„geh von abschied zu abschied“ Elke Bludau _Lyrikerin_ Give Peace A Chance_Neuss/D 21.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

geh von abschied zu abschied

im himmel ist feuer dreiviertel sechs atme

vom boden aus und

ein erzähl dich zurück in glasräume

palim palim deine spiegelwelt bis

ein geschoss zeit teilt von hell auf

anfang dreh dich um. erinnere den onkel

cello spielend aus dunklem blick hat

er kirchen zerfackelt in frankreich die

asche läuft dir unter dem fuß.

cherson. kyiv. ein weißes klavier kantet im

herz gut und böse was ist böser als dies was

anders hätten wir kein öl in den augen so ist

noch ein tag schwarz und rollt in uns aus. ein

chamäleon war die zeit aus glas das

ende sucht den anfang.

Elke Bludau, 20.3.2022

Elke Bludau _Lyrikerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Elke Bludau _Lyrikerin _ Neuss/D

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 20.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Ein Kinderlachen, erstickt im Geröll“ Andrea Maria Kerstinger, Schriftstellerin_Give Peace A Chance_Burgenland/AT 21.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Grauenhafte Bilder

In unserer Timeline

Von Bomben zerstörte Gebäude

Ein Kinderlachen, erstickt im Geröll

Panzergrollen und Sirenen

Ertönen nun dort, wo

Alles friedlich schien

Chaos, Tränen und Leid inmitten von

Europa

Aber:

Chronisches Doomscrolling bringt uns nicht weiter

Handeln, spenden, helfen ist nun

Angesagt

Niemals den Mut verlieren, auch wenn die

Chancen gering scheinen – irgendwann heißt

Es hoffentlich wieder: Frieden!

Andrea Maria Kerstinger, 17.3.2022

Andrea Maria Kerstinger, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Andrea Maria Kerstinger, Schriftstellerin_Burgenland/AT

Foto_Anna Maria Kuzmits.

Walter Pobaschnig _ 17.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Ich bitte euch alle in dieser Nacht“ Harald Kappel, Schriftsteller _Give Peace A Chance_ Aachen 21.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Menschheitsdämmerung („Aufruf und Empörung“)

G rell wehen die Fahnen

I ch bitte euch alle in dieser Nacht

V om Menschen wird der ferne Mensch erreicht

E rhellt die Welt

P rahlt beim Mahle

E inzelner, sind wir in Menschheit gleich

A tme! Entscheide dich endlich! Wende dich!

C yclop! Turm-Bauer! Werktätiger!

E inst wird kein Tag mehr deinen Traum zerschlagen

A us Kerkern wirft ein Haupt, wie Freiheit blau

C hor! Faßt eure Finger, fühlet euch denken

H ier sollt ihr bleiben

A us euren zauberischen Fingern blühen

N ur der Böse vergräbt sich in der Erde

C hor! Steiniges Kühlen, Glühen der Seele

E rhellt die Welt

COLLAGE (Wolfenstein, Otten, Heynicke, Lotz, Zech, Schickele, Ehrenstein, Becher, Leonhard) _von Autoren der expressionistischen „Menschheitsdämmerung“.

Harald Kappel_15.3.2022

Harald Kappel, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Harald Kappel, Schriftsteller _Aachen

Foto_Künstlerin „Márti“.

Walter Pobaschnig _ 15.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Eisaku Sato“ Stefan Kahlhammer_Bildender Künstler_ Give Peace A Chance_Wien 21.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gorbatschow Michail

Internationales Komitee vom Roten Kreuz

Von Suttner Bertha

Elie Wiesel

Pauling Linus

Ebadi Shirin

Amnesty International

Cassin René

Emily Greene Balch

Alfred Fried

Carl von Ossietzky

Hume John

Addams Jane

Nelson Mandela

Carter Jimmy

Eisaku Satō

Stefan Kahlhammer, 18.3.2022

Stefan Kahlhammer_Bildender Künstler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Stefan Kahlhammer_Bildender Künstler_ Wien

The Stefan Kahlhammer Official Website Home Page

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 18.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Czernowitz / Hast du gehört ob sie zerstört wurden die Buchhandlungen“ Sabine Schiffner, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance_ Köln 21.3.2022

