„in der Kunst den Mut zum „Irrelevanten“ haben“ Albrecht Selge, Schriftsteller _ Berlin 20.12.2023

Lieber Albrecht Selge, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Nischen in der Mühle des Alltags suchend. Die Familie dreht das Mühlrad, ist dennoch zugleich Lebensgrund. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, übe ich oft erstmal ein bisschen Klavier. Oder ich gehe über die Straße ins Fitnessstudio, damit habe ich in der letzten Weihnachtszeit angefangen, und im Gegensatz zu anderen Männern meines Alters mit guten Vorsätzen bin ich dabei geblieben.

Dabei versuche ich, mein Gehirn immer wieder von neuem einschwingen zu lassen auf das neue Buch, an dem ich gerade schreibe. Wenn es gelingt und ich eingeschwungen bin, vergrößert sich die Nische wundersam. Manchmal nur für ganz kurze Zeit. Aber das reicht mir gerade, ich bin geduldiger und gelassener als früher.

Die Nachmittage verbringe ich meist mit meinem jüngsten Sohn. Abends gehe ich häufig in die Philharmonie, oder meine Frau und ich schauen Filme, aktuell chronologisch durchs Gesamtwerk von Aki Kaurismäki.

Albrecht Selge, Schriftsteller, Musikkritiker

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube an kein „für uns alle“. Von den Lebensgrundlagen abgesehen, aber nicht mal darüber scheinen „wir alle“ uns ja einig werden zu können.

Jeder tickt anders. Für mich, und ich glaube, auch für viele andere, vor allem Jugendliche: Angst-Regulation, ohne die Augen zu verschließen vor Bedrohungen, Krisen, Katastrophen. Und zugleich ohne sich der Angst hinzugeben, sich von der Angst auffressen zu lassen. Oder den Spekulanten zu folgen, die mit der Angst ihr Geschäft treiben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Stellung beziehen, aber sich nicht in fatale Polarisierungen ziehen lassen. Einen Schritt zurück tun, den Willen zum differenzierten Blick wagen, doch dabei nicht selbstgerecht über den Dingen stehend die Empathie verlieren – eine Gratwanderung.

Und: in der Kunst den Mut zum „Irrelevanten“ haben.

Was liest Du derzeit?

Patrick Modiano, „Damit du dich im Viertel nicht verirrst“

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Stille, dieses unstillbare Verlangen nach Stille“. Das ist der erste Satz meines neuen Romans Silence, der im Februar 2024 erscheint.

Vielen Dank für das Interview, lieber Albrecht, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Albrecht Selge, Schriftsteller, Musikkritiker

Zur Person _  Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien. Sein begeistert aufgenommenes Debüt «Wach» (2011) wurde für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals Hamburg ausgezeichnet. Die folgenden Romane «Die trunkene Fahrt» (2016), «Fliegen» (2019) und «Beethovn» (2020) wurden nicht weniger gelobt. 2022 erschien sein Jugendroman «Luyanta».

Albrecht Selge lebt als freier Autor und Musikkritiker mit seiner Familie in Berlin.   

Albrecht Selge | Rowohlt

Aktuelle Bucherscheinung: „Luyanta. Das Jahr in der Unselben Welt.“ Albrecht Selge.

„Jolantha ist im Bergurlaub von ihrer dauerwandernden Familie ebenso genervt wie diese von ihrer anstrengenden Tochter. Doch wer piepst da eigentlich ständig nach ihr? Äußerst merkwürdige und schwatzhafte Boten! Sie führen das Mädchen in eine faszinierende fremde Gegend, wo sie auf einmal Luyánta heißt und verzweifelt erwartet wird: Denn in der Unselben Welt herrscht Krieg zwischen den Fanesleuten und dem Heer des grausamen Adlerprinzen.

Weit und gefährlich ist die Reise, aber in der so selbstbewussten wie gewitzten Laleh findet Luyánta unerwartet eine treue Gefährtin. Und ihr Doppelwesen als Prinzessin und Weißes Murmeltier macht sie zu einer einzigartigen Kriegerin. So muss sie abenteuerliche Kämpfe mit einem Feind bestehen, der im Bund mit bizarren dämonischen Kräften ist. Zugleich droht ein verhängnisvoller Fluch Luyánta von innen zu verbrennen. Und was hat es mit den verschwundenen unfehlbaren Pfeilen und dem Weißen Schwert auf sich? Kaum zu bewältigen scheint der Weg bis zum entscheidenden Kampf um das Schicksal der Unselben Welt und um zwei höchst gefährdete Seelen: die eines geliebten Menschen und ihre eigene.

