Jerusalem. Ein gleichsam geheimnisvoll, mythisch klingender Name einer der ältesten Städte der Welt und eine der Wiegen der Kultur-, und Religionsgeschichte. Es ist die Stadt, die unter König David um 1000v.Chr. zur Hauptstadt und damit auch zum gesellschaftlichen, religiösen Mittelpunkt wird. Es kommt zur frühesten Aufzeichnung jüdischer Religionsgeschichte in Texten der Tora und es ist auch ein Anfang der Staatswerdung in allen Herausforderungen und Konflikten. Dies wird sich über die Antike und über die weiteren Jahrhunderte bis in die Gegenwart ziehen.
Jerusalem, eine Stadt der Weltreligionen, die Judentum, Christentum und Islam als religiöse Stätte vereint und vielfältigste Impulse in Geschichte und im Heute gibt. Viele Gedenkstätten sind Pilgerziele wie touristische Anziehungsorte.
Doch wie verlief nun die Geschichte Jerusalems im Detail? Wie waren die historischen Wegmarken, wer maßgebende Persönlichkeiten, was die Ereignisse und Besonderheiten dieser Stadtgeschichte vom Beginn bis in die Gegenwart?
Simon Sebag Montefiore, britischer Historiker und Journalist wie renommierter Autor legt nun eine facettenreiche wie faszinierende „Biografie Jerusalems“ vor, die in neun Kapitel gegliedert umfassend über Geschichte, Kultur, Religion wie Politik informiert wie zahlreiche Impulse und Denkstöße zu gegenwärtigen Fragestellungen und Herausforderungen gibt.
„Die Biografie, Geschichte Jerusalems als facettenreiches Meisterwerk!“
Jerusalem. Die Biografie. Simon Sebag Montefiore. Klett-Cotta Verlag
Aus dem Englischen von: Ulrike Bischoff, Waltraud Götting und Norbert Juraschitz
1. Auflage 2024, Erscheinungstermin: 16.03.2024, 896 Seiten, broschiert, mit zahlreichen Karten
Liebe Kathrin Isabell Rhomberg, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?
Das kann variieren, aber meistens pflege ich eine provokant bürgerliche Herangehensweise ans Malen, fast im Sinne eines 9 to 5 jobs. Nach dem Frühstück bin ich gegen 9 im Atelier, wo ich besonders die Vormittagsstunden zum konzentrierten und möglichst ungestörten Malen nutze, später arbeite ich mich durch mein E-mail Postfach, erledige Einreichungen, erstelle Reproduktionen, editiere Texte und bespiele social media.
Abends verbringe ich Zeit mit Freunden und Familie oder suche Ausgleich im Ausdauersport in der Natur; das lädt mich energetisch und mental auf und eröffnet mir neue Perspektiven im Denken.
Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin, lebt und arbeitet in Wien.
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Angesichts all der Hiobsbotschaften und Negativschlagzeilen in den Medien wenigstens ein bisschen Positivität zu behalten und damit handlungsfähig zu bleiben. Sich der überbordenden Negativität nicht zu beugen und zumindest die Dinge zum Besseren hin zu beeinflussen, die im eigenen Handlungsspielraum liegen. Hin und wieder den Stecker ziehen, offline gehen und wieder ins Hier und Jetzt kommen, zumindest mir hilf das.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Sich unserer großen Verletzlichkeit als Menschen mehr bewusst zu sein und unserer Verbundenheit untereinander sowie mit der Welt.
Kunst vermag die Illusion des Getrenntsein in jeder Hinsicht aufzeigen und darin liegt ihre große Schönheit und Macht.
Was liest Du derzeit?
Die Autobiografe ‚Jeder für sich und Gott gegen alle‘ von Werner Herzog habe ich gerade gestern beendet. Ein Genuss!