Sabine Schiffner _Schriftstellerin_
in Czernowitz

GIVE PEACE A CHANCE

Ganz am Anfang dachte ich noch nein das ist nicht wahr und

Ich wollte dich wie immer fragen ob du mehr weißt

Vielleicht ist es ja nur eine Art Blätterrauschen ein Bukowinawind

Eine Art Fake News kannst du mir bitte sagen ob es um falsche

Prosa oder so etwas geht das was da täglich in der Zeitung steht aber

Ein jeder neuer Tag bestätigte den grausamen 

Anfang dieses Krieges und die Dichterstadt fragte ich mich ob

Czernovitz wie unsere schwarze Stadt heißt wohl verschont bleibt jedoch

Czernowitz

Es kam noch viel schlimmer du hast nicht mehr mit mir gesprochen und

Als die russischen Truppen in Joseph Roths Brody einbrachen war von

Czernivtzi wie wir die Dichterstadt nannten schon nicht mehr die Rede

Hast du gehört ob sie zerstört wurden die Buchhandlungen dort oben

Auf dem Hügel wo sie die Straßen mit Rosen fegten wo wir weißt du noch

Nach Orientturteltauben guckten und Hawa Nagila tanzten

Czernovtsy heißt sie jetzt auf Google Maps Haupstadt der Oblast Czernowitz

Es kommt mir heut so falsch vor dass ich dort mit dir war und dachte dass wir uns liebten und dachte dass ich den Frieden sah

Sabine Schiffner, 20.3.2022

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sabine Schiffner, Schriftstellerin _ Köln

Home

Fotos_Czernowitz_privat.

Walter Pobaschnig _ 20.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Die Villen vom Wörthersee“ Wenn Häuser Geschichten erzählen. Werner Rosenberger. Amalthea Verlag

Da ist der See in all seinem unvergleichlichen türkisblauen Spiegelbild und sanften Wellen und Ufern. Es ist ein Strahlen mit dem Himmel um die Wette. Schönheit der Natur, die umfängt und nicht loslässt. Ein Traumgeschenk, das einmalig ist…

Einmalig schön wie auch die in Jahrhunderten um den See entstandene Architektur. Refugien, Sommerfrischen, Treffpunkte, die in einem stilvollen Kranz gleichsam das Wasser umgeben und viel zu erzählen haben…

Von Künstler*innenpersönlichkeiten wie Gustav Mahler oder Johannes Brahms, Ingrid Bergman oder Shirley McLaine und ihren Wohn-, Dreh und Kunstorten, die still erinnern lassen an die Inspiration und universelle Strahlkraft dieses besonderen Natur- und Lebensraumes…

Einmalig ist auch die Architektur der Villen und Schlößchen um den See. Die „Wörtherseearchitektur“, die bis heute eng mit der Seelandschaft verbunden ist…

Der Wiener Kulturjournalist Werner Rosenberger lädt nun mit „Die Villen vom Wörthersee“ zueiner ganz besonderen baugeschichtlichen wie kulturellen Zeitreise zu Haus und See, die viele Schätze und Geheimnisse an den Ufern dieses einmaligen Naturjuwels vorstellt und beschreibt.

Der Autor versteht es wunderbar in Wort und historischem Bild zu erzählen und Geschichte lebendig werden zu lassen. Ein ganz besonderes kulturgeschichtliches Lesegeschenk.

„Eine einmalige kulturgeschichtliche Wörtherseerundfahrt. Ein Buch, das zum Träumen einlädt!“

Walter Pobaschnig 3_22https://literaturoutdoors.com

„Romantisch (wider Willen)“ Rebecca Richter, Schauspielerin _ 40.Todesjahr Romy Schneider _ Wien 20.3.2022

Rebecca Celine Richter _ Schauspielerin _ Wien _
reenacting _ Romy Schneider

Liebe Rebecca, welche Bezüge, Zugänge gibt es von Dir zu Romy Schneider?

