„ein offenes, an der handnehmendes, politisch aussagekräftiges Kunstverständnis“ Phillipp Laabmayr, Schauspieler _ Wien 5.10.2023

Lieber Phillipp Laabmayr, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Bis auf Zähneputzen, Kaffee und Vorstellungen meist sehr unregelmäßig, aber mindestens einmal in der Woche ein Kebap.

Phillipp Laabmayr, Schauspieler _
Szenenfoto _ Phillipp Laabmayr in „Lagerkollaps! inside/out“ _ TEMPORA/Wien _ folgende _
laufende Vorstellungen (siehe unten)

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Unbedingt eine Partei unterstützen, die eine*n geeignete*n BVGh Präsident*in ernennt …ENDLICH, und dann Klimagesetz forcieren!

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Im Idealfall greift Theater aktuelle Themen auf und erzählt sie zur besseren Reflexion neu.

Das Kunstverständnis daß mich persönlich dabei interessiert, ist ein offenes, an der handnehmendes, politisch aussagekräftiges, dass sich nicht verschließt sondern sich allen Teilbereichen der Gesellschaft öffnet.

Was liest Du derzeit?

Thomas Mann, Buddenbrooks (bissl anstrengend).

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Pain is just bread! (©Julie Guigonis)

Vielen Dank für das Interview, lieber Philipp, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Phillipp Laabmayr, Schauspieler

5 Fragen an Künstler*innen:

Phillipp Laabmayr, Schauspieler

Zur Person _ Phillipp Laabmayr, geboren 1996 in Salzburg, begann seine künstlerische Laufbahn im Theaterverein Henndorf. Nach Matura an der HBLA Ursprung für Landwirtschaft und Zivildienst absolvierte er seine Schauspielausbildung an der MUK Wien. Er sammelte Erfahrungen am Theater der Jugend und dem Volkstheater Wien (Volx Margareten).

2021 spielte er bei den Perchtoldsdorfer Sommerspielen RUPRECHT in der zerbrochene Krug unter der Regie von Veronika Glatzner.

Seit 2020 arbeitete er außerdem in prämierten Kurzfilmprojekten von Eric M. Weglehner, Özgür Anil und Sebastian Schmiedl sowie verschiedenen Fernsehproduktionen des ORF mit. Seit 2022 ist er freier Schauspieler und engagiert sich in kollektiven Theaterprojekten, wie über All die Berge, das die Migration über die italienisch-französische Grenze thematisiert. 2023 erhielt er das vom Land Salzburg verliehene Jahresstipendium Darstellende Kunst.

Aktuelle Produktion mit Phillipp Laabmayr _ Schauspiel: „Lagerkollaps! inside/out“ Tempora _ Wien

In leerstehenden Erdgeschosslokalen und einem Self-Storge-Lagerhaus (MyPlace) zeigt der Verein TEMPORA – Verein für vorübergehende Kunst zum Thema „Self- Storaging“ die eigens für die Produktion verfassten Texte.

Diese gewähren Einblick in skurrile Innenwelten von angemieteten Lagerräumen, in denen Geschichten, Erinnerungen und Artefakte ein Eigenleben führen. In vier kurzen Monologen – gezeigt in vier verschiedenen (un)möglichen und tatsächlichen Self-Storages im 16. Bezirk – geben uns Einblicke in (alternative) Nutzungsmodelle der Selbst_Lagerung und bieten Einblick in Beweggründe und Auswüchse der externen Lagerung von persönlichen und nützlichen Dingen.

Mit „Lagerkollaps! inside/out“ taucht TEMPORA in die Welt der Lagerräume der Stadt ein. Gemietet, aber nicht bewohnt, fensterlos und trocken sind sie Hort, Schatzkammer, Abstellkammer und für manche Rückzugs- oder gar Aufenthaltsorte. Wozu brauchen wir zusätzlichen Raum und was erzählen uns mögliche und unmögliche Nutzungsformen über Lebens- und Konsumweisen der Stadtgesellschaften? Mit „Lagerkollaps inside/out“ nähert sich TEMPORA künstlerisch einem urbanen Phänomen (das einen Wandel der Arbeits-, Lebens- und Wohnrealitäten der Städter:innen deutlich macht): der steigenden Nachfrage nach Self- Storage- Lagerräumen, also dem vermehrten Bedarf nach mehr (Lager-)Raum in der Stadt.

