Die Villen vom Wiener Cottage. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Verlag.

Es ist ein ganz besonderer Lebens-, Architektur-, Geschichts- und Naturraum, der sich im Westen Wiens im Cottageviertel auf sanften Höhen zwischen wunderbaren Parkanlagen und Villen erstreckt und so viel über Stadt, Menschen und Welt zu erzählen hat. Wer sich Zeit und Muse nimmt, sich in diesen Kosmos von ganz außergewöhnlicher Baugeschichte und biografischer Fundgrube zu begeben, wird zu jeder Jahreszeit reich belohnt.

Umso mehr, wenn ein so wunderbarer Reiseführer wie das vorliegende Buch zur Hand ist, der von der Historikerin und ehemaligen Direktorin des Theatermuseums Wien, Marie-Theres Arnbom, in besterSachkenntnis, Archivrecherche und Zusammenschau verschiedenster kulturhistorischer Mosaiksteine in Wort&Bild gestaltet wurde. Die in Wien geborene und vielseitig aktive Wissenschaftlerin und Kulturmanagerin lädt zu einem ganz außergewöhnlichen Kulturspaziergang in zwei großen Überblicksrouten, der bestens zu informieren wie zu erzählen weiß.

Ein umfassender Anhang mit Literatur/Quellenverzeichnis wie Personenregister machen das Buch (mit über 130 Abbildungen) zu einem unverzichtbaren Vademecum, um in den Zauber des Wiener Cottage einzutreten.

„Eine großartige Hommage wie wunderbarer Begleiter in das Zauberland Wiener Cottage“

Die Villen vom Wiener Cottage. Wenn Häuser Geschichten erzählen. Marie-Theres Arnbom. Amalthea Verlag.

1. Auflage, mit zahlr. Abb., 272 Seiten   

Erscheinungsdatum: 15.10.2024

ISBN-13: 978-3-99050-254-9

Walter Pobaschnig  5/25

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„Zusammenrücken, weg vom Trennenden, hin zum Verbindenden“ Maureen Reitinger, Autorin _ Wien 8.5.2025

Liebe Maureen Reitinger, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Momentan sind meine Tage gefüllt mit Familie, Freundinnen, Arbeit, Ausbildungsseminaren, Praktikum und meinem Essay Mut, wenig Freizeit, dafür viel wundervolles Neues.

Maureen Reitinger, Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Zusammenrücken, weg vom Trennenden, hin zum Verbindenden. Hinsehen und nicht wegsehen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft, der Kunst an sich zu?

Wir brauchen beides um mutig, neugierig, offen aber auch entschlossen in die Zukunft zu gehen.  Die Wissenschaft, die uns Erkenntnisse und Fakten liefert und die Kunst, um uns unsere Imaginationsräume zu bewahren. Beides bildet eine Synergie, beim Beantworten unserer Sehnsucht, die flüstert „Da ist mehr.“

Was liest Du derzeit?

Chimamanda Ngozi Adichie, Dream Count

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“

Mary Anne Radmacher

Vielen Dank für das Interview, liebe Maureen, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buch-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Maureen Reitinger, Autorin

Zur Person: Maureen Reitinger, (she/her), in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich, HTL-Abschluss in Betriebsmanagement & Produktionstechnik. Jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit bei der Caritas und VinziPort. Feministin. Mutter. Großmutter. Leidenschaft für Kunst und Kultur, Kommunikation und Menschen. Absolviert gerade das Psychotherapeutische Propädeutikum.

Aktuelle Buchneuerscheinung von Maureen Reitinger:

Wenn wir an Mut denken, haben wir sofort spektakuläre Leistungen oder außergewöhnliches Engagement vor Augen. Aber wie viel Mut braucht es für den ganz normalen Alltag? Wen sehen wir gesellschaftlich als mutig an, und wer beweist tatsächlich tagtäglich den meisten Mut? Und was bedeutet es überhaupt, mutig zu sein?

Diesen Fragen geht Maureen Reitinger auf den Grund, wenn sie sich an das Thema Mut in all seinen Facetten herantastet und uns einlädt, unser eigenes Verständnis davon neu zu denken. In ihrem persönlichen, inspirierenden Essay holt sie Alltagsheld:innen vor den Vorhang und erkundet, was unsere Vorstellung von Stärke mit dem Patriarchat und Kapitalismus zu tun hat.

