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„Unterwegs durchs Gailtal/Zilja“ Ein kulturgeschichtlicher Reisebegleiter durch das Untere Gailtal Usi Sereinig (Autor), Polona Sketelj (Autor). Hermagoras Verlag.

Das Kärntner Gailtal. Ein ganz besonderer Lebens-, Natur-, Sprach- und Kulturboden an den Grenzen Österreichs, Italiens und Sloweniens.

Kulturelle Schnittstellen formten und formen einen Lebensreichtum, der etwa die vor fünfzig Jahren verstorbene Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (deren Vater aus dem Gailtal stammte, die Familie urlaubte regelmäßig am elterlichen Hof in Hermagor) zeitlebens literarisch inspirierte.

Das vorliegende Buch ist ein vielseitig informativer wie impulsgebender Reisebegleiter in ein ganz besonderes Tal, das sich im Kennenlernen, Erfahren, Erleben und Miterleben von Kultur und Natur erschließt. Eine Einladung, die in sehr gelungener Zusammenstellung von Wort&Bild Land und Menschen in Geschichte und Gegenwart vorstellt und so auch Generationen über Zeit und Grenzen hinweg verbindet.

„Ein sehr inspirierender Reiseführer in ein Tal voller Schönheiten vielfältiger Kultur-, und Erlebniswelten!“

„Unterwegs durchs Gailtal/Zilja“ Ein kulturgeschichtlicher Reisebegleiter durch das Untere Gailtal Uši Sereinig (Autor), Polona Sketelj (Autor). Hermagoras Verlag.

Sprache: Deutsch

Seiten: 346

Bindung: Broschur mit Klappe

Format: 11,5 x 19 cm

ISBN: 978-3-7086-1273-7

Übersetzung aus dem Slowenischen: Popotnik po Zilji

Verlag: Hermagoras Verlag, 2023

€ 29,90

Walter Pobaschnig  10/23

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Wer durch Feuer. Krieg am Jom Kippur und die Wiedergeburt Leonard Cohens. Matti Friedman. Hentrich&Henrich Verlag.

„Willkommen zu diesen Zeilen

Draußen herrscht Krieg

Aber ich werde versuchen,

es ihnen angenehm zu machen

L.Cohen“

Dieses Zitat steht am Anfang dieses äußerst bemerkenswerten und beklemmend aktuellen Buches zu Krieg und Kunst, Tod und Leben, Musik und Hoffnung. Es ist eine Erinnerung an eine Reise des 1934 in Kanada geborenen und 2016 in Los Angeles Kalifornien verstorbenen singer-songwriter, Schriftsteller Leonard Cohen, der zu den herausragendsten Persönlichkeiten moderner Kunst gehört.

1973 war der Künstler, der mit songs wie „Suzanne“, „Famous blue raincoat“ oder „So long, Marianne“ bis heute inspirierende musikalische Klassiker schuf, in einer persönlichen künstlerischen Umbruchphase und wollte sich nach sehr erfolgreichen musikalischen Jahren wieder dem Schreiben widmen, in dem seine künstlerischen Wurzeln lagen.

Er lebte zu der Zeit auf seinem kreativen Mittelpunkt der griechischen Insel Hydra und wurde nach Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges (6. bis 25. Oktober 1973) vom israelischen Musiker Levi Oshik eingeladen, mit Künstlern wie Matti Caspi im Kriegsgebiet aufzutreten. Leonard Cohen kam und tourte durch ein Land an den Schnittstellen von Krieg, Tod und Hoffnung auf Frieden. Einige seiner eindrücklichsten songs entstanden in dieser Zeit.

Matti Friedman, vielfach ausgezeichneter Journalist und Autor, legt nun einen Bericht in Wort und Bild aus unveröffentlichten Texten und Originalberichten Cohens selbst und der Zeit vor, der sehr bemerkenswerte wie spannende Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Künstler wie dessen vielfältige Wege in Leben und Werk freigibt.

Suzanne Vega, Sängerin, Musikerin über dieses Buch: „Ein faszinierender und intensiver Bericht über Leonard Cohens Zeit in Israel während des 19-tägigen Jom-Kippur-Krieges von 1973. Ein Muss für jeden Leonard-Cohen-Fan, mit Auszügen aus seinen unveröffentlichten Manuskripten aus dieser Zeit. Gefühlvoll und durchdacht.“

Wer durch Feuer. Krieg am Jom Kippur und die Wiedergeburt Leonard Cohens. Matti Friedman. Hentrich&Henrich Verlag.

Translation: Malte Gerken

Language: German

204 pages, softcover

31 illustrations

ISBN: 978-3-95565-612-6

Publication date: 2023

22.00 €

Walter Pobaschnig  10/23

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„Nein sagen“ Alexander Mitterer, Regisseur, Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Graz 6.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Gerechtigkeit

Intelligenz

Verantwortung

Ehrlichkeit


Poesie

Eignung

Auswahl

Chaos

Entscheidungsfreiheit


Antworten


China

Historie

Anfangen

Nein sagen

Cäsar

Sich Ermächtigen


Alexander Mitterer, 27.10.2023

Alexander Mitterer, Regisseur, Schauspieler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Alexander Mitterer, Regisseur, Schauspieler

Zur Person  _ Alexander Mitterer, Regisseur, Schauspieler, geb.1968 in Bruneck/Südtirol, absolvierte sein Schauspielstudium 1993 am Konservatorium der Stadt Wien. Engagements u.a. an der Gessneralle Zürich, Bühnen Graz, Stadttheater Klagenfurt, klagenfurterensemble, Künstlerhaus Wien, Neue Bühne Villach sowie bei renommierten Festivals wie Steirischer Herbst, Styriarte, Volksschauspiele Telfs, Komödienspiele Porcia.

2005 Gründung von Theater Kaendace gemeinsam mit Klaudia Reichenbacher. Zahlreiche Engagements in Film-, Funk- und Fernsehproduktionen.

Regiearbeiten für Theater Kaendace, klagenfurterensemble, OFF – Theater Salzburg etc.etc.

https://alexandermitterer.at/

Aktuelle Produktion: „Mein Hundemund“ Werner Schwab

Werner Schwab, meistgespielter Dramatiker der Neunziger – Jahre, ist endlich wieder in Graz zu sehen. Theater Kaendace wuchtet eines seiner verstörendsten Fäkaliendramen „Mein Hundemund“ als Requiem auf die Bühne des ARTist`s.

Beinahe 30 Jahre nach dem plötzlichen Tod Schwabs am 01.01. 1994 haben dessen Texte nichts an Brisanz und Brillanz verloren. Sein Metzger Hundsmaulsepp ist das zeitlose Portrait hässlicher Verhältnisse. Schwab fixiert seinen Blick auf die Welt auf das Eklige und schuf mit „Mein Hundemund“ eine zeitlose Parabel über die Unfähigkeit des Menschen, sich von seinen inneren Zwängen befreien zu können.