Als Theaterspaziergang angelegt, bewegt sich das Publikum anhand eines Plans frei von Spielort zu Spielort im 16. Bezirk und trifft in tatsächlichen und möglichen Lagerräumen auf vier ganz unterschiedlichen Protagonist:innen, die uns an der Erfahrung der Selbst_Einlagerung teilhaben lassen.

www.verein-tempora.org

Premiere:  Donnerstag 21.9.2023, 19.30 Uhr

Weitere Termine:

Donnerstag 5.10.2023, 19.30 Uhr

Samstag 7.10.2023, 19.30 Uhr

Sonntag 8.10.2023, 19.30 Uhr

Freitag 13.10. 2023, 19.30 Uhr

Sonntag 15.10.2023, 19.30 Uhr

Treffpunkt: ada – artistic dynamic association, Wattgasse 16/6, 1160 Wien

Konzept, künstlerische Leitung, Regie: Veronika Glatzner

Autor:innen: Gregor Guth, Valentin Postlmayr, Magdalena Schrefel, Grischka Voss

Darsteller:innen: Julia Schranz, Grischka Voss, Phillipp Laabmayr, Valentin Postlmayr

Ausstattung: Valentin Hämmerle

Kostüm: Nina Samadi

Outside Eye: Carolyn Amann

Regieassistenz, Social Media: Alina Hainig

Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit: Magdalena Stolhofer

TICKETS: http://www.ntry.at/lagerkollapsinsideout

www.verein-tempora.org

Fotos_Portrait: Benjamin Laabmayr; Stückfotos _ Markus Sepperer

Walter Pobaschnig _ 3.10.2023

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„In den Garten, fertig, los!“ Mit 400 Handgriffen durch jedes Beet. Jean-Michel Groult. Ulmer Verlag.

Ein Garten erfreut Herz und Seele. Doch wie nun einen Garten gestalten, dass die Freude im Betrachten, Wandeln und Genießen überwiegt? Was sind die wichtigen und schnellen Handgriffe im Beet dazu? Was muss wann, wie getan werden?

Jean-Michel Groult, Botaniker, Journalist und Fotograf, spezialisiert auf Garten- und Umweltfragen, legt mit „In den Garten, fertig, los!“ eine übersichtliche wie kompakte Anleitung zur jahreszeitlich abgestimmten Gartenarbeit vor. In wunderbaren Fotoanleitungen werden die Schritte der Gartenarbeit erläutert und auch motiviert. Der Text ist dabei auf das Wesentliche konzentriert und fokussiert und führt dabei direkt in den Garten in Inspiration und Impuls über. Eine äußert gelungene Kombination.

Das Buch ist in vier Grundkapitel aufgebaut, die von der grundlegenden Anlage des Gartens und der weiteren Planung & Gestaltung ausgehen, um dann die Details zu Gemüse- und Obstgarten zu erläutern. Information, Anleitung wie Bildsprache begeistern dabei.

„Ein sehr gelungenes Gartenbuch als praktischer wie motivierender und inspirativer Begleiter.“

„In den Garten, fertig, los!“ Mit 400 Handgriffen durch jedes Beet. Jean-Michel Groult. Ulmer Verlag.

2023. 144 S., 385 Farbfotos, kart.

ISBN 978-3-8186-1944-2.

€ 18,00. ET-Ist: 13.07.2023

Walter Pobaschnig 9/23

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„In Liebe, Pamela“ Anderson, Pamela _Tepper, Alan (Übersetzung). Hannibal Verlag

Pamela Andersen – Es ist ein klingender Name und eine kometenhafte Karriere, die mit der TV Kultserie der 1990er Jahre „Baywatch“ beginnt und viele Stationen im Film, Mode, Fotografie und Gesellschaft bis zur Gegenwart durchläuft. Unzählige Coverfotos, Schlagzeilen in Wort und Bild begleiten eine Karriere im Rampenlicht wie privatem Blick.

Dahinter ist der Mensch, die Frau, die Mutter Pamela Anderson, von deren Träumen, Gedanken, Herausforderungen, Enttäuschungen das vorliegende Buch beeindruckend erzählt.

Es ist ein Ein-, und Rückblick in ein schillerndes Star-Leben, der in vielen zu überraschen weiß und eine tiefe reflektierende Seele im Sturm des Erfolges zeigt.

