„Atomsprengkörper, maskulinum“ Jovana Nastasijevic, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Novi Sad/Gera 11.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gestern zimmerte ich

In der Abenddämmerung kurz

Vor dem Niewiederschlafengehen

Einen kleinen Sarg. Darein legte ich die weiße

Plüschmaus die mit dir den

Ersten

Atemzug im

Chor uns

Entgegen sang

Atomsprengkörper, maskulinum

Ca. 14.000 davon retten sicherlich die Welt. Strähne

Haar

Armband und Schnuller, mehr blieb mir von dir

Nicht übrig. Aequat omnes

Cinis.

Erde, femininum.

*

Jovana Nastasijević, 9.3.2022

Jovana Nastasijević__Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Jovana Nastasijević__Schriftstellerin _ Novi Sad/Gera

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Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Marichka, Ivan – wir wissen zu wenig über euch“ Sarah Kuratle, Schriftstellerin _ Dornbirn 11.3.2022

Liebe Sarah, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Jeder meiner Tage ist recht eigen, seit dem 24. Februar sowieso. Da schreibe ich meiner Freundin, Halyna, meinem Freund, Roman. Da höre ich viel Radio, lese Zeitungen und versuche aufzuschreiben, was mir wahr scheint, was ich so besser auszusprechen glaube.

Am 3. März murmle ich morgens auf dem Weg zur Arbeit die Namen Marichka und Ivan, das Wort Holod aus einem Gedicht, das ich zur Zeit der Majdan-Proteste 2013/14 geschriebenen hatte und abends bei einer Solidaritätsinitiative mit 12 anderen Autor:innen lesen würde.

In der Bibliothek, wo ich arbeite, ordne ich Bücher, sortiere Gedanken. Ich suche nach Büchern mit den Schlagwörtern Ukraine und Sowjetunion, nach Bilderbüchern zu Krieg und Flucht. Für den Titel Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine merke ich mich selbst vor, am 4. März.

Am Ende dieser Tage fühle ich mich müde. Dabei bin ich weit weg von Chrystyna Nazar in Lemberg, der die Woche seit dem 24. Februar so lange vorkam wie die acht Jahre Krieg im Donbas. Weit weg von Katja Petrowskaja, die ihr Kinderzimmer in Kiew, ihre Familie vermisst.

Halyna bedeutet Frieden – wo bist du heute, Halyna. Holod bedeutet Hunger – Anne Applebaum hat über Holodomor, die von Stalin gezielt herbeigeführte Hungersnot in den 30ern ein Buch verfasst. Marichka, Ivan – wir wissen zu wenig über euch, über die Ukraine.

Sarah Kuratle, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Seit Tagen versuche ich zu beten, geht mein Gebet für die Ukraine so: Dass in allem Grauen die Liebe zu den Liebsten, die Verbundenheit auch mit allen anderen spürbar ist, vielleicht sogar stärker als die Angst. Dass der Krieg nicht alles ist, in keinem Moment, für niemanden.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Lesen und Zuhören sind wertvoll, mit dem Herzen dabei sein, auch bei Erfahrungen, die nicht unsere eigenen sind, es niemals waren. Wir müssen kritisch sein, empfindsam, verständnis- und fantasievoll – die Kunst, auch die Literatur ist dafür eine gute Schule, glaube ich.

Was viele sagen, bestätigte sich bei meiner Suche zwischen Regalen, in Datenbanken: Wir brauchen mehr ukrainische Stimmen. Nämlich: ihre Übersetzungen ins Deutsche. Und zwar deshalb: weil zu wenige Menschen aus dem Ukrainischen ins Deutsche übersetzen können.

Der Krieg gegen Putin ist ein Krieg für Frieden und Freiheit, ist auch ein Wirtschafts- und Finanzkrieg. Bei allen Sanktionen gegen Russland braucht es aber weiterhin den kulturellen Austausch, das Gespräch mit russischen Künstler:innen wie Aleksey Porvin in St. Petersburg.

Was liest Du derzeit?

Für mein zweites Romanprojekt nach Greta und Jannis. Vor acht oder in einhundert Jahren gibt es eigentlich eine sehr lange Leseliste. Trotzdem lese ich jetzt erst einmal Katja Petrowskajas Buch Vielleicht Esther mit einer Großmutter, die im 1941 besetzten Kiew alleine zurückbleibt.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Kann das Gewissen zerfallen in inifinitesimale /
Winzigkeiten, kann sich die Gewaltfreiheit /
wie ein Baum unter die Säge legen? Ja kann sie,
falls klar ist, das wächst auch wieder zusammen.