Premiere am 04.11. 2023 im ARTist`s, Schützgasse 16, 8020 Graz

Vorstellungen am 08.; 09.; 10.; 11.; 14.; 15. und 17. November jeweils um 20 Uhr

Regie: Alexander Mitterer

Ausstattung: Sonja Kreibich

Livemusik: Dragana Avokadovich

https://art.ists.at/events/mein-hundemund-von-werner-schwab-premier

Foto_ Peter Fritz

27.10.2023 _Walter Pobaschnig

https://literaturoutdoors.com

„Kunst kann ein guter Weg sein, um Zugang zu den Mitmenschen zu finden“ Max Melo, Schauspieler _Wien 6.11.2023

Lieber Max Melo, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Gerade mache ich Zivildienst im Kindergarten und bin somit unter der Woche von 8-16 Uhr in der Arbeit. Danach bin ich meistens ziemlich fertig, treffe mich aber relativ oft noch mit Freunden oder gehe zuhause meinen Hobbys nach, schreibe, mache Musik oder lese.

Max Melo, Schauspieler _
Wien

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zusammenhalt und Mut. Mut, nicht wegzuschauen, aus der eigenen Komfortzone zu treten, um die Dinge, die gerade in der Welt passieren, noch richten zu können. Zusammenhalt, um gemeinsam an Krisensituationen zu arbeiten und nicht dem Gegenüber die Schuld dafür zu geben, warum es gerade nicht so läuft, wie es sollte. Letztendlich sind wir alle nur Menschen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Allgemein denke ich, dass die oben genannten Punkte essentiell für einen gesellschaftlichen Neubeginn sind. Die Kunst kann darin eine wichtige Rolle spielen. Leider gibt es, meiner Meinung nach, heutzutage eine Art kreativen Overload. Alles, was heutzutage auf die Bühne oder ins Internet gestellt wird, kann nach heutigen Maßstäben als Kunst gewertet werden. Dabei geht jedoch der Wert dessen verloren.

Ich kann in dem Fall nur für mich persönlich sprechen, aber ich als kunstschaffende Person sehe zwei wichtige Aspekte, die bei einem gesellschaftlichen Neubeginn von Bedeutung wären. Einerseits ist Kunst sehr wichtig, um reflektiert aus sich herauszugehen, sich selbst zu finden, mal jemand anders sein zu können und dabei mithilfe der eigenen Fähigkeiten zu wachsen. Beispielsweise um Gefühlen nachzugehen, die man für eine Rolle empfinden soll, mit denen man selbst aber noch keine Erfahrung gemacht hat. Auf der anderen Seite kann Kunst ein guter Weg sein, um Zugang zu den Mitmenschen zu finden. In einem Theaterstück, welches man sich an einem entspannten Abend ansieht, können wichtige Aspekte zum Nachdenken anregen, über die man sich, durch den zugänglichen Weg der Kunst, gerne Gedanken macht.

Was liest Du derzeit?

Gerade lese ich ,,Achtung Vorurteile!“ von Sir Peter Ustinov. Ich mag die Einteilung in kurze Erzählungen, die auf humorvolle Art erläutern, warum Vorurteile existieren, was sie so wichtig macht und wie leicht sie entstehen können.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Aus ,,Nichts, was um Leben wichtig“ fällt mir spontan ein Zitat von Pierre Anthon ein.  ,,Wenn nichts etwas bedeutet, gibt es nichts, um darauf wütend zu sein.“

Dabei sehe ich ein interessantes Statement, wenn man bedenkt, dass die anderen Jugendlichen in dem Stück davon überzeugt sind, dass das Leben Bedeutung hat und sich deshalb furchtbare Dinge zufügen, um dies zu beweisen. Wenn also wirklich nichts Bedeutung hätte, gäbe es dann überhaupt noch Gefühle wie Wut, Angst und Verzweiflung? Oder entstehen diese menschlichen Eigenschaften nur dadurch, dass wir davon überzeugt sind, dass es die Bedeutung wirklich gibt?

Allgemein, um das Interview mit einer  positiven Note zu beenden, möchte ich hier aber auch nochmal mein Lieblingszitat nennen. Denn egal, was auf uns zukommt: ,,Erst, wenn alle Stricke reißen, häng ich mich auf.“

~Johann Nepomuk Nestroy

Vielen Dank für das Interview, lieber Max, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Zur Person _ Mein Name ist Max Melo, ich bin 18 Jahre alt und wohne in Wien. Ich spiele seit einigen Jahren Theater und habe am BORG Hegelgasse 12, 1010 Wien im Ausbildungsschwerpunkt Vokal, Polyästhetik und Musik maturiert.

Momentan arbeite ich als Zivildiener im Kindergarten, nebenbei schreibe ich sehr gerne Texte, singe und spiele Klavier.

Aktuelle Produktion mit Max Melo _ TheaterArche Wien:

„NICHTS Was im Leben Wichtig ist“ von Janne Teller

Premiere: 17. November 2023

Weitere Vorstellungen: 18., 25. und 27. November, 7., 8. und 9. Dezember

jeweils um 19:30

Regie: Jakub Kavin

Choreographie: Carola von Herder

Mit: Livia Andrä, Elizabeth Dorner, Kieran Foglar-Deinhardstein, Theresa Gerstbach, Viktoria Ginzel, Lena Hergolitsch, Adria Just-Font, Jakob Köllesberger, Max Melo

Ticketpreise 24€ | 18€* | 14€ *

* Ermäßigung: Student*innen, Senior*innen und Ö1-Club/Ö1-intro Mitglieder, IGFT-Mitglieder

Gruppenticket ab 10 Personen möglich

* Ermäßigung: Student*innen, Senior*innen und Ö1-Club/Ö1-intro Mitglieder. Gruppenticket ab 10 Personen möglich

Reservierungen unter TEL.: +43 6506204554 oder office@theaterarche.at

Mehr Info:https://www.theaterarche.at/nichts-was-im-leben-wichtig-ist/

Theater Arche: Die TheaterArche ist ein offenes Theater als Spiegelbild einer offenen Gesellschaft, ein Theater das den raschen gesellschaftlichen Wandel im Wien des 21. Jahrhunderts widerspiegelt. Die TheaterArche versteht sich als unabhängige Plattform zur Künstlervernetzung und Kunstproduktion, über alle gesellschaftlichen und kulturellen Gräben hinweg.

Münzwardeingasse 2a, 1060, Wien.

office@theaterarche.at

Tel: 06506204554

https://www.theaterarche.at/kontakt/

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 5.11.2023

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Undine geht _ „suchend, liebend, wütend, verletzt und stark“ Michelle Haydn, Schauspielerin _ Wien 5.11.2023

Undine geht _
Michelle Haydn, Schauspielerin _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ 
50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ 
Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)
Undine geht _
Michelle Haydn, Schauspielerin _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ 
50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ 
Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Undine geht _

Michelle Haydn, Schauspielerin _ Wien _

Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ 

50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ 

Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Liebe Michelle Haydn, wie liest Du den Text „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann? Welche Grundaussagen gibt es da für Dich?