Ob man mit Bastian Bux in die «Unendliche Geschichte» eintauchte oder mit Bilbo Beutlin im «Hobbit» aus dem Auenland aufbrach – das Überschreiten der Schwelle zum Erwachsenwerden war schon immer ein Stoff für große Leseerlebnisse. Inspiriert vom Epos um das Fanesvolk der Dolomiten, entführt uns Albrecht Selge mit «Luyánta» in eine phantastische Welt. Die Geschichte eines besonderen Mädchens – und ein außergewöhnliches Abenteuer.“

„Luyanta. Das Jahr in der Unselben Welt.“ Albrecht Selge. Verlag_Rowohlt Berlin

784 Seiten

Rowohlt Berlin

Erscheinungstermin: 08.03.2022

ISBN: 978-3-7371-0134-9

https://www.rowohlt.de/buch/albrecht-selge-luyanta-9783737101349

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Walter Pobaschnig _ 6.12.2023

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„Chansons d’amour“ Nora Hille, Autorin _ Give Peace A Chance _ D 20.12.2023

GIVE PEACE A CHANCE

G ewalt, Kriege und Machtkämpfe weltweit, durch alle Zeit

I   n memoriam * und †

V ergessen niemals

E rinnern stattdessen


P anzer rosten (staubbedeckt)

E rwache Mensch:heit

A tmen und Amen

C omptergesteuerter

E ndkampf, ein Fanal


A ber immer ein ABER


C hansons d’amour

H offnung besingend

A kelein und Glockenblumen (die vom Frieden tönen)

N eugeborenes Leben

C haos und ein tanzender Stern

E wiger Friede – irgendwann […]


Nora Hille, 18.12.2023

Nora Hille, Autorin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Nora Hille, Autorin

Zur Person 

Nora Hille, Jahrgang 1975, verheiratet, zwei Kinder. Studium Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaften. 12 Jahre Arbeit im Bereich Kommunikation/PR. Aus gesundheitlichen Gründen verrentet. Im August 2023 ist ihr Mutmachbuch „Wenn Licht die Finsternis besiegt. Mit bipolarer Erkrankung Leben, Familie und Partnerschaft positiv gestalten.” bei Palomaa Publishing erschienen.

Als Betroffene und Erfahrungsexpertin schreibt Nora Hille Artikel zu den Themen mentale Gesundheit und psychische Erkrankungen. Außerdem verfasst sie literarische Essays, Gedichte (sehr gerne Haikus) und Kurzprosa. Beim Online-Magazin femalExperts.com erscheint regelmäßig ihre Mental Health-Kolumne und sie ist Redakteurin der eXperimenta – dem Magazin für Literatur, Kunst und Gesellschaft. Ihre Kolumne „Noras Nachtgedanken“ veröffentlicht sie beim Online-Magazin viaMag – Das Magazin für eine neue Trauerkultur.  Anti-Stigma-Arbeit liegt Nora Hille am Herzen: Sie engagiert sich als Mutmacherin bei Mutmachleute e.V. und setzt sich mit ihren Anti-Stigma-Texten gegen die Stigmatisierung (Ausgrenzung) psychisch kranker Menschen in unserer Gesellschaft für mehr Miteinander, Toleranz und Gleichberechtigung ein. Nora Hille ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS). 

www.norahille.de

Auf Instagram zu finden unter: @norahille_autorin

Aktuelles Buch_

Nora Hille, Autorin und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V., hat ein ermutigendes erzählendes Sachbuch über ihren Umgang mit der bipolaren Erkrankung geschrieben. In vielen kurzweiligen, berührenden und schonungslos offenen wie auch ermutigenden Episoden berichtet die Autorin über ihren persönlichen Weg. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der Betroffenen, sondern es wird die Situation der gesamten Familie sowie die der Herkunftsfamilie berücksichtigt. Abgesicherte Fakten zur Bipolaren Störung, erprobte Strategien im Umgang mit der Erkrankung und positive Impulse für Betroffene runden das Buch ab. Mit einem Vorwort von Tina Meffert (Mutmachleute e.V.) und einem Nachwort von Hubert Schöttes (Facharzt für Psychiatrie und Leitung Bipolarambulanz der KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte gGmbH).

