„Gratitude for small things“ Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach _ Give Peace A Chance _ Wien 11.2.2025

GIVGE PEACE A CHANCE

Gratitude for small things

Interest in social issues

Venti coffee

Excessive friendshipping


Personal contact

Everything is possible

All emotions are welcome

Connection to self

Elevated discussions without fear of the other


Analysis of political issues


Can’t believe everything you hear

Hard truths

Another coffee

Never too late to change

Change is definite

Every child matters



Nives Farrier, 7.3.2025

Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach

Zur Person/über mich: Nives ist die Gründerin von StimmWunder und arbeitet in Wien. Sie ist Vocal Coach, Sprecherin und Sängerin und leitet alle StimmWunder-Ausbildungen. Sie ist auch Mentaltrainerin und psychosozialer Coach (LSB) und verbindet Psychologie und Stimmtraining. Sie studierte Gesang, Kommunikationswissenschaft und Anglistik.

https://stimmwunder.coach/

Foto _ privat.

Walter Pobaschnig 7.2.2025

https:literaturoutdoors.com

„Musik verbindet und hilft uns unsere Gefühle zu spüren“ Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach _ Wien 9.2.2025

Liebe Nives Farrier, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Meine Tage sind total unterschiedlich, was ich liebe. Ich beginne meistens mit einem guten Smoothie zum Frühstück, und ab dann ist jeder Tag anders. An manchen beginne ich in der Früh mit Vocal Coachings, trainiere dann selbst und arbeite abends an neuen Ideen. Und an anderen Tagen habe ich den ganzen Tag über Gesangsausbildung und verbringe den Abend mit Freunden oder Familie. Und an wieder anderen Tagen gehe ich ins Tonstudio, treffe Menschen für Kooperationen oder gönn` mir mehr unstrukturierte, kreative Zeit.

Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Teamwork und Persönliches Wachstum. Krisen kommen und gehen, aber die Zeit, die wir haben, ist begrenzt. Die Frage ist, wie wir uns entwickeln und in Bewegung bleiben. Ich würde immer zuerst in die persönliche Entwicklung und Lernen investieren, als in andere, materiellere Dinge. Und der Zusammenhalt ist das, was uns ein Gefühl von Sicherheit gibt. Ich finde, man darf sich aussuchen, wen man in seinem „Team des Lebens“ hat.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Musik verbindet und hilft uns unsere Gefühle zu spüren. Und Kunst im Allgemeinen hat diesen Standpunkt von außerhalb, und spiegelt alles was schief geht und alles was gut läuft in einer Gesellschaft. Es ist wie ein kritischer Pfeiler, der uns im besten Fall auf Missstände hinweist und Halt gibt. Wesentlich wird sein, dass wir gut mit uns selbst umgehen, erst dann können wir aus dem Vollen schöpfen und anderen geben und auch diese Funktion, die der Musik zukommt, umsetzen.

Was liest Du derzeit?

„Vocal Psychotherapie“, ein Fachbuch über die psychologische Wirkung der Stimme

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Man it takes a long time to sound like yourself” Miles Davis

Eure, Nives Farrier von http://www.stimmwunder.coach

Vielen Dank für das Interview, liebe Nives, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Nives Farrier, Sängerin, Vocal Coach

Zur Person/über mich: Nives ist die Gründerin von StimmWunder und arbeitet in Wien. Sie ist Vocal Coach, Sprecherin und Sängerin und leitet alle StimmWunder-Ausbildungen. Sie ist auch Mentaltrainerin und psychosozialer Coach (LSB) und verbindet Psychologie und Stimmtraining. Sie studierte Gesang, Kommunikationswissenschaft und Anglistik.

https://stimmwunder.coach/

Foto _ privat.

