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THE BEATLES, 178 illustrierte Songtexte 1963–1970. Mit einem Vorwort von Steve Turner. Editions Olms, Zürich.

The Beatles – das ist die erfolgreichste Band der Musikgeschichte. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr prägten die moderne Rockmusik in den 1960er Jahren nachhaltig und begeisterten in ihren Songs, Auftritten, Filmen und weiteren Projekten ein weltweites Publikum. 1970 trennten sie sich und verfolgten ihre Musikkarriere in verschiedenen Bandkonstellationen weiter. Ihre Songs bleiben bis heute musikalische Meilensteine und vielstimmige Inspiration.

Eigene Songs zu schreiben und zu performen war für die Beatles von Beginn ihrer Karriere an wesentlich. In diesen spiegelt sich ihre musikalische wie persönliche Entwicklung wider. Direkt, experimentell, hintergründig, variantenreich, so könnten Musik und Text kurz umrissen werden.

Die vorliegende Ausgabe von 178 Songtexten der Beatles lässt sich in ganz besonderer Weise Zeit nehmen für die Wortkompositionen, die sich mit der Bandgeschichte weiterentwickelten und spannende Besonderheiten und Überraschungen bieten. Es sind musikalisch abgestimmte Textebenen, die in Montagen, Metaphern, Kombinationen von Wörtern, Wortfolgen, auf persönliche Erfahrungen, Erlebnisse wie Geschehnisse in Gesellschaft, Kunst und Politik Bezug nehmen und die hier wieder- oder neuentdeckt werden können. Eine ganz außergewöhnliche Entdeckungsreise, nicht nur für Beatles Fans.

Die Texte, jeweils auf einer Doppelseite, sind mit Fotos der Band, des Publikums, Bezugspersonen, Orten, Plakaten, Dokumenten und mehr illustriert und bieten viele rare Einblicke in Bandgeschichte wie Zeit und Leben.

„178 Songs der Beatles als eine ganz besondere Entdeckungsreise in Wort und Bild!“

THE BEATLES, 178 illustrierte Songtexte 1963–1970. Mit einem Vorwort von Steve Turner. Editions Olms, Zürich.

304 Seiten mit über 200 Fotos und Illustrationen

Einband in Halbleinen.

Format 18,5 × 23,8 cm

ISBN-10: 3-283-01311-X

ISBN-13: 978-3-283-01311-0

€ (D): 29,95

€ (A): 30,80

sFr.: 39.90

Walter Pobaschnig  11/23

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„Dass wir uns nicht kaputt machen lassen von der Angst“ Susanne Höhne, Regisseurin_ Wien 21.11.2023

Liebe Susanne Höhne, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich wache um 7 h auf, höre Nachrichten bei Ö1, während ich Kaffee trinke, dann beschäftige ich mich damit über Projekte, an denen ich gerade arbeite, nachzudenken, und meistens lese ich auch eine Stunde lang etwas dass nichts mit meiner Arbeit zu tun hat, dann füttere ich meine Katzen und meditiere einige Minuten lang, danach mache ich Gymnastik.

Gegen 10 setze ich mich an den Computer und arbeite an administrativen Dingen und telefoniere.

Nach dem Mittagessen arbeite ich an dem Projekt, das gerade bei mir aktuell ist.

Dann, Freizeit, Freunde, Fernsehen, mein Garten, Spazierengehen, e.t.c…

Susanne Höhne, Regisseurin, Dramaturgin, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns nicht kaputt machen lassen, durch Gräuel, die gerade in der Welt passieren, und dass wir uns nicht kaputt machen lassen von der Angst, dass die Gräuel uns erreichen und dass wir unsere Werte, wie: Frauenrechte, Rechte von Minderheiten, Demokratie, Frieden, Kunst, Discours, e.t.c., leben und verteidigen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Rolle von Theater und Kunst darf nicht überschätzt werden, sie kann Denkanstöße liefern, mehr nicht. Allerdings geben sie den Menschen die Kunst oder Theater selbst machen unendlich viel.

Was liest Du derzeit?

Accabadora von Michela Murgia

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Unglücklich sind diejenigen, die wegen ihres Einsatzes für die Gerechtigkeit verfolgt wurden, denn sie wissen, dass diese nur in ihrem Herzen existiert.