Link zum Klappentext: https://www.palomaapublishing.de/b%C3%BCcher/wenn-licht-die-finsternis-besiegt/

Bibliografische Angaben:

Autorin: Nora Hille

Verlag: Palomaa Publishing

1. Auflage 2023

Softcover/Taschenbuch

ISBN: 978-3-949598-08-1

20,00 €

Erschien am 21. August 2023 

https://www.palomaapublishing.de/b%C3%BCcher/wenn-licht-die-finsternis-besiegt/

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Walter Pobaschnig _ 18.12.2023

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„Marie Antoinette“ Zwischen Aufklärung und Fake News. Im Zentrum der Revolution. Königin der Lust. Michaela Lindinger. Molden Verlag


Es ist eine arrangierte Hochzeit auf höchsten dynastischen Ebenen – „tu felix austria nube“ – und es ist eine gesellschaftlich-höfische Sensation der Zeit. Die 15-jährige Marie-Antoinette, Tochter Maria Theresias von Österreich, heiratet den französischen Thronfolger Louis XVI. Damit verbinden sich zwei Nationen in stürmischen politischen Zeiten. Europa ist im Umbruch und nun ist die junge Königin mittendrin…

Mittendrin auch in dem komplizierten Beziehungsgeflecht des Hofstaates, in dem Marie Antoinette ihren Platz sucht. Es wird ihr nie ganz gelingen, dennoch geht sie ihren Weg konsequent und hält auch guten Kontakt mit ihrer Mutter und ihren Bruder, deren Regentenportraits im Königsschloss Versailles im
Schlafzimmer hängen. 

Der üppige Stil der französischen Hofhaltung ist legendär und berühmt. Doch
jetzt gilt die junge Königin als wesentliche Protagonistin eines jahrhundertealten historischen Erbes und steht bald im Mittelpunkt der Kritik, die in der sich verändernden revolutionären Gesellschaft um sich greift. Gerüchte kursieren und verbreiten sich schnell…


Dann 1789. Jetzt verändert die Revolution alles und es beginnt die letzte dramatische Etappe des Lebens von Marie-Antoinette…


Michaela Lindinger, Autorin und Kuratorin im „Wien Museum“, legt mit „Marie Antoinette“ eine Biographie im zeitgeschichtlichen Kontext vor, die neue Maßstäbe im Grundlagen-, Quellenstudium wie einer umfassendem biographisch-gesellschaftspolitischen Zusammenschau setzt. Es sind eine Fülle von unterschiedlichsten Aspekten, Details in Wort wie Bild, die das Besondere dieser Biographie ausmachen.


„Leserin und Leser werden auf eine spannende wie dramatische Zeitreise
eingeladen, die zum Erlebnis wird!“

Zur Autorin _Michaela Lindinger studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Ägyptologie, Ur- und Frühgeschichte. Die Autorin und Kuratorin arbeitet für das „Wien Museum“. Neben der Wiener Stadtgeschichte und Frauengeschichte begeistert sie sich für die Themen Tod und Mode, die immer wieder in ihre Bücher einfließen.


Von Michaela Lindinger ist Band 1 der „Reihenweise kluge Frauen“-Reihe erschienen: „Hedy Lamarr: Filmgöttin – Antifaschistin – Erfinderin“ 

https://www.styriabooks.at/info/autoren/michaela-lindinger

Michaela Lindinger, Autorin, Kuratorin



„Marie Antoinette“ Zwischen Aufklärung und Fake News. Im Zentrum der
Revolution. Königin der Lust. Michaela Lindinger. Molden Verlag

Hardcover
15,5 x 22,5 cm; 304 Seiten
ISBN 978-3-222-15087-6
€ 30,00


Walter Pobaschnig 12/23
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„Gib“ Annika Korbitsch, Künstlerin _ Give Peace A Chance _ Reichenfels, Ktn./AUT 19.12.2023

