Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin, Musik- und Filmproduzentin
Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:
Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin, Musik- und Filmproduzentin
Zur Person _ Andrea Fischer _ Künstlername: CHIME, Sängerin, Komponistin, Musik- und Filmproduzentin Ihr Debütalbum hat sie im Alleingang produziert und ist auf allen gängigen Streamingplattformen unter Andrea Fischer – Chime zu finden. Ihre Reels findet man auf Facebook.
Liebe Nur Gimenez Villarroya, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Vor kurzem zog ich in die Schweiz. Ich wurde ich für das Master-Programm in Physical Theatre an der Dimitri Theater Akademie ausgewählt.
Seit September hat sich meine Routine komplett gewandelt, vom Leben auf den Straßen von Urfahr in Linz, Österreich, zum Aufwachen in den Bergen des Tessins, Schweiz.
Hier beginnen die Tage um 9 Uhr und enden um 16 Uhr – als feste Struktur – der Inhalt variiert zwischen Kursen, Seminaren, Forschung, aber am Nachmittag haben wir eine Vielzahl von Aktivitäten unter ihnen, Akrobatik, Kulturabende, mehr Seminare, mehr Kurse.
Also, eigentlich endet mein Tag um 20 Uhr, aber obwohl die Tage lang sind, sind sie voller Inspiration.
Nur Giménez Villarroya, dancer, performer _ Le Sacre du Printemps at Landestheater Linz, choregrafin Mei Hong Lin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Lenken Sie den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit auf den nächsten Körper (den Körper). Verbinden Sie sich mit diesem sensiblen, einfühlsamen, ehrlichen und natürlichen Raum, der uns mit der Welt verbindet, schauen Sie „nach innen“, um zu lernen, auf „das Äußere“ zu hören, und so werden wir vielleicht aufhören, gefühllos zu handeln.
Nur Giménez Villarroya _ Foto: Silvia Arenas
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Theater, Kunst und Tanz waren in unserer menschlichen Entwicklung schon immer in unzähligen Ausdrucksformen präsent. Ich denke nicht, dass wir Theater/Kunst/Tanz fragen sollten, was sie uns in diesen Zeiten bieten können, sondern wiederum unseren Körper fragen sollten: In welcher Beziehung steht er jetzt zu den Künsten? Konsumieren Sie aus Langeweile, arbeiten Sie nur für Geld? Was möchte ich schaffen, um (ich = meinen Körper) der Welt mit meiner Kunst anzubieten? – Schaffen bedeutet, lieben zu verstehen, sich weiterzuentwickeln und neu aufzubauen.-
Nur Giménez Villarroya, queer feminist festival, folgendes
Was liest Du derzeit?
Momentan:
Metagenealogía, Alejandro Jodorowsky y Marianne Costa
Politica Sexual de la Pornografia. Sexo, Desigualdad, Violencia, Mónica
Alario Gavilán
Sommerhits:
Un apartamento en Urano, Paul B. Preciado
Tengo miedo Torero, Pedro Lemebel
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„(…) Aber weil ich euch liebe, meine tapferen Gleichen, wünsche ich, dass auch ihr den Mut verliert. Ich wünsche mir, dass Ihnen die Kraft fehlt, die Norm zu wiederholen, dass Sie nicht die Energie haben, Ihre Identität weiter zu erschaffen, dass Sie die Entschlossenheit verlieren, weiterhin daran zu glauben, dass Ihre Rollen die Wahrheit über Sie sagen. Und wenn Sie allen Mut verloren haben und verrückt vor Feigheit sind, wünsche ich Ihnen, dass Sie neue und fragile Verwendungsmöglichkeiten für Ihre verletzlichen Körper erfinden. Weil ich dich liebe, wünsche ich dir schwach und nicht mutig. Weil die Revolution durch Schwäche handelt. Lyon, 22. November 2014.“
Der Mut, du selbst zu sein, aus „An Apartment on Uranus“ von Paul B. Preciado.
Vielen Dank für das Interview, liebe Nur, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanz-, Kunstprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Nur Giménez Villarroya, dancer, performer
Zur Person _ Nur Giménez Villarroya ( 7.5.88, Barcelona/Spain) a non-binary , transfeminist freelance dancer/Performer with 15 years of International Professional Experience, graduated with Distinction by the Royal Academy of Dance and awarded dancer of the year 19/20 by Landestheater Linz. As well a Yoga Teacher, Phytotherapist and actively involved in several cultural collectives. Currently cursing the Masters Program of Physical Theater at Academia Teatro Dimitri, Verscio/Switzerland.
