Geschichte im Westen Wiens.

„Ein wunderbarer Spaziergang in Wort&Bild zu Kultur und Geschichte im Westen Wiens“

Die Villen von Dornbach. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Signum Verlag.

ISBN-13: 978-3-99050-296-9

Erscheinungsdatum: 14.11.2025

1. Auflage, mit zahlreichen Abbildungen, ca. 256 Seiten

€ 29,00 inkl. MwSt.

Walter Pobaschnig 11/25

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„Aufstehen, aufmerksam machen, Position beziehen“ Karla Mahler, Künstlerin _ Wien 23.11.2025

Liebe Karla, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich steige in mein Hamsterrad ein und drehe wie die meisten Erwachsenen meistens meine Runden. Manchmal bin auch ich es, die sich dreht.

Karla Mahler, Künstlerin _
Foto: „Station Mahler bei Mahler“ Villa Ast, Wien Döbling _
Walter Pobaschnig, folgende.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Auch wenn wir lange philosophieren könnten, was Realität ist, finde ich es trotz aller Bejahung konstruktivistischer Ideen wichtig, Dinge beim Namen zu nennen. Aufstehen, aufmerksam machen, Position beziehen. Sich zu Zivilcourage bekennen, menschlich bleiben. Empathie zeigen. Enorm wichtig.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Aus meiner Perspektive hat Kunst bei aller handwerklichen Finesse immer einen Innovationsaspekt. Wir Menschen sind schon erstaunlich, denn das haben wir aller organisierter und restrukturierter Information immer noch voraus, wenn wir etwas schaffen. Neben unserem kreativen Geist werden wir auch in Zukunft wie immer dokumentieren und erleben wollen, also auch diese Aspekte werden der Kunst nie abhanden kommen. Wir werden immer dokumentarisch arbeiten, denn wir werden immer den Strom der Zeit in seiner Vergänglichkeit versuchen festzuhalten. Außerdem können wir keine selbst gemachte Erfahrung durch eine hypothetische Erfahrung ersetzen. Wie eine der letzten Szenen im Film „Interview mit einem Vampir“ so schön zeigt: Eine Filmaufnahme eines Sonnenuntergangs ist schlussendlich nur die Simulation eines echten. Wir werden das Echte nie ersetzen können.

Was liest Du derzeit?

Ich habe vor Kurzem „Simulacra und Simulation“ von Baudrillard begonnen. Das Buch ist wie Vollwertkost: Man braucht viele Pausen. Und ich bin so eine, die ca. vier bis fünf Bücher parallel liest, dann wieder liegen sie lange. Ich denke, dass es für jedes Buch den passenden Moment gibt. Und dann schlürfe ich es oft wie eine Vorspeise auf. In meinem Regal wartet auch noch „Man and his symbols“ von Carl Gustav Jung.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Terrasse war so gelegen, dass sie an den Tagen, an denen der in Algier immer starke Ostwind sich erhob, mit voller Wucht von der Seite gepeitscht wurde. An jenen Tagen liefen die Kinder zu den ersten Palmen, an deren Fuß immer lange welke Palmenzweige lagen. Sie schabten den Schaft ab, um die Stacheln zu entfernen und ihn mit beiden Händen halten zu können. Die Palmwedel hinter sich herziehend, liefen sie dann zur Terrasse; der tobende Wind pfiff in den großen Eukalyptusbäumen, zerzauste die Palmen, rieb die breiten gelackten Blätter der Gummibäume mit einem Rascheln gegeneinander. Es ging darum, auf die Terrasse zu steigen, die Palmenzweige hinaufzuziehen und sich mit dem Rücken zum Wind aufzustellen. Dann nahmen die Kinder den knisternden trockenen Palmwedel fest in beide Hände, wobei sie ihn teilweise mit ihrem Körper schützten, und drehten sich dann abrupt um. Mit einem Schlag wurde der Palmwedel gegen sie gepresst, sie atmeten seinen Geruch nach Staub und Stroh ein.“ (Albert Camus. Der letzte Mensch. 2014. Rohwolt Taschenbuch Verlag: 205f)

Karla Mahler, Künstlerin _
Foto: „Station Mahler bei Mahler“ Villa Ast, Wien Döbling _
Walter Pobaschnig
.

Vielen Dank für das Interview, liebe Karla, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Karla Mahler, Künstlerin _ Wien.

Zur Person/über mich: Karla Mahler BA is a Viennese artist photographer who attended „Schule Friedl Kubelka“ and studied Cultural and Social Anthropology. She writes texts and shoots fotos for buntesAT .You can read her articles under: https://www.buntes.at/p/karla-mahler.html and in part on her instagram account „archingworlds“, where you can update yourself about recent projects and exhibitions, read her dystopian and surrealistic texts and  take a look at her fotos and collages.