GIVE PEACE A CHANCE

GIB

IMMER DER

VERNUNFT

EINEN


PLATZ

ENTDECKE

AUCH

CHAOTISCHE

EIGENHEITEN


ALS


CHANCE

HUNGERE

ABER AUCH

NACH

CREATIVEN

ERWACHEN

Bild _ Annika Korbitsch



Annika Korbitsch, 18.12.23

Annika Korbitsch, Künstlerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Annika Korbitsch, Künstlerin

Zur Person _ Annika Korbitsch, Reichenfels,Kärnten, Österreich, geb: 1982 Ausbildung: Gold und Silberschmied, Graveur an der HTL Ferlach

In meiner Ausbildung zum Goldschmied und Graveur an der HTL Ferlach wurde meine Liebe zur Kunst geweckt. Nach meinem erfolgreichen Abschluss legte ich alle Energie in die Verbildlichung meiner Gedanken und meiner Seele. Ich erkenne immer mehr, dass es meine Herausforderung als Künstler ist, meine zwei Seelen im Gleichgewicht zu halten. Die eine Hälfte will eintauchen, mit schwimmen und untergehen. In einem Gefühl der Zugehörigkeit zu einem großen Ganzen. Zum Frieden, zur Liebe und Schönheit, zur Geborgenheit und Fantasie, zur Verrücktheit und Freiheit, zur Hoffnung, Gnade und zur Freude. Die andere Seite will den Schrecken der Realität zeigen. Sie muss es! Das Licht wird nicht geschätzt, wenn man nicht auch die Dunkelheit kennt. Der Friede wird nicht geschätzt ohne die Verzweiflung, ohne den Abgrund und die Hoffnungslosigkeit. Aus diesem Grund muss ich beides malen. Den Krieg und die Verzweiflung in mir, aber auch die Hoffnung auf die Erlösung. Oft mit meinem hilfreichen Freund – der Fantasie

Wenn ich male, relativiert sich mein Verständnis von Zeit. Ich gestalte jedes Detail und jedes

Detail hat eine Geschichte zu erzählen. Hierbei tauche ich ab in eine fremde Welt. Eine Welt, die ich mir selbst erschaffe, in der Zeit keine Bedeutung hat. Oft fällt es mir schwer mich nach getaner Arbeit wieder von meiner Welt zu lösen. Kaum blickt man auf, findet man sich in einer Welt getrieben von Gier, Schnelligkeit und Effizienz. Dieser Realität, die zu unserer einzigen Wahrheit geworden ist, kann man durch Kunst entfliehen. Das langsame Entstehen eines Bildes ist ein Schaffensprozess, in welchem ständig neue Ereignisse auftreten und unerwartete Situationen mich dazu zwingen, meinen Blick auf eine noch tiefere Welt zu richten. Je länger ich male, desto tiefer tauche ich ein in meine Seelenruhe, in meinen inneren Frieden. Ist der Schaffensprozess abgeschlossen, verschwindet nicht alles von dieser Welt. Einen Teil davon habe ich im Bild festgehalten, einen Teil davon trage ich in mir und durch mich hinaus in die reale Welt.

„Kunst ist der Anker, der mich von der Gleichgültigkeit fernhält, von der Blindheit beschützt. Sie ist ein Netz, in dem ich mich getragen und aufgefangen fühle. Sie gibt mir einen Platz in dieser Welt.“

Fotos_ Annika Korbitsch

Walter Pobaschnig _ 18.12.2023

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„Erst der Brotjob, dann die Kunst“ Kerstin Zimmermann, Schauspielerin _ Wien 19.12.2023

Liebe Kerstin Zimmermann, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Erst der Brotjob, dann die Kunst.

Kerstin Zimmermann,
Diplom-Physikerin, Schauspielerin
Kerstin Zimmermann, Schauspielerin in „Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _ Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien _ folgende

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wichtig: nicht den Kopf zu verlieren und die Fakten zu checken

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Kritische Reflektion der Geschehnisse durch Darstellung auf emotionaler Ebene

Was liest Du derzeit?

Neben Strategiepapieren, „Mein Lieblingstier heißt Winter“, Ferdinand Schmalz.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Innehalten und Konzentration auf das Wesentliche!