Aus: Alexej Porvin. Ode an das Sägemehl. Gedicht. Übersetzt von Anja Utler.

Vielen Dank für das Interview liebe Sarah, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Sarah Kuratle, Schriftstellerin

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9.3.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Courage, die der Mütter“ Susanne Rasser, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Rauris/AT 11.3.2022

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Geben und Gebet.

Intelligenz, Herz-

Verstand,

Empathie.

Pures, unverfälschtes Anteil-Nehmen,

Eigenständigkeit, Neutralität.

Auch braucht es den Brückenbau und Brückenschlag von

Cherubim,

Einfühlungsvermögen. Für jeden. Und jede.

Aufmerksamkeit, auch im Umgang mit den Fake-News, mit den Lügen auf

Celluloid, unterjubelt, hinter Bildschirmpanzerglas.

Hassauflösung, Wortentschärfung,

Angstbefreiung.

Notaufnahmen!

Courage, die der Mütter.

Eintrachtswille. Hoffnungslicht.

Susanne Rasser, 10.3.2022

Susanne Rasser__Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Susanne Rasser__Schriftstellerin _ Rauris

Biografie

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Walter Pobaschnig _ 11.3.2022.

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„Wie sich Entsetzen und Fassungslosigkeit ausbreiten“ Jens Rosteck, Schriftsteller_Give Peace A Chance_Offenburg/D 10.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

G   estern noch wähnten wir Leichtlebigen und Unbekümmerten, wir Träumer und Hedonisten, arglos und naiv wie wir waren, uns weltweit von einer nahezu unsichtbaren Pandemie umzingelt, die mittlerweile schon zwei Jahre währt, uns gehörig Angst eingejagt hat und uns zeitweise vollständig zu lähmen drohte. Unverschuldet.

I   nzwischen müssen wir erneut begreifen, dass es, neben Eingesperrtsein und mangelnder Bewegungsfreiheit, neben Dahinsiechen auf Intensivstationen und dem Verlust vieler Menschenleben aufgrund einer tückischen Seuche, noch viel stärkeren Anlass zur

V   erzweiflung gibt. Verzweiflung, die ohne Not von Machthabern ohne Moral und Empathie ausgelöst wurde, Verzweiflung, die dieselben Verantwortlichen so schuldhaft wie willkürlich über Wehrlose brachten und weiterhin bringen. Uns jedoch nicht im Entferntesten das Recht gibt, vor lauter Hoffnungslosigkeit zu kapitulieren oder gar zu resignieren. Nein, die ziemlich egoistische Furcht vor dem Virus und seinen Folgen wurde vor kurzem in allen freiheitsliebenden Ländern, Herzen und Köpfen vielmehr von Abscheu, Aufbegehren und echter

E   mpörung abgelöst. Angesichts des Unbegreiflichen, was sich zwischen Odessa und Kiew, zwischen Lwiw und Mariupol, zwischen Charkiw und Sewastopol abspielt. Angesichts eines Grauens, das sich kaum in Worte fassen lässt und von dem wir zu Unrecht gehofft hatten, es sei ausgestorben. Und abgelöst auch von internationaler, grenzenloser Solidarität. Denn ein durch nichts zu rechtfertigender, einseitig „erklärter“ Angriffskrieg, mittels erbärmlicher

P   ropaganda als bloßer Konflikt oder vorübergehende Militäraktion beschönigt, hält uns in Atem, lässt uns an den Errungenschaften von Aufklärung und Humanität zweifeln, setzt einem ganzen Volk zu, treibt Flüchtende in eine Hölle der Aussichtslosigkeit, sorgt dafür, dass Tausende von Unschuldigen ohne Unterlass bombardiert und vertrieben werden, einen

E   lenden und sinnlosen Tod sterben, verwundet und verstümmelt werden, ihre Heimat verlieren, mitansehen müssen, wie man ihre Nächsten und ihren Besitz vernichtet. Wie sich Entsetzen und Fassungslosigkeit ausbreiten.