Es ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die für den 1899 als Sohn eines Sattlermeisters in Dresden geborenen vielseitigen Journalisten Ende der 1920 Jahre in Deutschland beginnt. Der gefeierte Theaterkritiker veröffentlicht 1929 sein erstes Kinder/ Jugendbuch „Emil und die Detektive“, dem „Pünktchen und Anton“ (1931) und „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933) als Bestseller der Zeit folgen. Es ist eine Millionenauflage, denen auch eine Verfilmung folgt. Der Gipfel des Erfolges. Alles steht dem studierten Germanisten, Dr.phil., offen und viele Pläne gibt es jetzt. Doch dann…
1933. Jetzt verändert sich alles in Deutschland. Der Nationalsozialismus ergreift die Macht. Der Erfolgsautor wird verhört, seine Bücher werden öffentlich verbrannt. Seine Kollegen:innen emigrieren nach Möglichkeit, suchen Wege dem Terror zu entkommen.
Er bleibt. Schreibt weiter in Pseudonymen. Überlebt.
Sein Name: Erich Kästner.
Tobias Lehmkuhl, renommierter Literaturkritiker und Autor, geht in dem vorliegenden Buch den Wegen eines der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellers in Leben, Werk, Gesellschaft und Politik nach und öffnet in 14.Kapitel viele bisher nicht bekannte Realitäten und Facetten einer Schriftstellerexistenz in herausforderndsten Zeiten.
Das Buch besticht in Recherche, Aufbau, narrativer Zusammenschau wie kritischem Ein- und Ausblick. Es stellt den Menschen, Schriftsteller Erich Kästner an Lebens-, Werksstationen in unbekannten Details vor und lässt diesen interessiert folgen.
In der Zusammenschau geht es in dieser sehr bemerkenswerten Biographie um Grundwerte des Lebens und Kunst im äußersten Spannungsfeld von Leben und Gesellschaft und greift damit weit über ein Leben hinaus.
Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich. Biographie. Tobias Lehmkuhl. Rowohlt Verlag.
Es ist ein Leben im Rampenlicht der berühmtesten Opernbühnen der Welt, der TV- und Filmscheinwerfer und der privatem Öffentlichkeit, welche die 1923 als Tochter griechischer Eltern in New York geborene und 1977 in Paris verstorbene Sängerin, Schauspielerin Maria Callas zur einzigartigen Sopranistin, außergewöhnlichen Schauspielerin wie hingebungsvoll und unglücklich Liebenden abseits der Bühne zur Legende von „Kunst und Mythos“ bis zum heutigen Tage machen.
Zum 100.Geburtstag der letzten „Diva“ legt nun der renommierte Musikwissenschaftler und Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Arnold Jacobshagen, eine kompakt informative wie inspirierende Biographie vor, die kompetent Leben und Werk vorstellt wie auch vielfältige Impulse zur Gegenwart setzt.
Hervorzuheben ist zunächst der klare Kapitelaufbau, den der Autor wählt, und der in vier Themenbereichen – Leben-Kunst-Mythos-Callas morgen – aufgebaut ist. Damit gelingt ein klarer Leitfaden, was bei der Komplexität des Themas nicht einfach ist, aber diese Biographie auch wesentlich ausmacht. Leserin und Leser folgen den Stationen eines Lebens und erleben gleichsam Erfahrungen und Erlebnisse, Träume und Triumphe wie Enttäuschungen und Hoffnungen eines ganz außergewöhnlich erfolgreichen wie persönlich tragischen Künstlerinnenlebens strukturiert und hervorragend in den Rahmen der Zeit gesetzt mit.
Bestechend wie begeisternd ist das musikalische Fachwissen des Autors, mit dem die Bühnenauftritte in Genre, Aufbau, Musikgeschichte und schließlich Wirkung vorgestellt und lebendig gemacht werden. Das ist eine besondere Konzertreise, zu der hier eingeladen wird.
Schließlich ist auf die Darstellung des Lebensbogens zu verweisen, der auch hier Fakten aneinanderreiht, ohne nach Sensationen greifen zu wollen, und damit ins Schwarze trifft. Die Kunst wird über das Leben gestellt.
„Eine Callas Biographie, die Maßstäbe setzt!“
Maria Callas. Kunst und Mythos. Jacobshagen, Arnold. Reclam Verlag
Liebe Ana Bilic, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Neben dem Notwendigen – Frühstück, Mittagessen und Abendessen – und auch dem Erwarteten – das Schreiben, das Planen, das Umsetzen – gibt es auch drei wichtige Rituale:
1) „Welt hören“ – ruhig sitzen und eine kurze Zeit auf die Töne und die Geräusche um mich konzentrieren;
2) sich ein leichtes Dessert nach dem Mittagessen gönnen;
3) meine gekrizelten Notizen voll von Ideen in Ordnung bringen.