Welche Bedeutung dem Erzählen, dem Berichten, dem Nachdenken, dem Fühlen dabei zukommt, zeigt auch, dass das Buch ganz auf Fotos verzichtet und ganz den „inneren“ Menschen im Erleben des persönlichen Kunst- und Lebenswegesin den Vordergrund stellt.

„Ein bemerkenswerter wie vielseitig spannender persönlicher Rück- und Einblick in Leben, Kunst, Zeit.“

„In Liebe, Pamela“ Anderson, Pamela _Tepper, Alan (Übersetzung). Hannibal Verlag

1. Auflage September 2023, 256 Seiten, Klappenbroschur

Format: 21,5 x 14

ISBN 978-3-85445-762-6

25,00 EUR

Walter Pobaschnig  9/23

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„Das Theater muss schamlos übertreiben und extrem sein dürfen“ Grischka Voss, Schauspielerin _ Wien 4.10.2023

Liebe Grischka Voss, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Früh aufstehen, Katzen füttern, Katzenklo machen, Sohn aus dem Bett zerren und in die Schule schicken, einkaufen, schreiben oder Text lernen, Mittagessen kochen, proben oder Vorstellung spielen, Katzen füttern, schlafen

Grischka Voss,
Schauspielerin, Autorin, Regisseurin
_
Szenenfoto _ Grischka Voss in „Lagerkollaps! inside/out“ _ TEMPORA/Wien _ folgende _
laufende Vorstellungen (siehe unten)

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Uns als eine Gemeinschaft zu betrachten, in der jede/r gleich wichtig ist, Menschen nicht in Hautfarben, Nationalitäten oder Gender zu unterteilen, sondern ganz unmittelbar als Persönlichkeiten wahrzunehmen und zu schätzen und respektieren wie sind.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich finde gerade in der Kunst ist es wichtig Mut zu beweisen und sozialpolitische Statements abzugeben, ohne Rücksicht auf “political correctness”. Das Theater ist ein Medium, in dem relevante Themen direkt zwischen DarstellerInnen und ZuschauerInnen verhandelt werden, ein Ort, wo man zusammenkommt, um sich mit etwas zu konfrontieren, auseinanderzusetzen, zu informieren, eine Meinung zu bilden oder zu hinterfragen.

Das Theater muss schamlos übertreiben und extrem sein dürfen, um den Fokus auf etwas zu lenken oder etwas aufzudecken, was nicht stimmt. Für mich haben Theater und Künstler die Aufgabe laut, drastisch, ohne Rücksicht auf Verluste Ungerechtigkeiten und Missstände aufzuzeigen, herauszuschreien, was sich andere nicht trauen. Insofern sollte das Theater, die Kunst wie ein David sein, der sich, obwohl er so winzig ist, vor den Riesen Goliath stellt und ihm mit seiner kleinen Faust droht.

Ich finde den Mut, den Menschen oft in einer aussichtslosen Situation entwickeln, um sich zu wehren und gegen etwas aufzubegehren, obwohl sie augenscheinlich überhaupt keine Chance haben, diesen Mut sollten Künstler und Theater haben, um andere Menschen zu empowern.

Was liest Du derzeit?

“Heim gesperrt” von Sylvia Wagner, ein Buch das aufdeckt, dass bis in die 70er Jahre Impfstoffe und Psychopharmaka heimlich an Heimkindern getestet wurden.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Don’t take yourself so fucking serious!

Vielen Dank für das Interview, liebe Grischka, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Grischka Voss,
Schauspielerin, Autorin, Regisseurin

5 Fragen an Künstler*innen:

Grischka Voss, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin

Zur Person _ Grischka Voss (D), Schauspielerin, Autorin, Regisseurin

1993-1995 Ausbildung für Schauspiel und Tanz in New York und Wien

1996 Akademietheater, „Ballade vom Wiener Schnitzel“/George Tabori; Volkstheater „Cyrano de Bergerac“/ Michael Schottenberg

1997-2017 gründete und leitete die freie Künstlerin gemeinsam mit Ernst Weigel „das bernhard ensemble“, das ab 2006 in Wien, im „Das OFF Theater“ beheimatet war.

Sie versteht sich als freie Geschichtenerzählerin mit starken sozialen Anliegen, schuf zahlreiche Stücke für das bernhard ensemble, mit denen sie im In – und Ausland gastierte, spielt, inszeniert und zeichnet zumeist auch für Bühne und Ausstattung ihrer Produktionen.

