„Abgrund“ Laura Maria Korhonen, Musikerin _ Give Peace A Chance _ Rapottenstein/NÖ 4.9.2024

GIVE PEACE A CHANCE


Gefährliche

Ideologie

Verursacht

Erbarmumgslose


Paranoia.

Einseitige

Ansichten

Charakterlose

Erpresser.


Abgrund.


Chaos.

Habgieriger

Abnutzung.

Nachlässiges

Cabaret.

Ende.



Laura Maria Korhonen, 2.9.2024

Laura Maria Korhonen, Musikerin, Tänzerin,
Gesangs- und Kindertanzpädagogin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Laura Maria Korhonen, Musikerin, Tänzerin, Gesangs- und Kindertanzpädagogin

Zur PersonLaura Maria Korhonen

Geboren 1985 in Turku, Finnland. Aufgewachsen in Helsinki. Musik und Tanz begleiteten ihr bis in die Universität, wo sie Musikwissenschaft und Popjazzgesangspädagogig studierte. Blieb nach ihrem Austauschjahr in 2009 in Wien und studierte Jazzgesang bei der Ines reiger an der MUK. Gründerin und Sängerin der Crossover Band Satuo (www.satuo.at) seit 2011. Verliert ihr Gehör zwischen 2010 und 2018, bekam aber Cochlea Implantate von MEDEL in 2019 und ist eine von den ersten Profimusikerinnen und Musiklehrerinnen, die Bilateral Implantiert ist.

Unterrichtet Popjazzgesang und Musikalische Früherziehung in mehreren Musikschulen im Waldviertel, in Niederösterreich. Außerdem ist sie eine diplomierte Kindertanzpädagogin und unterrichtet Tanz in der Musikschule und leitet diverse Tanzkurse seit 10 Jahren.

http://www.kulturlogistik.at

http://www.satuo.at

Foto: 1 privat; 2 Stephan Mussil.

Walter Pobaschnig _ 2.9.2024

https://literaturoutdoors.com

„Kunst soll keine Grenzen haben“ Laura Maria Korhonen, Musikerin _ Rappottenstein/NÖ 3.9.2024

Liebe Laura Maria Korhonen, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich unterrichte das ganze Schuljahr und deshalb schaut mein Tagesablauf im Sommer immer freier und anders aus.  Ich habe auch zwei Kinder, die besonders im Sommer meinen Tagesablauf bestimmen. Ich versuche aber immer wieder Zeit für mich und meine kreative Arbeit zu finden, was nicht immer leicht ist…Ich bin gehörlos, trage aber Cochlea Implantate. Hören spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem Beruf und deshalb muss ich mir auch genug Platz für Selbstfürsorge und Hörpausen nehmen.

Laura Maria Korhonen, Musikerin, Tänzerin,
Gesangs- und Kindertanzpädagogin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Empathie, Akzeptanz, Toleranz und Mitgefühl.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden jetzt wir alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der an sich zu?

Die Kraft aller Kunstformen ist enorm. Deshalb finde ich es eine sehr wichtige Aufgabe für uns KünstlerInnen aber auch uns Pädagogen und Pädagoginnen dies weiter zu vermitteln, dass Kunst keine Grenzen haben soll. Kunst gibt uns neue Perspektiven und spiegelt unsere Welt und Menschlichkeit in allen Formen und Ebenen.

Was liest du derzeit?

Ich bin eine Leserin, die immer mehrere Bücher gleichzeitig liest. Ich bin ein emotionaler Stimmungsmensch und das Buch muss in dem Moment passend sein. Ausserdem lese ich auf deutsch, finnisch und englisch. Zurzeit lese ich ein Dystopisches Buch “Gras” von Bernhard Riegel, das sehr spannend ist. Ich höre auch viele Hörbücher und zurzeit höre ich “Doppelgänger” von Naomi Klein auf finnisch an.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest du uns mitgeben?

“Toleranz ist anerzogen und nicht angeboren.” Umberto Eco.

Laura Maria Korhonen, Musikerin, Tänzerin,
Gesangs- und Kindertanzpädagogin

Vielen Dank für das Interview, liebe Laura Maria, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Tanzprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Laura Maria Korhonen, Musikerin, Tänzerin, Gesangs- und Kindertanzpädagogin

Zur PersonLaura Maria Korhonen

Geboren 1985 in Turku, Finnland. Aufgewachsen in Helsinki. Musik und Tanz begleiteten ihr bis in die Universität, wo sie Musikwissenschaft und Popjazzgesangspädagogig studierte. Blieb nach ihrem Austauschjahr in 2009 in Wien und studierte Jazzgesang bei der Ines reiger an der MUK. Gründerin und Sängerin der Crossover Band Satuo (www.satuo.at) seit 2011. Verliert ihr Gehör zwischen 2010 und 2018, bekam aber Cochlea Implantate von MEDEL in 2019 und ist eine von den ersten Profimusikerinnen und Musiklehrerinnen, die Bilateral Implantiert ist.

Unterrichtet Popjazzgesang und Musikalische Früherziehung in mehreren Musikschulen im Waldviertel, in Niederösterreich. Außerdem ist sie eine diplomierte Kindertanzpädagogin und unterrichtet Tanz in der Musikschule und leitet diverse Tanzkurse seit 10 Jahren.

http://www.kulturlogistik.at

http://www.satuo.at

Fotos:  1,2 Stephan Mussil, 3 Andreas Biedermann.

Walter Pobaschnig _ 2.9.2024

https://literaturoutdoors.com

„gutes Ende“ Peter Wißmann, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Innsbruck 3.9.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Ganz tief

In mir gibt es noch

Vertrauen auf unsere Kraft und auf ein gutes

Ende


Panzer dröhnen und

Erinnern uns an die

Armseligkeit der menschlichen Kreatur

Chaos – kein Himmel kann

Erretten


Aber wollen wir die


Chance auf eine friedliche Welt

Hetzern und Kriegstreibern

Armeen und überforderten Politikern überlassen?

