„Ingeborg Bachmann hat starken Einfluss auf feministische Krimis“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Eva Reichl , Schriftstellerin _ Ried/Riedmark/OÖ 5.1.2026

Ingeborg Bachmann _ Eva Reichl 

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom, um 1971

Im Interview _ Eva Reichl _ Schriftstellerin _ Ried/Riedmark

Liebe Eva, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Ingeborg Bachmann hat zwar keine Krimis geschrieben, dennoch hat sie sich intensiv mit Themen, die auch in einem Krimi zentral sind, beschäftigt. Dazu gehören „Gewalt in Beziehungen“, „Machtmissbrauch“, „Schuld und Täterschaft“ sowie „Strukturelle Gewalt“ (vor allem von Männern gegen Frauen) und das „Verbrechen im Alltag nicht als Ausnahme, sondern als System“. Das sind alles Elemente, die in meinen Krimis eine besondere Bedeutung haben, da bekannterweise die Täter meist aus dem direkten Umfeld der Opfer stammen.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Diese Frage kann ich nur im Zusammenhang mit meinem Schaffen – dem Krimischreiben – beantworten. Indirekt hat Ingeborg Bachmann starken Einfluss auf psychologische und feministische Krimis, da diese sich durch die oben bereits erwähnten Themen auszeichnen und meines Erachtens in der realen Welt die häufigsten Verbrechen sind. Das Böse ist nicht der „Fremde“, sondern der Vertraute – dieser Grundgedanke widerspiegelt sich auch in so manchen ihrer Werke.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Gerade im Erzählband „Das dreißigste Jahr“ und im Roman „Malina“ wird Gewalt nicht kriminalistisch aufgeklärt, sondern seziert – psychisch, sprachlich, gesellschaftlich.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Ich sehe Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik heute erschreckend aktuell – vielleicht sogar klarer lesbar als zu ihrer Zeit. Sie beschreibt keine „Einzeltäter“, sondern ein System, in dem Gewalt normalisiert ist. Ihre Kritik ist unbequem zeitlos. Und wenn wir denken, dass wir die patriarchischen Strukturen hier bei uns überwunden hätten, schauen wir nicht genau genug hin.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann Schreiben und Existenz in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises 1971. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Nein, das würde ich nicht sagen. Es kommt darauf an, was und wie man schreibt. Wie man recherchiert und wie weit man die Menschen, die einem in dem Schreibprozess begegnen und die einen auch manchmal ein Stück begleiten, an sich ran lässt. Ohne diese Menschen würde keines meiner Bücher existieren. Würde farblos sein. Nicht lesenswert. Weil das Leben, das zwischen zwei Buchdeckel steckt, von ihnen eingehaucht wird. Es sind die Erfahrungen und meine Erlebnisse mit anderen, die zu Geschichten werden. Das ist für mich nicht seltsam und auch nicht absonderlich. Es ist für mich einfach nur schön.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Mich würde interessieren, was sie zur „jetzigen Gesellschaft“ sagen würde. Wie sie die Entwicklung, aber vor allem, wie sie den Wendepunkt, den wir aus meiner Sicht längst passiert haben, beschreiben würde. In ihrer tiefgründigen Art.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich bleibe dem Krimi treu! Im März 2026 erscheint der 2. Teil meiner Krimiserie mit Chefinspektorin Lotta Meinich und ihrem Vater Gustav „Zwei Leichen zum Prosecco“ und im Oktober 2026 der 9. Band mit Chefinspektor Oskar Stern „Mühlviertler Feuer“.

Herzlichen Dank für das Interview!

Eva Reichl _ Schriftstellerin

Aktueller Krimi von Eva Reichl: Mühlviertler Todesstoß. Kriminalroman. Gmeiner Verlag.

https://literaturoutdoors.com/2025/10/10/muhlviertler-todesstos-eva-reichl-kriminalroman-gmeiner-verlag/

Foto: Ingeborg Bachmann: Garibaldi Schwarze, um 1970.