Im Sommer 2017 verließ sie das bernhard ensemble, trat als Schauspielerin und Autorin bei „Ganymed female“ im Kunsthistorischen Museum Wien, bei den Gmundner Sommerfestspielen mit „Noch ein Fest für Boris“ auf,

verfasste ihre Autobiographie „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ (Amalthea Verlag), aus der sie u.a. beim Literaturfestival „Blätterwirbel“ im Theater in der Josefstadt oder an der Schaubühne Berlin gelesen hat.

2018 schrieb und spielte sie für Veronika Glatzners Projekt „Habenichtse“ im Fasanviertel einen Monolog zum Thema: mündet der Wiederverwertungstrend in eine neue Form des Kapitalismus?

Seit 2017 verfasst sie auch Artikel für die Salzburger Nachrichten

2019 verfasste sie das offensive Ein-Frau-Stück „Bullettproof“ über die Lust der Frau und ihre ständige Unterdrückung, das sie im Jänner 2020 im Theater Drachengasse in Wien uraufführte und spielte.

2021 Neuausgabe von „Ich bin kein Papagei“ (Amalthea Verlag), für das sie das Nachwort verfasste

2022 schrieb sie ein Theaterstück über das Klimakterium der Frau, Titel “F*ING HOT!”, UA 2023 im Theater Drachengasse

Preise:

Nestroy für die beste Off Theater Produktion 2001, zahlreiche weitere Nominierungen

Stipendien:

2020 COVID 19 Arbeitsstipendium der MA 7 für Roman „Amanda liebt es…“

2020 Einmaliges Arbeitsstipendium vom BMK IV/A/5, für Roman „Tanzen unten ohne“

2023 DramatikerInnen Stipendium der Stadt Wien für “F*ING HOT!”

Werkliste:

1997 „Hundert Gründe eine Diva zu werden“, UA Rabenhof

2001 „Das Kistenmädchen“, UA Stadtinitiative Wien

2004 „Ab und zu kleine Gemütsschwankungen“, UA WUK

2008 „Monster“, UA Das OFF Theater

2009 „Myface – Liebe mich!“, UA Das OFF THeater

2014 „Skinned – Ohne Haut“, UA Das OFF Theater

2017 „INVIDIA – der Böse Blick“, UA Das OFF Theater

Monolog „Zwei Briefe“, UA Ganymed Female KHM

„Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, Autobiographie, Amalthea Verlag

2018 Monolog „willgeben“, UA Fasanviertel, Projekt „Habenichtse“

„Aloha“, Kurzgeschichte für Projekt Koffergeschichten zugunsten der Vinzi Rast

2020 „Bulletproof“, UA Theater Drachengasse

2021 „Neuauflage „Ich bin kein Papagei“, Essay, Amalthea Verlag

https://www.grischka-voss.com/#1

Fotos: Portrait _ Nicoletta Sobotta; Stückfotos_Markus Sepperer

Aktuelle Produktion mit Grischka Voss _ Schauspiel/Text: „Lagerkollaps! inside/out“ Tempora _ Wien

In leerstehenden Erdgeschosslokalen und einem Self-Storge-Lagerhaus (MyPlace) zeigt der Verein TEMPORA – Verein für vorübergehende Kunst zum Thema „Self- Storaging“ die eigens für die Produktion verfassten Texte.

Diese gewähren Einblick in skurrile Innenwelten von angemieteten Lagerräumen, in denen Geschichten, Erinnerungen und Artefakte ein Eigenleben führen. In vier kurzen Monologen – gezeigt in vier verschiedenen (un)möglichen und tatsächlichen Self-Storages im 16. Bezirk – geben uns Einblicke in (alternative) Nutzungsmodelle der Selbst_Lagerung und bieten Einblick in Beweggründe und Auswüchse der externen Lagerung von persönlichen und nützlichen Dingen.

Mit „Lagerkollaps! inside/out“ taucht TEMPORA in die Welt der Lagerräume der Stadt ein. Gemietet, aber nicht bewohnt, fensterlos und trocken sind sie Hort, Schatzkammer, Abstellkammer und für manche Rückzugs- oder gar Aufenthaltsorte. Wozu brauchen wir zusätzlichen Raum und was erzählen uns mögliche und unmögliche Nutzungsformen über Lebens- und Konsumweisen der Stadtgesellschaften? Mit „Lagerkollaps inside/out“ nähert sich TEMPORA künstlerisch einem urbanen Phänomen (das einen Wandel der Arbeits-, Lebens- und Wohnrealitäten der Städter:innen deutlich macht): der steigenden Nachfrage nach Self- Storage- Lagerräumen, also dem vermehrten Bedarf nach mehr (Lager-)Raum in der Stadt.