„Spiel`s nochmal Sam“ theater privat _
Nov 2023 _ Kunsttankstelle Ottakring Wien

Vielen Dank für das Interview, liebe Kerstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theaterprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Kerstin Zimmermann, Schauspielerin

Zur Person _ Kerstin Zimmermann, Diplom-Physikerin, Schauspielerin

geb. in Bielefeld, Wohnort Wien. Angestellte im öffentlichen Dienst

seit 2003 Jahren Ensemblemitglied von theater privat www.theaterprivat.at/kerstin

Körperarbeit Marga Koop, Performance Eva Brenner, Atem- und Sprechtechnik Tatjana Lackner, Schauspiel Gernot Lechner & Alice Mortsch

Fotos_Szenenfotos _“Spiel`s nochmal Sam“ theaterprivat Nov 23/Wien _ Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig _ 1.12.2023

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„Es braucht Solidarität, Rückgrat, gute Ideen, gute Kommunikation“ Sabine Dengscherz, Schriftstellerin _ Wien/Dénesfa 18.12.2023

Liebe Sabine Dengscherz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Eigentlich ist jeder Tag anders. Wenn es sich ausgeht, lese ich mich ein wenig wach vor dem Aufstehen, und wenn ich keine Termine habe, geht das Lesen nach dem Frühstück oft ins Schreiben über. Wissenschaftliches und literarisches Schreiben konkurrieren da oft miteinander um Fokus und Zeit.

Den Wochen- und Monatsrhythmus gibt vor allem die Universität vor, an der ich unterrichte, die anderen Tätigkeiten ranken sich um diese Fixtermine.

Wochenenden und Freizeit verbringe ich meistens in Dénesfa, einem kleinen Dorf in Westungarn. Ich bin auch viel mit dem Rad unterwegs, lange Strecken durch die Landschaft zu radeln hilft mir beim Nachdenken, oft kommen mir dabei Ideen für Texte, an denen ich arbeite.

Sabine Dengscherz, Schriftstellerin und Wissenschaftlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Den Planeten für uns und für künftige Generationen als lebenswerten Ort zu erhalten. Das betrifft etliche Aspekte: Umweltfragen, Demokratie und soziale Gerechtigkeit, lokal wie global, und den Umgang miteinander, auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Da gibt es viel zu tun. Es braucht Solidarität, Rückgrat, gute Ideen, gute Kommunikation und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, einfach wird es also nicht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst hat viel kritisches Potential und inszeniert Erlebenswelten. Das kann Denkanstöße setzen und auch emotional viel bewirken. Literatur kann dabei helfen, sich in andere hineinzuversetzen und damit Empathie erfahrbar machen, ganz prinzipiell und auf lustvolle Weise. Ich denke, die Fähigkeit, sich in andere Kontexte und Situationen hineinversetzen zu können ist sehr wichtig und wahrscheinlich eine Grundlage für Solidarität und kritisches Denken.

Was liest Du derzeit?

Ich lese gerne Verschiedenes nebeneinander, abwechselnd und parallel. Momentan bin ich (nach 30 Jahren) am Wiederlesen von Ingeborg Bachmanns „Malina“, und das Buch kommt mir jetzt ganz anders vor als ich es in Erinnerung hatte. Daneben habe ich grade eine Lyrikphase und lese in Gedichtbänden, u.a. von Petra Ganglbauer, Gisbert Amm, Udo Kawasser, Robert Schindel und Elisa Asenbaum. Und dann kommt Ilse Kilic‘ neues Buch dran: „Das Schlaue vom Himmel“, es liegt schon ganz oben auf dem Stapel.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Wir alle sind diese Gesellschaft. Es gibt unser Zusammenleben nicht ohne uns alle, deshalb müssen wir alle immer weiter vielstimmig und emphathisch sprechen, streiten, uns versöhnen – und feiern!“ (Mithu Sanyal, Nachwort zu ihrem Roman „Identitti“).

Vielen Dank für das Interview, liebe Sabine, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Sabine Dengscherz, Schriftstellerin und Wissenschaftlerin

Zur Person _ Sabine Dengscherz, geb. Selzer, *1973 in Grieskirchen (OÖ), Schriftstellerin (Lyrik und Prosa), Wissenschaftlerin und Journalistin. Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Hungarologie an der Universität Wien. Doktorat 2005, Habilitation 2019 am Zentrum für Translationswissenschaft. Unterricht an Universitäten in Ungarn, Russland, Österreich, Deutschland und Indonesien.