Foto: Eva Reichl _ Lisa Reichl.

Walter Pobaschnig   1_26

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„Sind wirklich alle Männer krank?“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wolfgang Hermann, Schriftsteller _ Wien 4.1.2026

Ingeborg Bachmann _ Wolfgang Hermann

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann Rom 1962 _
Foto: Heinz Bachmann

Im Interview _ Wolfgang Hermann, Schriftsteller _ Wien

Lieber Wolfgang, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Ich habe Ingeborg Bachmanns Bücher früh gelesen, ihre Gedichte haben mich lange begleitet, auch ihre Erzählungen wie „Undine geht“, „Drei Wege zum See“, und natürlich „Malina“. Ich las den Roman in meinem ersten Wiener Winter, und die damals schwarze Stadt mit den uralten Leuten verband sich mit diesem so traurigen, dunklen Buch zu einem dunklen Etwas, in dem ich lebte. In Bachmanns „Besichtigung einer alten Stadt“ las ich den Satz: „Wien, eine Stadt, aus der kein Gleis hinausführt“. Das traf damals mein Lebensgefühl.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Daß man als Leser ihrer Werke sich in einem geschlossenen Kosmos wiederfindet, einer Welt, die man schlafwandlerisch durchwandert, von der man weiß, daß es keinen Ausgang aus ihr gibt.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Einem Gedicht wie „Enigma“ kann man sich nicht entziehen. „Nichts mehr wird kommen/ Frühling wird nicht mehr werden…“, das ist wie ein Sog, dagegen gibt es kein Argument. So zwingend fand ich fast alles von ihr, auch den schönen kleinen Text „Was ich in Rom sah und hörte“, und natürlich Erzählungen wie „Drei Wege zum See“.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Ingeborg Bachmann hat vor allem in den Nachkriegsjahren das gönnerhafte Gebaren von Lokalzampanos wie Hans Weigel erfahren, sie hat, denke ich, viele negativen Erfahrungen mit Männern gemacht. Ihr Satz „Wissen Sie nicht, daß die Männer krank sind?“ aus einem Interview ist mir lange nachgegangen. Das war ihre Welterfahrung, ihre eigene Wahrheit, die in allen ihren Texten durchschimmert. Ich war stets betroffen und berührt, wenn ich sie las, ein Urteil maße ich mir nicht an.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Sind wirklich alle Männer krank?

(Anm: „die Männer sind unheilbar krank…sie sind es, wussten sie das nicht? Alle…“ Ingeborg Bachmann in einem Interview, 1971)

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Im Herbst erscheint „Herr Faustini und die Verdunkelung der Sinne“. Im Frühling 2027 dann der Gedichtband „Die schwarzen Städte“.

Herzlichen Dank für das Interview!

Wolfgang Hermann, Schriftsteller _ Wien _
Foto: Romanschauplatz „Malina“ _ Wien

Aktueller Roman von Wolfgang Hermann: „Herr Faustini und die Glatze der Welt“ Milena Verlag.

Foto: Ingeborg Bachmann: Garibaldi Schwarze, um 1970.

Foto: Wolfgang Hermann: Walter Pobaschnig 10/25 _ Romanschauplatz Malina/Wien.

Walter Pobaschnig   1_26

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„Immer“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wort&Bild _ Sophie Reyer/Isabel Belherdis _ Wien/Graz 3.1.2026

Ingeborg Bachmann _ Rom _ um 1970 _
Foto_Garibaldi Schwarze
.
Geburtstagsfeier in der Familie Bachmann/Klagenfurt _
Ingeborg Bachmann (links) und ihre jüngere Schwester, ca. 1934

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

Ingeborg_ Akrostichon

Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.

Performance _ Isabel Belherdis, Künstlerin _ Graz _

Isabel Belherdis, Künstlerin Graz_performing _ folgende _
Ursulinen Schule Klagenfurt _
Ingeborg Bachmann besuchte hier die Oberschule für Mädchen _

Ingeborg

Immer

Nur

Geborgt:

Erde.