Als ich das erste Mal Sisi gesehen habe (Kaiserin Elisabeth hat mich immer schon fasziniert und ich habe sämtliche Filme gesehen und Bücher gelesen, die ich finden konnte – auch wenn Romys Sisi natürlich sehr weit weg von der realen Kaiserin ist) hab ich mir gewünscht so zu sein wie sie. Anmutig, schön und stark, diese Rolle war für mich als kleines Mädchen ein Vorbild und das ist sie eigentlich bis heute noch…

Wie siehst Du Werk und Leben von Romy Schneider?

Ich muss gestehen, dass ich mich mit Romy Schneider bis dato noch nicht so viel beschäftigt habe wie ich es möchte. Was ich dazu sagen kann (aufgrund von diversen Interviews und Filmausschnitten, die ich gesehen habe) – ich sehe sie als sehr tragische, authentische, starke aber auch melancholische und wunderbare Frau, an deren Natürlichkeit ich mich gerne orientieren möchte.

Gibt es einen Film von Romy Schneider, den Du hervorheben möchtest und warum?

Den ersten Film und die erste Berührung, die ich mit Romy Schneider hatte, war ihre Rolle als Sisi. Auch wenn sie zeitlebens der „schönen, entzückenden Kaiserin“ den Rücken kehren und aus dem Klischee des braven, lieben Mädchens ausbrechen wollte, war ich seit ich den Film das erste Mal gesehen habe sehr fasziniert von ihrer Ausstrahlung, ihrer Stimme, ihrer Sprache und ihrer unglaublichen Schönheit und Natürlichkeit. Romy Schneider zeigte so viele Emotionen durch ihre Augen – und das hat mich schon damals, trotz oder vor allem wegen ihres jungen Alters sehr fasziniert.

Gab es Berührungspunkte zu Werk und Leben Romy Schneiders in Deinen bisherigen Schauspielprojekten?

Bis jetzt nicht, nein. Zumindest nicht bewusst…



Wie siehst Du das Spannungsverhältnis von Leben und Schauspielberuf bei Romy Schneider wie an sich?

Schwierig zu sagen, da ich selber noch sehr jung bin und noch nicht lange in diesem Beruf. Ich denke aber, dass es vor allem in künstlerischen Berufen sehr schwierig ist, eine gute Balance zwischen Job und Privatleben zu finden. Aber so ist das Leben ja sowieso: manchmal muss man Opfer bringen, schwere Entscheidungen treffen und sich mal auf das eine mal auf das andere fokussieren, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Besonders schwierig stelle ich mir, vor eine Familie zu haben für die man da sein möchte aber trotzdem auch als Künstler brillieren – ob Romy Schneider da ein gutes Mittelmaß gefunden hat, kann ich nicht sagen. Das muss jeder für sich selber entscheiden…

Romy Schneider wechselte nach großen Schauspielerfolgen in den 1950er das Filmgenre wie das Land. Wie siehst Du die Möglichkeiten persönlichen Entwicklungsweges im Schauspielberuf?

Ich denke, dass es als Künstler immer noch am wichtigsten ist, sich selber treu zu bleiben und das zu machen womit man sich selbst verwirklichen kann. Nicht wer oder was am meisten Geld einbringt, sondern das, was einem das Gefühl gibt sich selbst oder anderen Menschen etwas Gutes getan zu haben… Was einem Freude bereitet und wodurch man sich lebendig fühlt.


Man verändert sich mit der Zeit und diese Veränderungen heißen auch, dass man unter manchen Dingen einen Schlussstrich setzen muss. Weiterzuziehen und einen Neuanfang wagen.

Gibt es etwas typisch Wienerisches bei Romy Schneider?

Schwer zu beantworten, da ich selber keine gebürtige Wienerin bin.

Was bedeutet Dir Wien und welche Erfahrungen hast Du hier im Schauspielberuf gemacht?

Seit ich mich dafür entschieden habe etwas Künstlerisches beruflich zu machen wusste ich, dass ich sofort nach der Schule nach Wien ziehen möchte. In Wien habe ich mich immer zuhause und gut aufgehoben gefühlt – die Stadt hat etwas Magisches, so viel Geschichte und so viele Möglichkeiten. Außerdem sind die Menschen zum größten Teil viel offener als am Land wo ich herkomme und das hat mir immer gut gefallen. Auch als Schauspieler findet man hier so viele Gleichgesinnte und man wird nicht belächelt wenn man sagt man möchte sein Hobby zum Beruf machen. Auch wenn ich meinen individuellen, künstlerischen Weg noch nicht ganz gefunden habe, weiß ich dass ich hier richtig bin und mit ein wenig mehr Selbstvertrauen aufblühen kann. 