Stellen wir den Mut auf die Probe. Erlauben wir uns den Blick auf den alltäglichen, kleinen Mut, der nur allzu häufig übersehen wird.(Pressetext/Verlag)

Maureen Reitinger, Mut. Essay. Kremayr&Scheriau Verlag

Hardcover kaschiert, gebunden

112 Seiten, Format 12,5 x 19,0

1 Auflage, Kremayr & Scheriau 2025

20,00 € inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-218-01454-0

https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/mut/

Walter Pobaschnig 5/25

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Josefine Mutzenbacher. Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener. Sonderzahl Verlag.

Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _
Fotos: Walter Pobaschnig 5/25

„Josefine Mutzenbacher“ _  Der Buchtitel eines 1906in Wien in Privatdruck erschienen Buches „Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt“ hat eine ganz besondere gesellschaftskulturelle Wirkungsgeschichte und ist gleichsam zu einem Angelpunkt moderner Sexual-, Aufklärungs- und Moralgeschichte geworden, der etwa in den 1970er Jahren als plakativer Trigger von Publikationen wie Softpornos große Breitenwirkung und Wirkungen erzielte ohne auf den Text selbst, die Voraussetzungen des Milieus der Entstehung und dessen sozialkulturelle Substanz, einzugehen. So bliebe und bleibt bis heute größtenteils der Name „Mutzenbacher“ als vielfältige Projektionsfläche im persönlichen wie gesellschaftlichen Unbewussten.

Die vorliegende Edition, fußend auf einem 2016 von Clemens Ruthner organisierten und geleiteten Symposium im Wien Museum und der darauffolgenden Edition im Sonderzahl Verlag, geht nun in hervorragender wissenschaftlich-kritischer Weise dem Text, der Textüberlieferung, der Worterklärung wie der Autorenschaftsfrage nach. Hier wird ein absolut neuer Standard des Zuganges zu einem zu wirkmächtigen wie tabuisierten Text gesetzt, der hoch zu loben ist.

In diesem wunderbaren wissenschaftlichen Rahmen ergibt sich nun ein vielseitig interessanter wie spannender Zugang zu einem Text, der in so vielem noch Entdeckungen bietet und gesellschaftliche Tabus auch über 100 Jahre nach seiner Entstehung.

„Eine hervorragende wissenschaftliche Edition einer der spannendsten, wirkmächtigsten wie tabuisiertesten literarischen Texte moderner Gesellschaftsgeschichte.“

Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _
Fotos: Walter Pobaschnig 5/25

Josefine Mutzenbacher. Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener. Sonderzahl Verlag.

Herausgegeben von Clemens Ruthner, Herausgegeben von Matthias Schmidt, Herausgegeben von Melanie Strasser, Beiträge von Oswald Wiener

424 Seiten,16,5 x 23 cm

September 2021

ISBN 978-3-85449-575-8

€34,00

Walter Pobaschnig 5/25

Fotos: Station bei Mutzenbacher _ performing_Katrin Fuchs, Schauspielerin, Sängerin _ Wien _ Walter Pobaschnig 5/25

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„Heute und hier ist das Leben“ Klaus Ditz_Schauspieler _ Give Peace A Chance _ Wien 6.5.2025

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G lück kannst du nicht kaufen

I mmer hinschauen, wo andere wegsehen

V iel Leid und Kummer gibt es auch hinter den schönsten Fassaden

E rreiche die Menschen mit deinem Herzen und der Art und Weise wie du mit ihnen umgehst


P aare sind nicht immer so ehrlich zueinander, wie sie es sich wünschen

E ltern lieben dich für immer und ewig

A ußer sie sind seelische Wracks geworden _gemacht worden

Christ*in sein heißt nicht, dass du deshalb ein guter Mensch bist

E hen können schön sein, jedoch nicht immer für das Ehepaar


A romen wecken Erinnerungen in uns


C lowns lassen Kinderherzen lachen

H eute und hier ist das Leben

A nekdoten bereichern unser Leben

N arren sind nicht bösartig

C ircus ist Balsam für die Seele

E rzähle dir selbst hin und wieder schöne Erinnerungen aus deinem Leben



Klaus Ditz, 6.5.2025

Klaus Ditz_Schauspieler

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Klaus Ditz, Schauspieler _ Wien.

Foto Portrait Klaus Ditz_Ulrik Hölzel

Weitere Fotos: Portrait sw_Marie-Luise Schottleitner _Sopranistin, Schauspielerin und Gesangspädagogin  _ Wien und „Undine geht“ Motiv/Rosen_Yasemin Cetinkaya, Schauspielerin, Regisseurin _ Wien : Walter Pobaschnig

6.5.2025 _Walter Pobaschnig

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„Die scheiß 80er-Jahre“ Michael Mazohl. Kremayr&Scheriau Verlag.

Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor der Gedenksäule vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig, folgende.
Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor der Gedenksäule vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig, folgende.
Der Autor im Wohnhaus von Hansi Lang

Die 1980er Jahre. Ein Jahrzehnt, das in der Gegenwart ein vielfältiges revival erlebt. Etwa in der Mode, der Musik…auch in der Politik?

Michael Mazohl, Wiener Autor, Studium derDigitalen Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, als Journalist im Bereich Wirtschafts- und Sozialpolitiktätig, wirft nun einen umfassenden wie kritischen Blick auf die gesellschaftspolitischen wie -kulturellen Prozesse, Ereignisse wie Nachwirkungen eines Jahrzehnts, das sich vor allem in enormer gesellschaftlicher Bewegung (Aufbruch, Vergangenheitsbewältigung, Fall des „Eisernen Vorhanges“ in Europa) kennzeichnete.

Pointiert referenziell zum soundtrack dieser Zeit (etwa „99 Luftballons“ Nena) geht der in den 80er Jahren geborene Autor von den großen gesellschaftlichen Skandalen dieser Zeit in Österreich (AKH, Noricum) wie den parteipolitischen Umbrüchen (Aufstieg FPÖ) und den neuen wirtschaftsliberalen Ansätzen dieses Jahrzehnts (Übergang von der verstaatlichten Industrie) aus und geht dabei mit großer Sachkenntnis wie spannender Zusammenschau vor, so dass Leserin und Leser mittenhinein in ein Panoptikum der Zeit blicken können und mit vielen Überraschungen belohnt werden.

„ „Ich spiele Leben“ – Österreichs 1980er Jahre am großartigen gesellschaftspolitischen Seziertisch, der gleich neben der Musicbox steht – genial!“

Michael Mazohl, Autor _ Wien _
vor dem Kindheits-/Jugendhaus von Hansi Lang in Wien/Hernals Schauspieler, Musiker _ Wien _
Foto_Walter Pobaschnig.

„Die scheiß 80er-Jahre“ Michael Mazohl. Kremayr&Scheriau Verlag.

Hardcover, gebunden

200 Seiten, Format 13,5 x 21,5

1 Auflage, Kremayr & Scheriau 2025

25,00 € inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-218-01460-1

E-Book

ISBN: 978-3-218-01461-8

Fotos_ „Station bei Hansi Lang“ _Walter Pobaschnig/Wien 4_25

Walter Pobaschnig 5/25

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„Geburt“ Ulrike Damm, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Berlin 5.5.2025

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Geburt

Ist

Vater Mutter          

Eins



Pracht

Eins

Aber

Chaos

Eins



Aber



Chaos

Heim

Aber

Nie

Chaos

Eins

Ulrike Damm, 4.5.2025

Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

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Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Zur Person: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin, studierte Visuelle Kommunikation. Seit 1984 arbeitet sie als selbstständige Designerin in Berlin. In ihrem 2008 gegründeten Damm und Lindlar Verlag verlegt sie vor allem Kunstbände.

Seit 2010 schreibt sie Romane und Erzählungen. Mit monumentalen Schriftbildern ihrer Texte, die in Ausstellungen und Künstlerbüchern zu sehen sind, verknüpft Ulrike Damm
kongenial ihre beiden Leben als Schriftstellerin und Künstlerin in Berlin.

Ihr bei DRAVA im März 2025 erschienener Roman »Die Poesie des
Buchhalters« ist Ulrike Damms viertes belletristisches Werk.

Ulrike Damm lebt, lehrt und arbeitet in Berlin.

Aktueller Roman von Ulrike Damm:

„Die Poesie des Buchhalters“ Ulrike Damm. Drava Verlag.
Format: Hardcover, Softcover
ISBN: 978-3-99138-101-3

€24.00 inkl. MwSt.

https://drava.at/buecher/die-poesie-des-buchhalters-978-3-99138-101-3/

Fotos_ Portrait: Holger Biermann, Berlin _

Motiv: Wasser/Hand _ Walter Pobaschnig _ Wien.

Walter Pobaschnig 4.5.2025

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„Wir brauchen die eigenen Zweifel“ Ulrike Damm, Schriftstellerin _ Berlin 5.5.2025

Liebe Ulrike Damm, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Morgens mehrere Stunden schreiben. Danach ist jeder Tag anders.

Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Wir alle folgen unseren kleinen Alltagsmodellen. Aber es sind nur Modelle. Weder sind sie absolut, noch reine Wahrheiten. Es sind Spiegelungen unseres Gegenübers, bei denen es immer um die Beziehung zu anderen Menschen geht und um die Umgebung, in der wir leben: Wir setzen uns ins Verhältnis. In allem, was wir tun, vergleichen wir, wägen ab, lernen voneinander, beziehen Stellung. Das müssen wir auch, denn nur so funktioniert die Sache, genannt Gesellschaft.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Abgrenzung hilft uns nicht. Ausgrenzung, als Hauptziel unserer Sprache und Weltsicht, auch nicht. Wir brauchen Unvoreingenommenheit und die Einsicht, dass unterschiedliche Modelle innerhalb eines Lebens nebeneinander existieren können. Feiern wir also die Vielschichtigkeit und die Möglichkeit, besonders dadurch wach und offen ein reiches Leben zu führen.  Dazu kann Kunst und Literatur treibende Kraft sein.

Ich zum Beispiel, schreibe und lese vor allem, um das Eigene im Anderen und das Andere im Eigenen zu erfahren. Insofern ist künstlerisches Schaffen immer ein einziges Infragestellen an alles, was wir ‚Welt‘ und ‚Leben‘ nennen. Wir brauchen diesen eigenen Zweifel, um Erfahrungen, die als bewährt gelten und allzu selbstverständlich in unseren Hirnen hausen, immer wieder hinters Licht zu führen.

Was liest Du derzeit?

Helene Bracht „Das Lieben danach“, eine eindringliche Schilderung persönlicher Erfahrung und ein aufklärerisches Buch über die lebenslange Prägung von sexuellem Kindesmissbrauch. In dieser Unerbittlichkeit war mir vieles erschütternd neu.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

 „Es will alles gut durchdacht sein, auch wenn es Unsinn ist.“

aus „Die Poesie des Buchhalters“, Ulrike Damm, 202

Vielen Dank für das Interview, liebe Ulrike, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literatur-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin

Zur Person: Ulrike Damm, Schriftstellerin und Künstlerin, studierte Visuelle Kommunikation. Seit 1984 arbeitet sie als selbstständige Designerin in Berlin. In ihrem 2008 gegründeten Damm und Lindlar Verlag verlegt sie vor allem Kunstbände.

Seit 2010 schreibt sie Romane und Erzählungen. Mit monumentalen Schriftbildern ihrer Texte, die in Ausstellungen und Künstlerbüchern zu sehen sind, verknüpft Ulrike Damm
kongenial ihre beiden Leben als Schriftstellerin und Künstlerin in Berlin.

Ihr bei DRAVA im März 2025 erschienener Roman »Die Poesie des
Buchhalters« ist Ulrike Damms viertes belletristisches Werk.

Ulrike Damm lebt, lehrt und arbeitet in Berlin.

Aktueller Roman von Ulrike Damm:

„Die Poesie des Buchhalters“ Ulrike Damm. Drava Verlag.
Format: Hardcover, Softcover
ISBN: 978-3-99138-101-3

€24.00 inkl. MwSt.

https://drava.at/buecher/die-poesie-des-buchhalters-978-3-99138-101-3/

Foto_ Holger Biermann, Berlin

Walter Pobaschnig 4.5.2025

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„Egomanen fallen immer“ Janine Zehe, Regisseurin _ Give Peace A Chance _ Wien 4.5.2025

Ganze Welt scheint verrückt, so scheint mir

Ich stehe mit großen Augen vor ihr und überlege, warum lernen die Menschen nicht dazu?

Verzweifelt versuche ich Argumente zu bringen und an den rationalen Verstand zu appellieren

Echos von Hass und Gewalt scheinen die Antwort zu sein


Panisch versuchen große und mächtige Menschen, das zu bewahren was eh verloren ist

Ekelhaft sind sie in ihrer Selbstgefälligkeit

Aggression hat nichts mit Stärke zu tun

China macht es vor und überholt uns alle in wirtschaftlichen Dingen

Etliche Menschen, die eigentlich ruhig schienen, drehen völlig durch obwohl wir in keinem Kriegsgebiet sind


Angst ist ein gutes Geschäft


Chirurgisch scheint ihr Vorgehen zu sein, alles zu sezieren was uns lieb und teuer ist

Hass hat nichts mit rationalen Denken zu tun

Anonymität bewirkt auch dass es egal ist, wenn man da gerade getötet hat

Narzissmus ist ganz schlecht für die Politik.

