Die Wiener Autorin Ingrid Zebinger-Jacobi legt ihren dritten Erzählband vor und dieser begeistert und überrascht in ganz feiner Erzählvirtuosität, die Traum und Realität, Realität und Traum, Erinnerung, Sehnsucht, Geheimnis in selbstbewusster Sprache direkt in das unbewusste, hintergründige wie brüchige Existenzgebäude des Ich setzt, das im freudschen Sinne nicht Herr im eigenen Haus ist, und dabei Leserin und Leser fesselnd in Situationen, Szenen des Lebens begleitet und vieldeutig entlässt. Erstaunlich wie beeindruckend ist diese große Palette an außergewöhnlichen Phantasie-, Existenzszenarien, die mit einer Leichtigkeit Türen überallhin und darüber hinaus öffnet und zeigt, das Sprache grenzenlos vorstellen, denken und träumen lässt. Das ist eine ganz große literarische Leistung und einzigartig.
„Was für eine erzählerische Stimme, die Sprache und Leben mit Leichtigkeit in Galaxien des Außergewöhnlichen wie Unheimlichen katapultiert und begeistert staunen lässt!“
„Ein Boot weit draußen“ Erzählungen. Ingrid Zebinger-Jacobi. Keiper Verlag.
Liebe Sonja, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Meistens, aufstehen, meiner Tochter ein Pausenbrot schmieren und sie mit einer Umarmung auf den Schulweg schicken, ein kleiner Spaziergang am See, danach mit einem Café an meinen Maltisch (drinnen oder draussen, je nach Wetter J), nachmittags wunderbarer Familientrubel, mit meinen Mitbewohnern in der Küche quatschen, raus in die Natur, Bewegung, was mir spontan noch so einfällt, später vielleicht nochmal malen.
Sonja Wimmer, Künstlerin, Illustratorin
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Ein wohlwollendes wertschätzendes Miteinander, liebe Menschen an der Seite, Kreativität, Lachen, ein sinnerfülltes Sein
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?
Ist die Welt nicht immer auf die ein oder andere Weise im Wandel?
Ich denke, es ist wichtig, wach zu sein, aktiv, nicht isoliert, flexibel auf Veränderungen reagieren können und dabei seinen Werten treu bleiben, den anderen zu sehen und dabei dennoch bei sich zu sein, in sich zu ruhen. Das Schöne nicht aus den Augen verlieren, anderen eine Hand reichen. Jeder kann sein Sandkörnchen beitragen um sein Umfeld etwas lebenswerter zu gestalten.
Kunst kann Lichtmomente schenken, manchmal aufrütteln.
Was liest Du derzeit?
„Tintenherz“ mit meiner Tochter
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
„Es ist besser unvollkommen anzupacken, als perfekt zu zögern.“ (Thomas A. Edison)
Vielen Dank für das Interview, liebe Sonja, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Sonja Wimmer, Künstlerin, Illustratorin
Zur Person/über mich:Sonja Wimmer hat in München Grafikdesign und in Barcelona Illustration studiert. Seit über 10 Jahren lebt sie nun schon zwischen Pinseln und wunderbaren Geschichten aller Art und arbeitet als freiberufliche Illustratorin für Verlage auf der ganzen Welt. Zahlreiche ihrer Bücher wurden in den letzten Jahren in den USA mit Preisen ausgezeichnet.
„Jeder Mensch hat schon einmal geliebt, ist schon einmal geliebt worden und hat Höhenflüge und Tiefpunkte einer Liebesbeziehung durchlebt. In ihrem neuen Buch „Geliebt“ führt uns Kerstin Hau vor Augen, wie vielfältig Liebe im Leben der Menschen ist, welche Tiefe und welche Weite sie haben kann und wie überlebenswichtig es ist, geliebt zu werden und zu lieben.
Angefangen von der ersten Liebe zum noch ungeborenen Kind im Mutterleib, über die Liebe zwischen Kindern und Eltern, bis hin zur Liebe zu Freundinnen und Partnerinnen bleibt keine Facette der Liebe ungenannt.
Ein wunderschön-poetisches Geschenkbuch für jede*n – eine Einladung, das Fest der Liebe immer wieder im Jetzt und Hier zu feiern!“ (Pressetext _ Verlag)
Kerstin Hau, Geliebt. Illustration Sonja Wimmer. Gütersloher Verlagshaus
Zur Person/über mich: Lîla Collective, founded by Vienna-based artists Lio Jakob and Betty Pester in 2024, explores the intersections of movement, identity, and connection. Their work draws from contemporary and House Dance while blending diverse influences to expand their movement language.