Niemand kann uns daran hindern die

Chance im Sinne des Menschenwohls zu nutzen, wenn wir nur

Einig sind.



Peter Wißmann, 2.9.2024

Peter Wißmann, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Peter Wißmann, Schriftsteller

Zur PersonPeter Wißmann, Autor. Lebt und schreibt in Innsbruck. Lange Zeit als Altersexperte tätig, schrieb in diesem Kontext mehrere Sachbücher und war Herausgeber eines deutschsprachigen Magazins.

Viele Jahre lang Haiku-und Haiga-Dichter, zwei Haiku-Bücher, regelmäßige Veröffentlichungen  im In- und Ausland

Prosastudium an der Autorenschule Textmanufaktur. Weitere Ausbildungsseminare bei Schriftsteller*innen.

Schreibt Erzählungen und andere Prosa.

2024: Buch „Überschattet“ (Debut als Autor literarischer Prosa).

Aktuell Arbeit an einem Roman.

Ab November 2024 Leiter der Schreibwerkstatt „Wortzauber“ in Innsbruck.   

Aktuelles Buch von Peter Wißmann:

Zwei berührende Erzählungen über die Schatten, die Demenz auf Beziehungen
werfen kann. In der autobiografischen Erzählung „Freunde“ lebt der eine mit der Diagnose Alzheimer, der andere beschäftigt sich beruflich mit Altersfragen. Die beiden Männer tun
sich für ein Buchprojekt zusammen und wollen die Welt ein wenig „aufmischen“. Als die geistigen Fähigkeiten des einen immer mehr nachlassen, nimmt ein gemeinsamer Ausflug eine unerwartete Wendung und stellt die Beziehung der beiden Männer auf eine harte Probe.

„Der Stempel“ erzählt von der 13-jährigen Mila. Ihr Leben ändert sich von einem auf den anderen Tag, als die Demenzdiagnose ihrer Mutter einen Sorgerechtsstreit auslöst. Die Aussicht, aus ihrer Familie herausgerissen zu werden, veranlasst Mila zu einem riskanten Schritt

„Überschattet“ Erzählungen über Demenz. Peter Wißmann

Peter Wißmann zu „Überschattet“: 2024 im Frankfurter Mabuse-Verlag erschienen. Das Buch enthält zwei Erzählungen.

Der Untertitel „Erzählungen über Demenz“ wurde vom Verlag gewünscht. Ich selbst denke, die beiden Erzählungen handeln von Menschen, die sich in Konfliktsituationen befinden und Entscheidungen treffen müssen. In beiden Fällen spielt auch das Thema Demenz bzw. eine Demenzdiagnose eine Rolle. Damit werden die Erzählungen aber nicht zu Erzählungen „über Demenz“.

Es wird Buchlesungen geben, so z.B. in Innsbruck und in Hildesheim.

Fotos: Portrait © Peter Wißmann; Buch Mabuse-Verlag.

Walter Pobaschnig _ 2.9.2024

https://literaturoutdoors.com

„Erde“ Harri Stojka, Musiker _ Give Peace A Chance _Wien 1.9.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gemeinsam

Independent

Van Halen

Erfühlen


Pro Humanität

Erkennen

Albertina

Charlie Parker

Erde


Anders


Ceija Stojka

Hindemith Paul

Amore

New York

Cézanne Paul

Erfolg



Harri Stojka, 28.8.2024

Harri Stojka
Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Harri Stojka _ Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger

Zur Person: Harri Stojka Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger, begann seine Laufbahn 1970 mit der Formation Jano + Harri Stojka im legendären 20er Haus, der damaligen Wiener Arena.

Es folgten Einladungen zu Jazz Festivals als Headliner: Gibraltar International Jazz Festival, European Music Open Festival Oradea, Internationales Donaufest Ulm, Vienna Jazzfestival, Jazzfestival Rive de Gier, Moers Jazzfestival, Jazzfest Bolzano, Gipsy Jazz Festivals in Paris, Anger, London, Barcelona, Kathmandu, New Delhi, New York, Syracuse Jazz Festival, Detroit Jazz Festival, Jazzfestival Bad Liebenzell, Montreux Jazzfestival, Carthage Festival, Regensbruger Jazz Weekend, Kahmoro Festival Prag, Sziget Festival Budapest, dem berühmten Django Reinhardt Memorial Festival in Augsburg, Grazer Jazz Festival, Kultursommer St. Paul, Wiesen Festival, dem Bardenfestival in Nürnberg, Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart, Güssing Kultursommer, dem Jazzfestival in Jakarta, Yogyakarta, City Palace Jaipur, Dehradun Festival, u.v.m.

2018 Erscheinung des Buches „Kaum zu glauben, Musiker & andere Geschichtln“
2016 wurde Harri Stojka zum „Österreicher des Jahres 2016“ nominiert. Erscheinung des MundArt Gedichtbandes „a guda tog“
2013 wurde Harri Stojka mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet!
2011 wurde der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“, mit einer Romy zum besten Kino Dokumentarfim ausgezeichnet.
2005 wurde Harri Stojkas CD „A Tribute to Swing“ in Deutschland für den Echo Preis nominiert – zur besten CD Produktion aus dem Ausland.

http://www.harristojka.at/events/

Aktuelle CD und kommende Veranstaltungen:

8. 9. 2024 ARENA WIEN / Große Halle _ 1030 Wien; Baumgasse 80

(Doors open: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr)

Tickets: https://tickets.arena.wien/at/Events/68930    
VVK € 33,50 / AK € 38,–

____________________________________________

21. 9. 2024 (20.00 Uhr)

KULTURHAUS POTTSCHACH

2630 Ternitz; Franz-Samwald-Straße 4

Tickets: www.event-kultur-ternitz.at 

Eintritt: VVK € 22,– / AK € 28,–

———————————————————–

25. 1. 2025  (20.00 Uhr)