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
‚When it is over, I want to say: all my life was a bride married to amazement. I was the bridegroom, taking the world into my arms. When it is over, I don’t want to wonder if I have made my life something particular, and real. I don’t want to fnd myself sighing and frightened, or full of argument. I don’t want to end up simply having visited this world.‘
Mary Oliver
Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin
Vielen Dank für das Interview, liebe Kathrin Isabell, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin
Zur Person _ Kathrin Isabell Rhomberg, Malerin, * 1990 Salzburg, lebt und arbeitet in Wien 2013-2020 Universität für angewandte Kunst Wien, Malerei, Klasse Henning Bohl, 2016 Wimbledon College of Arts (UAL) London, MA Paintng
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
2024
(06) AUSTRIAN GROUP SHOW, Winners Gallery Bejing, Peking
(09) SALVATORIANER CHARITY, Dorotheum, Wien
IWD Aucton 2024, artonapostcard, Bomb Factory Covent Garden, London
Lieber Bernd Watzka, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Arbeit im Brotjob, ab späten Nachmittag Konzepte schreiben, Einreichungen vorbereiten, Lesungen organisieren usw. Ab 20 Uhr dichten!
Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Freunde, Familie, Durchhalten
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Der Neubeginn des literarisch-öffentlichen Lebens (nach Corona) liegt ja schon etwas zurück. Die Rolle der Literatur ist unverändert wichtig. Wesentlich ist das Herausgehen, das Öffentlich-Machen, Lesungen, Aktionen.
Was liest Du derzeit?
Flann O‘Brien – Golden Hours
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
No retreat, baby, no surrender (B. Springsteen)
Vielen Dank für das Interview, lieber Bernd, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist
Zur Person _ Bernd Watzka, geb. 1969 in Tirol, aufgewachsen in der Obersteiermark, lebt und arbeitet in Wien als Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist. Studium Germanistik und Publizistik, Mag.phil.
Aktuelles Buch: „Traum eines Chamäleons. Post-anthropozentrische Tiergedichte“ (2023, Edition Wienpoesie, 198 Seiten), zahlreiche Preise und Lesungen in Wien, der Steiermark und im Burgenland.
Liebe Luise, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich bin nicht unbedingt ein Morgenmensch, aber mit einem Flat White kann man bei mir nie etwas falsch machen. Montag bis Freitag verbringe ich im Büro und gehe meinem Brotjob als Redakteurin nach. Abends unterrichte ich ab und an Burlesque, arbeite an meinen eigenen Acts oder Kostümen. Sofern noch Energie und Motivation übrig bleibt setze ich mich ans Klavier und singe, suche nach neuen Liedern und hole mir Inspiration durch Filme.
Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Musik, Familie, Freunde, gutes Essen und vor allem die Zeit, die man hat, genießen. Einen passenden Ausgleich zu finden, sei es mit Sport, in der Natur, beim Lesen, Musizieren oder einfach den Gedanken freien Lauf lassen.
In meinem Fall begleitet mich Musik schon ein Leben lang und hat mir bisher immer durch schlechte Zeiten geholfen. Die richtigen Lieder können Emotionen auslösen, die uns an Menschen oder Erlebnisse (zurück) erinnern, die vielleicht schmerzen, aber auch zugleich guttun können.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Immer einen ruhigen Kopf bewahren, auch wenn es leichter gesagt ist als getan. Und wie man so schön sagt: „Durchs Reden kommen d´Leut zam“, heißt also so viel wie sich mit den Liebsten auszutauschen, neue Sichtweisen kennenzulernen und im besten Fall zu verstehen.
Wie in allen Bereichen gibt es ein Hoch und ein Tief, so auch in der Kunst. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich das Gefühl anzustehen. Ich habe dann versucht alle meine Gedanken und Ideen, die ich hatte, auch wirklich umzusetzen. Dieser Aufbruch hat mir viel Energie und Zeit gekostet, aber es hat sich definitiv ausgezahlt. Ein Neubeginn ist nicht immer leicht, aber der Weg dorthin lohnt sich. Das Schönste ist, wenn die Kunst beim Publikum ankommt, man selber wieder voller Tatendrang ist und es kaum erwarten kann, das Ganze zu wiederholen oder neu aufzurollen.
Was liest Du derzeit?
Pretty Kitty und die Frauen der Rothschilds von Roman Sandgruber
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
“Look at the stars. Same stars as last week. Last year. When we were kids. When we weren’t even born. In a hundred years, no one will ever know who we were… They’ll know those same stars.” (Ryan Donowho als Kyle Dwyer im Film Imaginary Heroes)
Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin
Vielen Dank für das Interview, liebe Luise, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Performanceprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Luise von Puderluder, Burlesqueperformerin
Zur Person _Luise von Puderluder zeigt sich auf der Bühne mit elegantem Schmäh. Sie kann aber auch ganz anders: verführerisch entblättert sich die Burlesque-Künstlerin und fesselt das Publikum. Mit etwas Glück kann man sie sogar auf der Bühne singen hören.
