„Gemeinschaft“ Doris Drechsel, Schauspielerin _ Give Peace A Chance _ Wien 6.12.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gemeinschaft

Idiotisch ist Krieg

Vereint wollen wir Positives schaffen.

Einer allein bewirkt nicht so viel, aber doch schon was.


Postitiv ist besser wie negativ.

Einsamkeit entgegenwirken

Aus Trennung mache Verbundenheit!

Chance sehen unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen.

Einer für alle, alle für einen!


Alle zusammen Frieden schaffen!


Courage zeigen!

Helft einsamen Menschen!

Aufmerksam und wach durch den Tag gehen.

Nicht verzagen, dranbleiben!

Cool bleiben, überlegen und dann sprechen oder handeln!

Eltern bestärkt eure Kinder für den Frieden!


Doris Drechsel, 1.12.2024

Doris Drechsel, Schauspielerin und Sopranistin

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Doris Drechsel, Schauspielerin, Sopranistin, Sprecherin

Zur Person/über mich: Doris Drechsel, die österreichische Sopranistin und Schauspielerin mit Sologesangsausbildung an der Universität der Musik und darstellenden Kunst, absolvierte die Studien Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Musikwissenschaft mit summa cum laudae in Wien. Sie ist die Gewinnerin des Otto‐Edelmann‐Preises.

Ihre Engagements der letzten Jahre umfassten Stücke wie Wer hat Angst vor Virginia Woolf (Martha), Der Weibsteufel, Nora oder ein Puppenheim (Nora), Baumeister Solness (Aline), Kaiserfleisch (Schrotti), Tor und Tod (das junge Mädchen), Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies (Marei), Der Kreidekreis (Tschang Haitang), Alma Mahler (Die Windsbraut oder Almschi Mahler liegt Modell, Szenen einer Leidenschaft), Der ideale Gatte (Lady Chiltern), Peter und der Wolf (Erzählerin), Die Unheil bringende Krone (Atritia), Joseph Haydn und die Frauen (Luigia Polzelli), Der Vater (Laura), Vipria in Die gefesselte Phantasie (ORF/ 3SAT Fernsehaufzeichnung) und Radioliveübertragungen von Ö1. Im Musiktheater trat sie in Rollen wie etwa die Lisa (Land des Lächelns) im Musiktheater Vorarlberg, Pepi (Wiener Blut) beim Operettensommer Zug, Pamina und Papagena (Die Zauberflöte), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail) bei diversen Tourneen in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol auf, Operettentourneen, Konzerte und Beethovens 9. Symphonie in der Staatsoper Tiflis mit Peter Edelmann, Open Air Konzerte in Tel Aviv, im Konzertsaal in Akko, Nazareth, im Rathaus von Jerusalem, Rosentage Baden (Rosalinde), Stift Dürnstein und Bregenz. Zusammenarbeit mit unter anderem Kirill Petrenko, Giorgio Jordania, Philippe Arlaud, Karl Markovics, Jochen Kowalski und Gregor Seberg.

Doris Drechsel war an der Volksoper Wien engagiert und gastierte an verschiedenen Häusern wie, Stadttheater Baden, Raimundspiele Gutenstein, Festspielhaus St. Pölten, Theater Arche, Freie Bühne Wieden, Sommerspiele Sitzenberg, Sommerspiele Grein, Sommerspiele Gumpoldskirchen, Schönbrunner Schlosstheater und im Theater Experiment.

In AMS Mutris Welt (Regie Paul Harather) war die Rolle der Lisbeth Bösch ihr ORF Serien Debut. Kontinuierliche Werbesprechertätigkeiten in Radio und Fernsehen, sowie Liederabende mit Lesung unter dem Titel PoeSisi in Bad Ischl. Demnächst ist sie im Tatort-Messer (Regie Gerald Liegel) zu sehen.

Momentan steht sie mit den Valentinaden im Theater Experiment auf der Bühne.

Aktuelle Produktion mit Doris Drechsel im Theater experiment
Liechtensteinstr. 132
1090 Wien

Karl Valentin „Ich bin ein armer magerer Mann“ _ weitere Valentinaden

mit Doris Drechsel und Erwin Bail

Regie: Fritz Holy und Erwin Bail

Dass die Valentinaden bis heute nichts an Wirkung verloren haben, liegt an der Virtuosität, mit der Valentin die Sprache zum Medium seines Humors gemacht hat.

Valentins Biograph Michael Schulte schrieb:
„Karl Valentin ist der Charlie Chaplin des Wortes. Verfängt sich Chaplin hoffnungslos in einer Drehtür, so verheddert sich Valentin gleichermaßen hoffnungslos in den Tücken der Sprache…“

Mit Elisabeth Wellano fand Valentin 1911 eine ideale Partnerin. Gemeinsam wählten sie für sie den Künstlernamen Liesl Karlstadt. Schon bald waren die beiden nicht nur auf der Bühne ein Paar.

Zu Valentins Bewunderern zählten Thomas Mann, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Samuel Beckett. „Ich habe Karl Valentin 1937 in einem Café-Theater am Stadtrand gesehen und viel und voll Trauer gelacht“.

Das Theater Experiment bringt nach dem Erfolg der „Valentinaden“ im Herbst 2023 nun weitere Szenen und Monologe aus der Feder dieses Großmeisters der „Traurigen Komik“

Gespielt wird bis 7. Dezember 2024,  Dienstag bis Samstag um 19:30 Uhr

Kassa an Spieltagen ab 18 Uhr.

https://www.theater-experiment.com/spielplan/aktuell.html

Fotos: Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 12/24

https://literaturoutdoors.com

„Theater ist ein Raum der Freiheit“ Doris Drechsel, Schauspielerin _ Wien 4.12.2024

Liebe Doris Drechsel, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe um 6 Uhr in der Früh auf, frühstücke mit meiner Familie. Wenn die Kinder in der Schule sind, studiere ich Text. Anschließend koche ich Mittagessen. Nachdem ich mich mit den Hausaufgaben der Kinder beschäftigt habe, bereite ich das Abendbrot vor und gehe anschließend zur Probe oder zur Vorstellung. Das alles funktioniert nur, weil mein Mann Heinz Arthur Boltuch (Schauspieler) und ich schon ein sehr eingespieltes Team sind.

