„Openness and courage _ Offenheit und Mut“ Soraya Leila, choreographer _ Zürich 24.11.2024

„vanilla baby!“ _
Choreography, concept, artistic direction: Soraya Leila Emery / hot stuff _
Dancers: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez _
TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024
19.30h Off Theater Wien

I. hot stuff: “Vanilla Baby!”
Choreografie: Soraya Leila Emery
Tanz: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez
Sound Design: Sinan Moses

Liebe Soraya Leila, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich bin ständig in Bewegung, und jeder Tag ist anders. / I am in constant movement and everyday is different.

Soraya Leila, Choreographin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Räume schaffen, die die Vorstellungskraft fördern – durch Kunst. / Creating spaces that nurtures imagination, through art.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Offenheit und Mut. / Openness and courage.

Was liest Du derzeit?

Pleasure Activism: The politics of feeling good. – Adrienne Maree Brown.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Create a world, your world. Alone. Stand alone. Create. – Anais Nin

TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024
19.30h Off Theater Wien

I. hot stuff: “Vanilla Baby!”
Tanz: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez
Choreografie: Soraya Leila Emery
Sound Design: Sinan Moses

Vielen Dank für das Interview, liebe Soraya Leila, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanzprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Soraya Leila, choreographer/Choreographin

Zur Person/über mich/about: Soraya Leila (born 1993) is a Swiss-Moroccan choreographer of hot stuff  based in Zürich.

For 2025/2026, she is Tanzhaus Zürich Accomplice with her new solo work Coming Soon. In 2023/24 she is TanzPlan Ost Associated Artist with her latest group piece TURN ON, premiere at Tanzhaus Zürich in October 2024, followed by a tour in Eastern Switzerland in Phönix Theater and Bachturnhalle, and internationally in 2025.

She currently works on the theme of pleasure, trying to define what pleasure is and translate it into a choreographic score to redefine the narrative around female sexuality, body autonomy, and empowerment. Her present medium is combining movement and grappling techniques, to create a vocabulary of submission/dominance, power dynamics, and abstract components of grappling. She explores female pleasure, with an intersectional decolonial feminist perspective. Her works provide a platform for MENA female-identifying WINTA* artists. Earlier research and works question the preservation and transmission of cultural identity and the question of the female Arab body representation.

Her dance career includes engagements and collaborations with choreographers and companies such as Archipelago, Cie 7273, Humanhood, Theater Pforzheim, Compagnie Mafalda, Horizon Vertical and many more. She is also the rehearsal director and choreographic assistant of Zurich’s Cie O. and guest choreographer for the next production of the up-and-coming company Cie WILD LIFE.

She got her Master in Choreography at ZHdK Zürich in June 2024. She graduated as a contemporary dancer from SEAD Salzburg in 2017 and from CFPArts Geneva in 2014.

https://sorayaleilaemery.com/about/

TANZ IM OFF II: hot stuff & Cie.tauschfühlung _TANZFESTIVAL
Montag 9.12.2024 19.30h Off Theater Wien

I. hot stuff: “Vanilla Baby!”

Choreografie: Soraya Leila Emery
Tanz: Desi Bonato, Abraham Iglesias Rodriguez
Sound Design: Sinan Moses

https://off-theater.at/project/tanz-im-off-ii-hot-stuff-cie-tauschfuehlung/

Fotos: Portrait _Soraya Leila; 2-4 „Vanilla Baby!“ _Maria Cheilopoulou

Walter Pobaschnig _ 23.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„Mehr Wertschätzung und Respekt für Musik und Mensch“ Florian Hamela, Musiker _ Bad Vöslau 22.11.2024

Lieber Florian Hamela, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mein Tagesablauf beginnt mit einer Tasse Espresso um 7:45. Nachdem ich koffeiniert und lebensfähig bin, gönne ich mir eine Stunde für die körperliche Gesundheit in Form von Dehnen & Gewichtheben. Danach geht’s in das Übezimmer um an musikalischen Projekten zu arbeiten, zu üben, oder Übungsmaterial / Transkriptionen für die Musikschule vorzubereiten. Ab 11:30 geht es dann an die Musikschule, wo ich bis spät Abends Gitarre / E-Gitarre / Ensemble / E-Bass unterrichte.

Florian Hamela, Musiker

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Geduld, Einsicht, Selbstreflexion, Empathie

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Ich kann dabei nur sagen, was ich mir wünsche: Mehr Wertschätzung und Respekt sowohl für Musik als auch für das Gegenüber / Miteinander.