Das Thema unerfüllter Liebe und die Rollen –u. Geschlechterproblematik an sich sind zentrale Mitte des Textes.

Wie siehst Du „Undine“?

suchend, liebend, wütend, verletzt und stark

„Undine geht“ wurde vor gut 60 Jahren veröffentlicht. Was hat sich seit damals im Rollenbild von Frau und Mann verändert und was sollte sich noch ändern?

Vieles und noch mehr.

Der Monolog geht mit der patriarchalen Gesellschaftswelt schonungslos ins Gericht. Wie siehst Du die Situation patriarchaler Macht heute?

,, ..Man muss dünn sein, aber nicht zu dünn. Und man darf nie sagen, dass man dünn sein will. Man muss sagen, man will gesund sein, aber man muss auch dünn sein. ..Du musst es lieben, Mutter zu sein aber du darfst nicht die ganze Zeit über deine Kinder reden. Du sollst eine Karrierefrau sein aber auch immer auf andere Menschen aufpassen. Man muss für das schlechte Verhalten von Männern einstehen, was verrückt ist, aber wenn man darauf hinweist, wird man beschuldigt, sich zu beschweren. Du sollst für die Männer hübsch bleiben, aber nicht so hübsch, dass du sie zu sehr in Versuchung führst oder andere Frauen bedrohst.  ..Aber du sollst immer herausstechen und immer dankbar sein.. “  (Auszug aus dem Film ,,Barbie“)

Der Text drückt auch viel Trauer über das Scheitern der Liebe und eines Miteinander der Geschlechter im persönlichen wie gesellschaftlichen Leben aus. Welche Auswege siehst Du da?

Sei die beste Version deiner selbst, nicht von jemand anderem.

Was kannst Du als Frau und Künstlerin von „Undine geht“ in das Heute  mitnehmen?

loslassen

Was bedeutet Dir Natur?

Freiheit & Harmonie

Was bedeutet Dir das Element Wasser?

Leben

Wie lebst Du den Kreislauf der Jahreszeiten?

Ich liebe und genieße jede Jahreszeit und ihre Besonderheiten.

Wie kann der moderne Mensch in Harmonie zur und mit der Welt leben?

Selbstliebe, Empathie & Courage

Was braucht Liebe immer, um zu wachsen, blühen?

Vertrauen, Respekt, Kommunikation & Humor

Was lässt Liebe untergehen?

Fremdbestimmung

Wie war Dein Weg zum Schauspiel?

Nach einigen Jahren packte mich endlich der Mut und ich meldete mich für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule an.

Ich liebe was ich tue und könnte nicht dankbarer sein.

Welche aktuellen Projektpläne hast Du?

,,Elvi und Bingo entdecken Weihnachten“ – szenische Weihnachtslesungen mit Michaela Prendl, Elisabeth Spiwak und mir.

Welches Zitat aus „Undine geht“ möchtest Du uns mitgeben?

Es war nie zu Ende. Man soll ruhig das Zeichen machen.

Darf ich Dich zum Abschluss zu einem Akrostichon zu „Undine geht“ bitten?

U ngerechtigkeiten

N achsicht

D ominanz

I ndividualität

N ähe

E hrlichkeit

G eborgenheit

E insamkeit

H armonie

T rauer

Undine geht _
Michelle Haydn, Schauspielerin _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting _ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ 
50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ 
Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Undine geht_Erzählung/Monolog Ingeborg Bachmann_Wien_1961

im Interview und szenischem Fotoportrait_acting Undine

Michelle Haydn, Schauspielerin  _ Wien 

2023 _ 50.Todesjahr_Ingeborg Bachmann_ Schriftstellerin (25.Juni 1926 Klagenfurt – 17.Oktober 1973 Rom)

Interview und alle Fotos _ Walter Pobaschnig

Zum Projekt: Das Bachmann Projekt „Station bei Bachmann“ ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt an den Schnittstellen von Literatur, Theater/Performance und Bildender Kunst.

Dabei kommt den topographischen und biographischen Bezügen eine besondere Bedeutung zu, indem Dokumentation, Rezeption und Gegenwartstransfer, Diskussion ineinandergreifen.

Künstler:innen werden eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen und in ihren Zugängen Perspektiven zu Werk und Person beizutragen.

Den Schwerpunkt bildet dabei Werk und Leben Ingeborg Bachmanns. Ebenso weitere Künstler:Innen.

Walter Pobaschnig, 11_23

https://literaturoutdoors.com

„Es ist an der Zeit zu verzichten“ Kajetan Dick, Schauspieler _ Wien 5.11.2023

Lieber Kajetan Dick, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Der Tagesablauf sieht immer unterschiedlich aus.

Kajetan Dick, Schauspieler, Regisseur _
seit 1999 Mitglied im Bernhard Ensemble,
​2014 Mitbegründung des Figurentheater Leiterwagerl.

Letzten Donnerstag hatte ich zuerst Proben für die Produktion „NATURAL.BORN.MEDEA“ mit dem bernhard.ensemble im OFF Theater https://off-theater.at/ und danach habe ich mit meiner Partnerin das Auto mit zwei Stücken und Material für einen Workshop gepackt um mit unserem Figurentheater Leiterwagerl zu einem Festival nach Kärnten/Koroška zu fahren. Dann auf der Autobahn ein Loch im Reifen – Abschleppen durch den ÖAMTC, der zum Glück ein Leihauto frei hatte. Um Mitternacht dann Aufbau und Bühne einleuchten damit wir um 8 Uhr fertig sind für die Vorstellungen vor gut 500 Kindern.

bernhard.ensemble Wien, Premiere des neuen Mash-up Stücks NATURAL.BORN.MEDEA im Off Theater Wien, Di 7. November 2023


In der nächsten Woche sind Proben im OFF Theater, sowie Vorstellungen mit dem Leiterwagerl in Mistelbach bei den 45. Internationalen Puppentheatertagen und dann noch eine Wanderung mit Lesung für „Wachau in Echtzeit“. https://www.figurentheaterleiterwagerl.com/termine

Kajetan Dick und Verena Divjak,
Figurentheater Leiterwagerl 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Es ist wichtig, dass die Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen. Das Vertrauen in die Medien und die Wissenschaft muss wieder aufgebaut werden damit wir nicht jeden Unsinn glauben, den irgendjemand postet.

Auch ist es an der Zeit zu verzichten und das als positiv und nicht als Verlust zu empfinden. Brauche ich schon wieder neues Gewand, Schuhe, Handy und und und? Muss ich das Flugzeug nehmen oder geht es auch anders? Wir verschwenden unglaubliche Ressourcen mit unserm Konsumverhalten und Lebensstil.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Primäre Aufgabe vom Theater ist zu unterhalten. Nachdem aber die meisten KünstlerInnen sehr bewusste Menschen sind, schwingt immer etwas in deren Arbeit mit – was sie bewegt, sie beschäftigt, was sie ändern wollen. Darum ist Kunst auch immer etwas Politisches.

