Ein Nachmittag der Generation – Oma, Mama, Enkel. Es geht im Gespräch um die Führerscheinprüfung. Nicht des Enkels, sondern der Oma. Für alle ein spannender Moment. Und die Oma bleibt dran. In Theorie und Praxis. Denn da braucht es in der Probefahrt „Geleitschutz“. Zwei Autos für drei. Und dann beginnt die Challenge zwischen Straße und Graben…
Und die Fahrt des Lebens geht auch abseits der Fahrprüfung weiter. Ebenen, Kurven, Steigungen – das Alter nimmt seinen Lauf und jetzt sitzen alle drin, alle Generationen, im Geleitschutz für die Oma, die immer mehr die Kontrolle am Lenkrad der Sinne in der Gegenwart verliert und sich an Stationen, Prüfungen des Lebens erinnert…
Jetzt machen alle den „Oma-Begleitschein“, in Theorie und Praxis des Lebens, eine Fahrt für alle in die Herausforderungen des Alters in der Familie…
Eva Holzmair, eine der spannendsten literarischen Stimmen der Gegenwart, legt mit „Wolkenschwer“ einen Generationenroman vor, der sich beeindruckend in sprachlicher Raffinesse zwischen Herkunft(Dialekt)sprache und Hochsprache dem Thema Alter und den Herausforderungen der Generationenfamilie in Alltagssituationen, Gesprächen, Begegnungen, Erfahrungen in Witz und Empathie stellt. Hervorzuheben ist die außergewöhnliche Erzählqualität, in der die so versierte Autorin wunderbar von Situation zu Situation zu überraschen weiß und so Leserin und Leser in Neugierde, Aufmerksamkeit und Humor bis zur letzten Seite perfekt mitgehen lässt.
„Ein mitreißend humorvoller Generationenroman über die herausfordernde Zeitreise in das Alter!“
Wolkenschwer, Eva Holzmair. Roman. Literaturedition Niederösterreich.
RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist
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RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist
Zur Person/über mich:RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist, schreibt seit über 10 Jahren Komödien, in denen er alle Figuren spielt und auch am Klavier ohne Double auskommt. Er tritt mit Programmen wie „Seeliger Beethoven“ oder „Veto gegen Keto“ regelmäßig auf österreichischen Bühnen auf. Musikalisch verbindet er dabei Stücke, die ursprünglich nichts mit einander zu tun haben. Hits der Gegenwart und Werke beispielsweise von Bach oder Beethoven verschränkt er zu einem neuen Ganzen. So entstand für das Straussjahr etwa sein Radetzky-Walzer. Näheres auf: www.klavierkabarett.com
Lieber Roman Seeliger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ein Teil meiner Zeit ist einem juristischen Job gewidmet, den ich gewählt habe, weil mir das Talent zur Armut fehlt, die mit dem künstlerischen Risiko eines klassischen Pianisten und Kabarettisten mit leicht intellektuellem Touch verbunden sein kann. Da meine besondere Liebe der Musik, dem Theater und der Unterhaltung gilt, bin ich aber auch kreativer Pianist und Klavierkabarettist geworden. Ich schreibe und lerne praktisch täglich neue Programme meiner Klavier-Komödien.
RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Die Lage der Welt ist alles andere als beruhigend, kriegerische Auseinandersetzungen und gesellschaftliche Polarisierungen auf allen Ebenen machen mir Sorgen. Um den Optimismus nicht zu verlieren, ist für mich der Humor der Schalter, an dem wir drehen können. Ich meine damit nicht irgendwelche derben Witze, sondern Pointen, die uns – auch – über eigene Unzulänglichkeiten schmunzeln lassen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Die COVID-Pandemie hat uns gezeigt, wie sehr die einzelnen Bereiche unseres Lebens verzahnt sind. Die Kunst ist auch ein wirtschaftlicher Faktor, was schon wieder vergessen zu sein scheint. Denn: Die Wirtschaft leidet unter dem Wegfall von kulturellen Veranstaltungen, weil dann Umsätze und mit ihnen Abgaben für den Staat verloren gehen. Damit wird wieder das Geld in den Fördertöpfen für Kunst und Kultur knapp.