Wie siehst Du die Möglichkeiten als junge Schauspielerin in Wien/Österreich?

Sagen wir so – kennst du die richtigen Menschen stehen dir sehr viele Türen offen. Das finde ich sehr, sehr schade und auch ein wenig problematisch. Ich habe oft das Gefühl, dass Fleiß und Talent alleine nicht viel bringen, wenn man nicht die richtigen Kontakte knüpft. Und da tu ich mir – zu meinem großen Bedauern – leider echt ein wenig schwer.

Auch habe ich in manchen Theatern die Erfahrung gemacht (als Zuseher), dass man zunehmend „versucht“ feministisch zu sein, aber dann trotzdem fünfmal mehr Männer castet ,die auf der Bühne über Feminismus reden und diskutieren anstatt manche dieser Rollen einfach mal mit Menschen, die sich als Frau identifizieren zu besetzen.

Was wünscht Du Dir für den Schauspielberuf?

Mehr Offenheit bei Castings – weniger „Typecasting“, mehr Wagnis. Und mehr Möglichkeiten für Frauen!

Was sind Deine kommenden Projekte?

Zusammen mit einer lieben Freundin und einem meiner engsten Freunde spiele ich Norway.Today im Dschungel in Wien – das erste Projekt, das wir komplett selber auf die Bühne bringen (Regie, Produktion, Bühne und Kostüm) darauf freue ich mich sehr. Außerdem geht es über den Sommer wieder nach Berlin – „Die letzten Tage der Menschheit“ und „Alma“ bei Paulus Manker.

Was möchtest Du Schauspielstudenten*innen mitgeben?

Ich bin ja selber noch relativ aus der Schule, aber etwas was mir eine tolle Lehrerin damals gesagt und was ich selber noch lernen muss (aber immer mehr merke wie wichtig diese Erkenntnis ist) „Schauspielen ist nicht alles“.

Was würdest Du Romy Schneider sagen, fragen wollen?

Wahrscheinlich etwas wie… „Bereuen Sie radikale Entscheidungen die Sie getroffen haben? War es das Schauspielerleben wert?“

Was kann eine junge Schauspielerin von Romy Schneiders Werk und Leben mitnehmen?

Keine Angst vor Veränderung haben. Auch wenn dir viele davon abraten – hör in dich hinein und tue das was dein Herz dir sagt.

Darf ich Dich abschließend zu einem Romy Schneider Achrostikon bitten?

anm. ich musste googlen was ein Achrostikon ist aber denke dass ichs nicht wirklich richtig gemacht habe…man möge mir verzeihen. J

R omantisch (wider willen)

O hnegleichen

M elancholie

Y in und Yang

Rebecca Celine Richter _ Schauspielerin _ Wien _
reenacting _ Romy Schneider

Herzlichen Dank, liebe Rebecca, für Deine Zeit in Wort und szenischer Darstellung! Viel Freude und Erfolg für alle Schauspiel-, Kunstprojekte!

40.Todesjahr _ Romy Schneider, Schauspielerin (*1938 Wien +1982 Paris) _ im Gespräch und szenischem Fotoporträt:

Rebecca Celine Richter _ Schauspielerin _ Wien

Startseite

Interview und alle Fotos_Walter Pobaschnig _Wien

Hotel am Stephansplatz_Wien _ 13.2.2022

https://literaturoutdoors.com

Walter Pobaschnig 2_22

„Und doch geht jeden Morgen die Sonne auf. Und übermorgen auch.“ Christa Issinger, Autorin _ Brixen/Südtirol 20.3.2022

Liebe Christa, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Es hat sich wohl eine eigenartige Monotonie in den Alltag geschlichen, das Wiederholen von Tätigkeiten: Aufstehen, zur Arbeit fahren, in meinem Hauptberuf als Verwaltungsbeamtin hundert Fragen am Telefon beantworten, den Kaffee genießen in der kleinen Küche neben dem Büro. Mittags eine Stunde Laufen, um den Kopf frei zu kriegen und um fit zu bleiben.