Doris Drechsel, Schauspielerin und Sopranistin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das Wissen, dass jede Kultur auch ihre positiven Seiten hat. Der Wille diese auch in unsere Kultur einfließen lassen zu können. Ein Einheitsgefühl und kein Separierendes.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Ein Raum der Freiheit. Im Theater zum Beispiel darf man alles sein und man sollte dafür nicht verurteilt werden, sowohl im Zuschauerraum wie auch auf der Bühne.

Was liest Du derzeit?

Einer der wichtigsten Säulen meines Lebens, Humor, darum:

Joachim Meyerhoff

Man kann auch in die Höhe fallen

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Es ist simpel und doch so schwer: Fange bei dir selbst an, dann funktioniert das auch meistens beim Mitmenschen. Wenn alle mehr in die Richtung gehen, leben wir mehr Verständnis, Liebe, Freiheit und Zusammenhalt. Miteinander anstatt gegeneinander. Klingt alles sehr ideologisch, aber ich möchte so gerne daran glauben, dass es funktioniert. Anfangen muss man halt.

Doris Drechsel, Schauspielerin und Sopranistin

Vielen Dank für das Interview, liebe Doris, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Doris Drechsel, Schauspielerin, Sopranistin, Sprecherin

Zur Person/über mich: Doris Drechsel, die österreichische Sopranistin und Schauspielerin mit Sologesangsausbildung an der Universität der Musik und darstellenden Kunst, absolvierte die Studien Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Musikwissenschaft mit summa cum laudae in Wien. Sie ist die Gewinnerin des Otto‐Edelmann‐Preises.

Ihre Engagements der letzten Jahre umfassten Stücke wie Wer hat Angst vor Virginia Woolf (Martha), Der Weibsteufel, Nora oder ein Puppenheim (Nora), Baumeister Solness (Aline), Kaiserfleisch (Schrotti), Tor und Tod (das junge Mädchen), Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies (Marei), Der Kreidekreis (Tschang Haitang), Alma Mahler (Die Windsbraut oder Almschi Mahler liegt Modell, Szenen einer Leidenschaft), Der ideale Gatte (Lady Chiltern), Peter und der Wolf (Erzählerin), Die Unheil bringende Krone (Atritia), Joseph Haydn und die Frauen (Luigia Polzelli), Der Vater (Laura), Vipria in Die gefesselte Phantasie (ORF/ 3SAT Fernsehaufzeichnung) und Radioliveübertragungen von Ö1. Im Musiktheater trat sie in Rollen wie etwa die Lisa (Land des Lächelns) im Musiktheater Vorarlberg, Pepi (Wiener Blut) beim Operettensommer Zug, Pamina und Papagena (Die Zauberflöte), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail) bei diversen Tourneen in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol auf, Operettentourneen, Konzerte und Beethovens 9. Symphonie in der Staatsoper Tiflis mit Peter Edelmann, Open Air Konzerte in Tel Aviv, im Konzertsaal in Akko, Nazareth, im Rathaus von Jerusalem, Rosentage Baden (Rosalinde), Stift Dürnstein und Bregenz. Zusammenarbeit mit unter anderem Kirill Petrenko, Giorgio Jordania, Philippe Arlaud, Karl Markovics, Jochen Kowalski und Gregor Seberg.

Doris Drechsel war an der Volksoper Wien engagiert und gastierte an verschiedenen Häusern wie, Stadttheater Baden, Raimundspiele Gutenstein, Festspielhaus St. Pölten, Theater Arche, Freie Bühne Wieden, Sommerspiele Sitzenberg, Sommerspiele Grein, Sommerspiele Gumpoldskirchen, Schönbrunner Schlosstheater und im Theater Experiment.

In AMS Mutris Welt (Regie Paul Harather) war die Rolle der Lisbeth Bösch ihr ORF Serien Debut. Kontinuierliche Werbesprechertätigkeiten in Radio und Fernsehen, sowie Liederabende mit Lesung unter dem Titel PoeSisi in Bad Ischl. Demnächst ist sie im Tatort-Messer (Regie Gerald Liegel) zu sehen.

Momentan steht sie mit den Valentinaden im Theater Experiment auf der Bühne.

Aktuelle Produktion mit Doris Drechsel im Theater experiment
Liechtensteinstr. 132
1090 Wien

Karl Valentin „Ich bin ein armer magerer Mann“ _ weitere Valentinaden

mit Doris Drechsel und Erwin Bail

Regie: Fritz Holy und Erwin Bail

Dass die Valentinaden bis heute nichts an Wirkung verloren haben, liegt an der Virtuosität, mit der Valentin die Sprache zum Medium seines Humors gemacht hat.

Valentins Biograph Michael Schulte schrieb:
„Karl Valentin ist der Charlie Chaplin des Wortes. Verfängt sich Chaplin hoffnungslos in einer Drehtür, so verheddert sich Valentin gleichermaßen hoffnungslos in den Tücken der Sprache…“

Mit Elisabeth Wellano fand Valentin 1911 eine ideale Partnerin. Gemeinsam wählten sie für sie den Künstlernamen Liesl Karlstadt. Schon bald waren die beiden nicht nur auf der Bühne ein Paar.