Germaine Tillion 1946(Combats de guerre e de paix, Paris 2007)

Vielen Dank für das Interview, liebe Susanne, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Susanne Höhne, Regisseurin, Dramaturgin, Schriftstellerin

Zur Person _ Susanne Höhne,

geboren in Wien, Studium Geschichte / Germanistik,

Seit 1990 Textcollagen, Lesungen, Regiearbeiten. Von 2000 bis 2008 in Rom. 2004/5 Regie: Sette Matrici – Armando Llamas, Teatro Belli a Roma , 2003 Piazza, EU- gefördertes Projekt über Emigration, mit dem l’Orchestra di Piazza Vittorio-Rom, Fablevision – Glasgow, Beatoangelica -Apulien 2006 Anna und Lou (V. Borek, J. Lämmert), Theater Nestroyhof Hamakom2007 im Jüdischen Museum Wien die Lesereihe Weiterleben,

2007 Spielräume von Elfriede Gerstl (E. Mangold / V. Borek, Klavier: P. Ponger)2009 In welcher Sprache träumen Sie?, 2008 Übersetzung und Dramaturgie Der Gott Kurt von Alberto Moravia, 3raum Anatomietheater, R: H. Kramar Von Juni 2008 bis Jänner 2015 als Dramaturgin am Theater Nestroyhof Hamakom tätig. (2012, 2014, IsraelStückeaktuell 1 und 2) e.t.c.Leiter: IsraelStückeaktuell3 2017; 2018, 2019: „Noch immer die alten Affen“-Erich Kästner;

2019: „Unter der Haut“-Yonatan Calderon, Theater Arche. Festival. 2020 – Hautsache Koscher, jüdisches Kabarett einmal anders, mit: Shlomit Butbul, Tania Golden, Wolfgang Schmidt, Bruno Salomon. 17.6.- Stream-Puls4; 2021 Spielräume von Elfriede Gerstl, szenische Lesung mit Erni Mangold, Tania Golden, Shlomit Butbul und Anna Starzinger..2021, Salon Kulturkampf im Café Prückel. Okt. 2021: „Oh mein Gott“ von Anat Gov mit H. Kramar, T. Golden, A Starzinger (KIP) 2022, „Ihr nennt und Menschen, Jura Soyfer und das rote Wien.“ Mit Jaschka Lämmert und Anna Starzinger.2022, Unmögliche Interviews, Persönlichkeiten des Wiener Fin de Siècle erzählen

Foto_Franz Hofbauer

Walter Pobaschnig _ 23.10.2023

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„setze ich mich aufs Rad und fahre ein bis zwei Stunden durch die Natur“ Mathias Lodd, Schauspieler _ Graz 20.11.2023

Lieber Mathias Lodd, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Sonntag. Nach dem Erwachen gibt’s Kaffee und ein kleines Frühstück. Dann hole ich mir eine vorzügliche Portion „schlechte Laune“ ab sobald ich die Zeitung aufschlage. Nachdem ich mich wieder beruhigt habe, setze ich mich aufs Rad und fahre ein bis zwei Stunden durch die Natur.

Nach meiner Rückkehr schreibe ich auf, was mir durch den Kopf ging – meistens hat es mit Theater zu tun. Dann beschäftige ich mich mit meinem nächsten Projekt. Recherche, Text lernen, Brainstorming etc.

Irgendwann koche ich etwas und genieße dann mit meiner Partnerin den Abend.

Mathias Lodd, Schauspieler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Dass wir uns nicht Allgemeinplätzen über Frieden, Krieg, Solidarität, Leben, Tod hingeben. So einfach können wir es uns nicht machen. Ich finde es wichtig, dass wir unsere Haltung und Meinungen nicht als unumstößlich ansehen, sondern regelmäßig hinterfragen und überprüfen. Bin ich frei von Vorurteilen? Achten wir genug aufeinander? Was kann ich tun?

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Kunst verändert nichts, sie reflektiert. Sie beginnt meiner Meinung nach auch nicht neu. Sie entführt die Menschen in andere Welten und im Idealfall können wir als KünstlerInnen die Menschen zum Nachdenken anstiften. Ob das Nachdenken zu Veränderungen führt, weiß ich nicht, ich wünsche es mir. Ich träume davon. Unsere Rolle soll sein:  dass wir KünstlerInnen nicht aufhören, an gesellschaftliche Veränderungen zu glauben und weiter von Utopien zu träumen.

Was liest Du derzeit?

Cixin LIU „Der dunkle Wald“ Band zwei der Trisolaris Trilogie

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr.“ (Albert Einstein)

Vielen Dank für das Interview, lieber Mathias, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Mathias Lodd, Schauspieler

Zur Person _ Mathias Lodd – Künstler

Geboren in Hennigsdorf, aufgewachsen in Oranienburg, studiert in Berlin und Potsdam. Das erste Engagemant führt den jungen Absolventen von Potsdam Babelsberg ans Schauspielhaus Köln, wo er zwei Jahre bleibt, Karneval kennenlernt, für den WDR und Deutschlandfunk im Studio steht und die Rheinische Frohnatur entdeckt.