Blut.

Orte.

Risse.

Geh!

Sophie Reyer, 1.1.2026

Friedhof Klagenfurt/Annabichl _
Ruhestätte von Ingeborg Bachmann
„Undine geht“ _
Elternhaus von Ingeborg Bachmann _ Klagenfurt/Henselstr. _
hier wuchs Ingeborg Bachmann auf
Isabel Belherdis, Künstlerin Graz_performing

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

Ingeborg_ Akrostichon

Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.

Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.

Performance _ Isabel Belherdis, Künstlerin _ Graz _

Isabel Belherdis, Künstlerin _ Graz

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962 _
Foto: Heinz Bachmann

Foto _ Portrait/Sophie Reyer _ Lipus Marku

Foto _ Ingeborg Bachmann _ Garibaldi Schwarze

Foto _ Ingeborg Bachmann/Isolde Moser _ Familienarchiv Bachmann

Foto _ Ingeborg Bachmann/Portrait _ Heinz Bachmann

Fotos _ Isabel Belherdis _ Performance _ Klagenfurt_ Walter Pobaschnig 2022/23

Literatur outdoors 1/26

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„Radikalität, Empfindsamkeit und Intelligenz“ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien 3.1.2026

Ingeborg Bachmann _ Sophie Reyer

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann _ Rom 1962 _
Foto: Heinz Bachmann (Bruder)

Im Interview _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien

Liebe Sophie, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns?

Meine große Liebe war ja immer Paul Celan. Ich habe mit siebzehn den Band „Lichtzwang“ gelesen und bin über seine Texte zu ihren gekommen. Besonders fasziniert hat mich damals Bachmanns Hörspiel „der gute Gott von Manhatten“, weil die Bilder so schräg sind – und weil sie so wunderbar aufzeigt, wie nahe tiefe Liebe an tiefem Wahnsinn sein kann.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Für mich liegt das Besondere an Ingeborg Bachmanns Schreiben in der Intensität, mit der sie innere Zustände und gesellschaftliche Strukturen miteinander verbindet. Ihre Sprache ist dicht, poetisch und gleichzeitig präzise, sie schafft Bilder, die auf mehreren Ebenen wirken – emotional, intellektuell und politisch. Dabei spürt man immer die Spannung zwischen Nähe und Distanz, zwischen Intimität und Kritik, zwischen dem Inneren des Individuums und der äußeren Welt. Sie lässt ihre Leserinnen und Leser an existenziellen Fragen teilhaben, ohne dabei je belehrend zu sein. Diese Mischung aus Radikalität, Empfindsamkeit und Intelligenz macht ihr Werk für mich einzigartig.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Ja, besonders „Malina“ hat mich sehr bewegt. Die Art, wie sie dort die psychische Zerrissenheit einer Frau in einer patriarchalen Gesellschaft beschreibt, ist erschütternd und zugleich faszinierend. Auch die „Gedichte aus dem Nachlass“ berühren mich, weil sie so unmittelbar, so verletzlich sind und gleichzeitig eine unglaubliche sprachliche Kraft besitzen. Und natürlich immer wieder ihre Essays und Vorträge, in denen sie gesellschaftliche Themen mit literarischer Präzision verknüpft.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Leider muss man sagen, dass viele ihrer Beobachtungen auch heute noch zutreffen – und in manchen Kontexten vielleicht sogar aktueller sind denn je. Die patriarchalen Strukturen, die sie kritisierte, zeigen sich nach wie vor in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ich glaube, gerade deshalb lohnt es sich, ihre Texte heute erneut zu lesen: Sie geben nicht nur Einblick in eine bestimmte historische Situation, sondern regen auch dazu an, kritisch auf unsere Gegenwart zu schauen.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann Schreiben und Existenz in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises 1971. Ist das Schreiben, die Kunst immer eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Wie es für andere ist weiß ich nicht. Ich selbst bin sehr froh, dass ich das Privileg habe, mich künstlerisch ausdrücken zu dürfen. Ich bin auch gern allein, nicht, weil ich asozial bin, sondern weil ich in der Stille besser mir selbst begegnen kann. Und ich nehme mir auch gern Zeit für Texte. Vielleicht ist es für manche Menschen absonderlich, sich so zu verhalten, aber ich lebe ja nicht nach den Maßstäben anderer, sondern nach meinen, und ich finde meine Existenz sehr erfüllend – auch wenn man die Dinge in der Literatur nie ganz so ausdrücken kann, wie man es gern möchte. Es ist immer ein Tanz mit der Sprache, man will nach ihren Händen greifen und greift ein Stück weit ins Leere, aber das ist nur ein Grund, weiter zu tanzen. Wir brauchen diese Suchbewegung, dieses Taumeln, wenn wir wachsen und etwas lernen wollen. Das kann sich wie Verdammnis anfühlen, aber für mich ist es mehr Chance als Verdammnis. Mit jedem neuen Text kann man ganz neu anfangen.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Ich hätte sie gern gefragt, wie sie es geschafft hat, so radikal ehrlich zu schreiben, ohne sich selbst zu verlieren. Wie sie die Balance hielt zwischen persönlicher Verletzlichkeit und politischer Schärfe. Und ich würde ihr danken – für ihre Sprache, für die Kraft ihrer Worte und für die Wege, die sie für nachfolgende Generationen geöffnet hat.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Momentan arbeite ich an einem neuen Krimi über die Komponistin Olga Smirnitskaja. Sie musste ihre Liebe zu Johann Strauß aufgeben, weil sie eine Adelige war und er sie nicht heiraten durfte. Ich möchte die Spannung zwischen Leidenschaft, gesellschaftlichen Zwängen und musikalischer Kreativität erzählen und dabei sowohl historische Details als auch psychologische Tiefe einfließen lassen.