A   ber menschliche Vernunft, Anstand, Mut, Mitleid, unbedingter Friedenswille und Brüderlichkeit sind stärker als der Albtraum des Krieges. Sind mächtiger als ideologische Verblendung, als blanke Gewalt und primitive Verrohung und werden, besser früher als später, den Sieg davontragen. Sind so unendlich viel wertvoller und nachhaltiger als jeglicher militärischer Triumph. Was vermag der Zugewinn an Territorien, der höchstens einen einsamen und isolierten Despoten befriedigen kann, gegen einen vielstimmigen

C   hor der Hilfsbereitschaft und die durch keine Waffe aufzuhaltende Bereitschaft zur Harmonie, zum Schulterschluss und zur Verständigung der Nationen schon auszurichten? Schon nach wenigen Tagen ist deutlich geworden, wie der große

E   ifer, mit dem sich Millionen Menschen all over the world unter die Arme greifen, stützen, zusammenschließen, gegenseitig stärken und sich ihrer Liebe versichern, die

A   ngreifer in die Enge treibt. Ihre vorgeblichen Ziele als niedere Gesinnung entlarvt. Nicht mehr lange, und den Kurzsichtigen, Gewissenlosen und Blutrünstigen wird die Puste ausgehen. Ihre abstoßende Todesgeilheit wird sich verflüchtigen. Und sie werden, vielleicht über Nacht, zur Besinnung kommen und innehalten. Alle Tyrannen dieser Erde wissen nur zu genau: Die Euphorie des Abschlachtens und Auslöschens hält nicht lange vor. Wenn ihre Stunde also geschlagen hat und der Hass sich verflüchtigt hat, wenn sie reumütig, verunsichert und abgekämpft das Feld räumen müssen, wenn die Munition verfeuert ist und die Arsenale leer sind, wenn sich das ganze Ausmaß der Verheerung abzeichnet, wenn im großen Buch der Geschichte abgerechnet wird und die Rollenverteilung unter Liebeswilligen und Hassenden irgendwann wieder stimmt, dürfen die einst Geschundenen und die Opfer, die Helfer und die Retter, die Selbstlosen und die Unterjochten, soeben noch vor den

C   äsaren der Neuzeit zitternd, und mit ihnen die gesamte Menschheit wieder

H   offnung schöpfen. Sorgen wir – das ist mein größter Wunsch – in Zukunft mit vereinten Kräften noch sehr viel mehr dafür, dass man überall wachsam bleibt und, wo immer es nur geht, den

A   nfängen wehrt. Versprechen wir uns, dass man es erst gar

N   icht so weit kommen lässt und den kriegerischen Bestrebungen Tür und Tor öffnet – wie noch in diesem trügerisch heiteren, in Wahrheit zutiefst beschämenden Frühjahr 2022. Dass Diplomatie und Fingerspitzengefühl, Pazifismus und

C   levere Verhandlungsführung von Anfang an die Oberhand gewinnen und das Hegemonialstreben verblendeter Unterdrücker gleich im Keim ersticken. Setzen wir dem kriegerischen Wahnsinn ein für alle Mal ein

E   nde und etablieren wir dauerhaften Frieden. In unseren Familien und Häusern, Dörfern und Städten, an unseren Küsten und Grenzen, in Wäldern und Ländern, auf Inseln und Feldern, unter unseren Freunden und Kindern – und nicht zuletzt im Kreis unserer Widersacher und unserer verständnislosen Mitmenschen. Give peace a chance: Jetzt und für immer. Now and forever. Maintenant et pour toujours.

Jens Rosteck_10.3.2022

Jens Rosteck
Schriftsteller, Musikwissenschaftler und Pianist

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Jens Rosteck, Schriftsteller, Musikwissenschaftler und Pianist

Foto__Steffen W.Mueller

Walter Pobaschnig _ 10.3.2022.

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„Eine Hand voll weißer Muschelsand am Asowschen Meer“ Verena Dürr, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 10.3.2022

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G_esterne Übelkeit

I_ch übergebe mich in die Donau; die Donau fließt in den Krieg

V_ergissmeinnicht blühen; Himmel blau

E_ine Hand voll weißer Muschelsand am Asowschen Meer

P_anoramaherz müde

E_rschöpfungsabstand

A_nfängliche Blitzgefühle wegen Blitzangriffen; Zeit für

C_horisches Atmen gegen kollektive Atemnot

E_rgo, go, go Friedensbewegung! gung, gung,…

A_m Fluss fischen wir einander die Sprachlosigkeit aus dem Gesicht

C_hronisch verdienen einzelne weiter andauernd Milliarden

H_altung haben & handeln sollen; Rheinmetall +++…; tief Ein- &

A_usatembündel; die Wut; dass die Profiteure den Tyrannen solange nach der Pfeife tanzen, bis die Welt aus dem letzten Loch pfeift