Ich sehe in letzter Zeit eher einen Rückschritt in der Gesellschaft und in der Politik und keinen Neubeginn.

Der schreckliche Anschlag der islamistischen Terrororganisation Hamas gegen friedliche Menschen in Israel ist ein schockierender Rückschritt, der mich unglaublich verstört und traurig zurücklässt.

Und zum Thema Umweltschutz erlebe ich auch keinen Aufbruch. Wir haben schon in den 80er Jahren zu Hause Müll getrennt, auf den Autos klebten Pickerl mit dem Spruch „80km dem Wald zuliebe“ und heute reden wir von 100km – sorry aber da bewegt sich einfach nix oder viel zu wenig.

Was liest Du derzeit?

Eben auf meiner Einkaufsliste: „Femina – Eine neue Geschichte des Mittelalters aus Sicht der Frauen“ in der Ankündigung heißt es: „Sie kämpften gegen Wikinger, vergifteten ihre Feinde und waren Spioninnen – die vergessenen Frauen des europäischen Mittelalters.“

Auf das Buch freue ich mich schon, denn die Geschichtsschreibung war ja bis jetzt immer aus männlicher Sicht und es ist schon lange notwendig, dies zu ändern. Auch die Medizinische Forschung (Medikamente und Co.) ist ja auch meist auf den männlichen Körper reduziert, da ist noch viel zu tun.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Du wirst bestimmt nicht wiedergeboren und wenn dann höchstens als Tisch“ singt der Wunderbare Bernd Begemann in seinem Song „Ute, vergiß das Jenseits“

Vielen Dank für das Interview, lieber Kajetan, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Kajetan Dick, Schauspieler, Regisseur _
seit 1999 Mitglied im Bernhard Ensemble,
​2014 Mitbegründung des Figurentheater Leiterwagerl

Kajetan Dick, Schauspieler, Regisseur

Zur Person_  Kajetan Dick, geboren Nov. 1974 in W​ein. Seit Abschluss des Schauspielstudiums 2000 am Franz Schubert Konservatorium, Arbeit bei Theater und Filmproduktionen als Schauspieler, Stellvertretender Intendant in Deutschland, Regieassistent und artistic supervisor. Sprecher für Hörspiele, Märchen, Werbung, Lesungen, Videos.

Seit 1999  im Bernhard Ensemble. Mitarbeiter des OFF Theater Wien.

2014 Mitbegründung des Figurentheater Leiterwagerl.

Kajetan Dick wohnt im 18. Bezirk in Wien.

https://www.kajetan-dick.com/

Figurentheater Leiterwagerl:

Wir, Verena Divjak und Kajetan Dick haben das Figurentheater Leiterwagerl 2014 gegründet.

Wir machen Puppentheater für Kinder und Stücke für Erwachsene. Wir treten in Theatern, in Schulen, Kindergärten oder bei Ihnen zu Hause, bei Hochzeiten, Geburtstagsfesten oder anderen Anlässen auf.

​Unser erstes Stück war „Kleiner Bruder Watomi“ nach dem Kinderbuchklassiker von Käthe Recheis. Seit 2017 spielen wir auch „Die dumme Augustine“ von Otfried Preußler. Weitere Puppentheaterstücke in unserem Programm sind: „Das kluge Gretel“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ frei nach den Gebrüdern Grimm, „Valentina und der Bär“. Zurzeit arbeiten wir an „Hans im Glück“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“ und als Puppentheater mit Schauspiel entsteht „Der kleine Prinz“.

Verena Divijak ist Puppenspielerin, sie entwickelt und baut die Figuren sowie das Bühnenbild für unsere Stücke. Ausbildung und Workshops in Totnes (GB), Schwaz, Innsbruck und Wien.

https://www.figurentheaterleiterwagerl.com/biografien

Aktuelle Produktion mit Kajetan Dick das.bernhard.ensemble : NATURAL.BORN.MEDEA| DAS OFF THEATER _ Wien

Ein Mash-up inspiriert von Franz Grillparzers „Medea“ und Oliver
Stones „Natural Born Killers“

NATURAL.BORN.MEDEAdas.bernhard.ensemble (folgende)

Premiere: Dienstag, 7. November 2023, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen:
10., 11., 14., 17., 18., 21., 24., 25., 28. November
1., 2., 5., 8., 9. Dezember | jeweils 19:30 Uhr


DAS OFF THEATER | Kirchengasse 41, 1070 Wien

In NATURAL.BORN.MEDEA, einem Mash-up des bernhard ensemble, verwebt Regisseur Ernst Kurt Weigel die antike Tragödie „Medea“ von Franz Grillparzer mit Oliver Stones „Natural Born Killers“. Darin verliebt sich die von ihrem Vater missbrauchte und unterdrückte Medea in den elternlos aufgewachsenen Food-Lieferanten Jason. Frustriert von der Welt beschließen sie, sich zusammen an der Gesellschaft zu rächen und sich dabei in sozialen Netzwerken zu inszenieren. Auf der Suche nach Familie und sich selbst hinterlassen die beiden eine Blutspur durch die Welt. Das Publikum wird Zeuge eines Liebes-
und Überlebensdramas, bei dem die Figur Medea regelrecht zum Mythos oder Hype aufgeblasen wird. Die Unterdrückte, die Wehrlose, die Missbrauchte und
zugleich die Furie, die Lügnerin, die Unerwünschte – Wer ist Medea? Dieser
Frage geht das Stück ab der Premiere am 7. November 2023 im OFF THEATER Wien auf
den Grund.

Regie/Konzept: Ernst Kurt Weigel
Bühne/Kostüme: Julia Trybula
Choreografie: Leonie Wahl
Komposition: Bernhard Fleischmann
Performance: Yvonne Brandstetter, Rina Juniku, Anja Štruc, Jula Zangger,
Matthias Böhm, Kajetan Dick, Andrzej Jaślikowski
Regieassistenz: Alexe Schmid
Lichtdesign/Technik: Josef Morawek
Produktionsleitung: Monika Bangert
Social Media: Nadine-Melanie Hack

Presse: Alina Groer, SKY unlimited

Karten unter: digital: karten@off-theater.at
direct: +43 676 360 62 06
online: http://www.off-theater.at

Kartenpreise: € 25,- (normal)/€ 19,- (Senior:innen, Club Ö1)/

€ 15,- (Schüler:innen, Student:innen, Ö1 intro, IGFT-
Mitglieder)

Weitere Informationen: http://www.off-theater.at, http://www.bernhard-ensemble.at

das.bernhard.ensemble
das.bernhard.ensemble wurde 1997 gegründet. Bereits mit seiner dritten Theaterproduktion HAIN erhielt das junge Ensemble den Nestroypreis 2001 für die beste Off-Produktion, sowie Nestroy-Nominierungen für weitere Produktionen. Seit 2006 ist das OFF THEATER die ständige Spielstätte des Ensembles.
das.bernhard.ensemble erarbeitet sich seine Produktionen in freier Improvisation. In den Proben wird ein loses dramaturgisches Szenengerüst hergestellt. Während der Vorstellungen gehen die Performer:innen dann frei mit den Texten und Bewegungsabläufen um.