Walter Pobaschnig 7.2.2025

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„Optimismus. Das Leben ist gut. Und das Leben geht weiter.“ Michael Wachelhofer, Schauspieler _ Wien 8.2.2025

Lieber Michael Wachelhofer, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

In der Früh mal auf, Frühstück, Kaffee, daneben Mails checken und im Generellen schauen, was es in der Welt so Neues gibt. Danach… kommt es darauf an. Ist ein Filmshoot am Plan, Sachen zusammenpacken, ab aufs Set … wenn nichts ansteht, findet sich zuhause immer irgendetwas, das zu tun ist. Ich versuche, einen halbwegs geregelten Tagesablauf einzuhalten und in etwa immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Gelingt aber leider nicht immer…

Michael Wachelhofer, Schauspieler, Musiker

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Optimismus. Das Leben ist gut. Und das Leben geht weiter.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ich traue mich mal behaupten, dass es in der Kunst-/Kulturbranche für alle „Gürtel enger schnallen“ heißen wird. Das liegt zum Teil an der generellen wirtschaftlichen Lage, zum anderen Teil wird die kommende Regierung wohl Fördermittel und Subventionen kürzen. Das bedeutet für jeden einzelnen, sein Bestes zu geben, zu proben, üben, wiederholen… es wird sich wohl die Spreu von Weizen trennen, wie man so schön sagt, und es werden am Ende wohl die übrigbleiben, die etwas in Ihrem Fach können und gut sind. Persönlich finde ich es aber durchaus auch positiv, dass nicht mehr jeder Müll gefördert werden wird. Bei manchen Dingen greift man sich dann doch schlichtweg am Kopf, und es ist am Ende Steuergeld, für das Menschen hart arbeiten müssen.

Was liest Du derzeit?

Die Biografie von Lol Tolhurst, Gründungsmitglied und jahrelang Schlagzeuger/ Keyboarder von „The Cure“. Extrem witzig geschrieben, aber es zeigt auch seine dunklen Seiten und seinen Weg, von ganz unten (Alkoholismus) wieder rauf zu kommen. Ich finde das extrem inspirierend.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?


„Don’t wait for heroes, believe in yourself, you’ve got the power“. Das ist aus einem Song von Dennis DeYoung, Sänger von Styx. Für mich so eine Art Lebensmotto – es liegt immer an einem selbst, wo man im Leben steht und was man daraus macht.

Vielen Dank für das Interview, lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Michael Wachelhofer, Schauspieler, Musiker

Zur Person/über mich: Michael Wachelhofer, geboren in Wien, lebt seit etwa 20 Jahren „vorübergehend“ im Bezirk Mödling. Absolvent der Technischen Hochschule, spielte aber daneben seit 1998 in der international recht erfolgreichen Band „Cornerstone“, die neben einer mehrwöchigen US-Tour auch Chart-Notierungen und Auftritte bei mehreren namhaften Festivals – vornehmlich in Großbritannien – hatte. Seit einigen Jahren im Film-/Schauspielgewerbe tätig, unter anderem bei „La Clemenza di Tito“ im Rahmen der Wiener Festwochen, „My Fair Lady“ (Seefestpiele Mörbisch) und in einer der größeren Rollen im Musical „Judas – ein Mensch“.

Foto: Reinhard Müller

5.2.2025_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Give without expecting“ Alina Jacobs, Tänzerin _ Give Peace A Chance _ Rotterdam/NL 7.2.2025

GIVE PEACE A CHANCE

G ive without expecting

I magine the unimaginable

V italize the connection

E ase together


P ause to listen

E mpower the other

A ct with kindness

C onnect deeply

E mbrace possibilites


A lways


C are

H elp

A llow

N ourish

C onnect

E ncourage



Alina Jacobs, 3.2.2025

Alina Jacobs_Tänzerin, Choreografin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Alina Jacobs, Tänzerin, Choreografin

Zur Person: Alina Jacobs is working as a dance artist and pedagogue, specialized in dance improvisation (LPDC®), as well as a Gyrokinesis and Gyrotonic Trainer. She loves creating inner connections and harmony within the body, between people, in dance compositions, and in life. She finds fulfillment in expressing herself freely through dance and guiding others in discovering their inner artistic power and the vitality that comes from it.

Foto_ Jane Alice Liu.