Angefangen hat alles 2019 als ich zum ersten Mal eine Burlesque-Show gesehen habe. Nachdem ich bereits seit meinem siebten Lebensjahr tanze, immer schon singe, dazwischen eine Musikhauptschule in Oberösterreich besucht habe, Klavier- sowie Gesangsunterricht genommen habe, wusste ich, dass es Zeit wird meine Leidenschaft auch in Wien zu verwirklichen. Mittlerweile unterrichte ich Burlesque, bin auf diversen Bühnen zu sehen und habe ein eigenes Event ins Leben gerufen. Denn für mich ist Burlesque der beste Weg, seine Gefühle und sich selbst auszudrücken!
Hinter Luise von Puderluder steckt Sophie Brandl, Redakteurin und Wahl-Wienerin aus Oberösterreich.
Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist
Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:
Bernd Watzka _ Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist
Zur Person _ Bernd Watzka, geb. 1969 in Tirol, aufgewachsen in der Obersteiermark, lebt und arbeitet in Wien als Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist. Studium Germanistik und Publizistik, Mag.phil.
Aktuelles Buch: „Traum eines Chamäleons. Post-anthropozentrische Tiergedichte“ (2023, Edition Wienpoesie, 198 Seiten), zahlreiche Preise und Lesungen in Wien, der Steiermark und im Burgenland.
Liebe Fabiana Striffler, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich habe keine Routine in meinem Tagesablauf. Es gibt jedoch Dinge die ich viel und gerne tue. Seit vielen Jahren ist fast jeder Tag von Musik geprägt. Ich verbringe viel Zeit in Park und beobachte heimische Vögel. Seit einigen Wochen mit einem Fernglas. Das sind Dinge, die mir Energie geben.
Ich empfinde eine zunehmende Polarisierung in verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Ich denke, dass der Dialog, Solidarität und die Suche nach Konsens in diesen Zeiten sehr wichtig sind.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?
Um uns für die Dinge einsetzen zu können, die uns im Leben wichtig sind brauchen wir Energie. Ich denke, wer sich mit den Geschehnissen unserer Zeit beschäftigt läuft Risiko auf Dauer von der Last und den Sorgen um unsere Zukunft und die Zukunft unseres Planeten erdrückt zu werden. Was wir brauchen sind Menschen, die Kraft haben etwas zu bewegen. Ich glaube, dass die Kunst ein Ort sein kann, an dem Menschen aufatmen und sich begegnen und gehört fühlen können, an dem Kraft freigesetzt werden kann und Freude und an dem wir uns als Teil einer agierenden Gesellschaft fühlen können.
Was liest Du derzeit?
Alice Munro – Something I’ve Been Meaning to Tell You
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
“Just don’t give up trying to do what you really want to do. Where there is love and inspiration, I don’t think you can go wrong.” Ella Fitzgerald
Vielen Dank für das Interview, liebe Fabiana, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
Zur Person_ Fabiana wurde 1988 in Deutschland geboren und studierte Jazz und klassische Violine an der Universität der Künste in Berlin und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.
Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie mit ihrer Familie in Italien und entdeckte schon früh ihr großes Interesse an Kunst und Musik.
2022 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis nominiert.
Ihr Debütalbum Mahagoni wurde von Deutschlandfunk Kultur in der Kategorie „Bestes Album des Jahres“ nominiert. Ihr zweites Album Sweet And So Solitary wird von der Zeitschrift Zitty als „Revolution im Jazz“ bezeichnet. Über ihr aktuelles Album Archiotíc (2021) schrieb der Deutschlandfunk: „Konsequenter denn je überquert sie Stilgrenzen, lässt auf selten gehörte Art Virtuosität und Humor in Komposition und Ausführung umeinander tänzeln.“ Radio Bremen2 bezeichnet sie als eine der „gefragtesten Geigerinnen im deutschen Jazz und Pop“.
Ihre Musik wird von der Initiative Musik gGmbH gefördert.