Als Theaterspaziergang angelegt, bewegt sich das Publikum anhand eines Plans frei von Spielort zu Spielort im 16. Bezirk und trifft in tatsächlichen und möglichen Lagerräumen auf vier ganz unterschiedlichen Protagonist:innen, die uns an der Erfahrung der Selbst_Einlagerung teilhaben lassen.

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Premiere:  Donnerstag 21.9.2023, 19.30 Uhr

Weitere Termine:

Donnerstag 5.10.2023, 19.30 Uhr

Samstag 7.10.2023, 19.30 Uhr

Sonntag 8.10.2023, 19.30 Uhr

Freitag 13.10. 2023, 19.30 Uhr

Sonntag 15.10.2023, 19.30 Uhr

Treffpunkt: ada – artistic dynamic association, Wattgasse 16/6, 1160 Wien

Konzept, künstlerische Leitung, Regie: Veronika Glatzner

Autor:innen: Gregor Guth, Valentin Postlmayr, Magdalena Schrefel, Grischka Voss

Darsteller:innen: Julia Schranz, Grischka Voss, Phillipp Laabmayr, Valentin Postlmayr

Ausstattung: Valentin Hämmerle

Kostüm: Nina Samadi

Outside Eye: Carolyn Amann

Regieassistenz, Social Media: Alina Hainig

Produktionsleitung, Öffentlichkeitsarbeit: Magdalena Stolhofer

TICKETS: http://www.ntry.at/lagerkollapsinsideout

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Walter Pobaschnig _ 3.10.2023

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„Varusschlacht“ Armin Baumgartner, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Wien 4.10.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Georgienkrieg

Indochinakrieg

Varusschlacht

Erster Messinischer Krieg


Pyrrhischer Krieg

Erster Punischer Krieg

Appenzellerkriege

Comuneros-Aufstand (in Kastilien)

Englisch-Spanischer Krieg




Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg


Chinesischer Vietnam-Feldzug

Haiti-Santo-Domingo-Krieg

Afrikafeldzug

Namibischer Befreiungskampf

Chinesisch-Sowjetischer Grenzkrieg

Erster Weltkrieg


Armin Baumgartner, 28.9.2023

Armin Baumgartner, Schriftsteller und Korrektor

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Armin Baumgartner, Schriftsteller und Korrektor

Zur Person _ Armin Baumgartner

Geboren 1968 in Neunkirchen, NÖ. Lebt und arbeitet in Wien als Korrektor und Schriftsteller. Schreibt Prosa, Lyrik und Drama. Mehrere Einzelpublikationen, diverse Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie im Feuilleton. Mitglied der GAV, des Literaturkreises Podium und seit 2021 im Vizevorstandsvorsitzender des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands.

Einzelpublikationen:

„Brammer sieht Schwarz und sie lesen etwas“ (Triton, 2002)

„96 – das fremde buch in mir“ (uhudla-A, 2006)

„Die Wucht des Banalen“ (2012) und „Almabtreibung“ (2014, beide Kitab, Klagenfurt)

„Knappe Titel“, gemeinsam mit Rudolf Kraus (Verlagshaus Hernals, 2021)

„Klopfzeichen aus der Vergangenheit“ (Verlagshaus Hernals, Herbst 2023)

Preise und Auszeichnungen (u. a.):

Die Goldene Margerite 2004, Alois-Vogel-Preis 2014

Projektstipendium 2016/17 des BMUKK

Mehrere Arbeitsstipendien des Kulturministeriums

Fotos_S/W-Foto Matthäus Anton Schmid; Farbfoto: Rudolf Kraus, Bearbeitung: Armin Baumgartner

28.9.2023 _Walter Pobaschnig

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Literatur Kalender 2024. Momente der Sehnsucht. Hg. von Elisabeth Raabe. Gestaltet von Max Bartholl. Edition momente.

Ein Jahr bringt Vertrautes wie Überraschungen und öffnet Momente der Sehnsucht. Es gut hier Begleiter:innen zu haben, die Momente der Freude, Inspiration, Mut schenken wie vielleicht Wege öffnet. Literatur kann ein solcher Begleiter sein.