Herzlichen Dank für das Interview!

Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien

Foto _ Ingeborg Bachmann 1: Garibaldi Schwarze, um 1970; 2 _ Heinz Bachmann.

Foto _ Sophie Reyer: Lipus Marku.

Walter Pobaschnig 1.1.26

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„Und“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wort&Bild _ Sophie Reyer/Iracema Engel _ Wien 2.1.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

Undine geht_ Akrostichon

Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.

Performance_ Iracema Engel, Schriftstellerin, Performerin, Model _ Wien. 

Undine geht

Und

Nie:

Deine

Insekten

Nach

Eden:


Gingen

Erde,

Häuteten

Tod




Sophie Reyer, 1.1.2026

Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.
 Iracema Engel, Schriftstellerin, Performerin, Model _ Wien.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann Rom 1962 _
Foto: Heinz Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Foto _ Portrait/Sophie Reyer _ Wolfgang Liemberger

Fotos _ Iracema Engel _ Undine geht/Performance _ Donau/Wien _ Walter Pobaschnig 7/25

Literatur outdoors 1/26

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„Manchmal“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Wort&Bild _ Sophie Reyer/Sylvia Caba _ Wien 2.1.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Wort & Bild

Malina _ Akrostichon

Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.

Performance_ Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien.

Malina

Manchmal

Angst:

Lass

Innen

Neues

Anfangen

Sophie Reyer, 1.1.2026

Performance _ Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien.
Text _ Sophie Reyer, Schriftstellerin _ Wien.
Sylvia Caba, Künstlerin _ Wien.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann Rom 1962 _
Foto: Heinz Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Foto _ Portrait/Sophie Reyer _ Wolfgang Liemberger

Fotos _ Sylvia Caba am Originalschauplatz „Malina“ Wien _ Walter Pobaschnig 12/24

Literatur outdoors 1/26

„Stille“ Barbara Thiel, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Wachtberg/D 30.12.2025

GIVE PEACE A CHANCE


Gedanken und Gedenken bringen keine Erleichterung

In Trümmerstädten, Trümmerdörfern

Von einer Gewalt heimgesucht, die längst nicht mehr menschlich ist

Eher untermenschlich, obwohl sie von oben kommt.