Außerdem war sie 2022 als Artist in Residence an der Cite International des Arts in Paris künstlerisch tätig.
2016 wurde sie mit einem New York-Stipendium ausgezeichnet. Ein Jahr zuvor erhielt sie das Elsa-Neumann-Stipendium für Komposition und Performance mit einem modernen und improvisierenden Streichquartett. Viele Jahre lang wurde sie vom Yehudi Menuhin Verein gefördert.
Sie konzertierte u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, im Konzerthaus Berlin, in der Filharmonie Brno CZ, im Le Palais des Congrès de Paris FR, im Sunset Paris FR, im Jazz Dock Prague, beim JazzFest Brno CZ, beim Baltic Circle Festival Helsinki FI, beim MusicFestival Royal Lazienki PL, beim Ear to the Ground-Festival BE und vielen anderen.
Sie tourte weltweit in über 20 Ländern und wirkte bei zahlreichen Studio-, Radio-, Theater-, Opern- und Filmproduktionen mit. Derzeit arbeitet sie mit der Oscar-Preisträgerin Hildur Guðnadóttir zusammen und gilt sowohl als brillante Geigerin als auch als robuste Fiddlerin. Seit 2023 lehrt sie Jazzgeige und Komposition an der Universität Hildesheim und an der Universität der Künste in Berlin.
„Fabiana Striffler ist eine der aufregendsten Geigerinnen in der Welt des Jazz seit Jahren! Ihr Spiel ist die perfekte Kombination aus Beseeltheit, Überraschung, einem wunderschönen Ton und großartiger Technik! Ken Peplowski, New York
Winston Churchill.Es ist ein Leben, das am 30. November 1874 in Blenheim Palace, Oxfordshire in der Mitte der britischen Aristokratie beginnt. Winston wird im Schloss seines Großvaters John Spencer-Churchill, 7. Duke of Marlborough geboren. Politik bestimmt das Familienleben und Winston wird diesem Weg früh folgen. Nach einer militärischen Laufbahn folgen schon bald Regierungsämter, die in die Stürme des I.Weltkrieges und in die politisch bewegten Jahren danach fallen. Als Premierminister wird er im II.Weltkrieg zu einer wesentlichen politischen Triebkraft im Kampf gegen Hitler.
Neben seiner politischen Tätigkeit spielte auch Kultur, Literatur eine wesentliche Rolle im Leben des zeitlebens politisch tätigen Briten und die Verleihung des Nobelpreises folgte 1953. Schließlich verstarb der Familienvater am 24. Januar 1965 in London.
Wie waren nun die biografischen Lebensumstände eines der maßgeblichsten Politiker des 20.Jahrhunderts? Wie sein Weg zur Politik, seine Grundsätze und seine Entscheidungen, Entwicklungen in Kriegs- und Friedenszeiten?
Franziska Augstein, Politologin, Historikerin, Philosophin und renommierte Autorin, legt eine umfassende Biographie Winston Churchills vor, die in siebzehn Kapitel wesentliche persönliche, politische Entwicklungslinien wie auch familiäre Wege kompetent wie spannend darstellt.
„Eine umfassende, kompetente wie spannende Biographie eines der maßgebendsten Politiker des 20.Jahrhunderts.“
Winston Churchill. Biographie. Franziska Augstein. dtv Verlag
Rothschild. Ein mythischer Klang und ein Name, der von der Entwicklung des modernen Europas in verschiedensten Bereichen nicht zu trennen ist. Es ist eine beispiellose wirtschaftliche wie gesellschaftskulturelle Erfolgsgeschichte, die in Frankfurt zu Beginn des 19.Jahrhunderts ihren Anfang nimmt und über ein Jahrhundert federführend im Bankwesen die Entwicklung Europas wesentlich impulsgebend mitprägt.
Über stürmische Zeiten hinweg gelingt es Persönlichkeiten der Familie Rothschild an weltweiten Infrastrukturprojekten (Suez Kanal, Eisenbahnlinien) mitzuwirken wie auch in politisch herausfordernden Friedens- und Kriegszeiten eine bedeutende Rolle einzunehmen. Die in Europa verzweigten Familienunternehmen zeichnen klare unternehmerische Vorgaben aus, die auf den Gründer und Ahnherr Mayer Amschel Rothschild (* 23. Februar 1744 Frankfurt am Main † 19. September 1812 ebenda.) zurückgehen. Ebenso sah sich die Familie, die immer auch starke soziale Impulse setze (Spitalbau in Wien, Förderung von Sozialeinrichtungen, öffentlichen Parkanlagen), zahlreichen antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt, die in der Zeit des Nationalsozialismus ihren traurigen dramatisch wirtschaftlichen und familiären Höhepunkt finden.