Duschen, etwas essen, weiterarbeiten.

Gedichte lesen. Ein Gedicht schreiben. An guten Tagen auch zwei.

Aus dem Fenster sehen. Läufer beobachten, wie sie den Bach-Damm entlanglaufen, oder alte Menschen, die sich langsam fortbewegen, Frauen mit Kindern, Männer mit Hunden.

Nach Hause fahren. Musik hören. Aufräumen. Lesen oder Fernsehen. Schlafen. Ein Tag endet.

Christa Issinger, Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Momentan finde ich es wichtig, sich nicht in eine Negativspirale hineinziehen zu lassen. Wir haben Krieg in Europa, jetzt, nachdem wir glaubten, endlich wieder eine Normalität leben zu können nach diesen zwei Jahren Pandemie. Diese Zeiten lehren uns, dass wir humane Wesen sind, solidarisch, respektvoll, mit einer Verantwortung anderen gegenüber. Menschen sind auf der Flucht. Menschen haben Angst. Und doch geht jeden Morgen die Sonne auf. Und übermorgen auch.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Aufbruch und Neubeginn vor allem für den weltweiten Klimaschutz, die Armut in den Drittländern. Es muss und wird einen gesellschaftlichen Umbruch geben und ein Umdenken in Sachen Umweltschutz.

Für die Literatur oder Kunst wird sich nichts ändern. Diese waren immer schon ein Rastplatz für die Seele. In der Pandemie sind Kunst und Kultur zu kurz gekommen und haben jetzt Nachholbedarf. Ohne sie ist alles still.

Was liest Du derzeit?

Zurzeit gerade Simon Beckett’s „Die Verlorenen“, Lyrik lese ich täglich, auch Zeitschriften und gerne auch Kochbücher zwischendurch.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die schwierigsten Zeiten sind beste Gelegenheit die innere Stärke zu erreichen“ (Dalai Lama)

Vielen Dank für das Interview, liebe Christa, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Christa Issinger, Autorin

Foto_Egon Daporta

18.3.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

https://literaturoutdoors.com

„Give me the sun / I want to breathe“ Lalena Hoffschildt_Schriftstellerin_Give Peace A Chance_München 20.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Give me the sun

I want to breathe

Venom of war

Empty no peace

Pain is persisting

Eagerly digging deeper

After years of hope

Cut out my heart

Easy strangling rope

After all this

Curl inside myself

Head held down

Again and again and again

Normal the worlds‘ lie

Come as you are End it and die

Lalena Hoffschildt_ 15.3.2022

Lalena Hoffschildt_Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Lalena Hoffschildt_Schriftstellerin_München

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 15.3.2022.

https://literaturoutdoors.com

„Pflicht erfüllt nur die, die sie anderen auferlegen“  Eva Schörkhuber__Schriftstellerin _Give Peace A Chance _Wien 20.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Gegenwärtig sein und mich nicht

In den Dienst von

Verhältnissen stellen, an denen es so viel zu rütteln gibt,

Einweggedanken abschütteln, es muss sich nicht immer nur lohnen.

Pflicht erfüllt nur die, die sie anderen auferlegen,

Einsturzgefahr herrscht an den Rändern,

Aber das gilt als normal.

Chitinpanzer aus Ignoranz und Selbstgefälligkeit sind leichter zu durchbrechen als

Echte Panzer, die überrollen Städte und Menschen, tonnenschwer, scharfbeschützt

Auch das gilt als normal.

Chronologisch schreibt sich eine Geschichte, die von den

Handlungen absieht, die aus der Zeit fallen. Unzeitgemäß sind sie immer, die

Auftritte von Widerstand, von Fahnenflucht, von Zivilcourage.

Nester, die sich beschmutzt fühlen, werden schnell zu Gefängnissen

Charismatischer Tribune, eitler Tyrannen und korrupter Kriegsherren. 

Ein Weg ist immer zu wenig.  

Eva Schörkhuber, 17.3.2022

Eva Schörkhuber_Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Eva Schörkhuber__Schriftstellerin _Wien

https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Sch%C3%B6rkhuber

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 17.3.2022.

https://literaturoutdoors.com