Platzt in die Stille hinein

Eine Minute höchstens

Aber die Stille danach ist endgültig, sogar die

Chöre der Grillen verstummt

Entflohen, wo ist ihr Versteck?


Am Ende, kommen sie da wieder hervor?


Chimären, sagen sie,

Hirngespinste und Utopien

Absurde Ideen von einer Welt ohne

Nukleare Bedrohung und

Chemische Zerstörung allen Lebens

Eine Welt, in der es die Chance auf ein Danach gibt:



Barbara Thiel, 28.12.2025

Barbara Thiel, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Barbara Thiel, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Barbara Thiel, geboren 1997 in Bad Honnef, studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und ist inzwischen an den Rhein zurückgekehrt, um ihren Master in Theorien und Praktiken professionellen Schreibens zu machen. Viel lieber als an der Masterarbeit schreibt sie jedoch an Kurzgeschichten und ihrem ersten Romanprojekt.

2023 gewann sie den Wilhelm-Fabry-Förderpreis. Ihre Texte sind in diversen Magazinen und Anthologien veröffentlicht, u.a. in kaffeeundkippen oder der Anthologie Bonner Bogen. Weitere Veröffentlichungen sind geplant. Sie lebt und schreibt in Wachtberg.

Kommende Termine:

Lesung bei der new.lit in der Buchhandlung Manulit am 15.01.2026 in Köln

Lesung aus der Anthologie ‚Bonner Bogen‘ am 05.03.2026 in der Dollendorfer Bücherstube Königswinter

Fotos: Portrait _ privat; Motiv _ Walter Pobaschnig.

28.12.2025_Interview_Walter Pobaschnig

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„es braucht die vielen, vielen Erzählstimmen und Perspektiven“ Barbara Thiel, Schriftstellerin _ Wachtberg/D 30.12.2025

Liebe Barbara, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Jetzt im Winter ist viel Ruhe eingekehrt. Ich stehe auf und warte darauf, dass es ein bisschen hell wird, dann geht es immer erstmal raus an die Luft. Meine Hündin ist stets mit dabei und erinnert mich daran, auch mal innezuhalten, einen besonderen Geruch zu genießen oder mir ein einzelnes, frostgezeichnetes Blatt ganz genau anzusehen. Morgens, wenn mein Kopf noch frisch ist, ist dann auch die beste Schreibzeit. Später kommen all die Pflichten. Termine, Haushalt, Arbeit und Bewerbungen schreiben. Jeden Tag ein bisschen anders, nie ganz planbar im Moment. Deshalb halte ich so gern an morgendlichen und abendlichen Routinen fest. Wenn es dunkel wird, mache ich mir drinnen kleine Lichter an. Dann wird Tagebuch geschrieben, reflektiert. Mit einer Tasse Tee gelesen und der nächste Tag geplant. Der sieht wieder anders aus, aber behält seinen Rahmen, der mich hält und mir trotzdem viel kreativen Freiraum lässt.