Wie kam es nun zum Aufstieg dieser europäischen Wirtschaftsdynastie, deren Name bis heute gleichsam mythisch geheimnisvoll in der Geschichte eines Kontinentes eingeschrieben ist? Wer waren die bestimmenden Persönlichkeiten? Wo waren Geschäfts- und Lebensorte der Familie, welche Spuren gibt es heute noch?
Roman Sandgruber, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz und renommierter Autor zahlreicher Veröffentlichungen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, legt mit „Rothschild“ ein bahnbrechendes sozialbiografisches wie gesellschaftskulturelles Meisterwerk vor, das den gleichsam mythischen Namen „Rothschild“ auf Ursprünge von Familie und Unternehmen wie den gesellschaftlichen Entwicklungen zurückbindet und ein wissenschaftlich fundiertes wie erzählend in Wort&Bild beeindruckendes Panorama von Familie und Zeit erstellt.
Diese außergewöhnlich gelungene europäische Familienbiographie ist in fünf Kapitel aufgebaut, die jeweils von den bestimmenden dynastischen Persönlichkeiten ausgeht und deren Wirken wie jenes des Umfeldes in vielfältigen Facetten von Gesellschaft und Kultur vorstellt. Ein ausführlicher Anhang bietet Möglichkeiten der weiteren individuellen Vertiefung.
Ein weiteres Highlight in Wort&Bild des wunderbar innovativen Molden Verlages.
„Rothschild – eine herausragende Familienbiografie einer europäischen Dynastie voller Glanz und Dramatik.“
Zum Autor_ Roman Sandgruber ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz und mit zahlreichen Publikationen zu österreichischer und allgemeiner Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Zeitgeschichte hervorgetreten. Bei Molden erschienen zuletzt seine aufsehenerregenden Werke »Rothschild. Glanz und Untergang des Wiener Welthauses« (Wissenschaftsbuch des Jahres 2019) und »Hitlers Vater. Wie der Sohn zum Diktator wurde« (SPIEGEL-Bestseller) sowie »Reich sein. Das mondäne Wien um 1910«.
Hi Jure Markota, what`s your routine at the moment?
At the moment I wake up at 6:15 AM to the soft light of dawn and begin my usual morning routine, enjoying breakfast with my family before escorting the kids to school. Afterward, I savor a cup of coffee while outlining my daily plan. Following this, I take a peaceful walk through the forest with my dog, soaking in the serenity of nature. Upon returning, I settle into my studio, where I jot down thoughts in my daily diary and dive into my work with focus and determination.
The rest of the day is primarily devoted to spending quality time with my family. After completing my work tasks, I prioritize family activities, whether it’s helping the kids with homework, engaging in outdoor play and work.
Evenings are cherished moments filled with laughter, conversation, and bonding experiences. As the day winds down, I reflect on the joys and challenges of the day, grateful for the love and companionship that enriches my life.
Jure Markota, artist
What`s now particularly important for all of us?
Being aware of time is crucial for leading our fulfilling lives. By embracing communication and working together, we can optimize for greater productivity and harmony. Prioritizing shared goals, fostering understanding, and supporting one another’s needs create a positive environment where everyone can thrive. With a collective focus on improvement and mutual respect, our time become a foundation for success and meaningful life.
Jure Markota(folgende) _ Back to Trieste_Reset 2015 Artefatto 2015 – friends in art Trieste Italy 2015 _
Dont climb or walk under_instalacija_3.5x2x4m_2017
Podpora_objekt_35x18x14_2018
systematic pressure_2_
New start, new beginning. What will be essential and which roles will art play on society?
Art plays a fundamental role in shaping the future of society in multiple ways. Art is like a mirror reflecting what’s important to us as humans. It helps us express our thoughts, feelings, and ideas in creative ways.