Dann wechselt er die Stadt, Darmstadt in Südhessen wird für zwei weitere Jahre seine Station. Er spielt viel, lernt auf engstem Raum in eine WG zu leben, zieht oft um und entdeckt, dass die Hessische Küche nichts für ihn ist.

Er zieht weiter, Freiburg im Breisgau. Er befindet den Ort für gut und bleibt bis 2015, ganze sechs Jahre. Er spielt noch mehr als in Darmstadt, fängt an zu inszenieren, was ihm viele Nerven kostet, aber auch sehr viel Vergnügen bereitet. Ist viel in Frankreich hört auf zu rauchen, was ihm gut tut. Er singt seine erste Oper und macht zum ersten Mal in seinem Leben Erfahrungen im Physical Theatre.

Dann, ohne zu wissen wie es weitergeht, siedelt er nach Mannheim um, gastiert am Staatstheater Mainz, dem Heidelberger Zimmertheater und an der Oper Mannheim. Er bekommt ein Angebot nach Österreich zu gehen. Er nimmt an. Ab Herbst 2016 spielt er durchgehend am Schauspielhaus Graz. Dann endet sein Engagement und er beschließt freischaffend in Graz zu bleiben.

Foto_Lex Karelly

Walter Pobaschnig _ 11.11.2023

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„Du bist mir Kunst“ Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910 bis 1914. Annemarie Jaeggi (Hg.), Jörg Rothkamm (Hg.). Residenz Verlag.

1910. Die Welt steht an einer Zeitenwende. Politische Spannungen kennzeichnen Leben, Gesellschaft, Nationen, deren Ausmaße noch niemand ahnen konnte. Kultur und Gesellschaft sind dennoch von vielen Aufbrüchen gekennzeichnet. In Literatur, Theater, Musik und Architektur drücken sich neue Formen und Haltungen aus, die Mensch und Leben neu denken und gestalten wollen.

Ein junger Berliner Architekt tut sich dabei in selbstbewusster Weise hervor. Er bricht sein Studium ab und macht sich selbständig. Zahlreiche Projekte in neuer Formsprache werden initiiert und umgesetzt. Es ist der Anfang eines Weges, der zum bahnbrechenden in der Architektur des 20.Jahrhunderts werden sollte. Sein Name: Walter Adolf Georg Gropius (* 18. Mai 1883 in Berlin; † 5. Juli 1969 in Boston, Massachusetts).

In Wien befindet sich der Komponist und nun ehemalige Operndirektor Gustav Mahler  (* 7. Juli 1860 Kalischt, Böhmen; † 18. Mai 1911 Wien) in einer beruflichen Umbruchphase, die ihn auch privat fordert und belastet. Die Ehefrau an seiner Seite, Alma Mahler (geborene Alma Margaretha Maria Schindler, * 31. August 1879 Wien; † 11. Dezember 1964 in New York, USA) stützt ihn und spürt jedoch selbst die Belastung, die besonders nach dem Tod der Tochter Maria, nun über der Familie liegt. Auch persönlich sieht sich Alma neben ihrem Ehemann in ihren Talenten eingeschränkt und versucht ihren gesellschaftlichen Platz zu finden. Sie schafft in ihren Wiener gesellschaftlichen Salons Begegnungsräume für Künstler:innen und wird so zu einer entscheidenden Förderin wie Wegbereiterin moderner Kunst. 

Es ist ein Kururlaub (Tobelbad/Österreich), der nun Alma Mahler und Walter Gropius in diesen entscheidenden Lebensphasensich begegnen lässt. Da ist Sympathie von Beginn an. Und mehr, es beginnt eine Affäre in allen Höhen, Hoffnungen und Enttäuschungen.

In Briefen, gemeinsamen kulturellen Treffpunkten, Begegnungen suchen sie eine Form ihre starke Zuneigung zu leben…

„…Diese Wartezeit muss ich damit verbringen, Dir zu schreiben: es ist wie eine Erlösung, mit Dir, wenn auch so stumm, plaudern zu können…“

Walter Gropius, Tobelbad, 1910

„Walter – es ist plötzlich so viel Schönheit in mein Leben gekommen – denn Du bist der Inbegriff des Schönen für mich – bleib es! Ich erwarte alles von Dir…“

Alma Mahler, Tobelbad, 1910

Es ist der Beginn einer Liebe, deren Zukunft wie jene der Gesellschaft unsicher ist und dennoch ihren Weg weitergeht…

Die HerausgeberInnen – Annemarie Jaeggi (Hg.), seit 2003 Direktorin des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin. Das Werk von Walter Gropius ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit und Jörg Rothkamm (Hg.), Professor für Musikwissenschaft an der Universität Tübingen. Er publiziert seit den 1990er-Jahren zu Alma und Gustav Mahler – legen eine ohne Zweifel Publikationssensation des Jahres vor.