5.2.2025_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Selbstliebe“ Daniel Wagner, Schriftsteller _ Villach 5.2.2025

Lieber Daniel Wagner, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Zurzeit wache ich um etwa sieben Uhr auf und widme die erste Stunde meines Morgens Kaffee und Zigaretten. Es folgt die letzte feste Struktur des Tages in Form eines Müslis und ab dann wird es bunt. Meditation, Sport, Schreiben, Musik, Freund*innen, Termine, Zeit am Handy verschwenden, Zeit draußen nutzen, Zeit genießen, Zeit fürs Bett.

Daniel Wagner, Schriftsteller

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Selbstliebe. Ich suche seit Jahren nach der Wurzel unserer Probleme, gesellschaftlich wie persönlich, und ich bin der Meinung, dass aus aufrichtiger Liebe zu sich selbst, nichts Böses hervorgehen kann.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft, der Kunst an sich zu?

Ich glaube nicht, dass wir auch nur im Ansatz verstanden haben, auf welchen gewaltigen Scheißhaufen wir gerade zurasen. Die Wissenschaft und die Kunst kann hier einen notwendigen Beitrag leisten, indem sie selbstbestimmt, unbequem und laut auftritt.

Was liest Du derzeit?

Ich hab` erst kürzlich mein erstes Buch von Peter Handke gelesen und war nach zwei drei Seiten verliebt. Da gibt es jetzt einiges nachzuholen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

All of humanity’s problems come from their inability to sit quietly in a room, alone.” – Blaise Pascal

Vielen Dank für das Interview, lieber Daniel, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Daniel Wagner, Schriftsteller

Zur Person/über mich: Daniel Wagner ist 1989 in Villach geboren und aufgewachsen. Mit 20 zog er nach Wien, um Kommunikation zu studieren und im Anschluss als Werbetexter zu arbeiten. Diverse Kreativ- Awards und zu viel Wein später lieferte seine Alkoholkrankheit den Stoff für sein erstes Buch. Heute ist er seit fünf Jahren trocken und lebt wieder in Villach, wo er schreibt, atmet und gedeiht.

Aktuelles Buch von Daniel Wagner:

DER EWIGE KATER
Das Läuten des Weckers meiner Freundin durchdringt mich. Ich habe die Zeit übersehen
und gerate in Stress. Mein erster Impuls ist zu überprüfen, ob ich betrunken genug bin, um
den Morgen zu überstehen.
Wie führt man ein Leben im Sog der Sucht?
Wie fühlt es sich an, am Totenbett der eigenen Mutter besoffen sein zu müssen, weil nichts
wichtiger ist als der nächste Schluck?

In gnadenloser Offenheit schreibt Daniel Wagner in „Trocken“ von dem Monster, das über Jahre hinweg jeden Moment definierte.

„Mit klarem Blick seziert Daniel Wagner das Leben, das er sich der Sucht wegen aufgebürdet
hat: Der Gedanke an den nächsten Schluck überlagert alle anderen. Enge Beziehungen
opfert er seinem notwendigen Lügenkonstrukt und selbst im Angesicht des Todes zieht er sich weiter hinein in den Abgrund. Denn je mehr ihn der Alkohol niederschlägt, umso mehr braucht er ihn. Bis es ihm irgendwann reicht.

In seinem Debüt schaut er seinem eigenen Alkoholproblem ebenso schonungslos ins
Antlitz wie dem kollektiven Selbstbetrug Österreichs, der das Hineinschlittern in den
Alkoholismus so kinderleicht macht. Daniel Wagner offenbart, worauf der ewige
Kater den Blick verstellt und wie schwierig es ist, nach dem Entzug die Lücke der Sucht mit
Sinn zu füllen. Ein zutiefst lebensbejahendes Buch, das berührt, wachrüttelt und uns ehrlicher mit uns selbst umgehen lässt. Und letztlich auch fürsorglicher.“

Pressetext _ Julian Sparrer _ Verlag Kremayr&Scheriau

Daniel Wagner
Trocken

Daniel Wagner
176 Seiten, € 24,–
Hardcover kaschiert
Format 12 × 20 cm


ET: 5. Februar 2025
Auch als E-Book erhältlich
ISBN 978-3-218-01452-6

https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/trocken/

Foto _ Portrait: Esther Varga

Walter Pobaschnig 23.12.2024

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„Kunst und Literatur müssen jetzt feministisch sein“ Daniel Carinsson, Schriftsteller _ Carnuntum 28.1.2025