Art also helps us understand different cultures and perspectives, making us more empathetic and open-minded. It can even inspire us to make positive changes in our society, like protecting the environment or fighting for equality. As our world changes, art changes too, using new technologies and ideas to keep us thinking and dreaming. So, in the future, art will continue to be a powerful force for bringing people together, sparking imagination, and making our world a better place.
Forma III_objekt_60 H x 40 W x 20 cm_2012
Elements_Tensionseries_“Transfer Slovenia” European House -Schafhof Freising Germany 2013
What are you reading currently?
There are more books at the moment that are on my daily menu… but maybe I will point out two of them.
„In Search of Lost Time“ (À la recherche du temps perdu) by Marcel Proust and „Breath: The New Science of a Lost Art“ by James Nestor.
Totally different but quite essential at the moment.
Gold is where you find it_koncept_2.5mx2.5m_2017
Hommage a Brancusi_instalacija_65x65x18cm_2012
Krogla_2021_marmor in baker_25 cm
vmes_zwischen_2021
Which quote, text will you propose to us?
„Any intelligent fool can make things bigger, more complex, and more violent. It takes a touch of genius—and a lot of courage—to move in the opposite direction.“
Its from a book „Small Is Beautiful: A Study of Economics As If People Mattered“ by E.F. Schumacher. Is a seminal work that challenges conventional economic thinking and advocates for sustainable, human-centered approaches to development.
Thank you very much!
Jure Markota, artist
Thank you very much for the interview, dear Jure, all the best for your art and personally in these days!
Vielen Dank für das Interview, lieber Jure, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 questions on artists
5 Fragen an Künstler*innen:
Jure Markota, artist
Zur Person _ Jure Markota 1985 in Slovenj Gradec geboren. Nach beendetem Gymnasium hat er sich in 2004 auf der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana eingeschrieben, Richtung Bildhauerei. Während seines Studiums arbeitete er als Assistent mit vielen slowenischen Künstlern zusammen. Neben der Bildhauerei beschäftigt er sich auch mit Malerei, Grafikdesign, Architektur und neueren Medien. Er nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen, Symposien und Wettbewerben teil.
AUSBILDUNG / EDUCATION: 2000 – 2004 / Gimnazija Slovenj Gradec / SI 2004 – 2011 / Academy of Fine Art and Design / Ljubljana / SI 2007 – / / Faculty of Arhitecture / Ljubljana / S
My artistic work can be wieved as ˝Paradigma of data processing˝ or its visualization. Therefor it is entirely irrelevant who makes the process or visualization physically. Namely my intervention is on the side of the bare choice of composition, data fragments, their translation in a visual or artistic medium. The works are a mixture of particularities from my everyday life, which are not necessarily linked to my professional work but they do effect it because people normally respond to expectations concerning the status of everyday people. The artwork is short, a hybrid situation – can be quite banal or personal, reflection on the time and position in world which I am mounted directly.