Der Literaturkalender der edition momente ist schon ein traditioneller begeisternder Impulsgeber, der sowohl in literarisch-biographischen Kontexten wie auch ganz besonderen Fotografien von Schriftsteller:innen in Vertrautem überrascht.

„Ein verlässlicher literarischer Jahresbegleiter, der vielseitig inspiriert!“

Der Literatur Kalender 2024. Momente der Sehnsucht. Hg. von Elisabeth Raabe. Gestaltet von Max Bartholl. Edition momente.

60 Blätter / 53 Fotos / farbig

32,5 × 24 cm

€ 24,­-

ISBN 978-3-8400-4100-6

Walter Pobaschnig  9/23

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„Als Elternteil ist man erstes Role Model einer zukünftigen Gesellschaft“ Daniel Angermayr, Bühnen- und Kostümbildner _ Wien 3.10.2023

Lieber Daniel Angermayr, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Erstmal Kaffee und Zigaretten, davor geht gar nichts. Dann entweder ins Theater, oder frei changierend zwischen Hausmann, Vater von 3 Kindern, Künstler, Ehemann und neuerdings auch Kraftlackel.

Abends koch ich und wir essen alle gemeinsam, da sitzen wir dann oft länger, das finde ich sehr schön.

 Daniel Angermayr, Bühnen- und Kostümbildner

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht nur jetzt, sondern immer besonders wichtig ist die kleinste gesellschaftspolitische Zelle, die Familie. In ihr werden alle Anlagen gelegt: Wie gehen die Eltern miteinander um? Wie bewältigen sie Konflikte und Krisen? Als Elternteil ist man erstes Role Model einer zukünftigen Gesellschaft. Das ist nichts für schwache Nerven.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich sehe eher ein Land im kollektiven Krisenstress als in Aufbruchstimmung, in dem man vor der Ratlosigkeit in die Mission flieht, vor der Angst in die Radikalisierung, deswegen ja, warum nicht mal bei den Taliban nachfragen wie´s  bei denen so läuft. Und was das alles mit Kunst zu tun hat, erklärt uns dann Karlheinz Stockhausen.

Was liest Du derzeit?

Derzeit nur Zeitungen…

„Vernichten“ von Houellebecq liegt noch halb gelesen auf dem Schreibtisch.

Und „The Idle Parent“ von Tom Hodgkinson ist meine Empfehlung für eigentlich alles.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Versteckt nicht eure Töchter – erzieht eure Söhne!

Vielen Dank für das Interview, lieber Daniel, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater/Bühnen-, Kostümprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Daniel Angermayr, Bühnen- und Kostümbildner

Zur Person _ Daniel Angermayr

*1974 in Vöcklabruck / OÖ

studierte Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildner an Theater- und Opernhäusern ua. in Wien, Berlin, Oslo, Reykjavik, Bayreuth, München, Dresden, Stuttgart, Frankfurt, Bochum, oder Mannheim. Er war Bühnenbildner von Christoph Schlingensief (ua. für „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen von 2004 bis 2007 gemeinsam mit Thomas Goerge) und arbeitet aktuell mit Regisseur*innen wie Thorleifur Örn Arnarsson, Fanny Brunner, Thomas Goerge, Malte C. Lachmann, Hermann Schmidt-Rahmer, oder Una Thorleifsdottir

Ausstellungen seiner fotografischen Arbeiten waren in Wien, Hamburg, Frankfurt, Linz, Vöcklabruck oder Attersee zu sehen.

Daniel Angermayr lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Wien und Alt-Lenzing.

https://www.danielangermayr.com/

Fotos: privat

Walter Pobaschnig _ 28.9.2023

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„Gelassenheit“ Pia Schiel, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 3.10.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gelassenheit

In

Viele

Erlebnisse


Packen.

Ehrlich

Alles

Charmant

Entgegennehmen,


Aber


Charismatisch

Hinterfragen.

Außerdem

Nie Engels-

Chöre

Erwarten.


Pia Schiel, 18.9.2023

Pia Schiel, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Pia Schiel, Schauspielerin

Foto_Walter Pobaschnig _ Station bei Malina 5/23

18.9.2023_Interview_Walter Pobaschnig.

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0 1 2. Daniel Wisser. Roman. Luchterhand Verlag

Da ist der Tod. Aber das ist nicht alles. Denn Erik Montelius kommt zurück. Nach dreißig Jahren. Direkt aus dem Stickstoff.