Canada und USA

Egomanen fallen immer

Janine Zehe, 4.5.2025

Janine ZeheRegisseurin, Sprecherin

GIVE PEACE A CHANCE

Janine ZeheRegisseurin, Sprecherin

Aktuelle Theaterproduktion mit Janine Zehe: „Warte, bis es dunkel ist“ Krimi von Frederick Knott _ Theater-Center-Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien _ Laufende Vorstellungen

Regie: Christoph Prückner  

Ensemble: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe.

Bühne: Erwin Bail

Fotos _ Portrait: privat;

Walter Pobaschnig: Motiv „Hand/Löwenzahn“ Station bei Undine; Sylvia C. Künstlerin _ Wien und „Warte bis es dunkel wird“.

Walter Pobaschnig 4.5..2025

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„mehr Toleranz zu zeigen“ Janine Zehe, Regisseurin _ Wien 4.5.2025

Liebe Janine Zehe, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Vom Hauptberuf her bin ich Bibliothekarin in der Hörbücherei des Blinden und Sehbehindertenverbandes Österreich. Da stehe ich morgens auf, fahre mit dem Taxi hin (habe frisch eine MS diagnostiziert bekommen und deswegen ist das mit Öffis gerade ein bisschen schwer) und absolviere da meine 20 Wochenstunden Arbeit, das tue ich sehr gern, Kollegen und Arbeit sind einfach super. Dann komme ich heim, habe Arzttermine oder tue was sonst so anliegt, oder bin als Sprecherin für Christoph im Theater tätig, was so anliegt. Ich liebe auch in meiner Freizeit das Hören von Hörbüchern und auch mit Freunden mache ich non kommerzielle Hörspiele. Auch dort bin ich als Sprecherin und Regisseurin im Einsatz.

Janine Zehe, Regisseurin, Sprecherin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Ich glaube besonders wichtig für uns alle ist, mehr Toleranz zu zeigen. Und etwas flexibler in unseren Arbeitsabläufen zu sein, denn künstliche Intelligenz und andere Umbrüche werden unser Arbeitsumfeld verändern, und zwar nachhaltig. Auch werden wir uns auf den Klimawandel einstellen müssen und wir sollten alle dringend die Tiere, die Natur und das Klima wieder mehr achten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?

Schauspiel und Kunst waren von jeher dafür da, Menschen auf Bewegungen in der Gesellschaft oder gegebenenfalls auf Missstände aufmerksam zu machen. Wir sind die Stimme, die zwar keiner hören will, die jetzt aber umso wichtiger wird, wenn Populisten durch die Gegend brüllen.

Was liest Du derzeit?

Viertens ich lese gerade, eigentlich immer wieder, verschiedene Bücher. Von Thriller über Krimi bis hin zum Liebesroman oder auch manchmal ein Kinderbuch. Derzeit lese ich die Leopardin von Ken Follett.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„wenn der letzte Baum gerodet ist, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen werdet ihr verstehen, dass man Geld nicht essen kann.“

Vielen Dank für das Interview, liebe Janine, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Theater-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute! 

5 Fragen an Künstler*innen: Janine Zehe, Regisseurin, Sprecherin

Aktuelle Theaterproduktion mit Janine Zehe: „Warte, bis es dunkel ist“ Krimi von Frederick Knott _ Theater-Center-Forum, Porzellangasse 50, 1090 Wien _ Laufende Vorstellungen

https://literaturoutdoors.com/2025/04/25/mitreisende-theater-krimispannung-warte-bis-es-dunkel-ist-krimi-von-frederick-knott-_-theater-center-forum-_-wien-25-4-2025/

Regie: Christoph Prückner  

Ensemble: Elisabeth Kofler, Iris Pollak, Marion Rottenhofer, Benjamin Lichtenberg, Edward Lischka, Nagy Vilmos, Florian-Raphael Schwarz und Janine Zehe.

Bühne: Erwin Bail

Fotos _ Portrait: privat; „Warte bis es dunkel wird“: Walter Pobaschnig

Walter Pobaschnig 4.5..2025

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„Yoko“ Die Biografie. David Sheff. btb Verlag.

Yoko Ono. Einer der klangvollsten Namen in der Kunst der Moderne.

Die 1933 in Japan geborene und danach in London und New York lebende Künstlerin gilt als bahnbrechender Angelpunkt innovativer wie engagierter Kunst etwa in den Bereichen Feminismus und Frieden. Ihre Werke und Aktionen wie multiästhetischen Kooperationen zählen zu den bedeutendsten Meilensteinen der Kunstgeschichte.