Zu Valentins Bewunderern zählten Thomas Mann, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Samuel Beckett. „Ich habe Karl Valentin 1937 in einem Café-Theater am Stadtrand gesehen und viel und voll Trauer gelacht“.

Das Theater Experiment bringt nach dem Erfolg der „Valentinaden“ im Herbst 2023 nun weitere Szenen und Monologe aus der Feder dieses Großmeisters der „Traurigen Komik“

Gespielt wird bis 7. Dezember 2024,  Dienstag bis Samstag um 19:30 Uhr

Kassa an Spieltagen ab 18 Uhr.

https://www.theater-experiment.com/spielplan/aktuell.html

Fotos: Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 12/24

https://literaturoutdoors.com

Mein gelbes U-Boot. Jón Kalman Stefánsson. Roman. Piper Verlag.

Das Leben beginnt, nimmt seinen Lauf. Der Blick in die Welt. Erste Versuche zu sehen und zu verstehen…

„Meine Mutter, die mir oft vorlas, sagte manchmal, Bücher seien klüger als Menschen. Nicht alle, setzte sie hinzu, aber in den besten finden wir Antworten. Was für Antworten, Mama, fragte ich, doch da starb sie schon und redete überhaupt nicht mehr mit mir…“

Und jetzt gilt es noch mehr zu verstehen. Den Tod, den Verlust, den Schmerz. Der Besuch der Sonntagschule, die Bibel, Gespräche, und die Suche geht weiter, durch Jahrtausende, Kulturen, Vermächtnisse…

Und führt schließlich in einem Londoner Park, wo der mittlerweile gewordene Schriftsteller Paul McCartney sieht und die Welt der Musik und die Erinnerungen nun aufleben und sich verbinden zu einem bunten Reigen der Erfahrungen, Phantasien, Enttäuschungen und Visionen des Lebens in allen schillernden wie auch tief dunklen Farben…

Jón Kalman Stefánsson, geboren 1963 in Reykjavík, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Islands. Mit „Mein gelbes U-Boot“ gelingt ihm ein beeindruckendes existentielles roadmovie durch Sinn und Zeit, das individuelle Erfahrungen mit kulturellen Meilensteinen wie Perspektiven einmalig verbindet.

„Ein Roman über Mensch und Welt mit Witz, Sinn, Charme und Melone, der rundum begeistert!“

Mein gelbes U-Boot. Jón Kalman Stefánsson. Roman. Piper Verlag.

Erschienen am 29.08.2024

Übersetzt von: Karl-Ludwig Wetzig

368 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

EAN 978-3-492-07289-2

€ 24,00 [D], € 24,70 [A]

Walter Pobaschnig 11/24

https://literaturoutdoors.com

„Hamlet“ Spannende, mutig-mitreißende Inszenierung _ Burgtheater Wien 29.11.2024

Hamlet _ Burgtheater Wien _ 29.11.2024 folgende

Es sind Geister, welche zu Beginn die Bühne und auch den Zuschauerraum nach und nach füllen. In der Mitte ein junger Mann, Prinz Hamlet, der nun von diesen zur Tat, der Rache an den Mord des Vaters aufgefordert wird und der mit diesem Auftrag an Leib und Seele ringt…

So weit auch in dieser Inszenierung der klassische Beginn eines der berühmtesten Dramen der Theatergeschichte von William Shakespeare, welches in einem Reigen und Rausch des Todes sein tragisches wie berühmtes Finale findet.

Doch dann nimmt jemand sein Geisterleintuch ab, steigt aus der Szene aus,  und gibt Hamlet in seiner Darstellung ein Feedback und Rollenkritik. Und diese weitet sich aus und wird zu einem Statement des Bühnenverständnisses. Wie nun den Hamlet spielen und überhaupt Verrat, Mord, Rache auf die Bühne bringen? Das ist hier nun die Frage. Für einen Moment, denn die Szene setzt sich fort und Hamlet geht seinen Weg in vielen Spiegelbildern einer Persönlichkeit in dieser unmöglichen überfordernden Situation zwischen Wort und Tat, Blut und Gewalt…

Regisseurin Karin Henkel und dem exzellenten Ensemble gelingt ein genialer Kunstgriff, der einerseits den Hamletstoff im Kreislauf von Rache und Tod als freie Dramalinie setzt und dazu grundsätzliche Fragen nach der Darstellung von Gewalt, Blut, Mord auf der Bühne stellt, andererseits gerade sehr präzise und erschütternd Gewalt als Kontinuum von Mensch und Gesellschaft über Zeiten hinweg bei der Wurzel zu packen und Gewalt als Teil von Selbstverständnis und Wert patriarchaler Machtstruktur zu entlarven wie auch in der Metakritik im Spiel selbst das Momentum der Satire sprühend zu setzen weiß. So entsteht eine Szenerie, die mehrere Spielebenen in großartiger Darstellung zu mixen weiß und dem Dramastoff mutig frei öffnet wie selbstbewusst zeitübergreifend folgt. Ein Experiment, das voll aufgeht. Ein „Hamlet“, der zum Mit- und Weiterdenken anregt, auffordert und damit bestes Theater bietet.

„Hamlet als mutiger, variantenreicher Dramen-, Satirebogen, der in Regie und Spiel extrem beeindruckt!“

„Hamlet“ Burgtheater Wien

Deutsch von Angela Schanelec und Jürgen Gosch

Regie: Karin Henkel

Ensemble: Tim Werths, Marie Luise Stockinger, Alexander Angeletta, Katharina Lorez, Kate Strong, Michael Maertens, Benny Claessens.

