„Die Hölle auf Erden gab es, gibt es, beginnt“ Martina Sinowatz, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wien 10.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Guten Morgen! Der Himmel

Ist blau und

Vögel verkünden

Einen Vorfrühlingstag. Ich gebe den

Pin fürs Smartphone

Ein, die tägliche Routine

Anfangs Musik zu

Caffè lungo, dann die Nachrichten:

Es ist, was es ist. Ein

Alptraum … keine

Chance wegzuhören, wegzuschauen, welcome to

Hell! Die Hölle auf Erden gab es, gibt es, beginnt

Auch hier, ganz nah. Friedenstauben fliegen im Netz, erreichen 

Nicht ihr Ziel, die hilflosen Symbole. Gibt es keine

Chance?

Es ist, was es ist. Ein Alptraum. Warum?

Martina Sinowatz, 10.3.2022

Martina Sinowatz, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Martina Sinowatz, Schriftstellerin _ Wien

Foto_privat

Walter Pobaschnig _ 10.3.2022.

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„Morgens dreh ich mir ne Kippe und schau den Sonnenaufgang an“ Sandra Eilks, Schauspielerin _ Berlin 10.3.2022

Liebe Sandra, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens stehe ich um 6 uhr auf, mach mir Kaffee in der Küche, dreh mir ne Kippe und schau den Sonnenaufgang an.

Dann spaziere ich mit meinem Rennrad zum Tempelhofer Feld, dreh 4-6 Runden, fahr zurück und frühstücke unter der Woche Birchermüsli und am Sonntag 2 Croissants.

Sandra Eilks, Schauspielerin, Sängerin, Poet*

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Die Lage in der Ukraine spitzt sich dramatisch zu. Im Jemen hingegen auch. Ich denke das Schlimmste ist jedoch nicht der Krieg oder Pandemien oder Hungersnöte, sondern der Klimawandel. Wir sollten achtsam sein in Deutschland und Bescheidenheit an den Tag legen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Die Metamoderne

Was liest Du derzeit?

Ich lese ‚The Tao of Jung – the way of integrity‘ of David Rosen, m.d.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Saudade

Vielen Dank für das Interview liebe Sandra, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Schauspiel-, Musik-, Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen:

Sandra Eilks, Schauspielerin, Sängerin, Poet*

www.sandraeilks.com

Foto_Louisa Stickelbruck

6.3.2022_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„Es droht uns ein neuer Kalter Krieg – bekämpfen wir ihn!“ Dana Grigorcea, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Zürich 9.3.2022

Give Peace A Chance_

„Blutiger Expansionswahn und zynische Staatspropaganda feiern Urständ. Es droht uns ein neuer Kalter Krieg – bekämpfen wir ihn! Die liberalen Demokratien werden nun Farbe bekennen. Der Finanzplatz Schweiz muss über seinen Schatten springen“

Dana Grigorcea Monioudis_7.3.2022

Dana Grigorcea Monioudis__Schriftstellerin

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Dana Grigorcea Monioudis__Schriftstellerin _Zürich

https://www.grigorcea.ch/8650298/zur-ubersicht

Foto_Ayse Yavas

Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Ausnahmslos/Nicht-kriegerisch“ Martina Sens, Schriftstellerin_ Give Peace A Chance – Pramet/OÖ 9.3.2022

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G ewährt

I mmer

V ielfalt

E inzug

P robleme

E nden

A ber

C haos

E ntsteht

A berwitz

C hancen

H elfen

A usnahmslos

N icht-kriegerisch

C amouflage

E ntartet

Martina Sens, 9.3.2022

Martina Sens__Schriftstellerin_ Pramet/OÖ

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Martina Sens__Schriftstellerin_ Pramet/OÖ

http://www.martina-sens.net/

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Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Egomanie der Macht!“ Mark Klenk, Schriftsteller – Give Peace A Chance _ Wien 9.3.2022

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Gott, ich bin fassungslos, als

Irrläufer direkt über meinem Kopf fliegen.

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

Egal. Das ist trotzdem keine Entschuldigung.

Passive Länder,

Euro-orientierte Politiker,

Aristokratie und alle, die Frieden blockieren.

Cäsar wusste warum es ging:

Egomanie der Macht!

Aber…

Cash und Gas

Haben unsere Herzen dominiert.

Alle von uns wurden verkauft

Nur für ein paar Rubel.

Cäsars letzte Worte

Et tu, Brute?

Mark Klenk, 8.3.2022

Mark Klenk __Schriftsteller _ Wien

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Mark Klenk __Schriftsteller_Wien

https://www.markklenk.com/

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Walter Pobaschnig _ 8.3.2022.