Wie ihre Kunst so erregte auch ihre 1969 in Gibraltar geschlossene Ehe mit John Lennon, Musiker (Begründer der Beatles, *9.10.1940 Liverpool +8.12.1980 New York) großes Aufsehen. Hier fanden zwei Liebende wie zwei Kunstgenies zueinander und diese Kreativität zeigte sich in zahlreichen Musik-, Kunstprojekten – etwa der Aktion „war is over if you want it“ mit legendären Plakataktionen und weltweiten Pressekonferenzen „bed ins“.

Nach dem Tod von John Lennon blieb die zweifache Mutter bis heute künstlerisch aktiv und begeistert nach wie vor mit Innovation und Überraschung wie Retrospektiven ihrer so beeindruckenden Laufbahn in Ausstellungen weltweit.

David Sheff, erfolgreicher US-amerikanischer Autor,legt nun eine sehr beachtenswerte Biografie vor, die sowohl den künstlerischen wie biografischen Werdegang Yoko Onos in umfassender Recherche öffnet – viele selbstgeführte Interviews seit den 1980er Jahren – und fundiert wie spannend durch ein unvergleichlich aktives, kreatives wie engagiertes Leben führt. Zahlreiche Fotos begleiten diese umfassende Biografie einer ganz außergewöhnlichen Persönlichkeit.

„Eine spannende biographische Reise in ein unvergleichlich kreatives, mutiges und engagiertes Kunstleben!“

Zur Person Yoko Ono:  Yoko Onos (geb. 1933) Leben ist eine erstaunliche Reise. Es spannt den Bogen von ihrer Geburt als Tochter wohlhabender Eltern im Tokio der Vorkriegszeit über ihre erschütternden Erfahrungen als Kind während des 2. Weltkriegs bis hin zu ihrer Ankunft in der Avantgarde-Kunstszene in London, Tokio und New York. Yoko taucht tief ein in ihre Kunst, ihre Musik, kämpft für Feminismus und Frieden. Als Ehefrau von John Lennon wird sie zur öffentlichen Zielscheibe: viele Fans machten sie für das Ende der Beatles verantwortlich. Heute gilt sie als bahnbrechende Künstlerin mit Soloausstellungen in den führenden Museen der Welt.

Zum Autor/Buch: David Sheff ist international erfolgreicher Bestsellerautor (u.a. New York Times-Nummer-1-Bestseller Beautiful Boy, verfilmt mit Steve Carell und Timothée Chalamet). Seine journalistischen Arbeiten sind unter anderem in der New York Times, Outside, Rolling Stone, Wired und Fortune erschienen. Sein Artikel für die New York Times, »My Addicted Son«, wurde von der American Psychological Association als herausragender Beitrag zur Förderung des Verständnisses von Suchterkrankungen ausgezeichnet. Erstmals begegnete er Yoko Ono 1980 anlässlich eines Interviews mit ihr und John Lennon kurz vor dessen Tod. David Sheff lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

1980 lernte David Sheff Yoko und John kennen, als er wenige Monate vor dessen gewaltsamen Tod ein ausführliches Interview mit den beiden führte. Nach dem Mord blieben Sheff und Yoko in Kontakt, während sie ihr Leben neu aufbaute, Drohungen und Verrat überlebte und weiter innovative und couragierte Kunst und Musik schuf, sich politisch engagierte. Basierend auf seinen Erfahrungen und Interviews mit ihr, ihrer Familie, ihren engsten Freunden, Mitarbeitern und vielen anderen gewährt uns Sheff einen sehr persönlichen Blick auf ein fast ein Jahrhundert umfassendes, höchst ungewöhnliches und bemerkenswertes Leben.   

Yoko | Presseportal

„Yoko“ Die Biografie. David Sheff. btb Verlag.

Ausgabeformat: Gebundenes Buch, Geb. mit SU

Übersetzt von: Conny Lösch

Seiten & Größe: 416 Seiten | 13,5×21,5 cm

Illustrationen ca. 40 Abbildungen

ISBN 978-3-442-75972-9

Preis EUR 26,00 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 26,80 [AT] | CHF 35,50 [CH]*

(* empf. VK-Preis)

Verlag btb

Originaltitel: YOKO ONO: The Definitive Biography

Originalverlag Simon & Schuster

Walter Pobaschnig 4/25

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