Alle Fotos: Walter Pobaschnig _ Station „Mahler bei Mahler“ _ Wien/Döbling 10/25.

Walter Pobaschnig 19/11/25

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„Getrieben wirst du sein für den Rest deines Lebens“ Karla Mahler, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 23.11.2025

GIVE PEACE A CHANCE


Getrieben wirst du sein für den Rest deines Lebens

In deinen Augen spiegelt sich der verstummende Schrei deines Gegenübers, das in Resten

Vornüber gefallen reglos liegen bleibt und sich bis zum Ende der Zeit in deine Netzhaut einbrennt.

Entgegen jeder Wahrscheinlichkeit hat dich der Kugelhagel nur gestreift, du spürst es kaum.



Planlos stolperst du weiter, getränkt in das Bild, das alles einnimmt.

Entfernt nur siehst du dich Bahnen ziehend schlittern.

Alles in das dröhnende Pulsieren in deinen Ohren gehüllt.

Chimären ziehen am Horizont vorbei, oder schwanken sie in deine Richtung?

Entgegen allem was noch greifbar war, packen dich Hände.



Allein der rhythmisch dich in die Bewusstlosigkeit ziehende Schlag im Schädel begleitet dich ins Zelt – die Zeit bleibt draußen stehen.


Chlorgeruch, kalter Stahl, blendendes Licht, tiefer Schlaf.

Hier bist du sicher.

Anfangs hier, später zu Hause.

Nie jedoch ohne Fragmente der verstummten Kehle zu sehen, nie nur einen Tag ohne die groben Hände der

Chimären dich packen zu spüren, die dich verschwommen umrissen aus der Schussbahn schleifen. Und doch:

Ewig wortlos bleibt dieser Moment.




Karla Mahler, 19.11.2025

Karla Mahler, Künstlerin _ performing „Undine geht“ _
Fotos: Walter Pobaschnig.

GIVE PEACE A CHANCE

Karla Mahler, Künstlerin _ Wien.

Zur Person/über mich: Karla Mahler BA is a Viennese artist photographer who attended „Schule Friedl Kubelka“ and studied Cultural and Social Anthropology. She writes texts and shoots fotos for buntesAT .You can read her articles under: https://www.buntes.at/p/karla-mahler.html and in part on her instagram account „archingworlds“, where you can update yourself about recent projects and exhibitions, read her dystopian and surrealistic texts and  take a look at her fotos and collages.

Alle Fotos: Walter Pobaschnig _ „Undine geht“ _ Donau/Wien 10/25.

Walter Pobaschnig 19/11/25

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„Gräben voller Hoffnung“ Anna Maltschnig, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 22.11.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Gräben voller Hoffnung.

Im Krieg

Viele Verlierer.

Ein Gewinner?




Perforierte Stammbäume.

Entwurzelte Menschen.

Ausgestorbene Straßen.

Candle in the wind.

Endzeitstimmung.




Aussicht auf Frieden?




Courage trägt neuerdings Camouflage.

Helden dieser Zeit, wo seid ihr?

Alles ist

Nichts im Vergleich zur

Chancenlosigkeit

Eines Tages



Anna Maltschnig, 13.11.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Anna Maltschnig, Schriftstellerin, Künstlerin

Zur Person/über mich:  Anna Maltschnig (Jahrgang 1980) lebt in Wien. Annas Spezialgebiet sind treffsichere Wortspiele und Kurzgedichte. Deren Inhalte drehen sich um (Kontroll-)verlust, menschliches Scheitern und die emotionale Schwebelage dazwischen. Wiederholte Veröffentlichungen v.a. in der Straßenzeitung „Augustin“. (www.annamaltschnig.com/poetry)

Foto: Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 13/11/25

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„Kunst stellt das Dringliche vor das Bequeme“ Anna Maltschnig, Schriftstellerin _ Wien 22.11.2025

Liebe Anna Maltschnig, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Die besten bzw. dringendsten Ideen fürs Schreiben kommen mir stets über Nacht bzw. am frühen Morgen, wenn das Denken noch unbeeinflusst von äußeren Einflüssen ist. Deshalb schreibe ich auch am liebsten vormittags oder in der Nacht, wenn die Stadt „schläft“.

Meine Woche ist sonst recht zweigeteilt. Werktags bin ich meistens im 7. Bezirk und am Wochenende pendle ich oft nach Kaisermühlen; derzeit genieße ich die Vorzüge und Gegensätze beider Welten.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Sich in Zeiten wachsender Polarisierung nicht auseinander dividieren zu lassen; innerhalb der eigenen Person nicht und auch andere nicht. Gleichzeitig bei aller Empathie für „Andersdenkende“, sich vom Mitgefühl auch nicht „völlig vereinnahmen“ zu lassen; das sehe ich als die hohe Kunst unserer Zeit an; sich darauf zurückbesinnen, was „Mensch sein“ letztendlich ausmacht und dabei auszuhalten, sich von abgestumpften Leidensgenossen als „naiv“ bzw. „Gutmensch“ schimpfen zu lassen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu? 