KOMMA

6300 Wörgl; KR Martin-Pichler-Straße 21a

Tickets: www.komma.at

Eintritt: VVK € 33,– / AK € 37,–

Weitere Termine stets aktuell unter: www.harristojka.at

Alle Infos: Gabriele Müller-Klomfar/Pressebetreuung

Fotos: Andreas Müller 3/24

Walter Pobaschnig _ 28.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Wissen und Besinnung auf das Wesentliche“ Andrea Beatrix Schramek, Schauspielerin _ Wien 31.8.2024

Liebe Andrea Beatrix Schramek, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe um 7 Uhr auf, trinke Wasser, Meditiere. Mache Gymnastik, esse mein Frühstück und setze mich an den Schreibtisch. Ich habe ein Solo-Stück „Kiki van Beethoven“ von Éric-Emmanuel Schmitt produziert und gehe damit auf Tournee.  Leider muss man seit der Pandemie viele Theater mieten anstatt , wie früher, eingeladen zu werden, oder die Einnahmen zu teilen. Ich möchte diese schöne Geschichte dennoch erzählen, daher habe ich es nicht ganz aufgegeben und schreibe weiterhin Veranstalter an. Und sonst lerne ich eigentlich immer etwas Neues, lese, schreibe Artikel, bereite Lesungen oder Vorträge vor oder gehe fotografieren.

Ich mache so oft wie möglich mit meiner Mutter eine Ausfahrt mit dem Rollstuhl, weil das sonst niemand mit ihr macht, dann kümmere ich mich noch um meine alte Tante, oder meinen Vater. Ich habe schon lange keinen Fernseher mehr, das lässt mir Zeit für das Wesentliche. Das sind Menschen.

Seit einem Jahr stehe ich abends, nach längerer Pause, wieder auf einer Bühne. Dazu bin ich dann ab dem Nachmittag in einem Theater, baue auf, schule den Techniker ein, bereite mich vor, kümmere mich um Bewerbung, Kartenverkauf, ect. Bis die Vorstellung endlich beginnt, bin ich meist schon erschöpft, aber das vergisst man dann ja schnell, sobald man die Bühne betreten hat.

Ich gehe – so oder so – selten vor Mitternacht schlafen. Dazu bin ich zu gerne wach. 

Andrea Beatrix Schramek, 2024, Wien _
Schauspielerin, Fotografin, Autorin, Historikerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Ich kann nicht für andere sprechen, denn jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Für mich ist Wissen und Besinnung auf das Wesentliche wichtig. Solange wir noch Bücher haben, können wir Informationen über alle möglichen Wissensgebiete erlangen, das inkludiert Geschichte, Kultur, Natur und Sprachen. Da kann man sich selbst eine Meinung bilden und einen kühlen Kopf bewahren. Auch bei 36 Grad im August. 

Mir ist es wichtig, gut bei mir zu bleiben und mich nicht von Angst mitreißen zu lassen. Denn da, wo Angst ist, da gibt es keine Liebe, keine Gesundheit und auch keinen Frieden.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu? 

Ich habe schon einige liebe Menschen sterben gesehen, Menschen in meinem Alter oder jünger und auch vor zehn Jahren meinen Partner verloren. Damals musste ich gleichzeitig Abend für Abend 250 Menschen zum Lachen bringen. Das war sehr hart. Es hat mein Verhältnis zu diesem Beruf verändert. Es ist eben „nur Theater“ und „The show must go on“ – über die persönlichen Grenzen hinweg, das werde ich bestimmt nicht mehr machen – schon gar nicht, wenn ich dadurch die kostbarsten Momente, nämlich die letzten, eines Menschen, den ich sehr geliebt habe, versäume, nur damit eine ausverkaufte Produktion nicht abgesagt werden muss.

Zudem habe ich fast 20 Jahre geriatrische Einrichtungen, Krankenhäuser und ein Hospiz als Rote Nasen Clowndoktor besucht. (Ich wollte mich schon früh meiner Angst vor Krankheiten und dem Tod stellen und mit meiner Kunst etwas Sinnvolles machen. Ersteres war während der Pandemie sehr hilfreich, ich blieb nämlich gelassen.) Auch, wenn Clowns in unserer Branche nicht ernstgenommen werden und diese Tätigkeit in meiner Vita meiner Karriere als „ernstzunehmende Schauspielerin“ eher geschadet hat, erschien es mir damals als sinnvolle Tätigkeit, da ich mich im Theater manchmal gefragt habe, was wir da eigentlich machen, wenn wir moderne Stücke spielten, die zwar hochgelobt wurden, die das Publikum aber dennoch mit leeren, müden Augen verließen und die vor allem mir selbst keine Freude machten.  Für mich persönlich war es also sehr heilsam, sich mit der Sterblichkeit, mit Schmerz und der Einsamkeit auseinandergesetzt zu haben, denn erst dann begreift man wohl erst wirklich, wie kostbar und einzigartig ein Mensch und sein Leben ist.

Gesundheit kann man nicht kaufen, sie kann auch nicht von irgendjemandem garantiert werden. Es gibt im Menschen etwas, das ich „heilig“ nenne, obwohl das heutzutage abgedroschen, oder esoterisch klingt, das man nicht künstlich erzeugen kann. Die Krankheiten dieser Erde sind nicht weniger geworden. Nein, im Gegenteil, es tauchen jedes Jahr neue auf. Suchen wir die Gesundheit, den Frieden, die Schönheit und Perfektion, das Miteinander, Achtung und Respekt voreinander. Man begreift wahrscheinlich erst wirklich, welch ein großes Wunder dieses Leben und dieser wundervolle Planet mit all seinen Lebewesen ist, wenn aus einem Wesen, den man geliebt hat, alles Leben verswunden ist. Und bei einer Geburt natürlich. So ein Wunder! Aber am Ende war nur ein kurzer, einzigartiger Besuch. Jede Sekunde ein wertvolles Geschenk.

Wir wissen so wenig, wer wir sind, was wir in Wahrheit können, was real, was wichtig, was unwichtig ist.

