
Walter Pobaschnig, folgende
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht _ Akrostichon
Text _ Eva Reichl, Schriftstellerin _ Ried/Riedmark/OÖ
Performance_ Diāna Džaviza, Model, Autorin_ Wien.




Ungehört bleibt, wer liebt
Nicht die Flut tötet, sondern das Schweigen
Du verlangst Treue, aber gibst Wahrheit nicht zurück
Ich verlasse euch, weil ihr mich nicht sehen könnt
Niemals war ich euer Besitz
Eure Welt kennt nur Nehmen
Gehen ist der letzte Widerstand
Entzug statt Anpassung
Hier endet meine Geduld
Trotzdem bleibe ich wahr
Eva Reichl, 4.1.2026





Walter Pobaschnig,
Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.
„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Foto: Heinz Bachmann
100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _
Wort & Bild
Undine geht_ Akrostichon
Text _ Eva Reichl, Schriftstellerin _ Ried/Riedmark/OÖ
Performance_ Diāna Džaviza, Model, Autorin__ Wien.

Aktueller Krimi von Eva Reichl: Mühlviertler Todesstoß. Kriminalroman. Gmeiner Verlag.
Foto _ Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann
Foto _ Portrait/Eva Reichl _ Lisa Reichl
Fotos _ Diāna Džaviza _ Donau/Wien _ Walter Pobaschnig 6/25
Literatur outdoors 1/26