Was liest Du derzeit?

Ich lese im Moment mehrere Bücher: „Es gibt keine Narzissten! Nur Menschen in narzisstischen Nöten“ – Klaus Eidenschink ; „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ – Paul Watzlawick und „Becoming the instrument: Lesson on Self-Mastery from Music to Life – Kenny Werner

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Was wir nicht denken können, das können wir nicht denken; wir können also nicht sagen, was wir nicht denken können“ Ludwig Wittgenstein

Florian Hamela, Musiker

Vielen Dank für das Interview, lieber Florian, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Florian Hamela, Musiker

Zur Person/über mich: Schon von klein auf hat Florian Hamela die Musik in ihren Bann gezogen. Als Teenager begann er autodidaktisch E-Bass zu lernen und stieg im alter von 15 Jahren schließlich auf die E-Gitarre um, von der er sich seither nicht mehr trennen kann.

Seine musikalische Ausbildung begann mit Hauptfachunterricht bei Christof Gigacher im Instrumentalzweig des BORG Krems und abgeschlossener Reifeprüfung im Fach E-Gitarre, gefolgt von 2 Jahren Hauptfachunterricht bei C. Gigacher in der Musikschule Krems. Danach beginnt er sein Konzertfachstudium bei Martin Nitsch und Miroslav Mirosavljev an der JML private University for jazz and popular music in Wien, welches er nach 8 Semestern mit Erfolg abschließt.

Im Anschluss an das abgeschlossene Studium, folgt ein Diplomstudium der Instrumentalpädagogik an der International Academy of Music and Performing Arts Vienna (jetzt Friedrich Gulda School of Music), das er mit Auszeichnung absolviert.

Aktuell unterrichtet Florian an der Johannes Brahms Musikschule der Stadt Mürzzuschlag und privat in 2540 Bad Vöslau.

Neben seiner Unterrichtstätigkeit und seinem Soloprojekt war und ist er in diversen Formationen und Ensembles aktiv beteiligt. Hierzu zählen unter anderem:

BORG Big Band (Jazz)

Type Six (Dark Pop/ Metal)

The A.C.T (Alice Cooper Tribute)

Mürztaler Sinfonieorchester

Sarina (Pop)

KEIYLA (Electronic Pop)

Cornerstone (Pop Rock)

MaCover (Acoustic Pop/ Folk)

Groove Inc. (Tanz/ Unterhaltung)

The NGBS Project (Funk/ Soul)

JML Big Band (Jazz/ Fusion)

Twisting Tones (Tanz / Party)

Flo Hamela Fusion Trio (Jazz Rock)

Simon Epos Live Band (Hip Hop)

Storms of Aeolus (Progressive Metal/ Ambient)

https://florianhamela.wordpress.com/

Fotos: 1 Markus Wetzlmayr; 2,3 Peter Gordebeke

Walter Pobaschnig _ 22.11.2024

https://literaturoutdoors.com

Punk, Eckhart Nickel. Roman. Piper Verlag.

Es beginnt mit einem (Fast)Mozartkonzert, denn Kirsten blieb am Vorspielabend der Musikschule am Klavier im Takt hängen und in der atemlosen Stille im Raum macht sich Anspannung breit. Doch dann klappt Kirsten den Flügeldeckel zu…

„Ich kann es nicht mehr, Das war`s. Tut mir leid. Entschuldigen Sie bitte, es hat nicht sollen sein. Sorry, Mozart, an dir hat`s nicht gelegen…“

Und nun drehen sich Musik und Leben weiter. Karen zieht in eine Musiker WG, in welcher der Zauber des Punk wiederentdeckt und in Erinnerung und Gegenwart zelebriert wird. Ein Kunst- und Lebensgefühl, das neu landet und die Gegenwart schüttelt und rüttelt und im Karussell von Tag und Nacht treiben lässt…

Eckart Nickel, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, legt mit „Punk“ einen unglaublich raffinierten wie kurzweiligen Roman vor, der ausgehend von der Liebe zur und der großen Lebenskraft der Musik ein Lebenspanoptikum in Erinnerung und Gegenwart auf die literarische Bühne bringt und es dabei in Existenz und Sinn in tiefsinniger Hintergründigkeit wie Illusionslosigkeit laut krachen und doch leise, zart in Hoffnung weiterwachsen, -gehen lässt.