Das Markenzeichen des Ensembles ist das, von seinem Leiter Ernst Kurt Weigel entwickelte, Theaterformat „Mash-up“. Dabei werden internationale Kultfilme
mit österreichischen Theaterklassikern dramaturgisch verwoben. Es entstehen ganz neue, eigenwillige und zeitrelevant-kritische Abende. Zu den bekanntesten Mash-ups zählen WEIT.WAY.LAND (2011), WIENER.WALD.FICTION (2014
Nestroy nominiert), THE.BIG.LUMPAZI (2015), WELT.UNTER.MELANCHOLIA (2016),
TAXI.SPEIBER (2017), LILIOM.CLUB (2019 Nestroy nominiert),
THE.HELDENPLATZ.THING (2020), BLADE.UNWICHTIG (2021), JEDE(R).NOW (2022) und DIE.STUNDE.SHINING (2023).

Presse Info zu „NATURAL.BORN.MEDEA“ : Alina Groer SKY unlimited

Fotos_Portrait und „Natural.Born.Medea“: Walter Mussil

Foto_Figurentheater Leiterwagerl https://www.figurentheaterleiterwagerl.com/biografien

Walter Pobaschnig _ 3.11.2023

https://literaturoutdoors.com

„Geständnis:“ Jula Zangger, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Präbach/Wien 5.11.2023

GIVE PEACE A CHANCE

Geständnis:                                           

Ich wundere mich über den Frieden.  

Verstehen ist langsam,                   

Empfinden ist schnell.       


              

Posaunt einer: Die Krone der Schöpfung ist

Eine verkommene Rasse.                                                        

Alle wissen es,                                                                     

Charakterisieren                                                                            

Ein Monstrum.          


           

Auch ich denke so.     

Charmantemännerfernvonübergriffen

hundertvierzigmenschenDiezusammenlaufenumdasbrennendehauseineseinzelnenzuretten

Höflichekinderaufmultikultispielplätzenhumorvolledorfgemeinschaften

kontrollorediesagenichglaubedirwennichdasklimaticketinderanderenhandtaschehabe

 

Himmelschreiende Dummheit!

Augenblaue Utopie!

Narrative

Charakterisieren

Erlebtes.


Jula Zangger, 3.11.2023

Jula Zangger, Schauspielerin, Bernhard Ensemble Wien,
Theaterintendantin Hof-Theater/Höf-Präbach

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Jula Zangger, Schauspielerin, Bernhard Ensemble Wien,
Theaterintendantin Hof-Theater/Höf-Präbach

Zur Person  _

Jula Zangger, 1988 in Graz geboren, Besuch der Freien Waldorfschule Graz, Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg, Ensemblepreis beim 23. Treffen deutschsprachiger Schauspielstudierender. Theaterarbeiten: Salzburger Festspiele, Maxim Gorki Theater, Wiener Festwochen, Theater//an der Rott, JDP Beograd, Bruckner Festival Linz, Volksschauspiele Telfs, Wald4tler Hoftheater, Stadttheater Bruneck, Theaterfestival Steudltenn, Steirischer Herbst. Dazwischen festes Ensemblemitglied am Stadttheater Pforzheim und Reinigungskraft im Reisebüro Müller in Pforzheim. Jula Zangger war JULA von JULALENA. Seit 2021 leitet sie das HOF-THEATER//HÖF-PRÄBACH und ist aktuell Mitglied des Bernhard Ensembles.

Jula Zangger wohnt in Präbach (Steiermark) und im 4. Bezirk in Wien

Homepage: https://www.jula-zangger.at/

HOF-THEATER// HÖF-PRÄBACH

AM KOHLBAUERHOF

Das HOF-THEATER//HÖF-PRÄBACH ist ein professionelles Theater mit ganzjährigem Spielbetrieb. Mit seiner idyllischen Spielstätte am Kohlbauerhof, nur 15km von Graz entfernt, versorgt es die Region mit neu gedachtem Volkstheater. Die Familie Taucher hat uns im Jahr 2016 auf ihrem Bio-Obstbetrieb herzlich willkommen geheißen und unterstützt den Theatergedanken seither in jeglicher Hinsicht. Das Theater wurde nach jahrzehntelanger Theaterarbeit in Graz (Theater Stuhlgang, SchaubühneGRAZ, Schwerpunkte der Theaterarbeit auf Inklusionsarbeit und Gebärdenübersetzung) von Christian Müller gegründet. Das Theater wird geleitet von Jula Zangger.

https://www.hoftheaterhoef.at/

Aktuelle Produktion mit Jula Zangger: NATURAL.BORN.MEDEAdas.bernhard.ensemble | DAS OFF THEATER _ Wien

Ein Mash-up inspiriert von Franz Grillparzers „Medea“ und Oliver
Stones „Natural Born Killers“

NATURAL.BORN.MEDEAdas.bernhard.ensemble

Premiere: Dienstag, 7. November 2023, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen:
10., 11., 14., 17., 18., 21., 24., 25., 28. November
1., 2., 5., 8., 9. Dezember | jeweils 19:30 Uhr


DAS OFF THEATER | Kirchengasse 41, 1070 Wien

In NATURAL.BORN.MEDEA, einem Mash-up des bernhard ensemble, verwebt Regisseur Ernst Kurt Weigel die antike Tragödie „Medea“ von Franz Grillparzer mit Oliver Stones „Natural Born Killers“. Darin verliebt sich die von ihrem Vater missbrauchte und unterdrückte Medea in den elternlos aufgewachsenen Food-Lieferanten Jason. Frustriert von der Welt beschließen sie, sich zusammen an der Gesellschaft zu rächen und sich dabei in sozialen Netzwerken zu inszenieren. Auf der Suche nach Familie und sich selbst hinterlassen die beiden eine Blutspur durch die Welt. Das Publikum wird Zeuge eines Liebes-
und Überlebensdramas, bei dem die Figur Medea regelrecht zum Mythos oder Hype aufgeblasen wird. Die Unterdrückte, die Wehrlose, die Missbrauchte und
zugleich die Furie, die Lügnerin, die Unerwünschte – Wer ist Medea? Dieser
Frage geht das Stück ab der Premiere am 7. November 2023 im OFF THEATER Wien auf
den Grund.