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„Eine friedlichere Generation glaubten wir zu sein“ Bettina Frfr v. Minnigerode, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Erlangen 9.3.2022

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G  egen Atomwaffen demonstrierten wir

I  n unserer Jugend

V  erweigerten den Kriegsdienst

E  ntwarfen Utopien von einer besseren Welt

P  etting statt Pershing – stand auf den Plakaten

E  ine friedlichere Generation glaubten wir zu sein

A  ber „der Traum ist aus“, sang Rio

C  himären zerplatzten wie Seifenblasen

E  rwartungen erfüllten sich nicht, kein

A  libi:

C  hristliche oder

H  umanistische Werte

A  lterten mit uns

N  aiv hofften wir weiter, doch

C  hronos holt uns immer

E  in

Bettina Frfr v. Minnigerode, 9.3.2022

Bettina Frfr v. Minnigerode_Schriftstellerin _ Erlangen

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Bettina Frfr v. Minnigerode_Schriftstellerin _ Erlangen

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Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Gnadenlos/Ist/Verlassen“ Friedrich G. Paff, Schriftsteller _ Give Peace A Chance_Marburg 9.3.2022

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G  nadenlos

I   st

V  erlassen

E   rde

G  ib

mmer

V  ertrauen

E  inem Atem

P  rüfe

E  xakt

A  ufmerksam

C  hancen

rhalte

A  ber

C  haos und Krieg

H  at

A  ggresiv Leid

N  ichtet nur

C  haos größenspurig caesarisch

E  ntmenschlicht, entsetzt

Kein K für Krieg

kein B für Bombe, Blut

kein M für Mine

kein U für Ukraine

kein T für

Trauer oder Tod

Friedrich G. Paff, Marburg 7.3.2022

Friedrich G. Paff, Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Friedrich G. Paff, Schriftsteller_Marburg

http://www.friedrich-g-paff.de/

Foto_privat.

Walter Pobaschnig _ 9.3.2022.

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„Nicht den Blick für den anderen zu verlieren“ Jerneja Jezernik, Schriftstellerin _ Ljubljana 9.3.2022

Liebe Jerneja, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich fühle momentan einen enormen Drang nach Freiheit und Bewegung. So oft es geht, begebe ich mich auf den Spuren der großen Weltreisenden Alma M. Karlin (1889-1950), zu den Orten, die sie in ihrer engsten Heimat, heute Slowenien, vor etwa hundert Jahren zu Fuß bewandert hatte. Dann habe ich das Gefühl, dass ich mich frei bewegen kann, dass ich unterwegs bin, zu den Leuten, zu den neuen Geschichten, aber auch zur Ruhe, die ich brauche, um danach viele Stunden am Computer am Schreiben und Übersetzen arbeiten zu können.

Jerneja Jezernik, Schriftstellerin und Übersetzerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht den Blick für den anderen zu verlieren. Nicht nur auf sich selbst fokussiert zu sein. Nicht ideologisch handeln, sich ständig befragen, um zwischen Freiheit und Eigenwille bzw. Egoismus unterscheiden zu können. Erkennen und trotz aller Hindernissen den Mut finden, die Welt für alle gerechter zu gestalten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Die Literatur hat nun die Möglichkeit, die vielschichtige und herausfordernde Gegenwart direkt in die literarischen Werke einzubeziehen und dabei die wichtigsten Werte herauskristallisieren, mit denen wir unsere gemeinsame Zukunft gerechter, einfühlsamer und verantwortungsbewusster gestalten können. Ob das gelingen wird, ist eine ganz andere Frage.

Was liest Du derzeit?

Alles Mögliche. Krimis aus Island von Indridason, die von Einsamkeit sprechen. Geschichtsbücher über den Zweiten Weltkrieg in Slowenien, der uns noch heute verfolgt und uns unerbittlich teilt. Unveröffentlichte Manuskripte von Alma M. Karlin, um neugierig und motiviert zu bleiben. Die Trilogie von Tove Ditlevsen, um Grundehrlichkeit und Freiheit in mir zu suchen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Es gehört viel Mut dazu, in der Welt nicht missmutig zu werden.“ – Goethe

Vielen Dank für das Interview liebe Jerneja, viel Freude und Erfolg für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen:

Jerneja Jezernik, Schriftstellerin und Übersetzerin

http://www.jernejajezernik.com/

Foto_privat.

29.11.2021_Interview_Walter Pobaschnig. Das Interview wurde online geführt.

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„End it!“ Martin Meyer_Schriftsteller _ Give Peace A Chance _Bamberg 9.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

G eben wir dem Frieden Raum

I n uns und dieser

V ollends unfriedlich gewordenen Welt und

E rheben wir unsere Stimme:

P eace,

E mpathy,

A ltruism,

C harity,

E mbraces

A ll over the world!

C ome together,

H elp each other,

A nd first and foremost:

N O WAR!

C hange your mind and

E nd it!

Martin Meyer_8.3.2022

Martin Meyer_Schriftsteller

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Martin Meyer_Schriftsteller _Bamberg

Foto_Manuela Obermeier

Walter Pobaschnig _ 8.3.2022.

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„Chancen/Haben/Auf Dauer nur die/Nachgiebigen“ Sabine Burkhardt, Schriftstellerin _Give Peace A Chance_ Schwabach/D 9.3.2022

GIVE PEACE A CHANCE

Ganz genau

Inmitten all dieser Schönheit

Vergeuden sie

Energie und Leben

Panzern und plätten

Einfach? Nein kein Einfaches

Alltags-Leben-Leben

Chaostruppen

Endzeitstimmung

Ach aber ach!

Chancen

Haben

Auf Dauer nur die

Nachgiebigen

Chancen auf

Engel die sie retten

Sabine Burkhardt, 8.3.2022

Sabine Burkhardt, Schriftstellerin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace:

Sabine Burkhardt, Schriftstellerin_Schwabach/D

Foto_Klaus Burkhardt

Walter Pobaschnig _ 8.3.2022.

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