Die Briefe, wie auch zahlreiche weitere Dokumente, sind ganz besondere Lebenszeugnisse wie Dokumentationen der künstlerischen Entwicklung und der gesellschaftlichen Ereignisse, Verfasstheiten am Vorabend des Ersten Weltkrieges zweier entscheidender Persönlichkeiten der Zeit.

Die Briefe sind chronologisch geordnet und laden Leserin und Leser zu einer Zeitreise ein, die zahlreiche Überraschungen und Besonderheiten zu bieten hat.

Hervorzuheben ist zunächst die existentielle Offenheit, in der sich diese herausragenden Persönlichkeiten des Kunstlebens der Moderne begegnen und stärken, tragen, motivieren in schwierigsten Zeiten. Es ist ein Zeugnis für die Kraft und Macht der Liebe, die gleichsam „Flügel“ verleihen kann. Eine Liebesgeschichte, die mitreißt.

Ebenso sind persönliche Entwicklungslinien in ihren jeweiligen Kunsträumen wie die kulturgeschichtliche Dokumentation der Begegnungsorte, -, räume, Treffpunkte eine außergewöhnlich spannende wie wichtige Quelle von Kunst und Leben der Zeit.

„Eine stürmische Liebe an einer Zeitenwende – Alma Mahler und Walter Gropius – ein Briefwechsel als eine der Publikationssensationen des Jahres!“

„Du bist mir Kunst“ Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910 bis 1914. Annemarie Jaeggi (Hg.), Jörg Rothkamm (Hg.). Residenz Verlag.

HARDCOVER

Mit zahlreichen Abbildungen. Bearbeitet von Adriana Kapsreiter und Fabian Kurze.

784 Seiten

Format: 140 x 215

ISBN: 9783701735945

Erscheinungsdatum: 23.10.2023

€ 49,00 inkl. MwSt.

Walter Pobaschnig 11/23

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„Politik“ Alexander Kuchinka, Regisseur _ Give Peace A Chance _ Wien 20.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

G ötzendienst

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V ergebliche

E inbildung,


P olitik

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E rmessen,


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C harismatischen

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Alexander Kuchinka, 17.11.2023

Alexander Kuchinka,
Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Alexander Kuchinka,
Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker

Zur Person  _  Alexander Kuchinka 

geboren 1967 in Klagenfurt, lebt und arbeitet seit 1992 in Wien als Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker.

Darsteller-Engagements u. a.: Stadttheater Klagenfurt, Komödienspiele Porcia, Konzertdirektion Landgraf, Stockerauer Fest­spiele, Wiener Metropol, Theater in der Altstadt Meran, Schlosstheater Celle, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt, Stadttheater Baden, Volksoper Wien, Die Theater Chemnitz, Heunburg Theater, Salzburger Landestheater, Sommerkomödie Rosenburg, …

Gründer und bis 2003 künstlerischer Leiter von scherzo, einem Sommerfestival für musikalisches Theater in Klagenfurt. Regisseur zahlreicher Ur- und Erstaufführungen im Sprech- und Musiktheater, oft auch nach eigenem Buch bzw. eigener Musik, u. a. am Stadttheater Klagenfurt, am Stadttheater Baden, beim Sommertraum Festival Semmering, dem Theatersommer Haag oder den Festspielen Berndorf. Zuletzt an der Oper Chemnitz Libretto und Regie für die Kinderoper „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ (UA 2019, Musik: Oliver Ostermann).