Bühne: Katrin Brack

Kostüme: Teresa Vergho

Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel

Chorleitung: Alexander Weise

Licht: Michael Hofer

Dramaturgie: Thomas Jonigk, Christina Schlögl

Weitere Spieltermine:

Montag   09.12.2024 19:30 Uhr

Donnerstag 02.01.2025 19:30 Uhr

Donnerstag30.01.2025 19:30 Uhr   

Hamlet | Burgtheater

Fotos: Lalo Jodlbauer

Walter Pobaschnig  12/24

https://literaturoutdoors.com

„Gulaschsuppe“ Roland Rauschmeier, Künstler _ Give Peace A Chance _ Wien 1.12.2024

GIVE PEACE A CHANCE

Gulaschsuppe

Idi Amin

Vonnegut

Efeu


Pflanzendünger

Einzeller

Achtsamkeit

Cevapcici

Einer


Alle


Chrysanthemen

Hodenhochstand

Allein

Nichtigkeitsklage

Chlamydien

Energiewende



Roland Rauschmeier, 27.11.2024

Roland Rauschmeier, Künstler

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Roland Rauschmeier, Künstler

Zur Person/über mich: Roland Rauschmeier lebt und arbeitet in Wien. Der gebürtige Augsburger besuchte dort die Akademie der bildenden Künste und gründete mit der französischen Tänzerin und Choreografin Anne Juren die Wiener Tanz- und Kunstbewegung. Seine Arbeiten als bildender Künstler sind in der Artothek des Bundes vertreten, die seit 1948 im Rahmen der Kunstförderungsankäufe Kunstwerke erwirbt. Seine Performancearbeiten waren bisher zu sehen u.a. im brut Wien, WUK performing arts und Volkstheater Wien. Er kooperiert mit dem deutschen Film- und Videokünstler Ulu Braun unter dem Pseudonym BitteBitteJaJa und arbeitet an einem genreübergreifenden Oeuvre.

Aktuelle Produktion von Roland Rauschmeier im Theater am Werk Petersplatz, 1010 Wien:

„ADRIAN!“

Die Performance „ADRIAN!“ – Allein gegen Allem zeigt unter anderem einen als Döner verkleideten Boxsack, einen Bierkampf ohne Festzelt und ein verschwollenes Auge vor Buñuels Rasierklinge. Der Titel spielt auf die legendäre Schlussszene des Films Rocky (1976) an, in der der von Sylvester Stallone verkörperte Boxer und „Italian Stallion“ Rocky Balboa am Ende eines brutalen Kampfes den Namen seiner Geliebten „Adrian!“ ruft. Wiederkehrende Motive sind auch dem Werk des bayerischen Multikünstlers Herbert Achternbusch entlehnt. In seinem Film Atlantikschwimmer (1977) prägte er das berühmte Zitat: „Du hast keine Chance, also nutze sie.“ Dieses rebellische Lebensmotto und die Leidenschaft für die Malerei verbinden Achternbusch und Stallone auf eine für manche überraschende, aber auch überragende Weise.

An drei Abenden ( jeder anders als der andere!) erwartet das Publikum eine künstlerische Collage aus Raum, Bild und Performance, die große Themen mit Mut zur pathetischen Selbstzerstörung wortwörtlich abklopft. Der einsame Kampf des Einzelnen gegen sich selbst steht oft im Zentrum. Die Bühne vereint Elemente eines Zoos, einer Sporthalle und eines Bierzelts – ein Ort, an dem die Performer*innen sowohl körperlich als auch emotional an ihre Grenzen stoßen und „ihr Fett abkriegen“.

„We’ll have a good time, a real good time, Adrian.“ (Sylvester S. in Rocky)

Spieltermine:

04.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode I – Allein gegen Allem

06.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode II – Zur Verzweiflung bereit

07.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode III – Der Herausforderer ist dem Herausgeforderten sein Alptraum

Credits

Konzept, Bühne, Video: Roland Rauschmeier

Video; Theo Seidel

Dramaturgie: Claus Philipp

Licht: Andreas Lendais

Maske: Franziska Fröhlich

Musik/Ton: Tom Indge

Mit Maximilian Brauer, Mara Niang, Roland Rauschmeier, Nicola Schößler

Die drei Vorstellungen von „ADRIAN!“ sind unterschiedlich und zeigen Variationen des Themas.

Alle, die bereits eine Vorstellung besucht haben, können unter Vorlage ihres Tickets an der Abendkassa eine oder beide der Folgevorstellungen um einen ermäßigten Preis von €12,- besuchen. Bitte reservieren Sie Ihre Tickets im Vorhinein unter reservierung@theater-am-werk.at.

https://www.theater-am-werk.at/de/productions/adrian-allein-gegen-allem

Petersplatz 1
1010 Wien
Abendkassa
Telefon +43 1 535 32 00
reservierung@theater-am-werk.at

Foto: privat

Walter Pobaschnig 11/24

https://literaturoutdoors.com

„Kunst muss fundiert bleiben und darf sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen“ Roland Rauschmeier, Künstler _ Wien 28.11.2024

Lieber Roland Rauschmeier, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich stehe früh auf und bugsiere meinen jüngeren Sohn zur Schule. Danach fahre ich mit dem Fahrrad ins Theater und beginne mit der Arbeit. Die Produktion eines darstellenden Werks verlangt viel Koordination – es gibt viele Komponenten, die bedacht und aufeinander abgestimmt werden müssen. Das ist oft anstrengend, aber genau das fasziniert mich an dieser Arbeit. Theater vereint viele Kunstformen und bringt sie in einen gemeinsamen Prozess.

Die Abstimmung zwischen Subjekten und Objekten kann jedoch schwierig sein, und manchmal bleibt dabei die Freude auf der Strecke. Aber Arbeit macht nicht immer Spaß. Wenn es allerdings gelingt, dass alles ineinandergreift und die Inszenierung funktioniert, entsteht etwas Besonderes. Genau für diese Momente lohnt sich die Mühe.