Meine künstlerische Arbeit kann in den künstlerischen Ansatz des “Paradigmas der Datenverarbeitung” oder ihrer Visualisierung gestellt werden. Dafür ist es völlig irrelevant, wer den Prozess oder die Visualisierung körperlich macht. Das heißt, meine Intervention ist auf der Seite der bloßen Kompositionsauswahl, Datenfragmente, ihre Übersetzung in einem visuellen oder künstlerischen Medium. Die Werke sind eine Mischung aus der Besonderheit des Alltags, die nicht unbedingt mit meiner beruflichen Arbeit verbunden sind, sie aber beeinflussen. Das Kunstwerk ist kurz, eine hybride Situation – kann ganz banal oder persönlich sein, Reflexion über die Zeit und Position in der Welt, die ich direkt montiere
AUSGEWÄHLTE AUSSTELLUNGEN / SELECTED EXHIBITIONS: Einzelausstellungen gekennzeichnet mit * solo exhibitions marked with * Kronos / Andeški hram / Slovenj Gradec / Slovenia / 2006 “Pervo delo moje”/ KGLU / Slovenj Gradec / Slovenia / 2007 2008 “Electric rats dream video dreams”/ Celje/ Slovenia 2007 in 2008 Year selection ALUO / Mestna galerija 2/ Ljubljana / Slovenia / 2008 Quoting Contemporariness / Universal Cube Spinnerei / Leipzig / Germany 2009 2010 “Time is money”/ Mala galerija – KGLU / Slovenj Gradec / Slovenia 2010 * “Play me I am yours” / Pecs / Hungary / 2010 2011 Geld / Kunstverein Kärnten / Celovec / Austria / 2011 Start Point Slovenia / Miklova Hiša / Ribnica / Slovenia / 2011 Icons of globalized world / Alt galerija / Beograd / Serbia / 2011 2012 “Struktur und Immaterialität / Kunstverein Kärnten / Klagenfurt / Austria / 2012 Zeitgeist | Duh časa / Centralna postaja / Maribor / Slovenia / 2012 * Umetnost sanjarjenja / Miklova hiša / Ribnica / Slovenia / 2012 Maribor 2012: UF, INDUSTRIJA / Mati fabrika / Ravne / Slovenia / 2012 2013 Za lastno odgovornost / Galerija Ravne / Slovenia/ 2013 * Oko in roka / KGLU / Slovenj Gradec / Slovenia / 2013 JURE MARKOTA CV “Transfer > Slovenia”/ European House -Schafhof / Freising / Germany / 2013 Interference metafor / MPIK / Slovenj Gradec / Slovenia / 2013 2014 Prostor in čas / Galerija A. Trstenjak / Ljutomer / Slovenia / 2014 * Procesi / Raum AU / Slovenj Gradec / Slovenia / 2014 Pogled 7 / Galerija B. Jakac – Lamutov salon / Kostanjevica na Krki / Slovenia / 2014 12 Prostorov / KGLU / Sl. Gradec / Slovenia / 2014 Distinkcije / Galerija Velenje / Slovenia / 2014 2015 Pogled 7 / MGNG / Nova Gorica / Slovenia / 2015 Pogled 7 / Center of Contemporary Art / Celje / Slovenia / 2015 Reset 2015 / Artefatto 2015 – friends in art / Trieste / Italy /2015 Premiera 2015 / CSU Celje / Slovenia / 2015 Contemporary Art in Koroška / KGLU / Slovenia / 2015 Drava Art Bienalle / Koprivnica / MGK / Croatia / 2015 5 before twelve / Selection of art critic / CD / Ljubljana / Slovenia / 2015 2016 Contemporary Art in Kärenten / Kunstverein Kärnten / Klagenfurt / Austria / 2016 Sculpture Otherwise / Katoomba / NSW – Australia / 2016 Objects nad sketches / GML / Lendava / Slovenia / 2016 Under pressure / GGL / Labin / Croatia / 2016 * 2017 Ahead of the game / KVK / Klagenfurt / Austria / 2017 “Kunstwerk Krastal. Die ersten fünfzig Jahre” / Galerie Freihausgasse / Villach / Austria / 2017 NA-POTI/ON THE WAY / KGLU / Slovenj Gradec / Slovenia / 2017 2018 Jama Lokvarka / galerija v jami LOKVARKA / Lokve / Hrvaška / 2018 Story time / Kunstquartier Bethanien / Berlin / Germany / 2018 AA Künstler/inen / Stift St. Georgen am Langsee / Austria / 2018 Triennial of Contemporary Art / KGLU / Slovenj Gradec / Slovenia / 2018 SREČANJE / TREFFPUNKT / Galerie Galerija Šikoronja / Austria / 2018 2019 Jure Markota / Galerie G / Judenburg / Austria / 2019 EXIT 27 / Galerie Herzogburg / St. Veit ad Glan / Austria / 2019 MundArt – Texturen / Kunstraum ARCADE / Mödling / Austria / 2019 KUNST aus der KISTE / Kunsthaus LAA / Laa an der Thaja / Austria / 2019 2020 Transgresije / Mestna galeriji Nova Gorica / Slovenia/ 2020 Umetnost v