Die Kunst fordert heraus, schaut hin, wo viele lieber wegschauen, sie sucht stets nach Wahrheit und stellt das Dringliche vor das Bequeme; Die Kunst hinterfragt und hilft Unbegreifliches zu abstrahieren; damit sich die Menschen in ihrem Alltag und Alltagssorgen nicht vollständig verlieren.

Was liest Du derzeit?

Bis auf den einen oder anderen Lebensratgeber, derzeit nicht viel. Mir fehlt in diesen hektischen Zeiten, zugegeben, etwas die Muße und Gelassenheit, mich 300 Seiten lang ungehindert auf die Gedankenwelt eines anderen einzulassen. Derzeit konzentriere ich mich darauf, mein unmittelbares Umfeld zu reflektieren (über das Schreiben von Gedichten). Das hilft mir ein wenig Distanz in all die emotionell aufgeladenen Momente, Meinungen und Medienberichterstattungen zu bringen und mir im Alltag etwas Bodenhaftung zu verleihen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

 Lebensmotto: „Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“

Vielen Dank für das Interview, liebe Anna, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunst-, Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Anna Maltschnig, Schriftstellerin, Künstlerin

Zur Person/über mich:  Anna Maltschnig (Jahrgang 1980) lebt in Wien. Annas Spezialgebiet sind treffsichere Wortspiele und Kurzgedichte. Deren Inhalte drehen sich um (Kontroll-)verlust, menschliches Scheitern und die emotionale Schwebelage dazwischen. Wiederholte Veröffentlichungen v.a. in der Straßenzeitung „Augustin“. (www.annamaltschnig.com/poetry)

Walter Pobaschnig 13/11/25

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„Ganz stark sein müssen“ Mara Malischnig, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Wien 21.11.2025

GIVE PEACE A CHANCE

G anz stark sein müssen

I m Frieden vereint sein

V erlieben

E in Leben akzeptieren, das unperfekt ist



P lötzlich

E ingestehen, dass man sich selbst nicht mag

A ushalten, dass keine schlechte Kritik ankam

C horeografie für Impulstanz üben obwohl man nur einmal dort war

E in Eis zusammen essen



A n sich selbst arbeiten




C eit mit Menschen verbringen

H ass im Netz nicht unkommentiert lassen

A n sich selbst arbeiten dürfen

N icht werten

C lown sein dürfen

E ine Blutspende abgeben und hoffen, man rettet wen



Mara Malischnig, 17.11.2025

Mara Malischnig, Künstlerin

GIVE PEACE A CHANCE

Mara Malischnig, Künstlerin

Zur Person/über mich:  https://www.maramalischnig.eu/

Das ist meine bescheidene Homepage. Ich bin Pädagogin und habe Sozialmanagement studiert und manchmal sehe ich mich als Künstlerin eher weniger als Model und manchmal nicht. Irgendsowas würd ich sagen bin ich. 

Aktuelles Buch:

Das Strubbelpeterchen

Peter Strubbelchen

Von Malischnig, Mara _ Faridi, Mehrdad

Das Strubbelpeterchen Peter Strubbelchen setzt sich mit seiner Geschichte auseinander und denkt über einen Besuch seiner Mutter nach, bei der es Rezepte erfragen möchte. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung mit seinem Weg dorthin, in Anlehnung an Heinrich Hoffmann 1844 (1845).

PaperbackVerlagBoD – Books on Demand

Erscheinungsdatum 30.08.2025 1. Auflage _28 Seiten

Im Buchhandel erhältlich.

Fotos: Portrait _ Walter Pobaschnig _ Station bei „Jeanny“ ; Motive _ privat; Cover _ Verlag.

Walter Pobaschnig 17/11/25

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„miteinander sprechen, nicht übereinander“ Mara Malischnig, Künstlerin _ Wien 21.11.2025

Liebe Mara, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Der „tu-Ma-so Tag“. Ich wache früh morgens auf, gehe nicht Gassi, da der Hund bereits sich in der Wohnung erleichtert hat. Dann esse ich, trinke ich und lege mich schlafen. Dazwischen schreibe ich und rede mit meinem Freund. Wir diskutieren über Mikro- und Makrokosmos. Irgendwie ein Matschhaufen an Wahnsinn, der feststellt wir streiten, aber haben Frieden.