Regie/Konzept: Ernst Kurt Weigel
Bühne/Kostüme: Julia Trybula
Choreografie: Leonie Wahl
Komposition: Bernhard Fleischmann
Performance: Yvonne Brandstetter, Rina Juniku, Anja Štruc, Jula Zangger,
Matthias Böhm, Kajetan Dick, Andrzej Jaślikowski
Regieassistenz: Alexe Schmid
Lichtdesign/Technik: Josef Morawek
Produktionsleitung: Monika Bangert
Social Media: Nadine-Melanie Hack

Presse: Alina Groer, SKY unlimited

Karten unter: digital: karten@off-theater.at
direct: +43 676 360 62 06
online: http://www.off-theater.at

Kartenpreise: € 25,- (normal)/€ 19,- (Senior:innen, Club Ö1)/

€ 15,- (Schüler:innen, Student:innen, Ö1 intro, IGFT-
Mitglieder)

Weitere Informationen: http://www.off-theater.at, http://www.bernhard-ensemble.at

Presse Info zu „NATURAL.BORN.MEDEA“ : Alina Groer SKY unlimited

Fotos NATURAL.BORN.MEDEA: Walter Mussil

Fotos_Portrait Julia Zangger _ https://www.jula-zangger.at/galerie

3.11.2023 _Walter Pobaschnig

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„Das Ringen um Tugend“ Jula Zangger, Schauspielerin _ Präbach/Wien 4.11.2023

Liebe Jula Zangger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Militärisch. Und glücklich ist er, der Tagesablauf, schwankt zwischen reinem und reinstem Wahnsinn, hat viele Amplituden.

Jula Zangger, Schauspielerin, Bernhard Ensemble Wien,
Theaterintendantin Hof-Theater/Höf-Präbach

Ich habe ein kleines Kind, leite ein Theater, (das HOF-THEATER//HÖF-PRÄBACH in der Steiermark), und spiele im OFF Theater in Wien. Ich bin viel im Zug. Ich brate Gemüse und bügle meine Wäsche, wo auch immer es sein darf. Ich atme täglich frische Luft.

Um 17 Uhr am Weg zur Probe beschleicht mich immer ein völlig absurdes Gefühl, da schwankt die Erde. Weil schon ein ganzer Arbeitstag hinter mir liegt und jetzt erst die Hauptaufgabe beginnt. Das Wiedersehen mit den KollegInnen mobilisiert alle Kräfte.

 bernhard.ensemble Wien, Premiere des neuen Mash-up Stücks NATURAL.BORN.MEDEA im Off Theater Wien, Di 7. November 2023

Nachher, zuhause, würde ich mich am liebsten gleich mit Tasche und Mantel ins Bett legen, so müde bin ich. Aber da hilft die kleine Schwester der Tradition, die Gewohnheit, und ich schaffe es doch jeden Abend mit geputzten Zähnen in die Horizontale.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wer ist wir/uns? Die Kunstschaffenden und ihre Konsumenten? Die Gesellschaft? Die Menschheit? Wer ist in dieser Frage inklusive?

Pauschal würde ich sagen: Das Ringen um Tugend.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ja, wir stehen vor dem Aufbruch. Und wir stehen da ganz gern.

Ich glaube nicht, dass aktuell ein größerer Aufbruch stattfindet als gewöhnlich. Auch spüre ich keine Energie irgendeines Neubeginns in der Gesellschaft. Der Mensch hockt unmutig in der Ecke, die man ihm erlaubt hat, und kämpft in sensiblen Momenten mit dem Bewusstsein, dass Handlungen nötig wären.

Wenn wir es im Theater schaffen, uns nicht in Eitelkeiten zu verlieren – nicht in der Eitelkeit unsere Karrieren betreffend und nicht in der Eitelkeit, mit der wir behaupten, die Welt verändern zu können – dann können wir vielleicht wirklich einen Beitrag leisten, bescheiden, altmodisch und wichtig: ein Ort zu sein zur Zusammenkunft, an dem wir mit unseren Arbeiten eine Rampe legen fürs Gespräch.

Was liest Du derzeit?

Ich stehe täglich um 6 Uhr auf, um eine Stunde zu lesen und zu schreiben, bevor das Haus aufwacht. Dabei trinke ich sechs Tassen Kaffee und versuche, die Schrecken der Nacht loszuwerden.

Ich lese immer fünf Bücher gleichzeitig: Ein Sachbuch, einen Roman, Gedichte/Briefe, was Fremdsprachiges und einen Reiseführer.

Zur Zeit ist es „Anatomie des Schicksals“ vom Mediziner Johannes Huber,

„Deutschstunde“ von Siegfried Lenz,

„Wir haben es nicht gut gemacht“ (Briefwechsel Bachmann – Frisch, was ein bisschen weniger Mainstream ist, wenn man den Briefwechsel Bachmann – Celan noch im Hinterkopf hat),

„Humankind“ von Rutger Bregman und eine wirklich hässliche Reiseanleitung für Prag.

Dann kann der Tag beginnen. Mein Bücherregal hat eine sehr besondere Ordnung: es müssen in jedem Fach auch ein paar hervorragende Bücher liegen. Damit ich das Interesse nicht verliere und zur rechten Zeit das Richtige herausfische.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Aus unserer aktuellen Arbeit, Kreusas Glücksrezept: „Ein einfach Herz und einen stillen Sinn“. Wenn ich es Ihnen mitgebe, muss ich mich nicht mehr selbst damit herumplagen.

Jula Zangger, Schauspielerin, Bernhard Ensemble Wien,
Theaterintendantin Hof-Theater/Höf-Präbach

Vielen Dank für das Interview, liebe Jula, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Schauspielprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Jula Zangger, Schauspielerin, Bernhard Ensemble Wien,
Theaterintendantin Hof-Theater/Höf-Präbach

Zur Person _ Jula Zangger, 1988 in Graz geboren, Besuch der Freien Waldorfschule Graz, Schauspielstudium am Mozarteum Salzburg, Ensemblepreis beim 23. Treffen deutschsprachiger Schauspielstudierender. Theaterarbeiten: Salzburger Festspiele, Maxim Gorki Theater, Wiener Festwochen, Theater//an der Rott, JDP Beograd, Bruckner Festival Linz, Volksschauspiele Telfs, Wald4tler Hoftheater, Stadttheater Bruneck, Theaterfestival Steudltenn, Steirischer Herbst. Dazwischen festes Ensemblemitglied am Stadttheater Pforzheim und Reinigungskraft im Reisebüro Müller in Pforzheim. Jula Zangger war JULA von JULALENA. Seit 2021 leitet sie das HOF-THEATER//HÖF-PRÄBACH und ist aktuell Mitglied des Bernhard Ensembles.

Jula Zangger wohnt in Präbach (Steiermark) und im 4. Bezirk in Wien

Homepage: https://www.jula-zangger.at/

HOF-THEATER// HÖF-PRÄBACH

AM KOHLBAUERHOF

Das HOF-THEATER//HÖF-PRÄBACH ist ein professionelles Theater mit ganzjährigem Spielbetrieb. Mit seiner idyllischen Spielstätte am Kohlbauerhof, nur 15km von Graz entfernt, versorgt es die Region mit neu gedachtem Volkstheater. Die Familie Taucher hat uns im Jahr 2016 auf ihrem Bio-Obstbetrieb herzlich willkommen geheißen und unterstützt den Theatergedanken seither in jeglicher Hinsicht. Das Theater wurde nach jahrzehntelanger Theaterarbeit in Graz (Theater Stuhlgang, SchaubühneGRAZ, Schwerpunkte der Theaterarbeit auf Inklusionsarbeit und Gebärdenübersetzung) von Christian Müller gegründet. Das Theater wird geleitet von Jula Zangger.