Es ist mir unbegreiflich, dass wir zwei Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg, so abgestumpft sind, dass wir zu Abend essen, während wir uns Bilder von Kämpfen, Toten und Krankheiten ansehen. Erzählen wir dazu auch viel mehr andere Geschichten. Es wäre ein schönes, längerfristiges Experiment.

Die Stille ist jedenfalls immer sehr heilsam. Selbstreflexion, einen Schritt zurücktreten und so manches aus einer anderen Perspektive zu betrachten und wenn möglich, über sich selbst zu lachen. Herrlich, wenn einem das gelingt!

Im Theater sollten, wie bisher Geschichten von Menschen aus Fleisch und Blut erzählt werden. Mit Herz. Das Theater kann nur dann transformative Kraft entfalten, wenn es berührt.

Leben ist Veränderung. Jeder Mensch, jede Bevölkerung und auch dieser Planet sind ständig in Bewegung, immer im Werden und Vergehen und in Kreation. mal ist es kalt, wo es zuvor heiß war und umgekehrt und Menschen

Was liest Du derzeit?

Tom Mus ll. Die Sprache der Wale.  Sehr faszinierend, wenn man sich für die Kommunikation von Tieren interessiert.

Und sonst lernen ich gerade Dänisch und tauche in alles Mögliche ein, was leicht zu lesen ist, aber vielleicht noch keinen literarischen Wert hat.

Welches Zitat, welchen Texmpuls möchtest Du uns mitgeben? 

“Yesterday I was clever, so I wanted to change the world. Today I am wise, so I am changing myself.” (Rumi)

Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:  Andrea Beatrix Schramek, Schauspielerin, Fotografin, Autorin, Historikerin.

Zur Person: Andrea Beatrix Schramek, geboren in Wien. Studium Geschichte/Kunstgeschichte, sowie Französisch, Italienisch und
Theaterwissenschaften an der Universität Wien. Arbeitete zunächst in Galerien, Museen und im Antiquitätenhandel, bevor sie mit Andi Hutter das Theater am Alsergrund gründete und eröffnete. 1995 wechselte sie ans Volkstheater Wien, um als Regieassistentin zu arbeiten und nebenbei mehrere private Schauspiel- und Gesangsausbildungen zu absolvieren, sowie Besuch der Filmschule Wien, Beschäftigung mit. Drehbuch, Regie und Arbeit vor der Kamera.

Ab 2000 ist sie als freiberufliche Schauspielerin in Theater, Film (u.a. „Heller als der Mond“ v. Virgil Widrich, „Das unmögliche Bild“ v. Sandra Wollner,…) und Kabarett („Leerpraxis“: Medizin-Musikkabarett mit Dr. Michael Mandak, „Lust aufs Alter“ mit Prof. Peter Scheer, Ensemble-Mitglied bei den Grazbürsten, „Erni & Hermi“ und zwei Solo-Programme) tätig. Zahlreiche Lesungen (Lavant Gesellschaft, Gmundner Festwochen, Schallaburg, Ö1-Radiogeschichten) und Zusammenarbeiten mit Musikern (z.B. Ensemble Minui, Peter Gabis, Jean-Luc Bredel, Smart Metal Hornets, Edgar Unterkirchner, Helmut Stippich, Michael Publig, Trio Frizzante,…ect.). Nach dem Tod ihres Lebensgefährten, begann sie wieder mehr zu schreiben und zu fotografieren. Seit 2016 verfasste sie
Artikel über Filmfestivals, Klassische Konzerte, führte Interviews und fotografiert für Kulturwoche, das Lisztfestival, die Zeitschrift „Menschen“ (für Menschen mit Behinderung) und die Segelzeitschrift „Ocean 7“. 2018 kehrte sie nach Wien zurück. Jury u.a. für Filmfestival Bozen, das Intern. Shortfilmfestival Montecatini. Derzeit ist sie mit dem Solo-Stück „Kiki van Beethoven“ v. Éric-Emmanuel Schmitt, auf der Bühne zu sehen – und zu buchen.

Foto: Michaela Krauss-Boneau

Walter Pobaschnig _ 30.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Gemeinsames“ J-D Schwarzmann, Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Wien 31.8.2024

GIVE PEACE A CHANCE

  Gemeinsames

  Inhalieren

  Von

  Erlebnissen


  Prägt und stärkt

  Ein Miteinander

  Anders als

  Croissants oder

  Einzelnes brüten


 dAs jemals


 sChaffen

  Haben wir Spaß

  Am Leben

  Nehmen wir uns als Menschen wahr

niCht alles was wertvoll ist muss einen Sinn

  Erdäpfel



J-D Schwarzmann, 29.8.2024

J-D Schwarzmann, Schauspieler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

J-D Schwarzmann, Schauspieler

Zur Person: J-D Schwarzmann, Diplom an der Schauspielschule Krauss
Engagements seit dem 2. Studienjahr Bühnen quer durch und um Wien
Theater Spielraum, Werk-X am Petersplatz, Theater der Jugend, Kabarett Niedermair,
TWW (Theater Westliches Weinviertel), Theater im Erlebniskeller Retz
Seit 2017 auch Jährlich bei den Festspielen Schloss Tillysburg auf der Bühen und in der Festivalleitung


Regisseur*innen: Ursula Leitner, Nikolaus Büchel, Lisa Wildmann, Nicole Metzger,
Gerhard Werdeker, Valentin Späth, Thomas Birkmeier

Rollenauswahl Theater
Sebastian B. / in dem Monologstück 20. November, Josef Lang / in dem Monologstück Josef
Lang K.u.K. Scharfrichter , Dr. Lomond aka der Hexer / Der Hexer , Dr, Watson / Sherlock
Holmes und das zweite Gesicht , Galomir / Weh‘ dem der lügt , Vater Egon / OÖ
Sommernachtstraum , Daryl Van Horne / Die Hexen von Eastwick, Humpty Dumpty / Die
Wunderlandaffäre – was Alice vertuschte, König Artus / Artus, John Little / Robin Hood