Daneben etliche kabarettistische Soloprogramme, Auftragskompositionen, Konzeptbücher und Übersetzungen, z. B. die Musicals „Guys and Dolls“ (2009) und „Sweet Charity“ (2020) oder die Operettenneufassung „Der Teufel auf Erden“ (2019) im Auftrag der Wiener Volksoper. Sein jüngstes Musical „Zzaun!“ (Buch: Tilmann von Blomberg), 2015 beim Hamburger CREATORS-Wettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet, wurde 2018 an der Staatsoperette Dresden uraufgeführt.

http://www.kuchinka.cc

Foto_Ferdinand Kuchinka

Walter Pobaschnig _ 17.11.2023

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„A bisserl Ruhe“ Michaela Obertscheider, Kabarettistin _ Give Peace A Chance _ Wien 19.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

G ewaltfreiheit

I ntuition

V ergebung

E rfahrung


P artizipativ

E inig

A chtsam

C harmant

E rwachsen


A nmut


C are-Arbeit

H andlungsfreiheit

A bisserl Ruhe

N atur

C ommunity

E mpathie


Michaela Obertscheider, 19.11.2023

Michaela Obertscheider,
Kabarettistin, Vortragende und Trainerin für Kreativität und Präsenz

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Michaela Obertscheider,
Kabarettistin, Vortragende und Trainerin für Kreativität und Präsenz

Zur Person _ Michaela Obertscheider ist eine vielseitige, freischaffende Künstlerin.
Sie arbeitet als Autorin, Regisseurin, Schauspielerin, Rednerin, Liedermacherin und
Kreativitätstrainerin. Ihre künstlerischen Interventionen wie Intensivworkshops, Lektionen für kreatives Schreiben, interaktive Vorträge etc. fördern humorvoll und wertschätzend individuelle Kompetenzen wie Resilienz, rhetorische Präsenz, kreative Intelligenz und Teamgeist.

Mit ihrem ersten Kabarettsolo „Vergnügt Euch!“ ist sie seit 2022 auf vielen Bühnen und im TV präsent und dazu performt sie Vergnügt Euch! als „Keynot(e)wendigkeit“ in Unternehmen und im Rahmen diverser Kongresse.

Sie spielt Ukulele. Sie schreibt und singt Chansons. Das Album „Lauter Leise Lieder“ sowie der Podcast : MERF ( Mach es richtig falsch!) sind auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

Die gebürtige Tirolerin lebt und arbeitet seit 1994 in Wien. Ihre Buchbearbeitungen und Inszenierungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche waren etliche Jahren erfolgreich u.a. im Wiener Theater Akzent und im Kabarettheater Niedermair zu sehen.

Im Moment arbeitet sie an einem Jugendroman, für den sie das Mira Lobe Schreibstipendium erhalten hatte.

Weitere Infos: michaelaobertscheider.at

Foto_Nikolaas von Schrader.

Walter Pobaschnig _ 19.11.2023

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„Aufgabe von Kunst ist immer, neue Perspektiven zu ermöglichen“ Lothar Kuschnik, Schriftsteller _Nordrhein-Westfalen/D 19.11.2023

Lieber Lothar Kuschnik, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf variiert von Tag zu Tag. Ich führe hier ein paar typische Muster auf:

Ich beginne den Tag mit Sport, dann arbeite ich mit KlientInnen in meiner Praxis im Zoom Format. Um ca. 12h esse ich mit meiner Frau, dann halte ich Mittagsruhe. Nachmittags kommen Enkel zu Besuch oder ich arbeite mit Weiterbildungsgruppen.

Den Abend beginne ich mit Musik. Ich spiele Klavier oder Gitarre, im Augenblick am liebsten Akkordeon, da will ich mit der linken Hand besser werden.

Lothar Kuschnik, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das Gebet für den Frieden in uns und in der Welt und das Üben von Ambiguitätstoleranz. D. h. das Aushalten unterschiedlicher Meinungen, Toleranz und Respekt im Kontakt miteinander. Null Toleranz für faschistoide, den Nationalsozialismus verharmlosende Ausdrucksformen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Aufgabe von Kunst ist immer, neue Perspektiven zu ermöglichen, die das eigene Denken transzendieren. Die Vermittlung von Werten wie Liebe, Gerechtigkeit, Respekt vor der anderen Person.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen Möglichkeiten entdecken zu lassen, Frieden in ihrem eigenen Inneren, in ihrem inneren Team herzustellen. In meinem neuen Buch: „Affe an Bord“ habe ich viele Geschichten aus meinem Seglerleben erzählt und sie mit Erfahrungen aus meiner psychotherapeutischen Praxis verknüpft. Segler sind Experten für ständige Veränderung und Leben im Hier und Jetzt.

Für mich gilt der Satz: Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel.

Was liest Du derzeit?

Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig.