Seit 2016 Mitglied der GAV. Literarische Publikationen in Zeitschriften und Anthologien (v.a. im Fröhlichen Wohnzimmer). Lebt in Wien und Dénesfa.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 2.12.2023

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„Wer war Fritz Mandl?“ Waffen, Nazis und Geheimdienste. Die Biografie. Ursula Prutsch. Molden Verlag

Es ist ein Leben zwischen Krieg, Politik, Glamour und Geheimnis. Ein Leben, das mit 18 Jahren in den Ersten Weltkrieg führte und danach in die väterliche Patronenfabrik in Hirtenberg/NÖ ein, deren Direktor er alsbald wurde.

Nach dem Krieg galt es neue Wege zu finden, um die Waffen-Erzeugnisse zu verkaufen. Mandl baut ein Netzwerk im In- und Ausland auf und dazu gehören neben wirtschaftlichen Kontakten auch politische und kulturelle. Der Industrielle ist sich bewusst, dass es eine gesellschaftliche Bühne in Beruf und Leben braucht, und dass er darin seine Rolle hat, die je nach Stück und Zeit der politischen Erfordernisse sich wandelt.

So ist Fritz Mandl in den 1920/30er Jahren auf Festspielempfängen zu sehen wie bei Gesprächen mit und in höchsten politischen Kreisen. 1933 heiratet er die in Wien geborene Schauspielerin Hedy Lamarr, die gerade mit ihrem Film „Ekstase“ für Schlagzeilen sorgt. Schlagzeilen sucht Mandl zu vermeiden, doch seine Rolle wird aufmerksam in politischen Kreisen wie Geheimdiensten verfolgt. Mandl sucht in den folgenden Stürmen der Zeit seine Geschäfte über Grenzen hinweg weiterzuführen und es gelingt ihm. Er stirbt 1977 in Österreich und wird in Hirtenberg begraben. Ein Leben zwischen Krieg und Glamour, das viele Geheimnisse in sich trägt…

Ursula Prutsch, Professorin für US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München legt nun eine beeindruckende wie spannende Spurensuche in Wort und Bild zu Person wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der Zeit vor. Die umfassende Recherche mit vielen Quellendokumenten wie Fotos des Nachlasses von Fritz Mandl wird dabei in eine konzeptionelle Form der biographischen Darstellung gebracht, die fesselt und begeistert. Es ist Biographie- und Zeitgeschichte auf bestem Niveau in allen Richtungen. Ein biographisches, zeithistorisches Buchereignis der Sonderklasse!

„Eine der schillerndsten Schattenfiguren der modernen Gesellschafts-, Kriegsgeschichte im Licht einer großartigen Biographie!“

„Wer war Fritz Mandl?“ Waffen, Nazis und Geheimdienste. Die Biografie. Ursula Prutsch. Molden Verlag

Hardcover mit SU

15,5 x 22,5 cm; 304 Seiten

ISBN 978-3-222-15071-5

€ 30,00

Zur Autorin _

Ursula Prutsch, Historikerin

Ursula Prutsch, geboren 1965 in Graz, ist Professorin für US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der renommierten Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihre Forschungsgebiete sind u. a. die Geschichte Argentiniens, Migration aus Österreich nach Lateinamerika, Populismus, Politik und Gender. Zu ihren jüngsten Publikationen zählen eine Biografie über Eva Perón (2015) und ein Buch über den Populismus in den USA und in Lateinamerika (2019). Für ihre Biografie von Fritz Mandl konnte Ursula Prutsch den umfangreichen Nachlass des „Patronenkönigs“ einsehen. 

https://www.styriabooks.at/info/autoren/ursula-prutsch

Walter Pobaschnig  12/23

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„Grenzen, an die ich komme“ Gosha Valerian Gorgoshidze, Regisseur _ Give Peace A Chance _ Tbilisi, Georgien 18.12.2023

GIVE PEACE A CHANCE


Grenzen, an die ich komme,

Ich, das ich bin,

Verbe, die ich einsetze,

Eigenarten, die ich habe,


Perlen, die ich finde,

Enttäuschungen, die ich erlebe,

Aufbrüche, die ich wage,

Champagner, den ich trinke,

Erlebnisse, die ich kenne,


An der Zeit zu wandeln zu


Chello, das tönt,

Haus, das bewohnt wird,

Ameise, die freudig schafft,

Nussbaum, der Kinder erfreut,

Cabernet, der ergötzt,

Ei der Unendlichkeit.