Eine ganz große Hommage an eine außergewöhnliche Musikepoche und ein starkes Plädoyer für das Leben in und aus der Kraft der Musik zu allen Zeiten!

Punk, Eckhart Nickel. Roman. Piper Verlag.

€ 22,00 [D], € 22,70 [A]

Erschienen am 29.08.2024

208 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

EAN 978-3-492-07282-3

Walter Pobaschnig  11/24

https://literaturoutdoors.com

„Der Zauberberg“ Begeisternder Theaterabend zum 100.Jubiläumserscheinungstag_ Burgtheater Wien 20.11.2024

Der Zauberberg, Thomas Mann. Ein Roman, der zu den bahnbrechendsten Werken der Moderne zählt.

Die Handlung ist zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in einem Sanatorium in Davos angesetzt. Hans Castorp, Ingenieur, besucht seinen Onkel in den Bergen und erlebt diesen besonderen Lebensraum zwischen Krankheit, Langsamkeit, Tragik als existentielles Panoptikum, in dem sich die großen Fragen des Lebens nach Sein, Zeit, Endlichkeit, Liebe, Sinn, Humanität und Religion intensiv und fokussiert stellen. Es ist ein Wahrnehmen, Erkennen und Verschwinden in der Monotonie der Tage am Berg in ihrer strengen Struktur der Behandlungen und der zufälligen Begegnungen, Beziehungen darin…

20.11.2024. Burgtheater Wien. Es ist ein ganz besonderer Tag der Aufführung des Zauberberges, denn dieser fällt mit dem hundertsten Erscheinungsjubliäum des Romans (20.11.1924) zusammen. Was für Zufall (aufgrund kurzfristiger Stückabsage), der hier ein großartiges Wiener Burg-Geburtstagsgeschenk ermöglicht.

Und es ist ein ganz außergewöhnliches Publikumsgeschenk, das im wunderbaren, sehr anspruchsvollen Ensemblespiel im rasanten Rollenwechsel und projezierter Synchronisation atemlos staunen lässt und begeistert. Ein Regiekunstgriff, der im Gesamtkunstwerk Ensemble, Bühne, Sound voll aufgeht.

Die großen Themen des Romans von Mensch und Zeit am Vorabend einer bebenden Welt werden genial in Szene gesetzt und der Funke von Aufmerksamkeit und Spannung springt von der ersten Szene weg perfekt. Da ist alles an Emotionen, Reflexionen, Farben des Lebens drin und verwandelt den beeindruckenden Bühnen-Zauberberg zu einem sich rasant drehenden Existenzkarussell.

Langanhaltender Applaus belohnt diese einzigartige Gesamtleistung. Ein fantastischer Bühnenabend zum Geburtstagsjubiläum!

„Der Zauberberg“

Regie: Bastian Kraft

Dramaturgie: Sebastian Huber

Ensemble: Tilman Tuppy, Markus Meyer, Sylvie Rohrer, Dagna Litzenberger Vinet

Bühne: Peter Baur

Kostüme: Jelena Miletić

Musik: Björn SC Deigner

Video: Sophie Lux

Licht: Michael Hofer

Maske Video: Lena Damm

Aktuelle Spieltermine:

Burgtheater _ Der Zauberberg von Thomas Mann

Freitag 22.11. 20:00 – 22:10 Uhr

Donnerstag 12.12. 20:00 – 22:10 Uhr

Szenenfotos: Marcella Ruiz Cruz

Foto/Videos_Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 11/24

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„Grau. In einer farbenfrohen Welt“ Max Melo, Schauspieler, Regisseur _ Uraufführung _Theater Spektakel _ Wien 27.11.2024

Max Melo, Schauspieler, Regisseur _ Wien _
Absolvent des Kunst BORG _ Hegelgasse 12/Wien _
Foto (folgende) im Kunst- BORG Hegelgasse 12 _ Wien

Zum Stück: „Wenn wir jeden Tag jemand anderes sind, wann sind wir dann wir selbst?
Diese Frage trifft auf das Ensemble Farbenfroh, als ihr Theaterstück kurz vor Premiere einfach abgesagt wird.
In voller Montur stehen sie auf der Bühne und aus dem eingespielten Ensemble werden lose Darstellerinnen und Darsteller.
Doch was darstellen, wenn niemand da ist, der einem zusieht?
Ein zusammengewürfelter Haufen an Schauspielenden, die Frage, was Kunst mit uns macht und warum wir sie und ihre Anerkennung so dringend brauchen.
Kann das funktionieren?
Nein.“

https://www.spektakel.wien/events/premiere-grau-in-einer-farbenfrohen-welt/

Grau. In einer farbenfrohen Welt
(Kunst oder Leben?)