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Aktuelle Produktion mit Jula Zangger: NATURAL.BORN.MEDEAdas.bernhard.ensemble | DAS OFF THEATER _ Wien

Ein Mash-up inspiriert von Franz Grillparzers „Medea“ und Oliver
Stones „Natural Born Killers“

NATURAL.BORN.MEDEAdas.bernhard.ensemble (folgende)

Premiere: Dienstag, 7. November 2023, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen:
10., 11., 14., 17., 18., 21., 24., 25., 28. November
1., 2., 5., 8., 9. Dezember | jeweils 19:30 Uhr


DAS OFF THEATER | Kirchengasse 41, 1070 Wien

In NATURAL.BORN.MEDEA, einem Mash-up des bernhard ensemble, verwebt Regisseur Ernst Kurt Weigel die antike Tragödie „Medea“ von Franz Grillparzer mit Oliver Stones „Natural Born Killers“. Darin verliebt sich die von ihrem Vater missbrauchte und unterdrückte Medea in den elternlos aufgewachsenen Food-Lieferanten Jason. Frustriert von der Welt beschließen sie, sich zusammen an der Gesellschaft zu rächen und sich dabei in sozialen Netzwerken zu inszenieren. Auf der Suche nach Familie und sich selbst hinterlassen die beiden eine Blutspur durch die Welt. Das Publikum wird Zeuge eines Liebes-
und Überlebensdramas, bei dem die Figur Medea regelrecht zum Mythos oder Hype aufgeblasen wird. Die Unterdrückte, die Wehrlose, die Missbrauchte und
zugleich die Furie, die Lügnerin, die Unerwünschte – Wer ist Medea? Dieser
Frage geht das Stück ab der Premiere am 7. November 2023 im OFF THEATER Wien auf
den Grund.

Regie/Konzept: Ernst Kurt Weigel
Bühne/Kostüme: Julia Trybula
Choreografie: Leonie Wahl
Komposition: Bernhard Fleischmann
Performance: Yvonne Brandstetter, Rina Juniku, Anja Štruc, Jula Zangger,
Matthias Böhm, Kajetan Dick, Andrzej Jaślikowski
Regieassistenz: Alexe Schmid
Lichtdesign/Technik: Josef Morawek
Produktionsleitung: Monika Bangert
Social Media: Nadine-Melanie Hack

Presse: Alina Groer, SKY unlimited

Karten unter: digital: karten@off-theater.at
direct: +43 676 360 62 06
online: http://www.off-theater.at

Kartenpreise: € 25,- (normal)/€ 19,- (Senior:innen, Club Ö1)/

€ 15,- (Schüler:innen, Student:innen, Ö1 intro, IGFT-
Mitglieder)

Weitere Informationen: http://www.off-theater.at, http://www.bernhard-ensemble.at

das.bernhard.ensemble
das.bernhard.ensemble wurde 1997 gegründet. Bereits mit seiner dritten Theaterproduktion HAIN erhielt das junge Ensemble den Nestroypreis 2001 für die beste Off-Produktion, sowie Nestroy-Nominierungen für weitere Produktionen. Seit 2006 ist das OFF THEATER die ständige Spielstätte des Ensembles.
das.bernhard.ensemble erarbeitet sich seine Produktionen in freier Improvisation. In den Proben wird ein loses dramaturgisches Szenengerüst hergestellt. Während der Vorstellungen gehen die Performer:innen dann frei mit den Texten und Bewegungsabläufen um.

Das Markenzeichen des Ensembles ist das, von seinem Leiter Ernst Kurt Weigel entwickelte, Theaterformat „Mash-up“. Dabei werden internationale Kultfilme
mit österreichischen Theaterklassikern dramaturgisch verwoben. Es entstehen ganz neue, eigenwillige und zeitrelevant-kritische Abende. Zu den bekanntesten Mash-ups zählen WEIT.WAY.LAND (2011), WIENER.WALD.FICTION (2014
Nestroy nominiert), THE.BIG.LUMPAZI (2015), WELT.UNTER.MELANCHOLIA (2016),
TAXI.SPEIBER (2017), LILIOM.CLUB (2019 Nestroy nominiert),
THE.HELDENPLATZ.THING (2020), BLADE.UNWICHTIG (2021), JEDE(R).NOW (2022) und DIE.STUNDE.SHINING (2023).

Presse Info zu „NATURAL.BORN.MEDEA“ : Alina Groer SKY unlimited

Fotos NATURAL.BORN.MEDEA: Walter Mussil

Fotos_Portrait Julia Zangger _ https://www.jula-zangger.at/galerie

Walter Pobaschnig _ 3.11.2023

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„Schreiben allein genügt nicht“ Alex Thomas, Autorenehepaar _ Bremen 3.11.2023

Liebe Alex, lieber Thomas, wie sieht jetzt euer Tagesablauf aus?

Thomas: Ich bin ein Morgenmensch. Dreimal die Woche gehe ich um halb sieben zum Frühsport ins Gym. Danach wird gefrühstückt, und es folgt bis etwa 12 Uhr meine besonders kreative Zeit, in der ich mich von Emails und den sozialen Medien fernhalte. Kurz vor Mittag, bevor ich mit dem Kochen beginne, widme ich mich meinem derzeitigen Hobby, einem Sprachkurs in Koreanisch. Am Nachmittag geht es dann an alle möglichen Dinge, vom Recherchieren für neue Romanstoffe, übers E-Mail-Schreiben bis hin zum Designen von Grafiken für Facebook und Instagram. Außerdem lektoriere ich meine am Vormittag geschriebenen Texte. So ist der Tag unglaublich schnell vorbei.

Alex:  Mein Tagesablauf sieht ebenfalls unspektakulär aus. Hausarbeit, Einkaufengehen, Bewegungstraining für Muskulatur und Knochen, Lesen, Recherchieren, dadurch den eigenen geistigen Horizont etwas erweitern, und last but not least kommt das Schreiben. Meine Kreativzeit liegt vor allem in den späten Vormittags- und in den Mittags- und Nachmittagsstunden.

Alex Thomas ist das Alter Ego eines Autorenehepaares, unter dem es Thriller und Psychothriller veröffentlicht.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Alex Thomas: Achtsamkeit. Besonnen bleiben, unsere Menschlichkeit trotz globaler und gesellschaftlicher Umbrüche nicht verlieren. Haltung zur Demokratie und ihren Institutionen zeigen. Egal ob Rechts oder Links, das eigentliche Übel liegt im Extremismus.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Alex Thomas: Wesentlich wird dabei sein, nicht zu schweigen. Wer schweigt, stimmt zu. Wir beobachten den Kulturkampf in den USA, unter anderem die Bücherverbote. Auf dem Index der Schulbibliotheken einiger US-Bundstaaten steht mittlerweile humanistische Weltklasseliteratur wie die von Toni Morrison oder Harper Lee. Auf der anderen Seite wurden Bücher von Rowling wegen Transphobie-Vorwürfen von Fans verbrannt.