Lieber Daniel Carinsson, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Aufstehen, Nachrichten vermeiden, Sorgen machen, Druck spüren, Arbeiten. Zeit für Aktivismus aus den Rippen schneiden, Leute kontaktieren, Social Media, Arbeiten, Zeit zum Schreiben aus den Rippen schneiden, Nachrichten doch checken, Sorgen machen, Druck in Aktivität wandeln, Pläne machen, Schlafen.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Rückgrat.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Kunst und Literatur müssen jetzt feministisch sein. Wir erleben das verzweifelte, letzte Aufbäumen des Patriarchats. Literatur – vor allem auch Belletristik und der Mainstream – darf sich jetzt nicht zu Handlangern machen lassen. Kunst und Literatur waren immer auch Archive. Wir müssen festhalten, was geschieht, aufarbeiten, dokumentieren, Gründe und Verantwortung thematisieren und bei all dem nicht vergessen, die Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.

Was liest Du derzeit?

„Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht“ von Julia Jost und „Die schlechte Gewohnheit“ von Alana S. Portero

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

‚Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.‘ (1.Mose 1,27)

Als Mann UND Frau – nicht Mann ODER Frau!

Daniel Carinsson, Schriftsteller

Vielen Dank für das Interview, lieber Daniel, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Daniel Carinsson, Schriftsteller

Zur Person/über mich: Daniel Carinsson

Geboren 1968 in Berlin; klassischer Kreuz-und-Quer-Einsteiger. Studierter Toningenieur, später Musikproduzent, Werbetexter, zwischenzeitlich Bandleader in den USA, dann PR-Profi, Veranstalter sowie Betreiber eines Musiklabels in Wien und schließlich Social-Media-Manager, Online-Redakteur und Schriftsteller.

Nachdem ich in meiner ersten Lebenshälfte stark von US-amerikanischen Einflüssen der Popkultur geprägt war, galt mein Interesse seit den Nullerjahren vor allem Zentral- und Osteuropa, durch das ich als Band- und Kulturmanager ausgedehnte Reisen unternommen habe. Dem Westbalkan und der Kultur der Roma widme ich seither meine besondere Aufmerksamkeit. Vor gut zehn Jahren wählte ich folgerichtig auch einen Ort an der Donau nahe der slowakischen Grenze als Schaffensbasis, wo ich im Lichtatelier einer Jahrhundertwendevilla mit bewegter Vergangenheit lebe und arbeite. 2011 erschien mein erster Roman, gefolgt von diversen Kurzgeschichten, einem historischen und zwei weiteren Kriminalromanen. Der jüngste, „Naked Identity – Wer ist Aya K?“, spielt größtenteils in der Ukraine und handelt von der Auseinandersetzung einer Romni mit Rassismus, Antifeminismus und der eigenen Vergangenheit.

Von Mai 2015 bis Mai 2018 war ich Mitglied im dreiköpfigen Sprecherteam der Autorengruppe SYNDIKAT. Weiterhin bin ich als Webmaster und Multimediaproduzent im und für das SYNDIKAT aktiv.

Foto_ esra-rotthoff

Walter Pobaschnig 24.1.2025

https://literaturoutdoors.com

„Gehen wir den Kriegsherren entgegen“ Daniel Carinsson, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Carnuntum 27.1.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Gehen wir den Kriegsherren entgegen

Indem wir ihnen zeigen,

Vergeben können wir

Erst wenn Gerechtigkeit herrscht.


Politiker sind Menschen und viele

Erkennen ihre Grenzen nur, wenn

Andere ihnen die

Chuzpe austreiben, sodass sie

Einsehen müssen, dass sie nicht


Alleine der


Chef sind oder der

Häuptling – Gendern nicht notwendig.

Andere dürfen

Nicht die

Chance zur Nachahmung bekommen.

Ein Krieg ohne Sieger endet nie.