Roland Rauschmeier, Künstler

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren und sich nicht verrückt zu machen. Wir sollten uns auf unsere Stärken konzentrieren und nicht ins Klagen verfallen. Ich nehme an, Sie meinen aktuelle Themen wie der Konflikt im Nahen Osten, die US-Wahlen oder die wirtschaftliche Unsicherheit. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Interview von Noam Chomsky ein, dass er – wenn ich mich richtig erinnere – in einer Kirche in New York gegeben hat nachdem Trump zum ersten Mal gewählt worden war. Seine Kernaussage war, dass wir uns bewusst machen sollten, was wir bereits erreicht haben und auf welchem Niveau wir starten.

Wir tendieren dazu, aktuelle Krisen zu dramatisieren und vergessen dabei, wie viele gesellschaftliche Fortschritte bereits erzielt wurden. Institutionen, die persönliche Entwicklung fördern, oder unser Diskursklima sind Ergebnisse mühevoller Arbeit früherer Generationen. Auch wenn wir in Zukunft sparsam sein müssen, gibt es hierzulande – bei einem durchschnittlichen BMI von etwa 25,4 – Reserven, sowohl körperlich als auch geistig.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein, und welche Rolle kommt dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich, zu?

Viele Künstler*innen schaffen sich selbst Probleme, um diese dann künstlerisch zu verarbeiten. Das Motto „Ohne Dilemma kein Anspruch“ ist weit verbreitet. Ich halte das für den falschen Ansatz. Kunst sollte nicht immer aus Problemen entstehen, sondern aus dem Wunsch, etwas Großartiges zu schaffen. Dieser Antrieb sollte von innen kommen, nicht durch äußere Erwartungen gesteuert sein.

Das heißt nicht, dass Kunst unpolitisch sein sollte – sie ist es per se, wenn sie gut gemacht ist. Doch sie sollte nicht nur auf Probleme reduziert werden. Kunst fordert das Publikum heraus, bringt neue Perspektiven und regt zum Nachdenken an.

Künstler*innen haben eine große Freiheit, die sie nutzen sollten. Gleichzeitig gibt es Tendenzen, diese Freiheit einzuschränken, indem Meinungsäußerungen reguliert werden sollen. Das ist nicht hinnehmbar. Es gibt keine „alternativen Fakten“, und Gefühle dürfen nicht über der Wahrheit stehen. Kunst muss fundiert bleiben und darf sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen.

Was liest Du derzeit?

Ich lese Bild, Der Standard, Kronen Zeitung, The Guardian, The New York Times, Tass und jüngst ein paar Seiten Junge Welt. Ich finde es wichtig, unterschiedliche Perspektiven zu betrachten.

Belletristisch befasse ich mich Herbert Achternbusch, dessen Sprache und Gedankenwelt sehr inspirierend ist, und Elena Ferrante, deren Bücher einen außergewöhnlichen Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen werfen.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Symmetrie ist die Ästhetik der Doofen.“

Vielen Dank für das Interview, lieber Roland, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Roland Rauschmeier, Künstler

Zur Person/über mich: Roland Rauschmeier lebt und arbeitet in Wien. Der gebürtige Augsburger besuchte dort die Akademie der bildenden Künste und gründete mit der französischen Tänzerin und Choreografin Anne Juren die Wiener Tanz- und Kunstbewegung. Seine Arbeiten als bildender Künstler sind in der Artothek des Bundes vertreten, die seit 1948 im Rahmen der Kunstförderungsankäufe Kunstwerke erwirbt. Seine Performancearbeiten waren bisher zu sehen u.a. im brut Wien, WUK performing arts und Volkstheater Wien. Er kooperiert mit dem deutschen Film- und Videokünstler Ulu Braun unter dem Pseudonym BitteBitteJaJa und arbeitet an einem genreübergreifenden Oeuvre.

Aktuelle Produktion von Roland Rauschmeier im Theater am Werk Petersplatz, 1010 Wien:

„ADRIAN!“

Die Performance „ADRIAN!“ – Allein gegen Allem zeigt unter anderem einen als Döner verkleideten Boxsack, einen Bierkampf ohne Festzelt und ein verschwollenes Auge vor Buñuels Rasierklinge. Der Titel spielt auf die legendäre Schlussszene des Films Rocky (1976) an, in der der von Sylvester Stallone verkörperte Boxer und „Italian Stallion“ Rocky Balboa am Ende eines brutalen Kampfes den Namen seiner Geliebten „Adrian!“ ruft. Wiederkehrende Motive sind auch dem Werk des bayerischen Multikünstlers Herbert Achternbusch entlehnt. In seinem Film Atlantikschwimmer (1977) prägte er das berühmte Zitat: „Du hast keine Chance, also nutze sie.“ Dieses rebellische Lebensmotto und die Leidenschaft für die Malerei verbinden Achternbusch und Stallone auf eine für manche überraschende, aber auch überragende Weise.

An drei Abenden ( jeder anders als der andere!) erwartet das Publikum eine künstlerische Collage aus Raum, Bild und Performance, die große Themen mit Mut zur pathetischen Selbstzerstörung wortwörtlich abklopft. Der einsame Kampf des Einzelnen gegen sich selbst steht oft im Zentrum. Die Bühne vereint Elemente eines Zoos, einer Sporthalle und eines Bierzelts – ein Ort, an dem die Performer*innen sowohl körperlich als auch emotional an ihre Grenzen stoßen und „ihr Fett abkriegen“.