In 2024, they held residencies at RAW Matters x Brunnenpassage in Vienna and Silk Fluegge in Linz, during which they created works such as Patchworks and Silent Collaborators, presented at Brunnenpassage, Kultursommer Wien, and “Quality Street” at Bears in the Park Studio.
In 2025, they continued their artistic research with a residency at Territori-di-Ricerca, where they developed their new piece In Conversation, which will soon be performed at Off Theater Wien.
This piece is a dialogue, unfolding in and between bodies, boxes and layers. We move between Contemporary and House, navigating the layers of history, culture, style and responsibility – questioning what is pure, what is borrowed and what exists in-between.
Tanz im Off _ zeitgenössisches Tanzfestival des OFF THEATERS!
13. – 19.Dezember 2025 _ Off Theater Wien
mit OFF TANZ Tirol, orgAnic reVolt, Ardan Hussain-Evi Jägle – Jan Barner, Tanz Company Gervasi, Julia Mariacher, Lîla Collective, Carla Schuler und Mami Kawabata.
Liebes Lîla Collective, wie sieht jetzt Euer Tagesablauf aus?
Als freischaffende Künstler*innen sieht unser Alltag selten gleich aus. Wir bewegen uns zwischen verschiedenen Jobs, Proben, organisatorischer Arbeit und dem Versuch, unserem eigenen Training und unserer eigenen Regeneration Raum zu geben.
Lîla Collective Betty Pester (she/her) & Lio Noah Jakob (they/them)
Dance | Performance | Connection based in Vienna / working internationally
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Solidarität. Einander zuhören, aufeinander zugehen, Geduld haben. Für uns selbst und vor allem füreinander einstehen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Tanz/Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Durch die Veränderungen in unserer Welt stehen wir täglich vor neuen Herausforderungen, die uns dazu bringen, unsere Perspektiven und Werte immer wieder zu hinterfragen. Kunst – und in unserem Fall der Tanz – ist für uns ein Medium, durch das wir diese Themen und aufkommenden Fragen ausdrücken, erforschen und Raum für Austausch und Diskussion schaffen können.
Tanz berührt uns auf einer anderen Ebene und ermöglicht es, Inhalte auf einer fühlbaren, intuitiven Art sichtbar zu machen.
Wir versuchen beweglich zu bleiben – körperlich, emotional und gedanklich – und Veränderungen nicht nur auszuhalten, sondern aktiv mitzugestalten.
Was lest ihr derzeit?
„Nichts tun“ von Jenny Odell
„None of the above” von Travis Alabanza
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtet ihr uns mitgeben?
Excerpt from
„Golden Hours“,
Anne Teresa De Keersmaeker – Rosas Interview with Brian Eno
Q: In different places, you pose this question, which is rather odd for an artist: „Could we be without art?“ You speak of being stuck with the dilemma „Does it make a difference what I do, is it worth doing?“ Do you still have doubts about making art today in the society we’re living in?
A: Every day of my life I think about that. It’s the question that has accompanied me my whole life. Mary Catherine Bateson said something that meant a lot to me: „Experience is the best teacher, but only if you do your homework, which is reflection.“ It’s not about self-doubt. It’s sort of thinking, how does this work? What does it do for people? What does it do for me? Why am I still interested in it? I guess I ask these questions because I don’t ever want to be doing this just because it’s „my job“. That was the whole point of doing it in the first place – that I didn’t want to have my job. I didn’t ever want to be in the position of just doing something on autopilot. I wanted to be doing something that made me feel fresh each day, that kept me looking at things and kept me alive, really. And so, part of the question I’m asking is, is this work that I’m doing, this practise of being an artist, is it still fulfilling that function for me? Am I still getting that from it? I’m happy to say that I am here at the moment still.
Vielen Dank für das Interview, liebes Lila Collective, viel Freude und Erfolg weiterhin für Eure großartigen Tanz-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
Zur Person/über mich: Lîla Collective, founded by Vienna-based artists Lio Jakob and Betty Pester in 2024, explores the intersections of movement, identity, and connection. Their work draws from contemporary and House Dance while blending diverse influences to expand their movement language.
In 2024, they held residencies at RAW Matters x Brunnenpassage in Vienna and Silk Fluegge in Linz, during which they created works such as Patchworks and Silent Collaborators, presented at Brunnenpassage, Kultursommer Wien, and “Quality Street” at Bears in the Park Studio.
In 2025, they continued their artistic research with a residency at Territori-di-Ricerca, where they developed their new piece In Conversation, which will soon be performed at Off Theater Wien.