Mara Malischnig, Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Eigentlich hinsetzen und nachdenken über Frieden und miteinander sprechen, nicht übereinander.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

KÖR  https://www.koer.or.at/

überlegt gerade ein Kunstprojekt mit mir. Es geht um Bücherregale, die in einem Kubus sind, mit einer barrierefreien Rollstuhlrampe, Solarzellen am Dach zur Beleuchtung und Getränkeautomaten in Wien.

Ich weiß nicht, wie ich auf die Frage richtig antworten soll, Literatur ist vielschichtig und ich kann pauschal irgendwie keine Antwort finden, außer dass ich Kunst im öffentlichen Raum im Hinblick auf Literatur verbinden möchte. Vielleicht regt es an zum Hinsetzen und Miteinander reden, KÖR fand die Idee super, wobei mein Freund und ich noch überlegen, ob da Sessel rein sollen. Wir suchen den Kontakt zu anderen Künstlerinnen und Künstler im Hinblick auf das Projekt. Einreichung wäre der 15.1.26

Was liest Du derzeit?

Eine Broschüre vom Frauenministerium mit kompakten Inhalt.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es wird. Man arbeitet dran und ich schaue gerne in die Sterne und mir den Mond an. Ansonsten wünsche ich alles Gute für die Zukunft.

Mara Malischnig, Künstlerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Mara, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunst-, Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Mara Malischnig, Künstlerin

Zur Person/über mich:  https://www.maramalischnig.eu/

Das ist meine bescheidene Homepage. Ich bin Pädagogin und habe Sozialmanagement studiert und manchmal sehe ich mich als Künstlerin eher weniger als Model und manchmal nicht. Irgendsowas würd ich sagen bin ich. 

Aktuelles Buch:

Das StrubbelpeterchenPeter Strubbelchen

Von Malischnig, Mara _ Faridi, Mehrdad

Das Strubbelpeterchen Peter Strubbelchen setzt sich mit seiner Geschichte auseinander und denkt über einen Besuch seiner Mutter nach, bei der es Rezepte erfragen möchte. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung mit seinem Weg dorthin, in Anlehnung an Heinrich Hoffmann 1844 (1845).

PaperbackVerlagBoD – Books on Demand

Erscheinungsdatum 30.08.2025 1. Auflage _28 Seiten

Im Buchhandel erhältlich.

Fotos: Portrait _ Walter Pobaschnig _ Station bei „Jeanny“ ; Motive _ privat; Cover _ Verlag.

Walter Pobaschnig 17/11/25

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„Gier“ Gabriele Vasak, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 20.11.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Gier

Irrsinn

Verwirrung und

Eiseskälte


Pflügen

Einen

Abgrund;

Chaos

Eitert.


Alte


Chroniken

Hegen

Aber

Neuanfänge und

Chancen in

Echtzeit.



Gabriele Vasak, 17.11.2025

Gabriele Vasak, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Gabriele Vasak, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Gabriele Vasak, Jahrgang 1963, geboren in Wien und aufgewachsen in verschiedenen Orten in Österreich, lebt und arbeitet heute in Wien und einem kleinen Dorf in der Steiermark. Die steten Wechsel ihres Lebensmittelpunkts haben sie als einen heimatlosen und für diverse Lebensentwürfe offenen Menschen geprägt.

Schon lange vor ihrem Studium der Germanistik und Romanistik galt ihr Hauptinteresse der Literatur und dem Schreiben. Erste Publikationen erschienen bereits in ihrer Schulzeit in „Neue Wege“, entscheidende Förderung erhielt sie später von ihrem Mentor, dem Poeten Gert Jonke.

Ihr Debütroman „Mauersegeln“ (Milena Verlag, 1998) wurde von der Kritik als ein Stück intelligente und stilsichere Literatur zur Arbeitswelt gelobt. Es folgten fünf weitere Romane, zwei Lyrikbände und Publikationen in Literaturzeitschriften, thematisch um Arbeit, Krankheit und Liebe angesiedelt.

Ihr bislang letzter Roman „Ich bin die ich bin“ (Gabriele Vasak, 2022 ) erzählt das Leben dreier Frauen, die von einer rätselhaften Krankheit befallen sind und radikal-individuelle Wege der Bewältigung ihres Leidens suchen und finden. Auf Ö1 wurde er von Christa Nebenführ so vorgestellt: „Der Roman kann als existenzphilosophische Antwort auf die Frage des Lebens mit einer nie zur Gänze erfassbaren Krankheit gelesen werden.“

Aktueller Roman:

Das Buch mit dem Coverbild von der wunderbaren Künstlerin Michaela Grass ist als Kindle Ausgabe oder als Hardcover nach PM an mich erhältlich.

Weitere Informationen zur Autorin unter www.gabriele-vasak.at

Fotos: Portrait_privat; Cover _ Verlag; Motiv _ Walter Pobaschnig.

Walter Pobaschnig 17/11/25

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