„We’ll have a good time, a real good time, Adrian.“ (Sylvester S. in Rocky)

Spieltermine:

04.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode I – Allein gegen Allem

06.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode II – Zur Verzweiflung bereit

07.12.2024 – „ADRIAN!“ – Episode III – Der Herausforderer ist dem Herausgeforderten sein Alptraum

Credits

Konzept, Bühne, Video: Roland Rauschmeier

Video; Theo Seidel

Dramaturgie: Claus Philipp

Licht: Andreas Lendais

Maske: Franziska Fröhlich

Musik/Ton: Tom Indge

Mit Maximilian Brauer, Mara Niang, Roland Rauschmeier, Nicola Schößler

Die drei Vorstellungen von „ADRIAN!“ sind unterschiedlich und zeigen Variationen des Themas.

Alle, die bereits eine Vorstellung besucht haben, können unter Vorlage ihres Tickets an der Abendkassa eine oder beide der Folgevorstellungen um einen ermäßigten Preis von €12,- besuchen. Bitte reservieren Sie Ihre Tickets im Vorhinein unter reservierung@theater-am-werk.at.

https://www.theater-am-werk.at/de/productions/adrian-allein-gegen-allem

Petersplatz 1
1010 Wien
Abendkassa
Telefon +43 1 535 32 00
reservierung@theater-am-werk.at

Foto: privat

Walter Pobaschnig 11/24

https://literaturoutdoors.com

„Aber du atmest, gehst, lebst und hoffst, kämpfst“ Adela Knapova, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Charkiv/Ukraine 27.11.2024

GIVE PEACE A CHANCE



Gast der uneingeladen kam

Invasion voller Blut

Vor allem Liebe

Erster und letzter Atemzug


Pakt fürs Leben

Eier erwachen zum Leben

Augen weit auf, schauen und erinnern

Chaos

Endlösung – der Schrecken des Schreckens ist in einem anderen Land wieder zum Leben erwacht


Aber du atmest, gehst, lebst und hoffst, kämpfst


Couscous mit Gemüse zum Frühstück und Blutkompott zum Abendessen

Hoffnung hat eine feste Wurzel

Alt ist die Zukunft…und doch nicht!

Niemals, du schreist

Christus hat nie Fisch gegessen, darauf kannst du wetten?

Es muss ein neues Kapitel aufgeschlagen werden



Adéla Knapová, 24.11.2024

Adéla Knapová, writer, journalist

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Adéla Knapová, writer, journalist

Zur Person/über mich/about:  Adéla Knapová, Czech writer and journalist. 

She is well-known for her novels, novellas and original reports especially for the weekly Reflex, where she was a chief-reporter for over fourteen years. Winner of numerous awards for her work, she also campaigns for animal welfare. Now she writes weekly commentaries and in-depth reportages for the Czech daily Právo. 

She drew attention to herself early on with her first reports for the monthly Koktejl and then with her successful first novel The Uninvited in 2003, which she herself now calls invalid. 

In 2016 the Fra publishers brought out her novella The Impossibility of Zero, which Czech Radio ranked among the best Czech and foreign books of the year. Her critically acclaimed novel The Primer was published in 2017, followed two years later by Vanguard.Her latest novel Cowardly Notes from the Ukraine War was published by Fra in 2023 and was inspired by her reporting trip through war-torn Ukraine soon after the full scale invasion started. This novel is being translated into numerous languages including Ukrainian. 

A book of reports from wartime Ukraine was named after her reportage story Bread from the Minefield. This title and the story inspired in the September 2023 the Czech Ministry of the Interior to the event We bake bread from a minefield, the aim of which was to raise money for the demining system BOŽENA for Ukraine. 

Adéla Knapová also writes short stories and essays, and she is the author of a series of one-act plays. Her texts are part of foreign anthologies of Czech and European authors.

In 2023 she established the Endowment fund ONE HEART to help improve living conditions of animals not only across the EU.

Aktueller Termin: 3.Dezember 2024 Di 19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

Adéla Knapová: CZ-AT (t∫æt) MIT MICHAEL STAVARIČ

Adéla Knapová: »Eine Pussy im Ukraine Krieg« (»Zbabělé zápisky z ukrajinské války«; teilw. übers. von D. Kouba)

In seiner Gesprächsreihe lädt Michael Stavarič Autor*innen aus Tschechien ein und überrascht diese mit ungewöhnlichen Fragen: zu ihrem Werk, der Literatur im Allgemeinen und dem Zustand der Welt im Besonderen.

An diesem auf Tschechisch und Deutsch stattfindenden Abend spricht Adéla Knapová über ihre nur wenige Stunden nach Kriegsbeginn im Februar 2022 angetretene Reise in die Ukraine und das daraus entstandene Buch.

Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien

https://www.ogl.at/programm/aktuelles-programm/archiv/2024/12/#event-3861

Foto: privat

Vielen Dank an Michael Stavarič, Schriftsteller _ Wien _ für die Vermittlung des „Give Peace A Chance“ Akrostichons und alle Bemühungen!

Walter Pobaschnig _ 25.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„Verbindungen zu schaffen, im Großen wie im Kleinen“ Sabine Eva Meier, Schriftstellerin _ Tegernsee/D 27.11.2024

Liebe Sabine Eva Meier, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf ist ziemlich strukturiert und manchmal auch herausfordernd – aber ich liebe ihn so, wie er ist. Früh am Morgen starte ich mit einer Tasse Kaffee, die mir den nötigen Schwung gibt, um in den Tag zu starten. Danach geht es in die Arbeit, wo ich als Geschäftsführerassistentin tätig bin. Dort ist mein Tag voller Abwechslung, Planung und Organisation – ein Umfeld, das mich fordert und inspiriert.