Regie: Max Melo, Olga Psenner
Mit: Livia Andrä, Torben Day, Theresa Gerstbach, Lena Hergolitsch, Jakob Köllesberger, Max Melo, Linnea Paulnsteiner, Mirandolina Wissgott und Lisa Zwittkovits
An der Geige: Maria Laun

Spieltermine_Premiere: Mi 27.11. 20h

weitere Spieltermine: 28.11.; 4.12.; 5.12. immer 20h _

Spektakel – Theater, Art Space, Bar _ Hamburgerstrasse 14, 1050 Wien

Tickets: 20€ / 15€ für Studierende und Schüler*innen
Reservierung: ticket.grau@gmail.com

https://www.spektakel.wien/events/premiere-grau-in-einer-farbenfrohen-welt/

Im Interview_ Max Melo, Schauspieler, Regisseur_Wien:

Max Melo _ Absolvent des Kunst-BORG Hegelgasse 12, Wien.

Interview&alle Fotos_Walter Pobaschnig 11_24

https://literaturoutdoors.com

„Hope“ Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin _ Give Peace A Chance _ Wien 17.11.2024

GIVE PEACE A CHANCE

TANZ IM OFF II_
TANZFESTIVAL _ Wien _ FR 6.12. – Sa 14.12.2024 OFF Theater Wien


G enerosity 

I ntimacy

V eritá

E motion


P erdono

E galitè

A more

C uore

E mpathy


A utenticity


C omprension

H ope

A mitié

N utrition

C uriosity

E  rde



Leonie Wahl, 12.11.2024

Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin _
„This Is What Happened In The Telephone Booth” folgende _
Tanz im Off II _ Off Theater Wien 6.12./7.12.2024

Give Peace A Chance_Akrostichon for peace

Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin _

Zur Person/über mich: https://www.leoniewahl.com/

Aktuelles Tanzfestival _ Off Theater Wien – von/mit Leonie Wahl: TANZ IM OFF II

„This Is What Happened In The Telephone Booth” _ Cie.tauschfühlung: „tanka meja“ _

TANZ IM OFF II _ TANZFESTIVAL _ Wien _ FR 6.12. – Sa 14.12.2024 OFF Theater Wien

Fr 6.12.2024 19.30h Off Theater Wien

I. „This Is What Happened In The Telephone Booth”

orgAnic reVolt und das.bernhard.ensemble:

„Eines Tages verschwand meine Mutter in einer Telefonzelle, um ihren Geliebten anzurufen. Als sie aus der Zelle heraustrat, war sie plötzlich ein komplett anderer Mensch geworden. Sie war völlig außer sich und nicht mehr zu beruhigen. Von da an blieb sie psychisch krank. Ich war gerade zehn Jahre alt und konnte mir nicht erklären, was in dieser Zelle passiert sein mag. Deshalb begann ich zu tanzen.“ 

“One day my mother disappeared into a phone booth to call her lover. When she stepped out of the booth, she had become a completely different person. She was very upset and unable to calm down. From this moment on she has been mentally ill. I was just ten years old and could not explain what happened in the booth. There for I started dancing!“ 

Besetzung:

Tanz/Perfromance: Yvonne Brandstetter, Tamara Stern, Hannah Timbrell, Leonie Wahl, Kajetan Dick, Ardan Hussain

Choreografie: Leonie Wahl

Regie: Ernst Kurt Weigel

Vocals: Tamara Stern

Musik: ASFAST

Ausstattung: Devi Saha

Technik: Max Smirzitz

Foto: Günter Macho/S.Ekeh

„This Is What Happened In The Telephone Booth” _ Cie.tauschfühlung: „tanka meja“

II. Cie.tauschfühlung: „tanka meja“

tanka meja – eine dünne Linie befindet sich in unserem bürokratischen System zwischen dem Gefühl von Struktur/Sicherheit und Irrsinn/Willkür. 3 PerformerInnen finden sich in ihrer Welt aus Regeln und Regelbrüchen, dem Drang auszubrechen und festgefahrene Strukturen zu hinterfragen wieder. Darin reflektieren sie Probleme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, sowie des grauen Alltagstrotzes eines Beamten, der gerne helfen möchte aber dem seine Hände gebunden sind, will er seinen Job bewahren, um wiederum für sich selbst Sicherheit zu empfinden. Das Stück wurde im Mai 2023 im Rahmen der Plattform „Performing Puzzle“ uraufgeführt. Sound und Körperlichkeit basieren auf Recherchen in Bezug auf die Qualitäten eines ungeschriebenen Blattes Papier, welches für die KünstlerInnen symbolhaft für ein Flüchtlingsboot, sowie für jegliche Formulare und Dokumente, ebenso aber als Blatt in einem Tagebuch für das Erträumen einer alternativen Welt steht.