Ana Bilic, Autorin und Filmregisseurin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Eigene Krisen zu bewältigen: Selbsterkenntnis gepaart mit Toleranz zu sich selbst, sich Zeit nehmen und Gelassenheit festigen. Bei Krisen um uns herum: Teilnahme an der Umweltnachhaltigkeit, gesunde Diät bei Informationsüberflutung und kritisches Denken bei Moden jeder Art.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Film, der Kunst an sich zu?
Als Antwort nehme ich ein Gedicht aus meinem Lyrikband „Von Klarheit und anderen Irrtümern“ als Zitat:
Opferbereitschaft
Heutzutage ist Kunst anders als sie früher war:
Auch zum Frühstück zu gehen oder Wäsche zu waschen
wird als Kunst betrachtet.
Solche Performances helfen sowohl Kunstmachenden als auch Kunstkonsumenten
ein höheres Bewusstsein zu erreichen:
Jeder Akt des Lebens wird zur Kunst,
und damit wird das Leben auch viel sehnlicher.
Was liest Du derzeit?
Den Roman „Der Einzelgänger“ von Eugène Ionesco – der einzige Roman, der dieser großartige Dramatiker1973 verfasst hat. „Der Einzelgänger“ redet über Gott und die Welt in einem einfachen, fast infantilen Stil und somit trägt der Roman die Witzigkeit und die Komik in sich, wegen der sich der Roman in einem Atem lesen lässt. Die Frage wird in den Raum gestellt: Ein Teil der Welt oder ein Einzelgänger zu sein?
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Ein kurzes Zitat aus meinem Langspielfilm „Wenn die Heidelerche singt“ zum Thema Natur und Umwelt:
„JUNGE FRAU:
Du hast kein Recht so zu reden. Der Wald rettet und liebt. Ich bin noch immer am Leben.“
Ana Bilic, Autorin und Filmregisseurin
Vielen Dank für das Interview, liebe Ana, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Filmprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Ana Bilic, Autorin und Filmregisseurin
Zur Person _ Ana Bilic (1962, Zagreb) lebt in Wien als Autorin/Filmregisseurin. Sie ist auch tätig als Theaterautorin und -regisseurin sowie als Linguistin.
Der ideale Mensch. Die ideale Frau. Der ideale Mann. Was ist das? Gibt es das? Und vor allem wo kommen Ideale hier? Wie wurden diese Ideale geformt und wie wirken diese heute nach?
Eleanor Janega, Professorin für mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte an der London School of Economics, Forschungsschwerpunkte sind dabei Sexualität, Propaganda und apokalyptisches Denken im Spätmittelalter, legt ein Grundlagenwerk kritischen Gesellschaftsverständnisses vor, das fundiert historische Grundlagen von Frausein in Komplexität und Variabilität erläutert wie persönliche Wege von Frauen in der Lebenswelt der Zeit vorstellt:
„Wenn wir verstehen wollen, wie die westliche Gesellschaft zu ihren gegenwärtigen Einstellungen in Bezug auf Frauen kommt, müssen wir sie bis ins mittelalterliche Europa zurückverfolgen…“
Das Buch ist in fünf Kapitel aufgebaut, die jeweils Form und Norm weiblicher Rolle beleuchten und vorstellen und dann zum Ausblick „Was bedeutet das für uns heute?“ ansetzt.
In der Analyse mittelalterlicher Quellen bringt die Expertin Überraschendes ans Licht der Forschung und setzt dies in einem gut lesbaren Stil und Kontext, sodass das Leben der Zeit in allem Licht und Schatten sehr bildhaft lebendig wird. Kritisch wird dabei der Bogen in die Gegenwart gespannt und so entsteht ein vielfältig impulsgebender Dialog zu Existenz und Gesellschaft im Heute
„Eine spannende Reise zu Leben und Bild der Frau im Mittelalter und deren gegenwärtige Auswirkungen!“
„Die ideale Frau“ Eleanor Janega. Wie uns mittelalterliche Vorstellungen von Weiblichkeit noch heute prägen. Propyläen Verlag.
Lieber Robert Preis, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Ich starte mit einem Morgenlauf mit meiner Hündin Bonnie. Dann gibt’s Social Media-Check und ein bis zwei Stunden Schreiben am aktuellen Romanprojekt. Danach fahre ich in die Weststeiermark – ich bin Journalist einer Tageszeitung. Am Abend Plaudern mit der Familie, Netflix oder ein gutes Buch.
Robert Preis, Schriftsteller
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Diese Frage verstehe ich nicht ganz. Aber spontan würde ich sagen, dass wir uns klarmachen sollten, dass das Leben endlich ist, ziemlich schnell vorüberbraust und wir das Beste daraus machen sollten – ohne anderen – den Menschen, den Tieren, der Natur – damit zu schaden. Das ist manchmal schwer genug.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?