Aktuelle Performance von und mit Lîla Collective:
„In Conversation“ Lîla Collective
18.12.2025 19:30Off Theater Wien
Lîla Collective
This piece is a dialogue, unfolding in and between bodies, boxes and layers. We move between Contemporary and House, navigating the layers of history, culture, style and responsibility – questioning what is pure, what is borrowed and what exists in-between.
Tanz im Off _ zeitgenössisches Tanzfestival des OFF THEATERS!
13. – 19.Dezember 2025 _ Off Theater Wien
mit OFF TANZ Tirol, orgAnic reVolt, Ardan Hussain-Evi Jägle – Jan Barner, Tanz Company Gervasi, Julia Mariacher, Lîla Collective, Carla Schuler und Mami Kawabata.
Huldrych Zwingli (Ulrich Zwingli) * 1. Januar 1484 in Wildhaus/CHE +11. Oktober 1531 Schlacht bei Kapppel/CHE war ein Theologe, Pfarrer, Reformator, der als Altersgenosse Luthers ein Hauptprotagonist der reformatorischen Bewegung in Europa war. Wie Luther war Zwingli an einer Erneuerung des Glaubens aus der biblischen Grundlage und als Resultat davon an einer Ausrichtung und Akzentuierung des Gottesdienstes wie priesterlichen Lebens interessiert. In diesen Reformen gab es große Übereinstimmung, jedoch auch Unterschiede, etwa im Abendmahl oder weiterer theologischer wie politischer Schlüsselpunkte. Zwingli folgte dabei seinem eigenen radikalen Weg, nicht zuletzt in der direkten kriegerischen Auseinandersetzung auf dem Schlachtfeld, die in der Katastrophe seines Todes endete.
Bruce Gordon, Professor für Kirchengeschichte an der Yale Universität in den USA, legte 2021 eine umfassende wegweisende Biographie des Schweizer Reformators vor und diese liegt nun in deutscher Übersetzung vor.
Die Biographie besticht in ihrer Präzession der Lebensstationen, der Benennung und Diskussion theologischer Brennpunkte und der fundierten Analyse der gesellschaftspolitischen Grundlagen und Folgewirkungen. So entsteht ein umfassendes Bild, das sehr gut orientieren wie weiter denken, forschen und entdecken lässt.
„Eine Zwingli Biographie als Meilenstein und Maßstab aktueller Forschung.“
„Zwingli“ Gottes bewaffneter Prophet. Bruce Gordon. Schwabe Verlag.
„Herr Nuss“ Premiere _ Off Theater _ Wien 4.12.2025 Schauspiel / Text: Johannes Held Regie / Text: Thomas Toppler
Regisseur und Nestroypreisträger Thomas Toppler lässt sein großartiges Bouffontheater im kongenialen Duo mit Johannes Held, der in großartiger Schauspiel- und Musikdarstellung brilliert, unter und hinter den Theaterbrettern dieser Welt in mitreißender Satire der „patriarchalen Banalität des Bösen“ backstage und in der Intendantenloge ankommen – Herr Nuss ist Herr Karl.
Es gelingt ein mitreißender Monolog im wunderbaren Musikdialog, der den „Herrn Karl“ in allem Opportunismus, aller chamälionhafter Alltagsfassade und männlich machtbestimmter Skrupellosigkeit in den Theater-, Kunstbetrieb katapultiert und gnadenlos die unerträgliche Leichtigkeit des Bühnenseins zerfetzt und im Musikrecorder requiemhaft grandios untergehen lässt.
Da ist ein weiterer ganz großer Bouffon-Theaterwurf gelungen, der in bester Text-, Regie- und Darstellungskunst kritisch und offen im meisterhaften Bouffonstil Theater und Gesellschaft durch die dicke Luft der Zeit wirbelt.
„Herr Karl als Theatermacher – ein genialer Bouffon-Abend!“
„Herr Nuss“ Premiere _ Off Theater _ Wien 4.12.2025 Schauspiel / Text: Johannes Held Regie / Text: Thomas Toppler
„Herr Nuss“ Uraufführung _ Off Theater _ Wien 4.12.2025
Schauspiel / Text: Johannes Held
Regie / Text: Thomas Toppler
Dauer: 60 Minuten
Termine: Do 04.12.2025, 19:30h _ Fr 05.12.2025, 19:30h
Lieber Johannes, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?
Aufstehen, fertig machen, auf Reise gehen, ankommen, singen!
Johannes Held, Bariton
Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?
Dass wir uns auf das Schöne besinnen.
Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei dem Theater/Schauspiel, der Kunst an sich zu?
Wir müssen Hoffnung machen und mit Freude in die Welt hineinkünstlern.