Tanz/Choreografie: Bianca Anne Braunesberger, Vito Bintchende

Live Sound/Performance: Stefan Zotter

Sound: Sebastian Achleitner

Fotos: Günter Macho/S.Ekeh

https://off-theater.at/project/tanz-im-off-ii-organic-revolt-und-das-bernhard-ensemble-cie-tauschfuehlung/

https://off-theater.at/

Walter Pobaschnig _ 12.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„Umdenken“ Bianca Anne Braunesberger, Tänzerin, Choreographin _ Wien 16.11.2024

Liebe Bianca Anne Braunesberger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

zusammenhalten

Bianca Anne Braunesberger _Tänzerin/Choreographin, Regisseurin

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Umdenken zu provozieren

Räume für eine immersive Erfahrung zu schaffen

daran zu erinnern dass jede/r Einzelne es ist, die/der bewegen, transformieren und Impulse setzen kann.

Was liest Du derzeit?

James Bridle – The search for a plenatery intelligence.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„.. become more receptive to breath and the life of the other.“ (Breath of Proximity, Lenart Skof)

Vielen Dank für das Interview, liebe Biance Anne, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanzprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Bianca Anne Braunesberger _Tänzerin/Choreographin, Regisseurin

Zur Person/über mich:

aktuelles Tanzprojekt:

TANZ IM OFF II _ ANZ IM OFF II _ TANZFESTIVAL _ Wien _ FR 6.12. – Sa 14.12.2024 OFF Theater Wien

Mi 11.12.2024 _19:30

Kasija Vbranac & Bianca Anne Braunesberger & hot stuff

I. Kasija Vbranac & Bianca Anne Braunesberger: „Metaforms“

Exploring the Divine Feminine

In „Metaformen“ tauchen wir ein in den reichen Teppich der weiblichen Erfahrung. Wir erforschen das Konzept der „Metaformen“ – durch Objekte, Aktionen, Bewegungen oder Gesten, die mit symbolischen Bedeutungen in Bezug auf die Menstruation und ihre wandelbare Kraft stehen. Die Menstruation, die oft in den Bereich des Tabus oder der oder biologische Notwendigkeit, wird zu einem Brennpunkt für tiefgreifende Erkundungen. Wir erkennen die Menstruation nicht nur als eine körperliche Funktion, sondern als ein komplexes Zusammenspiel von kultureller, spiritueller und symbolischer Bedeutung. Begegnung mit Themen wie Tod und Wiedergeburt, Schöpfung und Erneuerung. Durch „Metaforms“ laden wir das Publikum dazu ein mit uns in die physischen, psychologischen und metaphysischen Bereiche der Menstruation zu kommen. Wir versuchen, die
Wahrnehmung zu verändern und laden die ZuschauerInnen ein, die Menstruation als ekstatisch, glückselig, tiefgründig, zutiefst heilend zu erfahren.

Besetzung:

Konzept, Choreografie, Performance: Kasija Vrbanac Strelkin
Konzept, Choreografie, Performance, Sound: Bianca Anne Braunesberger

Fotocredit: B&K images

II. hot stuff: “ATLAS”

Inspired by the myth of the figure condemned to carry the world on their shoulders, ATLAS explores with an instigative eye the weight of mental burden—through the lens of a female figure juggling the mental load. As she navigates everyday chores, her body feels the heaviness, rage, and frustration of being trapped, suffocating under household responsibilities, confined to this space, with her only escape being to vanish into invisibility. It’s an exploration of women’s mental health, balancing strength and fragility, with a touch of absurdity and madness. ATLAS , after all, is also a bitter celebration of life that shines a light on the still-outrageous gender inequalities women face today.  