stolpu / Stadtturm Völkermarkt / Velikovec / Austria / 2020 2021 Zagon in vzdušje / Aufbruch und Stimmung / Rožek / Avstrija /2021 Millstart / Stift Millstatt am See / MaS / Avstrija / 2021 Althofen KA / Althofen / Avstrija / 2021 2022 Onkraj meja / KGLU / Slovenj Gradec / Slovenija /2022 Domžalsko vprašanje / galerija Domžale / Domžale / Slovenija / 2022 Nature & Art / Internationalen Biennale 2022 / Szombathely / HUN / 2022 KUNST AUS DER KISTE / Stadtgalerie dia:log / Kufstein / AUT / 2022 Nove pridobitve / KGLU / Slovenj Gradec / SI / 2022 INTERNATIONALE SYMPOSIEN UND RESIDENZEN INTERNATIONAL SYPOSIUMS AND RESIDENCY Gekennzeichnete öffentliche Formationen * Public formations marked with * Glagoljska staza / Baška / Isle Krk / Croatia / 2007 * Montraker / Vrsar / Croatia / 2007 * Sculptor Symposium /St. Veit and Glein / Austria / 2008 * Muhu / Isle Muhu / Estonia / 2008 Trimo urban crash workshop z Danom Rossendalom / Slovenia / 2009 Play me I am yours / Pecs / Hungary / 2010 * Makett Labor / Budimpešta / Hungary / 2011 Solar Symposium / St. Veit / Austria / 2011 * A&D Symposium / Sirnitz / Austria / 2012 * Bedrock / Krastal / Austria / 2012 * H. Hemma Symposium / Sirnitz / Austria / 2013 and 2015 * “Transfer > Slovenia” residency / European House -Schafhof / Freising / Germany / 2013 Day of dialogue with Regina Jose Galindo / East Village Artist Residency 2014 / Italy / 2014 Who the f*** is Otto / Krastal / Austria / 2014 * LindArt/ GML Lendava / Slovenia / 2015 *
int. fine art colony – Bronz casting / Lendava / Slovenia / 2015* Graphit und Granit symposium / Hauzenberg / Germany / 2015 Sculpture at the scenic World / Blue Mounains / NSW – Australia / 2016
Int. fine art colony Monošter / Szentgotthárd / Hungary / 2016 Haus von Stein / Krastal / Austria / 2016
int. fine art colony – Bronz casting / Lendava / Slovenia / 2016* Head-Kopf-Glava / KVK / Klagnefurt / Austria / 2017* SAGENHAFT und SPANNUNGSREICH / Schneebergland / Austira / 2017* 50.th sculpture symposium Krastal / Krastal /Austria / 2017* Artmining / Voitsberg / Austria / 2018* Ostrožač 2018 / Cazin / BiH / 2018* 51.th sculpture symposium Krastal / Krastal /Austria / 2018* Mednarodni kiparski simpozij Pigmalijon / Tamnjanica / Serbia / 2019 * Bergstein – kiparski simpozij / Velikovec /Austria/ 2020 * Althofen – mednarodni simpozij / Althofen / Avstrija / 2021 * Forma VIva 60 let – mednarodni simpozij / Seča – Portotož / SI / 2021 * AUSGEWÄHLTE AUSZEICHNUNGEN UND STIPENDIEN SELECTED AWARDS AND STIPENDS “Best picture award” / Eurosport / 1. prize for best picture/ 2003 Stipend of town Slovenj Gradec “Fondacija Karla Pečka” / Slovenj Gradec / Slovenia / 2005-2009 Academy award for special achievements in study year 2008 / ALUO / Ljubljana / SI / 2008 Final selection “Trimo urban crash” projekt Metelkova 2009 / Ljubljana / Slovenia / 2009 3.rd prize for urban competition / Mozirje / Slovenia / 2009 1.st prize for Kiosk / Kino Šiška / Architecture competition / Ljubljana / Slovenia / 2011 Prize of RS – education praxis in 2013 / Vrtec Vodmat / Ljubljana / SI / 2013 “Transfer > Slovenia / EU House -Schafhof / stipend / Freising / Germany / 2013 1.st prize – cooperation / LindArt/ GML Lendava / Slovenia / 2015 ENAKOVREDNO PRIZNANJE – NATEČAJ ZA UREDITEV VODNE SKULPTURE / ZAPS / Ljubljana / 2016 Finalni izbor “Kunstwettbewerb Rheingold” / Comfort Hotel / Monheim am Rhein / Nemčija / 2017 Grand Prix award – BigSEE Interior Design Award / interier TehnoLev / Ljubljana / 2020 1.st prize – Wettbewerb Althofen / öffentliche Einstellung / Althofen / 2022