Zeit für mein Schreiben finde ich vor allem an den Wochenenden. Dann tauche ich voll und ganz in meine Geschichten ein, lasse die Gedanken frei fließen und genieße die Ruhe, die diese kreativen Stunden mit sich bringen. Schreiben ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern auch ein Ausgleich und eine Leidenschaft, die mir unglaublich viel bedeutet.

Sabine Eva Meier, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich denke, es ist entscheidend, dass wir uns gegenseitig zuhören und respektieren. Die Welt verändert sich schnell, und in all dem Wandel ist Empathie wichtiger denn je. Es geht darum, Verbindungen zu schaffen, im Großen wie im Kleinen – sei es im Gespräch mit Freunden oder durch das Teilen von Geschichten, die Menschen berühren und inspirieren.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ein Aufbruch erfordert Mut, Offenheit und Reflexion. Literatur und Kunst können uns helfen, uns selbst und die Welt um uns herum besser zu verstehen. Sie geben uns die Möglichkeit, Perspektiven zu wechseln, Fragen zu stellen und die Welt in ihrer Komplexität zu begreifen. Gerade in Zeiten des Wandels sind Geschichten wichtig, um uns Orientierung und Hoffnung zu geben – und uns daran zu erinnern, dass wir nie allein mit unseren Gedanken und Gefühlen sind.

Was liest Du derzeit?

Aktuell lese ich den neuen Roman von Charlotte Link. Ihre Art, Geschichten zu erzählen, fasziniert mich immer wieder – sie schafft es, ihre Figuren so lebendig und ihre Handlungen so spannend zu gestalten, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es ist immer wieder ein Genuss, in ihre Welten einzutauchen und mit den Charakteren mitzufiebern.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Zitat, das mich immer wieder berührt, stammt von Hermann Hesse:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“

Gerade jetzt, in einer Zeit des Wandels, erinnert es uns daran, dass jeder Neubeginn auch eine Chance ist – voller Möglichkeiten und Zauber.

Vielen Dank für das Interview, liebe Sabine Eva, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Sabine Eva Meier, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Sabine Eva Meier, Schriftstellerin. Die gebürtige Münchnerin lebt am oberbayerischen Tegernsee und hatte immer schon ein Faible für Kriminalgeschichten.
Aber erst Kommissar Zufall brachte sie auch zum Schreiben.
Weil ein Wochenendausflug nach Nürnberg gesundheitsbedingt ausfiel, schrieb sie sich
und ihre Freundinnen kurzerhand dort hin. Daraus entstand der erste Feelgood Krimi aus
der Reihe „Ladies of the front row“, in dem das Quartett mit Witz und kriminalistischem
Spürsinn einen spannenden Fall löst.

https://www.sabineevameier.de/autorin/

Aktueller Feelgood Krimi von Sabine Eva Meier:

„So war das nicht geplant! Ein toter Museumswärter. Ein mysteriöses Verbrechen aus dem Mittelalter. Und was hat ein kleiner, blauer Wal mit der sizilianischen Mafia zu
tun? Auf dem alljährlichen „Ladiesausflug“ wollen Luise, Cosima, Thea und Mia die Nürnberger Altstadt erkunden. Doch sie geraten mitten in einen spektakulären
Museumsraub und in eine spannende Verfolgungsjagd in den historischen Felsengängen unter der Altstadt. Und wer glaubt, als Mitglied der High Society Nürnbergs sei man
unantastbar, der wird sein blaues Wunder erleben.
Spannend, lustig, überraschend!“

DAS ABSTRAKTE BILD – Sabine Eva Meier.

Preis: € 16,90
Genre: Krimi
Reihe: Universum
Seiten: 328
Sprache: Deutsch
ISBN: 9791220150958

https://www.europabuchladen.com/Produkte/das-abstrakte-bild-sabine-eva-meier/

Fotos: privat

Walter Pobaschnig _ 25.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„The role of art and literature is crucial for any civilization“ Adela Knapova, writer _ Charkiw/Ukraine 26.11.2024

Dear Adéla Knapová, what’s your routine at the moment?

I am currently living in Kharkiv in Ukraine for a long time. And so my routine had to adapt not only to the constant Russian bombing. In addition to my own writing, which I always try to do early in the morning with a fountain pen and paper, I try to perceive the place, the city, the situation as much as possible. But in general I write in the morning. I’m either working on a new novel, or on a weekly commentary for a Czech newspaper, or I’m writing a report. After that, I go to one of my favorite cafés for a coffee. Or I go with local volunteers to the front to help evacuate the last residents and feed the abandoned animals. Or I meet local artists and philosophers, intellectuals…mostly already my friends, and we debate. It is a difficult and at the same time revolutionary time. And in the evenings, we often work together with my partner, the Kharkov cult artist Kostiantyn Zorkin – he is currently creating illustrations for my book of Kharkov short stories, which I have already written here and which will be published in the Czech Republic in the spring.

Adéla Knapová, writer, journalist

What’s now particularly important for all of us?

Respect for life. Every life matters. None of us has the right to take it from others, and none of us has the right to knowingly torture or harm others. I felt it long before the war. And here I realize it every day.

New start, new beginning. What will be essential and which new roles will literature and art play in society?

The role of art and literature is crucial for any civilization. I can see it here, in Kharkiv, every day. Art is here a real life changer. In the worst possible times full of death and fear, hopelessness and despair it gives people hope, strenght, context, helps them feel love, importance of inner integrity and bravery, solidarity, shows perspectives… Without culture, we do not know our roots, we have no idea who we are, how to live and why. And without literature we fall into the void. Every life, every day is a story. We can perceive ourselves only as a part of our own life story. Humanity is woven from stories, we are part of this dense fabric, which is also made up of literature.

What are you reading currently?