Was liest Du derzeit?
KITCHEN CONFIDENTIAL
Adventures in the Culinary Underbelly
Anthony Bourdain
Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. (Hesse)
Johannes Held, Bariton
Vielen Dank für das Interview, lieber Johannes viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Musik-, Kunstprojekte und persönlich alles Gute!
5 Fragen an Künstler*innen:Johannes Held, Bariton
Zur Person/über mich:Bariton Johannes Held begann seine musikalische Ausbildung bei den Stuttgart Hymnus-Knaben, studierte in Freiburg und schloss sie an der Opera Academy Copenhagen bei Susanna Eken ab. Zu seinen Mentoren zählen Mikael Eliasen, Fiona MacSherry, Ouri Bronchti, Tim Ribchester und Christopher White.
Nach seinem Abschluss gehörte Johannes dem Ensemble des Staatstheaters Oldenburg an und gastierte seither als Solist an zahlreichen internationalen Häusern, darunter die Königliche Dänische Oper, die Dänische Nationaloper Aarhus, die Wermland Opera (Schweden), das Staatstheater Oldenburg, das Staatstheater Mainz sowie das Theater Bozen (Italien). Sein Opernrepertoire umfasst Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte) und Escamillo (Carmen).
In den letzten Jahren hat sich Johannes als Liederinterpret einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bisher hat er über 200 Liederabende gegeben und dabei mit Pianistinnen und Pianisten wie Doriana Tchakarova, Daniel Heide, Jean-Sélim Abdelmoula, Götz Payer und Gábor Csalog zusammengearbeitet. Sein Liedprogramm reicht von Schubert und Wolf bis zu Liedern von Gustav Mahler. Er war zu Gast im Konzerthaus Berlin, bei der Festival Academy Budapest, auf kamara.hu, in der Liedstadt Hamburg und in der Liederhalle Stuttgart.
Johannes Held ist dankbar für die vielfältige Unterstützung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes, das Evangelische Studienwerk Villigst, die Richard-Wagner-Stiftung und die Kunststiftung Baden-Württemberg.
Johannes Held in „Herr Nuss“ _ OFF Theater Wien Termine: Do 04.12.2025, 19:30 _ Fr 05.12.2025, 19:30
Inhalt:
Herr Nuss ist ein freundlicher, liebenswerter Mensch, der auf der Straße sein Zuhause gefunden hat und den ganzen Tag singt. Er liebt die Musik, besonders Lieder und Opern. Abends erzählt er seine Geschichte und zieht das Publikum immer weiter in seinen Bann und gleichzeitig mit sich hinunter – hinunter zu seinen dunklen Geheimnissen.
„Herr Nuss“ ist ein wilder Mix aus Bouffon-Theater, Liederabend mit Kassettenrekorder und beißender Kritik an den mächtigen Männern in der Welt der Kultur und darüber hinaus.
Mal schreiend komisch, mal grotesk, mal anrührend schön.
So etwas haben Sie noch nie gesehen! (Pressetext _ Produktion)
Johannes Held in „Herr Nuss“ _ OFF Theater Wien Termine: Do 04.12.2025, 19:30 _ Fr 05.12.2025, 19:30
GIVE PEACE A CHANCE
Gib
Intensiv!
Vielleicht
Ente?
Polizei
Erntet
Anarchie
Chaos
Entertainment.
ABER:
Chorsänger
Haben
Alle
Nur
Chlor
Eingeatmet.
Johannes Held, 3.12.2025
Johannes Held, Bariton
GIVE PEACE A CHANCE
Johannes Held, Bariton
Zur Person/über mich:Bariton Johannes Held begann seine musikalische Ausbildung bei den Stuttgart Hymnus-Knaben, studierte in Freiburg und schloss sie an der Opera Academy Copenhagen bei Susanna Eken ab. Zu seinen Mentoren zählen Mikael Eliasen, Fiona MacSherry, Ouri Bronchti, Tim Ribchester und Christopher White.
Nach seinem Abschluss gehörte Johannes dem Ensemble des Staatstheaters Oldenburg an und gastierte seither als Solist an zahlreichen internationalen Häusern, darunter die Königliche Dänische Oper, die Dänische Nationaloper Aarhus, die Wermland Opera (Schweden), das Staatstheater Oldenburg, das Staatstheater Mainz sowie das Theater Bozen (Italien). Sein Opernrepertoire umfasst Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte) und Escamillo (Carmen).