Zur Zeit: Martin Walker, Delikatessen – der vierte Fall für Bruno Chef de police

Und: Jürgen Ebach: Beredetes Schweigen – Exegetisch-literarische Beobachtungen zu einer Kommunikationsform in biblischen Texten.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Zitat von Victor Frankl: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Vielen Dank für das Interview, lieber Lothar, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Zur Person _ Lothar Kuschnik wurde 1951 in Bottrop geboren und ist Evangelischer Pastor, Psychotherapeut und Segler. Als Gestalttherapeut und Seelsorger ist er seit mehr als 30 Jahren in der Begleitung von an Krebs erkrankten Menschen und in der Hospizbewegung aktiv. Zudem leitet er das Weiterbildungsinstitut RheinRuhr.
Kuschnik ist verheiratet und hat zwei Söhne und drei Enkelkinder.


Weitere Veröffentlichungen des Autors sind: „Lebensmut in schwerer Krankheit – spirituelle Begleitung bei Krebs“ und „Therapie in Aktion – die Humanistische Psychologie in Verbindung mit der Aktionstherapie nach Joop Krop“.

Aktuelle Buchneuerscheinung: „Affe an Bord“ Lothar Kuschnik. Europa Verlagsgruppe.

Durchs Leben segeln mal ganz anders Indem Kuschnik Geschichten aus seinem Leben als Segler und Therapeut geschickt verknüpft, schafft er für den Leser Raum, sich selbst besser kennenzulernen. Das Versprechen des Autors: Wir können unseren inneren Kompass justieren, indem wir die inneren Stimmen miteinander ins Gespräch bringen. Frieden im inneren Team herstellen und den Affen in uns zum Schweigen bringen. Insofern ist das Buch Ratgeber und spannende Segellektüre zugleich.
Der Autor gibt auch biografische Einblicke in sein persönliches Seelen- und Seglerleben, die durch Selbstironie und Humor dem Leser ein Schmunzeln entlocken. So nimmt er die Leser mit auf eine unterhaltsame Reise hinaus in die Weiten des Meeres und hinein in die menschliche Seele.

https://www.europaedizioni.com/prodotti/affe-an-bord-lothar-kuschnik/#:~:text=Lothar%20Kuschnik%20wurde%201951%20in,leitet%20er%20das%20Weiterbildungsinstitut%20RheinRuhr.

Foto Portrait_privat

Walter Pobaschnig _ 4.11.2023

https://literaturoutdoors.com

Station bei Callas _ „Disziplin, Hingabe, den starken Willen und den Mut zum Risiko“ Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin _Wien 19.11.2023

Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin, Regisseurin, Wien _
acting Maria Callas _
100.Geburtstag Maria Callas, Sängerin  

* 2.Dezember 1923 New York City +16.September 1977 Paris.
Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin, Regisseurin, Wien _
acting Maria Callas _
100.Geburtstag Maria Callas, Sängerin  

* 2.Dezember 1923 New York City +16.September 1977 Paris.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Liebe Elisabeth Halikiopoulos, welche Bezüge gibt es von Dir zu Maria Callas?

An dieser Künstlerin kommt man nicht vorbei. Irgendwann im Leben trifft man auf die eine oder andere Weise auf sie. Als ich das erste Mal eine Aufnahme von ihr gehört habe, dachte ich nur: „Wahnsinn, so eine Stimme habe ich noch nie gehört!“ So viel Emotion, die da mitschwingt. So ein Gefühl von Gänsehaut hatte ich selten. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. Meine Schwester, Ellen Halikiopoulos, ist klassische Sängerin und so haben wir natürlich auch immer wieder über die Callas gesprochen und – sie ist Griechin!

Was machte für Dich die Aura der „Callas“ aus?

Da ist soviel Kraft, Wille, Temperament, aber auch Empfindsamkeit und Gefühl, das da brodelt. Aber alles unter dieser Oberfläche von Eleganz, Präzision und „Geführtheit“. Sie weiß genau, was sie tut. Das vermittelt mir ein Gefühl von Erhabenheit. Eine Frau, die genau weiß, was sie will. Und sie hat die Fähigkeit, alle diese tiefen Emotionen, zu denen sie fähig ist, künstlerisch ungefiltert zum Ausdruck zu bringen.

Gibt es ein bestimmtes Musikstück, das Du hervorheben möchtest und warum?

Die Szene aus dem Film Philadelphia mit Tom Hanks ist berühmt. Er kommentiert die Arie La mamma morta der Maddalena aus der Oper Andrea Chénier. Wie die Callas diese Arie singt ist unvergleichlich. Das ist für mich Gänsehaut pur und eine unglaubliche Reise von Verzweiflung und Schmerz zu Hoffnung, wie ich sie so von keiner anderen Sängerin gehört habe. An diese Aufnahme muss ich, wie viele andere wahrscheinlich auch, immer zuerst denken, wenn ich den Namen Maria Callas höre.