Barbara Thiel, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

In einem Wort: Freundschaft. Für mich das Antonym von Spaltung. Wir merken in den kalten Monaten des schwindenden Lichts, wenn es immer weiter auf das Jahresende zugeht, dass wir dazu durchaus in der Lage sind, freundschaftlich zu sein. Es braucht nicht vielmehr als einen kleinen Anreiz von außen, und wir schieben die zur Gewohnheit gewordene Feindseligkeit zur Seite, machen eine Ausnahme. Dabei sollte und müsste Freundlichkeit keine Ausnahme sein. Spaltung, Feindseligkeit, Neid und Ausgrenzung können nur in sich zusammenfallen, wenn wir diesen mit Integration, Freundlichkeit und Freundschaftlichkeit begegnen. Nicht nur zu Weihnachten.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich habe mich wissenschaftlich viel damit auseinandergesetzt, welches Verhältnis die Kunst zur Wirklichkeit hat und glaube, dass es gerade dieses komplexe und teils paradoxe Verhältnis ist, das dafür sorgt, dass es Kunst zu jeder Zeit gegeben hat und geben wird. Es ist toll zu sehen, dass Kunst und Literatur immer breitere Zielgruppen erreichen, obwohl mit Kürzungen von Förderungen und Geldern von staatlicher Seite aus so sehr dagegen gearbeitet wird. Obwohl noch ein langer Weg vor ihr liegt, wird die Literatur immer inklusiver und diverser in vielerlei Hinsicht. Ihre Stärke liegt gerade darin, zwischen den Zeilen zu uns zu sprechen und auf eine Art und Weise Realität zu vermitteln, wie es faktische und wissenschaftliche Texte nicht können. Ich glaube, das Wesentliche an der Literatur ist ihre Schönheit, und die Kehrseite, ihre Hässlichkeit. Dabei meine ich die beiden Begriffe nicht auf- oder abwertend, sondern als zwei Seiten einer Medaille. Sprachkunst ist in der Lage, unser ästhetisches Empfinden anzusprechen und zu befriedigen, unsere Gedanken zu beflügeln und uns eine Zeitlang alles Harte, Raue, Laute, Schlimme vergessen zu machen. Das ist wichtig, um die Hoffnung und die eigene Menschlichkeit zu behalten. Und andererseits gibt es Literatur, die genau dafür da ist, uns das Hässliche, Unfertige, Zerstörerische, Schmerzhafte vorzuführen, uns im Tiefsten zu erschüttern. Das ist wichtig, um nicht träge und gleichgültig zu werden. Es braucht beides, es braucht die vielen, vielen Erzählstimmen und Perspektiven.

Was liest Du derzeit?

Als Vorbereitung auf ein Seminar lese ich gerade ‚Mary & Claire‘ von Markus Orths. Das Buch selbst ist eine Liebeserklärung an die Literatur, das Schreiben und die Sprache selbst. Es geht um eine ganz ungewöhnliche und besondere Beziehung zwischen der berühmten Mary Shelley, ihrer Schwester Claire und dem Autor Percy Shelley. Es geht aber auch um die Liebe zum Leben und den Umgang mit dem Tod. Ich finde es toll, wie die Gedanken- und Sprachwelten der Figuren lebendig werden, wie die realen Persönlichkeiten als Figuren rekonstruiert werden allein aus dem, was sie der Nachwelt in Sprache als Brief, Tagebucheintrag, Erzählung oder Notiz hinterlassen haben und bewundere die feine und sorgfältige Recherche, die man aus jedem einzelnen Kapitel herauslesen kann.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Ein Zitat aus einem meiner liebsten Bücher von einem der talentiertesten und inspirierendsten Schriftsteller der Gegenwart:

“You once told me that the human eye is god’s loneliest creation. How so much of the world passes through the pupil and still it holds nothing. The eye, alone in its socket, doesn’t even know there’s another one, just like it, an inch away, just as hungry, as empty.” – Ocean Vuong: On Earth We’re Briefly Gorgeous

Vielen Dank für das Interview, liebe Barbara viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Barbara Thiel, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Barbara Thiel, geboren 1997 in Bad Honnef, studierte in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und ist inzwischen an den Rhein zurückgekehrt, um ihren Master in Theorien und Praktiken professionellen Schreibens zu machen. Viel lieber als an der Masterarbeit schreibt sie jedoch an Kurzgeschichten und ihrem ersten Romanprojekt.

2023 gewann sie den Wilhelm-Fabry-Förderpreis. Ihre Texte sind in diversen Magazinen und Anthologien veröffentlicht, u.a. in kaffeeundkippen oder der Anthologie Bonner Bogen. Weitere Veröffentlichungen sind geplant. Sie lebt und schreibt in Wachtberg.