Rollenauswahl Film
Willhaben-Käufer / Meerjungfrauen weinen nicht
Kurtl, Thekenwanze / Die Fälle der Gerti B. (Serie

Aktuelle Produktion mit J-D Schwarzmann:KurzschlussKomödie von Noa Lazar-Keinan – Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann _ tww-Eigenproduktion

J-D Schwarzmann und Julia Handle

David: „Lass uns den Super-Doktor rufen.“

Neta und David, ein modernes Ehepaar, beide berufstätig, zwei Kinder – eine Tochter und ein Sohn. Neta arbeitet als Ernährungsberaterin, während David als Kinderbuchautor mit seinem Charakter „Super-Doktor“ große Erfolge feiert. Ihr kleiner Sohn ist der größte Fan des „Super-Doktors“, er trägt dessen Kostüm voller Stolz jeden Tag und legt es niemals ab. Er wirft mit Löffeln durch die Gegend, verschluckt den Schlüssel des geheimen Tagebuchs seiner Schwester, mag Omelett pur und hasst Veränderungen. Der ganz normale Wahnsinn eben – in einer ganz normalen Familie! Plötzlich wird diese jedoch mit einer unerwarteten Diagnose konfrontiert, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

David: „Das ist eine falsche Diagnose. (…) wir kennen ihn viel besser als alle anderen und wir wissen, dass er nicht… das ist.“ Neta: „Und wenn er es doch ist?“

“Kurzschluss” ist in Israel ein Publikumshit. Die Autorin Noa Lazar-Keinan erzählt berührend wie gleichermaßen komisch in pointierten Dialogen von der Überforderung von Eltern mit ihren Kindern und ihrem Alltag.
DieSchauspieler*innen übernehmen dabei nicht nur die Rollen von Neta und David, sondern beziehen das Publikum ebenso in ihre Geschichte ein. Dadurch verwebt die Autorin geschickt heitere Momente mit zu Tränen rührenden Szenen, holt das Publikum immer wieder ab und doch bleibt dem Zuschauer das Lachen immer wieder im Halse stecken.

Zur Autorin: Noa Lazar-Keinan, 1977 in Israel geboren, arbeitet als Schauspielerin und Autorin für Theater und Film. Ihr Studium absolvierte sie am Schauspielstudio „Yoram Levinshtain“ in Tel Aviv. Einen zusätzlichen Abschluss machte sie an der Tel-Aviv Universität in interdisziplinärer Kunst und in Soziologie. Zu ihren zahlreichen Werken als Dramatikerin gehören „Bertod and Agnes“, „Perfect“ und „Short circuit“ (Gastspiel bei Welt/Bühne – Das Festival in der Spielzeit 2023/24). In Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus schrieb sie das Stück „The memory Game“. Des Weiteren war sie für verschiedene Fernsehserien verantwortlich und war Autorin des Blogs „This is not what I was promised“ in der digitalen Ausgabe der Zeitung „Haaretz“.

Österreichische Erstaufführung​: Das tww freut sich, die österreichische Erstaufführung des israelischen Publikumshits „Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan unter der Regie von Ursula Leitner, auf der Studiobühne feiern zu können. Die Uraufführung fand unter dem Titel „Short Circuit“ im Beer Sheva Theatre 2022 in Israel statt und entwickelte sich zu einem riesigen Erfolg. Es wurde zum Welt/Bühne – Das Festival ans Residenz Theater München eingeladen, wo das Stück auf Englisch gezeigt wurde. Auf Deutsch war das Stück bisher noch nie zu erleben. Das soll sich nun ändern – das Stück ist in Guntersdorf erstmals auf einer österreichischen Bühne zu sehen. Diese humorvolle Aufführung von „Kurzschluss“ verspricht ein besonderes Theatererlebnis, das berührt und zum Nachdenken anregt. Seien Sie dabei, wenn wir eine der bewegendsten Geschichten des modernen israelischen Theaters auf der Studiobühne zeigen. Aus dem hebräischen übersetzt von Matthias Naumann wird die deutschsprachige Erstaufführung kurz zuvor – ebenfalls im September – im Gerhardt Hauptmann Theater in Görlitz stattfinden.

Besetzung

  • David _ J-D Schwarzmann
  • Neta _ Julia Handle
  • Team
  • Bühne: Werner Wurm
  • Kostüme: Petra Teufelsbauer
  • Lichtdesign: Martin Kerschbaum
  • Technik: Cornelia Schmidt, Gottfried Binder
  • Inszenierung: Ursula Leitner
  • fotocredit: Anna Zehetgruber
  • Fotobearbeitung: J-D Schwarzmann
  • Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag GmbH & Co. KG
  • Vorstellungen
  • September 2024
  • Sa,21.September 202419:30 UhrPremiere
  • Sa,28.September 202419:30 Uhr
  • So,29.September 202418:00 Uhr
  • Oktober 2024
  • Fr,04.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,05.Oktober 202419:30 Uhr
  • So,06.Oktober 202418:00 Uhr
  • Fr,11.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,12.Oktober 202419:30 Uhr
  • So,13.Oktober 202418:00 Uhr
  • Fr,18.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,19.Oktober 202419:30 Uhr
  • Theater Westliches Weinviertel
  • Bahnstraße 201
  • 2042 Guntersdorf
  • Telefon +43 2951 2909
  • E-Mail office@tww.at
  • https://tww.at/spielplan/kurzschluss

Fotos_privat; Anna Zehetgruber.

Walter Pobaschnig 29.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Hoffnung in die Zukunft tragen“ Julia Handle, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 30.8.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Glaube an die Kraft des Guten,

In den Herzen, tief verankert,

Verbreite Liebe, Hoffnung, Licht,

Erschaffe eine Welt des Friedens.



Pflege Frieden, baue Brücken,

Einigkeit ist unser Streben,

Alle Menschen Hand in Hand,

Chancen für ein neues Leben,

Erhebe dich und helfe mit.