Besetzung:

Tanz: Desi Bonato

Choreografie: Soraya Leila Emery

Light design: Das OFF Theater

Outside Eye: Eva Sommer

Spoken words: Louise Bourgeois ‚I Am Afraid‘ 2005  

Dauer 30 Minuten

Fotocredit: MYO Photography

https://off-theater.at/project/tanz-im-off-ii-kasija-vbranac-bianca-anne-braunesberger-hot-stuff/

Walter Pobaschnig _ 12.11.2024

https://literaturoutdoors.com

„Kunst reagiert immer, kann mahnen“ Anna Morgoulets, Musikerin _ Klagenfurt 15.11.2024

Liebe Anna Morgoulets, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Es ist sehr unterschiedlich, oft stehe ich schon um 5.00 früh auf um Sport zu machen, den ersten Zug zu nehmen oder um Geige zu üben! Manchmal ist der Tag so lang, dass ich nicht mehr weiß, was ich am Morgen gemacht habe. Es hat aber auch einen Vorteil- in einer Woche kann so viel passieren, die Zeit vergeht sehr langsam- und das liebe ich!

Anna Morgoulets, Musikerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Das Gleiche, was für uns immer schon wichtig war: Empathie und Humor! Wenn ich Empathie sage, meine ich in diesem Fall, das Verhalten anderer Menschen möglichst wenig auf sich selbst zu beziehen. Natürlich ist es wertvoll, sich in die Lage eines Mitmenschen zu versetzen. Noch wichtiger ist es meiner Meinung nach, nicht gleich böse zu reagieren, wenn jemand unfreundlich ist. Es kann ja sein, dass die Person gerade in Schwierigkeiten steckt, Schmerzen hat, nicht ausgeschlafen ist oder auch mal neidisch ist! Es gibt noch viele solcher Beispiele. Das Verhalten hat oft nichts mit uns zu tun. Ich versuche, mich möglichst oft daran zu erinnern – manchmal gelingt es auch! Wenn ich von Humor spreche, meine ich vor allem den Humor im Bezug auf sich selbst. Ich liebe Menschen, die sich selbst nicht zu ernst nehmen; sie haben meistens auch die Fähigkeit, in schwierigen Lebenslagen positiv zu bleiben.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Musik, der Kunst an sich zu?

Meiner Meinung nach steht die Menschheit ständig vor Aufbrüchen und Neubeginn, mit jeder Generation – natürlich vor allem in den letzten 100 Jahren. Die Menschen, die um 1900 geboren wurden und bis in die 1990er Jahre lebten, haben fast schon zwei Welten erlebt: von der Kutschenfahrt bis zur Mondlandung. Die junge Generation der 2000er Jahre wird bestimmt um 2100 eine wieder völlig andere Welt antreffen. Wesentlich ist dabei, wie bei jeder Veränderung, offen zu sein, aber auch kritisch, sich gegebenenfalls schnell anzupassen, wo es richtig erscheint, oder sich mit allen Kräften dagegen zu wehren, wenn es sich falsch anfühlt. Veränderungen sind nicht immer gut, bzw. sie haben immer mehrere Seiten und viele Konsequenzen. Die Rolle der Kunst war stets, Veränderungen zu reflektieren; Kunst reagiert immer. Sie kann mahnen, wenn sie nicht verboten wird. In der Musik ist es das gleiche: Beethoven oder Schostakowitsch reflektieren genau den Gemütszustand ihrer Zeit.

Was liest Du derzeit?

“How you feel is up to you”- Ein wunderbares Buch, das ich gerade fertig gelesen habe, sehr empfehlenswert für alle, besonders aber für Künstler*innen!

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Vor 10 Tagen habe ich in Klagenfurt das Deutsche Requiem von Johannes Brahms aufführen dürfen, es gibt da einen Satz (Nr. 3), wo der Bariton solistisch singt, in diesem Satz vertont Brahms den Psalm 39:5-8, in dem u.a. heißt es:

Herr, lehre doch mich,
daß ein Ende mit mir haben muß,
und mein Leben ein Ziel hat,
und ich davon muß.

Ach wie gar nichts sind alle Menschen,
die doch so sicher leben.

Sie gehen daher wie ein Schemen,
und machen ihnen viel vergebliche Unruhe;
sie sammeln und wissen nicht wer es kriegen wird.

Es erscheint mir wichtig, sich in unserer Zeit ab und zu an diesen Text zu erinnern – besser noch in Verbindung mit Brahmsscher Musik.