Documentaries about the Ukrainian famine and the Katyn massacre. When I’m working on a new novel like I am now, I can’t read fiction.

Which quote, text will you propose to us?

Sometimes even the worst and most hopeless things turn out well.

Vielen Dank für das Interview, liebe Adéla, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Adéla Knapová, writer, journalist

Zur Person/über mich/about:  Adéla Knapová, Czech writer and journalist. 

She is well-known for her novels, novellas and original reports especially for the weekly Reflex, where she was a chief-reporter for over fourteen years. Winner of numerous awards for her work, she also campaigns for animal welfare. Now she writes weekly commentaries and in-depth reportages for the Czech daily Právo. 

She drew attention to herself early on with her first reports for the monthly Koktejl and then with her successful first novel The Uninvited in 2003, which she herself now calls invalid. 

In 2016 the Fra publishers brought out her novella The Impossibility of Zero, which Czech Radio ranked among the best Czech and foreign books of the year. Her critically acclaimed novel The Primer was published in 2017, followed two years later by Vanguard.Her latest novel Cowardly Notes from the Ukraine War was published by Fra in 2023 and was inspired by her reporting trip through war-torn Ukraine soon after the full scale invasion started. This novel is being translated into numerous languages including Ukrainian. 

A book of reports from wartime Ukraine was named after her reportage story Bread from the Minefield. This title and the story inspired in the September 2023 the Czech Ministry of the Interior to the event We bake bread from a minefield, the aim of which was to raise money for the demining system BOŽENA for Ukraine. 

Adéla Knapová also writes short stories and essays, and she is the author of a series of one-act plays. Her texts are part of foreign anthologies of Czech and European authors.

In 2023 she established the Endowment fund ONE HEART to help improve living conditions of animals not only across the EU.

Aktueller Termin: 3.Dezember 24 Di 19:00

Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

Adéla Knapová: CZ-AT (t∫æt) MIT MICHAEL STAVARIČ

Adéla Knapová: »Eine Pussy im Ukraine Krieg« (»Zbabělé zápisky z ukrajinské války«; teilw. übers. von D. Kouba)

In seiner Gesprächsreihe lädt Michael Stavarič Autor*innen aus Tschechien ein und überrascht diese mit ungewöhnlichen Fragen: zu ihrem Werk, der Literatur im Allgemeinen und dem Zustand der Welt im Besonderen.

An diesem auf Tschechisch und Deutsch stattfindenden Abend spricht Adéla Knapová über ihre nur wenige Stunden nach Kriegsbeginn im Februar 2022 angetretene Reise in die Ukraine und das daraus entstandene Buch.

Gemeinsam mit dem Tschechischen Zentrum Wien

https://www.ogl.at/programm/aktuelles-programm/archiv/2024/12/#event-3861

Foto: privat

Vielen Dank an Michael Stavarič, Schriftsteller _ Wien _ für die Vermittlung des Interviews und alle Bemühungen!

Walter Pobaschnig _ 25.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„Abracadabra“ Soraya Leila, choreographer _ Give Peace A Chance _ Zürich 24.11.2024

„vanilla baby!“ _
Choreography, concept, artistic direction: Soraya Leila Emery / hot stuff _
Dancers: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez _
TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024
19.30h Off Theater Wien

Generosity

Imagination

Voice

Empowerment



Pleasure

Equality

Aliveness

Courage

Easy-peasy



Abracadabra



Curiosity

Harmony

Adaptability

Nurture

Creativity

Exhilarating

Soraya Leila, 23.11.2024

Soraya Leila, Choreographin
„vanilla baby!“ _
Choreography, concept, artistic direction: Soraya Leila Emery / hot stuff _
Dancers: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez _
TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024
19.30h Off Theater Wien

I. hot stuff: “Vanilla Baby!”
Choreografie: Soraya Leila Emery
Tanz: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez
Sound Design: Sinan Moses

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Soraya Leila, Choreographin_

Zur Person/über mich/about: Soraya Leila (born 1993) is a Swiss-Moroccan choreographer of hot stuff  based in Zürich.

For 2025/2026, she is Tanzhaus Zürich Accomplice with her new solo work Coming Soon. In 2023/24 she is TanzPlan Ost Associated Artist with her latest group piece TURN ON, premiere at Tanzhaus Zürich in October 2024, followed by a tour in Eastern Switzerland in Phönix Theater and Bachturnhalle, and internationally in 2025.

She currently works on the theme of pleasure, trying to define what pleasure is and translate it into a choreographic score to redefine the narrative around female sexuality, body autonomy, and empowerment. Her present medium is combining movement and grappling techniques, to create a vocabulary of submission/dominance, power dynamics, and abstract components of grappling. She explores female pleasure, with an intersectional decolonial feminist perspective. Her works provide a platform for MENA female-identifying WINTA* artists. Earlier research and works question the preservation and transmission of cultural identity and the question of the female Arab body representation.

Her dance career includes engagements and collaborations with choreographers and companies such as Archipelago, Cie 7273, Humanhood, Theater Pforzheim, Compagnie Mafalda, Horizon Vertical and many more. She is also the rehearsal director and choreographic assistant of Zurich’s Cie O. and guest choreographer for the next production of the up-and-coming company Cie WILD LIFE.

She got her Master in Choreography at ZHdK Zürich in June 2024. She graduated as a contemporary dancer from SEAD Salzburg in 2017 and from CFPArts Geneva in 2014.

https://sorayaleilaemery.com/about/

TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024 19.30h Off Theater Wien

I. hot stuff: “Vanilla Baby!”

Choreografie: Soraya Leila Emery
Tanz: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez
Sound Design: Sinan Moses

https://off-theater.at/project/tanz-im-off-ii-hot-stuff-cie-tauschfuehlung/