Gosha Valerian Gorgoshidze, 01.12.23, Tbilisi, Georgien

Gosha Valerian Gorgoshidze, Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Gosha Valerian Gorgoshidze, Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Zur Person _ Gosha Valerian Gorgoshidze, geb. 10.02.1977 in Moskau. Nationalität: Georgier. Wohnort: Dornach, Schweiz

Regie, Schauspiel, Sprachgestaltung, Biographiearbeit, Theaterpädagogik

Ausbildung zum Theaterregisseur an der Theater- und Film-Universität Tbilisi, Georgien; zum Sprachgestalter am Goetheanum und bei amwort in Dornach, Schweiz; zur Biographiearbeit in Tbilisi, Georgien. Inszenierungen seit 1997, unter anderem am Rustaveli Theater Tbilisi. Arbeit mit Schauspielern, Studenten, Schülern, Laien. Kurse in Schauspiel, Sprachgestaltung und Biographiearbeit. Theaterpädagogische und sozialkünstlerische Projekte. Zur Zeit: Leitung Schauspiel, Bühnenkunst amwort Dornach und Kursleiter des Biographiearbeitskurses in Tbilisi, Georgien.

Foto_ privat

Walter Pobaschnig _ 1.12.2023

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„Theater ist immer ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und Reflexion“ Benjamin Plautz, Schauspieler/Regisseur _ Wien 17.12.2023

Lieber Benjamin Plautz, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Was ist das?! Ein geregelter Tagesablauf…?!? Als freischaffender Schauspieler und Regisseur versuche ich jeden Tag mit Offenheit zu begegnen und die Aufgaben die mir entgegengeworfen werden zu meistern und gleichzeitig meiner Kreativität in gewisser Hinsicht freien Lauf zu lassen. Momentan probe ich als Schauspieler, plane meine nächsten Inszenierungen als Regisseur und bin dabei Gelder durch Subventionen und Sponsoring zu lukrieren. Trotzdem ist es mir und meiner mentalen Gesundheit wichtig jeden Tag auch Phasen der Ruhe und Entspannung einzuplanen. Sei es nun durch Meditation, Spaziergänge in der Natur oder auch einfach ein paar Minuten ein Buch zur Hand zu nehmen und abzuschalten.

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich möchte vor allem an die Positivität in uns allen und auch der Welt appellieren. Durch den extrem gesteigerten Medienkonsum der letzten Jahre sehen wir vor allem die Krisen und Probleme der Welt wie durch ein Brennglas. Doch hat sich in den letzten Dekaden auch sehr viel Positives entwickelt. Der extreme Hunger und die extreme Armut sind weiter zurückgegangen, die Lebenserwartung hat sich weiter erhöht, etc.

Ich möchte jetzt auf keinen Fall naiv oder gar zynisch klingen und die immensen Probleme die es in unseren Gesellschaften gibt abtun, aber ist es immer einfacher auf das Negative zu verweisen und sich zurückzuziehen, als wirklich etwas zu verändern.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Das Theater war immer ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und Reflexion. Sei es nun mit anderen Menschen oder der Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Zeit. In der jetzigen Phase der schnellen „Klick“ Unterhaltung und Verkürzung von Information hat das Theater mit seiner „Langform“ den Auftrag und die Möglichkeit in die Tiefe zu gehen. Sei es nun Zusammenhänge sichtbar zu machen oder aber auch Beziehungen und Menschsein zu zeichnen.

Was liest Du derzeit?

Momentan lese ich mehrere Bücher. Einerseits Ethan Hawkes „Schauspieler“-Roman „Hell strahlt die Dunkelheit“ und da „Der Vorleser“ nicht in meiner Schullektüre vorhanden war und ich ihn bis dato noch nicht gelesen hatte kam die „Eine Stadt – Ein Buch“ Aktion in diesem Jahr gerade recht.

Auch die Vorstellung, dass eine ganze Stadt oder zumindest ein großer Teil davon zur gleichen Zeit das gleiche Buch liest, hat in gewisser Hinsicht etwas Tröstliches und Verbindendes.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Robin Williams „You’re only given a little spark of madness, you mustn’t loose it!