Anna Morgoulets, Musikerin

Vielen Dank für das Interview, liebe Anna, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musikprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Anna Morgoulets, Musikerin

Zur Person/über mich: Anna Morgoulets studierte Geige in Russland, Israel und Österreich bei Elena Mazor und Pavel Vernikov.Von 2013 bis 2019 war sie 1. Konzertmeisterin des Kärntner Sinfonieorchesters.Seit 2019 ist sie Universitätsprofessorin für Violine an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt.Im Jahr 2015 gründete sie gemeinsam mit 8 KollegInnen das “ensemble minui” mit dem sie regelmässig im In- und Ausland konzertiert.

Fotos: Andrej Grilc

Walter Pobaschnig _ 12.11.2024

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Raunacht. Gedichte, von Michael Georg Bregel, illustriert von Steffen Büchner. Lyrik-Edition NEUN 36

Der Berliner Schriftsteller Michael Georg Bregel legt mit „Raunacht“ einen Lyrikband vor, der die Kraft und Möglichkeit des Gedichtes um Stimmung, Welt, Perspektive, Morgen im Wort, in neuem Sprachgeist auszuloten und oszillieren zu lassen ohne festhalten zu wollen/können, wunderbar direkt auf das Weiß des Blattes setzt und zu Leserinnen und Leser in ihrer je eigenen Aufmerksamkeit und Lebensstation entlässt. Und da kommt das Wort an wie ein Horizont, der kurz etwa im Trubel eines Stadtlebens aufnehmen oder lange im wechselnden Blick auf fallende Herbstblätter verweilen lässt. Ein Dialog, der Entdecken, Staunen und Inspiration öffnet und in den eigenen Jahreszeiten des Lebens wie ein Pfeil ankommt.

Der vielseitige Autor beherrscht Form und Rhythmus perfekt, kein Wort zu wenig oder zu viel, der Gedanke, die Wahrnehmung, die Aussage finden spielerisch leicht zueinander und so ist ein Lyrikerlebnis bestens angerichtet. Eine Reise kann beginnen und die führt in der „Raunacht“ überallhin  –

ich sage dich

ich sage dir

ich dachte es

sei ein bild

sei ein bald

aus blauem blut

aus altem ach

ein tümpel

ein teich

aus mondlicht

ich brauche füße

ich tauche füße

hinein ich

vertage mich

„Faszinierende Lyrik, die überallhin trägt im geheimnisvollen Rhythmus“

Raunacht. Gedichte, von Michael Georg Bregel, illustriert von Steffen Büchner. Lyrik-Edition NEUN 36

Buch 32 Seiten

Auflage 1

Verlag: Verlag der 9 Reiche

Autor: Michael Georg Bregel

erscheint am 17.11.2024

ISBN-103-948999-36-8

ISBN-13978-3-948999-36-0

Maße19 x 12,5 cm, 100 gr

Reihe Lyrik-Edition NEUN 36

Preis 9,00 €*

Walter Pobaschnig  11/24

https://literaturoutdoors.com

„Etwas, wofür wir brennen“ Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin _ Wien 14.11.2024

Liebe Leonie Wahl, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Im Moment ist viel los: Ich frühstücke ein Früchtejoghurt mit einem Caffé und dann geht es ab zur Probe. Dann einkaufen, kochen und am Abend noch ins Theater. Meistens…

Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin _
„This Is What Happened In The Telephone Booth” folgende _
Tanz im Off II _ Off Theater Wien 6.12./7.12.2024

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Sich mit etwas zu beschäftigen, das uns sinnvoll erscheint. Etwas, wofür wir brennen. Und wenn wir älter sind und vielleicht nicht mehr für alles Begeisterung empfinden, immer wieder den Sinn suchen – auch in größeren Zusammenhängen und mit dem Bewusstsein: Wir sind eh nur ein kleines Sandkorn in der Geschichte… Aber jedes Sandkorn hat seinen Platz und seinen Wert. Und es ist schön, diese verschiedenen Sandkörner zu betrachten und die eigene Verbindung zu den anderen Sandkörnern zu spüren…

Und wichtig: immer ein bisschen in die Sonne gehen, wenn es geht, und kein schlechtes Gewissen haben, wenn es eben doch nicht klappt.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn stehen wir jetzt alle, gesellschaftlich und persönlich. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Wir dürfen uns nicht von den destruktiven Kräften anstecken lassen. Die sind im Gange und blenden viele Menschen mit einfachen Antworten. Die gibt es nicht. Es ist leichter, eine Sandburg zu zerstören, als eine aufzubauen. Kein Wunder, dass die Zerstörung eine schnellere Kraft ist. Das heißt aber nicht, dass die negativen Aspekte in der Kunst ignoriert werden sollten. Nein, sie sollten behandelt und sublimiert werden. Dort können wir damit spielen, agiler im Umgang damit werden und uns dadurch auch ein bisschen davon lösen. Das ist aber kein didaktischer Prozess. Es ist ein alternatives Programm zur Alltagsrealität. Vielleicht ein Raum, wo menschliches Leid geteilt und dadurch verringert wird. Eine Sandkorn-Schau, eine ungefährliche. Außer wir haben Angst vor Berührung oder Veränderung.