Die Kunst kann – mehr denn je – den Finger in die Wunde von Missständen legen und somit Impulse zur Verbesserung liefern. Dabei ist nach meiner persönlichen Einschätzung nicht mit der Brechstange vorzugehen, weil solche radikalen Aktionen in der Regel mehr zu einer Verkrustung bestehender Standpunkte beitragen als zu einer Entspannung. Wir müssen Äste biegen und nicht brechen. Ich bin daher nicht so sehr dafür, allgemein gültige Konzepte zu präsentieren, die es wahrscheinlich gar nicht geben kann, sondern zum Nachdenken anzuregen, damit zumindest Teile des Publikums beginnen, durch einen Perspektivenwechsel Dinge neu zu bewerten. Im Idealfall gelingt es, Menschen mit unterschiedlichen Grundpositionen zusammenzuführen.
Damit diese Chance auch in Zukunft genützt werden kann, muss die Freiheit der Kunst unbedingt verteidigt werden. Sie ist und bleibt neben anderen Grundrechten ein Gradmesser für das Funktionieren demokratischer Systeme.
Was liest Du derzeit?
Wieder einmal das Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ von Karl Popper und Gogols Theaterstück „Der Revisor“, da ich in einer Produktion dieses Klassikers, in dem das Thema der Korruption komödiantisch verarbeitet wird, die Rolle des Stadthauptmanns spiele.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Im Scherz darf man sogar die Wahrheit sagen.“ (Wird Sigmund Freud zugeschrieben)
Vielen Dank für das Interview, lieber Roman, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik_Kabarettprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist
Zur Person/über mich:RomanSeeliger, Pianist, Jurist, Kabarettist und Komponist, schreibt seit über 10 Jahren Komödien, in denen er alle Figuren spielt und auch am Klavier ohne Double auskommt. Er tritt mit Programmen wie „Seeliger Beethoven“ oder „Veto gegen Keto“ regelmäßig auf österreichischen Bühnen auf. Musikalisch verbindet er dabei Stücke, die ursprünglich nichts mit einander zu tun haben. Hits der Gegenwart und Werke beispielsweise von Bach oder Beethoven verschränkt er zu einem neuen Ganzen. So entstand für das Straussjahr etwa sein Radetzky-Walzer. Näheres auf: www.klavierkabarett.com
Februar 1917. Russische Revolution. Der Sturz des Zarenreiches. Einer der größten Umbrüche der modernen Gesellschaftsgeschichte.
Wie genau gestalteten sich nun die entscheidenden Tage vor dem Ausbruch der Revolution? Wie waren die Lebensumstände der Zeit vor Ort und wer waren die wesentlichen Akteure im Prozess der Revolution?
Das Buch lässt Situationen, Stationen und Entwicklungen gleichsam in Echtzeit miterleben und das dramatische Panorama der Zeit unmittelbar kennenzulernen.
„Ein Buch als beeindruckende Zeitreise in den Sturz des Zarenreiches in den dramatischen Tagen des Februar 1917“
Die letzte Fahrt des Zaren. Als das alte Russland unterging. Baberowski, Jörg. Beck Verlag.
Hardcover, 380 S., mit 37 Abbildungen und 2 Karten
Zur Person/über mich:Kerstin Hau, geboren 1974, studierte Media-System-Design und Fachjournalismus und schreibt seit 2015 für kleine und große Leute. Sie ist Alumna der Akademie für Kindermedien. Ihre Werke werden in viele Sprachen übersetzt. Persönliche Erfahrungen, wie der Verlust ihres Sohnes, prägen ihre Werke und verleihen ihren Geschichten Authentizität. Berufsbegleitend hat sie eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche absolviert.
„Jeder Mensch hat schon einmal geliebt, ist schon einmal geliebt worden und hat Höhenflüge und Tiefpunkte einer Liebesbeziehung durchlebt. In ihrem neuen Buch „Geliebt“ führt uns Kerstin Hau vor Augen, wie vielfältig Liebe im Leben der Menschen ist, welche Tiefe und welche Weite sie haben kann und wie überlebenswichtig es ist, geliebt zu werden und zu lieben.
Angefangen von der ersten Liebe zum noch ungeborenen Kind im Mutterleib, über die Liebe zwischen Kindern und Eltern, bis hin zur Liebe zu Freundinnen und Partnerinnen bleibt keine Facette der Liebe ungenannt.