In den letzten Jahren hat sich Johannes als Liederinterpret einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bisher hat er über 200 Liederabende gegeben und dabei mit Pianistinnen und Pianisten wie Doriana Tchakarova, Daniel Heide, Jean-Sélim Abdelmoula, Götz Payer und Gábor Csalog zusammengearbeitet. Sein Liedprogramm reicht von Schubert und Wolf bis zu Liedern von Gustav Mahler. Er war zu Gast im Konzerthaus Berlin, bei der Festival Academy Budapest, auf kamara.hu, in der Liedstadt Hamburg und in der Liederhalle Stuttgart.
Johannes Held ist dankbar für die vielfältige Unterstützung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes, das Evangelische Studienwerk Villigst, die Richard-Wagner-Stiftung und die Kunststiftung Baden-Württemberg.
Johannes Held in „Herr Nuss“ _ OFF Theater Wien Termine: Do 04.12.2025, 19:30 _ Fr 05.12.2025, 19:30
Inhalt:
Herr Nuss ist ein freundlicher, liebenswerter Mensch, der auf der Straße sein Zuhause gefunden hat und den ganzen Tag singt. Er liebt die Musik, besonders Lieder und Opern. Abends erzählt er seine Geschichte und zieht das Publikum immer weiter in seinen Bann und gleichzeitig mit sich hinunter – hinunter zu seinen dunklen Geheimnissen.
„Herr Nuss“ ist ein wilder Mix aus Bouffon-Theater, Liederabend mit Kassettenrekorder und beißender Kritik an den mächtigen Männern in der Welt der Kultur und darüber hinaus.
Mal schreiend komisch, mal grotesk, mal anrührend schön.
So etwas haben Sie noch nie gesehen! (Pressetext _ Produktion)
Es ist ein Klassiker der modernen Literatur über Altersgrenzen hinweg und das Eingangstor in die phantastische Welt des Auenlandes und der umgebenden Mittelerde, die sich in so großen Spannungszuständen und Herausforderungen im Ringen zwischen Gut und Böse befinden. Zauberer, Elben, Orks, Waldwesen und mehr bevölkern diesen Kosmos, in dem ein Ring, der „eine“, im Mittelpunkt steht und dessen Macht es zu bändigen gilt. Dafür ist der Hobbit Bilbo der Richtige und er geht unbekümmert, mutig und schlau seinen Weg…ein unglaubliches Abenteuer beginnt…
Der englische Kult- und Jahrhundertautor J.R.R. Tolkien legte 1937 mit „Der kleine Hobbit“ sein erstes Kinder/Jugendbuch vor, das sofort zum durchschlagenden Erfolg und von Peter Jackson auch sehr erfolgreich verfilmt wurde.
Ein ganz außergewöhnlicher Lesegenuss, der dieser bibliophilen Auflage in einen großartigen künstlerischen Dialog mit der finnisch/schwedischen Zeichnerin Tove Jansson gesetzt, deren Illustrationen wunderbar den Text ausdrucksstark und eindringlich begleiten, rundum begeistert! Der Hobbit im doppelten Erleben von Wort&Bild, genial!
„Ein ganz außergewöhnliches bibliophiles Lesegenusserlebnis in Wort&Bild!“
J.R.R. Tolkien. Der Hobbit – Illustriert von Tove Jansson. Klett-Cotta Verlag.
Aus dem Englischen von: Wolfgang Krege
Besondere Ausstattungsdetails:
– Halbleinenband, fadengeheftet mit Lesebändchen
– vollständig illustriert von Tove Jansson
– Bedruckte Vor- und Nachsatzkarte
1. Auflage 2025, Erscheinungstermin: 13.09.2025, 376 Seiten, Halbleinenband mit Lesebändchen
Ein beeindruckender poetischer Sprachbogen von Erfahrung, Wahrnehmung, Erinnerung, der selbstbewusst und virtuos mit Wort, Spiel und Variation jongliert und so Schweres und Leichtes der Welt benennt, befragt und hinausruft.
In Formsicherheit wie Leichtigkeit werden die spannenden Möglichkeiten lyrischer Konstruktion mit großer Lust ausgeschöpft und es entsteht ein poetisches Universum, welches Leserin und Leser begeistert staunen, genießen und in Herz und Hirn eine ganze Menge zu Zeit, Leben, Erinnerung, Liebe, Gesellschaft und Vision mitnehmen und nachwirken lässt.
„Andreas Unterweger ist ein sensationeller Poet, der Wort und Form, Leben und Sinn in eine virtuose Sprachrakete packt, die Seite um Seite immer neu und überraschend zündet – anschnallen und genießen!“
„Haus ohne Türen“ Andreas Unterweger. Gedichte. Droschl Verlag.