Bücherverbote. Bücherverbrennungen. So etwas darf in Europa, erst recht in Österreich und Deutschland, nie wieder passieren. Eine demokratische und pluralistische Gesellschaft benötigt Menschen, die mehr als nur einen Standpunkt einnehmen und nachvollziehen können. Gute, empathische Geschichten, Geschichten über Menschen in Grenzsituationen können den Weg dorthin bereiten. Wir freuen uns jedenfalls, wenn unsere Spannungsromane und Jugendbücher ein klein wenig dazu beitragen.

Aber Reden und Schreiben allein genügt nicht. So haben wir in unserer Nachbarschaft eine Familie, die aus dem umkämpften Damaskus geflohen ist. Wir haben Bilder zerstörter Stadtteile gesehen, die uns an Deutschland unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg erinnerten. Aus dieser Hölle ist die Familie mit ihren Kindern geflohen. Inzwischen haben sich unsere Nachbarn gut eingelebt, schulisch wie beruflich. Und was hat dabei geholfen? Ein klein wenig persönliches Engagement – und zum Erlernen der deutschen Sprache Kinder- und Jugendbücher sowie jede Menge Comics, von Disneys Lustigen Taschenbüchern bis hin zu Asterix & Obelix.

Was lest Ihr derzeit?

Thomas: Ich lese derzeit zum vierten oder fünften Mal „The bones beneath my skin“ von T. J. Klune. Der Sciencefiction-Roman spielt in den 1990ern und ist jenen gewidmet, die von Sternen träumen: „For those who dream of stars.“ Das Buch kam gerade auf Deutsch bei Heyne unter dem Titel „Aus Sternen und Staub“ heraus. Außerdem schaue ich, nachdem ich den Sciencefiction-Roman vor vielen Jahren gelesen habe, immer wieder mal in Vernor Vings „Ein Feuer auf der Tiefe“ hinein. Ein fast schon prophetischer Roman, dessen Story in einer bizarren, ungewöhnlichen Welt spielt, die mich in Teilen an Bradbury oder an die „Caleban“-Reihe von Frank Herbert erinnert.

Alex:  „Jenseits“ von Johannes Hemleben. (Ideen der Menschheit über das Leben nach dem Tode …) Dann liegt neben einem Kriminalroman von Romy Fölck ein Sciencefiction-Thriller von Andreas Brandhorst ganz oben auf meinem Lesestapel. Zu meinen Herzensbüchern, in die ich immer wieder gerne hineinlese, gehört unter anderem „Das Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtet Ihr uns mitgeben?

Thomas: „Hope clouds observation.“ – Frank Herbert, Dune

Alex: „Leben und leben lassen.

Vielen Dank für das Interview, liebe Alex, lieber Thomas, viel Freude und Erfolg weiterhin für Eure großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

Wir haben zu danken.

5 Fragen an Künstler*innen:

Alex Thomas, Autorenehepaar

Zu den Personen _ Alex Thomas ist das Alter Ego eines Autorenehepaares, unter dem es Thriller und Psychothriller veröffentlicht. Alex arbeitet seit langem im Buch- und Medienbetrieb, schreibt, übersetzt und lektoriert. Thomas war viele Jahre als Professor für Künstliche Intelligenz an einer Londoner Universität tätig, bevor er sich dem Schreiben und Übersetzen von Romanen widmete.

Unter dem Pseudonym Tom Alex veröffentlichen beide zudem Jugendbücher und All -age-Romane.

https://www.alex-thomas.info/

Aktuelle Buchneuerscheinung_

ALEX THOMAS, PIETÀ – STEINERNER TOD. Thriller. Gmeiner Verlag.

„Als an einem Wintermorgen unter dem Brandenburger Tor die blutüberströmte Leiche eines Mannes in den Armen einer Frau entdeckt wird, schrillen bei Ex-Kriminalkommissar Magnus Böhm sämtliche Alarmglocken. Er hat diese Skulptur aus Menschenkörpern schon einmal gesehen, 14 Jahre zuvor in Rom. Die Presse stürzt sich auf den Fall und spricht von der Berliner Pietà. Doch dieses Mal gibt es einen entscheidenden Unterschied: Das weibliche Opfer hat überlebt.“

Kommissare Magnus Böhm und Annetta Niedlich

352 Seiten, 13,5 x 21 cm, Paperback

Buch 16,– € / E-Book 5,99 11,99 €*ISBN 978-3-8392-0500-6

https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/pieta-steinerner-tod.html

Foto _ privat

Walter Pobaschnig _ 26.10.2023

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„Der große Gogo“ Egyd Gstättner. Roman. Picus Verlag.

„Ich bin egal. Ich bin nicht immer egal gewesen, ich bin egal geworden, dann sind mir die anderen egal geworden, dann bin ich mir selbst egal geworden…“

Es ist ein Weg in das Dunkel, in einen persönlichen wie gesellschaftlichen Tunnel, in dem es den Fußballer, aufstrebenden Stürmerstar und Nationalteamdebütanten, Gustav »Gogo« Goggerwenig, nun geführt hat. Jetzt steht er vor einem Leben, allein auf dem Spielfeld der Öffentlichkeit, das so viele Erfolge und Hoffnungen aufzuweisen hatte, ihn  feierte und ihn dann allein, verletzt, in einer entscheidenden Partie zurückließ, seine große Zeit, einfach abgepfiffen, Scheinwerfer aus…

Doch wie begann es? Wie war der Weg auf das Spielfeld, in das Rampenlicht? Was waren Hoffnungen, Träume und wie geschah das Hochheben und Fallenlassen? Wie wurde es finster…

Egyd Gstättner, renommierter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, legt mit „Der große Gogo“ einen fulminanten wie kritischen Roman zur Hochschaubahn wie Kurzlebendigkeit einer Sportkarriere vor, die als ganz große Parabel auch wesentliche Facetten österreichischer Mentalität und Identität in den spannenden literarischen Blick wie Ausblick nimmt.

Leserin und Leserin, nicht nur mit regionaler wie österreichischer Fußball- und Sportgeschichte vertrauten, sind von der ersten Seiten weg mittendrin und gepackt von einer Sport- und Lebensstory, die mitreißend in literarischer Virtuosität – beeindruckend das sprachliche Kurz- und Langpassspiel in Gesprächs-, Reportage-, und Erzählpassagen – begeistert!

„Ganz große Literatur als österreichisches Sport- und Lebensbuch, das rundum begeistert wie erschüttert!“

„Der große Gogo“ Egyd Gstättner. Roman. Picus Verlag.

Einband gebunden, Umfang 160 Seiten

Format 13,5 x 21,0

ISBN 978-3-7117-2138-9

Ersch.Datum September 2023

Buch: €22,00

E-Book: €17,99E-Book

Walter Pobaschnig  10/23

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