Ein wunderschön-poetisches Geschenkbuch für jede*n – eine Einladung, das Fest der Liebe immer wieder im Jetzt und Hier zu feiern!“ (Pressetext _ Verlag)
Kerstin Hau, Geliebt. Gütersloher Verlagshaus 36 Seiten. Pappband € 16,00 [D] / € 16,50 [A] / CHF 22,90 ISBN 978-3-579-06290-7 Erscheinungstermin: 01. Oktober 2025
Liebe Kerstin Hau, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Unterschiedlich. Meist: Aufwachen, recken, strecken, Freude finden und ihr folgen, Kaffee kochen, 30 min. Sport, duschen, kreativ schreiben oder E-Mails beantworten oder was sonst muss/darf/will – die Freude führt, zwischendurch Speis und Trank, ein Spaziergang fürs Gemüt und fürs bewegte Denken, danach Offenes beenden, Feierabend. Der Rest bleibt privat.
Kerstin Hau, Schriftstellerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Geduldig sein, freundlich sein, auch sich selbst gegenüber, gütig sein. Der kleinen Freude folgen. Akzeptieren, dass es nicht auf alles eine Antwort gibt.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Stehen wir tatsächlich alle vor einem Aufbruch und Neubeginn? Oder war es nicht schon immer so, dass nichts im Leben bleibt wie es ist? Aus meiner Sicht: Zu leben bedeutet Bewegung, Veränderung, Verluste, Abschiede, Krisen, Aufbrüche, Anfänge, Dazwischenzeiten, Ruhezeiten, Wendepunkte, Metamorphosen. Immer und immer wieder. Wesentlich für mich: beweglich bleiben, genau hinschauen, Haltung wahren, überprüfen, neujustieren, Gegensätze, Leerstellen und unbeantwortete Fragen aushalten. Beständigkeit finden wir nur in der Veränderung.
Kunst macht Unsichtbares sichtbar. Sie lädt zum Diskurs ein, stellt Fragen, regt an oder scheucht auf. Gerade in Zwischenzeiten kann Kunst ein Anker sein, Halt geben, wo (vermeintliche) Gewissheiten wegbrechen. Kunst öffnet Räume, kann spiegeln, Begegnung sein, hilft Brücken bauen, kann unsere Wahrnehmung verändern, dabei unterstützen, eine (neue) Haltung zu finden. Sie gibt Unaussprechlichem eine Gestalt und befriedigt das Bedürfnis nach Ausdruck.
Was liest Du derzeit?
„Wie lange ist nie mehr – Leben im Angesicht der Endlichkeit. Memoir.“
von Doris Büchel, erschienen im Wörterseh-Verlag, Lachen/Schweiz.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Die Verletzlichkeit ist es, die es uns ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten und im anderen das gleiche Unbehagen zu erkennen, das er mit sich selbst und seinem Platz in der Welt hat. Verletzlichkeit ist der Motor des Mitgefühls und kann eine Superkraft sein, eine besondere Vision, die es uns ermöglicht, die zitternde und verletzte innere Welt zu sehen, welche die meisten von uns besitzen. — NICK CAVE
Aus Doris Büchel, Wie lange ist nie mehr
Vielen Dank für das Interview, liebe Kerstin, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Kerstin Hau, Schriftstellerin
Zur Person/über mich:Kerstin Hau, geboren 1974, studierte Media-System-Design und Fachjournalismus und schreibt seit 2015 für kleine und große Leute. Sie ist Alumna der Akademie für Kindermedien. Ihre Werke werden in viele Sprachen übersetzt. Persönliche Erfahrungen, wie der Verlust ihres Sohnes, prägen ihre Werke und verleihen ihren Geschichten Authentizität. Berufsbegleitend hat sie eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche absolviert.
„Jeder Mensch hat schon einmal geliebt, ist schon einmal geliebt worden und hat Höhenflüge und Tiefpunkte einer Liebesbeziehung durchlebt. In ihrem neuen Buch „Geliebt“ führt uns Kerstin Hau vor Augen, wie vielfältig Liebe im Leben der Menschen ist, welche Tiefe und welche Weite sie haben kann und wie überlebenswichtig es ist, geliebt zu werden und zu lieben.
Angefangen von der ersten Liebe zum noch ungeborenen Kind im Mutterleib, über die Liebe zwischen Kindern und Eltern, bis hin zur Liebe zu Freundinnen und Partnerinnen bleibt keine Facette der Liebe ungenannt.