Dieses kleine Quäntchen Verrücktheit oder besser Kreativität und manche mögen sogar sagen Wahnsinn, dass wir alle in uns tragen, ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig nicht zu verlieren und auch auszuleben.

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Vielen Dank für das Interview, lieber Benjamin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Filmprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler:innen:

Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Zur Person _ Benjamin-Plautz   Schauspieler/Regisseur

Studierte Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seine bisherigen Engagements umfassen u.a. das Stadttheater St. Gallen, das Schauspielhaus Graz, das Landestheater Bregenz, das Theater der Jugend Wien, das Schauspielhaus SalzburgOper Graz, Theater an der Wien, Bühne Baden, das Lehár Festival Bad Ischl, das Next Liberty Graz, Dschungel Wien, das OFF-Theater Wien, das Theater im Keller Graz, das Ensembletheater WienScala Wien/Stadttheater Mödling, sowie als Walter Gropius in Paulus Mankers ALMA – A SHOW BIZ ANS ENDE. Zuletzt war er als Perchik in „ANATEVKA“ an der Oper Graz, in „Viel Lärm um Nichts“ am Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie in Stuttgart als Christophe in „VENEDIG IM SCHNEE“ zu sehen.

TV: u.a. MEIBERGER – IM KOPF DES TÄTERS, SCHNELL ERMITTELT, UNIVERSUM HISTORY;

Regie: mit Henrik Ibsens „NORA“ feierte er sein Regiedebüt. Es folgten Mark Ravenhills „SHOPPEN „& FICKEN am OFF Theater Wien, Urs Widmers „TOP DOGS“, die Uraufführung von „WARUM LIEGT HIER STROH RUM!?“ im Theater Drachengasse Wien, Neil LaButes „BASH“. STÜCKE DER LETZTEN TAGE“ sowie „HAMLET“.

Er ist Begründer des „ehemaligen“ Theatervereins Ensemble08

www.benjaminplautz.com

Fotos_ 1 Severin Koller; 2 Dragan Dok; 3 Eckhard Ischebeck.

Walter Pobaschnig _ 3.12.2023

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„Immer wieder jetzt“ Daniela Daub. Gedichte. Axel Dielmann Verlag.

„am ende das letzte

wort

und dann keins mehr denn dann

ist es zuende

aber vorher nicht

….“

Daniela Daub

Daniela Daub, in Wiesbaden lebende Schriftstellerin wie vielseitige Künstlerin, begeistert mit ihrem Gedichtband „Immer wieder Jetzt“ mit einer mitreißenden poetischen Stimme, die das Innerste von Mensch und Zeit in Leben, Liebe, Leiden bewegt, zum Schwingen bringt und Seite um Seite staunen, schweben, lachen, erinnern, trauern und fröhlich sein lässt.

Es sind Gedichte in einzigartiger direkter Sprachkraft und Virtuosität zwischen Sonne, Regen und Regenbogen von Lebens-, Liebeserfahrungen und deren Unmittelbarkeit wie dem Nacherleben, Zurückblicken und Benennen.

„Wie Daniela Daub Liebe, Leben in aller Faszination, Größe wie Einsamkeit, Vergänglichkeit in Sprache fasst und erfasst, ist einmalig faszinierend!“

„Natürlich weiß ich,

 dass unsere Liebe keine Zukunft hat.

Aber das macht ja nichts,

solange sie Gegenwart hat.

Ich will ja nur deine Gegenwart.

Du sollst bei mir sein.

Nicht morgen, sondern jetzt.

Immer wieder jetzt.“

Daniela Daub

„Immer wieder jetzt“ Daniela Daub. Gedichte. Axel Dielmann Verlag.

32 Seiten

von Hand fadengeheftet

Axel Dielmann Verlag – 16er Reihe

Zweite Auflage 2021.

ISBN 978-3-86638-334-0

9.00 € 

Daniela Daub, Schriftstellerin _
Station bei „Malina“, Romanschauplatz Wien.

Malina, Ingeborg Bachmann, 1971.

Walter Pobaschnig  11/23

Alle Fotos _ Walter Pobaschnig _ Station bei „Malina“, Romanschauplatz Wien.
Malina, Ingeborg Bachmann, 1971. 11/23.

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