Und dann der Sauerstoff. Und die vielen Fragen. Viel zu viele. Und jetzt gilt es Antworten zu finden für das Unvorstellbare. Da kommt schon mal eine Kafka Anleihe gut.

„There will be an answer: ich glaubte eine Schildkröte zu sein. Natürlich erzähle ich das nur, damit ich irgendwas erzähle.“

Ja, und irgendwie, irgendwas geht es nun weiter. Also wieder in das Leben. Zu Frau…oder? Aber was ist eigentlich geblieben? Und was war der Grund des Todes? Wer trägt die Schuld?…Viel zu erledigen im zweiten Leben für Erik Montelius…

„Ich will nach Hause…“

Daniel Wisser, in Wien lebender Schriftsteller,2018 für seinen Roman »Königin der Berge« mit dem Österreichischen Buchpreis und dem Johann-Beer-Preis ausgezeichnet,legt mit „0 1 2“ eine mitreißende wie hintergründige Geschichte zu Leben und Tod, Glaube und Sinn, Medizin und Möglichkeit, Einsamkeit und Hoffnung in den Herausforderungen und Abgründen gesellschaftlicher Gegenwart vor.

Wie bei „Königin der Berge“ ist auch im aktuellen Roman das Thema Tod in Perspektiven von Krankheit, Behandlung, Umgang im Spannungsfeld des sozialen Umfeldes wie des individuellen wie gesellschaftlichen Koordinatensystems von Moral und Wert der Gesellschaft im Mittelpunkt. Der Ausgangspunkt der Erzählperspektive – ein Toter kehrt zurück – ist ein genialer Kunstgriff und stellt geschickt hintergründig und fundamental existentiell die Frage nach Bedeutungsebenen von Partnerschaft, sozialer Beziehung wie dem Menschenbild einer Gesellschaft. Was ist der Wert des Menschen? Was kann ein Toter darüber erzählen, der plötzlich wieder da ist…eine Nagelprobe.

„Daniel Wisser greift einmal mehr genial nach Mensch und Sinn und begeistert in mitreißender Erzählkraft und tiefgründiger Gesellschaftskritik!“

0 1 2. Daniel Wisser. Roman. Luchterhand Verlag

Hardcover. 444 Seiten.

€ 25,00 [D] inkl. MwSt.

€ 25,70 [A] | CHF 34,50 * (* empf. VK-Preis)

Walter Pobaschnig  10/23

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„Chancen“ Stefanie Randak, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Niederbayern 2.10..2023

GIVE PEACE A CHANCE


GLAUBE

IRRSINN

VERTRAUEN

ENGAGEMENT


POLITIK

EIGENSINN

AUGENHÖHE

CHARAKTER

EMPATHIE


ANGST


CHANCEN

HOFFNUNG

ARMUT

NEUANFANG

CHARISMA

ENERGIE


Stefanie Randak, 1.9.2023

Stefanie Randak, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Stefanie Randak, Schriftstellerin

Zur Person  _ Stefanie Randak ist 26 Jahre alt und lebt in Eggenfelden in Niederbayern. Seit 2020 ist die hauptberufliche Kinderpflegerin als Schriftstellerin tätig. Neben dem Gesellschaftsroman „Sowieso Single – Carlottas Weg zur Selbstliebe“ und dem Thriller „Herbstverwesung“ veröffentlichte die junge Schriftstellerin noch zwei Kurzgeschichten. 

Buch _ Stefanie Randak „Sowieso Single – Carlottas Weg zur Selbstliebe“.

Wer liebt mich?
Eine Frage, die Carlotta lange Zeit nicht beantworten kann. Denn es ist gar nicht so leicht, in der heutigen Zeit, einen Mister Right zu finden.
Doch irgendwann merkt Carlotta, dass die Antwort auf ihre Frage vielleicht Selbstliebe sein könnte…
Auf humorvolle, direkte Weise erzählt Carlotta ihre Erfahrungen mit Single Apps, Betrügern, Dating in der heutigen Zeit und der ganz großen Liebe.

SOWIESO SINGLE – CARLOTTAS WEG ZUR SELBSTLIEBE – Stefanie Randak

Stefanie Randak „Sowieso Single – Carlottas Weg zur Selbstliebe“.

Seiten: 277
Sprache: Deutsch
ISBN 9791220129718

16,50€

Foto_privat

1.9.2023_Interview_Walter Pobaschnig.

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