Ein wunderschön-poetisches Geschenkbuch für jede*n – eine Einladung, das Fest der Liebe immer wieder im Jetzt und Hier zu feiern!“ (Pressetext _ Verlag)
Kerstin Hau, Geliebt. Gütersloher Verlagshaus 36 Seiten. Pappband € 16,00 [D] / € 16,50 [A] / CHF 22,90 ISBN 978-3-579-06290-7 Erscheinungstermin: 01. Oktober 2025
Versuche nicht in all der Dunkelheit und dem Hass zu
Ertrinken, der versucht, uns zu verschlucken.
Plötzlich nehme ich all die Lichter wahr
Erinnere mich, dass wir viele sind, nicht
Allein stehen da draußen
Courage ist das, was wir brauchen,
Empathie füreinander.
Auf die Lichter blickend, erkenne ich die
Chance, die sich bietet, wenn wir gemeinsam dem
Hass die Stirn bieten, zusammen stehen gegen die
Angst die sich unsrer Herzen zu bemächtigen sucht
Nie wieder ist jetzt, ist jetzt
Courage zeigen indem wir
Empathisch bleiben und nicht verlernen den Menschen im anderen zu sehen.
Ivy Lißack, 15.10.2025
Ivy Lißack, Schauspielerin und Filmemacherin
GIVE PEACE A CHANCE
Ivy Lißack, Schauspielerin und Filmemacherin
Zur Person/über mich:Ivy Lißack wurde 1994 in Bayern geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Theaterwis- senschaft und Kunstgeschichte an der LMU Mün- chen. Es folgte ein Schauspielstudium welches sie im Sommer 2020 abschloss. Bisherige Stationen ih- res künstlerischen Schaffens waren unter anderem die Salzburger Festspielen, die Münchner Kammer- spiele und das Renaissancetheater Berlin. 2020 fei- erte sie Weltpremiere des Kinofilms „Und Morgen Die Ganze Welt“ Regie: Julia von Heinz. Für diesen Film wurde ndas Ensemble mit dem Silver Hugo als bestes Schauspielensemble, beim internationalen Filmfestival Chicago ausgezeichnet. 2021 gewann sie den Kurt-Müller-Graf Preis bei den Schlossfestspielen Ettlingen für ihre Darstellung der Inès Serrano in „Geschlossene Gesellschaft“ Regie: Solvejg Bauer.
Derzeit arbeitet sie an ihrem Debütfilm „Rain Check (AT)“ der im Frühjahr 2026 in Landshut und Umgebung entstehen wird.
Liebe Ivy Lißack, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich bereite ja zur Zeit meinen Debütfilm vor, daher bin ich sehr viel am Handy und am Laptop, organisiere Locations, Drehgenehmigungen, überarbeite mein Drehbuch und spreche mit meinem wunderbaren Team. Ich versuche aber jeden Tag ein bisschen in die Natur zu gehen, um durchzuatmen und zu entspannen und ich versuche jeden Tag einen Film zu schauen, weil Filme machen mich einfach glücklich und gerade weil ich kurz vorm Dreh meines Films stehe, lerne ich dabei auch wahnsinnig viel, wie Licht eingesetzt wurde, Musik, wie der Raum genutzt wurde und das alles.
Ivy Lißack, Schauspielerin und Filmemacherin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ich glaube in Zeiten wie diesen, die einen so überfordern können und häufig auch Angst machen, ist es wichtig, sich auch an den kleinen Momenten zu erfreuen und Raum für das Schöne und für Hoffnungsvolles zu schaffen. Und wenn es einem dann begegnet, das auch zuzulassen. Und Zeit zu schaffen für Menschen, die man liebt, und gutes Essen und gute Musik und zu tanzen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Hoffnung zu geben, neuen Stimmen und Perspektiven Raum zu geben und manchmal auch einfach nur gut zu unterhalten und die Zuschauenden mit diesem besonderen Gefühl, dass man nach einem bereichernden Theaterabend, einem guten Film hat, in ihr reales Leben zu entlassen.
Was liest Du derzeit?
Ich lese gerade “Die Halloween Party” von Agatha Chris e.
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
You’re important, being an outsider helps you develop skin that’s both tough and pliable in social situa ons. You are a stronger person because of the sh*t you’ve gone through!
Miss Major Griffin-Gracy 1946-2025 (Ac vist)
Du bist wichtig, ein Außenseiter zu sein hilft dir, eine Haut zu entwickeln, die in sozialen Situationen sowohl zäh als auch biegsam ist. Du bist eine stärkere Person wegen der Sch***e, die du durchlebt hast!