Was liest du derzeit?

Ich habe gerade das neueste Buch von Kurt Palm gelesen. Ich fand es super.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest du uns mitgeben?

Meine Zitate bleiben unverändert: Carpe Diem und es ist nie zu spät, in einem.

Vielen Dank für das Interview, liebe Leonie, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Tanzprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Leonie Wahl, Tänzerin, Choreographin

Zur Person/über mich: https://www.leoniewahl.com/

Aktuelles Tanzfestival _ Off Theater Wien – von/mit Leonie Wahl:

TANZ IM OFF II _ TANZFESTIVAL _ Wien _ FR 6.12. – Sa 14.12.2024 OFF Theater Wien

„This Is What Happened In The Telephone Booth” _ Cie.tauschfühlung: „tanka meja“ _

Fr 6.12.2024 19.30h Off Theater Wien

I. „This Is What Happened In The Telephone Booth”

orgAnic reVolt und das.bernhard.ensemble:

„Eines Tages verschwand meine Mutter in einer Telefonzelle, um ihren Geliebten anzurufen. Als sie aus der Zelle heraustrat, war sie plötzlich ein komplett anderer Mensch geworden. Sie war völlig außer sich und nicht mehr zu beruhigen. Von da an blieb sie psychisch krank. Ich war gerade zehn Jahre alt und konnte mir nicht erklären, was in dieser Zelle passiert sein mag. Deshalb begann ich zu tanzen.“ 

“One day my mother disappeared into a phone booth to call her lover. When she stepped out of the booth, she had become a completely different person. She was very upset and unable to calm down. From this moment on she has been mentally ill. I was just ten years old and could not explain what happened in the booth. There for I started dancing!“ 

Besetzung:

Tanz/Perfromance: Yvonne Brandstetter, Tamara Stern, Hannah Timbrell, Leonie Wahl, Kajetan Dick, Ardan Hussain

Choreografie: Leonie Wahl

Regie: Ernst Kurt Weigel

Vocals: Tamara Stern

Musik: ASFAST

Ausstattung: Devi Saha

Technik: Max Smirzitz

Foto: Günter Macho/S.Ekeh

„This Is What Happened In The Telephone Booth” _ Cie.tauschfühlung: „tanka meja“

II. Cie.tauschfühlung: „tanka meja“

tanka meja – eine dünne Linie befindet sich in unserem bürokratischen System zwischen dem Gefühl von Struktur/Sicherheit und Irrsinn/Willkür. 3 PerformerInnen finden sich in ihrer Welt aus Regeln und Regelbrüchen, dem Drang auszubrechen und festgefahrene Strukturen zu hinterfragen wieder. Darin reflektieren sie Probleme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, sowie des grauen Alltagstrotzes eines Beamten, der gerne helfen möchte aber dem seine Hände gebunden sind, will er seinen Job bewahren, um wiederum für sich selbst Sicherheit zu empfinden. Das Stück wurde im Mai 2023 im Rahmen der Plattform „Performing Puzzle“ uraufgeführt. Sound und Körperlichkeit basieren auf Recherchen in Bezug auf die Qualitäten eines ungeschriebenen Blattes Papier, welches für die KünstlerInnen symbolhaft für ein Flüchtlingsboot, sowie für jegliche Formulare und Dokumente, ebenso aber als Blatt in einem Tagebuch für das Erträumen einer alternativen Welt steht.

Tanz/Choreografie: Bianca Anne Braunesberger, Vito Bintchende

Live Sound/Performance: Stefan Zotter

Sound: Sebastian Achleitner

Fotos: Günter Macho/S.Ekeh

https://off-theater.at/project/tanz-im-off-ii-organic-revolt-und-das-bernhard-ensemble-cie-tauschfuehlung/

https://off-theater.at/

Walter Pobaschnig _ 12.11.2024

https://literaturoutdoors.com