Daniel Carinsson, 24.1.2025

Daniel Carinsson, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Daniel Carinsson, Schriftsteller

Zur Person/über mich: Daniel Carinsson

Geboren 1968 in Berlin; klassischer Kreuz-und-Quer-Einsteiger. Studierter Toningenieur, später Musikproduzent, Werbetexter, zwischenzeitlich Bandleader in den USA, dann PR-Profi, Veranstalter sowie Betreiber eines Musiklabels in Wien und schließlich Social-Media-Manager, Online-Redakteur und Schriftsteller.

Nachdem ich in meiner ersten Lebenshälfte stark von US-amerikanischen Einflüssen der Popkultur geprägt war, galt mein Interesse seit den Nullerjahren vor allem Zentral- und Osteuropa, durch das ich als Band- und Kulturmanager ausgedehnte Reisen unternommen habe. Dem Westbalkan und der Kultur der Roma widme ich seither meine besondere Aufmerksamkeit. Vor gut zehn Jahren wählte ich folgerichtig auch einen Ort an der Donau nahe der slowakischen Grenze als Schaffensbasis, wo ich im Lichtatelier einer Jahrhundertwendevilla mit bewegter Vergangenheit lebe und arbeite. 2011 erschien mein erster Roman, gefolgt von diversen Kurzgeschichten, einem historischen und zwei weiteren Kriminalromanen. Der jüngste, „Naked Identity – Wer ist Aya K?“, spielt größtenteils in der Ukraine und handelt von der Auseinandersetzung einer Romni mit Rassismus, Antifeminismus und der eigenen Vergangenheit.

Von Mai 2015 bis Mai 2018 war ich Mitglied im dreiköpfigen Sprecherteam der Autorengruppe SYNDIKAT. Weiterhin bin ich als Webmaster und Multimediaproduzent im und für das SYNDIKAT aktiv.

Foto_ esra-rotthoff

Walter Pobaschnig 24.1.2025

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„Literatur muss wehrhaft sein“ Stefanie Gregg, Schriftstellerin _ München 27.1.2025

Liebe Stefanie Gregg, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe auf und beginne, mit einem Kaffee, das, was mein Leben ausmacht: dem Schreiben.

Was nicht bedeutet, dass man Worte aneinanderreiht. Man denkt nach, man möchte etwas sagen, etwas ausdrücken, etwas erzählen. Man ringt mit dem, was man mitteilen möchte. Man recherchiert, für ein Buch jahrelang, man schreibt, man ändert jeden Satz, man zweifelt an jedem Wort. Man bringt etwas zu Papier, das nach langer Zeit und viel bürokratischem Branchenaufwand Menschen erreicht.

Und dann hofft man, dass von dem Gemeinten etwas bei den Menschen ankommt.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Jede Sekunde müssen wir jetzt aufmerksam sein, wach, wachsam. Und klar sein, gegen jene Menschen, die vorgeben, Wahrheiten zu haben und Lösungen für alles. Denn für große Probleme gibt es keine einfachen Lösungen und so unangenehm und schwer dies ist, müssen wir das, sanft und mühsam erklären.

Wir müssen achtsam sein, zwischen den Zeilen lesen, wir müssen warnen, und, wenn es nötig ist, müssen wir mutig und laut sein.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur muss wehrhaft sein, immer, aber nun ganz besonders. Literatur muss zum selbständigen Denken aufrufen, muss einfache Wahrheiten anzweifeln und überprüfen, muss neue Wege suchen und immer nach dem Einen suchen: nach dem Menschen.

Was liest Du derzeit?

Juli Zeh: Corpus Delicti.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke

Stefanie Gregg, Schriftstellerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Stefanie, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Stefanie Gregg, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über „Das Lachen“.
Ihren beruflichen Einstieg hatte sie im Bereich Bucheinkauf bei Bertelsmann. Als Unternehmensberaterin arbeitete sie dann bei der Top-five-Unternehmensberatung Kearney mit Schwerpunkt Medien.
Nun schreibt die Münchner Autorin Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt über sie:  »Sensorium für Hintergründiges – Die Autorin Stefanie Gregg schaut gerne in die Tiefen der Psyche.«

Stefanie Gregg ist Mitglied im PEN Berlin.