Alles, was wir brauchen, ist



Chancen nutzen, Mut beweisen,

Hoffnung in die Zukunft tragen,

Am Ende wird die Liebe siegen.

Niemand steht allein im Dunkeln,

Courage führt uns Hand in Hand,

Ewig leuchtet Friedens Glanz.

Julia Handle, 29.8.2024

Julia Handle, Schauspielerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Julia Handle, Schauspielerin

Zur Person: Julia Handle, geboren 1994 in Tirol, fand schon mit acht Jahren ihren Weg auf die Bühne. Sie war von da an fixes Mitglied des Ensemble Tirols mit Stücken wie „On the Soap“, „Alltagsgeschichten“, „Hossa!“, „Bye, bye Bambi“, … unter der Regie von Uli Brée. Mit zehn Jahren spielte Julia das Musical „Teddy-ein musikalischer Traum“ in Gingen an der Brenz. Nach der Matura 2013 begann sie die Ausbildung an der Schauspielschule Krauss, welche sie 2016 erfolgreich beendete. Seither ist Julia als freischaffende Schauspielerin tätig, u.a. Ateliertheater, Theater Spielraum, Off-Theater, Gloria Theater, Theater im Erlebniskeller Retz, Meraner Festspiele, im Theater Westliches Weinviertel.

Aktuelle Produktion mit Julia Handle:KurzschlussKomödie von Noa Lazar-Keinan – Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann _ tww-Eigenproduktion

Julia Handle und J-D Schwarzmann

David: „Lass uns den Super-Doktor rufen.“

Neta und David, ein modernes Ehepaar, beide berufstätig, zwei Kinder – eine Tochter und ein Sohn. Neta arbeitet als Ernährungsberaterin, während David als Kinderbuchautor mit seinem Charakter „Super-Doktor“ große Erfolge feiert. Ihr kleiner Sohn ist der größte Fan des „Super-Doktors“, er trägt dessen Kostüm voller Stolz jeden Tag und legt es niemals ab. Er wirft mit Löffeln durch die Gegend, verschluckt den Schlüssel des geheimen Tagebuchs seiner Schwester, mag Omelett pur und hasst Veränderungen. Der ganz normale Wahnsinn eben – in einer ganz normalen Familie! Plötzlich wird diese jedoch mit einer unerwarteten Diagnose konfrontiert, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

David: „Das ist eine falsche Diagnose. (…) wir kennen ihn viel besser als alle anderen und wir wissen, dass er nicht… das ist.“ Neta: „Und wenn er es doch ist?“

“Kurzschluss” ist in Israel ein Publikumshit. Die Autorin Noa Lazar-Keinan erzählt berührend wie gleichermaßen komisch in pointierten Dialogen von der Überforderung von Eltern mit ihren Kindern und ihrem Alltag.
DieSchauspieler*innen übernehmen dabei nicht nur die Rollen von Neta und David, sondern beziehen das Publikum ebenso in ihre Geschichte ein. Dadurch verwebt die Autorin geschickt heitere Momente mit zu Tränen rührenden Szenen, holt das Publikum immer wieder ab und doch bleibt dem Zuschauer das Lachen immer wieder im Halse stecken.

Zur Autorin: Noa Lazar-Keinan, 1977 in Israel geboren, arbeitet als Schauspielerin und Autorin für Theater und Film. Ihr Studium absolvierte sie am Schauspielstudio „Yoram Levinshtain“ in Tel Aviv. Einen zusätzlichen Abschluss machte sie an der Tel-Aviv Universität in interdisziplinärer Kunst und in Soziologie. Zu ihren zahlreichen Werken als Dramatikerin gehören „Bertod and Agnes“, „Perfect“ und „Short circuit“ (Gastspiel bei Welt/Bühne – Das Festival in der Spielzeit 2023/24). In Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus schrieb sie das Stück „The memory Game“. Des Weiteren war sie für verschiedene Fernsehserien verantwortlich und war Autorin des Blogs „This is not what I was promised“ in der digitalen Ausgabe der Zeitung „Haaretz“.

Österreichische Erstaufführung​: Das tww freut sich, die österreichische Erstaufführung des israelischen Publikumshits „Kurzschluss“ von Noa Lazar-Keinan unter der Regie von Ursula Leitner, auf der Studiobühne feiern zu können. Die Uraufführung fand unter dem Titel „Short Circuit“ im Beer Sheva Theatre 2022 in Israel statt und entwickelte sich zu einem riesigen Erfolg. Es wurde zum Welt/Bühne – Das Festival ans Residenz Theater München eingeladen, wo das Stück auf Englisch gezeigt wurde. Auf Deutsch war das Stück bisher noch nie zu erleben. Das soll sich nun ändern – das Stück ist in Guntersdorf erstmals auf einer österreichischen Bühne zu sehen. Diese humorvolle Aufführung von „Kurzschluss“ verspricht ein besonderes Theatererlebnis, das berührt und zum Nachdenken anregt. Seien Sie dabei, wenn wir eine der bewegendsten Geschichten des modernen israelischen Theaters auf der Studiobühne zeigen. Aus dem hebräischen übersetzt von Matthias Naumann wird die deutschsprachige Erstaufführung kurz zuvor – ebenfalls im September – im Gerhardt Hauptmann Theater in Görlitz stattfinden.

Besetzung

  • David _ J-D Schwarzmann
  • Neta _ Julia Handle
  • Team
  • Bühne: Werner Wurm
  • Kostüme: Petra Teufelsbauer
  • Lichtdesign: Martin Kerschbaum
  • Technik: Cornelia Schmidt, Gottfried Binder
  • Inszenierung: Ursula Leitner
  • fotocredit: Anna Zehetgruber
  • Fotobearbeitung: J-D Schwarzmann
  • Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag GmbH & Co. KG
  • Vorstellungen
  • September 2024
  • Sa,21.September 202419:30 UhrPremiere
  • Sa,28.September 202419:30 Uhr
  • So,29.September 202418:00 Uhr
  • Oktober 2024
  • Fr,04.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,05.Oktober 202419:30 Uhr
  • So,06.Oktober 202418:00 Uhr
  • Fr,11.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,12.Oktober 202419:30 Uhr
  • So,13.Oktober 202418:00 Uhr
  • Fr,18.Oktober 202419:30 Uhr
  • Sa,19.Oktober 202419:30 Uhr
  • Theater Westliches Weinviertel
  • Bahnstraße 201
  • 2042 Guntersdorf
  • Telefon +43 2951 2909
  • E-Mail office@tww.at
  • https://tww.at/spielplan/kurzschluss

Fotos_privat; Anna Zehetgruber.