Dennoch möchte ich, wenn auch ebenso auf der Hand liegend, da es sich quasi um ihre „Signatur-Arie“ handelt, Casta Diva nennen. Einerseits, weil sie es großartig singt, aber auch, weil ich es so beeindruckend finde, wie sie bei dem Konzert 1958 in Paris auf der Bühne steht – alleine in der Mitte der Bühne, fast unbeweglich, um sie herum der Chor – und ohne auch nur einen Ton zu singen füllt sie den gesamten Saal nur mit ihrem Blick, der so viel erzählt, und ihrer  Präsenz. Und die Arie ist ein Gebet der Priesterin Norma an die Mondgöttin, in dem sie sie um Frieden bittet – den braucht die Welt gerade sehr dringend!

Wie siehst Du Maria Callas in ihrem künstlerischen Weg, ihrer Entwicklung?

Ich bin keine klassische Sängerin und weiß zu wenig von der Technik, als das ich mir da ein Urteil erlauben würde. Und ich kenne ihren gesamten Werdegang zu wenig. Aber in ihren Interviews spricht sie selbst über ihre Entwicklung und das jede Rolle mit ihr gewachsen ist und sich im Laufe der Zeit mit ihr verändert hat. Das finde ich bewundernswert an ihr. Die Suche nach der Wahrhaftigkeit des Augenblicks. Und ihren Anspruch, stets das Beste zu geben und ihr Handwerk absolut zu beherrschen.

Maria Callas und die Liebe. Kunst und Leben. Wie siehst Du ihren Lebensweg?

Sie musste schon sehr früh hart arbeiten, das prägt bestimmt. Sie hatte große Ziele, die sie auch erreicht hat. Nicht ohne Hindernisse. Aber die Liebe…Ihre Beziehung zu Onassis hat sie aufblühen lassen und ihr die Pause und Leichtigkeit geschenkt, nach der sie sich wohl gesehnt hat, sie aber auch tief gekränkt. Sie wollte ihn unbedingt heiraten, er heiratet dann stattdessen Jackie Kennedy und sie erfährt es aus der Zeitung…Und leider hat sie während der Beziehung mit ihm immer weniger gearbeitet und gesungen, da er das, wie sie sagt, nicht wollte. Da hat die Liebe die Kunst beeinflusst. Und wahrscheinlich nicht im Besten Sinne…

Eine Frau, die ihr Leben der Kunst gewidmet hat, Maßstäbe setzte, Triumphe feierte, aber auch viel aushalten und einstecken musste, dabei aber nie ihre Würde und ihren Stolz verloren hat.

Was lässt Liebe gelingen?

Wenn ich das wüsste…Ehrliche Kommunikation, Respekt und Vertrauen sind ein guter Anfang.

Was kannst Du von Maria Callas auf Deinen künstlerischen Weg mitnehmen?

Disziplin, Hingabe, den starken Willen und den Mut zum Risiko.

Was sind Deine kommenden Projektpläne?

Ich habe für das diesjährige Theaterfestival Hin und Weg in Litschau das Stück „Wicked Play“ entwickelt, das wir am 28. November und im Dezember in Wien auf die Bühne bringen. Und es laufen die Planungen für ein längerfristiges Projekt 2024, von dem ich aber noch nicht zu viel verraten möchte…

Darf ich Dich abschließend zu einem Akrostichon bitten?

Musik –

Anmutig,

Resonierend mit unserem

Innersten.

Aufbauende

Chöre, die Grenzen

Aller

Länder überwindend. Ich

Lausche,

Aufmerksam,

Seelig.

Vielen Dank, liebe Elisabeth, für das Interview und viel Freude und Erfolg für alle Projekte!

Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin, Regisseurin, Wien _
acting Maria Callas _
100.Geburtstag Maria Callas, Sängerin  

* 2.Dezember 1923 New York City +16.September 1977 Paris.

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

100. Geburtstag Maria Callas _ 2023

Elisabeth Halikiopoulos, Schauspielerin, Regisseurin, Wien _
acting Maria Callas _

Maria Callas, Sängerin  
* 2.Dezember 1923 New York City +16.September 1977 Paris.

Interview&alle Fotos Walter Pobaschnig 11_23

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„Giggles escape, a riot of cheer“ Deniz Beser, Künstler _ Give Peace A Chance _ Wien/Istanbul 18.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Giggles escape, a riot of cheer,

In this canvas of joy, drawing near.

Vivid hues swirl, a laughter trance,

Entwined with whimsy, a lively dance.


Punchlines pepper, echoing glee,

Endearing moments, wild and free.