N_achts in einer Gegend aufwachen, die nicht bombardiert wird

C_himäre befeuchten die Netzhaut am Morgen

E_ine Utopie im Wasserglas auflösen gegen den Kater Wirklichkeit

Verena Dürr, 10.3.2022

Verena Dürr_Schriftstellerin _ Lesung _ Bachmannpreis 2017

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Verena Dürr_Schriftstellerin, Musikerin _Wien

http://www.venerasinn.com/

Foto_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig _ 10.3.2022.

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„In Wohnzimmerfluchten/Vor Ohnmacht/Erfrieren“ Franziska Beyer-Lallauret, Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Avrillé bei Angers/F 10.3.2022

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Ganz ruhig unterm Bildschirm

In  Wohnzimmerfluchten

Vor Ohnmacht

Erfrieren

Pflugschare dürfen kein Schwert

Ergeben wir legten den Vers

Ad acta

Chume chum Geselle min

Es könnte grünen

Am Ufer der Frühlingsflüsse

Cafés öffnen für Maskenlose

Heimlich steigen

Aus Wiesen Schachbrettmuster

Nacht wird es wieder wie

Cool war

Europa

Franziska Beyer-Lallauret 10.3.2022

Franziska Beyer-Lallauret, Schriftstellerin

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Franziska Beyer-Lallauret, Schriftstellerin _ Avrillé bei Angers/F

https://www.franziska-beyerlallauret.eu/

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Walter Pobaschnig _ 10.3.2022.

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„Hingerichtet/Alles Wahre Gute und Schöne“ Peter Reutterer, Schriftsteller _Give Peace A Chance _Salzburg 10.3.2022

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Geplant und

Impertinent verlogen

Vernichtet Ukraine vernichtet

Europäer

P

Ein Machtbesessener

Arglistig

Caesar gleich der

Einst Belagerten

Arme abhackte

Chancenlos

Hingerichtet

Alles Wahre Gute und Schöne

Nichtig das Friedenskonstrukt

Caritas und Amor

Ermutigen dennoch zum TROTZDEM

Peter Reutterer, 9.3.2022

Peter Reutterer  _Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Peter Reutterer  _Schriftsteller _Salzburg

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Verbundenheit“ Johanna Hansen_Schriftstellerin _Give Peace A Chance _ Düsseldorf 10.3.2022

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In besonderer Verbundenheit mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten

G awrisch Dimitrij

I reesha

V iktoria Adkozalova

E mma Andijewska

P aulina Kuczalska

E vgeniy Romantsov

A nna Dostojewskaja

C larice Lispector

E ugene Hutz

A lexandra Exter

C elan Paul

H alyna Petrosanyak

A nna Walentynowicz

N ick Acorne

C hariton Platonowitsch

E va Koshova

Johanna Hansen, 9.3.2022

Johanna Hansen_Schriftstellerin _ Künstlerin

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Johanna Hansen_Schriftstellerin _ Künstlerin _ Düsseldorf  

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Foto_Elena Hill

Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„C´est la guerre“ Monika Schilfarth, Autorin _Give Peace A Chance _ Nürnberg 10.3.2022

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Gerecht

ist kein Krieg.

Verletzte, Tote, Fliehende auf beiden Seiten:

einfach nur Menschen,

Pazifisten und Soldaten,

Eltern, Kinder, Freunde und Nachbarn,

Alt und Jung.

C´est la guerre. So ist der Krieg.

Eine Fratze der

angeblich so zivilisierten Menschheit, die auch

Chronos nicht verändern konnte.

Haben wir, jeder für sich und

alle zusammen

noch eine

Chance auf eine Welt ohne Krieg? Vielleicht, wenn jeder

einzelne Mensch sich entschlossen

          um Frieden bemüht

          in seiner Familie,

          seinem Beruf,

          seiner Nachbarschaft

          und

          in sich selbst.

Monika Schilfarth _10.3.2022

Monika Schilfarth, Autorin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Monika Schilfarth, Autorin _Nürnberg

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Walter Pobaschnig _ 11.3.2022.

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