Walter Pobaschnig 29.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Populistische Parolen hinterfragen“ Harri Stojka, Musiker_ Wien 29.8.2024

Lieber Harri Stojka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus

Sehr früh aufstehen, frisch machen usw….einen Stock tiefer in meinem Home-Studio Ideen, die ich schon lange mit mir herumtrage, die mir in der Nacht einfallen, zu verwirklichen.

Nachmittags gehe ich mit meiner Frau entweder spazieren, oder besuche Museen oder sehe mir einen guten Film im Kino an.

Relativ früh (22 Uhr) gehe ich zu Bett.

Harri Stojka
Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Bei den nächsten Wahlen hingehen und bewusst entscheiden! Populistische Parolen hinterfragen. Humanistische Denkansätze wahrnehmen.

Energiesparen, die Natur schützen. Den Klimaschutz zu forcieren!

Die Menschen auf die Massentierhaltung aufmerksam zu machen.

Geschichtsunterricht an den Schulen stärken.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Beim Texten auf sinnvolle humanistische Inhalte achten!

Was liest Du derzeit?

Schlafes Bruder, ein Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!

Harri Stojka
Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger

Vielen Dank für das Interview, lieber Harri, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:  Harri Stojka _ Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger

Zur Person: Harri Stojka Gitarrist, Produzent, Komponist, Texter, Arrangeur und Sänger, begann seine Laufbahn 1970 mit der Formation Jano + Harri Stojka im legendären 20er Haus, der damaligen Wiener Arena.

Es folgten Einladungen zu Jazz Festivals als Headliner: Gibraltar International Jazz Festival, European Music Open Festival Oradea, Internationales Donaufest Ulm, Vienna Jazzfestival, Jazzfestival Rive de Gier, Moers Jazzfestival, Jazzfest Bolzano, Gipsy Jazz Festivals in Paris, Anger, London, Barcelona, Kathmandu, New Delhi, New York, Syracuse Jazz Festival, Detroit Jazz Festival, Jazzfestival Bad Liebenzell, Montreux Jazzfestival, Carthage Festival, Regensbruger Jazz Weekend, Kahmoro Festival Prag, Sziget Festival Budapest, dem berühmten Django Reinhardt Memorial Festival in Augsburg, Grazer Jazz Festival, Kultursommer St. Paul, Wiesen Festival, dem Bardenfestival in Nürnberg, Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart, Güssing Kultursommer, dem Jazzfestival in Jakarta, Yogyakarta, City Palace Jaipur, Dehradun Festival, u.v.m.

2018 Erscheinung des Buches „Kaum zu glauben, Musiker & andere Geschichtln“
2016 wurde Harri Stojka zum „Österreicher des Jahres 2016“ nominiert. Erscheinung des MundArt Gedichtbandes „a guda tog“
2013 wurde Harri Stojka mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet!
2011 wurde der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“, mit einer Romy zum besten Kino Dokumentarfim ausgezeichnet.
2005 wurde Harri Stojkas CD „A Tribute to Swing“ in Deutschland für den Echo Preis nominiert – zur besten CD Produktion aus dem Ausland.

http://www.harristojka.at/events/

Aktuelle CD und kommende Veranstaltungen:

8. 9. 2024 ARENA WIEN / Große Halle _ 1030 Wien; Baumgasse 80

(Doors open: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr)

Tickets: https://tickets.arena.wien/at/Events/68930    
VVK € 33,50 / AK € 38,–

____________________________________________

21. 9. 2024 (20.00 Uhr)

KULTURHAUS POTTSCHACH

2630 Ternitz; Franz-Samwald-Straße 4

Tickets: www.event-kultur-ternitz.at 

Eintritt: VVK € 22,– / AK € 28,–

25. 1. 2025  (20.00 Uhr)

————————————————————————

KOMMA

6300 Wörgl; KR Martin-Pichler-Straße 21a

Tickets: www.komma.at

Eintritt: VVK € 33,– / AK € 37,–

Weitere Termine stets aktuell unter: www.harristojka.at

Alle Infos: Gabriele Müller-Klomfar/Pressebetreuung

Fotos: Andreas Waldmüller 3/24

Walter Pobaschnig _ 28.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Die Verbindung zu sich selbst nicht zu verlieren“ Sara Stubenbaum, Künstlerin _ Trier 28.8.2024

Liebe Sara Stubenbaum, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aus dem Bett schlafwandeln, eine Zeit lang Löcher in die Luft starren, Gedanken vorbeiziehen sehen, etwas aus dem Kleiderschrank fischen und ab ins Atelier. Entweder auf dem Drahteselchen oder gemütlich zu Fuß mit meinem Betreuungshund, Abstecher durch den Park inklusive.

Dann bei einem kleinen Frühstück erörtern, was an dem Tag am dringendsten gemacht werden möchte (inhaltlich sehr unterschiedlich). Tee aufsetzen und öfters mal vor lauter Gedanken vergessen. Ein kurzer Blick auf die Mails und auf in den Kampf! Morgens meistens Recherchen oder dort weitermachen, wo am Abend das jeweilige Arbeitsgerät fiel… Wenn mittags der Hunger ruft, wird erstmal der Kochlöffel in der Atelierküche geschwungen (Atelierkollegin freut sich).