A comedy of errors, each glance,

Cultivating chuckles, a delightful advance.

End of the chaos, turns into solidarity


A chance for peace, in humor found,


Chuckles echoing, a harmonious trance,

Hours and hours with joy

And now we see the difference

Nudging hearts, breaking barriers down.

Can we just keep going on this?

Every jest, a step toward a peaceful expanse.


Deniz Beser, 16.11.2023

Deniz Beser, Künstler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Deniz Beser, Künstler

Zur Person  _ Deniz Beşer (geb. 1986) ist ein in Wien und Istanbul lebender Künstler, Kurator und unabhängiger Verleger. Er erhielt seinen Bachelor Abschluss in Keramik- und Glasdesign an der Mimar Sinan Fine Arts University und studierte Malerei an der Universität Sevilla. Er ist der Direktor der Open Studio Days İstanbul, der Fanzineist Vienna Art Book & Zine Fair und des FanzineIST – Zine Fest Of İstanbul. Außerdem ist Beser Mitbegründer des Publikations- und Kunstkollektivs Heyt be! Fanzin.

Beşer hat bereits in ganz Europa, Asien und Kanada ausgestellt, unter anderem im New Jörg in Wien und in der Kunsthalle Zürich in der Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Canon Europe, im Schwäbischen Tagblatt und The Bridge Magazine besprochen sowie in den Publikationen Artribune, renk magazin und Augustin vorgestellt.

Im Jahr 2021 erhielt Beşer ein Stipendium von READ (Goethe-Institut Skopje & Zentrum für Balkankooperation – LOJA) für seine Einzelausstellung und sein

Künstleraufenthaltsprogramm in Tetovo, Nordmazedonien.

https://denizbeser.com/works/

Foto_Deniz Beser

Walter Pobaschnig _ 16.11.2023

https://literaturoutdoors.com

„mein Menschsein leben zu dürfen und mich als Künstlerin auszudrücken“ Andrea Fischer, Sängerin, Komponistin _ Linz 18.11.2023

Liebe Andrea Fischer, wie sieht dein Tagesablauf aus?

Ich bin zurzeit berufstätig und gehe tagsüber meinen Aufgaben im Bereich Marketing bei einem Linzer Technologieunternehmen nach.

In meiner Freizeit schreibe ich Songs, Texte, produziere meine Musik selbst, male Bilder, filme, mache Reels und dokumentiere auf diese Weise mein Leben als Künstlerin.

Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin,
Musik- und Filmproduzentin

Was ist jetzt besonders wichtig?

Ich weiß es nicht und habe deswegen auch keine Ratschläge parat. Ich bin jedenfalls ein „Friedensmensch“ und Gewalt ist mir unheimlich. Ja, Bewusstseinsbildung wäre wichtig. Schließlich verfügt jeder Mensch nur über ein einziges Leben auf dieser Erde.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik. der Kunst an sich zu?

Die Welt verändert sich durch das Tun und die Eingriffe der Menschen im positiven, wie auch im negativen Sinn. Es gibt keinen Stillstand.

Auch ich habe den Wunsch mich zu entwickeln und mich zu verändern. Ich versuche mein Umfeld zu verstehen und kenne viele Leute, die durch ihre Persönlichkeit und ihre Energie Positives bewirken.

Auch ich habe die Möglichkeiten mein Menschsein leben zu dürfen und mich als Künstlerin auszudrücken. Ich denke Musik und Kunst geben uns Impulse. Kunst funktioniert meiner Ansicht nach, wie ein Perpetuum mobile. Es ist eine Quelle. Ein gegenseitiges Anstupsen.

Was liest du derzeit?

Oft habe ich das Gefühl mit jemandem ganz besonders verbunden zu sein. Das ist im Moment Hermann Hesse. Ich lese Siddhartha. Dieses Buch inspiriert mich sehr.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Wenn alles Ich überwunden und gestorben war, wenn jede Sucht und jeder Trieb im Herzen schwieg, dann musste das Letzte erwachen, das Innerste im Wesen, das nicht mehr ICH ist, das große Geheimnis.“

Hermann Hesse „Siddhartha“.

Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin,
Musik- und Filmproduzentin

Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin,
Musik- und Filmproduzentin

Zur Person Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin,
Musik- und Filmproduzentin
. Ihr Debütalbum hat sie im Alleingang produziert und ist auf allen gängigen Streamingplattformen unter Andrea Fischer – Chime zu finden. Ihre Reels findet man auf Facebook.

Fotos _ privat

Walter Pobaschnig _ 26.10.2023

https://literaturoutdoors.com