Zudem im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN

https://www.stefanie-gregg.de/

Aktuelle Bucherscheinung:

Stefanie Gregg, Koffer voller Briefe. Roman

Eine Frau und eine große Liebe.
Ein Tod und ein Neuanfang.

Koffer voller Briefe haben sie gefunden, erklären zwei Polizisten dem erstaunten Elias.
Alle an ihn gerichtet. Geschrieben jeden Tag seit dreißig Jahren von einer Frau, die ihn liebte. Und die gestorben ist, ohne ihn je wiedergesehen zu haben, nachdem er sie als Achtzehnjähriger nach einer kurzen Beziehung verlassen hatte.

Elias begibt sich auf die Suche nach dem Leben dieser Frau, und damit auch auf die Suche nach sich selbst.

edition federleicht

16,00 € inkl. MwSt

https://www.edition-federleicht.de/produkt/koffer-voller-briefe

Foto_ Angelika Bardehle

Walter Pobaschnig 23.1.2025

https://literaturoutdoors.com

Verwüstung, Nico Feiden. Gedichte. Do the Taboo Verlag

Verwüstung, Nico Feiden. Gedichte. Do the Taboo Verlag.

Hier geht es ums Ganze. Um das Karussell Welt in Abgrund und Hoffnung, Zeit und Schmerz, Morgen und Schrei, Gedicht und Notwendigkeit:

„…ich schreibe jenen,

 die auf das Brot am Morgen warten im vertrockneten Vinyl ihrer

 Mägen,

 für die der Tag nur eine Stunde hat in der Wiederholung der Wälle

 vor ihren Augen…

die sich von Wörtern anschreien lassen

&stumm bleiben,

bis ein Wort, ein Backenknochen bricht…“

Verwüstung

Der so vielseitige Kölner Schriftsteller Nico Feiden legt hier gleichsam ein mitreißendes Manifest der Zeit in allen Brüchen „Verwüstungen“ des täglichen Lebens in allen Verletzungen, Verzweiflungen und Ausweglosigkeiten vor, welches vom ersten Gedicht an in den Bann zieht und atemlos in die tobenden Stürme der Existenz im einzigartigen Sprachrhythmus folgen lässt. Es ist ein beeindruckender poetischer Blick in das Dunkle, den Schmerz in und um das tagtägliche Menschsein in Herausforderung, Aufgabe, Scheitern und Wiederholung. In das Geschehen von Gesellschaft und Politik, Kunst und Sinn. Ein schonungsloses Benennen, Brechen des Schweigens und auch Aufbrechens zu Horizonten neuer Tage. Die Suche nach Kraft – im Wort, das die Welt auch in dunkelsten Tagen als wesentlicher Angelpunkt zum Morgen in Hoffnung und Frieden vorantreibt:

„…Nenn mich bis zuletzt Hoffender,

in sich gekehrter Weltendreher…“

Über Sterne wurde genug geschrieben

Mit beeindruckender sprachlicher Wucht wie Virtuosität wird hier Poesie als existenzimmanente vulkanartige Urgewalt zum Spiegel einer Zeit und deren verstörenden Wahrnehmungen und zerstörerischen Erfahrungen.

Nico Feiden gibt einer erschütterten Welt einzigartig die Kraft und die Hoffnung der Poesie zurück. Gedichte als sensationelles Sprachdynamit, das Zerstörerisches im Benennen, im Mitteilen, im Hinausrufen zu Fall bringen sucht.

Walter Pobaschnig 1/25

Zum Autor: Nico Feiden

Geboren 1993 in Zell (Mosel).

Nach langen Reisen durch Europa lebt & arbeitet er heute als freier Schriftsteller in Köln. Diverse Veröffentlichungen in Anthologien, Rundfunkbeiträge &TV-Berichte im SWR, ORF und bei 3Sat.

2016 erschien sein Lyrikband „Blaue Wildnis“ im Elifverlag.