Kommende Termine:

Lesung bei der new.lit in der Buchhandlung Manulit am 15.01.2026 in Köln

Lesung aus der Anthologie ‚Bonner Bogen‘ am 05.03.2026 in der Dollendorfer Bücherstube Königswinter

Fotos: privat

28.12.2025_Interview_Walter Pobaschnig

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„Schreiben heißt für mich: dableiben.“ Michael Stehlik, Autor _ Wien 27.12.2025

Lieber Michael, wie sieht jetzt dein Tagesablauf aus?

Mein Alltag ist bodenständig. Ich arbeite mit Menschen, die schon viel mitgemacht haben. Zuhören, dableiben und ernst nehmen – das ist oft wichtiger als jedes gescheite Wort.

Geschrieben wird meist abends oder zwischendurch, wenn Gedanken auftauchen. Familie, Begegnungen und ruhige Momente geben mir Kraft.

Michael Stehlik, Autor

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Mehr Menschlichkeit. Mehr Geduld. Mehr Respekt.

Viele sind müde, überfordert oder innerlich verletzt. Es wird schnell geurteilt, oft zu schnell. Ich glaub, wir brauchen wieder mehr echtes Hinschauen. Nicht jeder, der laut ist, ist stark – und nicht jeder, der leise ist, schwach.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur und Kunst sind für mich Orte, wo man kurz stehen bleiben darf. Wo man nicht funktionieren muss.

Sie dürfen ehrlich sein, auch unbequem. Sie erzählen vom Hinfallen und Wiederaufstehen, von Fehlern und Hoffnung.

Schreiben heißt für mich: dableiben. Nicht weglaufen. Zeigen, dass Veränderung möglich ist – auch wenn der Weg nicht leicht war.

Geschichten verbinden. Und manchmal reicht schon ein Text, damit man merkt: Ich bin nicht allein.

Was liest du derzeit?

Alles Mögliche: Lebensgeschichten, autobiografische Texte, spirituelle Impulse, Bücher über Menschlichkeit und Veränderung. Mich interessieren keine perfekten Karrieren, sondern echte Wege – mit Ecken, Kanten und Herz.

Welchen Textimpuls möchtest du uns mitgeben?

Wir Menschen hier in Europa haben das Glück, dass wir uns jeden Tag neu erfinden dürfen – wie eine neue Seite im eigenen Buch.

Was gestern war, muss uns nicht festhalten. Fehler, Umwege und Brüche gehören dazu.

Jeder Tag gibt uns die Chance, ein bissl ehrlicher zu sein, ein bissl menschlicher.

Vielleicht heute jemandem zu zeigen: Du bist mehr als deine Vergangenheit.

Michael Stehlik, Autor

Vielen Dank für das Interview, lieber Michael, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Michael Stehlik, Autor, Peermitarbeiter

Zur Person/über mich: Michael Stehlik, Mike aus Wien ist Autor: „Vom Abgrund und zurück ins Leben“ und Peermitarbeiter in der Wohnungslosenhilfe in Wien. Er kennt das Leben nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Erfahrung. In seinen Texten geht es um Menschlichkeit, Würde, Hoffnung und zweite Chancen.

Er schreibt so, wie er lebt: ehrlich, direkt und ohne Maske. Über Umwege, Fehler, Aufstehen und darüber, dass jeder Mensch mehr ist als das, was man auf den ersten Blick sieht.

Mike aus Wien lebt und arbeitet in Wien.