Nach dem Essen Tauziehen mit der feuchten Schnauze, Ideen sammeln und aufzeichnen, malen, an Entwürfen arbeiten oder weiter nach potenziellen Kunden suchen. Zwischen 16 und 17 Uhr plötzlicher Energieabfall. Ein guter Zeitpunkt, um spazieren zu gehen und den Hund nach Hause zu begleiten oder eine Einkaufstour zu machen.

Dann auf zur Abendschicht im Atelier. An manchen Tagen bewegt sich die Arbeit solide und stetig bis 22 Uhr, an anderen schleppt es sich voran, bis plötzlich nach 22 Uhr alles glasklar wird und ein Turboantrieb freigeschaltet wird. Der muss natürlich genutzt werden, denn an solchen Abenden passiert manchmal mehr als an mehreren Tagen zusammen!

Radle dann zufrieden um 2 oder 3 Uhr in den kühlen Feierabend. An den weniger produktiven Tagen versuche ich, mich wenigstens so lange am Tisch zu halten, bis wenigstens eine Sache vernünftig vorankam, doch die Ergebnisse daraus sind meist wenig zufriedenstellend.

Sara Stubenbaum,
multidisziplinäre Künstlerin und Designerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Die Verbindung zu sich selbst nicht verlieren, bei allem Lärm der uns umgibt. Mehr im Inneren als im Äußeren suchen. Sich im Klaren darüber sein, was man wirklich fühlt und was einem wichtig ist. Seinem eigenen Urteil vertrauen. Wirklich zuhören, hinterfragen, versuchen ernsthaft zu verstehen und nicht vorschnell mit dem „Ver-urteilen“ sein. Stempel und Schubladen, dort lassen wo sie hingehören (im Büro). Sich nicht von Ängsten leiten lassen. Nicht alles zu ernst nehmen. Leben und leben lassen. Stetig seinen Weg beschreiten, mit wachem Auge auf all die Möglichkeiten, die auch trotz äußeren „Beschränktheiten“ bestehen (oder wegen ihnen entstehen). Denn beide wachsen mit der Aufmerksamkeit. Mit seinen Träumen in die Realität rudern. Hier kommt die Kunst ins Spiel! Die halte ich für überlebensnotwendig.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Wir leben gleichzeitig in stetem Wandel und doch ewigem Stillstand. Die Kunst ist dabei immer wesentlich. Vielleicht verändert sich ihre Form, doch es wird sie immer geben. Solange wir es zulassen wird sie immer alles können und wir mit ihr. Was gibt es Schöneres, als in ihr eine ewige Gefährtin und Verbündete zu wissen?

Was liest Du derzeit?

„Room to dream“ David Lynch, „Der vierte Musketier“ Ralf Junkerjürgen, „Heute kaufe ich alle Farben“ Karin Anema, „Was die Seele essen will“ Julia Ross

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.“ – Astrid Lindgren

“In dem Augenblick,

in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt,

bewegt sich die Vorsehung auch.

Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären,

geschehen, um einem zu helfen.

Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt

durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten

für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle,

Begegnungen und materielle Hilfen,

die sich kein Mensch vorher

je so erträumt haben könnte.

Was immer Du kannst, beginne es.

Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt.”

– Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für das Interview, liebe Sara, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:  Sara Stubenbaum, multidisziplinäre Künstlerin und Designerin

Zur Person/über mich: Ich bin Designerin und multidisziplinäre Künstlerin, aufgewachsen in Friedrichshafen am Bodensee. Ich lebe und arbeite derzeit in Trier, wo ich 2023 mein Masterstudium im Fach Modedesign beendete. Aktuell arbeite ich als freiberufliche Textildesignerin und Künstlerin.

In meinem Schaffen gibt es keine Grenzen zwischen Kunst und Design, alles fließt selbstverständlich ineinander über. Das war für mich schon als Kind das natürlichste der Welt; ich zeichnete, entwarf Kleider, modellierte, malte, alles war eins und das ist es heute noch. Das wohl einzige das sich hier geändert hat, ist die Erkenntnis, dass die Meisten das wohl anders sehen.

Kunst bedeutet für mich die unendliche Freiheit, nämlich die, eine eigene Welt erschaffen zu können und andere daran teilhaben zu lassen. Sie unterliegt nicht den Beschränkungen des Alltags, nährt Seele und Geist. Bekleidung bietet hierfür ein reiches Medium, wenn sie mit derselben Intention kreiert wird. Man kann sich in künstlerischer Konzeptentwicklung, plastischem sowie zeichnerischem/malerischem Arbeiten, unendlichen Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Farbe, Form und Material und dessen Oberflächenbearbeitung, Installation und Performance ausleben und Gleichzeitig arbeitet man wie ein Dirigent oder Regisseur und orchestriert seine Vision, sein Gefühl verdichtet zu einem Werk, das in dem Fall in dem Träger sowie dem Betrachter etwas bewegt, eine besondere Erfahrung beschert.

Mode im Sinne von Trend interessiert mich hingegen wenig. Für mich zählt einzig das Potenzial, das Bekleidung bietet mehr Kunst in unser Leben zu tragen.

Mehr Infos unter: www.sarastubenbaum.de

Foto: privat

Walter Pobaschnig _ 28.8.2024

https://literaturoutdoors.com

„Gefühlvoll“ Brigitte Soucek, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 28.8.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gefühlvoll

Intuitiv

Verantwortlich

Ehrlich


Produktiv

Einfühlsam

Achtsam

Charakterstark

Einfallsreich


Angstfrei


Couragiert

Harmonisch

Ausdauernd

Naturverbunden

Charismatisch

Entgegenkommend



Brigitte Souček, 27.8.2024

Brigitte Souček, Schauspielerin, Sängerin, Therapeutin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Brigitte Souček, Schauspielerin, Sängerin, Therapeutin

Brigitte Souček, Bsc – Schauspielerin, Sängerin, Sprecherin & Logopädin (wordpress.com)

Foto_Manu Lasnik

Walter Pobaschnig 27.8.2024

https://literaturoutdoors.com