Vielen Dank für das Interview, liebe Ivy, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspielprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Ivy Lißack, Schauspielerin und Filmemacherin
Zur Person/über mich:Ivy Lißack wurde 1994 in Bayern geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Theaterwis- senschaft und Kunstgeschichte an der LMU Mün- chen. Es folgte ein Schauspielstudium welches sie im Sommer 2020 abschloss. Bisherige Stationen ih- res künstlerischen Schaffens waren unter anderem die Salzburger Festspielen, die Münchner Kammer- spiele und das Renaissancetheater Berlin. 2020 fei- erte sie Weltpremiere des Kinofilms „Und Morgen Die Ganze Welt“ Regie: Julia von Heinz. Für diesen Film wurde ndas Ensemble mit dem Silver Hugo als bestes Schauspielensemble, beim internationalen Filmfestival Chicago ausgezeichnet. 2021 gewann sie den Kurt-Müller-Graf Preis bei den Schlossfestspielen Ettlingen für ihre Darstellung der Inès Serrano in „Geschlossene Gesellschaft“ Regie: Solvejg Bauer.
Derzeit arbeitet sie an ihrem Debütfilm „Rain Check (AT)“ der im Frühjahr 2026 in Landshut und Umgebung entstehen wird.
Marie Antoinette. Ein Name, der wie kaum ein anderer Glanz und Tragik abendländischer Geschichte verkörpert. Ein Name, der Realität und Mythos ganz dicht zueinander führt und gerade darum bis zur Gegenwart historische Spurensuche und künstlerische Interpretation in Literatur, Theater, Film inspiriert – Marie Antoinette, Königin von Frankreich.
So vielstimmig facettenreich klingend der Name der jüngsten Tochter von Maria Theresia _ * geboren am 2. November 1755 in Wien; 1770 mit dem französischen Dauphin Ludwig-August verheiratet, † hingerichtet im Zuge der französischen Revolution am 16. Oktober 1793 in Paris _ ist, so schwierig ist die historische Quellenlage.
Einen ganz besonderen Zugang zu persönlichen, familiären wie höfischen Lebensumständen Marie Antoinettes bieten die Erinnerungen ihrer Kammerzofe Henriette Genet, die anschaulich in vielen Details höfisches Leben der Zeit in Pracht und Tragik schildern und aus erster Hand darstellen.
„Ein beeindruckendes wie ganz besonders Zeitzeugnis!“
Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan. Pleschinski, Hans. Beck Verlag.
Die Schrecken des I.Weltkrieges sind zu Ende. Europa liegt darnieder. Nun gilt es, alles neu zu ordnen. Existenz, Gesellschaft, Grenzen, eine neue Zeit soll neuen Ideen Raum und Leben geben. Da und dort.
Auch in der adriatischen Hafenstadt Fiume. Und hier zieht jetzt ein Dichter ein, Gabriele D’Annunzio, und sucht alles neu zu ordnen. Ein Experiment beginnt und hohe Wellen schlagen an Türen und Fenster von Tradition und Ordnung. Jeden Tag, jede Nacht. An die neue Republik…
Und diese zieht nun Menschen an. Auch Cherubino und seine Gefährten aus der Irrenanstalt. Jetzt ist alles möglich. Ein Rausch beginnt zwischen Utopie und Realität, der verwandelt und mit sich zieht wie ein Orkan…
„Wir befreien die Welt. Die Armee des Wahnsinns marschiert endlich. D’Annunzio ist schon mit den Arditi, den Mutigsten und Waghalsigsten, in Fiume…Sie haben eine Republik gegründet! Die modernste der Welt! Endlich können wir alles umsetzen, was wir diskutiert haben…“
Dirk Stermann, eine der renommiertesten deutschsprachigen Kabarettisten, Künstler wie Autoren, lädt in seinem neuen Roman zu einer Zeitreise zwischen Geschichte, Utopie und Phantasie ein, die gesellschaftspolitische Ideengeschichte mit unglaublichem Witz und Ironie wie ganz feinem Gespür für die Euphorie und Tragik menschlicher Sehnsucht und deren Scheitern verbindet und damit schwer begeistert.
Es ist ein sprühendes, zeitlos absurd komisches Panorama und Drama von Vision und Aufbruch, das alle Farben des Menscheins genial im virtuosen sprachlichen actionpainting an die Wände unserer Existenz und Welt wirft – was für ein Roman!
Die Republik der Irren. Dirk Stermann. Roman. Rowohlt Verlag.