Ich sehe das pragmatisch. So groß ist der Aufbruch gar nicht. Wir sollten einander nur nicht ständig vorhalten, welche Art zu leben richtig und welche falsch ist, denn ich befürchte, die Antwort darauf ist immer subjektiv. Ich sehe die Rolle von Literatur & Kunst eher darin, wieder mehr Empathie zu entfachen. Auch Empathie für sich selbst.
Was liest Du derzeit?
„Die Wilde Jagd“ von Rene Freund
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Manche träumen vom Erfolg, andere stehen auf und arbeiten hart dafür…
(habe ich gerade irgendwo aufgeschnappt und fand es ganz treffend)
Foto_privat
Vielen Dank für das Interview, lieber Robert, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:
Robert Preis, Schriftsteller
Zur Person _Robert Preis wurde 1972 in Graz geboren. Nach dem Publizistik- und Ethnologiestudium in Wien lebt er heute mit seiner Familie wieder in der Nähe seiner Heimatstadt. Er ist Journalist, Autor zahlreicher Romane und Sachbücher und Initiator des FINE CRIME-Krimifestivals™ in Graz.
Aktueller Roman _ Gottes Plagen,Robert Preis. Historischer Roman. emons Verlag.
Die Geschichte einer unmöglichen Liebe und der Entstehung des Grazer Gottesplagenbildes. 1463: Stjepan Tomašević, der letzte Despot Serbiens und König von Bosnien, wird von osmanischen Reitern enthauptet. Seine hochschwangere Frau Helena beobachtet die Ermordung und kann mit einem kleinen Gefolge fliehen. Hilfe erhält sie auch von einem Pilger namens Johannes, der sie Richtung Norden ins sichere Graz des Heiligen Römischen Reiches führen will. Doch die Osmanen sind ihnen dicht auf den Fersen, und in einer Zeit von Krankheiten, Plagen und Kriegen scheint am Ende nur noch ein Bild die Hoffnung auf eine Zukunft zu nähren.
Gottes Plagen, Robert Preis, Broschur 13.5 x 20.5 cm 576 Seiten ISBN 978-3-7408-1945-3 18,00 € [DE] 18,60 € [AT]
Zur Person _ Tanja Langer, geboren 1962 in Wiesbaden, lebt seit 1986 in Berlin. Sie veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele und Romane wie Der Tag ist hell, ich schreibe dir, Der Maler Munch, Kleine Geschichte von der Frau, die nicht treu sein konnte und den Afghanistanroman Der Himmel ist ein Taschenspieler (mit D. Majed). Als Textdichterin für Neue Musik verfasste sie das Libretto für die Oper Kleist (UA 2008) und den Liederzyklus Künstlerinnen/ Fürchterlich ist die Braut am Abend von Rainer Rubbert, die Oper Ovartaci – crazy, queer & loveable für 12 Komponist*innen (2017/8 Staatsoper Unter den Linden, Berlin) u.a.. 2019 eröffnete sie ihr Projekt zum Erinnern und Vergessen mit dem Roman Meine kleine Großmutter & Mr. Thursday oder die Erfindung der Erinnerung. 2016 gründete sie den polyphonen Bübül Verlag Berlin.
Langer gilt als »… eine aufregende und avancierte Autorin mit Gespür für politisch-gesellschaftliche Umbrüche, die sie immer auch aus privater Sicht zu spiegeln weiß.« Volker Heigenmooser, literaturkritik.de
Zur Person _ Udo Brückmann, geb. 1967, lebt als Autor, Coach und Dozent im ländlichen Niedersachsen, zahlreiche Veröffentlichungen: Kriminalromane, Fantasy-Roman, historischer Roman, Kurzgeschichten, Kindergedichte, Radio, Lyrik, Auftrags-Gedichte u.a. – Alle Infos auf der Webseite http://www.udo-brueckmann.de
Niederkaltenkirchen ist wieder in heller Aufregung. Auf Rasen und Straßen. Es geht um den Golfclub und überhaupt um Neues. Und dann wird ein Toter vor Ort gefunden. Es ist der Steckerlfischkönig. Und die Ermittlungen beginnen mit so mancher Überraschung, ein Fall für Franz Eberhofer…
Rita Falk legt ihren 12 Franz Eberhofer Krimi vor, und dieser ist wiederum eine spannende, humorvolle wie ab- und hintergründige Reise zu menschlichen, allzumenschlichen Facetten täglichen Lebens und deren ungeahnten Wirkungen und Folgen.
Die Autorin versteht es brillant in menschliche Seelen zu blicken und in allen hellen und dunklen Farben leuchten zu lassen.
„Ein einmaliges Lesevergnügen in Spannung, Witz und Abgründigkeit!“
„Steckerlfischfiasko“ Rita Falk. Ein Provinzkrimi, dtv Verlag.