Aktuelles Buch von Michael Stehlik:

„Vom Abgrund zurück ins Leben“ Michael Stehlik

„„Vom Abgrund und zurück“ ist die wahre Geschichte eines Jungen, der nie Kind sein durfte, eines Jugendlichen, der zu früh Vater wurde, und eines Mannes, der sich aus der Sucht ins Leben zurückkämpfte. Es ist die Geschichte von Liebe, Schmerz, Scheitern – und unermesslicher Stärke.
Michael erzählt ehrlich und schonungslos von seiner Kindheit, seiner Drogenabhängigkeit, dem Leben auf der Straße und davon, wie er mit seiner Jugendliebe und seinen Kindern Schritt für Schritt den Weg zurückfand. Dieses Buch ist ein Hoffnungsträger für alle, die glauben, es gäbe kein Zurück mehr.
Denn manchmal ist der dunkelste Weg genau der, der dich ins Licht führt.“

https://www.amazon.de/Vom-Abgrund-zur%C3%BCck-ins-Leben/dp/B0F5WSQ48S

Fotos: privat

26.12.2025_Interview_Walter Pobaschnig

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„Gib“ Michael Stehlik, Autor _ Give Peace A Chance _ Wien 27.12.2025

GIVE PEACE A CHANCE

Gib dem Menschen net glei ein Urteil, gib ihm zuerst a Chance.

In jedem steckt mehr, als man von außen sieht.

Viele tragen ihr Packerl still mit sich herum.

Ehrlich sein heißt manchmal auch zu sagen: I kämpf grad.


Peace heißt net, dass alles leiwand is.

Es heißt, dass ma trotzdem menschlich bleibt.

Auch wer gefallen is, darf wieder aufstehen.

Courage zeigt sich oft dort, wo keiner hinschaut.

Ein offenes Ohr heilt oft mehr als tausend g’scheite Ratschläge.


Alles beginnt mit Respekt.


Chaos entsteht aus Angst – Frieden aus Verständnis.

Hoffnung wächst, wenn da wenigstens einer an di glaubt.

Auch nach dunklen Kapiteln geht die G’schicht weiter.

Niemand is nur seine Fehler oder seine Vergangenheit.

Chancen entstehen, wenn ma einander wirklich sieht.

Ein bissl Menschlichkeit kann mehr bewegen, als ma glaubt.



Michael Stehlik, 26.12.2025

Michael Stehlik, Autor

GIVE PEACE A CHANCE

Michael Stehlik, Autor, Peermitarbeiter

Zur Person/über mich: Michael Stehlik, Mike aus Wien ist Autor: „Vom Abgrund und zurück ins Leben“ und Peermitarbeiter in der Wohnungslosenhilfe in Wien. Er kennt das Leben nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Erfahrung. In seinen Texten geht es um Menschlichkeit, Würde, Hoffnung und zweite Chancen.

Er schreibt so, wie er lebt: ehrlich, direkt und ohne Maske. Über Umwege, Fehler, Aufstehen und darüber, dass jeder Mensch mehr ist als das, was man auf den ersten Blick sieht.

Mike aus Wien lebt und arbeitet in Wien.

Aktuelles Buch von Michael Stehlik:

„Vom Abgrund zurück ins Leben“ Michael Stehlik

„„Vom Abgrund und zurück“ ist die wahre Geschichte eines Jungen, der nie Kind sein durfte, eines Jugendlichen, der zu früh Vater wurde, und eines Mannes, der sich aus der Sucht ins Leben zurückkämpfte. Es ist die Geschichte von Liebe, Schmerz, Scheitern – und unermesslicher Stärke.
Michael erzählt ehrlich und schonungslos von seiner Kindheit, seiner Drogenabhängigkeit, dem Leben auf der Straße und davon, wie er mit seiner Jugendliebe und seinen Kindern Schritt für Schritt den Weg zurückfand. Dieses Buch ist ein Hoffnungsträger für alle, die glauben, es gäbe kein Zurück mehr.
Denn manchmal ist der dunkelste Weg genau der, der dich ins Licht führt.“

https://www.amazon.de/Vom-Abgrund-zur%C3%BCck-ins-Leben/dp/B0F5WSQ48S

Fotos: Portrait _  privat; Motiv _ Walter Pobaschnig.

26.12.2025_Interview_Walter Pobaschnig

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