2017 erschien „Das Echo des Weines“ im RMV-Verlag.

2017 Stipendiat am Dante Institut Florenz.

Preisträger des Lyrikpreises der Stadt Baden (bei Wien).

2018 erschien sein Debütroman „Sterben können wir später“ im Astikos-Verlag.

2019 war er Teil des Printemps Poetique Transfrontalier Stipendiums.

Seine Theaterneufassung von Borcherts „Draußen vor der Tür“ wurde in Köln uraufgeführt.

Von 2021 – 2022 erhielt er das MKW-Stipendium der Bezirksregierung Köln.

2023 erschien sein Roman “ Nur noch einen Track lang träumen“ bei Avantgarde Books.

Zurzeit arbeitet Feiden an einer Serie für einen Streamingdienst. Er ist Organisator der Lesereihe „Quadrat im Kreis“, die in Köln stattfindet. 

Verwüstung, Nico Feiden. Gedichte. Do the Taboo Verlag.

Verlag: Do the Taboo

Autor: Nico Feiden

1. Auflage November 2024

Preis inkl. MwSt. (20%) 12.00€ zzgl. Versand  

Nico Feiden – Verwüstung

Foto _ privat

Walter Pobaschnig  1_25

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„Glück, sagst du“ Heike Gerdes, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Leer/D 22.1.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Glück, sagst du

Ist

Vielleicht

Ein Augen-Blick


Pusteblumenfunken vor Himmelsblau

Ein Sonnenstrahl auf Waldboden

Abendstille am Ufer

Chance auf Frieden Hand in Hand

Einig zu zweit


Aufwachen jeden Morgen für einen neuen Tag


Chaos verhindern unermüdlich

Hass bekämpfen gemeinsam

Aufstehen zusammen

Nie verzweifeln im Streit für die Wahrheit

Chance auf Frieden

Endlich für alle


Heike Gerdes, 20.1.2025

Heike Gerdes, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Heike Gerdes, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Heike Gerdes, geboren 1964 im Schwarzwald, lebt seit über 30 Jahren im ostfriesischen Leer. Schriftstellerin mit journalistischen Wurzeln. Macht schon immer was mit Lesen und Schreiben. Nach jahrelangem Redakteursdasein bei verschiedenen Zeitungen in Niedersachsen arbeitete sie freiberuflich bei Zeitungen, Zeitschriften und einem Internetmagazin, ehe sie sich für die Selbstständigkeit entschied. Der Hang zu gründlicher Recherche ist ihr aus der Journalistenzeit geblieben. Im Januar 2000 gründete sie den Leda-Verlag und betrieb mehr als zehn Jahre lang in Leer die Krimibuchhandlung „Tatort Taraxacum“ mit Café und Kleinkunstbühne, mit der sie zweimal den Deutschen Buchhandlungspreis gewonnen hat. Zudem ist die Autorin Mitglied im SYNDIKAT, dessen Geschäftsstelle sie seit 2022 leitet. Bisher erschienen die drei Kriminalromane „Sturm im Zollhaus“, „Soja nun auch nicht“ und „Friesisches Käsekartell“ und zahlreiche Kurzgeschichten. Ein historischer Roman ist in Arbeit.

Aktueller Kriminalroman von Heike Gerdes:

Heike Gerdes, Friesisches Käsekartell

In den Kühlregalen der ostfriesischen Supermärkte findet man keinen Käse mehr, der Käsemeister einer regionalen Großkäserei wird vermisst und ein geheimnisvolles Brüderpaar verkündet den Aufbau einer Käsefabrik mit Spezialitätenrestaurants. Okko Wildeboer, kleiner Dealer mit großen Träumen, liebt Käse und freut sich über deren Jobangebot. Aber bald wird klar: Die Sache stinkt.
Hauptkommissar Roman Sturm und seine Kollegin Lükka Tammling ermitteln.

288 Seiten, 12 x 20 cm, Paperback

Buch 14,– € / E-Book 10,99 €*

ISBN 978-3-8392-0133-6

https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/friesisches-kaesekartell.html

Foto_privat.

Walter Pobaschnig 20.1.2025

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